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Ein Windrad auf den Verenafohren.

In Zürich sollen die grössten Windräder 220 Meter gross werden. Foto: Dominique Meienberg

220 Meter hohe Turbinen

Zürcher Stromversorger planen gemeinsame Mega-Windräder

Unter dem Namen «Zürich Wind» schliessen sich die drei grössten Stromversorger EKZ, EWZ und Stadtwerk für die Windkraft-Offensive zusammen.

In Zürich sollen die grössten Windräder 220 Meter gross werden. Foto: Dominique Meienberg

Veröffentlicht am: 12.07.2023 – 16.39 Uhr

Wäre der Kanton Zürich ein Monopoly-Brett, es hätte derzeit 52 Baufelder, auf denen Platz für maximal 120 Mega-Windräder wäre. Bis die Baufelder zu verkaufen und die Windräder realisierbar sind, werden noch Jahre vergehen. Die grossen Player der Strombranche bringen sich aber jetzt in Stellung, um sich einen Platz am Tisch zu sichern.

So sind Mitarbeitende der Centralschweizerischen Kraftwerke (CKW) auf Zürcher Hügelketten unterwegs und klopfen bei Landbesitzern an. Ihr Ziel: Eine Reservationstafel auf jenen Grundstücken, wo dereinst Windräder gebaut werden dürfen. Die Rede ist von einer Goldgräberstimmung.

Nun positionieren sich auch die drei grössten Zürcher Stromversorger. Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ), das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (EWZ) und Stadtwerk Winterthur wollen für die grosse Wind-Offensive zusammenspannen. Dies kündigten sie am Mittwoch in einer gemeinsamen Medienmitteilung an. Die Regierungen der Städte Zürich und Winterthur sowie die EKZ haben eine entsprechende Zusammenarbeitsvereinbarung am Mittwoch unterzeichnet.

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