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Grossregion Zürich bleibt teuer

Preise für Mieten und Wohneigentum entwickeln sich gegenläufig

Agentur
sda
Dienstag, 04. August 2020, 10:17 Uhr Grossregion Zürich bleibt teuer

Der Schweizer Wohnungsmarkt hat sich im Juli uneinheitlich entwickelt. Während die Mietwohnungen zu leicht höheren Preisen ausgeschrieben wurden, sind die Preise für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen leicht gesunken. Doch dies dürfte nicht nachhaltig sein. Längerfristig ist mit tieferen Miet- und höheren Kaufpreisen zu rechnen.

Über die vergangenen zwölf Monate seien die durchschnittlichen Marktmieten um 0,6 Prozent gefallen, heisst im Swiss Real Estate Offer Index. Es gibt allerdings grosse Unterscheide zwischen den einzelnen Landesteilen. Die mit Abstand höchsten Preise würden in der Grossregion Zürich verlangt, wo die Monatsmiete für eine Wohnung mit 100 Quadratmeter Wohnfläche rund 2650 Franken koste. Am günstigsten ist Mieten in der Ostschweiz. Dort koste ein vergleichbares Objekt 1850 Franken monatlich.

Wohneigentum wird im Juli günstiger

Im Gegensatz zu den Mieten haben die Angebotspreise für Wohneigentum im Juli um 0,6 Prozent nachgelassen. Diese kurzfristige Senkung sollte aber nicht über die längerfristige Entwicklung hinwegtäuschen, heisst es in der Mitteilung weiter. Über die vergangenen zwölf Monate wurden Einfamilienhäuser (+1,1 Prozent) wie Eigentumswohnungen (+1,6 Prozent) zu höheren Preisen zum Verkauf ausgeschrieben.

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