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Was bringt der Inländervorrang auf dem Jobmarkt?

Seit Mitte 2018 haben Inländer auf dem Arbeitsmarkt einen Informationsvorsprung bei offenen Stellen. Massgeblich ist eine Arbeitslosenquote von mindestens 8 Prozent in den betroffenen Berufsarten. Ein erstes Fazit aus der Region.

Jörg
Marquardt
Erstes Fazit aus der Region
SCHWEIZ STELLENMELDEPFLICHT
ARCHIVBILD ZUR MK SECO "ERSTER BERICHT ZUM VOLLZUG DER STELLENMELDEPFLICHT, AM FREITAG, 01. NOVEMBER 2019 ---- Broschuere des RAV an einer Medienkonferenz zur Stellenmeldepflicht im Kanton Zuerich in Zuerich am Freitag, 8. Juni 2018. (KEYSTONE/Walter Bie
Arbeitgeber müssen offene Stellen zuerst gegenüber Stellensuchenden im Land kommunizieren, zumindest dann...
Keystone

Fünf Arbeitstage früher als der Rest der Welt erfahren Inländer, auf welche offenen Stellen sie sich bewerben können – sofern diese einer Berufsart angehören, in denen die Arbeitslosenquote bei 8 Prozent und höher liegt. Seit Juli 2018 sind die betroffenen Arbeitgeber gesetzlich dazu verpflichtet, die Vakanzen zuerst den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) zu melden. Diese können den Arbeitgebern zudem Dossiers geeigneter Kandidaten übermitteln.