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Die Behörden waren vor Missbrauch gewarnt – und taten nichts

Parlamentarier warnten das Staatssekretariat für Wirtschaft und das Bundesamt für Sozialversicherungen vor Missbrauch beim Corona-Erwerbsersatz und schlugen Lösungen vor. Doch Bundesrat und Verwaltung hörten weg.

Redaktion
Züriost
Erwerbsersatz für Selbstständige
Selbstständige waren durch die Pandemie stark betroffen und konnten beim Bund Unterstützung beantragen: Ein Taxifahrer in Lausanne. (Foto: Keystone)

Am 16. April beschloss der Bundesrat, Selbstständigerwerbenden einen Corona-Erwerbsersatz zukommen zu lassen – und zwar auch dann, wenn sie nur indirekt vom Lockdown betroffen waren. Profitieren sollte davon beispielsweise der Taxifahrer, der zwar theoretisch Personen transportieren durfte, aber im Lockdown kaum Kunden hatte.

Das hatte Folgen: Rund 64’000 Personen haben seither diese Unterstützung beantragt und nur die wenigsten verzichten auf sie, auch wenn sie längst keine mehr benötigen. Kurzum: Es profitieren Selbstständige, obwohl sie die Hilfe gar nicht mehr zugute hätten.

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