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Nachgefragt mit Moira Heierli

So ist der Beruf der Pflegefachperson

Moira Heierli ist Pflegefachfrau HF und Hauptverantwortliche Berufsbildung im Spital Uster. Ein Einblick in ihren Beruf.

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Mittwoch, 07. Dezember 2022, 10:02 Uhr Nachgefragt mit Moira Heierli
«Es ist wichtig, dass man im Berufsalltag offen und kontaktfreudig ist», weiss die Pflegefachfrau Moira Heierli.
Foto: Spital Uster

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit dem Spital Uster.

Frau Heierli, warum haben Sie sich für diesen Beruf entschieden?
Moira Heierli: Mit 14, nach einem Schnuppertag als Fachfrau Gesundheit, war mir klar: Das ist mein Beruf. Es ist toll, mit vielen Charakteren in Kontakt zu kommen und diese durch die unterschiedlichsten Gefühlslagen und fachkompetent bei Krankheiten zu begleiten.

Welche Fähigkeiten muss man als Pflegefachperson mitbringen?
Es ist wichtig, dass man im Berufsalltag offen und kontaktfreudig ist. Organisations- und Koordinationsfähigkeit sind weitere wichtige Voraussetzungen. Flexibilität ist sicherlich von grossem Vorteil. Bei Dienstantritt weiss man nie, was einen erwartet.

Was sind für Sie die schönsten Momente im Berufsalltag als Pflegefachperson?
Wenn der Umgang mit den Patienten humorvoll ist und sie mich teilhaben lassen an ihren Lebensgeschichten. Es kommt sehr viel zurück – nur schon ein Lächeln oder gute Gespräche können für mich der Aufsteller des Tages sein.

Was sind die grössten Herausforderungen?
Wenn ich persönlich anders handeln oder reagieren würde, dies aber aufgrund beruflicher Vorgaben nicht immer kann. Es gibt auch Momente trotz mehreren Jahren in der Pflege, die mich emotional aufwühlen. Da bin ich dankbar, dass ich mich mit meinem Team austauschen kann.

Welche Perspektiven bietet die Berufsrichtung Pflege?
Es gibt viele Möglichkeiten wie Nachdiplom- oder Bachelorstudien. Ich habe mich für den Bildungsbereich entschieden. Da kann ich zum Beispiel als Berufsbildnerin, ÜK-Instruktorin oder Bildungsverantwortliche arbeiten