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Nachgefragt beim Plattenleger

Marc Scheiwiller ist Plattenlegermeister und Geschäftsführer der Scheiwiller Raum Erleben GmbH in Greifensee. Ursprünglich hatte er aber etwas ganz anderes gelernt. Er absolvierte nämlich eine Hochbauzeichnerlehre. Das Plattenleger-Handwerk erlernte Scheiwiller erst in einer Zweitausbildung.

Nino
Vinzens
Freitag, 12. November 2021, 10:30 Uhr Sponsored Content
Marc Scheiwiller arbeitet mit neuster Technologie, wie zum Beispiel 3D-Visualisierungsprogrammen.
Foto: PD

Dieser Beitrag wurde in Zusammenarbeit mit der Scheiwiller Raum Erleben GmbH erstellt. 

Was ist für Sie das Faszinierende an diesem Beruf?
Marc Scheiwiller: 
Da meine Firma eher klein ist, habe ich mehr Abwechslung als Grossbetriebe. Ich arbeite zu 90 Prozent bei Privatkunden, dadurch hat man viel schneller einen Ortswechsel. Auch das Verlegen der verschiedenen Materialien, wie Keramik, Naturstein oder auch Glas,  ist sehr interessant. Die diversen Formate, sei es nun rund, eckig oder polygonal, machen die Arbeit abwechslungsreich. Zudem hat jeder Kunde individuelle Vorstellungen. Was für mich auch noch den Ausschlag gibt, ist dass man etwas Handfestes hat. Das heisst, am Abend sieht man, woran man den ganzen Tag gearbeitet hat.

Was zeichnet einen guten Plattenleger aus?
Ein guter Plattenleger ist kreativ, hat Geduld und kann exakt arbeiten. In Zukunft wird immer mehr Genauigkeit gefordert, da die Details anspruchsvoller werden. Zudem spielt ein gutes Vorstellungsvermögen eine zentrale Rolle. Freude am Beruf und an den verschiedenen Materialien sollte aber nach wie vor das Wichtigste sein.

Was war bis jetzt ihr interessantester Auftrag?
Eigentlich ist jeder Auftrag interessant. Im November werden wir mit handgeformten Gold- und Platinplatten arbeiten, also nicht sehr alltägliche Dinge. Ich persönlich arbeite sehr gerne mit Naturstein. Das finde ich ein ausserordentlich schönes Material, mit welchem ich auch sehr gut arbeiten kann. Auch die grossformatigen Platten sind spannend und anspruchsvoll, da muss man im Team kooperieren.

Inwiefern spürt man die Modernisierung und Digitalisierung in Ihrem Beruf?
Beim Schneiden der Platten mit speziellen Formen und Ausschnitten, werden immer häufiger Wasserstrahlmaschinen, diverse Bohrkronen und Laser zur Verbesserung der Genauigkeit verwendet. Ich arbeite zusätzlich mit 3D-Visualisierungsprogrammen. Der Kunde sieht vorgängig schon einmal wie sein fertiger Auftrag aussehen wird. Diese Programme erleichtern das Vorstellen der Details. Das ist eine grosse Bereicherung für mich und den Endkunden.

Wieso sollte man sich für eine Lehre als Plattenleger entscheiden?
Es ist ein sehr abwechslungsreicher Beruf. Man arbeitet in Innenräumen und bei  meist schönem Wetter auch draussen. Zudem kann man seine Kreativität und die Handwerkskunst ausleben, wenn der Kunde noch keine genauen Vorstellungen hat und einem vertraut. Auch ist es sehr interessant, zu sehen, wie sich die verschiedenen Materialien verhalten, vor allem in der Lehre, wo alles noch neu für einen ist.