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Die schwarze Energiequelle unter Wetzikon

In Krisenzeiten hat man sich jeweils der Kohle unter Wetziker Boden erinnert. Letztmals ist während des Zweiten Weltkrieges geprüft worden, ob die heimische Energiequelle nicht wieder angezapft werden sollte.

Christian
Brändli
Kohleabbau in Krisenzeiten
Dokumente zum Kohleabbau in der Schöneich in Wetzikon, insbesondere zu den Versuchsbohrungen von 1942, liegen alle im Ortsarchiv Wetzikon
Mit einfachsten Mitteln wurde im 19. Jahrhundert die Kohle abgebaut.
Foto: Christian Brändli/Archiv Ortsgeschichte Wetzikon

Die Energiekrise ist in aller Munde. Und «Strommangellage» hat es in der Deutschschweiz sogar zum Wort des Jahres gebracht. In schwierigen Zeiten wird mit schöner Regelmässigkeit die Suche nach alternativen Energiequellen intensiviert, die möglichst lokal angezapft werden können. Heute sind das die Sonnenenergie, Erdwärme und jüngst auch die Windenergie. Früher wurde auf Wasser, Holz, Torf und auf Kohle gesetzt.