Ruhe, setzen! Beginnen wir mit ein paar Zahlen. Bei gleichbleibender Klimaerwärmung wird sich die Schneedecke in den Alpen bis ins Jahr 2100 um 70 Prozent reduzieren. Das haben Forscher der EPFL in Lausanne und des Instituts für Schnee- und Lawinenforschung in Davos errechnet.
Besonders betroffen seien Skigebiete unter 1200 Metern. Diese könnten den Winterbetrieb gleich ganz einstellen, so die Studie aus dem Jahr 2017.
Ein Blick in die jüngere Vergangenheit zeigt, dass die Entwicklung in der Tat besorgniserregend ist: Von 1961 bis 1989 gab es in der Schweiz in tiefen Lagen durchschnittlich 87 Tage mit mehr als 30 Zentimetern Schnee. 1990 bis 2018 waren es noch 38 Tage.
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