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Tipps aus dem Tösstal

Wie Ihr Haustier die Hitze unbeschadet übersteht

Die aktuelle Hitzewelle zehrt nicht nur an den Kräften von uns Menschen. Auf Tiere muss besonders Acht gegeben werden. Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz mit Sitz im Tösstal erklärt wie.

Mike
Gadient
Dienstag, 31. Juli 2018, 09:44 Uhr Tipps aus dem Tösstal

Die meisten Haustiere können nicht schwitzen und tragen zudem ein wärmendes Fell. Sie seien der Gefahr eines lebensbedrohlichen Hitzschlags viel eher ausgesetzt als der Mensch, teilt die in Kollbrunn beheimatete Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz mit. Es gibt einige Massnahmen, mit denen die Sommerhitze für Fifi und Co. erträglicher wird.

Tipps für Hunde

  • Keine anstrengenden Fahrrad-Touren bei Hitze sowie keine langen Spaziergänge zur Mittagszeit.
     
  • Nach Möglichkeit entlang des Wassers bewegen und zu frühen Morgen- und Abendstunden den kühlen Wald für die Gassirunde wählen.
     
  • Gehen auf Asphalt vermeiden, um die Pfoten zu schützen.
     
  • Den Hund niemals im Auto warten lassen. Das Auto heizt sich innert weniger Minuten auf und kann zur Todesfalle für den Vierbeiner werden.
     
  • Genügend frisches Wasser bereitstellen.
     

Tipps für Katzen

  • Etwas Abkühlung schaffen, indem man die Ohren der Katze aussen befeuchtet.
     
  • Streicheln mit angefeuchteten Händen.
     
  • Nassfutter verdirbt schnell: Die Gabe von kleineren Portionen zu frühen Morgen- oder Abendstunden ist empfehlenswert sowie das Aufstellen von zusätzlichen Wassernäpfen.
     

Tipps für Kaninchen, Meerschweinchen und Co.

  • Befeuchten der Ohrenaussenseite zwecks Abkühlung.
     
  • Genügend Frischluft und Schatten im Auslauf.
     
  • Das Kleintierheim nie direkt auf den Balkonboden setzen, da sich dieser stark erhitzt.
     
  • Mehrere Trinkmöglichkeiten anbieten.

 

Tipps für Vögel

  • Nicht der prallen Sonne aussetzen – ein Schattenplatz ist lebenswichtig.
     
  • Trotz Hitze sollten Vögel nicht im Durchzug stehen, da Erkältungsgefahr droht.

Kein Feuerwerk-Schock

Eine gute Seite hat die Hitze dank dem Feuerwerksverbot auch für Haustiere. Viele von ihnen leiden aufgrund des lauten Knallens und Pfeifens des Feuerwerks unter Stress und Angst. Laut der Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz sind Hunde, die blind vor Angst verunfallen, oder Katzen, die sich in engen Verstecken verkriechen, aus denen sie sich nicht mehr befreien können, längst keine Einzelfälle mehr. Da die Tiere ein viel empfindlicheres Gehör als Menschen haben, könne ihnen der Lärm auch Schmerzen bereiten. (mig)

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