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«Persönlich» mit Josef Gruber

Elektronik in Beruf und Freizeit

Josef Gruber aus Gossau ist seit 1983 Inhaber und Geschäftsführer der Radio Gruber AG in Gossau. Die Elektronik zählt der Radioelektriker neben Tennis, Segeln und Velofahren ebenfalls zu seinen Hobbys.

Melina
Aeschbach
Freitag, 12. März 2021, 07:26 Uhr «Persönlich» mit Josef Gruber
Josef Gruber löst Probleme auch gerne einmal ausserhalb seiner Arbeitszeiten.
PD

Dieser Beitrag erschien in der Wirtschaftsbeilage RegionalWirtschaft vom 12. März 2021.

Was macht Sie in Ihrem Beruf glücklich?
Josef Gruber: Der Kontakt mit den Kunden sowie die grosse Vielfallt rund um die Elektronik.

Wie kam Ihre Berufswahl zustande?
Schon als Schüler interessierte mich die Elektronik. Einmal musste dadurch der Verstärker meiner Eltern dran glauben.

Wie sind Sie zur jetzigen Stelle gekommen?
Nach der Berufslehre in Rorschach suchte ich eine Stelle. Diese fand ich im Zürcher Oberland bis zur Firmenübernahme bei meinem Vorgänger Radio TV Mühlberger.

Welche Erinnerungen haben Sie an Ihre Schulzeit?
Im Rheintal pflegte man noch eine strenge Schulzeit – konfessionell getrennt. Auf dem Schulweg durfte ich ausserdem auf keinen Fall einen Umweg machen.

Von wem haben Sie beruflich am meisten profitiert?
Von meinem Lehrmeister durch Firmeninterne Weiterbildungen. Mein Ziel war es, mindestens so viel zu wissen wie mein Lehrmeister. Dieser war auch Prüfungsexperte im Kanton St. Gallen.

Verfolgen Sie ungelöste Probleme nach der Arbeit?
Probleme zu lösen packt mich. Es lässt mir keine Ruhe, wenn ein Gerät oder Projekt noch
nicht fertig ist. Ich brauche oft Ruhe dazu und löse dies gerne ausserhalb der normalen Arbeitszeit.

Wie steht es um Ihre Work-Life-Balance?
Heute kann ich meine Zeit besser einteilen. Wöchentliche private Aktivitäten sind fest eingebaut.

Was unternehmen Sie am liebsten mit Ihrer Familie/Ihren Kindern?
Familienfeste, Ausflüge und Ferien. So kann ich einfach mal abschalten.

Was ist Ihr Lebensmotto?
Es ist wie beim Segeln: Die momentane Windrichtung entscheidet, welchen Weg einzuschlagen ist,
um ans Ziel zu kommen. Nur meckern bringt nichts. Es gibt immer Positives.

Welche berühmte Person würden Sie gerne treffen?
Adolf Ogi würde ich gerne wieder einmal treffen.

Die Radio Gruber AG für Unterhaltenselektronik in Gossau verkauft Bildschirme, Soundsysteme und Abspielgeräte. Zudem bietet sie Beratungen in diesen Bereichen sowie Service und Entsorgung der Geräte an. Seit 38 Jahren wird die Firma von Josef Gruber geführt. Er ist seit 1976 beruflich im Zürcher Oberland tätig.

Worüber ärgern Sie sich?
Über die immer wieder neuen Auflagen ohne Sinn und Zweck.

Worüber freuen Sie sich?
Wenn ein Kunde strahlt, weil er zufrieden ist.

Wo liegen Ihre Stärken?
Ich bin gut darin, den richtigen Lösungsweg zu finden.

Und Ihre Schwächen?
Oft kann ich bei einem Auftrag nicht aufgeben, bis er gelöst ist. Dies verbraucht manchmal zu viel Freizeit.

Kochen Sie?
Vor allem am Wochenende stehe ich sehr gerne hinter dem Herd. Wenn es gelungen ist, geniesse ich das Essen gerne mit einem Glas Wein.

Viel Zeit vorausgesetzt: Womit würden Sie sich beschäftigen?
Das ist schwierig zu sagen, weil ich sehr viele Hobbys habe. Es wäre ein Mix aus Sport, Vergnügen
und Elektronik. Auch das Reisen würde ich mehr ausbauen.

Worauf sind Sie stolz?
Auf meine Fähigkeit, Probleme zu lösen und auf die Leute einzugehen.

Vor was haben Sie Angst?
Immer mehr entstehen Lösungen in der Politik, die gar nicht zu Ende gedacht sind.
Der einzelne Mensch beziehungsweise Betrieb kommt immer mehr zu kurz.

Wo verbringen Sie Ihre Ferien?
Mal auf dem Meer, mal in den Bergen oder einfach zu Hause

Welche Musik hören Sie?
Von Schlager bis Rock ist alles möglich. Am besten ist es, wenn man dazu auch noch tanzen kann.

Was lesen Sie zurzeit?
Fachzeitschriften, Koch-Rezepte und Reiseprospekte für nach Corona.

Was ist Ihr Lieblingsort im Zürcher Oberland?
Der Hasenstrick mit seiner Aussicht.

In der Serie «Persönlich» stellen sich Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer aus dem Zürcher Oberland unserem Fragenkatalog und bieten so einen Einblick in ihr berufliches und privates Umfeld.