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Steueraffären: Treuhänderin fordert mehr Menschlichkeit

Steueraffären: Treuhänderin fordert mehr Menschlichkeit

Ernst Suter und Herbert Trachsler seien längst nicht die einzigen, die von den Steuerämtern fast in den Ruin getrieben wurden, sagt Treuhänderin Barbara Schnyder.

Dienstag, 26. Januar 2016, 20:22 Uhr

Jahrelang reichten Ernst Suter und Herbert Trachsler keine Steuererklärung ein und wurden vom Steueramt immer höher eingeschätzt (wir berichteten). Suter ist Legastheniker und war vom Papierkrieg überfordert. Der Dürntner erhielt schliesslich eine Viertelmillion Franken zurück. Der Maurmer Trachsler litt an psychischen Problemen. Wie sein Fall ausgeht, ist noch unklar: Ein Gespräch zwischen ihm und der Maurmer Steuerbehörde steht im Februar an. Gemeindeschreiber Markus Gossweiler gibt an, dass der Gemeinderat nichts von Trachslers Schwierigkeiten wusste und aufgrund des Steuergeheimnisses auch nichts hätte wissen dürfen. Die «Maurmer Post» berichtete aber bereits im September darüber – wenn auch anonymisiert. Suter und Trachler sind keine Einzelfälle, sagt Treuhänderin Barbara Schnyder im Interview. Sie kümmere sich um zehn Fälle. «30 weitere musste ich abweisen.» Ihre Forderung: Mehr Menschlichkeit seitens der Behörden. Lesen Sie mehr dazu im ZO/AvU vom Mittwoch, 27. Januar 2016.

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