×
Bachtel-Schwinget

Die Schwinger sind für einmal unter sich

Bei der 88. Austragung des Bachtel-Schwingets fehlen nicht nur die Zuschauer, sondern auch die grossen Namen. Es ist daher wahrscheinlich, dass sich ein Oberländer den Tagessieg holt.

Redaktion
Züriost
Freitag, 09. Juli 2021, 17:00 Uhr Bachtel-Schwinget

Am ersten Bachtel-Schwinget seit 2018 vom Sonntag sind gegen 60 Schwinger gemeldet. Als Favorit auf den Tagessieg gilt Fabian Kindlimann (31) aus Fischenthal, der unlängst am Schaffhauser Kantontalschwingfest seinen 43. Kranz ergatterte.

Eine gute Leistung zeigte Ende Juni auch Nicola Funk. Der 22-jährige Hinwiler vom Schwingklub Zürcher Oberland (SKZO) beendete das Glarner-Bündner-Kantonalschwingfest im dritten Rang. Und dann ist da noch der Ustermer Gian-Maria Odermatt, der obwohl erst 16-Jährig, sich schon einen Kranz holte.

Schwierig einzuschätzen ist der in Dussnang lebende Sternenberger Roman Schnurrenberger (25), da er in dieser Saison noch gar keinen Wettkampf bestritt.

Die Grossen fehlen

Die ganz grossen Namen sucht man allerdings vergebens bei der 88. Austragung des Bachtel-Schwingets. Der letzte Sieger Daniel Bösch ist mittlerweile zurückgetreten.

Und Eidgenossen wie Stefan Burkhalter (er gewann 2017), Samuel Giger, Arnold «Nöldi» Forrer oder Samuel Orlik sind ebenso wenig auf der Teilnehmerliste zu finden.

Ein Grund dafür ist, dass gleichzeitig drei Kranzfeste stattfinden – darunter der Rigi-Schwinget. 

Für einmal schönes Wetter

Dafür hat der organisierende Schwingklub Zürcher Oberland endlich wieder mal Wetterglück. Für Sonntag sind derzeit 25 Grad und Sonnenschein angesagt. «In den letzten Jahren hatten wir eigentlich immer Nebel, Regen oder kühle Temperaturen», erinnert sich SKZO-Präsident Daniel Spörri.

Nur: Zuschauer sind dieses Mal beim Traditionsanlass auf dem Kulm nicht zugelassen. Zu diesem Schritt entschied sich der Verein aufgrund der zu grossen Corona-Auflagen. 

«Natürlich sind uns die Zuschauer unter normalen Umständen sehr wichtig. Wir haben so entschieden, damit die Schwinger ihren benötigten Platz auf dem Areal haben und mit möglichst wenig Umständen ihren Sport betreiben können», sagt Spörri. (dsc)

Kommentar schreiben