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Nach dem Tod von Mani Sokoll

Neuer Wirtschaftsförderer fürs Zürcher Oberland ernannt

Nach einer sechsmonatigen Vakanz übernimmt Giacinto In-Albon ab April die Wirtschaftsförderung fürs Zürcher Oberland. Damit schliesst er die Lücke, die durch den plötzlichen Tod seiner Vorgängerin entstanden ist. Auch für die Kultur gibt es Neuigkeiten.

Jörg
Marquardt
Donnerstag, 04. Februar 2021, 13:16 Uhr Nach dem Tod von Mani Sokoll

Das Regionalmanagement Zürioberland mit Sitz in Bauma hat einen neuen Wirtschaftsförderer ernannt: Laut einer Medienmitteilung tritt Giacinto In-Albon per 1. April die Nachfolge von Mani Sokoll an, die Ende September 2020 überraschend verstorben ist. «Als Leiter Wirtschaftsförderung wird es meine Aufgabe sein, den Dialog zwischen Wirtschaft und Politik zu intensivieren und mich einzusetzen für die Entwicklung eines wettbewerbsfähigen Standortes», lässt sich der diplomierte Marketing- und Verkaufsleiter in der Mitteilung zitieren.

«Allparteiliche Rolle»

Innerhalb des Netzwerkes aus Wirtschaft, Politik und Raumplanung  fühlt sich In-Albon zu einer «allparteilichen Rolle» verpflichtet. Zuletzt war er als stellvertretender Geschäftsführer beim Schweizer Floristenverband tätig, wo er unter anderem das Partnermanagement leitete und den Change-Prozess dieses Arbeitgeberverbandes prägte. Er verfüge über langjährige Erfahrung im Bereich Marketing und Kommunikation sowie der Organisation und Moderation von Grossanlässen wie Unternehmerforen und Podiumsdiskussionen. Er war viele Jahre als Moderator bei Radio Zürisee tätig.

Neue Kulturverantwortliche

Ebenfalls per 1. April übernimmt Jacqueline Falk die Leitung des neu geschaffenen Geschäftsfelds Kultur & Gesellschaft beim Regionalmanagement. Sie leitete während 15 Jahren die Fachstelle Kultur der Stadt Zug, wie aus der Mitteilung hervorgeht. Dort sei sie für die Entwicklung und Umsetzung der Kulturstrategie verantwortlich gewesen und habe Förderinstrumente und -formate sowie Ausstellungen im Stadtraum konzipiert. In ihren Verantwortungsbereich fielen Projekte mit «überregionaler Ausstrahlung», wie es heisst, darunter die Kunstausstellung im öffentlichen Raum «Herrliche Zeiten» oder das Kunst- und Lichtfestival «Illuminate».

Als Leiterin des Geschäftsfeldes Kultur & Gesellschaft soll Falk einerseits die regionalen Kulturschaffenden unterstützen und andererseits Projekte umsetzen, die das gesellschaftliche Zusammenleben in der Region nachhaltig verbessern. Dazu zähle die Freiwilligenarbeit, wo die Herausforderungen in allen Gemeinden ähnlich seien.

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