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Zuwanderung in die Schweiz nimmt weiter ab

Bern

Zuwanderung in die Schweiz nimmt weiter ab

Im ersten Halbjahr 2017 sind unter dem Strich rund 12 Prozent weniger Menschen in die Schweiz eingewandert als in der entsprechenden Vorjahresperiode. Vor allem aus den EU/EFTA-Staaten hat die Zuwanderung erneut abgenommen.

SDA
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Montag, 17. Juli 2017, 14:12 Uhr Bern
SCHWEIZ SONDERSESSION 2017
ZUM PROGRAMMPUNKT HOEHERE KOSTENBETEILIGUNG DES BUNDES IM ASYLBEREICH IN DER SONDERSESSION DES NATIONALRATS VOM 2. - 4. MAI 2017, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Ein Grenzwaechter haelt einem Fluechtling die Tuer auf, am Dienstag
Von Januar bis Juli wanderten 63'830 Personen in die Schweiz ein. (Bild: Keystone)

Die Nettozuwanderung aus den EU/EFTA-Staaten von Januar bis Juni 2017 ging um gut einen Fünftel zurück, wie das Staatssekretariat für Migration (SEM) zu seiner heute Montag veröffentlichten Ausländerstatistik schreibt. Demnach reduzierte sich der Wanderungssaldo im zweiten Quartal auf 6477 Personen - der tiefste Wert seit dem zweiten Quartal 2005.

Per Ende Juni lebten insgesamt 2'042'132 Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz, die Hälfte stammt aus den EU-Staaten Italien (15,6 Prozent), Deutschland (14,9 Prozent), Portugal (13,2 Prozent) und Frankreich (6,3 Prozent).

Knapp 64'000 Einwanderer

Gesamthaft wurden 44'034 Zuwanderer aus der EU/EFTA registriert. Das sind 7,6 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode. Ausgewandert sind im gleichen Zeitraum 27'222 Personen, was einer Zunahme von 1,8 Prozent entspricht.

Insgesamt wanderten von Januar bis Juli 2017 63'830 Personen in die Schweiz ein, was im Vorjahresvergleich einer Abnahme um 6 Prozent entspricht. Gleichzeitig nahm die Auswanderung um 2,3 Prozent auf 35'411 Menschen ab. Somit lag die Nettozuwanderung insgesamt mit 25'526 Personen um 11,9 Prozent tiefer als in der Vorjahresperiode.

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