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Zwei Tote an Klettersteigen am Plattenhorn und im Tessin

Bei zwei Bergunfällen am Plattenhorn in Graubünden und im Tessin sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Einer der Verunglückten wohnte im Kanton Zürich.

Montag, 25. April 2011, 16:52 Uhr

Am Ostersonntag und -montag haben sich auf Schweizer Klettersteigen gleich zwei tödliche Unfällle ereignet. An einem Klettersteig am San Salvatore bei Lugano verunfallte am Sonntagnachmittag ein 44-jähriger Mann aus dem Kanton Zürich tödlich, wie die Tessiner Kantonspolizei am Montag mitteilte. Der Mann war mit einer 41-jährigen Frau unterwegs. Am Ende des Klettersteigs angelangt, beobachtete die Frau, wie der Mann das Gleichgewicht verlor und in die Tiefe stürzte. Sofort eilte sie dem Verunfallten zu Hilfe und alarmierte die Rega. Diese konnte aber nur noch den Tod des Mannes feststellen. Das zweite Unglück geschah im Kanton Graubünden. Am Plattenhorn auf dem Gebiet der Gemeinde Arosa stürzte am Montag ein 50-jähriger Bündner ab, als er und ein Kollege die Stahlseile eines Klettersteigs abmontierten. Der Verunfallte war auf eine Höhe von rund 2400 Meter über Meer gestiegen. Dort löste er Seilverankerungen, stieg ab und rutschte dabei aus. Beim Sturz 200 Meter in die Tiefe zog er sich tödliche Verletzungen zu. Das Gelände sei nicht schwierig gewesen, der Mann sei aber vermutlich nicht gesichert gewesen, teilte die Bündner Kantonspolizei mit.

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