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«Min Bruef» Fachfrau Leder und Textil

«Wir arbeiten an allen Autos, egal ob alt oder neu»

Vom Fussteppich für einen bald 100-jährigen Ford bis zu Sitzen für ein neues Motorboot: Ann-Christine Ubrich zeigt, wie vielseitig ihr Alltag als Fachfrau Leder und Textil bei der Autosattlerei Jaggi in Uster ist.

Nino
Vinzens
Donnerstag, 12. Mai 2022, 07:29 Uhr «Min Bruef» Fachfrau Leder und Textil

Dieser Beitrag wurde in Zusammenarbeit mit der Ustermer Autosattlerei Jaggi erstellt.

Hier sind fünf Fragen zum Beruf Fachfrau Leder und Textil:

 

Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf?
Ann-Christine Ubrich: Mich fasziniert vor allem die Vielfalt in meinem Beruf und dass ich mit den Händen arbeiten kann. Man sieht am Ende des Tages was man gemacht hat.

Was sind die Herausforderungen im Umgang mit Leder und Textilien?
Man muss wissen, welche Materialien für was verwendet werden können. So stellt man sicher, dass man am Schluss die bestmögliche Lösung für das Endprodukt und den Kunden hat. Dazu kommt, je besser man die Materialien kennt, desto einfacher fällt einem das Handhaben von aussergewöhnlichen Anliegen.

Wem würden Sie eine Ausbildung als Fachperson Leder und Textil empfehlen?
Ich denke, Menschen die gerne mit ihren Händen arbeiten und sich gerne neuen Herausforderungen stellen sing geeignet für diesen Beruf. Als Fachfrau für Fahrzeugtechnik sollte man natürlich auch Freude an Fahrzeugen und den technischen Zusammenhängen in diesem Gebiet haben.

Was zeichnet eine gute Fachfrau Leder und Textil aus?
Eine gute Fachfrau Leder und Textil arbeitet mit Genauigkeit, ist kreativ und hat ein gutes Vorstellungsvermögen. Dazu kommt, dass man gerne Herausforderungen annimmt und Interesse an Flächenberechnung hat. Zu guter Letzt, sollte sie mit ihrer Arbeit Altes und Neues zusammenbringen können.

Wie hat sich der Beruf Fachperson Leder und Textil in den letzten Jahren modernisiert, beziehungsweise digitalisiert?
Die Berufsbezeichnung hat sich modernisiert. Ebenfalls wurden die Nähmaschinen moderner, wobei viele Betriebe noch auf die älteren Modelle setzen. In grossen Firmen arbeitet man teilweise mit computergesteuerten Zuschneidungsmaschinen. In einem Handwerksbetrieb, wie unserem zum Beispiel, ist noch alles Handarbeit.