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Kevin Kuhn Teil eines neuen Strassenteams

Die wichtigsten Meldungen aus dem Regionalsport im Newsticker.

Redaktion
Züriost
Mittwoch, 02. Dezember 2020, 12:56 Uhr

Ticker

Rad: Kevin Kuhn Teil eines neuen Strassenteams

Der Gibswiler Kevin Kuhn (22) ist einer von vier jungen Schweizer Fahrern, die für die nächste Saison beim neu gegründeten Continental-Team Nippo-Provence-PTS Conti Verträge erhalten haben. Die mit Schweizer Lizenz agierende Strassenequipe wird vom ehemaligen Schweizer Elite- und U23-Nationalcoach Marcello Albasini geleitet.

Das Ziel von Nippo-Provence-PTS Conti sei es, gemeinsam eine «solide und professionelle Plattform für zukünftige Radprofis zu bauen», wird Albasini in einer Mitteilung zitiert. Träger des Nachwuchs-Teams sind die Athleten- und Sportmanagement-Agentur ProTouchGlobal aus Goldau sowie der japanische Bauunternehmer Nippo Corporation.

Mit der Vertragsunterzeichnung macht Kuhn nun auch den Schritt auf die Strasse. Im Radquer steht der Tösstaler, der zuletzt beim Weltcup-Rennen im tschechischen Tabor als Neunter geglänzt hatte, aktuell bei der belgischen Equipe Tormans Cyclo Cross unter Vertrag. (sda/zo)

 

Rad: Schelling verliert seinen Platz

Mit den Vertragsverlängerungen für Guillaume Boivin und Reto Hollenstein hat das World-Tour-Team Israel Start-Up Nation seine Personalplanungen für die nächste Saison abgeschlossen, wie der Rennstall in einer Medienmitteilung schreibt. Damit ist auch klar, dass der Rütner Patrick Schelling die israelische Equipe nach nur einem Jahr wieder verlassen muss.  Wie die sportliche Zukunft des 30-jährigen Kletterspezialisten aussieht, ist unklar.

Noch hat der Fahrer des Schweizer Nationalteams keinen Vertrag bei einem anderen Team erhalten. Vor wenigen Wochen sagte Schelling, er werde seine Karriere nur fortsetzen, sollte er bei einem World-Tour-Team oder einem Pro-Continental-Rennstall unterkommen. Eine Rückkehr auf die dritthöchste Stufe, auf der er vor seinem Wechsel zu Israel Start-Up Nation vier Jahre lang tätig war, schloss der Rütner aus. (zo)

Rodeln: Maag zum Auftakt auf Rang 18

Natalie Maag hat beim Weltcup-Auftakt in Innsbruck den 18. Platz belegt. Die Wernetshauserin liess in beiden Läufen bereits am Start Zeit liegen. Sie vermochte sich im zweiten Lauf zeitlich zwar zu steigern, verpasste als 18. im Einzel aber dennoch die Qualifikation fürs Sprintrennen.

Eine Klasse für sich waren in Innsbruck die deutschen Fahrerinnen, die gleich zweimal einen Dreifachtriumph feierten. Julia Taubitz gewann im Einzel vor Olympiasiegerin Natalie Geisenberger und Dajana Eitberger – in genau derselben Reihenfolge endete danach auch der Sprint. (zo)

Biathlon: Stalder bleibt ohne Weltcup-Punkte

Sebastian Stalder ist zum Saisonauftakt kein Exploit gelungen. Der Walder blieb bei seinen zwei Einsätzen im finnischen Kontiolahti jeweils ohne Weltcuppunkte. Im Einzel über 20 km resultierte für den 22-Jährigen nach einem «schwierigen Rennen», wie er es selber bezeichnete, der 60. Rang. Tags darauf belegte Stalder im Sprint den 77. Platz.

Wie schon im Einzel liess der solide Schütze zwei Scheiben stehen. Mit seinem Laufvermögen lagen für den jungen Oberländer, der letzte Saison noch bei den Junioren starten konnte, die Punkteränge aber nicht drin.

Das Einzel entschied überraschend der Norweger Sturla Holm Laegreid für sich, im Sprint siegte sein Landsmann Johannes Thingnes Bö. Benjamin Weger lief als einziger Schweizer zweimal in die Weltcup-Punkte (33./22.). Für das beste Schweizer Ergebnis in Kontiolahti sorgte Selina Gasparin. Die 36-Jährige belegte beim Sprint Platz 17. Das Einzelrennen der Frauen gewann die Italienerin Dorothea Wierer, im Sprint behielt die Schwedin Hanna Öberg die Oberhand. (zo)

Pferderennen: Kamaron siegt in Frankreich

In Lyon hat Kamaron ein über 2150 Meter führendes und mit 18 000 Euro dotiertes Flachrennen gewonnen. Der dreijährige Hengst gehört dem Stall Alpenland des Ehepaars Jörg und Sonja Meier aus Rüti.

Im Winter verlagert sich das Galoppgeschehen auf zumeist mit Fibersand belegte Allwetterbahnen. Da Kamaron seine bisherigen Starts alle auf Gras absolviert hatte, gab es bei der Sand-Premiere in Lyon ein kleines Fragezeichen bezüglich der Eignung für diese Art von Geläuf. Doch der dreijährige Hengst zeigte keinerlei Anpassungsschwierigkeiten. Geritten von Sibylle Vogt übernahm er sogleich die Führung. Nachdem er unterwegs das Geschehen von der Spitze aus kontrolliert hatte, löste er sich in der Endphase mit einer erneuten Beschleunigung endgültig von der Konkurrenz. Im Ziel hatte er komfortable zweieinhalb Längen Vorsprung auf den hartnäckigsten seiner Widersacher.

Es war der zweite Frankreich-Sieg für Kamaron, der mit Sibylle Vogt im Sommer bereits in Deauville ein Rennen gewonnen hatte. (wib)

Formel 1: Kubica mit weiterem Freitagseinsatz

Robert Kubica gibt in Bahrain erneut ein temporäres Formel-1-Comeback bei Alfa Romeo. Wie der Rennstall aus Hinwil mitteilte, wird der 35-jährige Pole im ersten Freien Training auf der Strecke in Sakhir am Freitagvormittag das Auto des Finnen Kimi Räikkönen übernehmen. Bereits bei den GP der Steiermark, von Ungarn sowie Grossbritannien hatte Kubica in dieser Saison Trainingseinsätze absolviert. (sda)

Moderner Fünfkampf: EM-Silber in der U24 für Lea Egloff

Lea Egloff ist in Drzonkow (POL) U24-Vize-Europameisterin geworden. Die Athletin des Ustermer Leistungszentrums kam nach einem sehr guten Laser Run auf 1329 Punkte und konnte sich so denkbar knapp vor die Tschechin Karolina Krenkova (1328 Punkte) schieben. Europameisterin wurde die Türkin Ilke Ozyunksel (1401 Punkte). Die weiteren  Schweizer Starterinnen verpassten die Top Ten. Anna Jurt wurde Zwölfte, Lara Aebi klassierte sich auf dem 20. Rang.

Egloff hatte sich nach der ersten Disziplin Fechten, die sie gewann, an die Spitze des Feldes gesetzt. Nach dem Reiten (12. Rang) und einem guten Schwimmen (11. Rang) startete Egloff als dritte Starterin in den abschliessenden Laser Run, wo ihr noch eine Verbesserung um eine Position gelang.

Aufgrund der Pandemie nahmen in Drzonkow lediglich Sportlerinnen und Sportler aus sechs Nationen teil. (zo)

Squash: Finalniederlage für Dimitri Steinmann

Dimitri Steinmann hat beim mit 12 000 Dollar dotierten Liechtenstein Open in Vaduz den Sieg knapp verpasst. Der Dübendorfer zog beim Challenger-Turnier in den Final ein. In diesem musste sich der in der Weltrangliste auf Platz 61 liegende Steinmann aber seinem Landsmann Nicolas Müller (Nummer 27 der Welt) klar in drei Sätzen geschlagen geben. Er unterlag dem topgesetzten Müller in 39 Minuten 4:11, 6:11 und 6:11.

Bei den Frauen setzte sich die Schweizerin Ambre Allinckx durch. Die an Nummer 1 gesetzte Pfäffikerin Cindy Merlo schied im Halbfinal aus. Wegen Pandemie-Beschränkungen durften in Vaduz nur Spieler der Anrainerstaaten des Fürstentums Liechtenstein teilnehmen. (zo)

Radquer: Kuhn in Merksplas auf Rang 20

Kevin Kuhn hat das vierte Superprestige-Rennen der Saison ausserhalb der Punkteränge beendet. Der Gibswiler klassierte sich in Merksplas (BEL) auf dem 20. Platz. Ein schwacher Trost für Kuhn: Er war hinter dem an 7. Stelle liegenden Spanier Felipe Orts der zweitbeste Fahrer, der weder aus Belgien noch aus Holland kam.

Der Belgier Michael Vanthourenhout setzte sich in der Schlussphase ab und feierte den ersten grossen Sieg seiner Elite-Karriere. In der Gesamtwertung führt nach der Hälfte des Pensums weiterhin Eli Iserbyt (BEL), Kuhn liegt auf Rang 22. (zo)

Bob: Schläpfer zweimal in den Top Ten

Dem Wilemer Anschieber Dominik Schläpfer und seinem Piloten Simon Friedli ist der Start in die Weltcup-Saison gelungen. Das Duo fuhr bei den Zweierbob-Rennen im lettischen Sigulda zweimal in die Top Ten. Klassierten sich Friedli/Schläpfer im ersten Rennen noch auf dem 9. Rang, verbesserten sie sich im zweiten Wettkampf auf Rang 6.  Beide Mal verlor das Team aber im zweiten Durchgang an Boden. Pandemiebedingt fehlten in Lettland alle ausser-europäischen Teams sowie die Russen, so dass nur 13 Schlitten starteten. (zo)

Skispringen: Solider Saisonstart von Peter

Dominik Peter ist ein ansprechender Saisonstart gelungen. Der Fischenthaler qualifizierte sich im polnischen Wisla für das Weltcup-Springen – im Gegensatz zu Altmeister Simon Ammann. Beim ersten Einzelspringen des Weltcup-Winters schaffte es der 19-Jährige dann aber bei schwierigen und wechselnden Windverhältnissen nicht in den Final. Der Tösstaler landete nach 116,5 m und beendete den Wettkampf auf Rang 36.

Enttäuschend war tags zuvor der Teamwettkampf für die Schweizer verlaufen, in dem Peter ebenfalls zum Einsatz gekommen war. Das neben dem jungen Oberländer aus Simon Ammann, Gregor Deschwanden und Sandro Hauswirth bestehende Schweizer Quartett musste unter 9 Nationen mit dem 8. Platz vorliebnehmen. (zo)

Pferderennen: Tobrouk de Payré CNT-Gesamtsieger

Im Herbst 2017 hat der Fehraltorfer Roland Müller den zuvor in Frankreich aktiven Traber Tobrouk de Payré erworben und in die Schweiz geholt. 2018 belegte Tobrouk de Payré im Schlussklassement des Circuit National du Trot (CNT) Rang drei, 2019 wurde er Zweiter und dieses Jahr steigerte sich der inzwischen 13-jährige Wallach zum Gesamtsieg.

Der Circuit National du Trot ist eine Art Schweizer Meisterschaft der Traber, zu der die wichtigsten Rennen der Saison gehören. Start der Serie ist in St. Moritz auf Schnee, danach folgen Rennen auf Sand und Gras. Krönender Abschluss ist jeweils das Swiss Champions Race in Avenches. Dort musste sich Tobrouk de Payré mit Rang vier begnügen. Doch weil er zuvor mit zwei Siegen und zwei zweiten Plätzen kräftig gepunktete hatte, war dem Müller-Traber der Gesamtsieg nicht mehr zu nehmen. Tobrouk de Payré, der stets vom alten und neuen Schweizer Meister Marc-André Bovay gesteuert wurde, lag am Schluss mit 42 Punkten klar vor Adios (31) und Ulysse de Fountain (29). (wib)

Schwimmen: Kein Final-Einzug für Ugolkova

Maria Ugolkova ist in den Halbfinals der International Swimming League (ISL) ausgeschieden. Die 31-Jährige des SC Uster Wallisellen holte mit dem ungarischen Team Irons 340,5 Punkte. Ugolkova wurde wiederholt in den Einzelrennen und der Staffel eingesetzt. Die «Irons» mussten sich den Cali Condors und LA Current geschlagen geben. Die zum zweiten Mal ausgetragene ISL finden seit Mitte Oktober aufgrund der Corona-Pandemie isoliert in Budapest statt. Die Finals mit den vier besten Teams werden am 21. und 22. November ausgetragen. (zo)

Schwimmen: 23 Medaillen für den SCUW

Die Athleten des SC Uster Wallisellen gewannen an der Kurzbahn-SM in Sion 23 Medaillen – so viele wie kein anderer Klub. Sechs Meistertitel, neun Silbermedaillen und acht bronzene Auszeichnungen sicherten sich die Ustermer, deren Aushängeschild Maria Ugolkova wegen ihrer Teilnahme an der International Swimming League in Budapest fehlte. Im Medaillenspiegel belegte der SCUW den dritten Rang hinter den Limmat Sharks Zürich und Genève Natation, die zwar weniger Auszeichnungen insgesamt, aber mehr Goldmedaillen holten als der SC Uster Wallisellen.

In Abwesenheit der Teamleaderin avancierte Lena Kreundl (im Bild) an der Kurzbahn-SM zur erfolgreichsten SCUW-Athletin. Die 23-jährige Österreicherin, die seit Herbst 2019 in Uster trainiert, gewann in den Einzelrennen je dreimal Gold und Silber, dazu leistete sie ihren Beitrag zu den Silber- und Bronzemedaillen der Ustermer Frauen-Staffeln über 50 m Freistil und über 50 m Lagen. Erfolgreicher als Kreundl war nur Lisa Mamié (Limmat Sharks) mit sechs Einzel-Titeln.
Insgesamt gewannen zehn verschiedene Athleten Medaillen für den SCUW. Meistertitel holten sich neben Kreundl auch Arianna Sakellaris (400 m und 800 m Freistil) sowie Gian-Luca Gartmann (1500 m Freistil). (zo)

Eishockey: Trainerduo bleibt bei den Dürnten Vikings

Der EHC Dürnten Vikings wird auch nächste Saison vom Trainerduo Gunnar Hosner und Christian Thiemeyer geführt. Das hat der Oberländer Zweitligist vermeldet. Für Hosner und Thiemeyer beginnt im Herbst 2021 die vierte Spielzeit bei den Dürntnern. Den grössten Erfolg feierte das Duo mit der Mannschaft im Frühling 2019. Damals gewannen die Vikings den Schweizermeistertitel der 2. Liga. In der letzten Saison, die abgebrochen wegen musste, fehlte den Dürntnern im Ostschweizer Final gegen den EHC Illnau-Effretikon nur ein Sieg zum Titelgewinn. (zo)

Rad: Kuhn überzeugt in Belgien

Kevin Kuhn hat beim dritten Rennen der Superprestige-Serie eine gute Leistung gezeigt. Der Gibswiler beendete das Jaarmarktcross auf dem schweren Kurs in Nil (BEL) auf dem 14. Platz. Vor dem 22-jährigen Tösstaler lag mit dem Spanier Felipe Orts Lloret lediglich ein einziger Fahrer, der nicht aus Holland oder Belgien stammt. Mit seinem Ergebnis sicherte sich Kuhn zwei weitere Punkte für die Gesamtwertung.

Der Belgier Laurens Sweeck liess in Nil nach  einer Attacke bei der letzten Durchquerung des Sandstücks die Favoriten Eli Iserbyt (2.) und Toon Aerts (3.) hinter sich und gewann. In der Gesamtwertung übernahm nach drei von acht Rennen Iserbyt die Führung. Er war am Wochenende in Holland Europameister geworden. (zo)

Rad: Rüegg fährt mit Bahnvierer um EM-Bronze

Der ersatzgeschwächte Schweizer Bahnvierer fährt an den Europameisterschaften in Plovdiv (BUL) in der Mannschaftsverfolgung um die Bronzemedaille. Gegner wird am Donnerstag Weissrussland sein. Das Quartett mit dem Madetswiler Lukas Rüegg, Claudio Imhof, Simon Vitzthum und Dominik Bieler legte in der Hauptrunde die 4000 Meter in 3:57,591 zurück und musste sich im Kampf um den Finaleinzug gegen Italien mit einer guten Sekunde Rückstand geschlagen geben. Ihre Zeit aus der Qualifikation, die sie als Dritte beendet hatten, unterboten die Schweizer um drei Zehntel.

Die Aussichten auf die bronzene Auszeichnung stehen gut. Die Weissrussen waren in ihrem Hauptrunden-Duell gegen den zweiten Finalisten Russland anderthalb Sekunden langsamer als die Schweizer Equipe gegen Italien. (sda)

Pferderennen: Zwei zweite Plätze für Carina Schneider

Zum Abschluss der Galoppsaison 2020 gelangen Carina Schneider in Avenches zwei Spitzenresultate. Nachdem sie bereits in der Hürdenprüfung Zweite geworden war, egalisierte die Rennreiterin aus Wald dieses Resultat später im allerletzten Flachrennen der Saison.

Der erste Partner von Carina Schneider, der vierjährige Wallach Raffles Rose, galt als grosser Aussenseiter, war er doch zuvor bei drei Starts zweimal Letzter und einmal Zweitletzter geworden. In Avenches zeigte er sich nun von einer anderen Seite. Im Hürdenrennen (3400 Meter, 8000 Franken) galoppierte er lange an zweiter Stelle, ehe er auf der letzten Gegenseite gar die Führung übernahm, die ihm erst auf den letzten Metern vom vielfachen Sieger Vaihau noch entrissen wurde. 

Im über 2400 Meter führenden und mit 8000 Franken dotierten Prix de Clôture sah Carina Schneider mit der Stute Lorena auf der Zielgeraden erneut einen Moment wie die kommende Siegerin aus. Doch ganz zum Schluss erwiesen sich Zarnia und Olivier Plaçais als stärker. (wib) 

Bob: Schläpfer überzeugt mit dem Team Friedli

Der Wilemer Dominik Schläpfer hat sich mit dem Team von Simon Friedli für den Weltcup-Saisonstart in Sigulda qualifiziert. Bei den vier Ausscheidungsrennen in Winterberg und Königssee reichte es ihm im Gesamtklassement zu im Vierer- und Zweierbob zu Platz 2. Anschieber Schläpfer kam dabei am zweiten Wochenende im grossen Schlitten zum Einsatz. Bis Weihnachten wird wegen der Corona-Vorsichtsmassnahmen je zweimal in Lettland und auf der Olympiabahn in Igls gefahren. Vorerst kommen nur die Zweierbobs zum Einsatz. Die ersten Rennen in Sigulda vom 16. bis 29. November wird Pilot Friedli mit Adrian Fässler und dem Tösstaler Schläpfer bestreiten. (zo)

Pferderennen: Hippie de Joma beendet Saison mit Sieg

Nach zuletzt zwei Siegen in Serie wurde Hippie de Joma in Avenches im Prix Napoléon de Bussy als 2,20:1-Favorit gehandelt. Und der dreijährige Wallach der Effretiker Ecurie Max Gordon enttäuschte beim letzten Start der Saison die hohen Erwartungen seiner Anhänger nicht. Gesteuert von Joey Vignoni gewann er das über 2400 Meter führende und mit 6000 Franken dotierte Rennen sicher.

Nach einem guten Start hatte sich Joey Vignoni zurückgehalten und die Initiative lange anderen überlassen. Doch als er Hippie de Joma, der die Schlusskurve an fünfter Stelle absolviert hatte, auf der Zielgeraden lancierte, war keiner der Gegner dem Angriff gewachsen. Ohne sich zu überanstrengen überholte der Gordon-Wallach kurz vor dem Ziel auch noch den Mitfavoriten Hélios Debau und verwies ihn sicher auf Rang zwei. Von den sechs Rennen, die Hippie de Joma 2020 in der Schweiz bestritten hat, beendete er vier als Sieger. Zuletzt gelangen dem Sohn der mehrfach an den Osterrennen in Fehraltorf erfolgreichen Stute Racing Fox drei Volltreffer in Serie. (wib)

Automobil: Apothéloz verteidigt die Gesamtführung

Julien Apothéloz aus Gockhausen steht mit Teamkollege Luca Trefz in der ADAC GT4 Germany weiter an der Spitze des Gesamtklassements. Die für das Team HTP-Winward fahrende Paarung beendete beim Rennen auf dem Lausitzring den ersten Lauf auf Platz 4. Das Duo profitierte von Strafen anderer Teams und rutschte noch auf Platz 2 vor. Im zweiten Lauf belegte die Equipe Platz 9. Das Saisonfinale steht nächstes Wochenende in Oschersleben (GER) auf dem Programm. (zo)

Leichtathletik: Schlumpf kann Athletin des Jahres werden

Läuferin Fabienne Schlumpf ist für die Wahl zur Schweizer Athletin des Jahres nominiert. Die Wetzikerin erreichte an der Halbmarathon-WM in Polen mit Schweizer Rekord den 13. Platz, wobei sie viertbeste Europäerin war. Zudem gewann die 29-Jährige vier nationale Titel – über 1500, 5000 und 10000 m sowie über 10 km auf der Strasse. In den Kategorien Athletin und Athlet des Jahres stehen je sieben Nominierte zur Auswahl, die von der Leistungssport-Kommission von Swiss Athletics bestimmt wurden. Bei den Frauen sind neben Schlumpf Sprinterin Ajla Del Ponte, Selina Büchel und Lore Hoffmann (beide 800 m), Annik Kälin (Siebenkampf), Salome Lang (Hochsprung) sowie Angelica Moser (Stabhochsprung) nominiert. Ins Endergebnis fliessen zu je 50 Prozent die Online-Abstimmung und die Meinung einer Fachjury ein. (zo)

Rad: Lara Krähemann gewinnt SM-Bronze

Lara Krähemann hat sich an den Schweizer Meisterschaften in Märwil die Bronzemedaille gesichert. Die Eggerin entschied den Sprint einer sechsköpfigen Verfolgergruppe hinter dem Topduo Elise Chabbey (1.) und Linda Indergand (2.) für sich. Titelverteidigerin Marlen Reusser fehlte, sie befindet sich aufgrund eines positiven Covid-19-Falls im näheren Umfeld in Quarantäne. Das Rennen der Männer entschied Stefan Küng für sich. Der in Rüti lebende Patrick Schelling klassierte sich als Siebter, der Madetswiler Lukas Rüegg beendete das 175,1 km lange Rennen auf dem 10. Platz. (zo)

Rad: EM-Aufgebot für Lukas Rüegg

Der Madetswiler Lukas Rüegg ist für die Bahn-Europameisterschaften in Plovdiv (BUL) aufgeboten worden. Diese finden vom 11. bis am 15. November statt. Rüegg wird im Madison zusammen mit Tristan Marguet Swiss Cycling ein Spitzenplatz zugetraut. Das Aufgebot von Swiss Cycling umfasst drei Athletinnen und sechs Athleten. Ersatzfahrer ist derweil Nico Selenati aus Wolfhausen. (zo)

 

Radquer: Kevin Kuhn am Koppenbergcross auf Rang 22

Kevin Kuhn hat das Koppenbergcross in Belgien auf dem 22. Platz beendet. Der Gibswiler verlor auf Sieger Eli Iserbyt etwas mehr als eine Minute. Iserbyt hatte das Rennen bereits letztes Jahr für sich entschieden. (zo)

Moderner Fünfkampf: Ustermer Athletinnen im Medaillenrausch

Bei der Jugend-SM in Uster räumten die Athletinnen vom Leistungszentrum Zürich/Uster ab. So holten sich Lea Egloff (Juniorinnen), Helena Regli (U-19) und Florina Jurt (U-17) allesamt den Titel. In der U-17 besetzten die Ustermerinnen sogar mit Florina und Katharina Jurt sowie Jana Eggenberger das gesamte Podest. (zo)

Pferderennen: Greyhound Boko Zweiter

Am letzten Deutschschweizer Renntag der Saison gab es für die Oberländer Rennställe in Dielsdorf keinen Sieg, aber diverse Platzierungen in den Geldrängen. Für das beste Resultat sorgte gleich zu Beginn der Veranstaltung Greyhound Boko als Zweiter in einem Trabfahren, das aufgrund des tiefen Geläufs von 2400 Meter auf 1800 Meter verkürzt worden war. Besitzertrainer des siebenjährigen Schwedenwallachs ist der frühere Eishockeyprofi Marc Welti aus Fällanden. Während Welti für Greyhound Boko den erfahrenen Renaud Pujol engagierte, sass er selber im Sulky von Charly de Yor, der als Vierter ins Ziel kam. Im gleichen Rennen wurde Evelyne Hirt mit Cricia d’Eam Sechste. Noch etwas besser lief es für die Werrikerin im zweiten Trabfahren des Tages, in dem sie Cora du Châtelet auf Rang vier steuerte. In beiden Fällen ist Evelyne Hirts Vater Theo Fankhauser Trainer und Besitzer der Pferde.

Für einen Oberländer Akzent in den Galopprennen sorgte Carina Schneider. Mit der Stute Etoile des Vernes wurde die Rennreiterin aus Wald im abschliessenden Cross-Country-Rennen Dritte. (wib)

Radquer: Oberländer Trio für EM selektioniert

Für die am Wochende vom 7./8. November stattfindende Radquer-EM in Holland hat Swiss Cycling drei Fahrerinnen und Fahrer aus dem Oberland selektioniert. In  s’Hertogenbosch antreten wird in der Elite Kevin Kuhn. Der Gibswiler, der in der letzten Saison in der U23 Vizeweltmeister geworden war, fährt sein erstes Jahr auf höchster Stufe. In der U23 kommen derweil Felix Stehli (Gibswil) sowie die Eggerin Lara Krähemann zum Einsatz. Swiss Cycling tritt bei den Rennen in Holland, bei denen keine Zuschauer zugelassen sind, mit 5 Athletinnen und 16 Athleten an. (zo)

Orientierungslauf: Schärer siegt gleich zweimal

Beim sogenannten International Youth Meeting im Jura feierte Pascal Schärer zum Saisonschluss gleich zwei Siege. Der 18-Jährige von der OL-Gruppe Pfäffikon gewann sowohl über die Langdistanz als auch über die Kurzdistanz mit deutlichem Vorsprung. «Es ist schön, diese spezielle Saison doch noch mit internationalen Wettkämpfen abschliessen zu können. Ich hatte zwei gute Läufe und kam ohne grosse Fehler durch. Deshalb bin ich sehr zufrieden mit meiner Leistung», sagte Schärer. Im Feld der selektionierten Schweizer war auch Mattia Gründler aus Hittnau, der in der Kategorie H20 die Ränge sechs und fünf erlief. Aufgrund der zuletzt wieder schlechteren Covid-19-Lage war letztlich aber nur das französische Team am Start. Ausserdem musste das geplante Staffel-Rennen abgesagt werden.
Auf regionaler Ebene fand der Schlusslauf der Zürcher Jugendmeisterschaft auf dem Uetliberg statt. Patrizia Sieber aus Theilingen konnte dabei nicht nur den Schlusslauf gewinnen, sie entschied auch die D18-Gesamtwertung für sich. (ans)

Kunstrad: Saskia Schäffler wird SM-Zweite

Die Wetzikerin Saskia Schäffler erreichte an den Schweizer Meisterschaften in Liestal nicht zuletzt dank einer starken Kür den zweiten Platz. Die 22-Jährige vom Verein Kunstradfahrer Dürnten musste sich dabei in der Einer-Konkurrenz einzig von ihrer Trainingskollegin Alessa Hotz aus Baar geschlagen geben. Das Zuger Nachwuchstalent war zum ersten Mal in der Elite am Start.
Überhaupt blickt Schäffler auf eine zwar verkürzte, aber erfolgreiche Saison zurück. Nachdem die Weltmeisterschaft schon früh abgesagt wurde, konnte die Oberländerin im Herbst zumindest die drei Runden des Swiss Austria Masters bestreiten. Dort blieb sie ungeschlagen und holte sich schliesslich im Final den Gesamtsieg im Einer-Wettbewerb. (zo)

Radquer: Kuhn in Ruddervoorde auf Rang 14

Kevin Kuhn hat beim ­Superprestige-Rennen im bel­gischen Ruddervoorde den 14. Platz belegt. Der 22-jährige Gibswiler verlor auf Solosieger Eli Iserbyt etwas weniger als
zwei Minuten. Der Wettkampf in Ruddervoorde war der zweite der in diesem Jahr aus acht Rennen bestehenden Superprestige-Serie. Am nächsten Wochenende startet Kuhn am Koppenbergcross (BEL). (zo)

Rad: Rüegg holt sich drei SM-Medaillen auf der Bahn

Erfolgreiche Elite-Bahn-­Schweizer-Meisterschaften für Lukas Rüegg: Der 24-jährige ­Madetswiler gewann bei den Wettkämpfen in Genf drei Medaillen. Rüegg belegte im Scratch hinter dem Gewinner Simon Vitzthum den 2. Platz. Im Ausscheidungs- sowie Punktefahren reichte es dem Oberländer jeweils zum 3. Rang. (zo)

Radquer: Oberländer Trio in den Top Ten

Der Gibswiler Felix Stehli hat das nationale Quer in Schneisingen in den Top Ten beendet. Der 20-Jährige klassierte sich beim Rennen im Aargau auf dem 7. Platz. Den Sieg sicherte sich Timon Rüegg. Das Elite-­Rennen der Frauen gewann Zina Barhoumi. Die Eggerin Lara Krähemann stand als Dritte auf dem Podest, Nicole Hanselmann aus Fehraltorf wurde Achte. (zo)

Mountainbike: Liehner zum Abschluss auf dem Podest

Annika Liehner ist beim letzten Rennen des Swiss-Bike-Cups in Hochdorf bei den Juniorinnen aufs Podest gefahren. Die Wetzikerin musste sich als Dritte einzig von Siegerin ­Elisa Alvarez sowie Linda Za­netti bezwingen lassen. In der Gesamtwertung wurde Liehner Zehnte – die junge Oberländerin absolvierte allerdings nur die Hälfte des auf vier Rennen verkürzten Swiss-Bike-Cups. (zo)

 

Skispringen: SM-Silber für Dominik Peter

Der Fischenthaler Dominik Peter erreichte an den Schweizer Meisterschaften in Einsiedeln von der Normalschanze mit 273,5 Punkten (110,5/106,5 m) den zweiten Platz. Der 19-Jährige vom Skiclub am Bachtel liess damit unter anderen auch den vierfachen Olympiasieger Simon Ammann als Dritter hinter sich. Peters gleichaltriger Vereinskollege Lars Kindlimann klassierte sich derweil mit 229,8 Punkten (99,0/96,5 m) auf dem guten fünften Platz. Der Meistertitel ging erstmals an den Luzerner Gregor Deschwanden mit insgesamt 289 Punkten. Killian Peier, der Gewinner der letzten vier Jahre, stürzte im ­ersten Durchgang nach einem Sprung auf 116,5 m schwer und zog sich dabei einen Kreuzbandriss zu. (zo)

Pferderennen: Grand River siegt wieder

Neun Tage nach seinem letzten Sieg gelang Grand River der nächste Volltreffer. In Avenches gewann der vierjährige Wallach den Prix de Caen (2350 m, Preisgeld 8000 Franken). Besitzer des vom Schweizer Meister Marc-André Bovay gefahrenen Siegers ist der Fehraltorfer Roland Müller.

Grand River wurde mit einer Siegquote von 2,70:1 als klarer Toto-Favorit gehandelt. Um den Erwartungen gerecht zu werden, musste der Vierjährige allerdings kämpfen, denn Eldorado Quick leistete auf der Zielgeraden lange hartnäckige Gegenwehr, ehe er sich um elf Hundertstelsekunden geschlagen geben musste.

Eine gute Leistung bot im gleichen Rennen auch Flicflac, der für die Farben von Christine Rother (Fehraltorf) läuft. Rund drei Längen hinter dem Spitzenduo gewann der eher zu den Aussenseitern gehörende Fünfjährige den Spurt um Rang drei. (wib)

Pferderennen: Die Rakete knapp geschlagen

Nach Siegen in Avenches und Dielsdorf musste Die Rakete in Avenches wieder einmal ein anderes Pferd vor sich dulden. Im Galopprennen Prix Moderator verpasste sie als Zweite den dritten Volltreffer in Serie aber nur um einen Kopf. Die fünfjährige Stute gehört der Besitzergemeinschaft Scala Racing Club um den Egger Rémy Gut.

Im über 2400 Meter führenden und mit 8000 Franken dotierten Prix Moderator kam es zum Aufeinandertreffen einer ganzen Reihe von Formpferden. So traten in Avenches nicht nur Die Rakete, sondern auch Tenorio sowie Shinduro als frische Sieger an, und Seacret hatte seine letzten drei Auftritte im schlechtesten Fall als Zweiter beendet. Nachdem Seacret unterwegs geführt hatte, spitzte sich das Rennen in der Endphase auf ein Duell zwischen den zuletzt in Dielsdorf siegreichen Tenorio und Die Rakete zu. Die Rakete machte am Schluss als schnellstes Pferd mächtig Boden gut, kam aber etwas zu spät, um Tenorio noch abzufangen. (wib)

Radquer: Kuhn bestklassierter Schweizer in Bern

Der Gibswiler Kevin Kuhn war beim Crosstour-Rennen in Bern bestklassierter Schweizer. Kuhn klassierte sich auf dem 7. Platz. «Das Resultat ist sicher ein gutes, aber mit meiner Leistung bin ich trotzdem nicht ganz zufrieden», sagte er. «Nach einem guten Start verlor ich einige Plätze und musste mich immer wieder nach vorne kämpfen. Das kostete leider etwas Kraft, die mir im Finale dann fehlte.» Den Sieg sicherte sich der belgische Favorit Michael Vanthourenhout. (zo)

Leichtathletik: Kreienbühls letzter Lauf

Seinen Abschied zum Saisonende hin hatte der Rütner längst verkündet (hier nachzulesen). Nun ist es am Sonntag soweit. An der Halbmarathon-SM in Bern hat Christian Kreienbühl seinen letzten Auftritt als Leistungssportler. Es dürfte ein ganz spezielles Rennen für den 39-Jährigen werden, der heuer aufgrund der Absagewelle erst einen einzigen Wettkampf absolvieren konnte – den Halbmarathon in Barcelona Mitte Februar.

Der Langstreckenspezialist hat in seiner Karriere viel erreicht. 2016 lief er den Olympia-Marathon von Rio de Janeiro. Zudem vertrat der Läufer die Schweiz an einer Weltmeisterschaft (2013) sowie an drei aufeinanderfolgenden Europameisterschaften. Dabei durfte Kreienbühl zweimal über Edelmetall jubeln. An der Heim-EM 2014 in Zürich gewann er mit dem Marathon-Team die Bronzemedaille, zwei Jahre später EM-Gold mit dem Halbmarathon-Team in Amsterdam. (zo)

Pferderennen: Sieg für Grand River

In Avenches hat Grand River den über 2400 Meter führenden und mit 8000 Franken dotierten Prix du Cervin gewonnen. Besitzer des vierjährigen Wallachs ist Roland Müller aus Fehraltorf. Da Grand River mehr als 16000 Franken auf seinem Gewinnkonto hat, musste er mit 25 Meter Rückstand auf die meisten Gegner starten. Zwar fand er schnell Anschluss ans Feld, doch im Schlussbogen lagen noch immer neun Pferde vor ihm. Schweizer Meister Marc-André Bovay, der den Müller-Traber steuerte, verliess sich ganz auf den Endspurt seines Partners. Und tatsächlich überholte Grand River auf der Zielgeraden Gegner um Gegner, um schliesslich mit einer Dreiviertellänge Vorsprung zu siegen. Grand River kann nicht nur schnell traben, er tut dies auch mit grosser Regelmässigkeit. So war er bei seinen letzten sieben Starts im schlechtesten Fall Dritter.

Zweiter hinter Grand River wurde in Avenches Gustavo de Joma, bei dem Joey Vignoni im Sulky sass. Der von Martin Weber für die Effretiker Ecurie Max Gordon gezüchtete Wallach wurde für die Saison 2020 an den Stall Allegra vermietet, wird aber nächstes Jahr wieder die Max Gordon-Farben vertreten. (wib)

Pferderennen: Starke Oberländer in Dielsdorf

Am jüngsten Dielsdorfer Renntag, der als Ersatz für die in Maienfeld abgesagte Veranstaltung abgehalten wurde, mischten die Oberländer Pferde im Kampf um die Spitzenplätze munter mit. Für das beste Resultat sorgte Die Rakete. Die fünfjährige Stute des Scala Racing Clubs, einer Besitzergemeinschaft um den Egger Rémy Giger, gewann ein über 2300 Meter führendes Flachrennen überlegen. Unmittelbar danach kam Volpone d’Argentan im Trabfahren für die Elite nach langer Führung als Zweiter ins Ziel. Dritter wurde Vladimir de Ginai. Die zwei Pferde sind im Besitz der Geschwister Hedy respektive Kurt Schlatter aus Sulzbach.

Die Werrikerin Evelyne Hirt, die im Sulky von Vladimir de Ginai sass, hatte zuvor in einem kleineren Trabrennen bereits mit der ihrem Vater Theo Fankhauser gehörenden Stute Cricia d’Eam den dritten Rang belegt. Dritte wurde schliesslich auch Carina Schneider. Der Rennreiterin aus Wald gelang dies mit der Stute Etoile des Vernes im Cross-Country-Rennen, das über 4900 Meter und 28 Hindernisse führte. (wib)

Motocross: Franco Betschart in Frauenfeld auf Rang 8

MX2-Titelverteidiger Franco Betschart hat beim dritten Lauf der Schweizer Meisterschaften eine Enttäuschung einstecken müssen. Der Ustermer fand sich nach den zwei Rennen in Frauenfeld im Tagesklassement auf Rang 8 wieder. Im 1. Lauf war Betschart mehrfach gestürzt und Zwölfter geworden. Den 2. Lauf beendete er zwar als Zweiter, wurde wegen einem Regelverstoss aber noch fünf Ränge nach hinten versetzt. (zo)

Moutainbike: Platz 14 für Annika Liehner an der WM

Die Wetzikerin Annika Liehner hat an der WM in Leogang (AUT) das Cross-Country-Rennen der Junioren auf Rang 14 beendet. Liehner startete erstmals an einer Mountainbike-WM. (zo)

Skispringen: Peter muss in Quarantäne

Kein Einsatz für den Fischenthaler Dominik Peter. Die Schweizer Meisterschaften vom Wochenende in Einsiedeln finden nicht statt. Grund dafür sind positive Corona-Tests bei Kilian Peier und Andreas Schuler. Peter muss nun genauso wie seine Teamkollegen, mit denen er zuletzt gemeinsam einen Trainingskurs in Oberstorf abhielt, vorsorglich in Quarantäne. Die SM werden voraussichtlich am 24./25. Oktober nachgeholt. (zo)

Automobil: Gockhauser übernimmt Gesamtführung

Julien Apothéloz eilt in der ADAC GT4 Germany von Erfolg zu Erfolg. Auf dem Sachsenring wurde der Gockhauser zusammen mit seinem Team­kollegen Luca Trefz im Team HTP-Winward im ersten Rennen Zweiter und entschied das zweite Rennen für sich. «Das ist ein beinahe makelloses Wochen­ende für uns, wir sind überglücklich», sagte Apothéloz.

Beim Sieg im zweiten Rennen profitierte der auf Rang drei ­liegende Apothéloz nach dem Pflichtboxenstopp von einer Kollision der beiden Führenden. «Ich war sozusagen der lachende Dritte», sagte Apothéloz. Der  19-Jährige hatte zwar gegen Ende des Rennens mit abbauenden Reifen zu kämpfen, gab die Führung aber nicht mehr ab.

Damit baute das Duo die Führung in der Gesamtwertung aus, die es mit dem zweiten Rang am Samstag übernommen hatte. Im ersten Rennen war Apothéloz von der Pole-Position aus gestartet und hatte sich vom Feld absetzen können. Auch Teamkollege Luca Trefz zeigte ein gutes Rennen. Die Führung verlor der Deutsche erst in der zweitletzten Runde und kam weniger als eine halbe Sekunde hinter dem Sieger ins Ziel. (zo)

Pferderennen: Rütner Galopper setzt sich in Strassburg durch

Anderthalb Stunden bevor der vierjährige Hengst Sottsass in Paris mit dem Prix de l’Arc de Triomphe das bedeutendste Galopprennen der Welt für sich entschied, gab es in Frankreich auch den Sieg eines Galoppers in Oberländer Besitz. Dafür sorgte Marano, der in Strassburg den über 2350 Meter führenden und mit 15 000 Euro dotierten Prix Richard Hartley gewann. Der sechsjährige Wallach trägt die Farben des Stalles Alpenland von Jörg und Sonja Meier aus Rüti.

Geritten wurde Marano von Sibylle Vogt. Die seit einigen Jahren vor allem in Deutschland und Frankreich aktive Schweizerin bewies Geduld und hielt sich auf dem tiefen, kräftezehrenden Geläuf lange aus allen Scharmützeln heraus. Erst in der Endphase trat sie aus der Reserve, attackierte die führenden Pferde und siegte schliesslich mit einer Länge Vorsprung.

Es war bereits der sechste Sieg für den aus der Zucht des Solothurner Gestüts Söhrenhof stammenden Blue Canari-Sohn. Im Sommer 2017 hatte Marano gleich sein allererstes Rennen gewonnen, musste in der Folge aber aus gesundheitlichen Gründen eine längere Pause einlegen. (wib)

Unihockey: Uster und Pfannenstiel im Cup weiter

In den 1/32-Finals des Schweizer Cups rang Erstligist Pfannenstiel den NLB-Klub March Höfe-Altendorf 8:7 nach Penaltyschiessen nieder. Dabei war der Oberklassige schon nach acht Minuten 3:0 in Front gelegen. «Pfanni« konnte aber noch vor dem Drittelsende wieder ausgleichen. Hernach wogte die Partie mehrfach hin und her. Problemlos die nächste Runde erreichte der UHC Uster mit dem 16:5 über Luzern (1.). Bis zur 17. Minute hatte sich der A-Ligist bereits eine 11:0-Führung herausgespielt. Derweil unterlagen die Glattal Falcons dem Erstliga-Gruppengegner Bülach Floorball 5:7. (zo)

Pferderennen: Dritter Saisonsieg für Tobrouk de Payré

In Avenches hat Tobrouk de Payré das über 2425 Meter führende und mit 12 000 Franken dotierte Hauptereignis des jüngsten Trabrenntages gewonnen. Der 13-jährige Fuchswallach, der vom Schweizer Champion Marc-André Bovay gesteuert wurde, gehört Roland Müller aus Fehraltorf.

Bovay taktierte nach dem Start nicht lange, sondern er drückte sogleich aufs Tempo und übernahm mit dem am Wettmarkt klar favorisierten Tobrouk de Payré das Kommando. In der Folge kontrollierte das Duo das Geschehen von der Spitze aus, ehe Tobrouk de Payré ausgangs der Schlusskurve beschleunigte und sich von seinen Begleitern löste. Bis ins Ziel baute der Müller-Traber seinen Vorsprung auf rund vier Längen aus.

Für ein zweites Spitzenresultat sorgte Flicflac. Der fünfjährige Wallach der Fehraltorferin Christine Rother belegte in einem Autostartrennen über eine Meile (1609 Meter) den dritten Rang. Im Sulky sass auch hier Marc-André Bovay. (wib)

Triathlon: SM-Medaillen für König und Weber

An den auf dem Gelände des Campus Sursee durchgeführten Schweizermeisterschaften über die Super-Sprint-Distanz gewann die Dürntnerin Alissa König in der Elite die Bronzemedaille. Die Titelverteidigerin von 2019 (Sprintdistanz) gehörte zur vierköpfigen Spitzengruppe, die nach den 400 m Schwimmen und 10 km Radfahren die Laufstrecke über 2,5 km in Angriff nahm. Auf dieser sorgte die grosse Favoritin, Nicola Spirig, schon früh für die Vorentscheidung. Die Olympiasiegerin von 2012 gewann letztlich klar vor Jolanda Annen und König, die bis ins Ziel eine halbe Minute auf Spirig einbüsste. Die Oberländerin bezeichnete ihr Resultat hernach als «solide».

Anja Weber, die einen Blitzstart hingelegt und im Wasser schnell geführt hatte, beendete das Rennen derweil als Siebte. Die Hinwilerin sicherte sich damit SM-Gold in der U20. (zo)

Klettern: Köhler gewinnt Silber

Anja Köhler aus Wila hat an der Speed-SM in St. Gallen in der U18 die Silbermedaille geholt. Köhler lieferte sich dabei ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen mit Marilu Sommer. Nach der Qualifikation führte noch die Wilemerin, die im Halbfinal die beste Tageszeit ihrer Kategorie erzielte. Im Final gegen Sommer aber rutschte sie aus – Sommer gewann Gold, Köhler Silber. In der Elite belegte Alina Ring den 9. Platz. Die Lindauerin versucht nach zwei verletzungsbedingt  verpassten Saisons, wieder Fuss zu fassen. (zo)

Voltige: SM-Silber für Mohar

An den Schweizer Meisterschaften im Voltigieren in Müntschemier BE musste sich die Gutenswilerin Marina Mohar im Einzel-Wettkampf der Frauen im Kampf um Gold knapp geschlagen geben. Das Mitglied von Harlekin Bietenholz gewann SM-Silber. Die spätere Gewinnerin Nadja Büttiker (Lütisburg) führte nach dem ersten Tag vor Ilona Hannich und Mohar. Die zweitbeste Kür reichte der Toggenburgerin an der Longe von Monika Winkler zum Meistertitel.

Im Pas-de-Deux sicherte sich das Erfolgsduo Zoe Marucciound/Syra Schmid von Biel-Ipsach einen weiteren Schweizer Meistertitel. Dritte wurde das Duo Daria Gallo/Selina Gassmann aus dem Tösstal. (zo)

Pferderennen: Carina Schneider weiter in Siegform

Sechs Tage, nachdem Carina Schneider in Avenches mit Journey Flash ein Flachrennen für sich entschieden hatte, konnte sie in Dielsdorf bereits ihren nächsten Volltreffer feiern. Diesmal gewann die Rennreiterin aus Wald mit der Stute Etoile des Vernes ein über 4900 Meter und 28 Hindernisse führendes Cross-Country-Rennen. Ein Sieg, mit dem die wenigsten gerechnet hatten, denn die von Hansjörg Speck im aargauischen Reinach trainierte Stute bestritt ihr erstes Cross und wurde am Wettmarkt als grösste Aussenseiterin gehandelt.

Lange begnügte sich Carina Schneider damit, unweit der Spitze an vierter Stelle mit zu galoppieren. Den letzten Sprung absolvierte sie dann dicht hinter dem seit Beginn führenden Echanson und seinem Begleiter Beaumar, ehe sie das Spitzenduo auf dem abschliessenden Flachstück innen überholte. Im Ziel hatte Etoile des Vernes eine Länge Vorsprung. Letztes Jahr hatte Carina Schneider mit Etoile des Vernes in Aarau und Avenches je ein Jagdrennen gewonnen, doch dieses Jahr war der Stute bis zum Sieg in Dielsdorf nicht viel gelungen. (wib)

Leichtathletik: Favoritensiege für Schlumpf und Abraham

Die Favoriten setzten sich an den Schweizer Meisterschaften über 10 km Strasse in Belp durch. Fabienne Schlumpf (Wetzikon) und Tadesse Abraham (LC Uster) holten sich in 32:23 beziehungsweise 28:30 Minuten souverän die Titel.

Bereits auf der Bahn hatten sich die beiden Langstrecken-Spezialisten über dieselbe Distanz im Juni in Uster SM-Gold umhängen lassen. Für Schlumpf war es der vierte Titel an Schweizer 10-km-Meisterschaften, Tadesse Abraham siegte nach 2015 zum zweiten Mal. Silber holte sein LCU-Klubkollege Eric Rüttimann mit knapp anderthalb Minuten Rückstand.

Schlumpf lief auf dem flachen Rundkurs beim Flughafen Belp das gesamte Rennen über alleine in Front. Ihren eigenen Schweizer Rekord verpasste sie bloss um gut 20 Sekunden. Abraham hingegen durfte auf zwei Begleiter zählen, die nicht titelberechtigt sind. (sda/zo)

Automobil: Podestplatz für Julien Apothéloz

Julien Apothéloz hat es am zweiten Wochenende der Rennserie ADAC GT4 Germany im zweiten Lauf aufs Podest geschafft. Der Gockhauser und sein deutscher Teamkollege Luca Trefz brausten auf dem Hockenheimring in ihrem Mercedes-AMG von Startposition 14 bis auf Rang 3 vor. Im ersten Rennen hatte das Duo – ebenfalls nach einer Aufholjagd – den 5. Rang belegt. (zo)

Fussball: Bäretswil darf gegen Drittligisten ran

In der 3. Runde des FVRZ-Cups empfängt Drittligist Volketswil den FC Uster. Ebenso Heimrecht geniesst der FC Bäretswil. Der Viertliga-Klub bekommt es mit Wollerau zu tun. Die Partien sind auf den Donnerstag, 29. Oktober angesetzt. (zo)

FVRZ-Cup. 3. Runde (Partien mit regionaler Beteiligung): Bäretswil (4. Liga) - Wollerau (3.), Wülflingen (4.) - Gossau (2.), Volketswil (3.) - Uster (2.), Stäfa (3.) - Greifensee (2.), Herrliberg (3.) - Pfäffikon (3.).

Fussball: Trainerwechsel beim FC Fehraltorf

«Neuer Wind beim FC Fehraltorf», titelt der Drittliga-Klub in einer Mitteilung. Darin wird Sandro Santostefano als neuer Präsident vorgestellt. Mit ihm wurden gleich sechs weitere neue Vorstandsmitglieder an der Generalversammlung gewählt. Eher aussergewöhnlich ist der erneute Trainerwechsel im Drittliga-Team. Der erst auf Anfang Jahr zum FCF zurückgekehrte Roger Landolt wurde durch Marc Blösch ersetzt. Landolt, der sich inskünftig in der Fehraltorfer Juniorenförderung engagieren soll, stand bereits in den letzten beiden Partien nicht mehr auf dem Matchblatt. Nachfolger Blösch betreute bis anhin die Frauen des FC Rapperswil-Jona 2 (2. Liga). Davor war er Juniorinnen- und Frauentrainer in Fehraltorf. Assistiert wird der 38-Jährige vom Ur-Fehraltorfer Raphael Steiner. (zo)

Pferderennen: Schneider reitet Journey Flash zum Sieg

Nach massiven Regenfällen war das Geläuf beim jüngsten Galopprenntag in Avenches stark aufgeweicht. Das sind Verhältnisse, die Journey Flash liegen. So realisierte der Wallach 27 Monate nach seinem ersten Sieg nun im Prix de Haydock (1800 Meter, 8000 Franken) den zweiten Volltreffer seiner Karriere. Geritten wurde Journey Flash, der dem einstigen Kung Fu-Weltmeister und heutigen Galopp Schweiz-Präsidenten René Leiser gehört, von Carina Schneider aus Wald.

Für einen zweiten Sieg mit Oberländer Bezug sorgte Die Rakete, so der Name einer fünfjährigen Stute, die der Besitzergemeinschaft Scala Racing Club rund um den Egger Rémy Giger gehört. Die Rakete dominierte im abschliessenden Prix de Kempton (2150 Meter, 8000 Franken) die Konkurrenz klar und erreichte das Ziel mit komfortablen viereinhalb Längen Vorsprung. (wib)

 

Unihockey: Makelloser Start von Bäretswil

Besser hätte Bäretswil nicht zur Kleinfeld-Meisterschaft der 1. Liga starten können. Die Bäretswiler holten sich dank zwei klaren Siegen gegen Meister Cazis (11:4) sowie Meerenschwand (9:2) das Punktemaximum. Zumindest einen Sieg (7:5 gegen Wehntal Regensdorf) sicherte sich Hinwil-Tann, das gegen Lengnau aber beim 3:4 den Kürzeren zog. Missglückt ist derweil der Einstieg in die Saison Rekordmeister UHCevi Gossau. Die Gossauer kassierten zwei Niederlagen. Sie unterlagen Niederwil 3:6 und Cazis 3:8. (zo)

 

Leichtathletik: Wenk überzeugt an Berglauf-Klassiker

Starker Auftritt von Stephan Wenk bei Sierre–Zinal. Der routinierte Bertschiker Bergläufer beendete das unter speziellen Bedingungen stattfindende Traditionsrennen im Wallis mit einer persönlichen Bestzeit an 4. Stelle. Der Grossteil der Teilnehmenden hatte den Berglauf-Klassiker über 31 km heuer pandemiebedingt an einem selbst gewählten Tag alleine absolvieren müssen. Wenk hingegen gehörte zu den rund 30 Top-Bergläufern, die das Rennen gemeinsam in Angriff nehmen durften. (zo)

Leichtathletik: Meisterjubel für Brand mit dem LCZ

An den Schweizer Staffel-Meisterschaften in Zug verteidigte der Rütner Dany Brand mit seinem Klub LC Zürich die Goldmedaille über 4x100 m souverän. Das aus Brand, Sales Inglin, William Reais und Ricky Petrucciani bestehende Zürcher Team gewann klar vor der LG Bern. Die SM war der Schlusspunkt der Bahn-Saison. (zo)

Mountainbike: Looser an der SM auf Rang 8

Der Hinwiler Konny Looser hat den Nationalpark Bike-Marathon auf dem 11. Platz beendet. Das 108 km lange Rennen, das für einmal nicht auf der Originalstrecke um den Nationalpark stattfand, sondern auf einer Alternativstrecke zwischen Scuol und Zernez, war zugleich die Schweizer Bike-Marathon-SM. In dieser Rangliste belegte Looser den 8. Platz. Den Titel sicherte sich Martin Fanger. (zo)

Fussball: Dübendorf und Brüttisellen scheitern an Unterklassigen

Der FC Dübendorf und Brüttisellen-Dietlikon sind in der 2. Runde des FVRZ-Cups gegen Unterklassige auf der Strecke geblieben. Die anderen Zweitligisten aus der Region – Uster und Greifensee – erledigten die Pflicht und gewannen ihre Partien. Ebenfalls weiterhin im regionalen Cup dabei ist Gossau, der FCG genoss in der 2. Runde ein Freilos.

Der FC Brüttisellen-Dietlikon schied auswärts gegen Drittligist Stäfa im Penaltyschiessen aus, nachdem die Partie in der regulären Spielzeit 2:2 geendet hatte. Das Team von Trainer Robert Merlo verspielte dabei eine 2:0-Führung wieder. Auch darum, weil die ohne mehrere Stammspieler in die Partie gestiegenen Brüttiseller nach Meinung des Trainers mit dem Vorsprung im Rücken zu nonchalant wurden. Ein Gegentor kurz vor dem Pausenpfiff brachte den Favoriten ins Wanken, nach der Pause war Stäfa ebenbürtig und glich in der 64. Minute zum 2:2 aus. 

Ebenfalls einen Vorsprung verspielte Dübendorf bei der 1:2-Niederlage gegen Wollerau (3.). Marko Marjanovic hatte den  Favoriten in der 40. Minute in Führung gebracht, nur zwei Minuten später aber kassierte der FCD bereits den Ausgleich. Auf das frühe 1:2 (54.) in der zweiten Hälfte fanden die Glattaler dann keine Antwort mehr.

Greifensee tut sich schwer

Drei Tore innerhalb von weniger als einer Viertelstunde erzielte der FC Uster beim FC Oberwinterthur (3.) zu Beginn der zweiten Hälfte. Damit schuf er die nötige Differenz beim 3:0-Erfolg gegen den Unterklassigen. Erheblich schwerer als die Ustermer tat sich der FC Greifensee in Niederweningen. Der Oberländer Zweitligist war zumindest in der zweiten Hälfte gegen den müde werdenden und ab der 60. Minute in Unterzahl spielenden Gegner überlegen. Er brauchte aber zwei Penaltytore, um das vor der Pause eingehandelte 0:2 wettzumachen. In der 89. traf Brändli noch zum 3:2-Siegtor.

Für eine Überraschung sorgte Drittligist Pfäffikon. Die Pfäffiker eliminierten dank ihrem 2:0 den Zweitligisten Witikon. (zo)

FVRZ-Cup, 2. Runde (Partien mit regionaler Beteiligung): Pfäffikon (3. Liga) - Witikon (2.) 2:0. Wollerau (3.) - Dübendorf (2.) 2:1. Niederweningen (3.) - Greifensee (2.) 2:3. Bäretswil (4.) - Industrie Turicum (3.) 5:3 n.P. Oberwinterthur (3.) - Uster (2.) 0:3. Bauma (4.) - Schwamendingen (3.) 3:4. Stäfa (3.) - Brüttisellen-Dietlikon (2.) 5:4 n.P. Eisenbahner SV (3.) - Volketswil (3.) 3:4. – Freilos (u.a.): Gossau (2.).

OL: Andrin Bieri setzt ein Ausrufezeichen

Viele OL-Läuferinnen und OL-Läufer nutzten den Zürcher Oberländer OL im Atzmännig-Schutt als Vorbereitung auf die Mitteldistanz-SM. Diese findet am Samstag auf dem Seelisberg in der Innerschweiz stattfindet. Das dortige Wettkampfgelände weist einen ähnlichen Charakter auf wie jenes beim Zürcher Oberländer OL. Dies führte dazu, dass das Teilnehmerfeld in der höchsten Kategorie H/DAL stark besetzt war. Ein Ausrufezeichen setzte dabei Andrin Bieri der OLG Pfäffikon, der bei den Herren A Lang siegte. Ferner lief bei den 18-Jährigen Patrizia Sieber aus Theilingen auf den zweiten Rang, gefolgt von Annina Hohl der OLG Weisslingen auf Rang 3. 

Das Waldstück «Atzmännig-Schutt», oberhalb des Seilparks Atzmännig, geniesst unter den OL-Läufern einen besonderen Ruf. Das kleine Bergsturzgebiet ist mit seinen Felsformationen eine spezielle Herausforderung, der sich am Samstag 580 Teilnehmende stellten. (ans)

Rudern: Gmelin an SM hoch überlegen

Ein einziges Rennen musste die Ustermer Skifferin Jeannine Gmelin am Meisterschaftswochenende in Luzern bestreiten – den Final. Das Meldeergebnis hatte keine Vorläufe nötig gemacht. Unangefochten ruderte die 30-Jährige dem Sieg entgegen. «Natürlich musste ich nicht das Äusserste ausreizen, aber Frédérique Rol blieb hartnäckig und liess kein Nachlassen zu», sagte Gmelin hernach. «Für mich waren die Schweizermeisterschaften eine physische Standortbestimmung. Schön, dass meine Abläufe vor und während eines Rennens immer noch sitzen.» (zo)

Frauen. Offene Kategorie. Einer (Skiff): 1. Jeannine Gmelin (RC Uster) 6:33,30. 2. Frédérique Rol (Lausanne-Sports) 7:36,81. 3. Eline Rol (SN Genève) 7:56,79.

Fussball: Serie-A-Debüt von Kevin Rüegg

Kevin Rüegg hat zum Saisonauftakt der Serie A sein Debüt in der obersten Liga Italiens gefeiert. Der Näniker, der im Sommer den FC Zürich verlassen hatte, wurde beim torlosen Remis von Hellas Verona gegen die AS Roma in der 67. Minute als rechter Verteidiger eingewechselt. Beide Teams standen in der Schlussphase einem Treffer nahe. Der Schuss von Veronas Federico Dimarco landete via Latte am Pfosten (82.), vier Minuten später traf auf der Gegenseite Leonardo Spinazzola mit einem herrlichen Weitschuss nur die Lattenunterkante (86.). (sda)

Handball: Uster im Cup-Achtelfinal

Erstligist TV Uster setzte sich im Sechzehntelfinal des Schweizer Cups gegen den gleichklassigen TV Pratteln 29:21 durch und darf im Achtelfinal auf einen namhaften Gegner hoffen. Die Ustermer, die Pratteln zuletzt bereits in der Meisterschaft deutlich besiegt hatten, gerieten nie in Gefahr, das Spiel aus der Hand zu geben. Roman Flessati, Peter Balsiger und Kenneth Tan waren mit je fünf Toren am erfolgreichsten. Die weiteren Sechzehntelfinals werden erst nächste Woche gespielt. (zo)

Pferderennen: Egli-Jumper Pragelor gewinnt in Frankreich

Auf der Rennbahn Clairefontaine des normannischen Seebades Deauville hat Pragelor ein über 3600 Meter führendes und mit 18 000 Euro dotiertes Hürdenrennen gewonnen. Besitzerin des siebenjährigen Wallachs ist Margrit Egli aus Hinwil.

Ende August in Vittel hinter einem sehr guten Pferd noch Zweiter, liess sich der als Favorit angetretene Pragelor diesmal den Sieg nicht entgehen. Einen nicht unerheblichen Anteil am Erfolg hatte auch Nathalie Desoutter. Frankreichs erfolgreichste Hindernisreiterin positionierte ihren Partner unterwegs hinter dem führenden Pferd, wo er keinen Meter zu viel galoppierte. Auf der Zielgeraden übernahm Pragelor dann die Führung, die er in der Folge ohne grosse Mühe nach Hause brachte.

Es war bereits der achte Sieg in der Karriere des Siebenjährigen, der bislang je vier Flach- und Hindernisrennen gewonnen hat. Trainiert wird Pragelor im Westen Frankreichs von der Schweizerin Daniela Mele. (wib)

Mountainbike: Liehner an der EM und WM dabei

Die Wetzikerin Annika Liehner ist vom Schweizer Verband für die Weltmeisterschaften sowie die eine Woche später folgenden Europameisterschaften aufgeboten worden. Liehner wird an der WM im österreichischen Leogang (7. bis 11. Oktober) im Cross-Country das U19-Rennen bestreiten, ebenso an der Heim-EM in der Tessiner Gemeinde Monteceneri. Für die Oberländerin sind es die letzten zwei grossen internationalen Wettkämpfe auf dieser Stufe. Nächstes Jahr wechselt sie in die U23. (zo)

Leichtathletik: Dany Brand in Bellinzona auf Rang 4 

Beim Meeting in Bellinzona vom Dienstagabend lief der Rütner Dany Brand über 400 m Hürden auf den 4. Platz. Wenige Tage, nachdem Brand mit der nationalen Saisonbestzeit von 50,07 Sekunden den Schweizermeistertitel geholt hatte, stoppte die Uhr für ihn im Stadio Comunale bei 50,14 Sekunden. Eine bessere Zeit vergab der Oberländer an der letzten Hürde, die er umtrat und deshalb an Schwung verlor. Brand sprach danach gleichwohl vom «gefühlsmässig besten Rennen der Saison». Gewonnen wurde der Hürdenwettkampf im Tessin vom Franzosen Vaillant Ludvy. (zo)

Motocross: Betschart in Möggers auf dem Podest

Franco Betschart aus Uster ist auch beim zweiten zur Schweizer Meisterschaft zählenden MX2-Rennen der Saison auf dem Podest gestanden. Der Titelverteidiger in der Kategorie MX2 belegte nach dem 2. Platz zum Auftakt in Beggingen SH nun beim Anlass im österreichischen Möggers in der Tagesrangliste den 3. Platz. Souveräner Sieger im Vorarlberg wurde Mike Gwerder, der beide Wertungsläufe für sich entschied. Im ersten Rennen erreichte Betschart unmittelbar hinter Gwerder das Ziel. Im darauf folgenden Lauf aber kam der Oberländer nicht richtig auf Touren und landete als Vierter neben dem Podest. (zo) 
 

Pferderennen: Zwei Siege für Oberländer Traber

Der Renntag vom letzten Sonntag in Avenches stand ganz klar im Zeichen der Oberländer Traber. Youngster Hippie de Joma gewann für die Effretiker Ecurie Max Gordon das Gipfeltreffen der Dreijährigen und der 13-jährige Tobrouk de Payré, der dem Fehraltorfer Roland Müller gehört, das zweite Hauptereignis, den Prix d’Automne, in dem die Elite antrat.

Die Siege kamen auf unterschiedliche Weise zustande. Der von Joey Vignoni gesteuerte Hippie de Joma musste nach einem zögerlichen Start erst einmal einen Rückstand aufholen und kam noch als Letzter auf die Zielgerade, ehe er im Endspurt die gesamte Konkurrenz auf die Plätze verwies. Dagegen hatte Tobrouk de Payré einen optimalen Verlauf, konnte er doch den grössten Teil des Rennens im Windschatten des führenden Adios traben. Zu Beginn der Zielgeraden übernahm der 13-jährige Wallach, bei dem Schweizer Meister Marc-André Bovay im Sulky sass, die Führung, die er sich in der Folge nicht mehr nehmen liess.

Spitzenplätze belegten auch Tobrouks Stallgefährte Grand River als Dritter sowie Kurt Schlatters Vladimir de Ginai und Marc Weltis Charly de Yor, die jeweils Rang vier belegten. (wib)

Schiessen: Hofer und Hohl mit SM-Medaillen

Schöner Erfolg für die Bogenschützen Züri Oberland: Patrizio Hofer holte an den Compound-Meisterschaften in Lausanne die Goldmedaille. Für Ruedi Hotz reichte es derweil in der Kategorie Master auf Platz 3. Der Rütner konnte sich dabei nach Platz 5 in der Qualifikation noch entscheidend steigern. (zo)

Behindertensport: Medaillen für Früh und Frohofer

An der Hand­biker-SM in Roggliswil LU holte sich Benjamin Früh aus dem Grüt auf einem coupierten Rundkurs über 1,65 km den Titel im Strassenrennen der Kategorie M1. Nicht ganz so gut lief es ­Felix Frohofer. Der Russiker musste sich in der M4-Klasse mit Platz 3 begnügen. Er verlor 2:22 Minuten auf Sieger Fabian Recher. (zo)

Orientierungslauf: Pascal Schärer doppelt nach

Nach SM-Gold im Sprint-OL war Pascal Schärer auch in Steinmaur im Rennen über die Langdistanz nicht zu bezwingen. Der 17-jährige Nachwuchsläufer der OLG Pfäffikon triumphierte in der U-18-Kategorie mit gerade mal 5 Sekunden Vorsprung auf den Thuner Dominic Müller. «Es war wichtig, die Technik dem variierenden Gelände anzupassen und kluge Routenwahlen zu treffen», sagte der Mönchaltorfer. In der U 20 verpasste der Hittnauer Mattia Gründler das Podest als Vierter nur knapp. Ihm fehlten 39 Sekunden für eine Medaille. Der Ustermer Riccardo Rancan lief im Rennen der Elite auf den 10. Rang. (ans)

Unihockey: Laupen und Riders im Cup weiter

Die Oberländer Frauen-NLA-Teams haben im Schweizer Cup ihre Pflicht erfüllt und stehen in den Achtelfinals. Die Laupnerinnen setzten sich auswärts beim UHC Pfannenstiel (2.) sicher 7:2 durch. Eine kniffligere Aufgabe hatten die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti zu lösen, wartete auf den NLA-Aufsteiger doch B-Ligist Uri. Die Riders wurden ihrer Favoritenrolle aber gerecht, erspielten sich bis zur zweiten Drittelpause einen beruhigenden 3:0-Vorsprung und siegten schliesslich 4:1. Matchwinnerin war Neuverpflichtung Petra Mandatova. Sie steuerte drei Tore bei. Chancenlos blieben derweil die Erstliga-Frauen der ZO Pumas. Sie unterlagen zuhause dem NLA-Team Bern Burgdorf 1:12. (zo)  

Leichtathletik: SM-Gold für Schlumpf und Brand

An den Schweizer Leichtathletik-Meisterschaften in Basel haben Fabienne Schlumpf und Dany Brand überzeugende Leistungen abgeliefert. Die Wetzikerin Schlumpf sicherte sich über 5000 m sowie 1500 m die Goldmedaille. Die EM-Zweite von 2018 über 3000 m Steeple reiste nach ihrem Einsatz am Rheinknie am Samstag direkt nach St. Moritz, wo sie einen weiteren Trainingsblock in der Höhe absolvieren wird. Schlumpf will so bald wie möglich ihren ersten Marathon bestreiten.

Der Rütner Langhürdler Brand feierte  in Basel ebenfalls den Meistertitel. Brand gewann über 400 m Hürden. In 50,07 Sekunden realisierte er zugleich eine nationale Saisonbestzeit. Titelverteidiger Kariem Hussein hatte auf den Final verzichtet. Die in Hinwil lebende Agne Serksniené setzte sich derweil über 400 m durch. Die Litauerin vom LC Zürich war allerdings nicht titelberechtigt. (zo)

Radquer: Podestplatz für Kevin Kuhn

Zum Auftakt der EKZ Cross-Tour hat der Gibswiler Kevin Kuhn ein Spitzenresultat erzielt. Der U21-Vizeweltmeister beendete das von Lars Forster gewonnene Elite-Rennen in Baden auf dem 3. Platz. Zweiter wurde der Belgier Vincent Baestaens. Kuhn sorgte im Aargau für reichlich Spektakel. Mit einem Blitzstart setzte sich der 22-Jährige an die Spitze. Nach drei Runden hatte Kuhn bereits 23 Sekunden Vorsprung, bei Rennhälfte aber stellten ihn seine Verfolger wieder. Beim Rennen der Frauen triumphierte die Deutsche Elisabeth Brandau. Die Eggerin Lara Krähemann klassierte sich auf Rang 7. Das nächste Rennen der Serie findet am 18. Oktober in Bern statt. (zo) 

Pferderennen: Cora du Châtelet siegt als Aussenseiterin

Als 24:1-Aussenseiterin hat Cora du Châtelet auf der Grasbahn von Avenches den über 2000 Meter führenden und mit 6000 Franken dotierten Prix de Royan gewonnen. Besitzer der Stute ist der Werriker Theo Fankhauser, der sie auch selber trainiert. Im Rennsulky sass wie üblich Fankhausers Tochter Evelyne Hirt.

Dank einem Blitzstart konnte Evelyne Hirt trotz der ungünstigen äussersten Startposition mit Cora du Chatelet sogleich die Führung übernehmen. In der Folge verlief alles perfekt für die Fankhauser-Stute. Nachdem sie vom Favoriten überholt worden war, konnte sie den grössten Teil des Rennens in dessen Windschatten absolvieren. Und als der Leader auf der Zielgeraden etwas müde wurde, tendierte er zugleich in die Mitte der Bahn, so dass sich ganz innen eine Lücke auftat, durch die Cora du Chatelet zum Sieg schlüpfte.

Da Cora du Chatelet seit ihrem Sieg im April 2019 in Fehraltorf kein Rennen mehr hatte gewinnen können, wurde sie am Wettmarkt mit einer Siegquote von 24,50:1 als grosse Aussenseiterin gehandelt. (wib)

Leichtathletik: Nägelis bittersüsser Sieg

An den Schweizer U18-/U16-Meisterschaften in Lausanne sorgte das Ustemer Mittelstrecken-Talent Lilly Nägeli mit dem Titel über 3000 m und Silber über 1500 m für Herausragendes.

Ganz glücklich zeigte sich die 17-Jährige indes nicht. Von einer «bittersüssen Bilanz» sprach sie. Sie hatte zweimal Gold angestrebt, musste sich aber über die kürzere Distanz «taktisch ungeschickt, zu passiv, zu unüberlegt» im Spurt schlagen lassen. Auf der Habenseite notierte sie, dass die beiden Medaillengewinne nach der Bänderverletzung (Misstritt im Trainingslager) alles andere denn voraussehbar waren: «Vor fünf Wochen ging ich noch an Krücken und dachte die Saison sei gelaufen».

Dankbarkeit verbindet sie deshalb auch mit diesem Abschneiden. Und gespannt blickt sie bereits aufs kommende Wochenende: die Aktiv-SM. In Basel misst sich Nägeli mit den Besten über 1500 m. Die Möglichkeit also, um es (noch) besser zu machen.

Neben Nägeli profilierte sich Vereinskollegin Céline Buchser als U18-Speermeisterin. Je Bronze gewannen Luc Thommen (LAR TV Rüti/4,20 m Stab) bei den U18 und Janic Deschmann bei den U16 (LVZO/1,81 m Hochsprung). (gre)

Schiessen: Medaillen für drei Oberländer Schützen

An den Schweizer Meisterschaften in Thun sicherten sich Schützen aus der Region mehrere Medaillen. Marcel Banz vom SSV Illnau-Effretikon sicherte sich den Titel mit der Ordonnanzpistole über 25 Meter. Sven Bachofner (Theilingen) gewann die Silbermedaille im Dreistellungswettkampf mit dem Gewehr 50 Meter. Pascal Bachmann (Wila) holte mit dem Gewehr 300 Meter gleich drei Bronzemedaillen: Er wurde in den Kategorie Standardgewehr 3x20, Standardgewehr 3x20 CISM Schnellfeuer sowie 3-Stellung 3x40 jeweils Dritter. (zo)

OL: SM-Medaillen für Schärer und Gründler

An den Schweizer Meisterschaften im Sprint-OL in Kreuzlingen sorgten Mattia Gründer und Pascal Schärer für die regionalen Höhepunkte. Schärer sicherte sich bei den U18 die Goldmedaille. Der Läufer der OL-Gruppe Pfäffikon setzte sich knapp vor Benjamin Wey durch: nur gerade eine Sekunde trennten den 17-Jährigen von dem zweitplatzierten Wey.

Ebenso knapp ging das Rennen eine Kategorie höher bei den U20 aus – mit dem glücklichen Sieger Fabian Aebersold aus dem Berner Seeland. Mit zwei Sekunden Vorsprung setzte er sich vor dem Westschweizer Jonas Soldini durch. Mattia Gründler (Hittnau) verlor neun Sekunden auf Aebersold und sicherte sich damit Bronze. Damit beweist der jüngste der drei Brüder der Familie Gründler, dass er sich in seinem letzten Jahr bei den Junioren in einer Top-Form befindet. Letztes Wochenende konnte der 20-Jährige beim ersten nationalen Orientierungslauf der Saison gar einen Sieg feiern.

Im Elite-Rennen wurde Riccardo Rancan (Uster) Elfter und verpasste die Top-Ten um fünf Sekunden. (ans)

Reiten: Fuchs holt SM-Bronze

Bryan Balsiger hat sich in Humlikon zum zweiten Mal zum Schweizer Meister der Elitespringreiter gekrönt. Im Sattel von AK’s Courage verwies der Neuenburger Niklaus Schurtenberger mit Quincassi und dem Bietenholzer Martin Fuchs mit Stalando auf die weiteren Medaillenplätze.

Nach der ersten Prüfung vom Freitag hatte Fuchs mit seinem Schimmel Stalando die Nase vorne. Im ersten Finalumgang musste der Europameister aus Wängi aber einen Abwurf in Kauf nehmen und so die Führung Bryan Balsiger überlassen. Im zweiten, etwas verkürzten Umlauf rehabilitierte sich Fuchs, indem er einen absolut makellosen Ritt ablieferte und mit total vier Punkten die Spitze übernahm. Die Medaille hatte er somit bereits auf sicher.

Niklaus Schurtenberger stand ihm aber in nichts nach. Im Sattel von Quincassi zeigte der Worbener ebenfalls eine Runde ohne Abwurf. Die kleine Zeitüberschreitung konnte er sich zunächst leisten, um sich seinerseits mit 3,87 Fehlerpunkten an die Spitze zu setzen. Der Zeitfehler hatte aber zur Folge, dass sich Balsiger nun einen Abwurf leisten konnte. Doch der Neuenburger brauchte die Reserve nicht auf. Er blieb makellos und gewann den Titel souverän. Es ist dies nach 2018 der zweite in seiner Karriere. (sda/zo)

Pferderennen: Hippie de Joma siegt auch im Regen

Trotz einem Starthandicap von 25 Metern hat Hippie de Joma in Avenches den über 2400 Meter führenden und mit 7000 Franken dotierten Prix d’Yverdon-les-Bains gewonnen. Es war beim fünften Karrierestart der zweite Sieg für den dreijährigen Wallach der Effretiker Ecurie Max Gordon.

Nach massiven Regenfällen lag die Trabrennbahn stellenweise unter Wasser, was nicht allen Pferden behagte. Hippie de Joma zeigte sich jedoch nicht gross beeindruckt von den garstigen Bedingungen. Nach verhaltenem Start verbesserte der vom aktuellen Schweizer Meister Marc-André Bovay gesteuerte Gordon-Wallach kontinuierlich seine Position, bis er sich auf der Zielgeraden zusammen mit zwei Gegnern vom Feld zu lösen vermochte.

Im anschliessenden Dreikampf um den Sieg setzte er sich dank einem entschlossenen letzten Effort knapp gegen den Favoriten Hélios Debau und einen weiteren Gegner durch. Die Effretiker Ecurie Max Gordon ist nicht nur die Besitzerin von Hippie de Joma, sie hat den Love You-Sohn aus der Fehraltorf-Siegerin Racing Fox auch selber gezüchtet. (wib)

Fussball: Pfäffikon fordert Zweitligist im Cup

In der zweiten Runde des FVRZ-Cups haben als einzige Klubs aus der Region der FC Pfäffikon (gegen den Zweitliga-Verein Witikon) und Viertligist Bäretswil (Industrie Turicum) ein Heimspiel. Keine einfache Aufgabe wartet auf Brüttisellen-Dietlikon. Der Zweitligist muss beim vom Ex-Rüti-Coach Urs Fritschi betreuten FC Stäfa ran. Die Partien sind auf Samstag, 19. September angesetzt.

FVRZ-Cup, 2. Runde (Partien mit regionaler Beteiligung): Pfäffikon (3. Liga) - Witikon (2.), Niederweningen (3.) - Greifensee (2.), Bäretswil (4.) - Industrie Turicum (3.), Oberwinterthur (3.) - Uster (2.), Wollerau (3.) - Dübendorf (2.), Stäfa (3.) - Brüttisellen-Dietlikon (2.), Eisenbahner SV (3.) - Volketswil (3.).

Mountainbike: Weitere Absage am EKZ Cup

Der EKZ Cup hat ein weiteres Rennen absagen müssen. Der auf den 13. September verschobene Wettkampf in Schwändi kann nicht stattfinden, da der Kanton Glarus keine Bewilligung erteilt hat. Damit umfasst die Mountainbike-Serie heuer wohl lediglich zwei Rennen – am 26. September in Uster und am 4. Oktober in Wetzikon. Bereits vor dem Anlass in Schwändi abgesagt worden waren die Rennen in Hittnau, Eschenbach und Egg. (zo)

Fussball: Drei Spieler bei Freulers Atalanta positiv getestet

Atalanta Bergamo, der Verein des Hinwilers Remo Freuler, meldet drei positiv auf das Coronavirus getestete Spieler. Die Namen der Betroffenen hat der Klub nicht bekannt gegeben. Die drei Spieler des Champions-League-Viertelfinalisten und Dritten der letzten Serie-A-Meisterschaft seien symptomfrei, hiess es. Sie befänden sich in Quarantäne. In Italien soll die neue Saison in der obersten Klasse am 19. September starten. (sda)

Rad: Reto Müller fährt in die Top Ten

Der Ustermer Reto Müller vom Team Swiss Racing Academy hat bei der zweiten Etappe des Giro Ciclistico d'Italia den 10. Platz belegt. Das 120 km lange Teilstück von Gradara nach Riccione entschied der Italiener Luca Colnaghi im Sprint für sich, Müller traf zeitgleich mit dem Gewinner im Ziel ein. Im Gesamtklassement liegt der 22-jährige Müller auf Rang 90. Der Giro Ciclistico d’Italia – der Giro d'Italia für U23-Fahrer – führt über acht Etappen und ist eine der wichtigsten Rundfahrten in der Kategorie U23. (zo)

Rad: Krähemann an der EM auf Rang 57

Lara Krähemann hat an der EM im französischen Plouay im U23-Strassenrennen Platz 57 erreicht. Die Eggerin traf nach den 82 Kilometern knapp fünf Minuten hinter der italienischen Siegerin Elisa Balsamo im Ziel ein. Beste Schweizerin war Noëlle Burri auf Rang 18. (zo)

Pferderennen: Erster Sieg für Kamaron

Immer besser in Fahrt kommt Kamaron vom Stall Alpenland des Ehepaars Meier aus Rüti. Nach drei Platzierungen gelang dem dreijährigen Hengst beim vierten Start der erste Sieg, und zwar auf der Rennbahn Clairefontaine in Deauville. Im Sommer verlagert sich der Schwerpunkt des französischen Galopprennsports von Paris an die normannische Küste nach Deauville.

Im Rahmen des rund einen Monat dauernden Meetings bestritt Kamaron dort ein über 2400 Meter führendes Rennen, das mit 20 000 Euro dotiert war. Obwohl Reiterin Sibylle Vogt den Elan von Kamaron, der nach dem Start sogleich an die Spitze gestürmt warm, zu zügeln versuchte, tat keiner der Gegner dem Schweizer Duo den Gefallen, ihm die Führungsarbeit abzunehmen. Erst auf der Zielgeraden griff der hohe Favorit an und zog an Kamaron vorbei. Die Entscheidung schien gefallen, umso mehr als hinter dem Spitzenduo bis zu den ersten Verfolgern eine riesige Lücke klaffte. Doch Kamaron war nur scheinbar geschlagen. Plötzlich fand er den zweiten Atem, kämpfte sich wieder an den Favoriten heran, überholte ihn und siegte noch sicher mit etwas über einer Länge Vorsprung. (wib)

Handball: Uster übersteht die 1. Vorrunde

Die Ustermer Erstliga-Handballer haben im Schweizer Cup die 1. Vorrunde überstanden. Uster siegte auswärts beim Zweitligisten Wahlen Laufen knapp 25:24. Die Ustermer lagen ab der 44. Minute zwar ständig in Führung, kassierten in der Schlussminute allerdings den Anschlusstreffer und mussten deswegen um ihren Sieg gegen die Baselbieter nochmals zittern. (zo)

Rad: Liehner an der EM auf Rang 25

Die Wetzikerin Annika Liehner hat an den Europameisterschaften im französischen Plouay das U19-Strassenrennen auf Platz 25 beendet. Liehner verlor nach den 68 Kilometern auf die neue U19-Europameisterin Camilla Eleonora Gasparrini aus Italien 23 Sekunden. Im Zeitfahren hatte Liehner den 5. Rang belegt. (zo)

Rhythmische Gymnastik: Dobmann und Schilling in der Nationalkader-Gruppe

Der Schweizerische Turnverband hat Seraina Dobmann (Wetzikon) und Noemi Schilling (Bertschikon) für die siebenköpfige Nationalkader-Gruppe nominiert. Nebst der für die RG Teufen turnende Schilling (18) und der bald 17-jährigen Dobmann wurden mit Aleksandra Petrovic und Lavinia Rajan zwei weitere Gymnastinnen aus dem Regionalen Leistungszentrum Zürich ins Kader berufen. 2020 gilt als Aufbaujahr. Erste Wettkämpfe wird die Gruppe um Dobmann und Schilling deshalb erst im kommenden Jahr bestreiten. An den nächsten Europameisterschaften von Ende November in Kiew startet die Schweiz nur mit einem Einzel-Team bei den Juniorinnen. (zo)

Eishockey: Fabian Ryffel zum EHC Wetzikon

Erstligist EHC Wetzikon hat auf den unerwarteten Abgang von Torhüter Derian Rensch reagiert. Der EHCW verpflichtete mittels B-Lizenz vom Zweitligisten EHC Dürnten Vikings Goalie Fabian Ryffel. Der 25-Jährige soll bei den Wetzikern aushelfen, aber weiterhin auch für die Dürntner zum Einsatz kommen. Mit dem Engagement von Ryffel haben die Wetziker wieder drei Torhüter im Kader. Der neu verpflichtete Rensch hatte Anfang August eine Ausstiegsklausel im Vertrag genutzt und den Oberländer Klub Richtung Nordamerika verlassen. (zo)

Motocross: Betschart zum Auftakt auf dem Podest

Franco Betschart hat sich im ersten zur Schweizer Meisterschaft zählenden MX2-Rennen der Saison einen Podestplatz ergattert. Der in Uster wohnende MX2-Titelverteidiger belegte in Beggingen SH hinter Tagessieger Loris Freidig den 2. Platz. Der Oberländer fuhr im ersten Lauf nach zwischenzeitlicher Führung auf den 3. Rang. Im zweiten Lauf schrammte er nur knapp am Sieg vorbei. Betschart nahm die Schlussrunde als Führender in Angriff, wurde letztlich aber noch abgefangen und Zweiter. (zo)

Leichtathletik: Wenk siegt am Matterhorn Ultraks

Stephan Wenk hat am Matterhorn Ultraks in der Kategorie «Mountain» gewonnen. Der routinierte Bertschiker Trail- und Bergläufer distanzierte auf der 32 km langen Strecke mit 2000 Höhenmeter den zweitplatzierten Briten George Foster um beinahe sieben Minuten. Am Ultraks in Zermatt finden jeweils verschiedene Rennen statt. (zo)  

 

Mountainbike: Looser im Schwarzwald auf Rang 19

Konny Looser ist auch der zweite Renneinsatz der Saison nicht wie erhofft gelungen. Der Hinwiler Bikemarathon-Spezialist musste sich bei seiner ersten Teilnahme am Rothaus Bike Giro im Schwarzwald mit Rang 19 begnügen. Der Oberländer Profi vermochte in keiner der vier Etappen sein Potenzial abzurufen und war darüber entsprechend enttäuscht. (zo)

Fussball: Schwizer zurück beim FC Thun

Der Oberländer Dominik Schwizer kehrt auf die neue Saison hin zum FC Thun zurück. Der 24-jährige Mittelfeldspieler war zuletzt für ein Jahr an den FC Vaduz ausgeliehen gewesen, für den er 35 Partien absolviert und dabei fünf Tore erzielt hatte. Mit der Rückkehr ins Oberland bleibt Schwizer auch in der Challenge League, da der FC Thun seinen Platz in der Super League an den FC Vaduz verlor. (zo)

Leichtathletik: Abdis Goldmission bedingt geglückt

Es war ein forderndes Projekt: ein Dreifachstart innert 24 Stunden und zwei herausfordernde Entscheidungen. Das 18-jährige Lauftalent Ali Abdi Salam vom LC Uster peilte in Frauenfeld an den Schweizer Nachwuchsmeisterschaften in der Kategorie U 20 den Titel über 5000 m an und wollte ebenso über 1500 m überzeugen.

Im Vorlauf über 1500 m qualifizierte Abdi Salam sich souverän für den Final vom Sonntagnachmittag. Über 5000 m wurde er seiner Favoritenrolle gerecht und gewann die angestrebte Goldmedaille. «Ohne Limiten anzutasten», wie er sagte. Anstatt mit den besten U-23-Athleten an der Spitze mitzuziehen, konzentrierte er sich auf ein regelmässiges und energieschonendes Rennen. Hinter drei Konkurrenten der U-23-Kategorie lief er als Vierter in 15:00,82 Minuten ein und holte den Titel souverän.

Beim dritten Start des Wochenendes aber zeigten sich die Folgen des Mammutprogramms rasch: schwere Beine. «Ich hatte mich nicht genügend erholt», erkannte er. Er spürte Anfang Schlussrunde, dass «die Energie fehlt und nichts mehr zu holen ist». Mit der Zeit von 4:11,54 Minuten belegte der gebürtige Somalier Rang 9 und verpasste eine persönliche Bestzeit. «Noch fehlt mir die Grundschnelligkeit, und daran will ich arbeiten.»

Finalqualifikationen für Adel und Gull

Erfolgserlebnisse mit anderem Ausgangslevel feierten Katelyn Adel und Seya Gull, ebenfalls vom LC Uster. Für Adel, die Mehrkampfdritte zwei Wochen zuvor bei den U20, waren die Finalqualifikationen im Hochsprung und über die 100 m Hürden hohe Ziele. Beide schaffte sie. Und wenig fehlte für noch mehr. Im Hochsprung egalisierte sie mit 1,68 m ihre Besthöhe - und Edelmetall verpasste sie nur wegen zusätzlicher Fehlversuchen. Die Enttäuschung war entsprechend. Im Hürdensprint lief sie mit 15,08 Sekunden auf Rang 6.

Gull qualifizierte sich für den Final über 400 m, konnte dort aber nicht mehr das Erhoffte zeigen und wurde Achter. «Meine Beine waren nicht mehr gut genug.» (gre)

Rad: Liehner Fünfte an Zeitfahr-EM

Erfolg für die Wetzikerin Annika Liehner: An den Europameisterschaften im französischen Plouay belegte die 17-Jährige im Zeitfahren der Juniorinnen den fünften Rang. Auf die Medaillenränge fehlten Liehner lediglich 25 Sekunden. Im Vorjahr war sie an der Zeitfahr-EM auf Rang 15 gefahren. In Plouay startet Liehner wie auch die Eggerin Lara Krähemann zudem auch im Strassenrennen. (zo)

Pferderennen: Grand River Zweiter, Welti verpasst Sensation

Grand River lief in Avenches auf den zweiten Rang des Prix du Marché Concours. Der vierjährige Wallach, der zum vierten Mal in Folge einen Podestplatz belegte, gehört dem Fehraltorfer Roland Müller. Weil mit dem Marché Concours in Saignelégier auch die in dessen Rahmen vorgesehenen Trabrennen der Pandemie zum Opfer fielen, wurden diese nun in Avenches ausgetragen und zwar auf der kleinen Grasbahn. Grand River bot im Prix du Marché Concours (2700 Meter, 5000 Franken) eine gute Vorstellung. Für den Sieg befand er sich eingangs der Zielgeraden etwas zu weit im Hintertreffen, so dass er trotz einem starken Endspurt die seit der Anfangsphase führende Dilune du Soleil nicht mehr abfangen konnte. 

Zuvor hätte eine Fällanderin fast für eine Sensation gesorgt. Lea Welti, die im Prix du Jura ihr allererstes Rennen bestritt, kämpfte mit Greyhound Boko um den Sieg, als der siebenjährige Wallach unmittelbar vor dem Ziel aus dem Trab geriet und disqualifiziert werden musste. Trainer und Besitzer von Greyhound Boko ist Leas Ehemann Marc Welti. Cricia d’Eam, die dem Werriker Theo Fankhauser gehört, wurde mit Evelyne Hirt im Sulky Vierte im Prix du Jura. (wib)

Fussball: Eine hohe Cup-Hürde für Dübendorf

Der FC Dübendorf trifft in der 1. Hauptrunde des Schweizer Cups auf den Erstligisten Schötz. Diese findet für einmal aufgrund des verspäteten Saisonstarts ohne Klubs aus der Super League und Challenge League statt, die allesamt ein Freilos geniessen. Der FCD war nach dem Saisonabbruch aufgrund der Coronavirus-Situation als Vertreter aus dem Fussballverband der Region Zürich für den Schweizer Cup ausgelost worden. Der Glattaler Zweitligist musste sich anschliessend allerdings noch gegen den Ostschweizer Vertreter Abtwil-Engelburg (6:2) durchsetzen. Die 1. Hauptrunde findet vom 28. bis 30. August statt. (zo)

Curling: Stern beim ersten Wettkampf erfolgreich

Die von der Bäretswilerin Elena Stern angeführten Curlerinnen des CC Oberwallis gewannen in Baden den Schweizer Cup. Es waren die ersten Wettkämpfe nach über fünfmonatiger Pause infolge des Coronavirus. Sterns Curlerinnen und die aktuellen Weltmeisterinnen des CC Aarau um Skip Silvana Tirinzoni lieferten sich wie schon fast während der ganzen letzten Saison ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Entsprechend knapp war das Ergebnis des Finals: 7:6. (sda)

Frauen. Final: Oberwallis (Céline Koller, Lisa Gisler, Skip Elena Stern/Bäretswil, Briar Hürlimann) - Aarau (Melanie Barbezat, Esther Neuenschwander/Gockhausen, Skip Silvana Tirinzoni, Alina Pätz) 7:6. - Um Platz 3: Langenthal (Irene Schori/Dübendorf) - St. Moritz (Raphaela Keiser) 9:6.

Unihockey: Floorball Riders verlieren Top-Duo

Die in die NLA aufgestiegenen Floorball Riders haben mitgeteilt, dass sich die Hoffnungen auf eine Weiterverpflichtung von Jenni Timonen und Aiski Laaksonen zerschlagen haben. Die finnischen Angreiferinnen kehren aus privaten Gründen in ihre Heimat zurück. Für die Riders ist der Abgang des Duos ein herber Verlust. Laaksonen war mit 35 Treffern Top-Torschützin, Timonen mit 43 Punkten die Topskorerin des Teams. Zugleich vermelden die Riders einen Zuzug für ihre Offensive. Vom B-Ligisten Basel Regio stösst die tschechische Stürmerin Petra Mandatova zu den Oberländerinnen. Die ursprünglich vom tschechischen Topverein 1. SC Vitkovice stammende Mandatova sammelte in den letzten zwei Saisons für die Baslerinnen 46 Skorerpunkte.(zo)

Rad: Oberländer Duo für Strassen-EM aufgeboten

Zwei junge Oberländerinnen gehören dem Schweizer Aufgebot für die Europameisterschaften in Plouay (FRA) an. In der U23 wird die 21-jährige Eggerin Lara Krähemann das Strassenrennen bestreiten. Derweil wurde Annika Liehner in der U19 für das Strassenrennen sowie das Zeitfahren aufgeboten. Die EM in der Bretagne findet vom 24. bis 28. August statt. Swiss Cycling ist mit zwölf Athletinnen und 22 Athleten vertreten. (zo)

Rad: Pulver glückt die Premiere

Isabelle Pulver hat ihren ersten Wettkampf der Saison souverän für sich entschieden. Die Wetziker Ultracycling-Fahrerin gewann auf der dänischen Halbinsel Helnaes überlegen die Frauenkategorie des 24-Stunden-Rennens «Helnaes24». Im Overall Ranking belegte die Ausdauerathletin den dritten Platz. Auf dem 34 Kilometer langen und flachen Rundkurs mit Start und Ziel in Ebberup legte die mittlerweile in Ittigen BE lebende Oberländerin 740 Kilometer zurück. Sie distanzierte damit die Zweitplatzierte Dänin Caroline Braad Hansen um mehr als 30 Kilometer. Inger Nielsen (DAN) wies als Dritte bereits 90 Kilometer weniger als die Siegerin auf. 

Pulver ist eine überaus erfahrene Ultracycling-Fahrerin – sie gewann beispielsweise im Jahr 2015 das prestigeträchtige Race Across America. Ein 24-Stunden-Rennen aber fuhr sie erstmals in ihrer Karriere. «Es war eine tolle Erfahrung. Ich bin glücklich, meine Premiere in diesem mir unbekannten Format so erfolgreich absolviert zu haben», sagt sie nach ihrem Triumph am Nonstopp-Rennen in Dänemark. Nach dem Sieg kann sich Pulver nun mit einem guten Gefühl auf den Saisonhöhepunkt vorbereiten – die 24-Stunden-WM Anfang Oktober in den USA. (zo)

Automobil: Apothéloz siegt am Nürburgring

Das erste Rennwochenende nach dem Klassenwechsel endete für Julien Apothéloz mit einem Sieg. Der Gockhauser entschied auf dem Nürburgring den zweiten Lauf der Rennserie ADAC GT4 Germany für sich. Im Mercedes-AMG fuhren Apothéloz und sein deutscher Teamkollege Luca Trefz vom vierten Startplatz aus zum Sieg. In einem von Wetterkapriolen und zwei Safety-Car-Phasen geprägten Rennen fiel die Entscheidung dank einer kürzeren Boxenstoppzeit zugunsten von Apothéloz und Trefz aus. Im ersten Rennen vom Samstag hatte das Duo den fünften Rang belegt. Apothéloz machte da im Qualifying mit der zweitschnellsten Zeit und im Rennen mit der schnellsten Rennrunde von sich reden.

«Ich glaube der Ring bringt mir Glück», schrieb Apothéloz nach seinem Triumph auf Instagram. Tatsächlich hatte er im letzten Jahr ebenfalls auf dem Nürburgring seinen ersten Podestplatz geholt, damals in der Rennserie ADAC TCR Germany. Auf die neue Saison hin wechselte der 19-Jährige aus dem Tourenwagen- in den GT-Sport. Dort verspricht er sich bessere Zukunftsperspektiven. Jetzt sagt er: «Ich fühlte mich im Auto sehr wohl. Es ist unbeschreiblich schön, im zweiten Rennen gleich den ersten Sieg zu feiern.»

Rad: Reist lässt ihren verrückten Plan fallen

Die Weisslinger Ultracyclerin Nicole Reist hat ihren verrückten Plan fallen gelassen, zwei Nonstopprennen mit nur einer Nacht Pause dazwischen zu absolvieren. Obwohl sich die vierfache Weltmeisterin am Freitagnachmittag auf gutem Weg befindet, beim Race Around Austria mit 2200 Kilometern und 34'000 Höhenmetern ihren eigenen Rekord vom letzten Jahr zu unterbieten, hat ihr Team gemeinsam mit der Athletin entschieden, dass sie danach nicht am Race Across France starten wird. Eine äusserst kurzfristige Information des Veranstalters, dass die Ultracycler einen gefährlichen Streckenabschnitt ohne Begleitfahrzeug zurücklegen müssten, macht das Unterfangen schlicht zu riskant.

«Wir können es einfach nicht verantworten, Nicole nach ihrer bereits absolvierten Leistung diesen Abschnitt alleine fahren zu lassen», sagt Teamchefin Beatrix Arlitzer ernüchtert. «Diese kurvige Abfahrt auf einer schmalen Bergstrasse hat es schon unter normalen Umständen in sich – mit Nicoles zusätzlicher Müdigkeit wäre das viel zu gefährlich.» Ursprünglich war es Reist’s Plan gewesen, direkt nach der Zielankunft in Österreich nach Nizza zu transferieren und  am Race Across France mit 2600 Kilometern und 40'000 Höhenmetern zu starten. (zo)

Eishockey: Berni vorläufig zurück zu den Lions

Der Dübendorfer Tim Berni beginnt seine Saison mit den ZSC Lions. Der 20-jährige Verteidiger hat im Frühling bei der NHL-Franchise der Columbus Blue Jackets einen Entry-Level-Vertrag über drei Jahre unterschrieben, nun bleibt er aber seinem bisherigen Klub wegen des verspäteten Saisonstarts in Nordamerika noch etwas länger erhalten. Vorgesehen ist, dass Berni bis zum Start des NHL-Camps von Columbus im November für die ZSC Lions spielt. Wie es nach dem Camp weitergeht, ist offen. Der Schweizer Nachwuchs-Internationale ist ein Eigengewächs der Zürcher. Trotz seines jungen Alters bestritt der Glattaler bereits 115 Partien in der National League für die Lions. (sda)

Fussball: Illnauer Talent verlässt die GC-Frauen

Die GC-Frauen müssen inskünftig auf Noa Schärz verzichten. Die 20-jährige Illnauerin zieht nach ihrer erfolgreich abgeschlossenen Koch-Ausbildung nach London. Die zweifache Nationalspielerin will in der britischen Millionenmetropole ihren Horizont in der Küche erweitern. Schärz gehört zu den hoffnungsvollsten Talenten im Schweizer Frauenfussball. Die Mittelfeldspielerin war 2018 in der SRF-Doku-Serie «Morgen sind wir Champions» eine von sechs Protagonistinnen. Schärz spielt im Film jedoch kaum Fussball. Dafür wird ihr harter Kampf zum Comeback nach einer schweren Knieverletzung eindrucksvoll gezeigt. (zo)

Rudern: Gmelin für EM selektioniert

Die Ustermer Skifferin Jeannine Gmelin ist von Swiss Rowing für die Europameisterschaften im polnischen Poznan (9. bis 11. Oktober) selektioniert worden. Der Schweizer Verband hat acht Ruderinnen und acht Ruder aufgeboten. Ursprünglich war die EM Anfang Juni terminiert gewesen, sie musste aufgrund der Coronakrise aber in den Herbst verschoben werden. Ob die Titelkämpfe tatsächlich stattfinden, ist derweil weiterhin offen. Der auf Ende Juli angesetzte Durchführungsentscheid ist auf Mitte August vertagt worden. An der EM 2019 auf dem Rotsee hatte Gmelin die Silbermedaille gewonnen. (zo)

Eishockey: Rensch verlässt den EHC Wetzikon

Derian Rensch verlässt den EHC Wetzikon, ohne ein einziges Spiel für den Oberländer Erstligisten absolviert zu haben. Der junge Westschweizer Torhüter, der auf nächste Saison hin verpflichtet worden, macht von einer Ausstiegsklausel Gebrauch. Der 20-Jährige wechselt zum Islanders Hockey Club, einem amerikanischen Juniorenteam. Nach Renschs Abgang verbleiben zwei Goalies im Wetziker Kader – Odin Neuenschwander sowie Tobias Werner. (zo)

Reiten: Fuchs erneut unschlagbar

Martin Fuchs hat sich im Stechen der Qualifikationsprüfung zur Schweizer Meisterschaft in Le Chalet-à-Gobet durchgesetzt. Der Bietenholzer hatte zuvor bereits in Maienfeld gewonnen. Als letzte Starter betraten Fuchs und Cha Mu im Stechen die Bahn, in Führung lag zu diesem Zeitpunkt Pius Schwizer.  Europameister Fuchs ab gab richtig Gas und so konnte er zusammen mit Cha Mu den vierten gemeinsamen Sieg in zwei Monaten feiern. Er sei sich im Klaren gewesen, dass er viel riskieren müssen, sagte Fuchs hernach. «Cha Mu ist ein schnelles Pferd und wir hatten einen guten Galopp nach vorne. Ich wusste, dass Pius auf den letzten Sprung etwas Zeit verloren hatte und dass ich da den Sieg herausreiten kann», erklärte Fuchs. (sda/zo)

Pferderennen: Podestplatz für Carina Schneider

Auf der Rennbahn im tschechischen Pardubice wurde Carina Schneider in einem Cross-Country-Rennen mit dem sechsjährigen Wallach Non Stop Zweite. Die Rennreiterin aus Wald verpasste dabei nach 3300 Metern und dem Überwinden diverser Hindernisse den Sieg lediglich um eine Halslänge. Hätte sich bei ihrem Schlussangriff die Lücke zwischen zwei Pferden nicht plötzlich geschlossen, so dass sie Non Stop nach innen ziehen und dort neu ansetzten musste, wäre gar der Sieg möglich gewesen.

Der Name Pardubice hat im Galopprennsport einen besonderen Klang, denn seit 1874 wird dort eines der weltweit härtesten und berühmtesten Hindernisrennen ausgetragen. Die Cross-Country-Prüfung, in der Carina Schneider antrat, war einige Nummern kleiner. Anstatt über 6900 Meter führte sie lediglich über 3300 Meter und das Preisgeld betrug nicht 5 Millionen, sondern 30 000 Kronen (rund 1200 Franken). Trotzdem war der zweite Platz auf der berühmten Rennbahn für Carina Schneider ein grosser Erfolg, umso mehr als Non Stop zuvor in der Schweiz nicht über einen sechsten und in Tschechien nicht über einen fünften Platz hinausgekommen war. (wib)

Unihockey: Autio bleibt bei den Floorball Riders

Die Floorball Riders können auch nächste Saison auf Iina Autio zählen. Die finnische Stürmerin verlängerte ihren Vertrag beim Oberländer NLA-Aufsteiger um eine Saison. Sportchefin Sarah Altwegg freut sich über den Verbleib von Autio, die letzte Saison 25 Skorerpunkte produzierte. «Sie ist eine Teamplayerin, die hier alles kennt und sich wohl fühlt. Zudem bringt sie enorm viel Erfahrung in das noch relativ junge Team.» Derweil verlässt Fabienne Riner die Riders. Wohin es die Stürmerin zieht, ist offen. (zo)

Pferderennen: Zwei zweite Plätze für Müller-Traber

Nach sintflutartigen Regenfällen herrschten auf der Trabrennbahn in Avenches schwierige Bedingungen, die nicht allen Pferden behagten. Ohne grössere Probleme über die Runden kamen die zwei Pferde des Fehraltorfers Roland Müller, Tobrouk de Payré und Grand River. Hauptereignis der Veranstaltung war der über eine Meile (1609 Meter) führende Prix de Vitesse, den Tobrouk de Payré vor einem Jahr überlegen gewonnen hatte und dabei Bahnrekord gelaufen war. Lange sah es danach aus, als könnte der 13-jährige Fuchswallach seinen Vorjahressieg wiederholen, doch auf den letzten Metern wurde er vom aussen heranrauschenden Elattori noch abgefangen und auf den zweiten Rang verwiesen.

Zweiter wurde eine halbe Stunde später auch Grand River. Nachdem sich die Favoritin durch eine Galoppeinlage um ihre Chancen gebracht hatte und Grand River sein Starthandicap früh wettmachen konnte, sprach viel für den erst Vierjährigen. Doch der führende Castellon erwies sich als zäher Bursche und wehrte alle Angriffe des Müller-Trabers ab. Gesteuert wurden Tobrouk de Payré und Grand River von Marc-André Bovay, dem Schweizer Meister der Profi-Fahrer. (wib)

 

Pferderennen: Marano siegt in Frankreich

Zum fünften Mal in seiner Karriere hat Marano in Frankreich ein Galopprennen gewonnen. Diesmal siegte er in Le Touquet-Paris-Plage, einem im Norden des Landes, am Ärmelkanal gelegenen Badeort, in dem auch Staatspräsident Emmanuel Macron eine Wohnung besitzt. Marano trägt die Farben des Stalles Alpenland von Jörg und Sonja Meier aus Rüti. Geritten wurde er von Marie Vélon, die mit 21 Jahren bereits über hundert Rennen für sich entschieden hat.

In dem über 2700 Meter führenden und mit 12000 Euro dotierten Rennen war Marano und Marie Vélon lange im hinteren Teil des Feldes zu sehen. Doch im Schlussbogen konnte das Duo innen auf dem kürzesten Weg seine Position entscheidend verbessern, so dass es dicht hinter dem Leader auf die Zielgerade einbog. In der Endphase setzten sich zwei Pferde vom Rest ab. Zuerst schien Marano im Schlussduell den Kürzeren zu ziehen, doch dank einem letzten energischen Effort von Marie Vélon vermochte er sich doch noch mit einer Halslänge Vorsprung durchzusetzen. (wib)

Kunstrad: Nina Stangier hört auf

Das Ustermer Kunstrad-Talent Nina Stangier tritt vom Leistungssport zurück. Die 20-Jährige hatte sich kurz vor der Elite-WM in Basel im letzten Herbst bei einem Sturz schwer am Fuss verletzt und konnte seither nicht mehr auf das Rad steigen. Stangier, die 2012 ins Nachwuchskader aufgenommen worden war, holte 2014 ihren ersten nationalen Meistertitel in der U-15-Kategorie. Ein Fussbruch warf sie danach zwar etwas zurück, später aber gewann sie zwei weitere Junioren-Meister-Titel und nahm dreimal in Serie an Junioren-Europameisterschaften teil. 2019 absolvierte sie ihre erste Elite-Saison, in der sie sich für den Weltcup zu qualifizieren vermochte und auch für die Qualifikation zur WM zugelassen war. 2016 war Stangier Halbfinalistin in der TV-Show «Die grössten Schweizer Talente» und präsentierte ihren Sport einem breiten Publikum. (zo)

Automobil: Calamias Premiere endet durchzogen

Lange musste sich der Laupner Rennfahrer Mauro Calamia gedulden, bis er sein Debüt in der GT World Challenge Europe geben durfte. Die Rennserie war bis anhin unter dem Namen Blancpain Series bekannt und zählt zu den grössten und prestigeträchtigsten Serien für GT-Fahrzeuge. Calamia startet dort zusammen mit Roberto Pampanini und Ivan Jacoma in einem Porsche 911 GT3-R für das in Italien beheimatete Team Dinamic Motorsport. Das schweizerisch-italienische Trio fährt in der Pro-Am-Klasse.

In Imola fiel am letzten Wochenende der verspätete Startschuss der Saison, die acht ­Stationen umfasst und eine Mischung aus Sprint- und Langstreckenrennen ist. In Imola stand ein Langstreckenrennen auf dem Programm.

Für Calamia und seine Teamkollegen endete die Premiere durchzogen mit einem 29. Rang unter 44 Teilnehmern. In der Pro-Am-Kategorie landete das Trio damit auf dem siebten Rang im Mittelfeld. Im Qualifying hatten sich Calamia und seine Teamkollegen lediglich einen der hintersten Ränge herausfahren können. Im Rennen konnte das Trio immerhin noch mehrere Plätze gutmachen. (zo)

Pferderennen: Sieg für Hippie de Joma

Nach einer Disqualifikation und einem fünften Platz in den ersten zwei Rennen seiner Karriere steigerte sich Hippie de Joma beim dritten Auftritt zum ersten Sieg. In Avenches gewann der dreijährige Wallach der Effretiker Ecurie Max Gordon den Prix de Salon de Provence, ein über 2350 Meter führendes und mit 7000 Franken dotiertes Trabfahren.

Der vom Schweizer Champion Marc-André Bovay gesteuerte Hippie de Joma startete im Unterschied zu einigen Gegnern gut und war früh in aussichtsreicher Position auszumachen. Nachdem sich Leader Helatto im Schlussbogen aus dem Rennen galoppiert hatte, erbte Hippie de Joma die Führung, die er in der Folge weiter ausbaute. Ohne seine letzten Reserven anzuzapfen siegte er mit mehreren Längen Vorsprung.

Die Ecurie Max Gordon ist nicht nur Besitzerin von Hippie de Joma, sie hat ihn auch selber gezüchtet. Vater ist mit dem Franzosen Love You einer der erfolgreichsten Zuchthengste in Europa. Die Mutter Racing Fox gewann für die Ecurie Max Gordon in der Schweiz dreizehn Rennen, darunter 2013 auch den Osterpreis von Fehraltorf. (wib)

Triathlon: Anja Weber holt EM-Ticket

Im österreichischen Wallsee holte sich Anja Weber (Hinwil) in der U20-Kategorie den Tagessieg und sicherte sich damit auch das Ticket für die U20-Europameisterschaften. Weber setzte sich über die Sprint-Distanz (750 m Schwimmen, 19,75 km Radfahren, 5 km Laufen) mit über einer Minute Vorsprung auf die Konkurrenz deutlich durch und war als Overall-Achte die zweitbeste Schweizerin hinter Alissa König (Oberdürnten). König überholte Weber erst kurz vor dem Ziel. Sie hat ihr EM-Ticket bei der Elite wie auch Jasmin Weber bereits auf sicher. Die Kontinentalmeisterschaften stehen Ende August im estnischen Tartu auf dem Programm.

Auch bei den U18-Juniorinnen landete eine Athletin aus der Region auf dem Podest: Die Fehraltorferin Vanessa Possberg wurde mit gut einer Minute Rückstand Zweite.  (zo)

Reiten: Martin Fuchs mit Premierensieg

Europameister Martin Fuchs gewann in Maienfeld im Sattel von Cha Mu die Qualifikationsprüfung zur Schweizer Meisterschaft. Der Bietenholzer, der mit seinem Erstpferd Chica B Z nach einem Refus und anschliessendem Sturz im ersten Durchgang noch nicht einmal über das erste Hindernis kam, zeigte im Stechen mit Cha Mu eine perfekte Runde. Fehlerfrei in 35,98 Sekunden bedeuteten den Sieg, da der als Letzter startende Roland Grimm mit sechs Sekunden Rückstand keine Chance hatte. «Für mich ist es ein sehr schöner Sieg, da Cha Mu ein relativ neues Pferd für mich ist und ich ihn hier das erste Mal überhaupt über diese Höhe eingesetzt habe. Unser erster GP und gleich ein Sieg, das ist doch fantastisch», sagte Fuchs. (sda)

Mountainbike: SM-Bronze für Liehner

Die Wetzikerin Annika Liehner hat an den Mountainbike-Schweizermeisterschaften im aargauischen Gränichen in der Kategorie U19 den dritten Platz belegt. Liehner musste sich im Rennen über vier Runden nur Elisa Alvarez (1.) und Nicole Göldi beugen. (zo)

Pferderennen: Grand River eine Klasse für sich

Beim dritten Start in der Schweiz gelang Grand River der erste Sieg. In Avenches gewann er ein auf der Grasbahn über 2000 Meter führendes und mit 6000 Franken dotiertes Trabfahren hochüberlegen. Gesteuert wurde der vierjährige Wallach, der dem Fehraltorfer Roland Müller gehört, vom Champion der Schweizer Fahrer, Marc-André Bovay.

Obwohl Grand River in der zweiten Reihe starten musste, erschien er schon bald in der Kopfgruppe. Nach dem anfänglichen Rush liess Bovay seinen Partner im Rücken des Spitzenduos verschnaufen, ehe er auf der Zielgeraden mit einer erneuten Beschleunigung die Führung übernahm. War Grand River zwei Wochen zuvor auf den letzten Metern noch abgefangen worden, konnte ihm diesmal kein Gegner Paroli bieten.

Einen zweiten Oberländer Akzent setzte die Werrikerin Evelyne Hirt, die mit der 62:1-Aussenseiterin Cricia d’Eam Vierte wurde. Trainer und Besitzer der achtjährigen Stute ist Theo Fankhauser, der Vater der Fahrerin. (wib)

Pferderennen: Flinker Flicflac

Traberwallach Flicflac kommt kaum je ohne ein Preisgeld nach Hause. Der Fünfjährige gewinnt zwar eher selten, belegt aber mit grosser Regelmässigkeit vordere Ränge. So auch zuletzt in Avenches, wo er im Prix de Reims als Zweiter ins Ziel kam. Gesteuert wurde Flicflac für einmal weder von seiner Besitzerin, der Fehraltorferin Christine Rother, noch von seinem Trainer Marc-André Bovay, sondern von Adrian Burger.
Flicflac startete am flinksten, überliess die Führung aber bald einmal dem Mitfavoriten Forbidden Love, in dessen Windschatten er einen ökonomischen Rennverlauf hatte. Auf der Zielgeraden überholte Flicflac dann den Leader, wurde seinerseits aber vom Trainingsgefährten Foryou du Chatault noch abgefangen und auf Rang zwei verwiesen.
Auch die zwei anderen Oberländer Pferde, die in Avenches zum Einsatz kamen, hielten sich ansprechend. Roland Müllers Tobrouk de Payré wurde im Hauptereignis der Veranstaltung, dem Prix d’Eté, Fünfter, obwohl er mit 25 Meter Starthandicap ins Rennen gehen musste. Den gleichen Rang belegte auch Hippie de Joma, ein dreijähriger Wallach der Effretiker Ecurie Max Gordon, der bei seinem ersten Schweizer Start gegen erfahrenere Gegner auf Anhieb zu gefallen wusste. (wib) 

Eishockey: Zwei junge Tessiner zu den Dürnten Vikings

Die Dürnten Vikings vermelden zwei Zuzüge. Nächste Saison neu für den Oberländer Zweitligisten spielen die jungen Tessiner Samuele Imperiali und Gabriele Cereghetti. Der 21-jährige Imperiali ist Stürmer, der ein Jahr jüngere Cereghetti Verteidiger. Beide spielten zuletzt beim Zweitligisten HC Biasca/Chiasso sowie in der U20 von Chiasso. (zo)

Rad: Nicole Reist mit einem verrückten Plan

Dieses Projekt hat es in sich: Die Weisslingerin Nicole Reist will im August zwei Ultracycling-­Rennen in Österreich und Frankreich direkt hintereinander fahren, wie sie mitgeteilt hat. Zwischen Zielankunft und dem nächsten Start liegt lediglich eine Nacht. Bereits 2019 hatte die 36-Jährige das Race Around Austria (2200 km/34 000 Höhenmeter) und das Race Across France (2600 km/40 000 Höhenmeter) kurz hintereinander bestritten. Und auch gewonnen. Damals lag zwischen den Rennen immerhin eine Woche. Laut offiziellen Angaben überschneiden sich heuer die zwei Wettkämpfe sogar. Das Rennen in ­Österreich ist vom 10. bis 16. August terminiert. In Frankreich muss Reist aber bereits am 15. August starten. Um ihren Plan umsetzen zu können, muss sie also im ersten Wettkampf ihren eigenen Rekord aus dem Vorjahr unterbieten. Und zugleich Kräfte sparen für den Auftritt danach. (zo)

Rad: SM-Titel für Annika Liehner

An der Zeitfahr-SM in Belp hat sich die Wetzikerin Annika Liehner im U19-Feld mit deutlichem Vorsprung die Goldmedaille gesichert. Sie liess die zweitklassierte Joline Winterberg über 1:50 Minuten hinter sich. In der Frauenelite schlossen Lara Krähemann (12./Egg) und Nicole Hanselmann (13./Fehraltorf) den Wettbewerb ebenso ausserhalb der Topten ab wie der Madetswiler Lukas Rüegg (12.) bei den Elite-Männern. Der Ustermer Reto Müller klassierte sich derweil in der U23 auf dem 10. Platz. (zo)

Behindertensport: Benjamin Früh holt SM-Gold im Zeitfahren

Handbiker Benjamin Früh aus dem Grüt hat an der Zeitfahr-SM in Belp die Goldmedaille gewonnen. Obwohl der 28-Jährige kurz vor dem Wettkampf noch gestürzt war, gelang ihm hernach «ein Superrennen», wie er fand. Früh setzte sich vor Fabian Recher sowie Heinz Frei durch. Eine Enttäuschung gab es für Felix Frohofer. Der Russiker kam nach eigenen Aussagen nie auf Touren und musste sich mit Rang 5 begnügen. In der Disziplin Handbike wird jeweils nur ein Medaillensatz vergeben. Die gefahrenen Zeiten werden mit einem vom internationalen Radsport-Verband UCI definierten Faktor korrigiert, um so die verschiedenen Behinderungen der einzelnen Athleten zu berücksichtigen. (zo)

Mountainbike: Looser in Engadin ausserhalb der Top 30

Konny Looser ist der Wiedereinstieg ins Wettkampfgeschehen nach mehrmonatiger Zwangspause missglückt. Der Hinwiler Bike-Marathonspezialist kam auf den drei Etappen des Engadin Bike Giro nie auf Touren und belegte in der Gesamtwertung lediglich den 32. Platz. Besser lief es seiner Frau Vera Looser – sie wurde Achte. (zo)

Pferderennen: Dritter Platz für Dhalam

Eine feine Leistung zeigte am Galopprenntag in Avenches Dhalam, belegte er doch Rang drei des Prix de Compiègne, bei dem es sich um die bestdotierte Prüfung der Veranstaltung handelte. Geritten wurde Dhalam von Carina Schneider, die den sechsjährigen Wallach in Wald selber trainiert. Nach dem Start zum über 1600 Meter führenden Rennen waren Dhalam und Carina Schneider vorerst ganz am Ende des Feldes zu sehen. Doch nach der Rennhälfte setzte das Duo zu einer Aufholjagd an. Zuerst verbesserte es im Schlussbogen innen auf dem kürzesten Weg seine Position, ehe es auf der Zielgerade weitere Gegner überholte. Zwei Pferde, die schon zu weit enteilt waren, konnte Dhalam nicht mehr stellen, den Rest liess er aber deutlich hinter sich. Carina Schneider hatte Dhalam in der Vergangenheit schon etliche Mal geritten, so hatte sie im August 2019 mit ihm in Avenches seinen bislang einzigen Sieg erzielt, doch in ihrem Stall in Wald ist der Sechsjährige erst seit kurzer Zeit. Zuvor stand er in Urdorf unter der Regie von Miro Weiss, dem 23-fachen Champion der Schweizer Galopptrainer. (wib)

Fussball: Wetziker Seiler erhält FCZ-Profivertrag

Der im FC Wetzikon gross gewordene Stephan Seiler hat seinen ersten Profivertrag beim FC Zürich erhalten. Der 19-Jährige unterzeichnete einen Kontrakt mit Laufzeit bis Sommer 2022. Seiler, der bisher zur U21-Equipe des FCZ gehörte und dort zuletzt auch die Captainbinde trug, debütierte am 19. Juni im Auswärtsspiel bei den Young Boys (2:3-Niederlage) im FCZ-Fanionteam. Beim 2:0-Heimsieg gegen Servette sowie beim 1:1-Remis gegen Xamax kam der Mittelfeldspieler ebenfalls zu Teilensätzen. Seiler, der auch den brasilianischen Pass besitzt, absolvierte schon mehrere U-Nationalspiele für die Schweiz. (zo)

Unihockey: Steiger wechselt nach Finnland

Nach vier Jahren beim NLA-Team UHC Uster setzt Fabian Steiger seine Karriere in Finnland fort. Der 31-jährige Verteidiger unterschrieb bei SaiPa Lappeenranta einen Vertrag für ein Jahr. Damit folgt Steiger seinem letztjährigen Ustermer Coach Mika Heinonen, der neu CEO des Klubs ist. (zo)

Pferderennen: Pragelor gewinnt Jagdrennen in Frankreich

Auf der Galopprennbahn von Corlay in der Bretagne hat Pragelor ein über 4500 Meter führendes und mit einem Preisgeld von 12 000 Euro ausgestattetes Jagdrennen gewonnen. Besitzerin des siebenjährigen Wallachs ist Margrit Egli aus Hinwil. Reiter Antoine Moriceau übernahm mit Pragelor unmittelbar nach dem Start das Kommando und schlug ein Tempo an, dem die meisten Gegner nicht gewachsen waren, so dass sie früher oder später abreissen lassen mussten. In der Endphase liess Pragelor auch noch seinen letzten Begleiter stehen und galoppierte einem überlegenen Sieg entgegen. Obwohl er am Schluss nur noch austrudelte, kreuzte er den Zielpfosten mit zehn Längen Vorsprung. Trainiert wird Pragelor, der schon mehrere Flach- und Hürdenprüfungen, aber bislang noch kein Jagdrennen, gewonnen hatte, im Westen Frankreichs von der Schweizerin Daniela Mele, die dort gut zwei Dutzend Hindernisrennpferde unter ihrer Obhut hat. (wib)

Pferderennen: Grand River noch abgefangen

Am Trabrenntag in Avenches klassierten sich Grand River und Flicflac in den Preisgeld-Rängen. Beide Pferde sind in Fehrtaltorfer Besitz. Grand River gehört Roland Müller und Flicflac Christine Rother. Nachdem Grand River zwei Wochen zuvor bei seinem ersten Start in der Schweiz noch disqualifiziert worden war, weil er in aussichtsreicher Position vom Trab in den Galopp gewechselt hatte, lief es diesmal bedeutend besser. Im über 2400 Meter führenden und mit 7000 Franken dotierten Prix de Lignières übernahm Roland Müllers vierjähriger Wallach kurz nach Beginn der Zielgeraden die Führung. In der Folge sah er lange wie der kommende Sieger aus. Erst ganz am Schluss liess er etwas nach. Zwei Verfolger nutzten dies, um aufzuschliessen, so dass drei Pferde praktisch gleichzeitig ins Ziel stürmten. Die Auswertung des Zielfotos ergab dann, dass Grand River, bei dem Champion Marc-André Bovay im Sulky sass, im letzten Moment noch von seinen zwei Verfolgern abgefangen worden war. Mit minimalem Rückstand auf den Sieger wurde er auf Rang drei klassiert. Rund zwei Längen hinter dem Spitzentrio wurde Christine Rothers Flicflac im gleichen Rennen Vierter. (wib)

Moderner Fünfkampf: Egloff und Jurt holen SM-Medaillen

An den Schweizer Meisterschaften in Bern holten sich mit Lea Egloff und Flurina Jurt zwei Fünfkämpferinnen des in Uster ansässigen Zürcher Regionalzentrums Silber und Bronze. Den Titel ging an Anna Jurt. Die gute Leistung des Zürcher Frauenteams wurde durch die Top-10-Plätze von Katharina Jurt (6. Rang) und Helena Regli (9.) abgerundet. Der Moderne Fünfkämpf beinhaltete die Disziplinen Reiten, Fechten, Schwimmen und Laufen in Kombination mit Schiessen an einem Tag. In der Jugendwertung des gleichzeitig durchgeführten Berner Turniers holte Jana Eggenberger Silber im Vierkampf ohne Reiten. Bei den Männern verpasste Moritz Klinger nur knapp den dritten Rang. In der männlichen Jugendklasse konnten die Brüder Marcos und Hector Rivero sich auf den Rängen 1 und 2 platzieren. (zo)

Männer: 1. Alexandre Dällenbach (Réunion Island/FRA) 1429. 2. Vital Müller (Bern) 1427. 3. Maxence Hofer (Delémont) 1326.
Frauen: 1. Anna Jurt (Bern) 1330. 2. Lea Egloff (Zürich/Uster) 1297. 3. Florina Jurt (Zürich/Uster) 1243.

Eishockey: EIE mit kleinem Gewinn

Der EHC Illnau-Effretikon (EIE) präsentierte kürzlich an der Generalversammlung einen kleinen Gewinn. Bei einem Aufwand von knapp 500‘000 Franken verbuchte der Zweitligist ein Plus von knapp 175 Franken. Im Vorjahr war noch ein Verlust von knapp 3500 Franken resultiert.

Für die nächste Saison hat der EIE ein kleineres, aber ausgeglichenes Budget erstellt und rechnet mit einem Aufwand von knapp 450‘000 Franken. Beim Kanton beantragte der Klub finanzielle Unterstützung wegen Einnahmeausfällen, insbesondere bei der Illnauer Dorfchilbi. Ein Antrag auf Corona-Unterstützung bei der Stadt sei gescheitert.

«Die Corona-Folgen auf unser Budget sind noch nicht abzuschätzen», sagte Präsident Christoph Müller, der in sein 19. Amtsjahr geht und mit Patrick Büchi nach dem Rücktritt von Marcel Bühlmann einen neuen Vizepräsidenten erhielt. Zudem wurden Brigitta Kuhn (Aktuarin) und Nadine Dubs (Kommunikation) in den Vorstand gewählt.

Triathlon: König verpasst den Sieg nur knapp

Um ein Haar hätte Alissa König (Oberdürnten) ihren ersten Wettkampf-Einsatz der Saison siegreich beendet. Im tschechischen Racice wurde die Oberländerin Zweite und musste sich nur der tschechischen Olympia-Aspirantin Petra Kurikova geschlagen geben. Kurikova lebt in der Schweiz und trainiert wie König am nationalen Leistungszentrum in Wallisellen.

Im Rennen über die Super-Sprintdistanz (400 m Schwimmen, 10 km Radfahren, 3 km Laufen) setzten sich König und Kurikova aus einer achtköpfigen Spitzengruppe heraus auf der Laufstrecke ab. Die Tschechin behielt im Sprintfinish um eine halbe Sekunde das bessere Ende für sich. «Ich habe ein bisschen gearbeitet auf dem Rad und dann alles gegeben beim Laufen», sagte König. «Es ist wirklich mega, wieder einmal zu racen und die Form zu sehen.»

Leichtathletik: Brand und Serksniene vor Rätseln

SCHWEIZ LUZERN LEICHTATHLETIK

Beim ersten grossen Meeting der speziellen Saison in Luzern setzten die Oberländer Aushängeschilder keine Akzente. «Es will auf den letzten Metern einfach noch nicht», sagte die 400-m-Spezialistin Agne Serksniene aus Hinwil. Auf den letzten Metern musste sie sich von der für Brühl startenden Spanierin Lorena Bokesa Abia abfangen lassen. Um einen Zehntel verpasste sie den Sieg, und um 14 Hundertstel das Unterbieten der 53-Sekunden-Grenze.

Serksniene glaubt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis ihr dieser Schritt wieder gelingt. Vorerst geht es für sie in die Sommer(trainings-)pause in ihr Heimatland Litauen. Ein Rätsel für sie: Sowohl über die Unter- wie über die Überdistanz hat sie Bokesa besiegt.

Vor ähnlichen Distanz-Rätseln steht der Rütner 400-m-Hürden-Läufer Dany Brand. Seine Schnelligkeitswerte überzeugen, ebenso die persönliche Bestmarke über 300-m-Hürden. Nach Bern vor einer Woche sah er sich aber erneut früh aus dem Rhythmus geworfen. «Ich war ständig am Korrigieren und verlor so enorm viel Energie», sagte er. (gre)

Pferderennen: Tobrouk de Payré steigert sich zum Sieg

Nachdem Tobrouk de Payré Mitte Juni im Prix Réouverture Zweiter geworden war, steigerte sich der Traberwallach des Fehraltorfers Roland Müller beim zweiten Start nach der Corona-Pause nun zum Sieg. Beide Rennen wurden in Avenches gelaufen. Resultate im Rennsport haben oft ihre Logik, doch wie überall, wo Menschen und Tiere am Werk sind, gibt es auch Ausnahmen, manche nennen das die «gloriose Ungewissheit des Turfs». Im Prix Réouverture, der am 14. Juni auf der Sandbahn ausgetragen worden war, hatte Sieger Brandeis Jet den favorisierten Tobrouk de Payré klar geschlagen und auf Rang zwei verwiesen. Da Brandeis Jet auf Gras stärker eingeschätzt wird als auf Sand, während für Tobrouk de Payré das Gegenteil gilt, sprach diesmal eigentlich alles für Brandeis Jet. Denn das unter dem Titel «Champions Trial» über 2000 Meter führende Rennen fand auf der Grasbahn statt und zudem hatte Brandeis Jet in der ersten Reihe auch noch den besseren Startplatz. Doch es kam anders: Nach einem diskreten Rennen im Feld, attackierte Tobrouk de Payré auf der Zielgeraden und trabte mit Champion Marc-André Bovay im Sulky einem überlegenen Sieg entgegen. Dagegen musste der unterwegs nicht sehr glücklich agierende Favorit Brandeis Jet hinter Anakin Skywalker und Adios mit Rang vier vorliebnehmen. (wib)

Pferderennen: Oberländer wird Wettkönig

Die Erlaubnis zur Durchführung des ersten Galopprenntags der Saison in Dielsdorf hatte man nur unter der Bedingung erhalten, die Veranstaltung ohne Zuschauer und damit auch ohne Wetten abzuhalten. Um den Rennsportfans, die Pferde und Reiter zu Hause via Livestream verfolgten, trotzdem etwas zusätzliche Unterhaltung und Spannung zu bieten, kreierte der Veranstalter eine Art Pferde-Toto, bei dem es die Sieger der Rennen vorauszusagen galt. Mit fünf Siegern am meisten richtige tippten Deborah Pacher und Peter Krähenbühl aus Pfäffikon. Der fällige Losentscheid fiel dann zugunsten von Peter Krähenbühl aus. Trotzdem ist der 66-jährige Oberländer alles andere als ein Zufallssieger, denn der aktive Reiter und frühere Besitzer von erfolgreichen Galoppern verfolgt das Rennsportgeschehen seit Jahrzehnten mit grosser Leidenschaft. (wib)

Eishockey: Dübendorf im Cup gegen die ZSC Lions

MSL-Klub EHC Dübendorf kann sich in den Cup-Sechzehntelfinals vom 15./16. September auf ein Derby freuen. Das hat die Auslosung ergeben. Die Dübendorfer treffen daheim auf die ZSC Lions. Es ist quasi ein Familienduell, gehört der EHCD doch als Partner der Lions-Pyramide an. 2016 gastierten die Stadtzürcher in der ersten Cuprunde bereits einmal im Dübendorfer Chreis. Damals gewann der Oberklassige gegen den Spitzenklub aus der höchsten Amateurliga 4:0. Seit der Cup auf die Saison 2014/15 wiederbelebt wurde, haben sich die Glattaler jedes Mal für die Hauptrunde qualifiziert. 2015 gelang ihnen in der Auftaktrunde mit dem Sieg gegen Rekordmeister HC Davos gar die grosse Sensation. (zo) 

Leichtathletik: Persönliche Bestleistung von Brand

Der Rütner Dany Brand drückte beim Meeting in Meilen über 300 m Hürden seine persönliche Bestmarke um 23 Hundertstel auf 35,37 Sekunden. In der Schweizer Allzeit-Hierarchie verbesserte sich der U23-EM-Zweite von 2017 auf ­Position 2. «Ich bin sehr happy», sagte er und betrachtete insbesondere drei Faktoren: das Rhythmische wie die Schnelligkeit und das Stehvermögen. Eine spannende Affiche bot das 3000-m-Rennen. Ein wirkliches Duell zwischen den beiden ­Aushängeschildern des LC Uster, Tadesse ­Abraham und Eric Rüttimann, sollte sich dann aber nicht entwickeln. Zu offensiv und zu schnell legte Rüttimann los. Die Ziellinie erreichte er mit Abstand vor seinem Vereinskollegen. (gre)

Pferderennen: Dritter Rang für Dream Believer

Wie schon beim ersten Avenches-Renntag nach der Corona-Zwangspause sorgte auch beim zweiten ein Traber des Fehraltorfers Roland Müller für das beste Ergebnis der Oberländer Rennställe. Im Prix d’Aix-les-Bains, der über 2350 Meter führte und mit 7000 Franken dotiert war, kam Müllers Dream Believer als Dritter ins Ziel. Roland Müller, der beim letzten Start im März noch selber im Sulky gesessen hatte, überliess diesmal die Leinen dem Schweizer Champion Marc-André Bovay, der den Wallach auch trainiert. (wib)

Fussball: Pfäffikon 2 mit neuem Trainer

Die in der 3. Liga spielende zweite Mannschaft des FC Pfäffikon wird in der nächsten Meisterschaft von Marzio Nespoli betreut. Er war bereits von 2006 bis 2009 im Verein als Trainer und Funktionär tätig. In der Region wirkte der 46-Jährige zuletzt bei Virtus Badolato und Schwerzenbach. Derweil hat «Eins»-Trainer Marcel Erismann den Vertrag um eine weitere Saison verlängert. An seiner Seite wirken neu Martin Fahrni und Giuseppe Gisondi als Assistenten. Sie ersetzen den abtretenden Mario Lerchmüller. Der FCP stand bis zum Abbruch der Saison an der Spitze der Gruppe 6. (zo)

Fussball: Rüti weiterhin in der Interregio-Gruppe 6

Der FC Rüti spielt wie erwartet weiterhin in der Gruppe 6 der 2. Liga interregional. Die Oberländer treffen dort auf die exakt selben Gegner wie in der abgebrochenen Saison. Einzig das U21-Team von Lugano (neu: Team Ticino U21) wurde umgeteilt. Der Grund für die verschiedenen Veränderungen in den insgesamt sechs Gruppen sind drei Rückzüge und eine Fusion zweier Interregio-Klubs. Deshalb ist Rüti auch in einer Gruppe mit nur noch 13 Teams eingeteilt. (zo)

Gruppe 6: Amriswil, Bassersdorf, Bazenheid, Calcio Kreuzlingen, Chur, Kreuzlingen, Rüti, Seuzach, United Zürich, Uzwil, Weesen, Widnau, Wil 2.

Fussball: Forchner unterschreibt für zwei Jahre bei Bundesliga-Aufsteiger

Der Forchner Cédric Brunner bleibt zwei weitere Jahre bei der DSC Arminia Bielefeld. Der 26-jährige Verteidiger war im Sommer 2018 vom FCZ zu den Ostwestfalen gewechselt. «Die ersten zwei Jahre waren nach ein paar Startschwierigkeiten eine super schöne Zeit. Die Krönung ist jetzt der Aufstieg in die Bundesliga. Daher musste ich nicht lange überlegen, ob ich meinen Vertrag verlängern möchte. Ich bin glücklich, dass mir der Verein die Möglichkeit gibt, in der Bundesliga zu spielen. Das ist ein echter Traum für einen Schweizer Jungen», lässt sich  der ehemalige Junior des FC Maur zitieren. Dies unterstreicht Trainer Uwe Neuhaus: «Es macht Spass mit Cédric zusammenzuarbeiten. Er passt menschlich hervorragend in unsere Truppe und ist ein Spieler mit Steigerungspotenzial. Ich bin überzeugt, dass er sich bei unserem Abenteuer Bundesliga durchsetzen und bestehen kann.» Bielefeld steht seit ein paar Tagen als erster Aufsteiger in die Bundesliga fest. (zo)

Radquer: Rennen in Illnau erst wieder 2021

Die neunte Ausgabe des Radcross Illnau findet erst im nächsten Jahr statt. Die Organisatoren hatten in den letzten Wochen die Voraussetzungen für die Durchführung des Rennens von Ende September geprüft, und die vom Bundesamt für Sport und von Swiss Cycling erstellten Schutzkonzepte gesichtet. Auf Basis der Analyse und unsicheren Coronavirus-Lage entschied sich das Organisationskomitee, am Sonntag, 27. September kein Rennen auszurichten. «Der Entscheid ist uns nicht leichtgefallen, aber ein Radcross mit packenden Rennen und vielen Emotionen ist unter den gegebenen Umständen nur schwer vorstellbar», sagte Beat Brüngger zur Absage. Trotzdem blickt der OK-Präsident optimistisch in die Zukunft. «Wir hoffen dann wieder auf unsere treuen Sponsoren zählen zu können und viele Radsport-Begeisterte in Illnau begrüssen zu dürfen.» (zo)

Fussball: Grosser Erfolg für Cédric Brunner

Der Forchner Cédric Brunner ist mit Arminia Bielefeld von der Couch aus in die Bundesliga aufgestiegen. Nach dem 1:1 des Hamburger SV gegen Osnabrück ist die Arminia nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze zu verdrängen. Schon nach dem 4:0 im Nachholspiel am Montag gegen Dynamo Dresden hatten nur noch theoretische Zweifel am Bielefelder Aufstieg bestanden. Brunner war im Sommer 2018 vom FCZ nach Bielefeld gewechselt. In der laufenden Saison kam er in 24 von 31 Partien zum Einsatz und erzielte dabei zwei Treffer. Der Vertrag des ehemaligen Juniors des FC Maur läuft Ende Monat aus. Laut dem Fachmagazin «Kicker» ist eine Verlängerung des Kontrakts mit dem 26-Jährigen aber nur Formsache. (sda/zo)

Pferderennen: Tobrouk de Payré Zweiter im Prix Réouverture

Nach fast hundert Tagen Zwangspause kehrten die Traber in Avenches auf die Rennbahn zurück – unter Ausschluss der Öffentlichkeit und weiteren Schutzmassnahmen, aber ohne die in anderen Ländern für Fahrer oder Jockeys vorgeschriebenen Gesichtsmasken. Hauptereignis des Re-Starts war der Prix de la Réouverture, eine mit 10'000 Franken dotierte und über 2350 Meter führende Autostartprüfung, die sich an die Elite der Schweizer Traber richtete. Als Favorit gehandelt wurde der vom Schweizer Champion Marc-André Bovay gesteuerte Tobrouk de Payré aus dem Rennstall des Fehraltorfers Roland Müller.
Lange sah es sehr gut aus für Tobrouk de Payré, denn nachdem er eine Runde vor Schluss resolut das Kommando übernommen hatte, konnte er sich durch eine erneute Beschleunigung ausgangs der letzten Kurve etwas vom Feld absetzen. Seine direkten Verfolger hielt Tobrouk de Payré in der Folge sicher auf Distanz, nicht aber Brandeis Jet. Der erstmals in der Schweiz antretende Hengst überholte in äusserer Spur Pferd um Pferd und vermochte auf den letzten Metern auch noch Tobrouk de Payré abzufangen und auf den zweiten Rang zu verweisen. (wib)

Fussball: Mégroz trifft zweimal in Bundesliga

Naomi Mégroz war beim 6:1-Erfolg des SC Freiburg gleich zweimal erfolgreich. Die eine Viertelstunde vor Schluss eingewechselte Greifenseerin sorgte mit einem Doppelschlag innert zwei Minuten für das Endergebnis gegen den 1. FC Köln. Die 21-Jährige hatte bereits vor zwei Wochen siegbringend zum 3:2 gegen Turbine Potsdam getroffen. Für Mégroz war es der erste Treffer in der Frauen-Bundesliga gewesen. (zo)

Tennis: Michael Lammer beerbt Yves Allegro

Bei Swiss Tennis kommt es zu personellen Wechseln. Yves Allegro verlässt den Verband per sofort, seinen Posten als U23-Headcoach übernimmt Michael Lammer. Der Dübendorfer war 2014 Teil des Schweizer Davis-Cup-Teams, das im Final gegen Frankreich triumphierte. Nach seinem Rücktritt war der 38-Jährige seit September 2015 als Nachwuchschef U15 bei Swiss Tennis tätig. Wer Lammers Nachfolge antreten wird, ist noch nicht bekannt. Allegro wird derweil neu Privatcoach von Leandro Riedi, der den Sprung auf die Profitour wagt. (sda)

Leichtathletik: Der Rütilauf ist abgesagt

Der auf den 5. September angesetzte Rütilauf ist abgesagt worden. Das zum 13-teiligen Zürilaup-Cup zählende Rennen wäre im Herbst zum 13. Mal durchgeführt worden. Somit verbleiben nach der jüngsten Absage im Zuge der Pandemie nur zwei Veranstaltungen der Serie im Kalender. Am 19. September steht der Greifenseelauf an, acht Tage später wäre der Pfäffikerseelauf. Ob die zwei Rennen tatsächlich stattfinden können, wird sich zeigen. Noch offen ist zudem, was mit dem Zürich Marathon geschieht. Für das ursprünglich am 26. April angesetzte Rennen wird weiterhin ein Verschiebedatum gesucht. (zo)

Leichtathletik: 5-Tage-Berglauf-Cup erst 2021 wieder

Die ursprünglich im August angesetzte 36. Ausgabe des 5-Tage-Berglauf-Cup im Zürcher Oberland findet erst 2021 statt. Das haben die Veranstalter mitgeteilt. Man habe sich die Entscheidung nicht einfach gemacht, schreiben sie auf ihrer Facebook-Seite. Es gebe kein richtig oder falsch, niemand kenne die Zukunft. «Am Ende hat die Sicherheit von Helfern und Läufern oberste Priorität.» Als Termin für die fünf kurzen Bergläufe an fünf verschiedenen Abenden haben sich die Macher die Woche vom 16. bis 20. August 2021 ins Auge gefasst. Die Austragung 2019 gewann Jens-Michael Gossauer bei den Männern, die Gesamtwertung der Frauen entschied Nadja Kehrle zu ihren Gunsten. 437 Anmeldungen hatte die letzte Austragung verzeichnet. (zo)

Triathlon: Uster Triathlon auf den 13. September verschoben

Der Uster Triathlon findet nicht wie geplant am 18. und 19. Juli statt, sondern wird auf den 13. September verschoben. Der Termin sei nur dank der Kompromissbereitschaft des Ruderclub Uster möglich, schreiben die Organisatoren. Dieser führt am zweiten Septemberwochenende jeweils die Regatta in Niederuster durch, reduziert das Programm aber heuer auf den Samstag, damit der See am Sonntag den Triathleten zur Verfügung steht.

Auch der Uster Triathlon reduziert sein Programm: Die Mitteldistanzrennen, die Seeüberquerung und das SUP Race werden nicht durchgeführt.

Ebenfalls am 13. September sind der Ironman 70.3 Rapperswil und der Murten Triathlon geplant. Die Veranstalter hätten gemeinsam entschieden, dass alle Wettkämpfe am selben Tag stattfinden, weil das Fenster für Veranstaltungen klein ist. (zo)

Unihockey: Laupen verpflichtet zwei NLB-Spielerinnen

Die Laupner NLA-Frauen haben zwei neue Spielerinnen unter Vertrag genommen. Zu den Oberländerinnen stossen Stürmerin Gisela Schibli sowie Verteidigerin Celine Müller. Beide kommen aus der NLB von Rümlang-Regensdorf, spielten früher aber bereits in der höchsten Liga. Schibli war letzte Saison bei Rümlang-Regensdorf mit 18 Toren und 8 Vorlagen Topskorerin. Ihrer Skorerpunkte dürften die Laupnerinnen gut brauchen können, nachdem sie mit den Abgängen von Andrea Wildermuth (Bern Burgdorf) und Gentiana Behluli (Piranha Chur) in der Offensive Federn lassen mussten. (zo)

Fussball: Augsburg an FCZ-Verteidiger Rüegg interessiert

Der FC Augsburg steht nach Informationen der «Augsburger Allgemeinen» vor der Verpflichtung von Verteidiger Kevin Rüegg vom FC Zürich. Demnach soll der Bundesligist schon im vergangenen Sommer Interesse am Captain der Schweizer U21-Nationalmannschaft, der polyvalent einsetzbar ist, gehabt haben. Der Vertrag des 21-jährigen Greifenseers mit dem FCZ läuft noch bis Ende Juni 2021. Der FCA liegt in der laufenden Bundesliga-Saison fünf Runden vor Schluss auf Platz 13. (sda)

Leichtathletik: Schlumpf wechselt auf Marathondistanz

Was Fabienne Schlumpf gegenüber Züriost vor rund einem Monat andeutete, ist nun definitiv. Die Wetziker Läuferin richtet ihre Karriere neu aus und wechselt auf die Marathonstrecke. Die EM-Zweite von 2018 über 3000 m Steeple will sich über die 42,195 km für die Olympischen Spiele in Tokio im Sommer 2021 qualifizieren. «Auch in Zukunft werde ich noch ab und zu auf der Bahn unterwegs sein, der Fokus gilt aber der Strasse», sagt Schlumpf. Die ersten zwei Einsätze diesen Sommer bestreitet die 29-Jährige vor der eigenen Haustüre. Am 16. Juni ist sie am Laufmeeting der TG Hütten in Wetzikon dabei, rund eineinhalb Wochen später startet Schlumpf an der SM 10000 m und Steeple in Uster. (zo)

Leichtathletik: SM in Uster macht den Auftakt

Nach dem Entscheid des Bundesrats, dass ab dem 6. Juni wieder Sportwettkämpfe durchgeführt werden können, hat der Schweizerische Leichtathletikverband zwei Landesmeisterschaften neu angesetzt. Die erste SM nach der Coronakrise findet dabei in Uster statt. Am 26. Juni werden im Buchholz die Medaillen über 10000 m und 3000 m Steeple vergeben. (zo)

Unihockey: Tschechische Verteidigerin zu den Riders

Die Floorball Riders arbeiten weiterhin an ihrem Kader. Der Oberländer NLA-Klub vermeldte die Verpflichtung der tschechischen Verteidigerin Anna Bachrata. Die 25 Jahre alte, polyvalent einsetzbare Verteidigerin spielte zuletzt für Brno in der höchsten tschechischen Liga. Daneben haben die Riders den Vertrag mit Anja Werz verlängert. Die Stürmerin nimmt im Herbst ihre sechste Saison bei den Oberländerinnen in Angriff. (zo)

 

Unihockey: Floorball Riders verpflichten junge Torhüterin

Die nächste Saison in der Frauen-NLA spielenden Floorball Riders haben die nach dem Abgang von Christa Brünn (Piranha Chur) offene zweite Goalieposition wieder besetzt. Die Oberländerinnen nahmen Alina Räuftlin (18) aus der U21 der Kloten-Dietlikon Jets unter Vertrag. Räuftlin bildet mit Svenja Schöni das Goalietandem. (zo)

 

Motorrad: Krummenacher testet in Misano

Der Oberländer Töffpilot Randy Krummenacher ist für einen Tag auf die Rennpiste zurückgekehrt. Der Supersport-Weltmeister durfte am Donnerstag in Misano (ITA) anstelle des Engländers Leon Camier – dieser konnte aufgrund der Corona-Beschränkungen nicht einreisen – die Ducati Panigale V4R des Barni-Teams fahren. Der in Italien lebende Krummenacher absolvierte auf dem Superbike 60 Runden. Er überzeugte dabei mit konstanten und schnellen Zeiten. «Es war grossartig, nach dieser langen Zeit die Chance zu haben, wieder einmal auf die Rennstrecke zurückzukehren», sagte der aus dem Grüt stammende Töffpilot. 2017 hatte der heute 30-Jährige die Saison in der Superbike-WM bestritten. Aktuell steht er bei MV Augusta in der Supersport-WM unter Vertrag. Von MV-Augusta-Teamchef Andrea Quadranti hatte Krummenacher die Freigabe für den Test erhalten. (zo)

Eishockey: Kein Swiss Ice Hockey Day im November

Swiss Ice Hockey wird in diesem Jahr keinen Hockey Day durchführen. Grund dafür sind die Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Im Hinblick auf das nächste Jahr werde der Swiss Ice Hockey Day neu konzipiert und ab 2021 in neuer Form veranstaltet, heisst es in einer Medienmitteilung des Verbandes. Jeweils Anfang November gehören die Eisflächen in der ganzen Schweiz dem Nachwuchs: Mädchen und Buben können am Swiss Ice Hockey Day an rund 80 Standorten – darunter auch an mehreren im Zürcher Oberland – mit ihren Stars auf dem Eis stehen und kostenlos ein Eishockeytraining absolvieren. Am Sonntag, 1. November, dem Datum, an welchem der Swiss Ice Hockey Day 2020 hätte stattfinden sollen, sind in der National League und Swiss League Solidaritätsspiele geplant, weshalb die Profis der beiden höchsten Schweizer Ligen nicht am Event teilnehmen könnten. (sda/zo)

Unihockey: Gmür und Strömberg weiter beim UHC Laupen

Die Laupner NLA-Frauen vermelden zwei weitere Vertragsverlängerungen. Auch in der kommenden Saison kann die Oberländer NLA-Equipe auf die Stürmerinnen Sabrina Gmür und Hanna Strömberg zählen. Sowohl die routinierte Gmür (Jahrgang 1989) als auch die erst 20-jährige Schwedin erzielten in der vergangenen Spielzeit je drei Tore, wobei Strömberg lediglich 13 Partien absolvierte. (zo)

Fussball: FVRZ-Gala vom Dezember abgesagt

Die 19. Gala des Fussballverbands der Region Zürich (FVRZ) von Anfang Dezember in Dübendorf findet nicht statt. Am Anlass nehmen regelmässig gegen 1000 Besucher teil. Der FVRZ macht dafür Sparmassnahmen im Rahmen der Coronavirus-Krise geltend. Deshalb werden auch für einmal keine Auszeichnungen für verdienstvolle Funktionäre und Wettbewerbe (bspw. Vorbildlicher Verein) vorgenommen. (zo)

Fussball: Krasniqi bleibt Trainer des FC Rüti

Der FC Rüti baut weiterhin auf Shaip Krasniqi als Trainer. Der 39-Jährige betreut das Interregio-Team seit der Saison 2017/18. Zur Meisterschaftshalbzeit waren die Oberländer auf Platz 10 der Gruppe 6 klassiert. Zurück nach Rüti kehrt zudem Esmir Rastoder. Der 20-jährige Offensivakteur war in der Winterpause zum Erstliga-Spitzenklub Tuggen gewechselt. Aufgrund der Coronavirus-Situation und dem Saisonabbruch bestritt Rastoder allerdings kein einziges Pflichtspiel für den FCT. (zo)

Fussball: Der FC Dübendorf im Cup-Glück

Der FC Dübendorf steht in der 1. Hauptrunde des Schweizer Cups und kann damit auf einen grossen Gegner aus der Super League hoffen. Der Zweitligist gehörte bis zum Saisonabbruch zu den 16 verbliebenen Klubs im FVRZ-Cup und wurde nun nebst Küsnacht (4. Liga) als Teilnehmer aus der Region Zürich für den nationalen Wettbewerb der nächsten Saison ausgelost. Die letzten grossen Dübendorfer Cup-Auftritte sind lange her. Im September 1993 leistete der FCD als Zweitligist dem NLA-Klub Lugano vor 850 Besuchern auf dem Zelgli harte Gegenwehr und unterlag nur 1:2. Zuvor traf er im März 1988 als Erstligist auf den FC Zürich. Da Unterklassige damals aber nicht zwingend Heimvorteil hatten, musste er im fast leeren Letzigrund antreten (1:6). Aus der Region hatten sich zuletzt Uster und Wetzikon für die 1. Hauptrunde qualifiziert. Beide Klubs hatten allerdings wenig Glück. Sie trafen auf wenig attraktive, jedoch zu starke Erstligisten aus der Westschweiz. (zo)

Fussball: Merlo bleibt Brüttisellen-Trainer

Robert Merlo hat beim FC Brüttisellen-Dietlikon seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert. Er steigt damit im Sommer in seine fünfte Saison als Coach beim FCB. An seiner Seite bleibt auch Co-Trainer Stipe Kelava. Mit dem 59-jährigen Merlo war dem FCB im Sommer 2018 der Wiederaufstieg in die 2. Liga geglückt. (zo)

Eishockey: Alder wechselt in den Thurgau

Die aus den USA zurückgekehrte Mönchaltorferin Janine Alder schliesst sich den Thurgau Indien Ladies an. Das neugegründete Team nimmt in der Womens League den Platz des SC Weinfelden ein. Die Heimpartien sollen inskünftig in Kreuzlingen stattfinden. Torhüterin Alder spielte die letzten vier Jahre für das College-Team St. Cloud State Huskies. In der letzten Saison konnte die 24-jährige Nationaltorhüterin allerdings aus gesundheitlichen Gründen nur vier Partien bestreiten. (zo)

Unihockey: EHC Wetzikon holt Dennis Urech

Erstligist EHC Wetzikon hat den erfahrenen Verteidiger Dennis Urech verpflichtet. Der 25-Jährige spielte zuletzt für Ligakonkurrent Pikes Oberthurgau, weist aber über 120 Spiele in der Swiss League sowie etwas mehr als 70 Partien in der höchsten Amateurliga MSL auf. Neben dem Zuzug von Urech vermeldete der EHCW auch die Vertragsverlängerungen der Abwehrspieler Michael Schaub und Adrian Rykart. Damit umfasst das Kader der Oberländer bereits elf Verteidiger. (zo)

Unihockey: Laupen integriert zwei Nachwuchsspielerinnen

Die Laupner NLA-Frauen haben ihren Kader mit zwei Nachwuchsspielerinnen ergänzt. Auf die nächste Saison hin wechseln Anouk Jonker sowie Seraina Brunner aus den U21A-Juniorinnen des Oberländer Klubs ins Fanionteam. Beide Spielerinnen hatten letzte Saison bereits dem Förderkader des NLA-Teams angehört.

Unihockey: Silvan Bolliger wechselt nach Finnland

Der Hinteregger Silvan Bolliger hat seinen auslaufenden Vertrag beim NLA-Team Floorball Köniz nicht verlängert und setzt seine Karriere  stattdessen in Finnland fort. Der Flügelstürmer unterschrieb beim traditionsreichen finnischen Klub Happee Jyväskylä. Der 28-Jährige sammelte in seinen drei Jahren bei Köniz insgesamt 106 Skorerpunkte (64 Tore und 42 Assists). Vor seinem Wechsel ins Bernbiet hatte Bolliger sechs NLA-Saisons für den UHC Uster bestritten. (zo)

 

Curling: Schori mit neuem Team

Die Dübendorfer Curlerin Irene Schori geht in der nächsten Saison mit einem neuen Team an den Start. Bisher spielte Schori für Limmattal, künftig trägt die Equipe den Namen Langenthal. Grund ist die Fusion beider Teams, die in der Weltrangliste auf den Rängen 23 (Langenthal) und 24 (Limmattal) liegen. Für Schori kommt es damit auch zum Wiedersehen mit einer langjährigen Weggefährtin: Mit Carole Howald gewann die Dübendorferin im Team Flims 2014 und 2016 den WM-Titel. Die weiteren Teammitglieder heissen Stefanie Berset und Lara Stocker. (zo)

Unihockey: Fauser übernimmt die Floorball Riders

Die Floorball Riders haben die nach dem Abgang von Ursin Spescha verwaiste Position des Cheftrainers neu besetzt. Neu wird der NLA-Aufsteiger von Florian Fauser geführt. Fauser war die letzten eineinhalb Jahre Assistenztrainer beim Oberländer Frauenteam. Assistent des früheren NLA-Spielers wird Yves Walker. Mit Fabio Bisso verpflichteten die Riders zudem einen neuen Goalietrainer. Bisso spielte mehrere NLA-Saisons für den UHC Uster, danach hütete er acht Jahre lang bei schwedischen Klubs das Tor. (zo)

Unihockey: Laupner Gegner zieht sich aus NLA zurück

Die Laupner NLA-Frauen werden zukünftig nicht mehr zu Meisterschaftsspielen ins Tessin reisen. Der UH Mendrisiotto hat sein Team, das die vergangene Qualifikation auf dem vorletzten Platz beendet hatte, aus der höchsten Liga zurückgezogen. Der Klub hat keinen Lizenzantrag für die nächste Saison gestellt. Somit besteht die NLA der Frauen derzeit nur noch aus neun Equipen. (zo)

 

Unihockey: Behluli wechselt zu Piranha Chur

Schmerzhafter Verlust für den UHC Laupen: U19-Nationalspielerin Gentiana Behluli hat ihre offene Zukunft geklärt und sich dafür entschieden, die Oberländer NLA-Frauen zu verlassen. Die Stürmerin wird zukünftig für den siebenfachen Meister Piranha Chur spielen. Behluli war letzte Saison viertbeste Laupner Skorerin. (zo)

Unihockey: Christa Brünn verlässt die Floorball Riders

Die Floorball Riders verlieren eine ihrer Torhüterinnen. Die 23-jährige Christa Brünn wechselt auf nächste Saison von den Oberländer NLB-Frauen zum NLA-Spitzenteam Piranha Chur. Brünn hat das Tor der Riders seit der Saison 2012/13 gehütet. (zo)

Handball: Kerstin Kündig doppelt nominiert

Kerstin Kündig hat die Chance, an den Swiss Handball Awards 2020 vom 12. Mai gleich doppelt abzuräumen. Die Wetzikerin gehört zu den jeweils drei Nominierten in den Kategorien MVP Frauen und Schweizer Spielerin des Jahres. Die 26-jährige Rückraumspielerin spielte die letzten sechs Saisons für den Schweizer Rekordmeister LC Brühl und gewann mit den Ostschweizerinnen sechs Titel. Für die nächsten zwei Jahre hat die 59-fache Nationalspielerin einen Vertrag beim Bundesliga-Spitzenteam Thüringer HC unterschrieben. 2017 hatte Kündig bereits einmal den Preis als Schweizer Spielerin des Jahres gewonnen. Da die Awards-Night bereits seit längerem abgesagt ist, werden die Gewinnerinnen und Gewinner auf dem Videoportal youtube sowie auf der Website handball.ch präsentiert. (zo)  

Leichtathletik: Besondere Konkurrenz für Tadesse Abraham

Der Wien Marathon am 19. April wäre für Tadesse Abraham das erste Ziel des Jahres gewesen – die Olympischen Spiele der Saisonhöhepunkt. Das Rennen in Österreich aber wurde abgesagt, die Sommerspiele verschoben. Um Wettkampfatmosphäre schnuppern zu können, hat sich der beste Schweizer Langstreckenläufer etwas einfallen lassen. Der Athlet des LC Uster ruft zu «Tades Challenge» auf – einer Art virtuellem Rennen zwischen ihm und Hobbyläufern, das zugleich karitativen  Charakter hat. Jeder seiner Gegner kann vom 4. bis 9. Mai einen Lauf über 5, 10 oder 20 km absolvieren und das Resultat einsenden. Abraham wird dann am 10. Mai einen 30-km-Lauf absolvieren – und dabei versuchen, die besten Zeiten der Hobbyläufer zu unterbieten. (zo)

Unihockey: Yannick Jaunin verlässt die Glattal Falcons

Die Glattal Falcons verlieren ihren bekanntesten Spieler. Stürmer Yannick Jaunin verlässt den Erstligisten nach nur einer Saison wieder. Der 30-Jährige kehrt zu seinem Stammverein Kloten-Dietlikon Jets (NLB) zurück. Jaunin hatte vor seinem Wechsel zu den Falcons acht Saisons für die Unterländer in der NLA absolviert. In seinem letzten Jahr in der höchsten Schweizer Liga hatte er 24 Tore erzielt. (zo)

Unihockey: Uster verpflichtet Tschechen Martin Prazan

Der UHC Uster hat eine seiner Ausländerpositionen mit einem Verteidiger besetzt. Der Tscheche Martin Prazan stösst auf die kommende Saison hin zum NLA-Klub. Er unterschrieb für zwei Jahre. Prazan war seit 2012 beim Superligisten Florbal Chodov aus dem gleichnamigen Prager Stadtteil unter Vertrag. In 281 Spielen erzielte er 99 Tore und 107 Assists. Diese Ausbeute zeigt, dass der Verteidiger auch über viel offensive Qualitäten verfügt. Prazan debütierte 2014 im tschechischen A-Nationalteam. In bisher 27 Länderspielen – davon sechs an der Heim-WM 2018 in Prag – verbuchte der 25-Jährige 6 Tore und 8 Assists. (zo)

Unihockey: Altwegg zukünftig nur noch Sportchefin

Die Floorball Riders verlieren mit dem Rücktritt von Sarah Altwegg eine langjährige Teamstütze. Die Verteidigerin absolvierte für das Oberländer NLB-Frauenteam über 150 in der Nationalliga. Altwegg konzentriert sich künftig auf ihre Aufgaben als Sportchefin der Floorball Riders. (zo)

Eishockey: Nino Marzan und Vesely bleiben beim EHCW

Der EHC Wetzikon vermeldet die Vertragsverlängerung von zwei Leistungsträgern. Die Stürmer Nino Marzan (22) und Timon Vesely (33) spielen auch nächste Saison für den Oberländer Erstligisten. Marzan war mit 20 Toren und 18 Assists zweitbester Skorer der Wetziker, Vesely steuerte derweil 28 Punkte bei und war intern die Nummer 5. Zugleich gab der EHCW weitere Kadermutationen bekannt. Vom Erstligisten Wil stösst Verteidiger Marc Müller (21) zur Mannschaft, dafür verlässt Toni Szabo den Klub nach nur einem Jahr wieder. Wohin es den Angreifer zieht, ist nicht bekannt. (zo)

Leichtathletik: Gesamtwertung beim Zürilauf-Cup gestrichen

Aus 13 Läufen hätte der traditionelle Zürilauf-Cup heuer bestehen sollen. Nachdem der Dietiker Neujahrslauf zum Auftakt noch hatte durchgeführt werden können, mussten in einem ersten Schritt die nachfolgenden drei Rennen abgesagt werden. Für den ursprünglich auf den 26. April angesetzten Zürich Marathon wird ein Verschiebedatum gesucht. Zudem haben die Veranstalter jetzt fünf weitere Rennen im Mai, Juni und Juli gestrichen – darunter den Geländelauf am Bachtel (21. Juni). Dieser Schritt führte zugleich dazu, dass heuer keine Gesamtwertung geführt wird. Titelverteidiger bei den Männern wäre der Bülacher Christian Mathys gewesen, bei den Frauen die Bäretswilerin Karin Hofer. Neben dem Zürich Marathon verbleiben vorerst drei Wettkämpfe im Programm – der Rütilauf (5. September), der Greifenseelauf (19. September) sowie der Pfäffikerseelauf (27. September). (zo)

Eishockey: Der EIE verpflichtet Colin Swart

Der EHC Illnau-Effretikon (EIE) vermeldet die Verpflichtung von Colin Swart. Der 22-jährige Verteidiger wechselt vom EC Wil (1. Liga) zum Oberländer Zweitligisten. Zugleich bleibt mit Yves Brasser ein anderer Verteidiger für eine weitere Saison beim EIE.

Unihockey: UHC Pfannenstiel holt einen NLA-Spieler

Erstligist UHC Pfannenstiel hat zwei Zuzüge vermeldet. Aus den eigenen U21-Junioren kommt Colin Feldmann, vom A-Ligisten UHC Uster stösst Sandro Kellermüller dazu. Der 24-jährige Stürmer ist auf verschiedenen Posten einsetzbar. Er spielte zuletzt vier Jahre lang im NLA-Team der Ustermer, möchte jetzt aber wieder mehr Verantwortung in einer Mannschaft übernehmen, wie der UHC Pfannenstiel schreibt. (zo)  

Unihockey: Vertragsverlängerungen bei den Floorball Riders

Die Floorball Riders arbeiten mit Erfolg an ihrer Kaderplanung. Die Oberländer NLB-Frauen können zwei weitere Vertragsverlängerungen vermelden. Lisa Devenoge (25) sowie Malgorzata Jablonowska (28) unterschrieben jeweils Einjahres-Verträge. Beides sind langjährige Stammkräfte. Devenoge geht in ihre 6. Saison, für Agressivleaderin Jablonowska wird es die 8. Saison bei den Oberländerinnen, die den Aufstieg in die höchste Liga anstreben. In den vergangenen Wochen haben bereits 15 Spielerinnen ihre Verträge verlängert, dazu integrierte man ein Duo aus der eigenen U21. Noch offen ist nach dem Abgang von Ursin Spescha, wer die Riders nächste Saison trainiert. (zo)

Snowboard: Derungs behält ihren Status

Freestyle-Snowboarderin Isabel Derungs bleibt weiterhin im Pro-Kader von Swiss-Ski. Die Riedikerin hatte vergangenen Winter eine Babypause eingelegt. Eine Abstufung hinnehmen mussten derweil zwei andere Snowboarder aus der Region. Der Pfäffiker Gian Sutter – er bestritt letzte Saison nur einen einzigen Wettkampf – gehört neu dem sogenannten Challenger-Kader (B-Kader) an statt wie bisher dem Pro-Kader. Jonas Junker (Binz) verlor seinen Challenger-Status und steht nun in keinem nationalen Kader mehr. (zo)

Ski Alpin: Roulin verbleibt im A-Kader

Für den Ski-Rennfahrer Gilles Roulin bleibt nächste Saison alles beim Alten. Der Grüninger Speed-Spezialist wurde vom Verband Swiss-Ski erneut ins A-Kader eingeteilt. Die starken Leistungen des vergangenen Winters der Alpin-Fahrer, die Swiss-Ski im Weltcup erstmals seit 31 Jahren wieder die Nummer-1-Position sicherten, hatten derweil Auswirkungen auf die Grösse der Verbandskader. In der Saison 2020/2021 haben gleich 19 Athletinnen und Athleten den Nationalmannschafts-Status inne, vier mehr als im Jahr zuvor. Beim Männer-Team umfasst das oberste Kader elf Fahrer. Neu hinzugestossen sind Gino Caviezel, Niels Hintermann, Carlo Janka und Urs Kryenbühl. Bei den Frauen heissen die Aufsteigerinnen Aline Danioth und Joana Hählen, zugleich verblieb das von Verletzungen zurückgeworfene Duo Jasmine Flury/Mélanie Meillard in der Nationalmannschaft. (zo/sda)

Unihockey: Romano Schubiger verlässt den UHC Uster

Der UHC Uster verliert einen seiner Leistungsträger. Der 21-jährige Stürmer Romano Schubiger verlässt die Ustermer nach insgesamt fünf Jahren und wechselt innerhalb der NLA zu Alligator Malans. Der U23-Nationalspieler erzielte letzte Saison elf Tore und vier Assists. Auf der Website der Bündner sagt Schubiger, er freue sich über die neue Herausforderung. «Malans bietet mir die besseren Möglichkeiten mich als Spieler weiter zu entwickeln und zu verbessern.» Malans beendete die letzte Qualifikation auf dem 4. Platz, Uster musste derweil als Neunter in die Playouts. (zo)

Unihockey: Floorball Riders und Spescha trennen sich

Die Floorball Riders werden die nächste Saison unter neuer sportlicher Führung in Angriff nehmen. Die Oberländer NLB-Frauen vermelden den Abgang ihres langjährigen Cheftrainers Ursin Spescha. Fünfeinhalb Jahre war Spescha Chefcoach bei den Riders, dreimal führte er die Equipe in den Final. Nach zahlreichen Gesprächen habe man sich entschieden, getrennte Wege zu gehen, kommuniziert der Verein. Neben Spescha verlässt auch Thomas Appenzeller, der ebenfalls dem NLB-Staff angehört und zugleich die U21 trainiert hatte, die Riders. Beide wechseln zum A-Ligisten Kloten-Dietlikon Jets. Wer Spescha als Chefcoach bei den Riders ersetzt, ist noch offen. (zo)

Curling: Kein WM-Nachholtermin für Stern

Kein WM-Nachholtermin für die Bäretswilerin Elena Stern mit ihrem Team vom CC Oberwallis. Alle drei infolge des Coronavirus abgesagten Curling-Weltmeisterschaften in den olympischen Disziplinen werden vom Weltverband WCF nicht neu angesetzt. Damit werden 2020 bei den Frauen, den Männern und im Mixed-Doppel keine Titel vergeben. Für den Verband wäre es schwierig geworden, im Herbst geeignete Termine für die acht oder neun Tage dauernden Weltmeisterschaften zu finden. Der Herbst ist weitgehend mit Turnieren der World Tour belegt. Stern hatte sich im Februar mit ihrem ersten SM-Titel das Ticket für die WM in Kanada gesichert. (sda/zo)

Moutainbike: EKZ-Cup-Saisonstart in Hittnau?

Eigentlich hätte die neue Rennsaison im EKZ-Cup Mitte März in Schwändi (GL) beginnen sollen. Nun ist nicht nur das Auftaktrennen im Glarnerland verschoben worden, sondern auch die auf Mitte Mai angesetzten Rennen in Uster und in Wetzikon. Die Rennen sollen nun neu im Herbst stattfinden. Die Organisatoren hoffen, dass das Rennen in Hittnau am 21. Juni wie geplant stattfindet – es wäre dann der neue Saisonstart.

Provisorischer Kalender: 21. Juni: Hittnau 23. August: Eschenbach 30. August: Egg 13. September: Schwändi GL 26. September: Uster 4. Oktober: Wetzikon.

Unihockey: Werner kehrt zu «Pfanni» zurück

Marc Werner kehrt als Trainer zum UHC Pfannenstiel zurück. Man freue sich, den «verlorenen Sohn» zurück an der Bande begrüssen zu dürfen, schreibt der Erstligist in einer Mitteilung. Werner werde sich um das Fanionteam kümmern und sich zusätzlich in der Juniorenarbeit einbringen.

Zuletzt war Werner beim UHC Uster als Assistent von Mika Heinonen in der NLA engagiert. Beim UHC Pfannenstiel hatte er bereits seine ersten Schritte als Trainer gemacht. Für zwei Jahren betreute er das Team nach dem Aufstieg in die NLB. Den Abstieg konnte er 2019 nicht verhindern. In der letzten Saison verpasste «Pfanni» den Einzug in die Erstliga-Playoffs.

Der Klub bezeichnet die Rückkehr Werners als «absoluten Idealfall». Der 32-Jährige habe sich mit seiner Leidenschaft, seiner kommunikativen Art und seiner Akribie einen Namen gemacht. Werner sagt, er habe eigentlich eine Pause einlegen wollen, diese Pläne aber aufgrund des «spannenden Angebots» verworfen. (zo)

Eishockey: Blue Jackets verpflichten Tim Berni

Die Schweizer Fraktion bei den Columbus Blue Jackets erhält Zuwachs. Die Dübendorfer Tim Berni erhielt bei der NHL-Franchise aus dem US-Bundesstaat Ohio einen Einstiegsvertrag über drei Jahre und wird Teamkollege von Dean Kukan. Der 20-jährige Berni kam in der unlängst abgebrochenen National-League-Saison für die ZSC Lions zu 45 Einsätzen. Dabei glückten dem Verteidiger, der 2018 von den Blue Jackets in der sechsten Runde gedraftet wurde, 11 Skorerpunkte. Der Schweizer Junioren-Internationale stand über den Jahreswechsel zudem als Captain der U20 an der Junioren-WM in Tschechien im Einsatz, wo die Schweiz die Viertelfinals erreichte. In Columbus trifft der Glattaler mit Kukan auf einen anderen Zürcher Verteidiger, der den Sprung in die NHL bereits vollzogen hat. Kukan wechselte 2015 von Schweden in die USA und etablierte sich in der vergangenen Saison im NHL-Team. (sda)

E-Sport: Oberländer im Länderspiel-Einsatz

Statt das Fussball-Nationalteam stand das kürzlich gegründete Schweizer eFootball-Nationalteam beim Playstation 4-Spiel «Pro Evolution Soccer 2020» zweimal im Einsatz. Die Auswahl um den Fehraltorfer Captain Luca Boller besiegte zunächst Belgien 6:2, ehe es Portugal 3:4 unterlag. Zum vierköpfigen Kader zählt ebenso der frühere Weisslinger Fussballer Fabio Pechlaner. «Wir betrachten diesen Schritt zunächst einmal als Test und wollen in erster Linie – auch im Austausch mit anderen nationalen Verbänden – konkrete Erfahrungen im Bereich eFootball sammeln», sagte Projektleiter René Merkli. Zuvor waren die Schweizer in der ersten Qualifikationsphase der eEuro 2020 in der Gruppe C mit Bosnien-Herzegowina, Kasachstan, Moldawien und Nordmazedonien nicht über Platz 5 herausgekommen. Sie schafften damit das Weiterkommen nicht. Der Fokus gilt nun dem eNations Cup auf FIFA 20, der im Mai stattfindet. (zo)

Unihockey: Vertragsverlängerungen bei den Floorball Riders

Die Floorball Riders haben drei Vertragsverlängerungen vermeldet. Auch nächste Saison für die Oberländer NLB-Frauen auflaufen werden Stürmerin Rahel Wichert (24) sowie die zwei routinierten Verteidigerinnen Fabienne Thoma (34) und Katja Timmel (35). Für Thoma wird es die bereits 13. NL-Saison bei den Floorball Riders sein, Timmel nimmt ihre achte Spielzeit im Oberland in Angriff. Die Floorball Riders streben die Rückkehr in die NLA an, aus der sie 2015 abgestiegen waren. (zo)

Unihockey: Laupner NLA-Frauen binden ein Trio

Die Laupner NLA-Frauen vermelden weitere Vertragsverlängerungen. Das Team von Trainer Yves Kempf kann auch nächste Saison auf die drei Verteidigerinnen Alena Holst (23), Sabrina Aerne (22) und Chiara Bertini (19) zählen. Für den UHC Laupen waren dies die Vertragsverlängerungen zwölf bis 14, die er in den letzten Wochen kommunizieren konnte. Seit zwei Jahren spielen die Laupnerinnen in der höchsten Liga, beide Male erreichten sie die Playoffs. (zo)

Unihockey: Floorball Riders bleiben in der NLB

Swiss Unihockey hat entschieden, wie die abgebrochene Meisterschaft gewertet wird. Drei höherklassige Mannschaften aus der Region sind davon betroffen, dass in allen Ligen und Kategorien mit Auf- und Abstiegsspielen die Saison ohne Auf- und Absteiger abgeschlossen wird. Für die Floorball Riders heisst dies: Sie werden auch die kommende Meisterschaft in der NLB der Frauen absolvieren. Die Riders standen bei Abbruch der Saison im NLB-Final. Sie hätten diesen gewinnen müssen und danach auch noch eine Playoff-Serie gegen einen A-Ligisten, um aufzusteigen. Glücklicher mit der Lösung dürften derweil die beiden Erstligisten Glattal Falcons sowie Laupen sein, die in Abstiegsgefahr waren. Sie hätten sich nach verlorenen Playouts in der Serie gegen einen Zweitligisten ihren Platz sichern müssen. Jetzt aber ist klar: Die Glattal Falcons und die Laupner können für eine weitere Saison in der 1. Liga planen. (zo)

Unihockey: ZO Pumas verpflichten bekannte Namen

Die ZO Pumas haben via Instagram namhafte Zuzüge auf Führungsebene bekannt gegeben. Der Oberländer Klub, dessen Fanionteam in der 2. Liga spielt, verpflichtete Philippe Soutter als Ausbildungschef. Der 57-jährige Winterthurer ist eine der bekanntesten Figuren der Schweizer Unihockeyszene. Er war in verschiedenen Bereichen und auf verschiedenen Stufen tätig. Unter anderem war Soutter Headcoach bei den A-Ligisten Uster, Unihockey Tigers Langnau und Rychenberg Winterthur und führte die Nationalmannschaften aus Italien und Deutschland. Zuletzt fungierte er als Sportchef Leistung bei Rychenberg Winterthur. Derweil wird Giovanni Marti neuer Sportchef Leistung bei den ZO Pumas. Marti war lange Medienchef von Swiss Unihockey. Zudem weist er Engagements bei den Hot Chilis Rümlang-Regensdorf, dem UHC Dietlikon und Piranha Chur auf. (zo)

Fussball: Sanchez für Scherrer in Weisslingen

Der FC Weisslingen hat Paco Sanchez zum Nachfolger für den zum Ende der Saison scheidenden Marcel Scherrer bestimmt. Er unterschrieb einen Zweijahresvertrag. Dieser ist allerdings mit dem Klassenerhalt des FCW verknüpft. Die Oberländer sind zur Meisterschaftshälfte auf dem drittletzten Platz der Gruppe 6 klassiert. «Unserem Verein bot sich eine einmalige Chance, einen Top-Trainer zu verpflichten», sagt Daniel Haag, Ressortleiter Sport. Sanchez betreute bis zuletzt Weisslingens Gruppenkonkurrenten Wald. (zo)

Unihockey: Gossau glückt der Start in die Playoffs

Dem UHCevi Gossau ist in der Erstliga-Kleinfeldmeisterschaft der Playoff-Auftakt gelungen. Die Oberländer besiegten im ersten Spiel der Viertelfinalserie (best-of-3) Floorball Köniz 15:10. Die Gossauer spurten früh Richtung Sieg ein. In der ersten Spielhälfte liessen sie hinten nichts zu und trafen vorne regelmässig. 9:0 führte Cevi, ehe die Berner Gäste in der 31. Minute erstmals überhaupt trafen. Floorball Köniz kam in der Folge etwas auf. Sieben Minuten vor Schluss hiess es nur noch 12:8. Gossau blieb aber ruhig und liess sich nicht mehr abfangen. (zo)

Pferderennen: Volpone d’Argentan siegt überzeugend

Bei der Wiedereröffnung der Rennbahn in Avenches nach der Winterpause spielten die Oberländer Traber eine prominente Rolle. Für den Höhepunkt sorgte Volpone d’Argentan. Der elfjährige Wallach, der die Farben der Sulzbacherin Hedy Schlatter vertritt, gewann den Prix Face Time Bourbon (2350 Meter, 8000 Franken), bei dem es sich um die klassemässig am stärksten besetzte Prüfung der Veranstaltung handelte. Bereits zuvor war der siebenjährige Dream Believer im ebenfalls über 2350 Meter führenden Prix Bilibil Zweiter geworden – dies, obwohl er zu Beginn durch einen zögerlichen Start relativ viel Boden verloren hatte. Im Sulky von Dream Believer sass sein Besitzer, der Fehraltorfer Roland Müller. (wib)

Schiessen: Bachofner holt Junioren-Meistertitel

An den Schweizermeisterschaften in Bern holte Sven Bachofner (Theilingen) den U21-Titel Gewehr 10 m. Der 19-Jährige zog als Vorrunden-Zweiter in den Final der acht Besten ein. Dort übernahm er nach dem 12. Finalschuss die Führung und baute diese aus. Am Ende hatte er 244,7 Punkte auf dem Konto, 6,6 mehr als sein schärfster Konkurrent. Bachofner hatte im Februar bereits mit der Armbrust über 10 Meter den nationalen Junioren-Meistertitel gewonnen. (zo)

Fussball: Greifenseer Torfrau mit erstem Länderspiel

Vor rund einem Jahr entschied sich Natascha Honegger für Brasilien aufzulaufen, dem Heimatland ihrer Mutter. «Es war eine schwierige Entscheidung. Ich bin hier aufgewachsen und dankbar für alles. Aber ich habe immer davon geträumt für Brasilien zu spielen – und diese Gelegenheit wollte ich nutzen», begründete die Greifenseer Torfrau ihre damalige Entscheidung. Jetzt kam die 22-Jährige beim «Tournoi de France» in der weiblichen «Seleção» erstmals zum Einsatz. Honegger wurde gegen Holland auf die zweite Halbzeit hin für Aline Villares Reis eingewechselt und hielt ihren Kasten rein. Die Brasilianerinnen trennten sich in Valenciennes gegen den Europameister von 2017 0:0. In den weiteren Spielen treffen Honegger & Co auf Frankreich und Kanada. (zo)

Langlauf: Zweite Bronzemedaille für Siri Wigger

Die Gibswilerin Siri Wigger hat an der nordischen Junioren-WM in Oberwiesenthal nach dem 3. Platz im Sprint auch über 15 km die Bronzemedaille gewonnen. Im Skating-Rennen mit Massenstart musste sie sich lediglich der überlegenen Norwegerin Helene Marie Fosseholm und der Polin Izabela Marcisz geschlagen geben. Die beiden sind zwei respektive drei Jahre älter als die erst 16-jährige Wigger. Ebenfalls eine starke Leistung gelang Anja Weber aus Hinwil. Sie wurde Siebte. (sda/zo)

Unihockey: Vertragsverlängerungen beim UHC Laupen

Die Kaderplanungen der Laupner NLA-Frauen schreiten voran. Die Equipe von Trainer Yves Kempf, die in den Playoff-Viertelfinals gegen Qualifikationssieger Piranha Chur nach zwei Spielen 0:2 hinten liegt, kann ein halbes Dutzend Vertragsverlängerungen vermelden. Die Feldspielerinnen Sina Hofmann, Annina Eisenbart, Tamara Fritschi, Melanie Burri sowie die Torfrauen Leana Schoch und Nancy Gatzsch bleiben in Laupen. Alle Spielerinnen unterschrieben für eine weitere Saison. (zo)

Unihockey: Einzig Gossau steht in den Playoffs

Mit zwei klaren Siegen hat sich der UHCevi Gossau am letzten Spieltag der Erstliga-Kleinfeldmeisterschaft nicht nur den Playoff-Einzug gesichert. Die Gossauer konnten die Qualifikation noch auf dem 2. Platz beenden und dürfen dadurch am Wochenende mit Heimrecht ins Viertelfinal-Duell (best-of-3) gegen Floorball Köniz steigen. Sowohl gegen Niederwil (9:3) als auch gegen Spreitenbach (9:4) feierte Cevi klare Erfolge, wobei das Team von Trainer Thomas Schoch gegen Niederwil nach der Pause gleich siebenmal traf. Vorbei ist die Saison für Bäretswil und Hinwil-Tann. Letztere schlugen zum Abschluss ihres Pensums zwar überraschend Titelverteidiger Cazis 10:7. Zuvor aber hatten sie gegen Lengnau 4:6 verloren. Letztlich verpasste Hinwil-Tann als Fünfter die Playoffs um einen Punkt. Zumindest noch auf den 6. Platz stiess Bäretswil vor. Erstmals diese Saison holten die Bäretswiler an einem Spieltag die volle Punktzahl. Sie schlugen erst Niederwil 7:1. Die Partie gegen Unterkulm war bedeutet enger, das Oberländer Team siegte knapp 6:5. (zo)

Langlauf: WM-Bronze für Siri Wigger

Die Gibswilerin Siri Wigger hat an der nordischen U23- und Junioren-WM in Oberwiesenthal (GER) im Skating-Sprint die Bronzemedaille gewonnen. Die erst 16-Jährige war bei den Juniorinnen die jüngste aller 30 Viertelfinalistinnen. Für Wigger war die Medaille der nächste grosse Erfolg des Winters. Im Januar hatte sie an den Olympischen Winter-Jugendspielen in Lausanne zweimal Gold und einmal Silber gewonnen, Anfang Februar holte sie an den Schweizer Meisterschaften in Abwesenheit der besten Weltcupathletinnen Gold und Silber. (zo)

 

Rad: Schelling beendet Tour du Rwanda auf dem Podest

Der in Rüti wohnende Radprofi Patrick Schelling hat die vom Eritreer Natnael Tesfazion gewonnene Tour du Rwanda auf dem 3. Gesamtrang beendet. Der beim World-Tour-Team Israel Start-Up Nation unter Vertrag stehende Bergspezialist beendete die letzte Teilstrecke der achttägigen Rundfahrt auf dem 5. Platz und rettete seinen Podestplatz in der Gesamtwertung nur knapp. Schelling lag am Schluss lediglich zwei Sekunden vor dem viertklassierten Südafrikaner Kent Main. Das beste Resultat gelang dem Schweizer in der 6. Etappe, als er sich erst im Sprint um den Tagessieg geschlagen geben musste und Zweiter wurde. (zo)   

 

Biathlon: Stalder in der Verfolgung bester Schweizer

Sebastian Stalder hat an den Europameisterschaften in Minsk-Raubitschi (BLR) in der Verfolgung den 36. Platz belegt. Der Walder war damit bester Schweizer. Tags zuvor war Stalder im Sprint auf den 40. Platz gelaufen. Den EM-Titel in der Verfolgung sicherte sich der Weissrusse Sergej Boscharnikow, jenen im Sprint der Russe Matwej Jelisejew. Die meisten Weltcup-Athleten sind bei der EM nicht am Start. (zo)
 

Rodeln: Natalie Maag stürzt in Königssee

Für Natalie Maag hat die Saison mit einem Negativerlebnis geendet. Die Wernetshauserin stürzte beim Weltcup-Rennen im deutschen Königssee im ersten Lauf. Maag erlitt mehrere Prellungen und eine Wunde am Ellbogen, die genäht werden musste. «Es hat schlimmer ausgesehen, als es war», sagte sie über ihren Sturz gleichwohl, fand allerdings auch: «Das war nicht der Abschluss, den ich mir vorgestellt hatte.» Durch den Nuller im letzten Rennen nahm sich Maag die Chance, den anvisierten Platz in den Top Ten der Weltcup-Gesamtwertung noch ergattern zu können. Die Oberländerin beendet den Weltcup-Winter, in dem sie sich gegenüber ihrem letzten erneut steigern konnte, in der Gesamtwertung auf dem 11. Platz. Viermal fuhr Maag unter die ersten zehn, zweimal davon im Sprint. (zo)

Rad: Schelling an der Tour du Rwanda Neunter

Nach der 5. von 8 Etappen der Tour du Rwanda belegt Patrick Schelling im Gesamtklassement weiterhin den 9. Rang. Der in Rüti lebende Profi des World-Tour-Teams Israel Start-Up Nation beendete das nur 84,7 km lange Teilstück am Donnerstag auf dem 9. Rang. Schellings Rückstand auf den in der Gesamtwertung führenden Eritreer Natnael Tesfazion ist derweil mit 4:56 Minuten beträchtlich. Der 29-jährige Schweizer hatte sich diesen am Mittwoch auf der Königsetappe der Rundfahrt eingehandelt, die mehr als 200 km lang gewesen war und acht Bergwertungen enthalten hatte. (zo)

Biathlon: Stalder stösst an der EM im Super Sprint in den Final vor

An den Europameisterschaften in Minsk-Raubichi (BLR) hat sich der Walder Sebastian Stalder im Super Sprint als 20. für den Final qualifiziert. In diesem aber gelang dem Oberländer dann nicht die gewünschte Leistung. Stalder musste sich in den vier Schiess-Serien insgesamt fünf Fehler notieren lassen. Der einzige Schweizer Finalteilnehmer beendete das Rennen als letzter auf dem 30. Platz. Ursprünglich hätte die EM in Otepääe (EST) stattfinden sollen, wurde dann aber nach Weissrussland verlegt. Da auch auf der rund 20 nordöstlich der Hauptstadt Minsk gelegenen Anlage zu wenig Schnee vorhanden ist, musste das Programm geändert werden. Der Einzelwettkampf wurde durch das 2018 eingeführte Format Super Sprint ersetzt. Um dieses austragen zu können, benötigt man lediglich eine 1 km lange Runde. (zo)

Curling: Dübendorfer erst im Final gestoppt

Das Curlingteam Bern mit dem Dübendorfer Yves Wagenseil wurde an der Junioren-WM im russischen Krasnoyarsk erst im Final gestoppt. Gegen ein fast perfekt aufspielendes Kanada gerieten die Schweizer früh in Rückstand. Ein Zweierhaus im sechsten, sowie drei gestohlene Steine in den Ends sieben und acht bedeuten die Entscheidung. Nach einem geglückten Draw im neunten End geben die Schweizer Curler beim Spielstand von 2:7 auf. Der Finaleinzug zuvor war Wagenseil mit seinen Kollegen Marcel Gertsch, Felix Eberhard und Yves Stocker mit einem eigentlichen Steigerungslauf gelungen. Nach drei Niederlagen in den ersten vier Partien und einem verrückten Spiel gegen Russland in Runde 5 (6:7), steigerten sich die Berner von Runde zu Runde und besiegten im Halbfinal dank einer starken Leistung die Mannschaft aus Schottland (7:4). Das Juniorinnen-Team aus Luzern mit der Adetswilerin Elena Mathis erreichte derweil den fünften Platz. (zo)

Schiessen: SM-Titel für Sven Bachofner

Bei den Schweizer Meisterschaften der Junioren in Wil (SG) konnte sich Sven Bachofner aus Theilingen über Gold freuen. Der bald 19-Jährige vom SSV Illnau-Effretikon setzte sich im Final (10 Meter stehend) in den insgesamt zehn Durchgängen mit einem Total von 97 Punkten gegen die gesamte Konkurrenz durch. (zo)

Skispringen: Peter punktet in Rasnov

Dominik Peter klassierte sich beim ersten Weltcup-Springen im rumänischen Rasnov auf Platz 28, und war damit gleichzeitig der zweitbeste Schweizer hinter Gregor Deschwanden (25.). Der Fischenthaler schaffte es damit wiederholt in die Weltcupränge. Diese Leistung konnte er tags darauf beim zweiten Wettkampf von der Normalschanze nicht mehr bestätigen. Als 46. schaffte es der 18-Jährige nicht in den finalen Durchgang. (zo)

Rodeln: Frustrierte Maag in Winterberg

Beim zweitletzten Weltcup-Rennen der Saison in Winterberg erreichte die Wernetshauserin Natalie Maag den elften Platz. Der Wettkampf war allerdings überschattet vom ­Boykott der Deutschen Renn­rodler. Der Grund dafür: Sicherheitsbedenken. Aufgrund des schlechten Zustands der Bahn sei das Sturzrisiko besonders hoch, lautete die Kritik. Tatsächlich war es schon bei den Trainings zu schlimmen Unfällen gekommen. Für das Rennen wurde deshalb der Frauen-Start tiefer gelegt, um die Geschwindigkeit zu reduzieren. Am Start waren schliesslich nur 18 Fahrerinnen. «Ich war unentspannt und habe mich zu sehr auf das Drama rund um das Rennen konzentriert», sagte Maag hinterher frustriert. Die 22-Jährige reist nun nach Königsberg, wo der letzte Weltcup stattfindet. (zo)

Fussball: Scherrer geht beim FC Weisslingen

Drittligist Weisslingen und sein Trainer Marcel Scherrer trennen sich zum Ende der Saison. Der bald 53-Jährige blickt nach eigenen Angaben auf «zweieinhalb tolle Jahre zurück». Höhepunkt war dabei der ­zweite Zwischenrang nach der Vor­runde in der Meisterschaft 2018/2019. Die anhaltend dünne Personaldecke und die Zukunftsperspektiven waren aber für Scherrer nun ausschlaggebend für sei- nen Abgang. Weisslingen überwintert in der Gruppe 6 als Tabellenzehnter direkt über dem Abstiegsrängen. Noch nicht bekannt ist, wer die Nachfolge von Scherrer antritt. (zo)

Langlauf: Bronze für Knobel und Zisler

Bei perfekten Bedingungen knüpfen die Athleten des SC Bachtel an der U-16-Schweizer-Meisterschaft in Zweisimmen dort an, wo sie vor einem Monat aufgehört hatten. Zwar resultierten keine Medaillen in der Titelkategorie – doch der Oberländer Nachwuchs bewies, dass er sich nicht verstecken muss und künftig von Medaillen träumen darf. In der Kategorie U14 erlief sich Tabea Knobel (3. Rang) einen Podestplatz und bei den U13 Constantin Zisler (3. Rang). Aber auch Dimitri Krayenbühl in der U14 (7. Rang) und Emma Kaufmann in der U15 (8. Rang) liefen in ihren Jahrgängen in die Top Ten. In den Verbandsstaffelrennen vom Sonntag legten die Mädchen vom Zürcher Skiverband (Lena Baumann, SC Einsiedeln, Tabea Knobel und Emma Kaufmann) ein fulminantes Rennen in die Klassisch-Spur. Es resultiert der 5. Schlussrang. Auch die Knaben zeigten mit Rang 6 eine Topleistung. Nach den ersten beiden Ablösungen von Gianmaria Tedaldi und Silvan Durrer (SC Drusberg) lagen sie auf dem 3. Zwischenrang. Schlussläufer Yanick Birchler (SC Drusberg) musste sich noch überholen lassen. (zo)

Pferderennen: Vietnam d’Anama Dritter

Für das beste Resultat aus Oberländer Sicht sorgte am dritten White-Turf-Renntag Vietnam d’Anama. Der elfjährige Wallach der Sulzbacherin Hedy Schlatter belegte im Grand Prix der Traber Rang drei. Im Sulky sass Jean-Bernard Matthey. 13 500 Zuschauer säumten die Rennbahn auf dem gefrorenen St. Moritzersee, als die mit 30 000 Franken dotierte Hauptprüfung der Traber gestartet wurde. Das aufgrund des Sieges am Eröffnungstag favorisierte Gespann mit Vladimir de Ginai und der Werrikerin Evelyne Hirt eroberte das Kommando, wurde aber Ende der Gegenseite vom späteren ­Sieger Apollo San passiert. Jean-Bernard Matthey, eigentlich bekannt für seine offensive Taktik, hielt sich auf dem aufgeweichten und kräftezehrenden Geläuf zurück. Gegen die zwei erstplatzierten Pferde war Vietnam d’Anama chancenlos, doch kurz vor dem Ziel konnte er sich noch von Rang 5 auf Rang 3 verbessern. Der Höhepunkt der Galopper, der mit 111 111 Franken dotierte 81.  Grosse Preis von St. Moritz, war fest in englischer Hand. Die Vollblüter von der Insel stellten mit dem vom Schweizer Champion Dennis Schiergen gerittenen Wargrave nicht nur den Sieger, sondern mit Torochica und Dolphin Vista auch die Dritte und den Vierten des Euro-Championats auf Schnee. (wib)

Rodeln: Maag mit Platz 13 an der WM

Natalie Maag erreichte an der Weltmeisterschaft im russischen Sotschi den 13. Rang. Die Wernetshauserin konnte sich damit im Vergleich zum Vorjahr um fünf Plätze steigern. In der U23-Wertung wurde sie Fünfter, womit der Bronzerang der letzten Saison nicht bestätigt werden konnte. Allerdings war das Fahrerinnenfeld nicht nur deutlich grösser, sondern auch leistungsstärker im Vergleich zum Vorjahr. Entsprechend zog Maag nach beiden Durchgängen ein durchwachsenes Fazit. «Ich habe meine Erwartungen insofern nicht erfüllt, als ich mir zwei schöne Läufe erhofft habe. Insgesamt gesehen lief es im Training besser, was mich schon etwas enttäuscht», sagte die 22-jährige Oberländerin. WM-Gold sicherte sich Russin Jekaterina Katnikowa. Für Natalie Maag geht es nun in Winterberg (GER) weiter, wo das zweitletzte Weltcup-Rennen der Saison ansteht. (zo)

Squash: Steinmann im Viertelfinal ausgeschieden

Dimitri Steinmann ist am Tour-20-Challenger im amerikanischen Portland im Viertelfinal ausgeschieden. Die Nummer 64 der Welt aus Dübendorf unterlag dem Mexikaner Jesus Camacho in vier Sätzen 8:11, 11:13, 13:11, 11:7. Erst vor einer Woche hatte Steinmann in Calgary seinen siebten Titel auf der Tour der Profis gewonnen. (skl)

Biathlon: SM-Bronze für Kaufmann

An der im Rahmen des Leonteq-Cup in Realp durchgeführten U15-SM der Biathleten gewann Emma Kaufmann die Bronzemedaille. Die Athletin des SC am Bachtel glänzte im Einzelwettkampf mit einem fehlerfreien Schiessen und überzeugte auch in der Loipe mit einer guten Leistung.

Bei den U22-Junioren belegte Gion Stalder den zweiten Rang; Sara Gerber wurde Dritte bei der Jugend 2 U19 im Supereinzel. Die jüngsten Athleten massen sich in einem Sprint mit zwei Schiesseinlagen. Florian Stalder gewann bei den U13, Carina Peter wurde bei den U11 Zweite. Am Sonntag wurden Sprintwettkämpfe ausgetragen, wobei das Schiessen wegen starkem Wind nicht mehr so einfach war. Bei den Junioren lief Gion Stalder erneut als Zweiter auf das U22-Podest. Auch Sara Gerber wiederholte ihren dritten Rang vom Vortag bei der Jugend 2. Levin Kunz wurde bei den U13 Zweiter. (zo)

Langlauf: Drei Podestplätze für Anja Weber

Eine Woche nach den erfolgreichen Schweizermeisterschaften in Realp massen sich Anja Weber und Nicola Wigger vom SC am Bachtel bereits wieder in Italien an einem Continentalcup mit der internationalen Elite. Weber glänzte mit drei Podestplätzen. Im Sprint sicherte sich die Hinwilerin den starken 3. Rang. Über 5 km im klassischen Stil, wie auch über 10 km in der freien Technik verpasste sie den Sieg jeweils nur ganz knapp und musste sich zweimal mit dem 2. Platz begnügen.
Auch Nicola Wigger bestätigte seine gute Form mit drei Top-10-Plätzen. Er klassierte sich im Sprint auf dem 5. Rang. Im klassischen Wettkampf über 10 km musste sich der Gibswiler mit dem undankbaren 4. Platz zufrieden geben. Auch am Sonntag gelang ihm mit dem 9. Rang nochmals ein gutes Rennen über 10 km in der freien Technik. (zo)

Triathlon: König Zehnte in Südafrika

Alissa König nutzte das Trainingslager mit dem Schweizer Nationalteam in Südafrika für ein erstes Rennen. Beim über die Sprintdistanz ausgetragenen Africa Cup in Maselspoort belegte die Dürntnerin den zehnten Platz. Die bald 24-Jährige verlor auf Siegerin und Nationalteamkollegin Julie Derron rund dreieinhalb Minuten. Im Wettkampf der Männer war mit Max Studer ebenso ein Schweizer nicht zu bezwingen. (zo)

Pferderennen: Broger mit Platz 2

Am zweiten St. Moritzer Renntag gelang dem Wangemer Köbi Broger einmal mehr ein Spitzenresultat im Skikjöring, bei dem ein Galopprennpferd einen mit einer Leine verbundenen Skifahrer hinter sich herzieht. Mit der sechsjährigen Stute Vienna Woods, die sich erstmals in der nur am White Turf praktizierten Disziplin versuchte, belegte er hinter dem überlegenen Sieger Zambeso Rang zwei.

Nachdem eine Woche zuvor das Skikjöring-Rennen dem frühlingshaft milden Wetter zum Opfer gefallen war, herrschten diesmal auf dem gefrorenen St. Moritzersee perfekte Bedingungen. Bei strahlendem Sonnenschein sahen 9500 Zuschauer, wie sich Köbi Broger in seinem traditionellen rot-gelben Dress nach verhaltenem Start der Spitze näherte und auf der letzten Runde die Führung übernahm. Vienna Woods bog noch als Erste in die Schlusskurve, doch in der Folge erwies sich der unwiderstehlich angreifende Schimmel Zambeso (Adrian von Gunten) als stärker. Die übrigen Gegner hielten Vienna Woods und Broger aber sicher in Schach.

Der frühere Amateurrennreiter Köbi Broger bestreitet seit rund einem Vierteljahrhundert Skikjöringrennen. Mit 23 Siegen ist er mit Abstand die Nummer eins der aktiven Fahrer und Fahrerinnen. (wib)

Schiessen: Theilinger Schütze triumphiert

Sven Bachofner hat bei den Finals der Junioren-Wintermeisterschaften im Gewehr in Reiden triumphiert. Der Theilinger setzte sich über die 10-Meter-Distanz durch. Der Wettkampf galt als letzter grosse Test vor den Schweizer Meisterschaften in rund einem Monat in Bern. Dabei lieferte Bachofner mit 614,5 Punkten den Bestwert in der Kategorie Junioren U21. (zo)

Unihockey: Gossau lässt sich überrumpeln

Der UHCevi Gossau kassierte am 7. Spieltag der Erstliga-Kleinfeldmeisterschaft zwei Niederlagen. Er liegt als Vierter aber weiterhin als einziger aus dem Oberländer Trio auf einem Playoff-Platz. Vier Partien verbleiben für jedes Team in der Qualifikation noch. 
Dass die Gossauer dem Leader und Titelverteidiger aus Cazis (8:11) unterlagen, war keine Überraschung. Der 5:8-Ausrutscher gegen den Tabellenvorletzten Unterkulm hingegen schon. Nur einen Punkt hinter dem UHCevi Gossau liegt Hinwil-Tann. Der Fünftklassierte löste die Pflicht gegen Schlusslicht Spreitenbach (6:2) souverän, gegen das ebenfalls hinter ihm liegende Niederwil setzte es allerdings eine 3:5-Niederlage. Den kampfstarken Tabellenletzten Spreitenbach schlug Bäretswil ebenfalls. Das Oberländer Team setzte sich 7:5 durch. Die Partie gegen Lengnau verloren die Bäretswiler 2:3 – in der Tabelle liegen sie nur an 8. Stelle. (zo) 

Handball: Filip Maros verlässt Kadetten Schaffhausen

Die Kadetten Schaffhausen und der Volketswiler Filip Maros gehen ab sofort getrennte Wege. Das hat der NLA-Tabellenführer auf seiner Website bekannt gegeben. Der 28-jährige Rückraumspieler hatte auf diese Saison hin mit einem Zweijahresvertrag zu den Kadetten gewechselt – aufgrund der schweren Schulterverletzung von Zoran Markovic. Wegen der vorzeitigen Rückkehr von Markovic kam der auf allen Rückraumpositionen einsetzbare Maros zuletzt kaum mehr zum Einsatz. Welchem Klub sich der Volketswiler anschliesst, ist offen. Vor seinem Wechsel zu den Kadetten, bei denen auch sein Bruder Luka engagiert ist, hatte Maros bei Pfadi Winterthur gespielt. (zo)

BMX: Enttäuschungen für Marquart

Dem Mönchaltorfer Simon Marquart ist der Start in die Weltcup-Saison nicht wie erhofft gelungen. Im ersten Rennen im australischen Shepparton stiess der Oberländer BMX-Profi immerhin in die Viertelfinals vor, in denen er den Lauf aber nicht beendete. Für den 24-Jährigen bedeutete dies Platz 24. Im zweiten Rennen kam das Aus für ihn eine Runde früher – im Achtelfinal. In der Schlussrangliste findet sich Marquart auf dem 34. Platz.

Für das Schweizer Bestresulat bei den Männern sorgte einmal mehr Teamleader David Graf, der im zweiten Rennen als Dritter aufs Podest fuhr. Auch der Westschweizer Renaud Blanc, mit dem sich Marquart in der Olympiaqualifikation um den zweiten Quotenplatz streitet, wusste zu überzeugen. Blanc wurde einmal Fünfter. Er erfüllte damit auch die Selektionskriterien von Swiss Olympic. Der Verband verlangt einen Top-8-Platz im Weltcup oder an der WM. Marquart ist nach Blancs 5. Rang in Shepparton der einzige der drei Schweizer Topfahrer, der die Selektionskriterien noch nicht erfüllt hat. (zo)

Basketball: Hafner rettet Greifensee

Die Erstliga-Frauen von Greifensee Basket haben ihre Pflicht gegen das Schlusslicht erfüllt – sie feierten im zwölften Meisterschaftsspiel ihren erst zweiten Sieg. Die Greifenseerinnen bezwangen die KSCW Lions zuhause knapp 62:61. Die entscheidenden Punkte gelangen Melanie Hafner zwei Sekunden vor Schluss. Sie sorgte damit für ein Happy-End, nachdem die Gäste aus Wiedikon acht Sekunden zuvor erstmals überhaupt in dieser Partie in Führung gegangen waren. (gsb)

Mountainbike: Looser stürzt und verliert viel Zeit

Der Hinwiler Konny Looser hat im ersten Rennen für sein neues spanisches Team Buff Scott den anvisierten Podestplatz verpasst. Looser und sein Teamkollege Enrique Morcillo fielen in der vierten und letzten Etappe des Costa Blanca Bike Race noch auf den 7. Gesamtrang zurück. Looser musste nach einem Sturz, bei dem er sich starke Hautabschürfungen zuzog, aber nichts brach, die Bremsen wechseln und verlor dadurch viel Zeit. (zo)

Eiskunstlauf: SM-Medaille für Dübendorfer Juniorin

Sarina Joos vom Dübendorfer Eislaufclub gewann an den Schweizermeisterschaften der Juniorinnen in Monthey die Bronzemedaille. Joos stiess dank der drittbesten Kür noch aufs Podest vor. Ihre Clubkollegin Livia Kaiser klassierte sich auf Rang 8. (zo)

Pferderennen: Vladimir de Ginai siegt am White Turf

Von der Eröffnung der Schweizer Rennsaison gibt es bereits den ersten Sieg für ein Pferd aus einem Oberländer Stall zu melden. Am White Turf-Meeting in St. Moritz gewann Vladimir de Ginai das mit 15 000 Franken dotierte Hauptereignis der Traber. Trainiert wird der elfjährige Wallach, der dem Sulzbacher Kurt Schlatter gehört, vom Werriker Theo Fankhauser. Im Sulky sass Fankhausers Tochter Evelyne Hirt.

Aufgrund der hohen Temperaturen bildete sich auf dem eigentlich dick gefrorenen St. Moritzersee in der Zielkurve eine problematische Stelle. Als Reaktion darauf trug man vorsichtshalber sämtliche Rennen auf verkürzter Distanz aus. So führte der GP der Traber nur noch über 800 statt der vorgesehenen 1700 Meter.

Vladimir de Ginai und Evelyne Hirt erwischten einen guten Start und übernahmen sogleich die Führung. 200 Meter vor dem Ziel wurde das Oberländer Gespann innen vom neunjährigen Hengst Sonny Club attackiert, doch Vladimir den Ginai konterte den Angriff souverän und siegte schliesslich überlegen mit dreieinhalb Längen Vorsprung.

Im zweiten Trabrennen belegte Evelyne Hirt mit Cricia d’Eam Rang vier. (wib)

Biathlon: Stalder mit den Rängen 25 und 15 an der WM

Zum Abschluss der Jugend- und Junioren-WM in Lenzerheide gab es für den Walder Sebastian Stalder keine weitere Medaille. Der Athlet des SC am Bachtel erreichte im Sprint vom Samstag mit einem Schiessfehler Platz 25. In der Verfolgung vom Sonntag verbesserte sich Stalder noch auf Rang 15. Anfang Woche hatte der 22-jährige Oberländer im Einzel die Bronzemedaille geholt. (zo)

Rodeln: Platz 8 für Natalie Maag in Oberhof

Die Wernetshauserin Natalie Maag hat ein erfolgreiches Wochenende hinter sich. Die Oberländer entschied am Freitag im deutschen Oberhof den Nationencup für sich und qualifizierte sich somit souverän für das Weltcup-Rennen. In diesem gelang Maag dann erneut ein guter Auftritt. Bei schlechtem Wetter klassierte sie sich auf dem starken 8. Schlussrang. Den Sieg sicherte sich die Deutsche Anna Berreiter. Nach zehn von zwölf Weltcup-Stationen belegt Maag im Gesamtweltcup den 11. Platz und hat sich zugleich wieder einen Platz in der Gesetztenliste erkämpft. Das nächste Rennen findet in drei Wochen in Winterberg (GER) statt. 

Squash: Merlo und Steinmann scheiden aus

Cindy Merlo und Dimitri Steinmann sind an der EM Noll Classic in Philadelphia jeweils im Viertelfinal ausgeschieden. Die 21-jährige Pfäffikerin unterlag in der Nacht auf Samstag der Amerikanerin Nicole Bunyan 9:11, 6:11, 3:11, der 22-jährige Dübendorfer dem Engländer Nathan Lake 4:11, 6:11, 7:11. Beide sind bereits diese Woche an weiteren Weltranglistenturnieren in den USA und Kanada am Start. (skl)

Rodeln: Sieg für Maag im Nationencup

Die Wernetshauserin Natalie Maag hat in Oberhof (GER) aufhorchen lassen. Die 22-jährige Oberländer gewann das Rennen im Nationencup und qualifizierte sich somit souverän für das Weltcup-Rennen vom Wochenende. Maag am nächsten kam die Russin Olesya Mikhaylenko, die auf die einzige Schweizer Weltcup-Rodlerin 0,147 Sekunden vor. (zo)

Basketball: Zwei Niederlagen für Greifensee

Die Erstliga-Basketballerinnen aus Greifensee tun sich weiter schwer. Der klaren 47:67-Niederlage gegen Seuzach-Stammheim folgte gegen Flying Divac (47:58) der nächste Nuller. Die verletzungsbedingt dezimierte Greifenseer Equipe erwischte einen schlechten Start, fand danach den Tritt aber besser und konnte bisweilen seinen Grössenvorteil gut ausnützen. Im dritten Viertel wurden die Greifenseerinnen allerdings komplett überrannt und handelten sich den wegweisenden Rückstand ein. (gsb)

Rad: Nico Selenati in Kanada auf Rang 5

Der Wolfhauser Nico Selenati hat beim Weltcup im kanadischen Milton zusammen mit Tristan Marguet im Madison den 5. Platz belegt. Selenati bezeichnete das Ergebnis als solide. Den Sieg sicherte sich die niederländische Paarung Yoeri Havik und Jan-Willem van Schip. (zo)

Curling: Dübendorf 1 erfüllt seine Pflicht

In der 11. Runde der Zürcher Curling-Superliga in Küsnacht hat Dübendorf 1 seine Pflicht souverän erledigt. Das Team um Skip Werner Attinger schlug die sieglose Equipe aus Wallisellen 13:4. Niederlagen setzte es hingegen für Wetzikon (Armin Hauser) und Dübendorf 2 (Felix Attinger) ab. Die Wetziker unterlagen Limmattal 1 6:8, die Glattaler verloren gegen Uitikon-Waldegg 1 5:7. (zo)
 

Duathlon: Gossauer ist Duathlet des Jahres 2019

Grosse Ehre für Jens-Michael Gossauer: Der Oberländer ist Schweizer Duathlet des Jahres 2019. An der Night of Duathlon in Oftringen wurde dem 26-Jährigen der Preis übergeben. Gossauer hatte 2019 an der Langdistanz-WM in Zofingen hinter dem Belgier Diego Van Looy die Silbermedaille gewonnen. Duathletin des Jahres ist die Bernerin Melanie Maurer. Die Wahl wird von der Duathlon-Kommission von Swiss Triathlon, Sportjournalisten sowie vom Publikum per Online-Voting vorgenommen. (zo)
 

Rodeln: Maag in Sigulda auf den Rängen 14 und 7

Die Wernetshauserin Natalie Maag belegte am Weltcup in Sigulda die Ränge 14 und 7. Im Weltcuprennen vom Samstag hatte Maag, die sich über den Nationencup qualifizieren musste, nach dem ersten Lauf lediglich Rang 18 belegt und sich im zweiten Durchgang dank der elftbesten Lauftzeit noch um vier Ränge verbessert. Im Sprint vom Sonntag rehabilitierte sich Maag mit Rang 7. Im Gesamtweltcup liegt die Wernetshauserin damit auf dem 12. Zwischenrang. (zo)

 

Rudern: Gmelin verbessert ihren eigenen Rekord

An den Swiss Rowing Indoors in Zug setzte sich Jeannine Gmelin in der Kategorie Frauen Open durch und brach ihren eigenen Schweizer Rekord. Die Ustermerin benötigte für die 2000 m auf dem Ergometer 6:51 Minuten und verbesserte ihre eigene Bestmarke um neun Zehntel.

«Ich reiste mit dem Ziel nach Zug, meinen eigenen Rekord zu brechen. Das ist mir gelungen. Zudem freue ich mich, dass ich dem Ruderclub Uster einen weiteren Meister-Wimpel übergeben kann», sagte Gmelin. (zo)

Judo: Stump in Tel Aviv GP-Dritter

Nils Stump vom Judo Club Uster ist der Start ins Olympiajahr geglückt. Der 22-Jährige belegte am Grand Prix in Tel Aviv den dritten Rang in der Kategorie bis 73 kg. Dadurch dürfte Stump seine Position im Olympia-Ranking verbessern. Stump bezwang auf seinem Weg aufs Podest in der zweiten Runde den an Nummer 2 gesetzten Türken Bilal Ciloglu mit Ippon im Goldenscore. Im Viertelfinal unterlag er Fabio Basile (ITA), dem Olympiasieger von 2016 in der Kategorie bis 66 kg.

Im Hoffnungslauf setze sich Stump gegen Behruzi Khojazoda (TJK) durch und bezwang im Bronzekampf mit einem souveränen Uchi-mata den Spanier Salvador Cases. Fabienne Kocher (-52kg) konnte ihr Leistungsvermögen beim Auftakt in die Turniersaison 2020 noch nicht abrufen – sie verlor in der Startrunde. (zo)

Unihockey: Maximale Ausbeute für den UHCevi Gossau

Der UHCevi Gossau holte am sechsten Spieltag der Erstliga-Kleinfeldmeisterschaft als einziges Oberländer Team das Punktemaximum. Hinwil-Tann sicherte sich immerhin einen Sieg, Bäretswil hingegen ging leer aus und muss auf Platz 7 ­liegend um den Playoff-Einzug bangen. Vier Punkte fehlen Bäretswil auf den Trennstrich. Die Bäretswiler unterlagen erst Merenschwand 7:10 und mussten sich danach auch im Derby dem UHCevi Gossau 3:9 geschlagen geben.Zuvor hatte Cevi gegen Lengnau 6:5 gewonnen. Nach zwölf Spielen liegen die Goss­auer auf Rang 3 und sind auf Playoff-Kurs. Den letzten Playoff-Platz – also Rang 4 – belegt derzeit Hinwil-Tann. Das Oberländer Team musste sich im Spitzenkampf zwar dem ersten Verfolger von Leader Cazis geschlagen geben. Auf das 3:4 gegen Wehntal Regensdorf reagierte Hinwil-Tann aber mit einem klaren 8:4-Erfolg gegen Unterkulm. (zo)

Radquer: WM-Aufgebot für Oberländer Quartett

Für die Radquer-WM in Dübendorf vom 1./2. Februar nominierte Swiss Cycling 21 Fahrer. Darunter ein Quartett aus dem Oberland: Bei der Elite nimmt der 36-jährige Routinier Simon Zahner (Dürnten) seine 13. WM in Angriff. In der U23-Kategorie stehen die beiden Gibswiler Kevin Kuhn (21) und Felix Stehli (19) am Start. Kuhn, der in dieser Saison als erster Schweizer überhaupt den Gesamtsieg im U23-Weltcup holte und nächste Saison in der Elite fahren wird, gilt als Topfavorit. Bei den U23-Frauen wurde die 20-jährige Lara Krähemann (Egg) nominiert. (zo)

Langlauf: Weber läuft zweimal aufs Podest

Mit einem Sieg und einem 2. Rang gelingen Anja Weber vom SC am Bachtel am Continental-Cup in Pragelato (ITA) zwei gute Läufe. Im Klassisch-Rennen über 15 km verpasst die Hinwilern den Sieg nur um 0,2 Sekunden. Nicht zu bezwingen war Weber dafür über 5 km (Skating). Klubkollege Nicolas Wigger aus Gibswil erreichte derweil die Plätze 11 (30 km/klassisch) und 25 (10 km/Skating). (zo)

Skispringen: Peter bewährt sich im Continental-Cup

Dominik Peter erreichte beim Continental-Cup auf der HS-140-Schanze in Klingenthal (GER) die Ränge 8 und 12. Der Fischenthaler wird nun ab Freitag wieder bei der nächsten Weltcup-Station im polnischen Zakopane eingesetzt. (zo) 

Curling: Europameisterinnen zu stark fürs Neuenschwander-Team

Die Gockhauserin Esther Neuenschwander ist mit dem CC Aarau am stark besetzten World-Tour-Turnier im kanadischen Yorkton in den Viertelfinals ausgeschieden. Dort scheiterte das Team mit 3:7 an den aktuellen Europameisterinnen aus Schweden. Zuvor hatte die Crew um Silvana Tirinzoni die im Triple-K.o.-Modus durchgeführte Vorrunde mit einem 8:4 über den CC Oberwallis mit Skip Elena Stern (Adetswil) überstanden. (zo)

Rodeln: Natalie Maag wird EM-Zwölfte

Natalie Maag erreichte beim Weltcup-Rennen in Lillehammer (NOR) den 14. Platz. Mit dieser Klassierung reichte es der Wernetshauserin bei diesem auch als Europameisterschaft zählenden Wettkampf zum 12. Rang. Bei nebligen Bedingungen hatte die 22-Jährige in beiden Läufen insbesondere im oberen Teil der Bahn jeweils Mühe und verlor dadurch einiges an Zeit. Dafür überzeugte sie beim Start. So gelang ihr im zweiten Lauf sogar die sechstschnellste Startzeit. «Mit den grossen Fehlern, die mir in den Kurve 5 und 6 unterlaufen sind, ist der 14. Rang eigentlich ein zufriedenstellendes Ergebnis», zog Maag Bilanz. Siegerin des Rennens wurde Tatjana Iwanowa (RUS). Im Gesamtweltcup liegt die Oberländerin nun auf Rang 11. In der Setzliste konnte sie sich allerdings nicht mehr halten und muss somit das erste Mal in dieser Saison den Nationencup bestreiten. Weiter geht es für Maag am kommenden Wochenende im lettischen Sigulda. (zo)

Skispringen: Podestplätze für Peter im Alpencup

Der Fischenthaler ­Dominik Peter hat bei den Alpencup-Wettkämpfen im deutschen Oberstdorf überzeugt. Peter belegte in beiden Springen den ­dritten Platz. Zweifacher Sieger war der Slowene Mark Hafnar. Nach seiner Feuertaufe bei der Vierschanzentournee hatte sich der 18-jährige Peter in Absprache mit seinen Trainern entschieden, vorerst eine Weltcup-Pause ein­zu­legen und wieder gegen Gleichaltrige zu springen. (zo)

Snowboard: Sutter verpasst in Laax den Halbfinal

Für den Pfäffiker Freestyle-Snowboarder Gian Sutter hat der erste Wettkampfeinsatz der Saison mit einer Enttäuschung geendet. Der 20-jährige Oberländer verpasste beim Weltcup-Event Laax Open auf dem Crap Sogn Gion in der Slope­style-Qualifikation den Vorstoss in den Halbfinal. Sutter totalisierte bei seinen zwei Läufen auf dem Kurs mit den sechs Elementen total 39,03 Punkte. Der US-Amerikaner Redmond Gerard schnappte sich mit 54,40 Punkten den letzten Halbfinalplatz. (zo)

Automobil: Wetziker Team auf dem Podest

Das Wetziker Team ­Autorama belegte zum Saison­auftakt der 24h-Series in Dubai die Plätze 3 und 7. Das Rennen musste nach etwas mehr als sieben Stunden wegen Regens abgebrochen werden. Nachdem ­beide Fahrzeuge in den Trainings respektive in der Qualifikation verunfallt waren, stellte der Podestplatz ein versöhnliches Ende dar. Die Wetziker hatten in der letzten Saison den Gesamtsieg in der TCR-Klasse gefeiert. (zo)

Unihockey: Gossau scheitert im Halbfinal

Der UHCevi Gossau hat im Ligacup den Einzug ins Endspiel knapp verpasst. Der Oberländer Kleinfeld-Erstligist forderte dem grossen Favoriten und Titelverteidiger Cazis vor 300 Zuschauern in Wetzikon ­alles ab, musste sich nach einer torreichen und spannenden Begegnung aber 11:12 geschlagen geben. Das entscheidende Tor gelang Vojtech Regi in der 56. Minute. Für den früheren tschechischen Internationalen, der schon lange im Bündnerland lebt und zehn Jahre lang in der höchsten Schweizer Liga für Furore gesorgt hatte, war es der dritte persönliche Treffer des Spiels.

Dass die Gossauer bis zum Schluss die Chance auf den Finaleinzug hatten, war nicht selbstverständlich. Denn sie erlitten einen veritablen Fehlstart, lagen gegen die mit zahlreichen prominenten Namen besetzte Mannschaft nach nur elf Minuten 0:4 hinten. Doch das Oberländer Team gab nicht klein bei und kam zurück. In der 31. Minute gelang ihm der erstmalige Ausgleich (6:6). Danach hatte Cevi bis zur Schlussphase die Vorteile in seiner Hand, führte mehrfach, ehe die Gäste das Glück doch noch auf ihre Seite zwangen. Im Cup-Final trifft Cazis auf den UHC Kappelen. (zo)

Langlauf: SCAB-Erfolge im französischen Jura

Auf den Loipen der Olympischen Jugendspiele im französischen Jura wurde der zweite nationale HNT-Wettkampf der U16 ausgetragen. Nach dem etwas enttäuschenden Saisonauftakt in Realp wusste die Delegation des SC am Bachtel in Le Brassus das Steuer herumzureissen.

Zwei Tagessiege in den jeweiligen Altersklassen durch Constantin Zisler und ­Tabea Knobel und ein weiterer Podestplatz durch Mathieu Krayenbühl (2. Rang) waren auf der stark vereisten Strecke, die zudem mit technischen Hindernissen (Rennformat XCX) erschwert wurde, die Ausbeute. Die zwei Platzierungen in den Top Ten durch Celia Rüegg (6. Rang) und Emma Kaufmann (8. Rang) rundeten den erfolgreichen SCAB-Auftritt ab. (zo)

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