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Direktor verlässt House of Winterthur

Standortmarketing mit Oberländer Beteiligung

Direktor verlässt House of Winterthur

Vor Kurzem richtete ein anonymer Insider diverse Vorwürfe an das «House of Winterthur», die Standortmarketingorganisation der Region Winterthur. Nun gibt der Geschäftsführer des Netzwerkes seine Kündigung bekannt.

Redaktion
Züriost
Montag, 04. November 2019, 21:20 Uhr Standortmarketing mit Oberländer Beteiligung
Die Standortförderung Winterthurs und der Region ist in die Kritik geraten. Nun geht der Direktor.
Archivfoto: Talina Steinmetz

Vor zwei Jahren fusionierten Tourismus- und Standortförderung der Region Winterthur zum House of Winterthur. Seither kam es zu elf Kündigungen. Von 17 Mitarbeitenden am Hauptsitz sind nur sechs länger als drei Monate dabei und ungekündigt. Ein Insider warf der Organisation unter anderem chaotische Strukturen und unklare Kompetenzen vor (wir berichteten).

Generalversammlung im Juni

Nun hat sich auch Direktor Michael Domeisen entschieden, das House of Winterthur «aus persönlichen Gründen zu verlassen, um sich beruflich neu zu orientieren», wie es in einer Mitteilung heisst. Er wird seine Funktion als Direktor von House of Winterthur bis zur Generalversammlung am 16. Juni weiter wahrnehmen. Sein Arbeitsvertrag läuft per 30. Juni 2020 aus. 

200'000 Einwohner angegliedert

Das House of Winterthur versteht sich als Netzwerk zur Wirtschafts- sowie Tourismus und Standortförderung in der Region um die Stadt Winterthur. Die Institution schliesst insgesamt 19 Gemeinden und über 200‘000 Einwohner mit ein. Auch drei Oberländer Gemeinden und zwei aus dem Tösstal sind daran angeschlossen. Die Stadt Illnau-Effretikon etwa investiert jährlich 64‘000 Franken in diese Form des Standortmarketings. Ebenfalls Mitglied sind Lindau, Fehraltorf, Turbenthal und Zell.

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