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Langjähriger Verwaltungsrat von Huber+Suhner nimmt den Hut

Langjähriger Verwaltungsrat von Huber+Suhner nimmt den Hut

Redaktion
Züriost
Montag, 02. Dezember 2019, 12:42 Uhr

Ticker

Müller verlässt Verwaltungsrat von Huber+Suhner

Georg H. Müller wird an der 51. ordentlichen Generalversammlung der Huber+Suhner AG am 1. April 2020 nicht mehr zur Wiederwahl zur
Verfügung stehen. Dies teilt der Pfäffiker Kabelhersteller mit. Müller war während 19 Jahren im Verwaltungsrat tätig. Im Hinblick auf die Generalversammlung wird aber keine Ergänzung des Gremiums vorgeschlagen, wie der Konzern festhält.

Huber+Suhner integriert deutsche BKtel

50 Millionen Franken muss Huber+Suhner für den jüngsten Zukauf bezahlen. (Archivfoto: Nicolas Zonvi)


Huber+Suhner (H+S) hat die Übernahme der deutschen Firma BKtel per 3. Dezember 2019 abgeschlossen. Der dafür erforderliche Beschluss des deutschen Bundeskartellamts liege ohne weitere Auflagen vor, wie der Pfäffiker Verkabelungsspezialist in einer Medienmitteilung bekannt gab.

Anfang Oktober 2019 hatte das Management den Kauf zum Preis von 50 Millionen Franken – finanziert aus Eigenmitteln – kommuniziert (wir berichteten). Laut der aktuellen Mitteilung werden sämtliche Aktivitäten der BKtel als Business Unit und Kompetenzcenter in das Technologiesegment «Fiberoptik» eingegliedert. H+S übernimmt sämtliche Mitarbeiter. Geschäftsführer der BKtel bleibt weiterhin Jürgen Seidenberg, der die Firma mitgegründet hat.

BKtel verfügt neben drei Standorten in Deutschland auch über Mehrheitsbeteiligungen an zwei Unternehmen in Frankreich und Japan. Die Firma entwickelt, produziert und implementiert aktive und passive Komponenten für Breitbandnetzwerke und besitzt unter anderem Know-How in der optischen Signalverarbeitung (optische Wandler, Verstärker und Faserlaser).

Givaudan: Runter mit den Nettoemissionen

Das Pariser Abkommen zur Begrenzung der Erderwärmung ist auch für Givaudan in Dübendorf massgeblich. (Archivfoto: Thomas Bacher)

Der Aromen- und Riechstoffhersteller Givaudan mit Sitzen unter anderem in Dübendorf und Kemptthal strebt bis 2050 eine von Nettoemissionen freie Wertschöpfungskette an. Gemäss einer Medienmitteilung vom 3. Dezember hat das Unternehmen die von den Vereinten Nationen vorgeschlagene Zusage «Business Ambition for 1,5 °C» unterzeichnet. Damit schliesse man sich der globalen Bewegung führender Unternehmen an, die sich dazu verpflichten, ihre Emissionsminderungsziele an das globale Ziel von 1,5 Grad anzupassen. Im September 2019 gehörte Givaudan laut eigener Aussage zu den ersten Unternehmen, die sich den aktualisierten Zielvorgaben des Pariser Abkommens für eine Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad angeschlossen hatten. In dem Zusammenhang gab das Management bekannt, die Treibhausgas-Emissionen zwischen 2015 und 2030 um 70 Prozent zu senken. Diese Ziele «entsprechen dem Niveau, das notwendig ist, um die Ziele des Übereinkommens von Paris zu erreichen», heisst es in der Mitteilung.

Verzögerungen in den USA belasten Elma-Gruppe

Die Wetziker Elektronikherstellerin Elma Electronic wird 2019 weniger Gewinn erwirtschaften. (Archivfoto: Nicolas Zonvi)

Die Elma-Gruppe rechnet für das zweite Halbjahr 2019 mit einem deutlich besseren Geschäftsgang gegenüber der ersten Jahreshälfte. Dies gab die Wetziker Elektronikherstellerin kürzlich bekannt. Demnach sollen Bestellungseingang und Nettoerlöse im gesamten Geschäftsjahr 2019 über dem Vorjahr liegen. Zudem habe die Gesellschaft in der Schweiz den grössten mehrjährigen Rahmenauftrag seit Bestehen der Gruppe im Umfang von über 14 Millionen Franken sichern können.

Beim Unternehmensgewinn verzeichnet Elma im zweiten Halbjahr eine deutliche Verbesserung gegenüber den ersten sechs Monaten. Dennoch reicht diese Entwicklung nicht aus, einen Rückgang für das gesamte Geschäftsjahr abzuwenden. Im Vorjahr hatte die Gruppe noch einen Gewinn von 5,6 Millionen Franken erwirtschaftet.

Als Ursache für den Gewinnrückgang nennt Elma eine verzögerte Inbetriebnahme des neuen Industrie-Campus in Atlanta, USA, und die damit verbundenen Umzugskosten, Abschreibungen und Finanzierungskosten sowie Vorleistungen für grosse kundenspezifische Projekte in der Region Europe. «Die getätigten Investitionen werden aber mittelfristig zu einer nachhaltigen Stärkung der Elma-Gruppe führen und die Profitabilität der Gesellschaft entsprechend erhöhen», heisst es in der Medienmitteilung.

Der vollständige Jahresabschluss und der Geschäftsbericht 2019 werden am 25. Februar 2020 veröffentlicht.

Küchenhersteller zügelt nach Tagelswangen

Nach Tagelswangen hat der Küchenhersteller Veriset seine Niederlassung Ost verlagert. (Foto: PD)

Der Küchenhersteller Veriset mit Hauptsitz in Root (LU) hat seine Niederlassung Ost von Opfikon nach Tagelswangen gezügelt. Gemäss einer Medienmitteilung war der alte Standort «zu klein für das wachsende Team» geworden. «So hat man sich frühzeitig auf die Suche nach einem passenden Standort gemacht.» In Tagelswangen verfügt das Unternehmen, das laut eigener Aussage der grösste Schweizer Küchenhersteller ist, über eine Ausstellungsfläche von 300 Quadratmetern. 10 Mitarbeiter sind vor Ort im Einsatz und beraten Bauherren bei der Wahl und Realisierung einer neuen Küche.

Dübendorfer Start-up unterliegt im Final

Das Start-up Nemis Technologies aus Dübendorf, das zu den neun Finalisten des 31. Swiss Technology Award gehörte, hatte an der Preisverleihung am 21. November gegenüber den Siegprojekten der FenX AG, der Cutiss AG und der Sika AG das Nachsehen. Insgesamt hatten sich über 100 Bewerber für den Award beworben. Die Nemis Technologies war für ihre «einfachen, schnellen und kostengünstigen Diagnosekits» nominiert worden. Das Unternehmen hat ein Verfahren entwickelt, das Mikroorganismen innerhalb weniger Stunden nachweist. Einsatzmöglichkeiten sind Lebensmittelsicherheit und Antibiotikatherapien.

Wetziker Firma übernimmt deutsche Vertretungen

Die Wetziker BWB Werkzeugmaschinen AG expandiert: Gemäss einer Medienmitteilung übernimmt sie die Schweizer Vertretung der beiden Marken Hurco und Takumi der Hurco Werkzeugmaschinen GmbH mit Hauptsitz in München. Aus Sicht der deutschen Firma ist diese Kooperation der «Grundstein für weiteres Wachstum in der attraktiven Marktregion Schweiz».

Markus Weber, Geschäftsführer der BWB Werkzeugmaschinen, sieht in der Übernahme eine Ergänzung seines Sortiments an Dreh- und Fräsmaschinen für Werkzeugbau- und Produktionsumgebungen. Durch die Zusammenarbeit mit der deutschen Firma profitiere man unter anderem von einem regen Informations- und Know-how-Austausch sowie von einem umfangreichen lokalen Ersatzteil- und Maschinenlager.

Fusion zweier Ustermer Werbeagenturen

Nach der Fusion: Sasha Arn (links), Gründer der Webkönig GmbH, teilt sich die Inhaberschaft der übernehmenden Onebyte AG mit Stefan Bommeli.

Die Onebyte AG, eine Werbeagentur für KMU in Uster, hat ihren lokalen Konkurrenten, die Webkönig GmbH, per 1. November übernommen. Laut einer Medienmitteilung betrachten beide Partner diesen Schritt als «die richtige strategische Antwort auf aktuelle und künftige Herausforderungen». Gemeinsam wolle man «zur führenden Online-Agentur für KMU im Zürcher Oberland» werden. Im Zuge der Fusion erweiterte die Onebyte AG ihr Team von bisher acht auf neu 20 Mitarbeiter und zügelte in die Webkönig-Büros an der Seestrasse 98 in Uster. Neuer CEO ist Sasha Arn, der die Webkönig GmbH 2011 gegründet hat. Ihm zur Seite steht Stefan Bommeli als Technischer Direktor (CTO). Er ist Mitgründer von Onebyte und führte das Unternehmen zuletzt mit Andrea Bommeli. Künftig teilt er sich die Inhaberschaft mit Sasha Arn. Alle laufenden Verträge würden durch die Fusion automatisch von der Onebyte AG übernommen und behielten ihre Gültigkeit, wie es in der Mitteilung heisst.

Nachfolgelösung für Bucherer Druck

 

Die in Wetzikon ansässige Bucherer Druck AG wurde im Rahmen einer Nachfolgelösung verkauft. Neuer Eigentümer ist der Druckerei-Verbund ISI-Gruppe, der aus ISI Print AG (Aarau), Druckerei Zimmermann GmbH (Uster) und nun Bucherer Druck besteht. Der Verbund umfasst diverse Betriebe an sieben Standorten in den Kantonen Aargau und Zürich. Laut einem Communiqué sei die Übernahme stufenweise erfolgt. Alle Mitarbeiter habe man nahtlos in die Gruppe integriert. Der bisherige Inhaber und Geschäftsführer Ueli Bucherer werde mit reduziertem Pensum bis zur Pensionierung im Betrieb weiterarbeiten. (zo)

Sieber AG verlässt Fehraltorf

Die Sieber AG in Fehraltorf geht eine strategische Partnerschaft mit dem Druckerei- und Weiterverarbeitungsbetrieb PMC in Oetwil am See ein, wie die Firma in einer Medienmitteilung schreibt. Im Zuge dessen verlässt sie nach 30 Jahren ihren angestammten Produktionsstandort. Künftig wird sie im Gebäude der PMC zu finden sein. An ihrer Eigenständigkeit und am Personalbestand ändere sich nichts. Es wird aber mit Synergieeffekten gerechnet: Sowohl die Sieber AG als auch die PMC, die bis Januar 2019 eine Tochterfirma der Hinwiler Ferag AG war,  würden ihr Angebot ausweiten und ihre Marktposition festigen. Die Sieber AG spricht von Angebotserweiterungen in den Bereichen Versandlösungen und Veredelung. (zo)

Givaudan schliesst Firmenkauf ab

 

Der Aromen- und Riechstoffhersteller Givaudan mit Sitz in Dübendorf hat die Übernahme des globalen, in München domizilierten Duftherstellers Drom abgeschlossen, wie der Konzern kürzlich vermeldete. Im Juli hatte er eine Vereinbarung über den Kauf eingereicht. Die Übernahmebedingungen wurden nicht offengelegt. Im Geschäftsergebnis 2018 von Givaudan hätte sich der Umsatzbeitrag von Drom auf Pro-Forma-Basis mit rund 110 Millionen Euro niedergeschlagen. (zo)

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