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Zusammenhalt der Generationen: Urs, Ernst, Peter, Marcel und Markus Kessler (v. l.) führen die Gebr. Kessler AG in die Zukunft. Seraina Boner

Von den Kesselflickern zu den Sanitär-Brüdern

Die Anfänge der Gebrüder Kessler AG reichen ins 19. Jahrhundert zurück. Bis heute ist die Grüninger Sanitärfirma in Familienhand. Damit das so bleibt, setzen die Brüder auf eine Tugend, die sich schon in der Not bewährt hat.

Zusammenhalt der Generationen: Urs, Ernst, Peter, Marcel und Markus Kessler (v. l.) führen die Gebr. Kessler AG in die Zukunft. Seraina Boner

Veröffentlicht am: 30.05.2021 – 15.55 Uhr

Die Schaukelbadewanne sticht einem sofort ins Auge. Sie steht auf dem Dachboden über der Werkstatt der Gebrüder Kessler AG in Grüningen. Ernst Kessler, Mitinhaber der Sanitärfirma, hat die Wanne nach alten Plänen rekonstruiert und nun mit anderen historischen Objekten zu einer Ausstellung arrangiert. Das kleine Museum wirft ein Schlaglicht auf die 125-jährige Firmengeschichte. Zu sehen gibt es unter anderem alte Badezimmerarmaturen, Wasserleitungen und Werkzeuge, die noch ohne Strom funktionieren. Alle Exponate hat der älteste der drei Kessler-Brüder vor der Müllkippe gerettet und sorgfältig in Stand gesetzt, um sie den interessierten Besuchern zu zeigen.

An den Gegenständen lässt sich nicht nur der technologische Wandel ablesen, sondern auch der Wandel des Berufsbildes. « Früher wurde noch alles geflickt, auch Pfannen und Töpfe » , sagt Ernst Kessler. Deshalb bezeichnete man die Spengler auch als Kesselflicker. Später kam der Begriff Installateur dazu, aus welchem sich der heutige Sanitärinstallateur als eigener Beruf entwickelte.

Auf Umwegen zur Sanitärfirma

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