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Wahlen und Abstimmungen 2022

Der Abstimmungssonntag zum Nachlesen

Neue Stadtpräsidenten in Wetzikon und Illnau-Effretikon, eine Rechtsformumwandlung in Uster und Status Quo in Wila: Der Wahl- und Abstimmungssonntag hatte es in sich. Im Ticker sind alle Ergebnisse zum Nachlesen festgehalten.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 15. Mai 2022, 20:00 Uhr Wahlen und Abstimmungen 2022

Das Wichtigste in Kürze: 

  • Pascal Bassu (SP) ist der neue Stadtpräsident von Wetzikon. Er setzte sich gegen Sandra Elliscasis (FDP) und Henry Vettiger (SVP) durch. Im Nachbericht nehmen alle drei Kandidaten Stellung. 
  • In Illnau-Effretikon krallte sich Marco Nuzzi (FDP) das Stadtpräsidium. Weshalb er damit Geschichte schrieb, erfahren Sie hier
  • Das Spital Uster wird zur AG: Alle Trägergemeinden haben der Umwandlung des Zweckverbands Spitaluster in eine Aktiengesellschaft zugestimmt. Trotz grosser Freude bleibt eine Sorge. Welche und weshalb erfahren Sie hier
  • In Dübendorf kam die Abstimmung «Dübi schuldenfrei, auch in Zukunft» an die Urne. Diese wurde angenommen. Den ausführlichen Bericht dazu finden Sie hier.
  • Die Wilemer lehnten eine Fusion mit Turbenthal und eine Einheitsgemeinde Wila ab. Hier erfahren Sie mehr zu den Hintergründen und Reaktionen. 

Ticker

20.50 Uhr - Das war der Abstimmungssonntag

Der Abstimmungssonntag ist Geschichte. Im Ticker erfahren Sie alles zu den Resultaten und Reaktionen. En schöne Abig!

20.30 Uhr - Schuldenbremse: Das sagen Befürworter und Gegner

Die Dübendorfer Stimmbevölkerung entschied sich, die Finanzen der Stadt nachhaltig zu sichern und die Initiative «Dübi schuldenfrei, auch in Zukunft» anzunehmen. Was das für die Politik bedeutet, erfahren Sie hier.

19.45 Uhr - Die Reaktionen zur Rechtsumwandlung des Spitals Uster

Die Stimmberechtigen der zehn Trägergemeinden haben der Umwandlung des Zweckverbands Spital Uster in eine Aktiengesellschaft klar zugestimmt. Was das für die Zukunft des Spitals bedeutet, erfahren Sie hier

18.45 - Historischer Sieg in Effretikon

Marco Nuzzi (FDP) hat das Rennen um das Amt als Gemeindepräsident von Illnau-Effretikon gewonnen. Hier nimmt er Stellung zu seinem Wahlsieg. 

18.45 Uhr - Das sagt Pascal Bassu (SP) zu seinem Wahlsieg

Pascal Bassu (SP) ist neuer Stadtpräsident von Wetzikon. Im Nachbericht erfahren Sie alles zu seiner Wahl und den Reaktionen rundherum. 

18.10 Uhr - Evangelisch-reformierte Kirchenpflege in Mönchaltorf und Rüti komplett

Zwei Sitze waren in der Evangelisch-reformierten Kirchenpflege Mönchaltorf im Vorfeld des zweiten Wahlgangs vakant. Mit Peter Schoch und Thomas Willi konnten diese nun besetzt werden. Während erster nur drei Stimmen erhielt und damit den Einzug schaffte, wurde letzterer als neuer Präsident der Behörde gewählt. Die Stimmbeteiligung belief sich auf 27,44 Prozent.

Auch die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Rüti konnte ihre zwei noch vakanten Sitze besetzen. Im zweiten Wahlgang haben die Stimmberechtigten Jürgen Meier und Georg Otto Schmid in die Kirchenpflege gewählt. Auf Meier entfielen 588 Stimmen, auf Schmid 560 Stimmen. Vereinzelte erhielten 98 Stimmen. Die Wahlbeteiligung betrug 27,21 Prozent.

18.05 Uhr - Ja zu zwei weiteren Vorlagen in Uster

Die Auflösung des Zweckverbands Schulgesundheitspflege Uster-Greifensee mit Integration der Schulzahnklinik in die Stadt Uster ist mit 77 Prozent Ja-Stimmen angenommen worden.
Der Ausführungskredit von 7,8 Millionen Franken für den Ersatzneubau Pavillon und den Ersatz der Heizung der Berufswahlschule Uster ist mit 84 Prozent Ja-Stimmen genehmigt worden.

17.55 Uhr - RPK Uster ist komplett

Patrick Wolfensberger, Ursula Kocher, Rudolf Locher und Margrit Steenaerts - so heissen die vier neuen Mitglieder der Ustermer Rechnungsprüfungskommission. Sie wurden im Rahmen des zweiten Wahlganges am 15. Mai gewählt. Am meisten Stimmen erreichte Wolfensberger, nämlich 1833. Die Stimmbeteiligung lag bei 26,07 Prozent. 

17.50 Uhr - Ustermer Kirchenpflege wieder komplett

Lukas Adam und David Margelisch wurden im Rahmen des zweiten Wahlganges in die Ustermer Kirchenpflege gewählt. Adam erzielte 1850 Stimmen, Margelisch 1836. Die Stimmbeteiligung betrug 26,42 Prozent. 

17.40 Uhr - die Reaktionen auf den Status quo in Wila

Die Wilemer Stimmbevölkerung lehnt eine Fusion mit Turbenthal und eine Einheitsgemeinde Wila ab. Erfahren Sie hier, weshalb dies ein Scheitern für den Gemeinderat und die beiden Schulpflegen ist.

16.55 Uhr - Pfäffiker Kirchenpflege wieder komplett

Für den ersten Wahlgang am 27. März hatten sich für die neun zu besetzenden Sitze in der Reformierten Kirchenpflege Pfäffikon erst acht Kandidaten gemeldet. Nun vervollständigt Daniel Frei das Gremium. Er erzielte 452 Stimmen. 

16.50 Uhr - Henry Vettiger (SVP) ist enttäuscht

Henry Vettiger (SVP) hat sein Ziel nicht erreicht; er verpasste die Wahl als neuer Stadtpräsident von Wetzikon.

 

16.00 Uhr - Elliscasis (FDP) zu ihrer Niederlage in Wetzikon

Sandra Elliscasis (FDP) wurde nicht zur Stadtpräsidentin von Wetzikon gewählt. Im Video spricht sie über die Niederlage und weshalb sie sich eine bessere Kommunikation gewünscht hätte. 

 

15.45 Uhr - Bassu (SP) zu seinem Wahlsieg in Wetzikon

Pascal Bassu (SP) ist neuer Stadtpräsident von Wetzikon. Im Video spricht er über den Moment, als ihm das klar war. 

 

15.40 Uhr - Spital Uster wird zur AG

Die Stimmberechtigen der zehn Trägergemeinden haben der Umwandlung des Zweckverbands Spital Uster in eine Aktiengesellschaft klar zugestimmt. Über alle Gemeinden gesehen resultierte ein Ja-Anteil von rund 78 Prozent. Am deutlichsten hat Uster die Vorlage mit über 85 Prozent angenommen. Prozentual am wenigsten Ja-Stimmen verzeichnete Hittnau mit 66 Prozent.

Ausführlicher Artikel folgt

15.25 Uhr - RPK Fällanden ist komplett

Stefan Zoller ist das fünfte Mitglied der Fällander Rechnungsprüfungskommission (RPK). Der Parteilose wurde am Sonntag im zweiten Wahlgang mit 506 Stimmen gewählt – deutlich vor seinem Konkurrenten Denis Loher (parteilos), der 213 Stimmen erhielt. Bereits am 27. März gewählt wurden Emilio Dorizzi (SVP, neu), Alexander Hunkeler (Die Mitte, neu), Daniel Lienhard (SVP, bisher) und Martin Oeschger (SP, bisher), der auch der neue Präsident der Kommission ist. 

15.15 Uhr - Gossauer Gemeinderat komplett

Patrick Umbach (Mitte) ist der neue Schulpräsident in Gossau. Er gewinnt die Stichwahl gegen Andrea Hadorn (Politisches Frauenpodium PFP Gossau) mit 669 Stimmen, das sind 39 mehr. Der Schulpräsident nimmt als 7. Mitglied von Amtes wegen Einsitz im Gemeinderat. Mit der Wahl von Umbach ist das Gremium komplett. Umbach bleit damit normales Mitglied der Schulpflege. 

Fest stand bereits vor dem zweiten Wahlgang, dass die SVP einen Sitz in der Exekutive an die FDP verliert. Stefan Wild (FDP) eroberte den freiwerdenden Sitz von Heinrich Wintsch (SVP), der nicht mehr zur Wahl angetreten war. Das Gremium setzt sich neu aus Jörg Kündig (FDP, Präsident), Elisabeth Pflugshaupt (SVP), Sylvia Veraguth Bamert (PFP), Salvatore Giorgiano (parteilos), Daniel Baldenweg (EVP) und eben neu Patrick Umbach (PFP) zusammen.

15 Uhr - Rüti stimmt Fernwärmeverbund zu

Die Stimmbevölkerung von Rüti hat den Kredit über 14,9 Millionen Franken für den Bau des Energieverbundes Rüti Zentrum mit 74,41 Prozent Ja-Stimmen genehmigt. Die Stimmbeteiligung betrug 39,16 Prozent.

14.45 Uhr - Samuel Wüst (SP) zeigt sich enttäuscht über den zweiten Platz

Samuel Wüst (SP) hat das Rennen um das Amt des Stadtpräsidenten in Illnau-Effretikon verloren. Im Video äussert er sich zu seiner Niederlage. 

 

14.35 - Isabella Gartmann ist neue Schulpflegerin in Wila

In Wila hat es für den vakanten Sitz in der Oberstufenschulpflege ein zweiter Wahlgang gegeben. Dieser fand mit einem leeren Wahlzettel statt. Im Vorfeld zu den Wahlen hatte sich Isabella Gartmann als einzige Kandidatin zur Verfügung gestellt. Die 43-jährige Geschäfts- und Hausfrau wurde mit einem relativen Mehr von 211 Stimmen in die Behörde gewählt.

Zur Vakanz war es gekommen, weil der neue Schulpfeger Daniel Wälti (parteilos) nach dem ersten Wahlgang vom 27. März die Wahl abgelehnt hatte.  Er wird im Sommer mit seiner Familie aus der Gemeinde wegziehen.

14.35 Uhr - Tösstaler Kirchenpflegen komplett

In drei Tösstaler Reformierten Kirchenpflegen waren nach dem ersten Wahlgang noch Sitze unbesetzt. Für den zweiten Wahlgang haben sich noch neue Kandidaten zur Verfügung gestellt. 

Die Kirchenpflege der Reformierten Kirche Turbenthal-Wila ist nun wieder voll besetzt. Im zweiten Wahlgang haben Andreas Hauri mit 235 Stimmen und Martin Kieser mit 360 Stimmen die Wahl geschafft. Kieser trat bereits im März an, stand jedoch nicht auf dem vorgedruckten Wahlzettel und verpasste deshalb das absolute Mehr.

Auch die Pflege der Kirchgemeinde Zell ist wieder vollzählig. Esther Messerli Obergfell (185 Stimmen) und Thomas Ehrismann (200 Stimmen) wurden in die Behörde gewählt. 

Noch zwei freie Sitze gab es auch in der Kirchenpflege Wildberg. Mit Kevin Fehlmann aus Schalchen, der 56 Stimmen erhielt, schaffte eine vierte Person den Sprung in die Behörde. Er hatte seine Kandidatur offiziell bekanntgegeben. Ebenfalls gewählt wurde Walter Fluck mit drei Stimmen. Linda Kämpfer, die auch drei Stimmen erhielt, lehnte die Wahl umgehend ab.  

14.10 Uhr - Letzter Sitz der Hinwiler Schulpflege geht an Müggler

Zehn Kandidierende gab für die fünf Sitze in der Hinwiler Schulpflege vor dem ersten Wahlgang. Nachdem Thomas Ludescher (parteilos), Monica Raster (parteilos), Monika Lutz (parteilos) und Felix Inderbitzin (SP) die Wahl geglückt war, gab es vor diesem Sonntag noch einen zu besetzenden Platz. 

Diesen sicherte sich im zweiten Wahlgang Daniela Müggler (FDP) mit 1595 Stimmen, bei einer im Vergleich zum ersten Wahlgang leicht gestiegenen Wahlbeteiligung von 33,63 Prozent. Noch im März hatte Müggler das absolute Mehr knapp verpasst. Doch jetzt liess sie ihren Mitstreiter Patrick Hirzel (SVP) hinter sich, der auf 870 Stimmen kam. 

Die von sieben auf fünf Sitze verkleinerte Behörde wird neu von Thomas Ludescher präsidiert. Der 56-jährige Betriebswirtschaftler, der seit 2010 Mitglied und Vizepräsident der Schulpflege ist, hatte sich am 27. März in einer Kampfwahl deutlich gegen seine Herausforderin Nicole Ward-Brändli (SVP) durchgesetzt.

14.05 Uhr - Wetzikon hat einen neuen Stadtpräsidenten

Wetzikon hat einen neuen Stadtpräsidenten: Es ist Pascal Bassu von der SP. Er vereint 2053 Stimmen auf sich und damit knapp hundert Stimmen mehr als Henry Vettiger (SVP), der die Wahl auch im dritten Anlauf verpasst. Abgeschlagen Dritte wird Sandra Elliscasis (FDP) mit 1592 Stimmen.

14.02 Uhr - Bertels neu in der Sozialbehörde

Drei Mitglieder der Baumer Sozialbehörde sind bereits Anfang Jahr still gewählt worden. Nun ist die Behörde wieder voll besetzt. Alt-Gemeinderat Rudolf Bertels (FDP) wurde mit 808 Stimmen gewählt.  (bes)

14 Uhr - Wilemer wollen Status Quo beibehalten

Die Wilemer und Turbenthaler, die in der Primarschulgemeine Wila wohnen, wollen von einer Einheitsgemeinde oder eine Fusion mit Turbenthal nichts wissen. Sie lehnen beide Vorschläge an der Urne knapp ab. Eine Einheitsgemeine Wila erhielt 49 Prozent Ja-Stimmen, für eine Fusion mit Turbenthal sprachen sich 49.3 Prozent der Stimmbevölkerung aus. 13 Stimmen machten bei dieser Vorlage den Unterschied. In der zur Primarschulgemeinde Wila gehörenden Gebiete von Turbenthal wäre die Fusion mit 76 Prozent angenommen worden. Die Stimmbeteiligung lag bei 63.1 Prozent.

Ausführlicher Artikel folgt

14 Uhr - Dübendorf installiert Schuldenbremse

Die Dübendorfer Stimmbevölkerung hat die im Vorfeld umstrittene Initiative «Dübi schuldenfrei, auch in Zukunft» mit 3175 zu 2463 Stimmen angenommen. Die Stimmbeteiligung lag bei 35,5 Prozent.
Damit erhält die Gemeindeordnung einen zusätzlichen Artikel, der verlangt, dass die Finanzen von Dübendorf nachhaltig zu bewirtschaften sind. So soll die aktuell gute finanzielle Lage der Stadt langfristig gesichert werden.

Im ausführlichen Bericht erfahren Sie, was das für die zukünftige Politik von Dübendorf bedeutet.

13.55 Uhr: Marco Nuzzi (FDP) ist neuer Effretiker Stadtpräsident

Marco Nuzzi (FDP) setzt sich im Rennen um das Amt des Stadtpräsidenten in Illnau-Effretikon durch: Mit 2289 Stimmen krallt er sich das Amt. Sein Verfolger Samuel Wüst (SP) erzielte 1854 Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 41,61 Prozent. Nuzzi tritt die Nachfolge des abtretenden Ueli Müller (SP) an. Dieser war seit 2006 im Stadtrat und wirkte seit 2011 als Gemeindepräsident. 

Ausführlicher Artikel folgt

13.50 Uhr: Dürntner Gemeinderat und Sozialbehörde vollständig

Zwei Gemeinderatssitze galt es in Dürnten an diesem Sonntag im Rahmen des zweiten Wahlgangs der Erneuerungswahlen noch zu besetzen. Zu den bereits gewählten Peter Jäggi (FDV), Roman Braun (parteilos), Jasmin Aeschbacher (FDV) und Urs Roth (parteilos) gesellen sich neu Thomas Honegger (parteilos) und Gabriela Guyer (FDV). Sie erhielten 647 und 610 Stimmen, die Stimmbeteiligung lag bei 36,3 Prozent. Im ersten Wahlgang hatten sie den Einzug noch verpasst, als nur die vier bisherigen Gemeinderäte das absolute Mehr erreicht hatten. 
Im Dürntner Gemeinderat ist damit weiterhin keine Partei des linken Spektrums vertreten. Geführt wird die Exekutivbehörde in der neuen Legislaturperiode wie bis anhin von Peter Jäggi.

Ebenfalls besetzt werden konnten im zweiten Wahlgang die freien Sitze in der Sozialbehörde. Nachdem bereits in stiller Wahl Philipp Bühler (SVP) und Theresia Keller (parteilos) gewählt worden waren, nehmen neu Urs Forrer (parteilos) und Michael Ott (FDP) Einsitz in die Behörde. Ersterer erhielt 287 Stimmen, zweiterer 234. Die Stimmbeteiligung lag bei 22,3 Prozent. 

13.40 Uhr - Wetziker stimmen für neues Schulhaus

Die Wetziker Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben dem Baukredit in der Höhe von 2,9 Millionen Franken für die Erweiterung des Schulhauses B in Robenhausen deutlich mit 4882 Ja-Stimmen oder 81,75 Prozent zugestimmt. 1090 Menschen waren dagegen. Die Stimmbeteiligung lag bei  39,37 Prozent.

13.40 Uhr - Dübendorfer sagen Ja zu Schulassistenzen

Mit 4223 Ja- zu 1523 Nein-Stimmen bewilligten die Dübendorfer am Sonntag die Einführung von Schulassistenzen an der Primarschule. Die Stimmbeteiligung lag bei 35,85 Prozent. Der Rahmenkredit beläuft sich ab 2022 auf knapp 230’000 Franken pro Jahr und ab 2024 bis zum Schuljahr 2027/2028 auf 500'000 Franken pro Jahr. Die Schulassistenzen sollen die Klassenlehrpersonen entlasten.

Die Vorlage war zuletzt unbestritten. Im Februar waren die Pläne vom Gemeinderat einstimmig, wenn auch nicht kritiklos unterstütz worden. So kürzte das Parlament damals die zweite Kredittranche mit grossem Mehr um 40'000 Franken. Die von der Kommission für Schulgeschäfte beantragte Befristung des Kredits erhielt breite Unterstützung aus dem Rat.

13.30 Uhr - Kredit für Wasserreservoir in Bäretswil genehmigt

Der Bäretswiler Gemeinderat hat für den Neubau des Reservoirs Geissrain einen Objektkredit  von 1,32 Millionen Franken beschlossen. Die Gemeinde Bäretswil ist gemäss Konzessionsvertrag für die Finanzierung des Neubaus und als Bauherrschaft für das Projekt verantwortlich. Bei einer Beteiligung von 45,32 Prozent haben die Stimmberechtigen mit 1509 zu 101 Stimmen den Kredit gutgeheissen.

13.20 Uhr - Maur hat einen neuen Gemeindepräsidenten

Yves Keller (FDP) ist neuer Gemeindepräsident von Maur. Er wurde mit 1758 Stimmen gewählt. Stärkster Konkurrent war Urs Rechsteiner (Die Mitte), der 1322 Stimmen erhielt. Claudia Bodmer-Furrer (Die Mitte) erhielt 2 Stimmen, Catherine Gerwig eine Stimme. Die Stimmbeteiligung lag bei 46,72 Prozent. 

12.50 Uhr: Volketswiler sagen Ja zur Prüfung der Einheitsgemeinde

Die Volketswiler Stimmbevölkerung hat die Einzelinitiative «Einheitsgemeinde» von Klaus Näder mit 2’029 Ja- zu 1’957 Nein-Stimmen knapp angenommen. Sieger des Urnengangs ist damit der Gemeinderat, der sich im Vorfeld für ein Ja stark gemacht hat. Dagegen gestellt hat sich die Volketswiler Schulpflege.

12.20 Uhr - Bubiker Behörden sind vollständig

Im zweiten Wahlgang wurde in Bubikon das Schulpräsidium besetzt. Gewählt wurde Heidi Marty, die einzige Kandidaten. Im ersten Wahlgang hatte Andrea Keller (parteilos) das absolute Mehr verpasst und durfte deshalb nicht mehr antreten. Von den gewählten Mitgliedern der Schulpflege stellte sich Heidi Marty (Freie Bürger-Vereinigung Bubikon-Wolfhausen, FBW) aus Wolfhausen als einzige zur Verfügung. Marty wird als Schulpräsidentin auch Mitglied im Gemeinderat sein. Bei einer Stimmbeteiligung von 29,31 Prozent erhielt sie 1309 Stimmen.

So soll die Zukunft des Spitals Uster gesichert werden

Die zehn Zweckverbandsgemeinden des Spitals Uster - Dübendorf, Fehraltorf, Greifensee, Hittnau, Mönchaltorf, Pfäffikon, Russikon, Schwerzenbach, Uster und Wildberg - stimmen über die Umwandlung des Spitals Uster in eine gemeinnützige Aktiengesellschaft ab. Die Aktiengesellschaft kommt nur zustande, wenn jede der zehn Gemeinden dem «Interkommunalen Vertrag» zustimmt. Hier erfahren Sie mehr zu den Hintergründen. 

Effretikon wählt einen neuen «Stapi»

Auch in Illnau-Effretikon ist noch nicht klar, wer die Stadt künftig präsidiert: Marco Nuzzi (FDP) oder Samuel Wüst (SP)?

Im Interview erörtern sie ihre Unterschiede.

Schuldenfreies Dübendorf: Das sind die Pro- und Contra-Argumente

In Dübendorf kommt die Abstimmung «Dübi schuldenfrei» an die Urne.

Im Interview legen Befürworter und Gegner ihre Argumente dar.

Wer krallt sich das Wetziker Stadtpräsidium?

In Wetzikon ist das Rennen um das Amt des Stadtpräsidenten nach wie vor offen. Drei Personen greifen danach: Pascal Bassu (SP), Sandra Elliscasis (FDP) und Henry Vettiger (SVP).

Im Streitgespräch gehen sie genauer auf ihre Motivation ein.

Dienstag, 5. Mai: GLP Fällanden unterstützt Stefan Zoller

Für den zweiten Wahlgang der RPK unterstützen die Grünliberalen den parteilosen Stefan Zoller. 

Er lebt seit rund 20 Jahren mit seiner Familie in Pfaffhausen und die GLP kenne ihn als einen, «der sich initiativ, zielstrebig und sachlich für den Schutz der Umwelt einsetzt». Seine Erfahrungen als Geschäftsleiter und seine Weiterbildungen in den Bereichen Rechnungswesen und Kommunikation befähigten ihn in der RPK sofort vollwertig mitzuarbeiten. Deshalb sei man überzeugt, dass er sich für die nachhaltige Entwicklung der Gemeinde-Finanzen einsetze.

Freitag, 29. April: Zwei Kandidaten für Dürntner Sozialbehörde

In der Dürntner Sozialbehörde sind im 2. Wahlgang vom 15. Mai noch zwei Sitze zu besetzen. Folgende zwei Kandidaten haben ihr Interesse für eine Wahl in die Sozialbehörde bekannt gegeben: Urs Forrer (parteilos) und Michael Ott (FDP). 

Für die Sozialbehörde wurden zwei der vier Sitze bereits in stiller Wahl bestimmt: Philipp Bühler (SVP) als neues und Theresia Keller (parteilos) als bisheriges Mitglied. Beim 1. Wahlgang konnten die zwei vakanten Sitze noch nicht besetzt werden. 

Donnerstag, 28. April: Neuer Kandidat für Vakanz in Kirchenpflege Wildberg

In Wildberg wurden drei bisherige Kirchenpflegerinnen im ersten Wahlgang wiedergewählt. Die Suche nach Kandidatinnen und Kandidaten lief nicht wunschgemäss. Noch sind zwei vakante Stellen zu besetzten. Der in Wetzikon geborene und 31 Jahre alte Kevin Fehlmann ist Recyclist, wohnt in Schalchen und stellt sich im zweiten Wahlgang zur Verfügung. (lda)

Donnerstag, 28. April: Weitere Kandidatur für Kirchenpflege Turbenthal-Wila

Für die Kirchenpflege der reformierten Kirche Turbenthal-Wila ist eine weitere Kandidatur eingegangen. Andreas Hauri stellt sich für die siebenköpfige Behörde zur Verfügung. Der ausgebildete Lebensmittelingenieur ist im Kanton Bern aufgewachsen und wohnt seit 2013 in Turbenthal.

Zusammen mit der Kandidatur von Martin Kieser, ebenfalls aus Turbenthal, wäre die Behörde bei erfolgreicher Wahl, komplett. Da die beiden Namen auf dem Wahlzettel nicht vorgedruckt sind, müssen diese handschriftlich eingetragen werden.

Mittwoch, 27. April: FDP Dürnten schickt zwei Kandidaten ins Rennen

Der zweite Wahlgang der Erneuerungswahlen der Dürntner Gemeindebehörden hat Fahrt aufgenommen. Die FDP Dürnten will sich für ein sicheres und familienfreundliches Dürnten mit gesunden Finanzen einsetzen und schickt Philipp Büchele aus dem Gemeindeteil Oberdürnten ins Rennen. Für einen Sitz in der Sozialbehörde empfiehlt die Ortspartei Michael Ott aus dem Gemeindeteil Tann.

Dienstag, 26. April: Erneuerungswahl in Oberstufenschulpflege Wila

In der Gemeinde Wila kommt es zu einer Erneuerungswahl für ein Mitglied der Oberstufenschulpflege. Der am 27. März 2022 neu in die Oberstufenschulpflege Wila gewählte Daniel Wälti wird im Sommer 2022 mit seiner Familie aus der Gemeinde wegziehen. Aus diesem Grund lehnt er seine Wahl ab. Für den vakanten Sitz findet am 15. Mai 2022 ein zweiter Wahlgang mit einem leeren Wahlzettel statt.

Als offizielle Kandidatin stellt sich Isabella Gartmann für den vakanten Sitz in der Oberstufenschulpflege Wila zur Verfügung. Isabella Gartmann ist 43 Jahre alt, verheiratet und Mutter. Sie bezeichnet sich selbst als Geschäfts- und Hausfrau. Beruflich ist sie Teilzeit als Abteilungsassistentin in einer wissenschaftlichen Forschungsanstalt tätig und bietet Kurse als selbständige Yoga- und Fitnesstrainerin an. Ehrenamtlich engagiert sie sich als Webpublisher im Nachwuchs eines Eishockeyvereins.

Donnerstag, 21. April: Stefan Zoller will in RPK Fällanden

Stefan Zoller stellt sich als Parteiloser zur Wahl in die Rechnungsprüfungskommission (RPK) der Gemeinde Fällanden. Er ist seit bald 20 Jahren ist er in Pfaffhausen zu Hause, wo auch seine zwei Söhne aufgewachsen sind, und setzt sich «aktiv für ein nachhaltiges und lebenswertes Fällanden» ein. So zum Beispiel als Vorstandsmitglied des Naturschutzvereins, als Organisator des Pfaffhauser Waldlaufes und als Mitglied der Naturschutzkommission. Stefan Zoller ist Bioinformatiker und Biologe und war lange Zeit an der ETH Zürich tätig. Seit einigen Jahren arbeitet er als Geschäftsleiter eines Beratungs- und Planungsbüros im Naturbereich.

Donnerstag, 21. April: Alt-Gemeinderat soll in Baumer Sozialbehörde

Die FDP Bauma potiert den alt-Gemeinderat Rudolf Bertels für den noch nicht besetzten Sitz in der Sozialbehörde. Das ist der «Baumer Ziitig» zu entnehmen. Die Ortspartei ist überzeugt, dass Bertels «mit seiner langjährigen politischen und beruflichen Erfahrung» das neue Gremium sehr gut ergänze. 

Donnerstag, 21. April: SP Fällanden will Denis Loher in der RPK

Die SP Fällanden hat ihre Unterstützung für Denis Loher im zweiten Wahlgang der RPK Fällanden bekannt gegeben. Der Parteilose ist in Pfaffhausen aufgewachsen und hat nach seiner Lehre als Immobilien-Treuhänder die Matura auf dem zweiten Bildungsweg gemacht. Er befindet sich momentan in den Abschlusssemesten des Studiums «Law and Economics» an der Universität St. Gallen (HSG). «Aufgrund seines Werdegangs bringt er Kenntnisse mit, die ihm als Mitglied der RPK nützlich sein werden und ist somit ein überaus kompetenter Kandidat für das Amt», so die SP Fällanden. 

Dienstag, 19. April 2022: Fällanden muss Vakanz in RPK schliessen

Am 15. Mai findet der zweite Wahlgang für den noch vakanten Sitz der Rechnungsprüfungskommission in Fällanden statt . Innerhalb der Frist von fünf Tagen nach Mitteilung des Wahlergebnisses haben zudem folgende Personen die Wahl abgelehnt:

Schulpflege

  • Rüdt-Sturzenegger Sylvia, Fällanden

Evangelisch-reformierte Kirchenpflege

  • Amacher Christa, Benglen
  • Auderset Beatrix (Bea), Fällanden
  • Zeller Rosa (Rösli), Benglen


Der zweite Wahlgang für die noch fehlenden Mitglieder der Schulpflege sowie der Evangelisch reformierten Kirchenpflege findet am Sonntag, 25. September 2022 statt. 

Freitag, 15. April: SVP unterstützt Patrick Umbach

Die SVP Gossau hat an ihrer Parteiversammlung vom 13. April in der AL Arena beschlossen, den Kandidaten der Mitte, Patrick Umbach, beim zweiten Wahlgang für das Schulpräsidium zu unterstützen. Dies schreibt die Partei in einer Mitteilung. Damit solle eine bürgerliche Politik in den kommenden vier Jahren ermöglicht werden.

Der oder die Schulpräsidentin nimmt als siebte Person von Amtes wegen Einsitz im Gemeinderat von Gossau. Im zweiten Wahlgang vom 15. Mai kommt es zu einer Kampfwahl zwischen Patrick Umbach (Mitte) und Andrea Hadorn-Stuker (Politisches Frauenpodium Gossau).

Im ersten Wahlgang hatte Hadorn-Stuker 509 Stimmen gemacht, Patrick Umbach 437.  Auf eine Schulpräsidiumskandidatur der bestgewählten Schulpflegerin, Debora Heusser (SVP), verzichte die SVP, wie sie zum Abschluss ihrer Mitteilung schreibt. (mae)

Mittwoch, 13. April: SP Hinwil empfiehlt Daniela Müggeler (FDP) für Schulpflege

Der Vorstand der SP Hinwil hat an seiner Sitzung vom 8. April beschlossen, Daniela Müggler von der FDP, für den 2. Wahlgang der Schulpflege zu empfehlen. «Wir haben Frau Müggler am Wahlpodium im März kennen gelernt und finden, dass sie eine geeignete Kandidatin für das Amt ist», so die Partei. Auch im persönlichen Gespräch habe sie von sich überzeugt.

Mittwoch, 13. April: SVP Illnau-Effretikon empfiehlt Marco Nuzzi als Stadtpräsident

Die Parteimitglieder der Illnau-Effretiker Ortspartei der SVP versammelten sich am vergangenen Montag zur Parteiversammlung. Nebst den Parolen für die zahlreichen Abstimmungsvorlagen vom 15. Mai 2022, welche die Partei jeweils auf ihrer Webseite publiziert, stand die Wahlempfehlung für den zweiten Wahlgang des Stadtpräsidiums auf der Traktandenliste.

Trotz des leider verpassten Wiedereinzugs der SVP in den Stadtrat bleibt der SVP als grösste Parlamentspartei «eine starke mitte-rechts-Vertretung in der Stadtregierung ein wichtiges Anliegen». Deshalb sei Marco Nuzzi (FDP) für den zweiten Wahlgang die richtige Wahl für das Präsidium, zumal er in seiner langjährigen politischen Tätigkeit ausgezeichnete Konsensfähigkeit sowie ein Gespür für pragmatische und unbürokratische Lösungen bewiesen hat. Die Parteimitglieder sehen in der Person von Marco Nuzzi einen «Stadtpräsident für alle», welcher den bürgerlichen Anliegen «endlich das nötige Gehör verschaffen kann».

Dienstag, 12. April: Wilemer Schulpfleger lehnt Wahl ab

Der am 27. März neu in die Oberstufenschulpflege Wila gewählte Daniel Wälti (parteilos) wird im Sommer mit seiner Familie aus der Gemeinde wegziehen. Aus diesem Grund lehnt er seine Wahl ab, was vom Gemeinderat Wila als wahlleitende Behörde akzeptiert wurde.

Für den nun vakanten Sitz findet am 15. Mai ein zweiter Wahlgang mit einem leeren Wahlzettel statt.

Dienstag, 12. April: FDP Wetzikon und EDU Wetzikon schliessen sich zusammen

Die FDP Wetzikon und die EDU Wetzikon haben sich für die kommende Legislatur zu einer gemeinsamen Fraktion zusammengeschlossen. Das schreiben die Parteien in einer Medienmitteilung.

Rückblickend auf die vergangenen acht Jahre haben die beiden Parteien in Sachgeschäften oft zusammengearbeitet und können sich deshalb gut ergänzen. Die achtköpfige Parlamentsfraktion wird präsidiert durch Urs Bürgin. Durch die Zusammensetzung mit 4 bisherigen und 4 neuen Parlamentariern setzen die Parteien auf Kontinuität sowie Erneuerung bürgerlicher Politik für Wetzikon. Im Weiteren empfiehlt die EDU Sandra Elliscasis als Stadtpräsidentin für den zweiten Wahlgang.

Freitag, 1. April: Noch zwei Kandidaten kämpfen in Maur ums Präsidium

Yves Keller (FDP) und Urs Rechsteiner (Die Mitte) bleiben im Rennen um das Gemeindepräsidium in Maur. Beide Kandidaten haben über ihre Parteien mitteilen lassen, dass sie erneut antreten. Nicht mehr dabei ist dagegen Amtsinhaber Roland Humm (SVP), der wegen der verpassten Wahl in den Gemeinderat auch nicht mehr fürs Präsidium gewählt werden kann.       

Freitag, 1. April: Dreier-Rennen ums Wetziker Stadtpräsidium

In Wetzikon bleibt das Rennen ums Stadtpräsidium spannend. Das beste Ergebnis im ersten Wahlgang am 27. März hat Heinrich Vettiger (SVP) mit 1201 Stimmen erreicht, gefolgt von Pascal Bassu (SP) 1137 Stimmen und Sandra Elliscasis (FDP) 990 Stimmen. Die drei haben ihre erneute Kandidatur bestätigt. Den zweiten Wahlgang hatte hingegen Brigitte Obrist mit 425 Stimmen deutlich verpasst.

Donnerstag, 31, März: Egger FDP portiert Carol Lutz

Die FDP Egg teilt mit, dass Carol Lutz für die Nachwahl um einen Sitz in der Sozialbehörde antritt. In Egg fehlt noch das vierte Mitglied der Behörde, schon gewählt wurden die bisherigen Heinz Ursprung (Die Mitte) Paulus Wijnhoven (proEgg) und Ralph Liechti (SVP).

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