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So viel Geld zahlt Bund der Serafe

Die Erhebungsstelle für die Radio- und Fernsehabgabe erhält einen zusätzlichen Millionenbetrag vom Bund. Damit soll ein Mehraufwand durch fehlerhafte Datenlieferungen entschädigt werden. Es könnte noch mehr Geld werden.

Jörg
Marquardt
Entschädigung für Ex-Fehraltorfer Firma
Die Serafe AG hatte bis Oktober 2021 ihren Sitz in Fehraltorf.
Plötzlich Hauptanlaufstelle für Kundenanfragen: Die Serafe bekommt für diesen Mehraufwand einen Millionenbetrag zugesprochen.
Archivfoto: Christian Merz

Die Forderungen der Serafe liegen seit über einem Jahr auf dem Tisch: Die Erhebungsstelle für die Radio- und Fernsehabgabe verlangt mehr Geld vom Bund. Dafür macht die Firma, die bis Oktober 2021 in Fehraltorf angesiedelt war, Leistungen geltend, die so nicht im Mandat vorgesehen waren.

«Sämtliche Kundenanfragen landeten bei uns – auch solche, die wir gar nicht zu beantworten haben.»

Erich Heynen, Kommunikationschef Serafe