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«Wenn man ein schüchterner Typ ist, kommt es nicht gut»

Leise und ohne jegliche Hilfe druckt der 3D-Drucker stundenlang vor sich hin. Lage für Lage schichtet er auf das herzustellende Modell. Den Plan dafür könnte Siljan Maurer entworfen haben. Er ist Lernender im zweiten Lehrjahr bei libs – Industrielle Berufslehren Schweiz.

Nino
Vinzens
Freitag, 10. September 2021, 10:00 Uhr Sponsored Content
Siljan Maurer absolviert die Lehre als Konstrukteur EFZ bei libs - industrielle Berufslehren Schweiz in Opfikon
Foto: Simon Grässle

Dieser Beitrag wurde in Zusammenarbeit mit libs – Industrielle Berufslehren Schweiz erstellt.

Dem Lehrling gefällt die Arbeit an technischen und dreidimensionalen Zeichnungen sehr. Deswegen hat er sich für eine Ausbildung zum Konstrukteur EFZ entschieden. Ihn fasziniere, dass alles bei ihm beginne. Er wird von Kunden kontaktiert und erarbeitet mit ihnen gemeinsam das gewünschte Produkt. Danach geht es an die Zeichnung beziehungsweise Planung des Projekts. Sobald diese abgeschlossen ist, stellen Polymechaniker, Automatiker und Anlagen- und Apparatebauer oder eben auch 3D-Drucker, ein erstes Modell her.

Als Konstrukteur muss man gewisse Charaktereigenschaften und Stärken mitbringen. Man sollte im Team arbeiten können und gute Umgangsformen und Sozialkompetenzen mitbringen. «Aufgrund des häufigen Kundenkontakts ist es von Vorteil, offen mit Kunden kommunizieren zu können», sagt Maurer. Schüchternheit erschwere einem die Arbeit und verursache Missverständnisse mit den Klienten. Einen relativ hohen Stellenwert hätten natürlich auch ein gutes Vorstellungsvermögen und eine Zahlenaffinität.

Der Lernende ist froh, dass die Digitalisierung ihm die Arbeit erleichtert. Früher habe man für eine grosse Zeichnung mehrere Wochen gebraucht, erklärt er, heute seien es nur noch ein paar wenige Tage. Natürlich gäbe es auch Nachteile mit der Digitalisierung seines Jobs. Wenn der Computer abstürzt, könnten wichtige, ungesicherte Daten verloren gehen.

Ob er nach der Lehre an eine Fachhochschule gehen will, weiss Siljan Maurer noch nicht. Was jedoch schon sicher sei, ist dass er eines Tages ein eigenes Start-Up Unternehmen gründen wolle. Auf die Frage was für eine Firma es werden soll, antwortet er: «Das ist noch geheim.»