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Während der Coronakrise, vor allem im Lockdown, verlagert sich der Konsum ins Internet. Droht eine höhere Privatverschuldung? Symbolfoto: Digitec Galaxus/Thomas Kunz

Die Pandemie als Schuldenfalle?

Die Coronakrise treibt die privaten Schulden in die Höhe. Das befürchten viele Experten. Für Züriost hat das Inkassobüro Intrum in Schwerzenbach die neusten Betreibungszahlen offengelegt – mit überraschendem Ergebnis.

Während der Coronakrise, vor allem im Lockdown, verlagert sich der Konsum ins Internet. Droht eine höhere Privatverschuldung? Symbolfoto: Digitec Galaxus/Thomas Kunz

Veröffentlicht am: 03.03.2021 – 10.58 Uhr

Die Angst vor einer steigenden Privatverschuldung ist gross. Stellenverluste und Kurzarbeit belasten vielerorts das ohnehin knappe Haushaltsbudget, warnen Experten. Die Corona-bedingte Verlagerung des Konsums ins Internet, der Boom digitaler Zahlungsmittel und die teilweise leichte Verfügbarkeit von Krediten dürften die Schuldenspirale noch weiter vorantreiben.

Soweit die Theorie. Aber zeichnet sich diese Entwicklung bereits in der Realität ab? Hier könnte ein Blick auf die Betreibungszahlen weiterhelfen. Das Schwerzenbacher Inkassobüro Intrum hat auf Wunsch von Züriost eine detaillierte Erhebung vorgelegt. Auf den ersten Blick scheint sich die Befürchtung der Experten zu bestätigen (siehe Tabelle 1) : So stieg die Zahl der neuen Betreibungen von März 2020 bis Januar 2021 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3326 auf 62‘571 Fälle an (+ 5,6 Prozent). Das Gesamtvolumen aller Betreibungsfälle ist um ein Vielfaches höher.

Ins Auge springt dabei vor allem die Altersgruppe der 18- bis 20-Jährigen. Dort lässt sich ab Mai 2020 eine klar aufsteigende Tendenz bei den Betreibungsfällen feststellen. Demgegenüber zeigen die anderen Altersgruppen eine diffuse Auf- und Abwärtsbewegung.

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