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Viel zu essen und etwas Glühwein: Das waren die Ticker-Tage am Uster Märt

Event-Ticker vom Uster Märt

Viel zu essen und etwas Glühwein: Das waren die Ticker-Tage am Uster Märt

Züriost tickert an beiden Märttagen live vom Uster Märt. Die Redaktion schmökert sich fleissig durch das Angebot.

Redaktion
Züriost
Freitag, 30. November 2018, 12:59 Uhr Event-Ticker vom Uster Märt

Ticker

19.25 Uhr – ein herzliches Tschüss

Damit sagt das Züriost-Team Tschüss! Wir wünschen allen, die noch ein Weilchen am Uster Märt bleiben, weitere Höhenflüge – seien sie kulinarisch oder auf der Chilbi. Und natürlich dann auch einen sicheren Abstieg vom Balken.

19.20 Uhr – Suche aufgegeben.

Richtig aufwärmen kann man sich wohl jetzt nur noch in der eigenen warmen Stube. Oder eben im Märtbalken, der sich wohl auch wegen der von innen wärmenden Flüssigkeiten langsam füllt. Redaktorin Laura entscheidet sich dann doch für die warme Stube, der Jägertee hat diesmal gereicht. Und zum Abschied gibt’s noch – getreu dem inoffiziellen Motto dieses Tickers: Essen, essen, essen! – einen Vegi-Hotdog.

18.55 Uhr – besser als Sauna?

Vielleicht gibt statt der kalten Sauna die «Physio-Sportplatte» warme Glieder? – leider sind sie schon besetzt.

18.51 Uhr – heisse, kalte Sauna

Auf der Suche nach ein bisschen Wärme an diesem nasskalten Novemberabend – wenigstens hat‘s augehört zu sträzen – wird man am Stand der Firma Sonnenkönig an der Zentralstrasse. Da gibt‘s sogar eine Sauna! Doch Wärme spenden nur die Heizstrahler, die Saune bleibt in Uster kalt. Und auch der Preis von 9999 Franken könnte so manchen Passanten eher abkühlen als heiss machen. Trotzdem ziehe die Sauna aus kanadischem Zedernholz das Publikum an, sagt Mitarbeiterin Brigitte Schläpfer:

18.49 Uhr – Augen-Krebs-Begrüssungsbeleuchtung

In der Bar am Anfang der Zentralstrasse ist der Dancefloor trotz Britney Spears noch etwas leer... ob das auch an der Begrüssungs-Beleuchtung liegt, die die Besucher anlocken soll? Der Redaktorin macht‘s eher Augenschmerzen...

18.35 Uhr – Gesundes Essen ist Ansichtssache

Auch die Gespräche der Märtbesucher drehen sich um‘s Thema Essen: Eine Gruppe Teenager beugt sich über eine Tüte Churros – und erholt sich kaum vom Genuss. «Boah, die sind so fein!»
Schon schreitet aber der Kebab-Verkäufer ein: «Jungs, das ist schlecht für euch. Früher haben sie versucht, euch mit Zigis zu ködern, jetzt verführen sie euch mit diesen Süssigkeiten.»
Das sei schlecht für die Gesundheit, sagt er, und geht zurück zu seinem triefenden Fleischspiess...

18.28 Uhr – die politisch korrekte Süssigkeit

Die Schokoköpfe an der Zentralstrasse lassen das Herz von Laura in der Kadenz der Ustermer Barrieren-Sperren schlagen: Nicht weil sie überdurchschnittlich verfressen wäre (stimmt das überhaupt?), nein, meine politisch korrekte Kollegin freut sich über die unverfängliche Bezeichnung: M***pfe seien ein Relikt früherer Zeiten, findet sie nicht zu unrecht. Die welschen Verkäufer pflichten ihr bei: In der Romandie würde ausser einigen Ewiggestrigen längst niemand mehr «tête de negre» sagen. Uster zeigt sich also fortschrittlich und ist nicht nur «fair trade town» sondern auch «village du tête au chocolat».

18.10 Uhr – Glibber beim «Hut»

Im Kulturlokal «Zum Hut» geht‘s edel zu und her. Neben Burger und Glühmost stehen auch Champagner und Austern auf dem Menü. Das ist dann wohl der Stand für die Kultur-Schickeria Usters. Klassische Austern-Liebhaber seien kaum anzutreffen am Uster Märt, gesteht eine Hut-Mitarbeiterin. Doch die Glibber-Muscheln ziehen Neugierige an den Stand.

Während man sich in Hut vornehm gibt, gibt man sich im Kino Central – dem anderen Hotspot der «Hornbrillen-Träger» – gar nicht: Das Kino ist zu, die Party, die in früheren Jahren ein Fixstern am Hipster-Horizont war, ist weitergezogen.

17.40 Uhr – Ein Royal ist mit dabei

Wer gerade nicht im Balken ist: Ein sehr genauer Blick auf die rund 500 Stände lohnt sich, überall gibt es Details zu entdecken. So findet man auch ein Bild von Prinz Charles – leider nicht am Uster Märt aufgenommen. An einem Imbissstand in der Nähe der Autoscooter beisst der ewige Prinz herzhaft in ein Cornish Pasty, eine englische Version der Fleischpastete.

17.20 Uhr – Zurück zum Jägertee

Ueeee, da wären wir wieder im Bauch des Biestes, im Herzen des Uster-Märt-Wahrzeichens: Willkommen zurück im Märt-Balken! Das Besucheraufkommen ist noch bescheiden, nicht nur bei den drei blutten Mäusen scheint die gestrige Nacht noch nachzuwirken. Die Redaktoren vor Ort aber gehen wieder in die Vollen. Der Balken ist glühweinfreie Zone, dafür gibts Jägertee zu salsaartigen Klängen – deadly combination!

«Deadly» ist laut Laura auch die Kombination von heissem Tee und Plastikbecher. Es entwickelt sich ein fieser Kunststoff-Goût auf der Zunge – oder ist das wohl der Eigengeschmack des süffigen Getränks?

17.10 Uhr – Wasserdichtes Berndeutsch

Äuä!? Die meisten Passanten verhaspeln sich am berndeutschen Wort, das auf den wasserdichten Taschen von Nikola Vrban prangt. Wasserdicht – das passt eben nicht nur für den Schwumm in der Aare, sondern heute auch für den Uster Märt ganz gut. Und wieso jetzt genau der für Ustermer schier unaussprechliche Markenname Äuä? «In Bern sagen das alle die ganze Zeit», erklärt Vrban, der Hochdeutsch spricht. So kenne jeder sofort seine Marke. Ob das wohl auch im Kanton Züri funktioniert?

16.55 Uhr – Spass im Regen

Elin und Jenny wurden gerade auf der Chilbibahn «Maximum 2» durch die Luft gewirbelt. Triefend nass erzählen sie, was die Chilbi im strömenden Regen speziell macht. Doch bereits beim Zusehen der wilden Bahn vergisst man das Wetter – weil man sich darauf konzentrieren muss, dass die «heisse Oma» nicht wieder hoch kommt. 

16.40 – Die Erlösung

Endlich die Rettung für Laura: Der Schirmstand! Die durchnässte Redaktorin entscheidet sich für den roten Knirps mit schwarzen Punkten. Wahrenddessen verkauft Schirmverkäufer Sepp Koller aus Appenzell in nur fünf Minuten mehrere Schirme. «Wir haben das Wetter so bestellt», sagt er zu einer Kundin – mit einem Augenzwinkern. 
Läuft das Geschäft bei diesem Wetter besser? «Nur, wenn‘s plötzlich zu regnen beginnt», sagt Schirmverkäufer Koller. Heute regne es eigentlich schon zu lange... Aber man lebe sowieso von den Stammkunden. Die kommen jedes Jahr, um in den neusten Modellen zu schmökern. Die Sujets: Pferde, Pinguine, Herzchen und vieles mehr.

16.25 Uhr – Zucker aus der Tüte

Übrigens: Es tauchen immer mehr Lösungen gegen das Schmelzen der Zuckerwatte im Regen auf. So kann das süsse Wölkchen weiterhin im Mund und nicht zwischen den Fingern schmelzen. 

16.20 Uhr – Die heisse Oma

Sie ist beige-weiss und wohlig wärmend, wie eine richtige Grossmutter vielleicht: die heisse Oma vom Raclette-Stand an der Poststrasse. Und was ist drin? «Eierlikör, Whisky und viele Geheimnisse, die ich auch nicht alle kenne», sagt eine Verkäuferin. Das Getränk werde oft bestellt – wohl primär wegen des Namens. Das Fazit der Redaktorin nach einer kleinen Probier-Portion: süss und süffig... Und wohl um einiges gefährlicher als jede Oma.

16.05 Uhr – Wende im Zuckerwattendrama

Wachablösung an der Front! Nun ist Redaktorin Laura in Uster angekommen. Und sie stellt schnell fest: Nicht alle sind gerne mit dem Schirm am Uster Märt unterwegs. In Bahnhofsnähe hat sie gerade eine Frau mit Plastiksäckli auf dem Kopf gesichtet. Und wenn sie selber nicht bald einen Regenschirmstand findet, wird sie sich vielleicht dieser Mode anschliessen müssen. Für die wasserdichte Zuckerwatte konnte sie jedoch eine erste Lösung finden. 

15.45 Uhr – Frittierte Pause

Zeit für eine süsse Zwischenmahlzeit: Charles Stey frittiert «schon sein Leben lang» Churros - und ist noch immer mit Herzblut dabei, wie man im Video schnell merkt. Früher hatte er seinen Stand im Stadtpark, heute ist er gegenüber der Pferdemetzgerei an der Apothekerstrasse zu finden. 

15.25 – Wenn wir schon beim Thema sind...

Währenddem die Regenschirmdichte immer weiter steigt, referiert auch Kurt Gwerder über Wasser. Bei seiner Präsentation der Dusch-WC-Systeme der Reku-Pool AG wünscht man sich fast Hämorrhoiden und Unbeweglichkeit daher. Wer Glück hat, erhascht beim Vorbeispazieren auch einen Blick auf den hohen Bogen Spritzwasser, der bei der einen oder anderen Demonstration durch die Gegend fliegt – keine Angst, dieser wäre sogar schön warm.

15.05 Uhr – Zuckerwatte im Regen?

Kleiner Tipp für alle Eltern: Im Regen gehen die fluffig-leichten Zuckerwatten extrem schnell kaputt. Also lieber «im Schärme» schnell runterputzen oder den Zucker-Bedarf stattdessen mit Schoggiküssen stillen.

14.45 Uhr – Es regnet weiter...

... doch der Feierwille der Ustermerinnen und Ustermer ist trotz garstigem Wetter ungebrochen. Seit Stunden quietscht und kreischt es ununterbrochen von den Chilbi-Bahnen herab. Das mag wohl auch daran liegen, dass die Schulkinder heute frei haben – und den Tag in vollen Zügen nutzen wollen.

14.30 Uhr – Chnobli für Liebeshungrige?

Wer die Tradition der «Chnobli-Fahne» aufrechterhalten möchte, ist am Chnoblistand vor dem Märtbalken gut aufgehoben. Nachdem man sich durch die zwölf Arten eingelegter Zehen durchprobiert hat, ist der Mundgeruch am Morgen wohl so definitiv wie der Flirt-Misserfolg am Abend zuvor. Und trotzdem drängen sich die Besucher vor dem Stand – ist dieser gar der ultimative Hotspot für Liebeshungrige? Gleich und gleich gesellt sich gerne...

14.10 Uhr – Gemüse als Attraktion

Nach wie vor die ungeschlagene Attraktion: der Marktschreier, der wortreich seine Gemüseraffeln an den Mann oder die Frau bringen will. Auch Redaktorin Deborah hat mit ihm geredet – im Wucheblick von Züriost hat er ihr verraten, was sein Hobby ist.

13.55 Uhr – Lea gibt sich dem Glühwein hin

Nicht nur die Glarner sind am Chrampfen, auch Lea, unsere Redaktorin an der Front. Glühwein zur allzu frühen Stunde wäre für die mensch-gewordene Gewissenhaftigkeit etwa so unrealistisch wie 500 Zuschauer an einem Spiel des FC Uster. Alkohol am Nachmittag ist aber schon ok – selbstverständlich nur zu Uster-Märt-Zeiten! Und so hat auch Lea, nachdem sie sich bisher noch an merkwürdige Getränke wie Hanfkafi gehalten hatte, «eingecheckt» und sich der schleichenden Glühweinisierung hingegeben

13.45 Uhr – Ein freier Tag für die Stadtangestellten

Etwas gemächlicher als unser Glarner Grenzgänger gehen es da die Ustermer Beamten an: Der Uster-Märt-Freitag ist eine Art Feiertag. Wer ein Baugesuch einreichen, wegen einer Busse reklamieren oder Fragen zur städtischen Website stellen will, muss sich bis Montag gedulden. So können sich die Stadtangestellten – ähnlich vielleicht wie die Polizisten – von den nächtlichen Märt-Strapazen heute gut erholen...

13.30 Uhr – Glarner Grenzgänger am Uster Märt

Auch der Stand mit Glarner-Spezialitäten an der Apothekerstrasse muss die am Uster Märt geltenden Auflagen erfüllen. A propos: Wie geht es eigentlich unserem Glarner Grenzgänger David? Antwort: Viel Zeit zum Erholen blieb ihm nach seinen Chilibi-Erfahrungen nicht, bereits ist er wieder voll im journalistischen Tagesgeschäft tätig.

13.00 Uhr - Sind Sie allergisch?

Am diesjährigen Uster Märt können sich Allergiker bei den Standbetreibern nach Inhaltsstoffen im Essen erkundigen. Ein gut sichtbarer Hinweis auf dieses Informationsangebot muss an den Ständen angebracht sein. So will es ein neues eidgenössisches Gesetz von 2017, das nach Übergangsbestimmungen seit anfangs Jahr schweizweit zur Anwendung kommt. «Es fällt auf, dass die Lebensmittelkontrolleure dieses Jahr ganz genau wegen der Deklaration von Allergenen hinschauen», verrät Martin Pfister, der Ofe-Gschwelti verkauft.

Worauf die Kontrolleure sonst noch achten, verraten die Standbetreiber im Video. Nachzulesen wäre es auch in den Dokumenten «Die 10 Gebote der Lebensmittelhygiene» und «Verkauf von Lebensmitteln im Freien».  

12.45 Uhr – Zurück zu den wirklich wichtigen Themen: Essen, essen, essen!

Nach dem bislang bünzligsten Tickereintrag – getreu dem Motto: über's Wetter reden geht immer – wird es Zeit für ein bisschen südosteuropäisches Flair: Neben der Kontaktbar Bella Rosa gib es Gyros vom Drehspiess. Ebenfalls hoch im Kurs stehen soll gemäss Einheimischen der «Jugo-Burger» beim Nüssli-Kreisel.

12.25 Uhr – Der Regen kommt!

Uster-Märt-Besucher aufgepasst: In der Märt-Region beginnt es zu tröpfeln! Bislang handelt es sich lediglich um einen Anflug einer Nieselschauer, doch um 13 Uhr soll das Regenrisiko gemäss den pessimistischsten Wetter-Apps gut 70 Prozent betragen! Auf das Märt-Vergnügen muss sich dies allerdings nicht negativ auswirken, denn wie immer gilt die Losung: Es gibt kein schlechtes Wetter sondern nur schlechte Kleidung! Das gilt offenbar auch für die Marktstände:

12.20 Uhr – Wenigstens ein Trostpreis...

Für den unterlegenen Redaktor gibt's wenigstens einen Trostpreis: noch ein Kater... Den hat er sich verdient, hat er doch trotz dröhnendem Schädel nicht nur daneben geschossen.

12.15 Uhr - Showdown in der Schiessbude

Während Redaktor Benjamin gestern vor Ort vom Uster Märt tickerte, hielt Lea in der Redaktion die Stellung. Verhängnisvolle Arbeitsaufteilung, wie sich beim Wettschiessen zeigt: Das Ergebnis ist zwar weniger eindeutig als gedacht, trotzdem entscheidet sich das «Katerschiessen» zu Gunsten der Redaktorin ohne Spuren von Glüh-Gin im Blut.

12.00 Uhr – Menschen und Grillrauch in den Märtgassen

Zwischen den Marktständen wird's zur Mittagszeit zusehends voll: immer mehr Menschen, immer mehr Rauch von den diversen Grills, die die Gassen säumen. Spätestens jetzt beginnt das Hoch der Bratwürste!

11.50 Uhr – Der Hanfkafi schmeckt

Tatsächlich: Redaktorin Lea Chiapolini, die sonst eher Milch und Zucker mit einem Schuss Kaffee trinkt als schwarzen Caffè, leert die Tasse dunkle Brühe ohne Wunsch nach Zusätzen.

10.45 Uhr – High werden kurz vor dem Zmittag?

Sandro Nägeli verkauft vor dem Uschter77 diverse Hanfprodukte. Der Hanfkafi sei durch das 9-zu-1-Verhältnis von italienischem Kaffee und Hanf nicht etwa sauer, sondern basisch. Beim Trinken merke man keinen Unterschied zu herkömmlichem Kafi. Im Video erzählt Nägeli, dass mittlerweile die meisten Leute wüssten, dass man von Nutzhanf nicht wirklich high wird.

11.35 Uhr – Die Polizisten schlafen (noch)

Wie lief der erste Tag des Uster Märts für die Polizei? Bei der Stadtpolizei Uster gibt's tagsüber keine Informationen zur nächtlichen Arbeit, teilt eine Polizistin am Telefon mit. Die Polizisten, die Auskunft geben dürften, schlafen noch. Ob sie so viel zu tun hatten? Oder auch sie noch glühweinisiert sind – wie wohl auch manche unserer Redaktorinnen und Rektoren? Die Gerüchteküche brodelt. Auch möglich: Sie sind nicht glühweinisiert sondern psychiatrisiert, weil sie in Uster noch nie so viele Wildpinkler und Littering-Bösewichte gesehen haben, wie gestern. Die Spekulationen gehen weiter... am frühen Abend gibt's dann noch das offizielle Zwischenfazit aus der Einsatzzentrale.

11.15 Uhr – Ohne Bargeld am Uster Märt?

Die umstrittene Cashless-Card vom Hinwiler Musikfestival «Rock the Ring» im letzten Sommer hat es noch nicht nach Uster geschafft. Hier ist elektronisches Bezahlen keine Selbstverständlichkeit. An manchen Ständen hängen sogar grosse Hinweise: «Hier können Sie mit Karte bezahlen!» Am Maroni-Stand von Dino Gnos in der Nähe des Märtbalkens wird jedoch nach wie vor nur Bargeld akzeptiert. Im Video erklärt er warum.

10.55 Uhr – Freudig kreischende Kinder im Stadtpark

Wohl am meisten Stimmung herrscht zurzeit im Stadtpark, wo sich die gut ausgeschlafenen Kinder auf den Bahnen austoben. Ob das freudige Kreischen und Juchzen einigen Eltern heute wohl besonders viel Kopfschmerzen bereitet?

10.30 Uhr – «Wer gestern feierte, schläft hoffentlich noch.»

Nochmals kurz zurück zum Glühwein: Die meisten Stände sind noch geschlossen. Im Gespräch mit den bereits anwesenden Verkäufern wird zudem schnell klar, dass der bisher dezente Kundenaufmarsch nicht mal ungern gesehen wird. «Wer gestern am Feiern war, schläft zurzeit hoffentlich noch. Oder er ist am arbeiten – so wie ich!» Na dann wünschen wir erst einmal gutes Aufwachen!

10.15 Uhr – Hund, Herrchen, Hüte

Bereits hellwach vor Ort ist auch Pedro. In seinem gelben Jäggli begleitet das aufgestellte Hündli sein Herrchen Leo seit sechs Jahren an dessen Hutstand am Uster Märt. Leo betreibt den Stand schon in dritter Generation und ist jedes Jahr mit dabei.

10.05 Uhr – Bratwurst und Zuckerwatte zum Zmorge

Der frühe Vogel fängt das Magenbrot...? Bereits sind die Gassen des Uster Märt bevölkert, der Duft von Bratwurst und Zuckerwatte zieht durch die Luft. Während manche Standbetreiber noch am Einrichten sind, packen andere schon allerlei Krimskrams für die Kundschaft in Papier ein. Nur an den Glühwein-Ständen scheint das Publikum konsequent vorbeizulaufen.

10.00 Uhr - Strassen sind auch heute noch gesperrt

Zur Erinnerung: Auch heute noch sind im Ustermer Stadtzentrum wegen des Märts verschiedene Strassen gesperrt. Hier gibt's alle Sperrungen und Umleitungen in der Übersicht.

08.45 Uhr - Achtung Mundgeruch

Na, wer ist heute mit einer Fahne aufgewacht? Das muss nicht am übermässigen Alkoholkonsum liegen. Am Uster Märt wird auch viel Chnoblibrot gegessen. Oder zur Gschwelti gönnt sich der Besucher die Chnoblisauce.   

«Unter der Woche ist die Tartarsauce am beliebtesten, auch weil viele nach dem Mittagessen wieder zur Arbeit müssen», verrät Martin Pfister in unserer Video-Umfrage unter den Standbetreibern.  

22.50 Uhr – Drü blutti Müüs

Moment. Einen Letzten haben wir noch! Die Ustermer lassen mehr und mehr die schambestimmten Entscheidungsträger in den Hintergrund treten und lassen das Herz sprechen. Hier singen drei  – und nacher nur noch eine – heisse Kandidatinnen für Voice of Switzerland aus voller Kehle (man beachte den Wortwitz) den Number One Hit «Drü blutti Müüs» – und damit verabschieden wir uns endgültig in den Feierabend und wünschen euch noch eine spannende Nacht. Morgen geht der Ticker, wie versprochen, um 10 Uhr weiter. Peace out.

22.00 Uhr – das erste Ende naht

Das wars vom ersten Tag am Uster Märt. Die Ticker-Truppe steht natürlich morgen ab 10 Uhr wieder frisch und fröhlich bereit, um Sie per Ticker auf dem Uster-Märt-Laufenden zu halten. Gute Nacht wünscht das Züriost-Team.

21.50 Uhr – Das grosse Leid der Anwohner

Der Uster Märt – ein Horror für Anwohner? Denkste! Eine WG direkt über dem «Spitzbueb» an lärmempfindlichster Lage wurde kurzerhand zu einer Art Club-Lounge umfunktioniert. Sechs Kollegen feiern vom Balkon aus mit, winken von oben herab in die Partymenge und konsumieren selbstgemachten Glühwein. Soll noch einer sagen die Ustermer seien nicht feierwütig.

21.20 Uhr – Züriost-Sendung «Wucheblick» direkt vom Uster Märt

Der Gemüse-Raffler und Uster-Märt-Kultfigur im Gespräch mit der glühweinisierten Kollegin (da war sie noch nicht glühweinisiert. Versprochen.).

20.45 Uhr – Langsam kommt der Vibe

Warm-Up bei Glühweindunst und Elektro-Klängen beim «Spitzbueb», dem hipsterigsten Dance-Floor-Spot am Uster-Märt. Das Publikum: jung. Die Hornbrillendichte: hoch. Kollegin Deborah: glühweinisiert.

20.37 Uhr – Ehrlichkeit wächst

Je später die Stunde, desto ehrlicher werden die Besucher: Flavio aus Volketswil ist vor allem zum Flirten hier. Gibt er auch offen zu. Und erfolgreich sei er auch.

19.55 Uhr – Verstopfte Wege

Mehr Gedränge geht kaum: An der Zentralstrasse gibt es in einigen Abschnitten kein Durchkommen, viele versuchen es über Schleichwege. Soll noch einer behaupten, das Ustermer Zentrum sei nix für Fussgänger...

19.45 Uhr – Schlanke Pommes

Es ist unklar, ob Deborah immer noch auf Essenssuche ist. Auf jeden Fall hat sie soeben die «gesündesten Pommes der Welt» entdeckt – in der Nähe des Nightbird. 

19.30 Uhr – Ruhepol im Stadthofsaal

Wohlig-Warm geht es im Foyer des Stadthofsaals zu und her, wo heute der Ustermer Sängerbund das Hausrecht hat. Ruhiger, aber auch biederer ist es wohl nirgends am Ustermärt. Für die, die es noch nicht gepeilt haben: Das Riesen-Cheminé im Hintergrund ist lediglich aufgemalt... das stille Örtchen ist trotzdem um einiges wärmer als vor dem Märtbalken. 

19.25 Uhr – Rössliburger für Vegis?

Auch Redaktor Janko ist vor Ort und spricht seit gefühlt vier Stunden von nichts anderem als den Pferdeburgern am Uster Märt. Dabei ist er doch eigentlich Vegetarier. Nach einer Baisse bis 2016 konnte die Qualität letztes Jahr gehoben werden und ist dieses Jahr wieder ausgezeichnet, meint er. «Auch wenn der Preis von 14 Franken für nur Fleisch und Brot doch am oberen Limit ist.» Die grosse Menschenmege, die sich vor dem Stand versammelt hat, scheint dies jedoch nicht zu stören. Derweilen schlürft Janko zufrieden am Glühwein – den gibts am Stand der Pferdemetzg nämlich auch. 

19.20 Uhr – Das stille Örtchen

Der hochinvestigative WC Check fällt bisher okay aus. Zwei von zwei Frauen-WCs vor dem Märtbalken sind noch benutzbar. Mittlerweile sind sie auch nicht mehr abgeschlossen. #dieblasedankts

19.15 Uhr – Etwas für Fussballfans

Verkaufsschlager am «Sportartikel»-Stand: Die FCZ-Jacke. Für den Fotografen gibt es von Passanten aufmunternde Sprüche: «Da fotografiereder mal öpis guets!», tönt es aus der Menge. Kein Wunder, ist doch Uster fest in FCZ-Hand wenn man auf Saisonkartenverkäufe oder Wandmalereien abstellt. Für die interessierten Leser: Der Stadtclub spielt heute in der Europa League gegen Larnaca, nach knapp 20 Minuten steht es 0:0.

19.05 Uhr – Der Menschenstrom reisst nicht ab

Die Floskel ist eine journalistische Bankrotterklärung, aber in einen Ticker darf sie mal Eingang finden: Am Bahnhof Uster herrscht reges Treiben. Im Minutentakt speien die Züge neue Besucher aus. Uster ist heute Abend weder Dorf noch Stadt, sondern ganz einfach Rummelplatz.

18.55 Uhr – Zurück zur Wurst

Eine kleine Raupe Nimmersatt, unsere Deborah.... als nächstes ist ein Hot Dog von «Hot George» an der Reihe – für diesen musste sie weniger lange anstehen. 

18.45 Uhr – Aus der Vogelperspektive

Unser Fotograf Christian Merz liefert weitere Eindrücke des Lichtspiels am Uster Märt. Lichtverschmutzung ahoi!

18.25 Uhr – Langes warten auf heisse Bällchen

Doch anscheinend hatte der Pfiffikuss zu wenig Brotmöckli im Angebot. Deborah will jetzt Momos – gefüllte Teigtaschen aus Asien. Obwohl sie keine Vegetarierin ist, hat sie sich die mit Gemüse gefüllten Taschen in den Kopf gesetzt. Pech für sie, denn erst nach 20 Minuten konnte sie die heissen Dumplings in Empfang nehmen. Und das Warten hat sich gelohnt: «Sehr fein mit genau de richtige Schärfi.»

18.10 Uhr – Grosszügige Standbetreiber

Getrunken haben sie ja schon, unsere beiden Damen Redaktorinnen. Doch nun trägt sie ihr Hunger zum Stand des Lebensmittel- und Gewürzeherstellers «Pfiffikuss», wo sie sich genüsslich über die Gratisproben hermachen. Und was hält der Standbetreiber von Gratisprobenschnorrern wie ihnen?

18 Uhr – Doch kein Polizeiaufmarsch wegen Toitois

Nun ist auch klar, warum heute ein Polizeihelikopter über dem Uster Märt kreiste: Wie die Stadtpolizei auf Facebook mitteilt, wurden Luftaufnahmen für eine Besuchermessung gemacht. 

‪Heute kreiste ein Polizeihelikopter über dem Uster Märt. Er kam in friedlicher Absicht und machte Luftaufnahmen für die Besuchermessung. Wir wünschen allen viel Vergnügen! ^fee‬

Gepostet von Stadtpolizei Uster am Donnerstag, 29. November 2018

17.50 Uhr – Die Shots zeigen Wirkung

Diese Windspiele lassen die visuelle Wahrnehmung unserer Redaktorinnen verrückt spielen. Die Shots von vorher helfen dabei nicht sonderlich.

17.40 Uhr – Adrenalin pur

Dieser junge Besucher war auf der Maximum Energy 2. Im Video erzählt er, wie es war. Übrigens: David hat das Handtuch geworfen und ist wieder im sicheren Hafen der Redaktion angekommen. 

17.35 Uhr – Die Bahnen leuchten in der Dunkelheit

Das ist die wohl am meist gefürchtetste Bahn am Uster Märt: die Maximum Energy 2. Da wird einem schon beim Zusehen mulmig...

17.25 – Ein Hauch von Weihnachtsstimmung

Mit der Dunkelheit kommen die Lichter der Stände immer stärker zur Geltung. Die Ustermer erwachen so richtig und beleben mehr und mehr die Strassen des Märts.

17.10 Uhr – Uster vs. Egg

Der ehemalige Egger Gemeindepräsident Rolf Rothenhofer (parteilos) ist ebenfalls am Uster Märt unterwegs. Dieser sei aber nicht so gut, wie die Egger Chilbi, sagt er im Interview.

17 Uhr – Beschränkter Platz

An dieser Stelle noch der Tipp eines Barkeepers: Am besten vor 10 Uhr einen Platz im Balken sichern, nachher gibts kein Reinkommen mehr! 

16.55 Uhr – Die nächste Prüfung

Obwohl sein Magen bereits wütend rebelliert, wagt sich David an den Meter Balkenshots. Weil die beiden Redaktorinnen vor Ort ihn nicht unbedingt kotzen sehen wollen, helfen sie ihm natürlich selbstlos beim Austrinken. 

16.50 Uhr – Das Team hinter der Bar

Die feschen Barkeeper in Zimmermannstracht sind übrigens auch im echten Leben Männer und Frauen vom Fach. Wer in schwarzen T-Shirts Drinks ausschenkt, arbeitet ebenfalls bei Schindler&Scheibling, die den Märtbalken jedes Jahr auf- und abbauen. 

16.40 Uhr – Eine Frage der Sicherheit

Dass die Sanierung des Balkens nötig war, bestätigt auch der Barkeeper heute erneut: «Jetzt hebter hoffentli wieder, all die usgschüttete Drinks händem zimli zuegsetzt.» Die Besucher scheinen sich auf jeden Fall sicher zu fühlen, so etwa Samuel Pfister aus Hinwil. Er hat aber das Gefühl, dass es zu späterer Stunde eng werden könnte.

16.30 Uhr – Polizei in der Luft

Ob die Polizei davon schon Wind bekommen hat? Auf jeden Fall konnte man gerade noch einen Polizeihelikopter über dem Märtbalken beobachten. 

16.25 Uhr – Frauen aufgepasst

Doch die Damen Redaktorinnen vor Ort haben bereits ein erstes Problem: Das Frauen-Toitoi sei abgeschlossen. Das dürfte noch Probleme geben. 

16.20 Uhr – Zeit für Shots (?)

Es ist soweit, der neue Balken ist offen! 

16.05 Uhr – Für die Wärme untenrum

Hier noch einmal etwas für alle Gfröörlis: Mit diesem Jupe sollte das Füdli schön warm bleiben. Wärme geht in diesem Fall jedoch über Modegefühl, meint die Redaktorin vor Ort. 

16 Uhr – Vom Käse zur Wurst

Deutsch für Du am Uster Märt! Wegen was genau hier wohl eine Altersbeschränkung eingeführt wurde...?

15.45 Uhr – Die dritte Bahn ist geschafft

Ob David je wieder eine Käseschnitte isst? Gönnen wir ihm nun erst einmal eine Pause. 

15.35 Uhr – Unterstützung im Wägeli

Ab auf die nächste Bahn. David bekommt dabei Unterstützung von Redaktorin Deborah. Wer von beiden nun mutiger ist, lassen wir mal offen. Beim Disco Express bringt die Fliehkraft die beiden Redaktoren auf jeden Fall unfreiwillig zum Kuscheln

15.30 Uhr – Ist dies schon das Ende?

Ohalätz. Unser Grenzgänger realisiert wohl langsam, auf was er sich da eingelassen hat. Droht David bereits beim ersten Test zu scheitern? 

15.25 Uhr – Bleiben die Käseschnitten wo sie sind?

David schaukelt und schaukelt, seine Käseschnitten gleich mit.

15.20 Uhr – Mit käsegefülltem Bauch auf die Bahnen

Für seinen Selbstversuch wagt David jetzt drei Bahnen in 15 Minuten. Mit zwei Käseschnitten im Bauch. Das kann ja heiter werden. 

15.05 Uhr – Gfröörlis werden bisher noch verschont

Übrigens: Wer jetzt schon kalt hat, soll sich enger an den Glühwein klammern, sich zum Takt der Musik warmhopsen und dankbar sein, dass die Temperaturen um einige Grad Celsius wärmer sind als letztes Jahr. Damals musste man sich bereits am Nachmittag die Kappe tiefer ins Gesicht ziehen, um sich vor eisigem Schneeregen zu schützen. 

Hier einige Impressionen vom letzten Jahr: 

 

 

14.45 Uhr – Kampf um die Zuckerwatte

Das pinke Märchenschloss täuscht: Hinter dem Tresen herrschen raue Sitten. Kollegin Jenny muss aufgrund der Launen des Verkäufers anderswo ihren Zuckerpegel hoch halten. O-Ton: «Für die gits nüt!» Vielleicht lags auch einfach am Berner Dialekt...

14.35 Uhr – Der Grenzgänger

Er ist da: Redaktor David wird heute am Uster Märt an seine Grenzen gehen – manchmal auch darüber hinaus. Wir halten Sie auf dem Laufenden. 

14.25 Uhr – «Uschter Märt isch cool!»

Eine echter Kerl: Leandro, 8 Jahre, mag Autoscooter und den Schiessstand. Seine Kollegin im Hintergrund mag keine Kameras, scheint aber trotzdem Spass zu haben.

14.15 Uhr – Pause zwischen Büchern

Ein Kontrapunkt zur Halligalli-Chilbi-Gesellschaft: Das Bücher Antiquariat unweit des Märt-Balkens. Hier finden sich Schmöcker mit Titeln wie «Kühe verstehen», «Ketzer, Kind und Konkubine» oder «Brot und pikantes Gebäck». Noch nicht gefunden: «Über 100 Jahre FC Uster – von den Randgebieten des Fussballs».

14.05 Uhr – Der Balken überschattet das Treiben

Irgendwie bedrohlich thront der Märt-Balken über dem laufend anwachsenden Uster-Märt-Publikum. In wenigen Stunden werden hier wieder Lieder gesungen, Drinks verschüttet, billige Anmachsprüche zum Besten gegeben und böse Blicke ausgetauscht. Und wie jedes Jahr werden sich Besucher und Passanten die bange Frage stellen: Hält das Ding?! 

13.55 Uhr – Die stets präsenten Wölfe

Fashion-Talk Part 3 – Sie sind der Renner jedes Volksfestes mit Chilbi-Flavour: die mystisch-romantischen Wolfs-T-Shirts mit Mondlicht Atmosphäre. Ebenfalls beliebt sind Kätzchen, Falke und Delphin. Hier ist der Artenvielfalt-Vorstoss der Ustermer Grünen modische Realität.

13.45 Uhr – Auch die Videocrew ist vor Ort

Hinter den Kulissen: Die Züriost-Wucheblick-Moderatorinnen Fabia (links) und Deborah werden von Simon vor heimeliger Chalet-Kulisse gefilmt. Heute um 20 Uhr gibt es das Wucheblick «Uster-Märt-Special».

13.30 Uhr – Nach der Erlösung

Der Geistertrip hat ihr nicht gefallen: Redaktorin Jenny mit Mega-Spinne im Gesicht.

13.25 Uhr – Blanke Panik

Leider sind Video- und Bildaufnahmen vom Innern der Geisterbahn nicht gestattet. Die Tonaufnahme liefert aber Zeugnis des erlebten Schreckens.

13.20 Uhr – Selbstversuch der Redaktorin

Redaktorin Jenny ist zwar nicht betrunken aber sehr schreckhaft – und wird zur Unterhaltung der Leser auf die Geisterbahn gezwungen.

13.15 Uhr - Glühwein-Geniesser aufgepasst!

Selbst in der Geisterbahn wird ein Mindestmass an Zivilisiertheit erwartet...

13 Uhr – Wo sind die Tanzbeine?

Die Ruhe vor dem Sturm: Noch ist der Dancefloor im Zelt vor dem Stadthaus verwaist, später wird hier die Ustermer Polit-Prominenz zum Tanz bitten - das ist aufgrund der Lage zumindest anzunehmen. Die Max-Bill-Skulptur am DJ-Pult verleiht dem ansonsten mässig glamourösen Hot-Spot einen Schuss Gravitas - eine typische Ustermer Momentaufnahme.

12.40 Uhr – Passend für Uster?

Zurück zum Fashion Talk: Sollte man heute einen Ustermer in diesem Tenue antreffen, wären das ungute Signale in Sachen Bevölkerungszufriedenheit unter der neuen Stadtregierung. Verdächtig: Der Schriftzug ist in den Ustermer Stadtfarben gehalten.

12.30 Uhr – Aus dem Archiv zum «Märtbalken»

Einst sagte der Satiriker Gion Mathias Cavelty in einem Interview mit Züriost zur Frage, was denn der «Märtbalken» in Uster sei: « Balken – also etwas Langes, Hartes ... das muss etwas aus einem regionalen Sexfilm sein.»

12.15 Uhr – Können Sie das auch? Rhythmisches vom «Nötzli mit de Chlötzli»

Ein weiteres Original: «Nötzli mit de Chlötzli» heizt dem Uster Märt ein! Schade gibt‘s den Ustermer Spanienverein nicht mehr, die Symbiose zwischen Flamenco und eher volkstümlichen Rhythmen wäre vom experimentellen Anspruch her etwas für den Jazz-Container gewesen

12.10 Uhr – Urban vs. ländlich

Edelweisshemden waren vor einigen Jahren DER modische Schrei auf dörflichen Pausenplätzen. Im urbanisierten und multikulturellen Uster hingegen dürften im entsprechenden Outfit hier und da Nackenklatscher drohen. Für Unerschrockene gilt: Kaufen, anziehen und ab zum Boxautomaten!

12 Uhr – Wellness für Bullen

Und so sieht das Ding in der Anwendung aus:

11.55 Uhr – Massage für die Kuh und nicht die Katz

Eine Massage-Maschine für die Kuh gefällig? Die Landihalle wird am Ustermärt so etwas wie ein Genfer-Autosalon für die Landwirtschaftsszene. Auch Traktoren und Melkmaschinen finden sich im Sortiment. Noch nicht entdeckt: Enthornungsgeräte.

11.50 Uhr – Ab Richtung Landihalle

Zeige mir deine Schuhe und ich sag dir, wer du bist.

11.40 Uhr – Traditionelle Musik am traditionellen Fest

Hat hier jemand «Ustermer Skyline» gesagt?! Vor der Landihalle beglückt das «Trio Settersteg» (heute als Duo unterwegs) den Stadtpark mit heimatverbundenen Tönen. Die Hornbrillen-Quote ist hier bislang am niedrigsten, dafür scheint gutes Schuhwerk hoch im Kurs zu stehen.

11.30 Uhr – Ein Redaktor, eine Faust

Die Testo-Horden und Chilbi-Schläger sind noch weit weg, besser könnte der Zeitpunkt für den Boxautomaten deshalb nicht sein: Gänzlich unbeobachtet blüht Redaktor Laurin auf und entlockt der Maschine einen Schmerzensschrei. Schade hats niemand gesehen...

11.20 Uhr – Dank eindeutiger Deklaration: Kein Ustermer Fleischskandal

Nicht nur an den Pferdesporttagen im Buchholz, auch am Uster Märt zeigt sich Zürichs drittgrösste Stadt «Rösseler-affin»: Am Pferde-Burger-Stand wird bereits im galopptempo bedient, von Fleischskandalen keine Spur.

11.15 Uhr – Und da ist auch schon der erste Fan

Zeit für den ersten Glühwein!

11.10 Uhr – Glühwein für seine Fans

Hat seinen Stand für diesen Uster Märt neu gestaltet und dürfte mit der geschwungenen Schrift auf der eleganten Schiefertafel bei Usters anwachsender Hipster-Population auf Zuspruch stossen: Glühwein-Original José.

11 Uhr – Der Marktschreier im Video

Er gehört zum Uster Märt wie die Hornbrille ins Café zum Hut: Der Marktschreier am Stand von «Börner Hobel», bei dem selbst Gemüseraffeln zum erotischen Spielzeug werden. Das massive Foodwasting am Stand dürfte in den Augen einiger Parlamentarier Postulats-Potential haben.

10.30 Uhr – Das sagt die Ustermer Stadtpräsidentin zum Uster Märt

Der frühe Vogel fängt den Wurm: Kaum hat der Uster Märt begonnen, ist auch Stadtpräsidentin Barbara Thalmann (SP) auf Platz. Im Videointerview sagt sie, weshalb der Uster Märt auch in Zeiten der zunehmenden Urbanisierung seine Berechtigung hat und welcher Typ Uster-Märt-Besucher sie ist. Das Video:

10.15 Uhr – Der Uster Märt erwacht

Es geht los: Während Teile der Ustermer Skyline noch vom Nebel umhüllt sind, herrscht auf den Strassen der «Markstadt am Wasser» bereits so etwas wie verhaltene Geschäftigkeit. Willkommen beim Uster-Märt-Ticker auf Züriost!

10 Uhr – Übersicht der Strassensperrungen und Umleitungen

Für alle, die den Weg zum Uster Märt noch nicht gefunden haben, weil einige Strassen gesperrt sind: Hier geht’s zur Übersichtskarte.

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