nach oben

Anzeige

abo

Die Corona-Beschränkungen haben die Schnupperlehre erschwert oder verunmöglicht. PD

Corona verdirbt die Schnupper-Laune

Was tun, wenn keine Schnupperstifte kommen? Im Gewerbe- und Industrieverein Fehraltorf wird der zurzeit eingeschränkte Austausch mit der Sekundarschule beklagt. Präsidentin Ursula Weiss spricht im Interview über Nachwuchssorgen und digitale Lösungswege.

Die Corona-Beschränkungen haben die Schnupperlehre erschwert oder verunmöglicht. PD

Veröffentlicht am: 10.08.2021 – 16.00 Uhr

Die Pandemie hat ein Problem verschärft, das viele Betriebe schon vorher kannten: offene Lehrstellen. Den Corona-Massnahmen sind nämlich auch die Schnupperlehren für Schülerinnen und Schüler zum Opfer gefallen. Nach Einschätzung des Gewerbe- und Industrievereins Fehraltorf (GIV) haben die fehlenden Möglichkeiten zur beruflichen Orientierung zu noch mehr Nachwuchssorgen in den Betrieben geführt.

Ursula Weiss, Präsidentin des GIV und Mitinhaberin der Gartenbaufirma Merlin Gärten, nimmt Stellung zu diesem Problem – und zu einem Werkzeug, das es lösen soll.

Laut Lehrstellenpuls, einem Forschungsprojekt der ETH Zürich, führten im Februar 2021 Corona-bedingt nur 53 Prozent der Schweizer Betriebe Schnupperlehren durch. Wie hat sich die Situation in Fehraltorf zuletzt entwickelt?
Ursula Weiss: Leicht besser als im Frühjahr 2020. Damals war Schnuppern wegen des Lockdowns gar nicht möglich. Aber auch nach den Lockerungen verhalten sich die Betriebe vorsichtig. In einzelnen Branchen, etwa im kaufmännischen Bereich, sind Schnupperlehren weiterhin kaum möglich, weil sich viele Betriebe noch im Homeoffice befinden. Zugleich erleben wir einen starken Rückgang bei den Anfragen von Schülerinnen und Schülern.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser
Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!
Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor
Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an.

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Aboshop zum Angebot
Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel? Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unseren alten Redaktionssystemen auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: servicedesk@zol.ch

Anzeige

Anzeige