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Pfäffikon will als Gemeinde attraktiv sein – dafür muss sie etwas tun!

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Pfäffikon will als Gemeinde attraktiv sein – dafür muss sie etwas tun!

Die Attraktivität einer Gemeinde bemisst sich an einer Vielzahl von Kriterien. Dem Gemeinderat Pfäffikon ist es wichtig, dass er die Stärken und Schwächen der Gemeinde kennt und diese in seinen Entwicklungszielen berücksichtigt.

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Dienstag, 16. April 2019, 11:32 Uhr Sponsored Content
Die geografische Lage der Gemeinde ist «quasi ideal»; hier mit einmaliger Aussicht auf den Pfäffikersee und das Seequai.
Bild: PD

Autor: Hanspeter Thoma, Gemeindeschreiber Pfäffikon

Dieser Beitrag ist Teil der Serie «Gemeinden im Fokus – Standortförderung», die regelmässig in der RegionalWirtschaft erscheint.

Für den Gemeinderat gilt das Motto: «Stärken stärken und mit den Schwächen umgehen.» Eine wesentliche Stärke und quasi ein Geschenk ist die geografische Lage mit dem Pfäffikersee unmittelbar vor den Hügelzügen des Zürcher Oberlandes. Die gute Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Verkehr und dem Individualverkehr bringt die attraktive Lage zusätzlich zur Geltung.

Sind die wesentlichen Faktoren, welche die Standortattraktivität und die Lebensqualität für die Bevölkerung beeinflussen bekannt, fällt es leichter, Fördermassnahmen zu entwickeln. Diese sieht der Gemeinderat in den Bereichen Kultur, Freizeit, Sport und natürlich Wirtschafts- und Standortförderung. Die Erfahrung zeigt, dass diese eng miteinander verknüpft sind, beziehungsweise sich ergänzen. Bereits in der Vergangenheit haben Behörden und Verwaltung in diesen Punkten Anstrengungen unternommen, um das Profil von Pfäffikon zu schärfen und die Gemeinde positiv zu positionieren.

Wirtschafts- und Standortförderung im regionalen Verbund

Pfäffikon versteht sich sowohl als Wohn- wie auch als Arbeitsort. Die Bevölkerung und die Zahl der Unternehmungen und Arbeitsplätze sind in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen. Heute leben rund 12 200 Personen in Pfäffikon und in 800 Betrieben werden etwa 5600 Arbeitsplätze angeboten. Pfäffikon ist Teil der regionalen Wirtschaftsförderung Zürcher Oberland. Diese Zusammenarbeit ist nötig, weil eine einzelne Gemeinde nicht als eigenständiger Wirtschaftsraum funktioniert. Wichtige öffentliche Aufgaben wie Raum- und Verkehrsplanung, Berufsbildung, öffentlicher Verkehr, Versorgung und Entsorgung können die Gemeinden ohnehin nur im regionalen Verbund bewältigen.

Pfäffikon profitiert von Dienstleistungen für die ganze Region, beispielsweise bei der Ansiedlung neuer Firmen, beim Marketing oder bei der Vernetzung von Informationen und Know-how. Daneben pflegt der Gemeinderat vor Ort den Austausch mit möglichst vielen Unternehmen, damit gegenseitig Anliegen und Erwartungen ausgetauscht werden können. Wichtig sind aber auch gute Entwicklungsmöglichkeiten. Deshalb fördert der Gemeinderat die bauliche Erneuerung im Zentrum, wo ein erhebliches Verdichtungspotenzial besteht. Er sucht den Kontakt zu Grundeigentümern und regt gemeinsame Gestaltungspläne an. In den Gewerbe- und Industriezonen bestehen noch erhebliche Landreserven. Bei Anfragen versucht die Verwaltung, zwischen ansiedlungswilligen Firmen und den Grundbesitzern zu vermitteln. Allerdings genügen Baulandreserven allein nicht, um neue Unternehmen nach Pfäffikon zu locken. Es braucht auch eine gute Erschliessung mit dem öffentlichen Verkehr und moderner Informationstechnologie.

Kultur, Freizeit und Sport

Der Gemeinderat sieht seine Aufgaben darin, eine gute Infrastruktur für Kultur, Sport und Freizeit bereitzustellen. Die Vereine sind gefordert, den Dorfsaal im Chesselhuus, die verschiedenen Sportanlagen oder das Strandbad Baumen «mit Leben» zu füllen. Mit dieser Aufgabenteilung fährt die Gemeinde seit Jahren sehr gut. Pfäffikon verfügt nach wie vor über viele Dorfvereine, die fast alle Betätigungsmöglichkeiten im Sport oder in der Kultur abdecken. Bleibt die Infrastruktur attraktiv, sind die Vereine motiviert, Veranstaltungen und Dorffeste auf die Beine zu stellen.

Mit dem Chesselhuus, das vor vier Jahren den Betrieb aufgenommen hat, konnten wichtige neue Impulse für das kulturelle Leben gesetzt werden. So werden neue Events ins Leben gerufen oder alte Traditionen wie eine Dorffasnacht leben wieder auf. Engagierte Vereine, Kulturschaffende und Sportler tragen viel zur Attraktivität einer Gemeinde bei.

Das Chesselhuus hat vor vier Jahren den Betrieb aufgenommen; der Dorfsaal bietet Platz für bis zu 750 Personen (Bild: PD)

Tourismus als neue Chance

Der Pfäffikersee mit seinem Naturschutzgebiet ist seit je ein beliebtes Ausflugziel im Grossraum Zürich. Sehr wichtig ist auch, dass Pfäffikon von Anfang an in der Tourismusregion Zürcher Oberland eingebunden ist. Deren Promotoren haben in den letzten Jahren sehr gute Arbeit geleistet und das Zürcher Oberland als Tourismusregion national positioniert. Die Zahl der Tagestouristen hat auch in Pfäffikon spürbar zugenommen, was natürlich dem örtlichen Gewerbe zugutekommt. Hier schlummert noch Potenzial. In den nächsten Monaten folgen weitere Impulse. Demnächst wird das Naturzentrum Pfäffikersee am Seequai eröffnet und in diesen Tagen starten die Arbeiten zur Umgestaltung der Seestrasse in eine Begegnunszone.

Standortattraktivität ergibt sich nicht von selbst

Wie attraktiv eine Gemeinde ist, darf nicht dem Zufall überlassen werden. Der Gemeinderat setzt sich immer wieder mit der Frage der Attraktivität von Pfäffikon auseinander und sucht Verbesserungsmassnahmen. Ebenso klar ist, dass eine Behörde nicht alles beeinflussen kann und dass es nicht zuletzt eine Frage der Finanzen ist, wie viele Angebote eine Gemeinde offerieren kann. Trotzdem lohnt sich das Engagement der Gemeindebehörde.