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Mehr Geld für Oberländer Frauenhaus

Kantonale Beiträge

Mehr Geld für Oberländer Frauenhaus

Ab 2020 erhalten die Frauenhäuser höhere kantonale Beiträge – und somit auch das Frauenhaus in Uster.

Redaktion
Züriost
Dienstag, 09. Juli 2019, 22:00 Uhr Kantonale Beiträge
Beratungsstelle des Frauenhaus Zürcher Oberland berät Frauen, die von Gewalt betroffen sind.
Bild: Archiv

Bisher unterstützte der Kanton die Frauenhäuser mit insgesamt 500'000 Franken pro Jahr. Das Sozialamt wird diesen Sockelbeitrag ab 2020 namhaft erhöhen, schreibt der Kanton in einer Mitteilung. Künftig soll der Beitrag insgesamt bei rund 1,2 Millionen Franken liegen. Davon werden auch das Frauenhaus und die Beratungsstelle Zürcher Oberland profitieren.

 

Neben der Erhöhung des kantonalen Sockelbeitrags prüfen das Kantonale Sozialamt und die die Kantonale Opferhilfestelle gemeinsam mit den Trägerschaften der Frauenhäuser weitere Massnahmen. Ziel ist, dass sich die Frauenhäuser in einer wirtschaftlich stabilen Situation auf ihre Kernaufgabe konzentrieren können: auf den Schutz von gewaltbetroffenen Frauen und ihren Kindern.

Prekäre Finanzierungssituationen

Die privaten Einrichtungen finanzierten sich ansonsten hauptsächlich über die von der Opferhilfe und von der Sozialhilfe im Einzelfall übernommenen Kosten der Aufenthalte der Frauen und Kinder und über Spenden. Ihre wirtschaftliche Situation sei daher stark von der Belegung abhängig. Schwankungen bei der Auslastung führten in der Vergangenheit immer wieder zu prekären Finanzierungssituationen, teilt der Kanton weiter mit.

Für gewaltbetroffene Frauen, die mit und ohne Kinder einen Zufluchtsort benötigen, bieten im Kanton Zürich die drei Frauenhäuser in Zürich, Winterthur und im Zürcher Oberland Schutz und Sicherheit.

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