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Dormakaba bleibt hinter Erwartungen zurück

Dormakaba bleibt hinter Erwartungen zurück

Redaktion
Züriost
Montag, 02. Dezember 2019, 12:42 Uhr

Ticker

Panolin geht von anhaltend tiefem Ölpreis aus

Am Ölmarkt sind die Preise massiv eingebrochen. Der Erdöl-Preis ist am Montagmorgen gleich um 30 Prozent gesunken. Experten sprechen vom grössten Rückgang seit Januar 1991 und dem Beginn des ersten Golfkrieges. Am Freitag waren die Gespräche zwischen der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und Russland zur Drosselung der Fördermenge zur Stabilisierung der Ölpreise gescheitert. Darin sehen Experten den Hauptgrund. Ein weiterer liege jedoch in der Sorge vor einem Abschwung der Weltwirtschaft als Folge der Coronavirus-Epidemie und der sinkenden Erdöl-Nachfrage in China.

Betroffen von diesem rapiden Preisabfall ist auch die Panolin AG mit Sitz in  Madetswil, wenn auch erst in 2 bis 3 Monaten, wie Silvan Lämmle, Geschäftsführer der Schmierstoff-Herstellerin auf Anfrage sagt. «Wenn diese Baisse länger anhält, werden die Preise für unsere Produkte sinken. Davon gehen wir momentan aus», sagt er. Inwiefern Panolin längerfristig davon profitieren wird, könne man zurzeit noch nicht richtig abschätzen.

«Man sieht, dass das Coronavirus nun so richtig in der Weltwirtschaft angekommen ist», so Lämmle. Ein solches Ausmass habe es letztmals bei der globalen Finanzkrise 2008 gegeben. Auch Panolin hat betriebsintern verschiedene Vorkehrungen getroffen, um der Ausbreitung des Virus entgegenzuwirken. Neben den vom Bund verordneten Verhaltensregeln gilt ein generelles Flugverbot und es werden bis auf Weiteres keine grösseren Besuchergruppen mehr empfangen.  Oberste Priorität hat laut Geschäftsführer Lämmle der Schutz der Produktion. Dort gilt sowohl Mundschutz- als auch Handschuhpflicht.

Mi 04.03.2020 - 11:06

Der Schliesstechnikkonzern blickt auf ein anspruchsvolles erstes Geschäftshalbjahr zurück. Foto: PD

Dormakaba muss Geschäftsziele überprüfen

Die gesamtwirtschaftliche und geopolitische Grosswetterlage belastet das Geschäft von Dormakaba mit Sitz in Wetzikon und Rümlang. Laut einer Medienmitteilung ging der Umsatz des Schliesstechnikkonzerns im ersten Geschäftshalbjahr 2019/20 um 0,8 Prozent zurück. Er belief sich per Ende Dezember 2019 auf rund 1,4 Milliarden Franken. Mitverantwortlich für den Rückgang macht das Unternehmen die weitere Aufwertung des Schweizer Frankens. Rechnet man die negativen Währungseffekte sowie die Zu- und Verkäufe aus dem Ergebnis heraus, ergibt sich ein organisches Umsatzwachstum von 0,8 Prozent. Dies entspreche einer leichten Verbesserung gegenüber der zweiten Jahreshälfte des vorigen Geschäftsjahres (0,4 Prozent).

Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (Ebitda) verringerte sich von 223 Millionen Franken im Vorjahr auf neu 214,1 Millionen Franken. Damit rutschte die Marge von 16 auf neu 15,5 Prozent. In drei von vier Marktregionen lag die Ebitda-Marge unter dem Vorjahresniveau. Eine Ausnahme bildet die Region EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) mit einer Marge von 8,1 Prozent (im Vorjahr: 7,9 Prozent). Ebenfalls leicht verbesserte sich die Marge der Geschäftseinheit «Key & Wall Solutions», und zwar von 14,7 auf 15 Prozent.

Neben internen und externen Faktoren, die schon die zweite Hälfe des vorigen Geschäftsjahres belastet hätten, führt das Unternehmen den niedrigeren Ebitda auf einmalige ausserordentliche Aufwendungen im Berichtsjahr zurück. Diese negativen Effekte sollen laut Mitteilung durch Effizienzverbesserungen, letzte Kostensynergien aus dem Zusammenschluss zu Dormakaba, Unternehmenskäufe sowie leicht niedrigere Rohstoffkosten überkompensiert worden sein.

Im Vergleich zum Vorjahr reduzierte sich der Gewinn vor Steuern von 170,1 auf neu 157,1 Millionen Franken. Der Konzerngewinn belief sich mit 119,4 Millionen Franken unter dem Vorjahreswert von 126,7 Millionen.

Für die zweite Hälfte des laufenden Geschäftsjahres stellt Dormakaba bisher fest, dass das makroökonomische und geopolitische Umfeld noch anspruchsvoller geworden sei. Die Coronavirus-Epidemie werde voraussichtlich einen «spürbaren Einfluss» auf Jahresergebnis haben. «Die lokale Nachfrage in China ist bereits betroffen, allerdings fehlt derzeit noch die Visibilität über Auswirkungen auf die globalen Lieferketten und auf das Wirtschaftswachstum», heisst es in der Mitteilung.

Zudem erwartet Dormakaba, dass die makroökonomischen Verlangsamung, die politische Volatilität und Handelskonflikte das Geschäft belasten werden. In dem Fall fielen das organische Wachstum und die Ebitda-Marge für das gesamte Geschäftsjahr etwas niedriger als im Vorjahr aus. Aus diesem Grund prüft das Unternehmen in den nächsten Monaten, ob es seine mittelfristigen Ziele wird halten können.

EU-Kommission gibt grünes Licht für Übernahme von Assa Abloy

Assa Abloy darf Agta Record übernehmen. Die EU-Kommission hat die Bewilligung erteilt, wonach der schwedische Konzern fortan die Kontrollmehrheit des Fehraltorfer Türenherstellers haben wird. Assa Abloy erwartet die Umsetzung im zweiten Halbjahr 2020, wie es in einer Mitteilung heisst. Weil es Bedenken gab, ist Assa Abloy verschiedene Verpflichtungen eingegangen. Dazu gehört der Verkauft der Aktivitäten von Agta Record in den Niederlangen, Österreich, Ungarn und Slowenien sowie die Abgabe des Geschäfts mit Schnelllauftoren und der Verkauf des Geschäfts mit automatischen Personentüren in Grossbritannien und Frankreich. Nach erfolgter Übernahme wird Assa Abloy rund 93 Prozent des Aktienkapitals und der Stimmen an Agta Record kontrollieren. 

Schellenberg-Gruppe übernimmt Effingermedien

Die Schellenberg-Gruppe expandiert in den Kanton Aargau. Das Pfäffiker Druckunternehmen übernimmt die Aktienmehrheit der Effingermedien AG in Brugg. Die grafische Branche sei geprägt von Überkapazitäten und einem massiven Preis- und Verdrängungskampf, teilte die Schellenberg-Gruppe mit. Der Verbund mit einem starken Partner biete erheblich bessere Perspektiven für die Zukunft. Die Schellenberg-Gruppe umfasst an mehreren Standorten in der Schweiz Unternehmen der Druck- und Medienbranche. Das von Inhaber Oskar Schellenberg präsidierte Unternehmen übernimmt rückwirkend per 1. Januar 2020 die Aktienmehrheit an der Effingermedien AG.
Die Effingermedien sind in der gesamten Deutschschweiz tätig und beschäftigen rund 110 Mitarbeiter, davon 10 Lernende in der Polygraphie, Drucktechnologie und Printmedien-Verarbeitung.

Do 23.01.2020 - 13:47

Steil nach oben: Belimo konnte im 2019 den Umsatz um 7,8 Prozent steigern. (Archivfoto: PD)

Belimo wächst in allen Marktregionen

Die Belimo-Gruppe mit Sitz in Hinwil hat am Donnerstag ihre Umsatzzahlen zum Geschäftsjahr 2019 publiziert. Demnach konnte das in der Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik tätige Unternehmer seinen Nettoumsatz erneut steigern, und zwar um 7,8 Prozent auf 692,7 Millionen Franken steigern, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Währungsbereinigt betrage das Wachstum 9,2 Prozent.

Der Umsatz sei in allen Marktregionen gewachsen. Für die Marktregion Europa weist Belimo ein währungsbereinigtes Wachstum um 6,8 Prozent aus, für Amerika um 11 Prozent und für Asien-Pazifik um 12,7 Prozent.

Die Umsätze der Luft- und Wasseranwendungen seien in Lokalwährungen in Lokalwährung um 7,1 Prozent respektive 11,9 Prozent gestiegen.

Ausführliche Informationen zum Geschäftsjahr 2019 gibt Belimo an der Medien- und Finanzanalystenkonferenz am 9. März bekannt.

Do 23.01.2020 - 10:24

In Indien und China liefen die Geschäfte für Huber+Suhner nicht so gut wie im Vorjahr. (Archivfoto: Nicolas Zonvi)

Schwächelnder Bahnmarkt belastet Huber+Suhner

Deutlich weniger Aufträge und weniger Nettoumsatz im Geschäftsjahr 2019 vermeldet der Pfäffiker Verkabelungsspezialist Huber+Suhner mit Sitz in Pfäffikon am Donnerstagmorgen. Damit konnte das Unternehmen nicht an das starke Vorjahr anknüpfen. Verantwortlich für diese Entwicklung macht es zwei Faktoren im ersten Halbjahr: zum einen ein erwartungsgemäss auslaufendes 4G-Grossprojekt in Indien, zum anderen den schwächeren Bahnmarkt in China.

Im übrigen Geschäft habe man jedoch den Auftragseingang und Umsatz steigern können, wie es in der Medienmitteilung heisst. Als Triebfeder nennt Huber+Suhner in dem Zusammenhang seine strategischen Wachstumsinitiativen.

Der Nettoumsatz belief sich 2019 auf 830,6 Millionen Franken (ungeprüft), was einem Rückgang von 6,1 Prozent gegenüber 2018 entspricht. Organisch, sprich: unter Berücksichtigung von Währungs-, Kupferpreis- und Portfolioeffekten, betrug der Rückgang 4,6 Prozent. Der Auftragseingang verringerte sich im selben Zeitraum um 12,5 Prozent auf 800,9 Millionen Franken.

Trotz der Belastung durch das auslaufende Infrastruktur-Grossprojekt in Indien habe sich der Kommunikationsmarkt insgesamt auf dem Vorjahresniveau entwickelt. Den Rückgängen im chinesischen Transportmarkt stellt Huber+Suhner den «praktisch auf Vorjahresniveau» liegenden Teilmarkt Automative gegenüber.

Der Industriemarkt habe erneut «auf breiter Front» zugelegt und die bereits hohen Werte des Vorjahres deutlich übertroffen.

Das detaillierte Geschäftsergebnis präsentiert Huber+Suhner an der Medien- und Analystenkonferenz vom 10. März.

Müller verlässt Verwaltungsrat von Huber+Suhner

Georg H. Müller wird an der 51. ordentlichen Generalversammlung der Huber+Suhner AG am 1. April 2020 nicht mehr zur Wiederwahl zur
Verfügung stehen. Dies teilt der Pfäffiker Kabelhersteller mit. Müller war während 19 Jahren im Verwaltungsrat tätig. Im Hinblick auf die Generalversammlung wird aber keine Ergänzung des Gremiums vorgeschlagen, wie der Konzern festhält.

Huber+Suhner integriert deutsche BKtel

50 Millionen Franken muss Huber+Suhner für den jüngsten Zukauf bezahlen. (Archivfoto: Nicolas Zonvi)


Huber+Suhner (H+S) hat die Übernahme der deutschen Firma BKtel per 3. Dezember 2019 abgeschlossen. Der dafür erforderliche Beschluss des deutschen Bundeskartellamts liege ohne weitere Auflagen vor, wie der Pfäffiker Verkabelungsspezialist in einer Medienmitteilung bekannt gab.

Anfang Oktober 2019 hatte das Management den Kauf zum Preis von 50 Millionen Franken – finanziert aus Eigenmitteln – kommuniziert (wir berichteten). Laut der aktuellen Mitteilung werden sämtliche Aktivitäten der BKtel als Business Unit und Kompetenzcenter in das Technologiesegment «Fiberoptik» eingegliedert. H+S übernimmt sämtliche Mitarbeiter. Geschäftsführer der BKtel bleibt weiterhin Jürgen Seidenberg, der die Firma mitgegründet hat.

BKtel verfügt neben drei Standorten in Deutschland auch über Mehrheitsbeteiligungen an zwei Unternehmen in Frankreich und Japan. Die Firma entwickelt, produziert und implementiert aktive und passive Komponenten für Breitbandnetzwerke und besitzt unter anderem Know-How in der optischen Signalverarbeitung (optische Wandler, Verstärker und Faserlaser).

Givaudan: Runter mit den Nettoemissionen

Das Pariser Abkommen zur Begrenzung der Erderwärmung ist auch für Givaudan in Dübendorf massgeblich. (Archivfoto: Thomas Bacher)

Der Aromen- und Riechstoffhersteller Givaudan mit Sitzen unter anderem in Dübendorf und Kemptthal strebt bis 2050 eine von Nettoemissionen freie Wertschöpfungskette an. Gemäss einer Medienmitteilung vom 3. Dezember hat das Unternehmen die von den Vereinten Nationen vorgeschlagene Zusage «Business Ambition for 1,5 °C» unterzeichnet. Damit schliesse man sich der globalen Bewegung führender Unternehmen an, die sich dazu verpflichten, ihre Emissionsminderungsziele an das globale Ziel von 1,5 Grad anzupassen. Im September 2019 gehörte Givaudan laut eigener Aussage zu den ersten Unternehmen, die sich den aktualisierten Zielvorgaben des Pariser Abkommens für eine Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad angeschlossen hatten. In dem Zusammenhang gab das Management bekannt, die Treibhausgas-Emissionen zwischen 2015 und 2030 um 70 Prozent zu senken. Diese Ziele «entsprechen dem Niveau, das notwendig ist, um die Ziele des Übereinkommens von Paris zu erreichen», heisst es in der Mitteilung.

Verzögerungen in den USA belasten Elma-Gruppe

Die Wetziker Elektronikherstellerin Elma Electronic wird 2019 weniger Gewinn erwirtschaften. (Archivfoto: Nicolas Zonvi)

Die Elma-Gruppe rechnet für das zweite Halbjahr 2019 mit einem deutlich besseren Geschäftsgang gegenüber der ersten Jahreshälfte. Dies gab die Wetziker Elektronikherstellerin kürzlich bekannt. Demnach sollen Bestellungseingang und Nettoerlöse im gesamten Geschäftsjahr 2019 über dem Vorjahr liegen. Zudem habe die Gesellschaft in der Schweiz den grössten mehrjährigen Rahmenauftrag seit Bestehen der Gruppe im Umfang von über 14 Millionen Franken sichern können.

Beim Unternehmensgewinn verzeichnet Elma im zweiten Halbjahr eine deutliche Verbesserung gegenüber den ersten sechs Monaten. Dennoch reicht diese Entwicklung nicht aus, einen Rückgang für das gesamte Geschäftsjahr abzuwenden. Im Vorjahr hatte die Gruppe noch einen Gewinn von 5,6 Millionen Franken erwirtschaftet.

Als Ursache für den Gewinnrückgang nennt Elma eine verzögerte Inbetriebnahme des neuen Industrie-Campus in Atlanta, USA, und die damit verbundenen Umzugskosten, Abschreibungen und Finanzierungskosten sowie Vorleistungen für grosse kundenspezifische Projekte in der Region Europe. «Die getätigten Investitionen werden aber mittelfristig zu einer nachhaltigen Stärkung der Elma-Gruppe führen und die Profitabilität der Gesellschaft entsprechend erhöhen», heisst es in der Medienmitteilung.

Der vollständige Jahresabschluss und der Geschäftsbericht 2019 werden am 25. Februar 2020 veröffentlicht.

Küchenhersteller zügelt nach Tagelswangen

Nach Tagelswangen hat der Küchenhersteller Veriset seine Niederlassung Ost verlagert. (Foto: PD)

Der Küchenhersteller Veriset mit Hauptsitz in Root (LU) hat seine Niederlassung Ost von Opfikon nach Tagelswangen gezügelt. Gemäss einer Medienmitteilung war der alte Standort «zu klein für das wachsende Team» geworden. «So hat man sich frühzeitig auf die Suche nach einem passenden Standort gemacht.» In Tagelswangen verfügt das Unternehmen, das laut eigener Aussage der grösste Schweizer Küchenhersteller ist, über eine Ausstellungsfläche von 300 Quadratmetern. 10 Mitarbeiter sind vor Ort im Einsatz und beraten Bauherren bei der Wahl und Realisierung einer neuen Küche.

Dübendorfer Start-up unterliegt im Final

Das Start-up Nemis Technologies aus Dübendorf, das zu den neun Finalisten des 31. Swiss Technology Award gehörte, hatte an der Preisverleihung am 21. November gegenüber den Siegprojekten der FenX AG, der Cutiss AG und der Sika AG das Nachsehen. Insgesamt hatten sich über 100 Bewerber für den Award beworben. Die Nemis Technologies war für ihre «einfachen, schnellen und kostengünstigen Diagnosekits» nominiert worden. Das Unternehmen hat ein Verfahren entwickelt, das Mikroorganismen innerhalb weniger Stunden nachweist. Einsatzmöglichkeiten sind Lebensmittelsicherheit und Antibiotikatherapien.

Wetziker Firma übernimmt deutsche Vertretungen

Die Wetziker BWB Werkzeugmaschinen AG expandiert: Gemäss einer Medienmitteilung übernimmt sie die Schweizer Vertretung der beiden Marken Hurco und Takumi der Hurco Werkzeugmaschinen GmbH mit Hauptsitz in München. Aus Sicht der deutschen Firma ist diese Kooperation der «Grundstein für weiteres Wachstum in der attraktiven Marktregion Schweiz».

Markus Weber, Geschäftsführer der BWB Werkzeugmaschinen, sieht in der Übernahme eine Ergänzung seines Sortiments an Dreh- und Fräsmaschinen für Werkzeugbau- und Produktionsumgebungen. Durch die Zusammenarbeit mit der deutschen Firma profitiere man unter anderem von einem regen Informations- und Know-how-Austausch sowie von einem umfangreichen lokalen Ersatzteil- und Maschinenlager.

Fusion zweier Ustermer Werbeagenturen

Nach der Fusion: Sasha Arn (links), Gründer der Webkönig GmbH, teilt sich die Inhaberschaft der übernehmenden Onebyte AG mit Stefan Bommeli.

Die Onebyte AG, eine Werbeagentur für KMU in Uster, hat ihren lokalen Konkurrenten, die Webkönig GmbH, per 1. November übernommen. Laut einer Medienmitteilung betrachten beide Partner diesen Schritt als «die richtige strategische Antwort auf aktuelle und künftige Herausforderungen». Gemeinsam wolle man «zur führenden Online-Agentur für KMU im Zürcher Oberland» werden. Im Zuge der Fusion erweiterte die Onebyte AG ihr Team von bisher acht auf neu 20 Mitarbeiter und zügelte in die Webkönig-Büros an der Seestrasse 98 in Uster. Neuer CEO ist Sasha Arn, der die Webkönig GmbH 2011 gegründet hat. Ihm zur Seite steht Stefan Bommeli als Technischer Direktor (CTO). Er ist Mitgründer von Onebyte und führte das Unternehmen zuletzt mit Andrea Bommeli. Künftig teilt er sich die Inhaberschaft mit Sasha Arn. Alle laufenden Verträge würden durch die Fusion automatisch von der Onebyte AG übernommen und behielten ihre Gültigkeit, wie es in der Mitteilung heisst.

Nachfolgelösung für Bucherer Druck

 

Die in Wetzikon ansässige Bucherer Druck AG wurde im Rahmen einer Nachfolgelösung verkauft. Neuer Eigentümer ist der Druckerei-Verbund ISI-Gruppe, der aus ISI Print AG (Aarau), Druckerei Zimmermann GmbH (Uster) und nun Bucherer Druck besteht. Der Verbund umfasst diverse Betriebe an sieben Standorten in den Kantonen Aargau und Zürich. Laut einem Communiqué sei die Übernahme stufenweise erfolgt. Alle Mitarbeiter habe man nahtlos in die Gruppe integriert. Der bisherige Inhaber und Geschäftsführer Ueli Bucherer werde mit reduziertem Pensum bis zur Pensionierung im Betrieb weiterarbeiten. (zo)

Sieber AG verlässt Fehraltorf

Die Sieber AG in Fehraltorf geht eine strategische Partnerschaft mit dem Druckerei- und Weiterverarbeitungsbetrieb PMC in Oetwil am See ein, wie die Firma in einer Medienmitteilung schreibt. Im Zuge dessen verlässt sie nach 30 Jahren ihren angestammten Produktionsstandort. Künftig wird sie im Gebäude der PMC zu finden sein. An ihrer Eigenständigkeit und am Personalbestand ändere sich nichts. Es wird aber mit Synergieeffekten gerechnet: Sowohl die Sieber AG als auch die PMC, die bis Januar 2019 eine Tochterfirma der Hinwiler Ferag AG war,  würden ihr Angebot ausweiten und ihre Marktposition festigen. Die Sieber AG spricht von Angebotserweiterungen in den Bereichen Versandlösungen und Veredelung. (zo)

Givaudan schliesst Firmenkauf ab

 

Der Aromen- und Riechstoffhersteller Givaudan mit Sitz in Dübendorf hat die Übernahme des globalen, in München domizilierten Duftherstellers Drom abgeschlossen, wie der Konzern kürzlich vermeldete. Im Juli hatte er eine Vereinbarung über den Kauf eingereicht. Die Übernahmebedingungen wurden nicht offengelegt. Im Geschäftsergebnis 2018 von Givaudan hätte sich der Umsatzbeitrag von Drom auf Pro-Forma-Basis mit rund 110 Millionen Euro niedergeschlagen. (zo)

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