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Unihockey 1. Liga

«Pfanni» gerät unnötig ins Zittern

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Redaktion
Züriost
Montag, 12. Oktober 2020, 14:54 Uhr Unihockey 1. Liga
Der UHC Pfannenstiel bezwang die Jona-Uznach Flames verdient.
Foto: PD

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12. Oktober: «Pfanni» gerät unnötig ins Zittern

Der UHC Pfannenstiel hat das wichtige Duell gegen die Jona-Uznach Flames 6:3 gewonnen. Der Oberländer Erstligist wahrt so den Anschluss an die Tabellenspitze. Pfannenstiel zeigte über 45 Minuten eine souveräne Darbietung, musste allerdings am Schluss dennoch unnötig zittern. Das Heimteam sicherte sich den Sieg aber durch eine solidarische Teamleistung.

Bis lange ins Schlussdrittel ­hinein führte «Pfanni» 4:1. Das Heimteam hatte viel Ballbesitz und verhinderte gekonnt, dass der Gegner Zugriff aufs Spiel bekam. Doch plötzlich taten sich die Oberländer schwer, der zweite Treffer der Gäste (48.) brachte die Spannung zurück. Fortan dominierten die Flames und kamen kurz vor Schluss sogar auf ein Tor heran. Innerhalb von 10 Sekunden sorgten Nideröst und Weber dann aber für die Erlösung. «Leider haben wir es noch nicht geschafft, unser Spiel über 60 Minuten durchzuziehen», sagte Routinier Scharfenberger hernach. «Aber mit Kampf und defensiver Disziplin haben wir uns die drei Punkte erkämpft.» (cma)

12. Oktober: Die Falcons treffen jeweils spät

Die Glattal Falcons haben in der Doppelrunde vom Wochenende vier Punkte geholt. Der Erstligist gehört in der Gruppe 2 bisher zu den positiven Über­raschungen und liegt nach sechs Runden auf einem Playoff-Platz.

Eine Achterbahnfahrt der Ge­fühle erlebten die Glattaler daheim bei der 5:6-Niederlage nach Verlängerung gegen Zürisee. Komfortabel 4:0 führten sie nach dem ersten Abschnitt, verspielten ihren Vorsprung aber wieder und schienen nach einem Gegentor spät in der regulären Spielzeit mit leeren Händen dazustehen. Fabian Zolliker rettete sein Team mit dem 5:5 (60.) immerhin in die Overtime, die dann verloren ging. Ebenfalls ein spätes Tor sicherte den Glattalern tags zuvor gar den Sieg auswärts gegen Bassersdorf-Nürensdorf. Timo Good erzielte das entscheidende 5:4 für die Falcons in der 59. Minute. (zo)

12. Oktober: Laupen weiter ohne Erfolgserlebnis

Die Zahlen für den UHC Laupen sind nach sechs Erstliga-Runden ernüchternd. Ein positives Resultat können die Laupner bisher keines vorweisen, dafür halten sie mit sechs Niederlagen die rote Laterne. 

In der Doppelrunde vom Wochenende hielten die Oberländer sowohl gegen Zürisee als auch gegen die Vipers Innerschwyz lange mit und durften auf einen erfreulichen Ausgang der Spiele hoffen. In beiden Partien stand es zur zweiten Pause unentschieden. In den dritten Dritteln aber brachten die Laupner jeweils nichts mehr zustande. Kein einziger Treffer gelang ihnen, dafür waren sie defensiv anfällig. Bei der 3:6-Niederlage vom Sonntag auswärts gegen die bis dahin ebenfalls sieglosen Vipers kassierten sie drei Gegentreffer. Tags zuvor musste Laupen beim 4:8 gegen Zürisee gar vier Gegentreffer im letzten Abschnitt hinnehmen. (zo)

4. Oktober: Rheintal Gators - Pfannenstiel 4:2

Pfannenstiel lag bei den Rheintal Gators Widnau fünf Minuten vor Schluss 3:2 in Front und kassierte dann noch drei Tore. Entscheidend waren Undiszipliniertheiten. Statt im Powerplay das 4:2 zu erzielen kassierten die Oberländer selber Strafen – der Gegner nahm die Offerte dankend an.

4. Oktober: Glattal Falcons - Bülach 7:4

Die Glattal Falcons feierten beim 7:4 gegen Bülach ihren zweiten Saisonsieg. Sie gingen erst kurz vor der zweiten Pause durch ein Eigentor erstmals in Führung (5:4). Christian Peduzzi und Stefan Peduzzi sorgten im Schlussabschnitt für die Entscheidung.

 

 

3. Oktober: Laupen - Bassersdorf Nürensdorf 3:8

Erstligist Laupen wartet auch nach dem vierten Saisonspiel auf sein erstes Erfolgserlebnis. Gegen Leader Bassersdorf Nürensdorf verloren die Laupner 3:8. Nach einem ausgeglichenen Startdrittel sorgten die Bassersdorfer zu Beginn des zweiten Abschnitts mit vier Toren innert knapp neun Minuten für eine Zäsur. Darauf konnte Laupen nicht mehr reagieren.

 

28. September: Pfannenstiel - Herisau 7:5

Erstligist UHC Pfannenstiel ist in der 3. Runde auf die Siegstrasse zurückgekehrt. Er bezwang Herisau nach einem intensiven und spannenden Spiel 7:5. «Pfanni» trat daheim in Egg spielbestimmend auf, musste sich aber lange gedulden, ehe sich diese Dominanz im Resultat niederschlug. Letztlich setzten sich die vom lautstarken Publikum angetriebenen Oberländer aber verdient durch.

In der 42. Minute geriet Pfannenstiel das einzige Mal in der Partie in Rückstand. Doch das Heimteam reagierte auf das 4:5.  Erst fasste sich Zumkehr ein Herz und traf zum 5:5 (52.), fünf Minuten vor Schluss schoss Forrer «Pfanni» wieder in Führung. Derselbe Spieler traf danach gegen die ohne Torhüter anstürmenden Appenzeller auch noch zum 7:5.

«Wir haben uns von Anfang an unseren Gameplan gehalten», freute sich Forrer. Und er sagte: «Die mentale Stärke, die wir am Schluss des Spiels gezeigt haben, war bemerkenswert und auch der Grundstein zum Erfolg.» (zo)

28. September: Frauenfeld - Glattal Falcons 4:6

Das erste Erfolgserlebnis der Saison feierten die Glattal Falcons. Sie bezwangen in der 3. Runde den bis dahin verlustpunktlosen Aufsteiger Frauenfeld auswärts überraschend 6:4.

Die Glattaler erwischten einen idealen Start und legten im ersten Abschnitt zum 2:0 vor. Sie verspielten diese Führung aber ebenso wieder wie zwei weitere. Zehn Minuten vor Schluss traf Frommenwiler aber zum wegweisenden 5:4, in der 58. Minute besiegelte Zolliker mit dem 6:4 den Sieg. (zo)

28. September: Bülach Floorball - Laupen 16:1

Der UHC Laupen kassierte in der 3. Runde bei Bülach Floorball eine brutale 1:16-Klatsche. Die Startminuten gehörten noch den Laupnern, schnell aber änderten sich die Verhältnisse. Und zwar überaus deutlich.

In der Folge sorgten die bis zur Schlusssirene voll durchziehenden Bülacher für eine sehr einseitige Partie. Noch vor der zweiten Pause war das «Stängeli» perfekt. Im Schlussdrittel mussten die Oberländer sechs weitere Gegentore gegen den Unterländer Gegner hinnehmen, der sich selber nach zuletzt durchwachsenen Leistungen auf Formsuche sieht. (zo)

21. September: Glattal Falcons - Jona-Uznach Flames 5:6

Zwei Drittel lang waren die Glattal Falcons in der Partie gegen die Jona-Uznach Flames auf dem Weg zu ihrem ersten Sieg. Im Schlussdrittel aber entglitt dem Glattaler Erstligisten innerhalb von nur zwei Minuten seine Dreitore-Führung. Aber es kam noch schlimmer für den Gastgeber. Drei Minuten vor Schluss kassierte er das 5:6. Weil er darauf nicht mehr reagieren konnte, stand er am Schluss mit leeren Händen. 

Bis kurz vor Spielhälfte waren die effizient auftretenden Glattaler 3:0 in Führung gegangen. Und sie hatten auch eine Antwort auf das erste Aufbäumen der Gäste bereit, die lange Zeit zwar viel Ballbesitz, aber wenig Zählbares aufwiesen. Fabian Zolliker erhöhte mit einem Doppelpack bis zur zweiten Drittelpause auf 5:2 – insgesamt kam er auf drei Tore. Einen Dreifachtorschützen hatten aber auch die Gäste, die den letzten Abschnitt dominierten, in ihren Reihen. Es war denn auch Joel Jud, dem das entscheidende sechste Tor der Flames gelang. (zo)   

21. September: Limmattal - Pfannenstiel 6:5 n.V.

Erstligist UHC Pfannenstiel unterlag auswärts Unihockey Limmattal 5:6 nach Verlängerung. Nach einer schwachen Startphase kämpfte sich «Pfanni» eindrücklich zurück und dominierte die zweite Hälfte der regulären Spielzeit. Zu mehr als einem Punkt reichte es trotzdem nicht. Das Fazit von Doppeltorschütze Sven Bier fiel kurz aus: «Wir zeigten einen Steigerungslauf, der am Ende leider nicht belohnt wurde.»

Der Start war aus Sicht der Oberländer eine Katastrophe. Nach nur sechs Sekunden (!) kassierten sie den ersten Gegentreffer, in der 3. Minute lagen sie bereits 0:2 zurück. Pfannenstiel tat sich mit dem gradlinigen Spiel des Heimteams schwer, fand mit Verspätung aber immer besser in die schnelle und abwechslungsreiche Partie. Nach zwei Dritteln lag «Pfanni» aber zwei Tore hinten – 3:5. Im dritten Abschnitt rettete Verteidiger Bier mit seinem Doppelschlag die Gäste immerhin in die Verlängerung, in der Limmattal kaltblütig zuschlug. (cma)

21. September: Laupen - Frauenfeld 5:7

Das Punktkonto des UHC Laupen bleibt auch nach der 2. Runde leer. Der Oberländer Erstligist musste sich daheim Aufsteiger Frauenfeld 5:7 geschlagen geben. Und damit einem Gegner, gegen den die Laupner hätten punkten müssen, wollen sie in der mit zahlreichen starken Teams besetzten Gruppe 2 möglichst lange im Kampf um die Playoff-Plätze mitreden können. Laupen geriet bereits in der Anfangsphase in Rückstand und schaffte es danach nie mehr, wieder auszugleichen. Nicht in den Griff bekam das Heimteam den früheren NLB-Stürmer Cyrill Krucker, der gleich viermal traf. 

Das Heimteam schöpfte zu Beginn des Mitteldrittels zwar wieder Hoffnung, als es durch einem Doppelschlag auf 2:3 herankam. Die bereits zum Saisonauftakt siegreichen Thurgauer aber vergrösserten ihren Vorsprung kurz nach Spielmitte wieder auf zwei Tore, legten vor Ende des Abschnitts ein weiteres Mal nach und liessen sich nicht mehr abfangen. (zo)

13. September: Pfannenstiel - Glattal Falcons 5:3

Es war kein einfacher Auftaktsieg in die neue Erstliga-Saison. Der UHC Pfannenstiel brauchte beim 5:3 über die Glattaler Falcons viel Geduld. «Oft war der letzte Pass noch unser Problem, und so ­wurde es unnötig spannend», befand der zu «Pfanni» zurückgekehrte Trainer Marc Werner. 

Tatsächlich brauchten die Gastgeber 32 Minuten bis zum ersten Treffer. Zuvor waren die Falcons bereits im ersten Drittel in Führung gegangen (14.). Pfannenstiels Teamsenior Kyburz war es aber, der schliesslich für die Weichenstellung besorgt war. Tatsächlich hatte das Tor eine befreiende Wirkung. Nur weitere 14 Sekunden später sorgte nämlich Hafner mittels Drehschuss für das 2:1. Noch einmal kamen die über die ge­samte Spielzeit aufopfernd kämpfenden Glattaler zurück (35.), ehe aber Feldmann wiederum zum 3:2 nachlegte.

Mit nur noch zwei Linien drückte Pfannenstiel im Schlussdrittel aufs Tempo – und wurde dafür belohnt. Forrer und Hottinger sorgten mit ihren Toren bis zur 51. Minute für die Entscheidung. Mehr als das Anschlusstor zum 3:5 von Stefan Peduzzi gelang den Gästen nicht mehr (56.). Und Pfannenstiels Torschütze Florian Hafner ­konnte zufrieden Bilanz ziehen. «Defensiv waren wir mit nur drei Gegentoren ziemlich solide.» (cma)

13. September: Flames - Laupen 4:3

Keine Punkte gab es für den UHC Laupen – den dritten Erstligisten aus der Region. Er unterlag zum Start bei den Jona-Uznach Flames 3:4. Ausschlaggebend war ein ungenügendes Mitteldrittel, in dem sich die Oberländer einen 0:3-Rückstand einhandelten. Und als die St. Galler in der 42. Minute das Skore nochmals erhöhten, schien die Entscheidung gefallen.

Die Laupner zeigten aber Moral. Roger Keller war ein erstes Mal erfolgreich (44.). Die Hoffnung zurück brachte spätestens ein Doppelschlag von Miedzik und Kindlimann innert 33 Sekunden. Die Gäste versuchten in den verbleibenden fünf Minuten noch einmal alles – der erhoffte Ausgleich und damit eine mögliche Verlängerung konnten aber nicht mehr erzwungen werden. (zo)

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