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Drittes Opfer im Oberland

Cyberkriminelle attackieren Hinwiler Ferag AG

Beim Hinwiler Maschinenhersteller stehen nach einer Cyberattacke viele Systeme still.

Jörg
Marquardt
Montag, 25. April 2022, 09:49 Uhr Drittes Opfer im Oberland
Ein Firmengebäude im Abendlicht.
Nach Meier Tobler und Huber+Suhner ist die Ferag das dritte Oberländer Unternehmen, das zum Ziel von Hackern wurde.
Archivfoto: PD

Die Ferag AG in Hinwil ist das Ziel einer Cyberattacke geworden. Dies schreibt das Unternehmen für Förder- und  Verarbeitungssysteme in einer Medienmitteilung.

Interne Überwachungsdienste hätten festgestellt, dass das IT-Netzwerk von einer Schadsoftware angegriffen worden sei. 
«Dieser Angriff hatte zur Folge, dass aktuell wesentliche Teile der Aktivitäten des Unternehmens beeinträchtigt sind.» Davon könnten auch Leistungen gegenüber Kunden betroffen sein.

Zurzeit laufe die Zusammenarbeit mit externen Partnern für IT-Infrastrukturen unter Beizug weiterer Experten «auf Hochtouren». Zu welchem Zeitpunkt und wie rasch die Systeme wieder hochgefahren werden können, sei aktuell noch offen.

Schon das dritte Opfer

Laut Mitteilung hat die Ferag Abklärungen zum Schadensumfang aufgenommen und arbeitet intensiv daran, die Auswirkungen der Cyberattacke möglichst gering zu halten und alle Aktivitäten vollumfänglich und uneingeschränkt wieder erbringen zu können.

Näheres zu den Hintergründen teilt das Unternehmen vorerst nicht mit.

Die Ferag ist das dritte grosse Unternehmen im Zürcher Oberland, das in jüngster Zeit Opfer von Cyberkriminellen geworden ist. Im Juli 2019 war der Schwerzenbacher Klimatechniker Meier Tobler von einem Cyberangriff betroffen, im Dezember 2020 der Pfäffiker Verkabelungsspezialist Huber+Suhner.

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