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«Niemand sieht, wenn man sich ein Schnäpsli genehmigt»

Das Homeoffice trennt uns von Arbeitskollegen und gewohnten Strukturen. Dadurch steigt das Risiko für Suchterkrankungen. Ein Interview mit der Leiterin der Fachstelle Sucht Bezirk Hinwil mit Sitz in Wetzikon.

Jörg
Marquardt
Mittwoch, 10. März 2021, 17:52 Uhr ReWi-Podcast
Moderation: Jörg Marquardt / Produktion: Paulo Pereira

Corona zerrt an den Nerven. Je länger die Pandemie dauert, umso mehr steigt die Sorge um die seelische Gesundheit in der Bevölkerung. Verstärken der Lockdown, die Homeoffice-Pflicht und berufliche Existenzängste womöglich Suchterkrankungen?

Zu diesen Fragen gibt Lea Keller-Ruckstuhl Auskunft. Sie leitet die Fachstelle Sucht Bezirk Hinwil in Wetzikon und ist selber Psychotherapeutin. In ihrem Doktorat an der Universität Zürich hat sie sich mit der Perspektive der Angehörigen von drogenabhängigen Menschen auseinandergesetzt.

Name: Lea Keller-Ruckstuhl
Geburtsjahr: 1979
Beruf: Geschäftsleiterin Fachstelle Sucht Bezirk Hinwil (FSBH) in Wetzikon
Erlernter Beruf: eidg. anerkannte Psychotherapeutin
Hobbys: Velofahren, Gärtnern, Lesen
Zivilstand/Kinder: verheiratet/keine Kinder
Wohnort: Bauma

Das Interview führt Wirtschaftsredaktor Jörg Marquardt.

Der ReWi-Podcast rückt regionale Unternehmen, Wirtschaftsvertreter oder Experten für wirtschaftliche Fragen in den Mittelpunkt. Wie gehen sie mit Rückschlägen um? Was ist ihre Vision für die Zukunft? Welche Veränderungen kommen auf die Gesellschaft zu? Der Podcast ist auch auf Spotify zu hören.
Wer einen Gesprächsgast vorschlagen oder ein Feedback abgeben will, schreibt eine E-Mail an joerg.marquardt@zol.ch.

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