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Illnau-Effretikon: Nachhatlige Entwicklung für alle

Illnau-Effretikon: Nachhatlige Entwicklung für alle

Die Stadt Illnau-Effretikon liegt ziemlich genau im Zentrum des Kantons Zürich und ist durch den öffentlichen wie den privaten Verkehr hervorragend erschlossen.

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Dienstag, 16. April 2019, 13:40 Uhr
Illnau-Effretikon – ein nachhaltig attraktiver Standort.
Bild: PD

Dieser Beitrag ist Teil der Serie «Gemeinden im Fokus – Standortförderung», die regelmässig in der RegionalWirtschaft erscheint.

Die Wege sind kurz. Diverse Buslinien verkehren innerhalb des Gemeindegebiets und in die Nachbarschaft, die Städte Zürich und Winterthur sowie der Flughafen sind mit dem öffentlichen Verkehr in einer Viertelstunde bequem erreichbar. Der Autobahnzubringer stellt den raschen Anschluss ans nationale Verkehrsnetz sicher.

Attraktiver Mix

Die Siedlungsstruktur ist äusserst vielfältig; die 17 200 Einwohnerinnen und Einwohner leben, umgeben von einem intakten Grünraum, in der Stadt, in grösseren und kleineren Dörfern sowie in verschiedenen Weilern. In der raumplanerischen Entwicklung wird darauf geachtet, diesen attraktiven Mix als Standortvorteil zu erhalten und weiter zu fördern. Die öffentlichen Infrastrukturen sind gut unterhalten und werden den Bewohnerinnen und Bewohnern in den verschiedenen Lebensphasen gerecht. Die städtische Finanzpolitik ist verlässlich und weitsichtig. Die Bevölkerung schätzt das hohe Sicherheitsempfinden.

Rund 1700 Schülerinnen und Schüler besuchen die Schulhäuser und Kindergärten von Illnau-Effretikon. Das Angebot reicht vom Kindergarten bis zur dritten Sekundarstufe und zum Berufsvorbereitungsjahr. Weiterführende Schulen und Ausbildungsstätten sind in der unmittelbaren Umgebung platziert. Vier Berufsbildungszentren für Maurer, Elektriker, Mechaniker und Metallbauer fördern die beruflichen Fähigkeiten von Lernenden sowie Fachpersonen. Das private und öffentliche ausserfamiliäre Betreuungsangebot hilft, private und berufliche Verpflichtungen möglichst gut unter einen Hut zu bringen.

Viele gesellschaftliche Aktivitäten spielen sich im Rahmen eines gut funktionierenden Vereinswesens ab. Trotz der Nähe zu grösseren Städten sind die Sport-, Freizeit- und Kulturangebote zu allen Jahreszeiten sehr umfassend. Diese werden seit 25 Jahren von Ehrenamtlichen im Jahrheft der Stadt Illnau-Effretikon dokumentiert. Kulinarisch verwöhnen lassen kann man sich von der Besenbeiz bis zum Gourmetlokal. Verschiedene Hofläden und Wochenmärkte bieten Feines aus lokaler Produktion an. Neben dem über die Region bekannten Schloss Kyburg – ab diesem Jahr mit einer neuen Dauerausstellung – gibt es in Illnau-Effretikon viele Kleinode zu entdecken. Insgesamt kann die Lebensqualität in der «Stadt auf dem Land» als sehr gut bezeichnet werden.

Chance für neue Arbeitsplätze

Illnau-Effretikon – ein nachhaltig attraktiver Standort: Dieser Leitbegriff umfasst die beiden Bereiche der Standortattraktivität und der nachhaltigen Entwicklung. Sie sind für Illnau-Effretikon eng miteinander verknüpft. Der Standort ist nur attraktiv, wenn die Attraktivität auf Nachhaltigkeit angelegt ist, und die Nachhaltigkeit funktioniert nur, wenn das Leben und Arbeiten attraktiv sind. Verglichen mit der Bevölkerungszahl und der ausgezeichneten Erschliessung ist das Arbeitsplatzangebot mit rund 7000 Arbeitsplätzen relativ klein. Am Ort des Lebensmittelpunktes zu arbeiten, entspricht den Nachhaltigkeitszielen und führt zu einer höheren Lebensqualität. Im Einklang mit der Regionalplanung soll die Zahl der Arbeitsplätze deshalb deutlich erhöht werden. Die in den nächsten Jahren bevorstehende Neubebauung der Gebiete um den Bahnhof Effretikon, die Ausdehnung des Industriegebietes Langhag in Effretikon und die Entwicklung des Gebietes Geen in Illnau bieten die Chance für die Ansiedlung von neuen Gewerbe- und Dienstleistungsbetrieben. Rund um den Bahnhof Effretikon werden insbesondere in den Erdgeschossen publikumsorientierte Nutzungen angestrebt. Damit wird der Detailhandel im Zentrum gestärkt und der Kaufkraftabfluss reduziert. In Illnau werden die räumlichen Voraussetzungen für die Ansiedlung eines weiteren Detailhändlers geschaffen.

Strategie für den Wirtschaftsstandort

Die Stadt ist Mitglied beim House of Winterthur. Dieses bezweckt unter anderem die Standortförderung in der Region Winterthur und eine möglichst gute Positionierung des Wirtschaftsraums Winterthur und Umgebung im Wettbewerb der Standorte. Um eine Basis der kommunalen Wirtschaftspolitik zu schaffen, erarbeitet die Stadt momentan eine Wirtschaftsstandort-Strategie, die lokale Ziele und Vorgehen sowie organisatorische Massnahmen definiert. So soll noch besser auf die Bedürfnisse des ansässigen und des an einem neuen Standort interessierten Gewerbes eingegangen werden.

Der Gewerbeverein Illnau-Effretikon, Lindau mit seinen rund 200 Mitgliedern verfolgt das Ziel, die gemeinsamen Interessen zu vertreten und das Gewerbe aus den verschiedensten Branchen zu fördern. Der jährlich von der Stadt vergebene Anerkennungspreis zeigt auf, wie innovativ und nachhaltig das lokale Unternehmertum arbeitet.