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Nachgefragt beim Kunststofftechnologen

Die Ausbildung zum Kunststofftechnologen verlangt nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch viel Kopfarbeit. Gino Hörler absolviert derzeit seine Lehre als Kunststofftechnologe EFZ bei libs - Industrielle Berufslehren Schweiz in Rapperswil und ist fasziniert von der Vielseitigkeit des Berufs.

Lennart
Langer
Freitag, 13. August 2021, 08:00 Uhr Sponsored Content

Dieser Beitrag wurde in Zusammenarbeit mit libs – Industrielle Berufslehren Schweiz erstellt.

Warum haben Sie sich für die Ausbildung entschieden?
Gino Hörler: Sie ist sehr vielseitig. Das Programmieren der Maschinen und die Arbeit direkt am Werkzeug gefiel mir. Man arbeitet nicht nur mit den Händen, sondern auch mit dem Kopf.

Was fasziniert Sie am Beruf des Kunststofftechnologen?
Jedes Verfahren, jedes Werkzeug und auch die Materialien sind anders. Man muss beim Verarbeiten der Kunststoffe viele Faktoren berücksichtigen. Mich interessiert zudem besonders der Medizinbereich. Man muss dort sehr sauber und steril arbeiten. Wir stellen beispielsweise Spritzenteile für Diabetiker her oder ganz aktuell Teile, die für die Abfertigung der Corona-Tests benötigt werden.

Wie macht sich die Automatisierung und die Digitalisierung bemerkbar?
Die Automatisierung ist spürbar. Roboter können Teile entnehmen und aussortieren. Das ist ein Vorteil. Und wir arbeiten auch mit 3D-Druckern. Man kann damit verschiedene Filamente und Farben drucken – von Blumenvasen bis zu kleinen Figuren. Da gibt es fast keine Grenzen.

Welche Voraussetzungen sollte man für den Beruf mitbringen?
Es braucht ein gutes Vorstellungsvermögen. Auch Interesse an Chemie und Physik sollte vorhanden sein.

In welchem Bereich möchten Sie später arbeiten?
Das weiss ich noch nicht sicher. Aber am liebsten möchte ich im Medizinbereich bei Weidmann Medical Technology in Bad Ragaz weitere Berufserfahrung sammeln. Dort werde ich nach der Grundausbildung bei libs in Rapperswil die zweite Hälfte meiner Lehre absolvieren.