×

Die Skalpelle werden 30 Kilometer entfernt sterilisiert

Die Spitäler Uster und Wetzikon gehen neue Wege bei der Sterilisation ihrer Instrumente. Die neue Firma Steriplus, an der sich auch die Post beteiligt, soll kräftig expandieren.

Christian
Brändli
Oberländer Spitäler bauen neue Firma auf
In den Spitälern Uster und Wetzikon werden die Operationsinstrumente bald nicht mehr selbst sterilisiert.
Foto: PD

Das Skalpell, mit dem der Arzt langsam die Haut durchtrennt, wird ab dem kommenden Frühling nicht mehr vor Ort im Spital Wetzikon oder Uster sterilisiert, sondern in Kaltbrunn. Auf diesen Zeitpunkt hin stellen die beiden Krankenhäuser ihre Abläufe um. Alle sterilen Instrumente und das ganze Verbrauchsmaterial, das es für eine Operation braucht, werden in dem Ort nahe des Obersees in sogenannten Fallwagen zusammengestellt und dann ins Oberland transportiert.