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Stadt startet öffentliche Planauflage für Brückenprojekt  

«Querung Grüze»

Stadt startet öffentliche Planauflage für Brückenprojekt  

Damit der wachsende Stadtteil Neuhegi bessern an den Verkehr erschlossen ist, plant die Stadt Winterthur, eine Brücke zu bauen. Am Freitag hat sie die öffentliche Planauflage gestartet.

Freitag, 17. November 2017, 14:06 Uhr «Querung Grüze»
roy neuhegi
Um den wachsenden Stadtteil Neuhegi verkehrstechnisch besser zu erschliessen, plant die Stadt Winterthur, eine Brücke zu bauen. (Bild: pd)

Für die Verkehrserschliessung des wachsenden Stadtteils Neuhegi sind mehrere Massnahmen geplant. Eine erste wichtige ist das Brückenprojekt «Querung Grüze», das Stadtbus neue Verbindungen und direkte Anbindungen ermöglicht.

Nachdem das öffentliche Mitwirkungsverfahren abgeschlossen wurde, hat die Stadt am Freitag die öffentliche Planauflage gestartet, wie sie in einer Mitteilung bekanntgab.

4000 Einwohner und 10'000 Arbeitsplätze

Neuhegi sei ein aufstrebender, vielfältiger Stadtteil, in dem international tätige High-Tech-Firmen angesiedelt sind, mit dem Eulachpark der grösste Winterthurer Park realisiert worden sei, der schweizweit grösste Holzwohnbau entstehe und mit dem Schulhaus Neuhegi das jüngste Schulhaus der Stadt gebaut werde.

Der Stadtteil könne Platz für rund 4000 Einwohnerinnen und Einwohner sowie rund 10'000 Arbeitsplätze bieten und würde sich langfristig zu einem zweiten städtischen Zentrum neben der bestehenden Kernstadt entwickeln. Somit sei Neuhegi eines der wichtigsten und grössten Zentrumsgebiete von kantonaler Bedeutung im Kanton Zürich.

Bahnhof Grüze ungenügend erschlossen 
 
Diese Entwicklung führe zwangsläufig auch zu einer Zunahme der Mobilität auf einem schon heute stark beanspruchten Strassennetz. Eine wichtige Bedeutung für die Erschliessung des Gebiets komme deshalb den bestehenden Bahnhöfen Grüze, Oberwinterthur und Hegi zu. Sie seien die Eingangspforten für Neuhegi und ermöglichen eine optimale Erschliessung mit dem öffentlichen Verkehr. Der Bahnhof Grüze genüge diesen Anforderungen heute nicht, da er nicht an das städtische Busnetz angeschlossen ist. 
 
Für die Lösung der verkehrlichen Herausforderungen wurde im Rahmen des städtischen Gesamtverkehrskonzepts ein ganzes Bündel von Massnahmen entwickelt. Es beinhaltet verschiedene Projekte, unter anderem einen direkten Anschluss an das Autobahnnetz über die Zentrumserschliessung Neuhegi, die Veloschnellrouten oder die «Querung Grüze». 

Neue Haltestellen auf Bahnübergang
 
Zur Schliessung der Lücke im öffentlichen Verkehr beim Bahnhof Grüze wird mit der «Querung Grüze» eine neue Brücke gebaut, welche die Gleise überquert und die St. Gallerstrasse mit der Sulzerallee verbindet.

Mit den neuen Haltestellen auf der Brücke über den Gleisen soll der Bahnhof Grüze zu einer zeitgemässen Verkehrsdrehscheibe und einem attraktiven Umsteigepunkt werden. Die Querung ermögliche die ÖV-Anbindung insbesondere des Industriegebietes von Neuhegi und trage zur Entlastung des Hauptbahnhofs bei. 

Vom 17. November bis 18. Dezember 2017 erfolge nun für das Brückenprojekt die öffentliche Planauflage gemäss §16 und 17 des Strassengesetzes. (red.)

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