×
Sportnews in Kürze

Jeannine Gmelin verpasst an WM den A-Final

Die wichtigsten Meldungen aus dem Regionalsport im Newsticker.

Redaktion
Züriost
Freitag, 23. September 2022, 12:12 Uhr Sportnews in Kürze

Ticker

Rudern: Gmelin kommt im WM-Halbfinal nicht in die Top 3

Jeannine Gmelin wird an der WM in Tschechien nicht um die Medaillen kämpfen. Im ausgeglichenen Halbfinal konnte sich die Ustermerin nicht in den Top 3 klassieren und wird damit um die Plätze 7 bis 12 fahren.

Schon früh zeichnete sich hinter der vorne weg fahrenden Niederländerin ein Dreikampf um die beiden weiteren Plätze im A-Final ab. Gmelins Kontrahentinnen aus Australien und China hatten bei Rennhälfte einen kleinen Vorsprung, die Weltmeisterin von 2017 konnte das Delta aber nicht mehr ausgleichen. Im Gegenteil: Auf dem dritten Rennviertel verlor sie gegenüber der Chinesin weitere vier Zehntel und lag damit vor der Endphase 0,62 Sekunden zurück. Das erhoffte Comeback gelang auch anschliessend nicht, im Ziel fehlten Gmelin 2,7 Sekunden zum Finaleinzug.

Natürlich ist dies für die erfolgsverwöhnte 32-Jährige ein ungewohntes Resultat, allerdings hatte sie nicht gleiche Aspirationen hegen dürfen wie sonst. Gmelin hatte während der EM in München nach einem positiven Corona-Test aufgeben müssen und war anschliessend auch in der WM-Vorbereitung substanziell zurückgeworfen worden. Schon nach den beiden ersten Rennen in Racice hatte sie verlauten lassen, sie habe aktuell nicht mehr viele Reserven. (mke)

 

Eishockey: Dübendorf scheitert im Cup früh

Der EHC Dübendorf ist im National Cup, der seit letzter Saison ohne Profiteams stattfindet, in der 5. und letzten Qualifikationsrunde ausgeschieden. In der letzten Saison wurden sie erst im Final von Arosa gestoppt. Nun unterlagen die Glattaler im heimischen «Chreis» ihrem MHL-Ligakonkurrenten Seewen gleich 0:5. An den Zentralschweizern war der EHCD auch in der letzten Saison im Playoff-Viertelfinal gescheitert, er unterlag in der Best-of-5-Serie knapp 2:3. Am Mittwochabend nun kassierten die Dübendorfer eine deutliche Klatsche. Während Seewen sich effizient zeigte, war der EHCD offensiv inexistent. (zo)

Squash: Steinmann scheidet in Kario aus

Dimitri Steinmann ist beim mit 300000 US-Dollar dotierten Egyptian Open in Kario in der 2. Runde ausgeschieden. Der Dübendorfer rettete sich gegen Abdulla Mohd Al Tamimi aus Quatar nach 0:2-Satzrückstand zwar in den fünften Satz. Diesen aber verlor Steinmann 9:11. In der 1. Runde hatte sich der 25-jährige Glattaler in fünf Sätzen gegen den Ägypter Zahed Salem durchgesetzt. (zo)

Eishockey: Senteler verlängert bei Meister EVZ

Der Schweizer Meister EV Zug hat den Vertrag mit Sven Senteler um drei Jahre bis 2026 verlängert. Der 30-Jährige aus Wangen spielt seit 2015 für den EVZ und hat sich bei den Zentralschweizern zu einem wichtigen Pfeiler auf der Center-Position entwickelt. Senteler stammt aus dem Nachwuchs der ZSC Lions. (sda/zo)

Motocross: Betschart erneut Vize-Meister

Franco Betschart hat die Schweizer Motocross-Meisterschaft erneut auf dem 2. Rang beendet. Am abschliessenden Rennwochenende in Roggenburg (BL), an dem insgesamt 4 Läufe ausgetragen wurden, belegte er in den Tagesklassementen die Ränge 5 und 6. Im Gesamtklassement arbeitete er sich so noch auf den zweiten Schlussrang vor hinter Valentin Guillod (Môtier). Schon 2021 hatte Guillod die Meisterschaft vor Betschart gewonnen. (zo)

Fussball: Winikon fordert im FVRZ-Cup ein Zweitliga-Team

In der 3. Runde des FVRZ-Cups geniessen von den verbliebenen Klubs aus der Region einzig Brüttisellen-Dietlikon und Rot Weiss Winikon Heimrecht. Allerdings treffen beide Teams auf oberklassige Teams. Möglich ist auch noch ein Derby. Greifensee trifft nämlich auf den Sieger der Partie Hinwil - Wiedikon. Echte Chancen auf ein Weiterkommen hat auch Bauma. Der Viertligist trifft auf das gleichklassige Galatasaray. (zo)

FVRZ-Cup, 3. Runde (Partien mit regionaler Beteiligung): Brüttisellen-Dietlikon (3. Liga) - Witikon (2.), Galatasaray (4.) - Bauma (4.), Hellas (4.) - Dübendorf (2.), Hinwil (3.)/Wiedikon (2.) - Greifensee (2.), Rot Weiss Winikon (4.) - Oerlikon/Polizei (2.), Wipkingen (3.) - Volketswil (2.) - Austragungsdatum: Donnerstag, 20. Oktober.

Rudern: Gmelin steht im WM-Halbfinal

Jeannine Gmelin ist an den Weltmeisterschaften im tschechischen Racice via Hoffnungslauf in den Halbfinal vorgestossen. Die Ustermer Skifferin klassierte sich in ihrer Serie auf dem 2. Platz. Gmelin musste einzig der Tschechin Lenka Antosova knapp den Vortritt lassen, hielt dafür aber die neben ihr rudernde US-Amerikanerin Kara Kohler in Schach, die als Dritte den Halbfinaleinzug überraschend verpasste. Kohler hatte an den letzten Weltmeisterschaften 2019 die Bronzemedaille gewonnen. Gmelin, die Weltmeisterin von 2017, wurde damals in Österreich Fünfte. (zo)

Motorrad: Erster Sieg für Krummenacher

Randy Krummenacher hat sein bisher erfolgreichstes Rennwochenende in der Italienischen Superbike-Meisterschaft hinter sich. In Mugello siegte der Töffprofi aus dem Grüt am Samstag erstmals in dieser Saison (Bild), am Sonntag liess er einen zweiten Rang folgen. «Ich bin sehr zufrieden», sagte er denn auch. Am Samstag setzte er sich im Regenrennen durch. Bei trockenen Bedingungen am Sonntag sei es schwieriger gewesen, die Pace der Spitzenfahrer mitgehen zu können. Letztlich profitierte er von einem Motorschaden von Meisterschafts-Leader Michele Pirro.

Krummenacher, Supersport-Weltmeister von 2019, hatte die Supersport-WM Ende 2021 verlassen, um in der Langstrecken-WM und in der italienischen Meisterschaft zu fahren. Wegen einer langwierigen Corona-Erkrankung verpasste und einem Wadenbeinbruch verlief das Jahr aber nicht wie erhofft. Der 32-Jährige verpasste die Langstrecken-WM-Saison und auch den Auftakt in die italienische Meisterschaft. Dort liegt er nun vor dem abschliessenden Rennwochenende in Imola (8./9. Oktober) auf dem 4. Gesamtrang. (zo)

Skispringen: Peter am Sommer-GP 22.

Erstmals seit seiner Knieoperation startete Dominik Peter an einem Sommer-GP. Der 21-jährige Fischenthaler Weltcupspringer belegte im rumänischen Rasnov den 22. Rang im Einzel, wurde zusammen mit Gregor Deschwanden im neu eingeführten «Super Team»-Wettkampf Fünfter und belegte im Mixed-Team zusammen mit Deschwanden, Sina Arnet und Emely Torazza den vierten Rang, wobei er die drittbeste Weite erreichte. Nicht im Team-Wettkampf, aber im Frauen-Einzel war Rea Kindlimann am Start. Die 19-Jährige Gibswilerin, für die es die erste Sommer-GP-Saison ist, belegte den 24. Rang. (zo)

Mountainbike: Konny Looser an der Marathon-WM 25.

Für Mountainbiker Konny Looser brachte die Reise an die Marathon-WM in Dänemark keinen Erfolg. Der Hinwiler kam unter über 100 Teilnehmern nicht über den 25. Rang hinaus. Dass er sich mehr erhofft hatte, verhehlt Looser nicht, gleichzeitig wusste er das Resultat aber auch realistisch einzuschätzen: «Bei solch einem Rennen darf man sich so gut wie keine Fehler oder Ausrutscher erlauben. Von beidem gab es heute leider etwas zu viel für mich.» Er habe aber eine solide Leistung gezeigt und seine Form sei im Hinblick auf die nächsten Rennen «wieder ziemlich gut». Besser lief es seiner Frau Vera Looser, die im Nationaltrikot Namibias im knapp 50-köpfigen Feld der Frauen als 9. in die Top Ten fuhr. (zo)

Fussball: Oberländer Sextett in der 3. Cup-Runde

Nach der zweiten Runde im FVRZ-Cup sind noch sechs Teams aus der Region im Wettbewerb vertreten. Darunter mit Bauma und Winikon auch zwei Viertligisten, wobei Winikon mit Meilen einen Höherklassigen ­eliminierte. Zweitligist Rüti hingegen scheiterte am Drittligisten Siebnen. (zo)

FVRZ-Cup, 2. Runde: Rüti (2.) - Siebnen (3.) 3:4. Wallisellen (3.) - Greifensee (2.) 0:2. Rafzerfeld (3.) - Dübendorf (2.) 3:5 n.P. Benfica Clube de Zurique (4.) - Brüttisellen-Dietlikon (3.) 0:1. Stäfa (3.) - Wald (3.) 6:4 n.P. Volketswil (3.) - Männedorf (3.) 2:1. Rot Weiss Winikon (4.) - Meilen (3.) 3:1. Weisslingen (4.) - Bauma (4.) 2:3. Schwerzenbach (4.) - Bassersdorf (2.) 2:7.

Rudern: Jeannine Gmelin in Hoffnungslauf verwiesen

Jeannine Gmelin wird am ersten Tag der Ruder-WM in Racice (CZE) in den Hoffnungslauf verwiesen. Die Ustermerin kommt in ihrem Vorlauf im Einer nur auf den dritten Platz. Die 32-Jährige bestritt ihren ersten Wettkampf seit der Covid-Erkrankung an den Europameisterschaften in München. «Entsprechend stieg ich ohne grosse Erwartungen ins Rennen», so Gmelin. Nur die Vorlauf-Siegerin qualifizierte sich direkt für die Halbfinals. Gmelin liess die Deutsche Alexandra Förster und die Französin Emma Lunati ziehen und schonte Kräfte für die nächsten Rennen. Gmelin: «Immerhin fand ich sofort wieder einen guten Rhythmus.» (sda/zo)

Leichtathletik: Abraham läuft in Kopenhagen Bestzeit

Trotz seiner 40 Jahren wird Tadesse Abraham vom LC Uster schneller und schneller: Nach seinem Schweizer Rekord am Zürich Marathon im April verbesserte er nun auch seine persönliche Bestzeit über die Halbmarathondistanz aus dem Jahr 2015 – und zwar deutlich. In Kopenhagen lief der Europameister von 2016 nach 59:53 Minuten über die Ziellinie und blieb damit zum ersten Mal unter der magischen 1-Stunden-Marke. Sein bisherige Bestleistung lag bei 1:00:42 Stunden. In einem sehr stark besetzten Feld wurde Abraham 14. Für den Läufer des LCU war die Leistung in Dänemarks Hauptstadt ein wichtiger Meilenstein in der Vorbereitung  auf seinen nächsten Marathon im November in New York. Diesem Höhepunkt kann er voller Zuversicht entgegenblicken.

Noch weiter vorne als Abraham klassierte sich Dominic Lobalu, das Lauftalent, das aus dem Südsudan flüchtete und nun für den LC Brühl startet. Der 24-Jährige kam nach 59:12 ins Ziel und wurde Fünfter. Auf Sieger Milkesa Menghesha aus Äthiopien verlor er 14 Sekunden. In Kopenhagen ebenfalls am Start war Julien Wanders. Der Genfer kämpft sich nach einem Ermüdungsbruch zurück und ist noch nicht auf dem Niveau vergangener Tage. Er benötigte für die 21,1 Kilometer 1:03:47 Stunden und blieb damit rund viereinhalb Minuten über seiner Bestzeit und dem Europarekord. Überzeugen konnte hingegen Morgan Le Guen, der Genfer wurde in 1:02:06 guter 26. (tmü/zo)

Fussball: Junger Ustermer neu im FCZ-Profikader

Nachwuchsspieler Selmin Hodza aus Uster gehört ab sofort dem Profikader des FC Zürich an. Der 19-Jährige war seit Februar 2022 bereits Teil des erweiterten Kaders der Profimannschaft und wird nun definitiv aufgenommen. Hodza wechselte 2017 vom FC Uster zum FC Zürich. Seit Sommer 2021 spielte er für die U21, wo er als Aussenverteidiger zum Leistungsträger wurde. Im November 2021 kam der Ustermer beim Testspiel gegen den VfB Stuttgart zu seinem Debüt in der ersten Mannschaft, seither absolvierte er zwei Pflichtspieleinsätze für den FCZ.  Im Schweizer Cup gegen den SC Cham gelang ihm vor Kurzem sein erster Assist. (zo)

Leichtathletik: Saisonbestwert für Brand

Dany Brand hat beim internationalen Meeting in Bellinzona über 400 m Hürden seine Saison mit einem Ausrufezeichen beendet. Der Rütner, der im Juli die WM in Eugene (USA) wegen einer Corona-Infektion verpasst hatte und später an der EM in München im Vorlauf gescheitert war, stellte in 49,51 Sekunden eine persönliche Saisonbestzeit auf. Er wurde damit in der B-Serie Dritter und war der schnellste der drei im Tessin über 400 m Hürden gestarteten Schweizer. Zuvor war der 26-Jährige heuer nie unter 50 Sekunden geblieben. Brand scheint die Bahn in Bellinzona sowieso zu liegen – im letzten Jahr stellte er da seine persönliche Bestzeit (48,96) auf. (zo)

Tanzen: Zweimal Bronze für junge Gockhauserin

Die Gockhauserin Mila Martic hat an den Schweizer Steptanz-Meisterschaften in Zürich gleich zweimal Bronze geholt – in den Kategorien Junior Solo und Duo, an der Seite von Nubia Buchli. Die 16-Jährige konnte sich dadurch für die Weltmeisterschaften vom November in Deutschland qualifizieren. (zo)

Unihockey: Lösbare Cup-Aufgaben für Laupen und Floorball Riders

In den Achtelfinals des Schweizer Cups bekommt es der UHC Uster gleich mit dem gleichklassigen Kantonsrivalen Rychenberg Winterthur zu tun. Lösbare Aufgaben gegen B-Klassige erhielten die Oberländer Frauenteams. Der UHC Laupen reist zu den Nesslau Sharks, die Floorball Riders sind zu Gast bei Red Lions Frauenfeld. Die Partien sind für den Samstag, 15. Oktober angesetzt. (zo)

Klettern: Köhler holt SM-Silber im Bouldern

Anja Köhler (Wila) hat an den Schweizer Meisterschaften in Lausanne die Silbermedaille in der Disziplin Bouldern gewonnen. Die 18-Jährige löste im Final zwei Boulderprobleme in nur zwei Versuchen und wurde hinter der Churerin Natalie Bärtschi Vizemeisterin. Schon nach der Qualifikation hatte Köhler als Dritte unter den zehn Teilnehmerinnen auf Podestkurs gelegen. Die Wilemerin sicherte sich damit nach mehreren Nachwuchsmedaillen nun auch erstmals an einer Elite-SM Edelmetall. (zo)

Triathlon: Jasmin Weber bei Debüt gleich Fünfte

Jasmin Weber hat ihren ersten Start über die Mitteldistanz (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren, 21,1 Kilometer Laufen) erfolgreich hinter sich gebracht. Die 24-jährige Hinwilerin belegte am Ironman 70.3 in Erkner in der Nähe von Berlin den 5. Rang. Auf der Schwimmstrecke setzte sie sich an die Spitze und im abschliessenden Halbmarathon zeigte sie mit einer Zeit von 1:30 Stunden eine starke Leistung. Auf den für sie sehr ungewohnten 90 Radkilometern belegte sie den 13. Disziplinenrang. (zo)

Judo: Kocher erneut mit Finaleinzug

Eine Woche nach dem zweiten Rang am European Open in Oberwart ist Fabienne Kocher erneut an einem internationalen Turnier in der Kategorie bis 52 Kilogramm bis in den Final vorgestossen. Die Weltranglisten-Achte aus Riedikon musste sich am European Open in Riccione (ITA) nur Mascha Ballhaus geschlagen geben. Die 20-Jährige Deutsche liegt in der Weltrangliste auf dem 15. Rang. (zo)

Eishockey: Wetzikon scheitert im Cup

So hatte sich der EHC Wetzikon die Hauptprobe vor dem Saisonstart nicht vorgestellt: Im National Cup, der nur noch unter den Amateurklubs ausgetragen wird, verlor der EHCW zu Hause gegen Bellinzona 3:4 nach Verlängerung und scheidet damit bereits in der zweitletzten Qualifikationsrunde aus.

Die Wetziker führten gegen ihren Erstliga-Gruppenkonkurrenten zwar nie, machten aber einen 1:3-Rückstand wett und hatten in der Overtime Pech bei einem Pfostenschuss, ehe den Tessinern ein Penalty zugesprochen wurde, den Alain Rosselli gegen EHCW-Keeper Justin Gianola verwertete. (zo)

Squash: Steinmann so gut wie noch nie

Der Dübendorfer Profisquasher Dimitri Steinmann startete seine Saison mit einem Ausrufezeichen: An der «Qatar Classic», einem «Platinum»-Turnier der PSA World Tour und damit der höchsten Stufe überhaupt, erzielte der 25-Jährige sein bestes Karriereergebnis. Steinmann stiess bis in die Achtelfinals vor. Dort schied er in drei Sätzen gegen den Peruaner Diego Elias aus, der momentan in der Weltrangliste an vierter Stelle liegt und das mit 187 500 Dollar dotierte Turnier im Vorjahr gewonnen hat.
Zuvor hatte Steinmann, der vor dem Turnier im Weltranking an 42. Stelle lag, zwei besser klassierte Spieler bezwungen. In der Startrunde schlug er Adrian Waller (PSA 24) aus Grossbritannien in vier Sätzen. Danach setzte er sich gegen den Mexikaner Leonel Cardenas (PSA 36) durch, wobei er über die volle Distanz von fünf Sätzen musste.

«Es ist ein unglaubliches Gefühl, erstmals die Runde der letzten 16 erreicht zu haben. Ich bin sehr glücklich», sagte Steinmann nach dem Zweitrundensieg. Und er nahm sich selber in die Kritik: «Als ich 2:1 führte sah ich die Ziellinie und spielte etwas überhastet, weil ich noch nie in dieser Situation war.» Steinmann verlor den vierten Satz sang- und klanglos, fing sich aber wieder und setzte sich doch noch durch.

Demnächst wird Steinmann sein Können in der Region unter Beweis stellen: In Uster  finden vom 22. bis am 25. September die Schweizer Meisterschaften statt. Steinmann startet als Titelverteidiger. (zo)

Eishockey: Dübendorf im Cup weiter, Dürnten out

Im National Cup, der auch diese Saison ohne die Profiklubs ausgetragen wird, hat der EHC Dübendorf in der zweitletzten Qualifikationsrunde eine hohe Hürde übersprungen. Gegen MHL-Ligakonkurrent Chur gewannen die Dübendorfer nach einem 0:2-Rückstand noch 3:2. Das Team von Trainer Reto Stirnimann drehte die Partie drei Minuten vor Schluss, als Jari Allevi und Damon Puntus innert 43 Sekunden trafen.

Chancenlos waren die Dürnten Vikings. Der Zweitligist ging gegen MHL-Klub Seewen 1:14 unter. Erstligist Wetzikon spielt seine Partie der zweitletzten Qualifikationsrunde am Samstag gegen Bellinzona. (zo)

Dressur: OKV-Finalwochenende in Fehraltorf

Am Wochenende wurde der OKV-Dressurfinal vom Reitverein vom Kempttal bei besten Wetterbedingungen auf der Anlage Barmatt in Fehraltorf durchgeführt. In der sportlich anspruchsvollsten Stufe 3 mit den beiden Programmen L15 und L16 setzte sich die 16-jährige Antonia Winnewisser (Wattwil) auf dem 11-jährigen Pav Nobility vor Dominique Suter (Dörflingen) mit Raphael und Fabienne Büche (Diessenhofen) mit Chica Lewinia durch. Die beiden Erstklassierten erreichten über 69 Prozentpunkte, Winnewisser fast 70. Der Vorsprung auf die Drittklassierten war mit fast drei Prozentpunkten deutlich.

In der Stufe 2 mit den Programmen GA 07 und GA 10 ­setzte sich die junge Madetswilerin ­Aurelia Antonilli mit Cookie N Cream mit 66,68 Prozentpunkten durch vor Daria Meier (Dielsdorf) mit Go for Gold B und Monika Fürst (Trüllikon) mit Shana CB CH. In der Stufe 1 schliesslich mit den Programmen GA 03 und GA 06 setzte sich Valentina Bänninger (Kilchberg) im Duell um den Gesamtsieg gegen Patricia Tschudi (Schönenberg) durch. Dritter wurde Lars Stucki (Grü­ningen). 

Triathlon: Possberg gewinnt National League

Die Fehraltorferin Vanessa Possberg hat die Elite-Gesamtwertung der National League für sich entschieden. Am vierten und letzten Rennen der Serie in Yverdon belegte die 18-Jährige den 2. Rang. Über die Sprintdistanz (750 m Schwimmen, 15 km Radfahren, 5 km Laufen) kam die Fehraltorferin 19 Sekunden hinter Siegerin Livia Wespe ins Ziel. 

Auf der Laufstrecke hatte Possberg sich zwischenzeitlich absetzen können, sie brachte ihre Führung aber nicht ins Ziel. In der Gesamtwertung setzte sich Possberg vor Wespe durch. Bei ihren weiteren zwei National-League-Starts in diesem Jahr hatte sie die Ränge 3 und 4 belegt. Mit dem Gesamtsieg überraschte sie sich selber: «Anfangs Saison hatte ich überhaupt nicht erwartet, dass ich die Gesamtwertung gewinne», wird sie in einem Communiqué zitiert.

Auch bei den Männern erreichte ein Athlet aus der Region das Podest: Der erst 16-jährige Näniker Antoine L'Hôte wurde Dritter in Yverdon und ebenfalls Dritter in der Gesamtwertung. Den Gesamtsieg sicherte sich dort Maxime Fluri. (zo)

Klettern: Köhler in Uster auf dem Podest

Erfolg für Anja Köhler aus Wila: In der Ustermer Kletterhalle Griffig, wo am Samstag die nationale Wettkampfserie Swiss Climbing Cup gastierte, landete die 18-Jährige als Zweite auf dem Elite-Podest. Köhler musste sich in der Disziplin Leadklettern im Final nur der Bernerin Andrea Kümin geschlagen geben. Bereits die Qualifikation hatte die Oberländerin als Zweite unter den sieben Elitekletterinnen beendet. Für Köhler war es bereits der zweite Podestplatz im ersten Elite-Jahr. Auch im Juni in Niederwangen war sie im Swiss Cup Zweite geworden. Rund 60 Athletinnen und Athleten in den Kategorien Elite und U18 massen sich in Uster, wo der zweitletzte Swiss Climbing Cup der Saison stattfand. Bei den Männern setzte sich Dimitri Vogt (Worben) durch. (zo)

Mountainbike: Joel Roth gelingt Karriere-Bestresultat

Joel Roth hat beim 9. und letzten Weltcup-Rennen der Saison im Cross-Country sein bisher bestes Resultat auf dieser Stufe erzielt. Der in Hittnau wohnende Fahrer klassierte sich im italienischen Val di Sole auf Platz 10. Er war damit viertbester Schweizer. Im Gesamtweltcup beendete der 23-Jährige die Saison auf Rang 25. (zo)

Duathlon: Gossauer an der WM Sechster

Zweimal hintereinander hatte Jens-Michael Gossauer zuletzt an den Langdistanz-Weltmeisterschaften in Zofingen die Silbermedaille geholt. Jetzt ist seine Serie gerissen. Der Bäretswiler klassierte sich am Sonntag bei der WM in Zofingen auf dem 6. Platz. Der 29-Jährige verlor nach den insgesamt 40 km Laufen und 150 km Velofahren auf den neuen Weltmeister Matthieu Bourgeois, der im Vorjahr Dritter geworden war, knapp eine Viertelstunde. Schweizer Erfolgsmeldungen gab es gestern gleichwohl. Melanie Maurer wurde Weltmeisterin, bei den Männern holte Michael Ott Bronze. (zo)  

Judo: Stump und Kocher überzeugen

Nils Stump und Fabienne Kocher haben am European Open in Obewart (AUT) überzeugt. Der Ustermer Stump gewann in der Kategorie bis 73 Kilogramm die Goldmedaille. Stump bezwang im Final den Rumänen Adrian Sulca. Die Riedikerin Fabienne Kocher beendete den Wettkampf in der Kategorie bis 52 Kilogramm auf dem 2. Rang. Die Weltranglisten-Achte unterlag im Final der Kubanerin Melissa Munez Hurtado. (zo)

Badminton: Milena Schnider scheitert erst im Final

Die Ustermerin Milena Schnider wurde beim Future-Turnier in Pessac (FRA) erst nach insgesamt vier Siegen im Final gestoppt. Die Turnier-Nummer 4 musste sich dort der Vietnamesin Thi Anh Thu Vu 17:21, 12:21 geschlagen geben. (zo)

Aviatik: Segelkunstflieger aus Illnau holt WM-Bronze

Der in Illnau wohnhafte Jonas Langenegger erreichte an der WM im Segelkunstflug im französischen Issoudun die Bronzemedaille. Es gewann der Ungar Ferenc Toth vor dem Polen Maciej Pospieszynski. Der 29-jährige Langenegger, ein gebürtiger Thurgauer, war 2018 Weltmeister gewesen. (zo)

Fussball: Usters Drei-Städte-Turnier wieder mit GC und Winterthur

Am Mittwoch, 28. September findet bereits die 18. Ausgabe des Drei-Städte-Turniers in Uster statt. Mit dabei sind wie im Vorjahr nebst dem gastgebenden Interregio-Aufsteiger die Grasshoppers sowie Super-League-Aufsteiger Winterthur. Die letzte Austragung hatte GC für sich entschieden. Die drei Partien werden wie gewohnt über 45 Minuten ausgetragen. (zo)

Fussball: Nur ein Oberländer Derby in der 2.-FVRZ-Cup-Runde

In der 2. Runde des FVRZ-Cups darf sich Drittligist Hinwil mit dem oberklassigen Titelverteidiger Wiedikon messen. Im einzigen Oberländer Derby treffen die Viertliga-Vertreter Weisslingen und Bauma aufeinander. (zo)

FVRZ-Cup, 2. Runde (Partien mit regionaler Beteiligung): Rot Weiss Winikon (4. Liga) - Meilen (3.), Weisslingen (4.) - Bauma (4.), Hinwil (3.) - Wiedikon (2.), Rafzerfeld (3.) - Dübendorf (2.), Stäfa (3.) - Wald (3.), Siebnen (3.) - Rüti (2.), Benfica Clube de Zurique (4.) - Brüttisellen-Dietlikon (3.), Schwerzenbach (4.) - Bassersdorf (2.), Wallisellen (3.) - Greifensee (2.), Männedorf (3.) - Volketswil (3.). - Spieldatum: Samstag, 17. September.

Leichtathletik: Rüti holt Silber im Mannschaftsmehrkampf-Final

Beim Mannschafts-Mehrkampf-Final in Adliswil holt die Leichtathletikriege TV Rüti in der U18-Kategorie mit einem Total von 11'569 Punkten die Silbermedaille. Geschlagen geben mussten sich Oliver Sager, Marco Fischer, Andreas Lechler, Peer Nothurft, Nicolas Forer und Simon Tonezzer als Ersatz für den erkrankten Sadoc Furrer einzig von Herisau.

Dafür qualifiziert hatten sich die Oberländer bereits Ende Mai, als in Wetzikon mit 10'705 Punkten der vierte Platz erreicht wurde. (zo)

Leichtathletik: Meistertitel für Oberländer Nachwuchs-Athlet

An den Schweizer Nachwuchs-Meisterschaften der Kategorien U16/U18 in Riehen sorgte Marc Pfister von der LV Zürcher Oberland für den regionalen Höhepunkt. Er entschied das U16-Rennen über 600 m in 1:25,74 Minuten für sich. Wenig auf eine Medaille fehlte auch Sven Kresken (LC Dübendorf). Im Dreisprung der U18 kam er auf eine Weite von 12,84 m, wodurch es ihm zu Platz 4 reichte. Derweil klassierte sich Kreskens jüngere Klubkollegin Fabienne Imhof in der selben Disziplin in der U16 mit 10,35 m auf Rang 5. (zo)

Fussball: Seiler vom FCZ zu Winterthur

SCHWEIZ FUSSBALL TESTSPIEL FCZ YF JUVENTUS

Der FC Zürich leiht Stephan Seiler für eine Saison an Kantonsrivale Winterthur aus. Der 21-jährige Mittelfeldspieler aus Wetzikon kam beim Meister in der laufenden Saison viermal zum Einsatz, soll nun aber beim Aufsteiger in die Super League mehr Spielpraxis sammeln. (sda/zo)

Unihockey: Erstligist hat zu wenig Spieler

Und da waren es in der Erstliga-Gruppe 2 nur noch elf: Das Unihockey-Team vom Zürichsee zieht sich eineinhalb Wochen vor Saisonstart aus dem Meisterschaftsbetrieb zurück. Als Grund gibt der Verein Spielermangel an. Die jeweiligen Gruppengegner, darunter auch der UHC Pfannenstiel, werden deswegen in der Qualifikation nun zwei Partien weniger als geplant bestreiten. (mak/zo)

Handball: Uster/GC Amicitia scheitert im Cup

Erstligist Uster/GC Amicitia muss sich beim ersten Ernstkampf in der 1. Vorrunde des Schweizer Cups dem gleichklassigen Pfader Neuhausen knapp 26:27 (14:13) geschlagen geben. Das neuformierte und von Arthur Brunner gecoachte Team geriet zunächst mit einigen Toren in Rückstand, lag aber im zweiten Abschnitt bis zehn Minuten vor Schluss sogar noch 23:20 in Führung. Dieses Polster sollte aber nicht reichen. Besonders bitter: Mit dem letzten Freiwurf vor der möglichen Verlängerung traf der langjährige NLA-Spieler Rares Jurca siegbringend für Neuhausen. (zo)

Triathlon: Anja Weber schafft Top-30-Platz an Weltcup

Die Hinwilerin Anja Weber klassierte sich beim Weltcup im norwegischen Bergen über die Sprintdistanz auf Platz 29. Sie verlor dabei rund zwei Minuten auf die schwedische Siegerin Tilda Mansson. Die 21-Jährige überzeugte dabei insbesondere auf der Schwimmstrecke, wo sie eine der Schnellsten überhaupt im Feld war. Während Weber sich auf dem Rad immer noch auf den vorderen Positionen zeigte, verlief der letzte Abschnitt auf dem Rad nicht nach Wunsch. (zo)

Biathlon: Sebastian Stalder fehlt wenig zu WM-Bronze

An den Sommer-Weltmeisterschaften in Ruhpolding (GER) erreichte Sebastian Stalder die Plätze 11 (7,5 km, Super-Sprint) und 21 (7,5 km Sprint). Beim abschliessenden Wettkampf mit dem Schweizer Team verpasste der Walder im Sprint einer Dreiergruppe den Bronzeplatz nur um 0,6 Sekunden. (zo)

Unihockey: «Pfanni» verpflichtet Captain des polnischen Nationalteams

Erstligist UHC Pfannenstiel vermeldet einen interessanten Zuzug. Aus der höchsten polnischen Liga stösst Offensivspieler Lukasz Chlebda zu den Oberländern. Chlebda war zuletzt mit 78 Punkten aus 19 Partien Ligatopskorer. Und bringt auch einiges an internationaler Erfahrung mit. Er absolvierte fünf Weltmeisterschaften und war bei der letzten WM-Qualifikation Captain des polnischen Teams. 

Der 30-Jährige weilte im August zu Probetrainings im Oberland und überzeugte die Verantwortlichen von «Pfanni» mit seinem Spielverständnis, seiner Kaltblütigkeit, vor allem aber auch als Person. Chlebda wird Anfang September mit seiner Familie in die Schweiz ziehen und bei einer Bank arbeiten. Der UHC Pfannenstiel schreibt in seiner Mitteilung, der ausländische Zuzug belaste das Vereinsbudget «in keinster Weise». (zo) 

Eishockey: Noch ein Verteidiger für den EHCW

Gut drei Wochen vor der neuen Saison hat Erstligist EHC Wetzikon sein Kader mit einem Routinier ergänzt. Vom HC Luzern stösst Verteidiger Manuel Grigioni zum Team. Der 27-Jährige ist beim EHCW kein Unbekannter: Bereits in der Saison 2015/16 trug er das Wetziker Dress in 29 Partien (1 Tor/5 Assists) als Leihgabe der Rapperswil-Jona Lakers. Für die Rosenstädter, bei denen der gebürtige Bündner die höheren Juniorenstufen durchlaufen hatte, absolvierte er 30 Spiele in der NLA und 15 in der NLB, ehe er für eine Saison zur EVZ Academy wechselte (36 NLB-Spiele). Seit der Saison 2017/18 spielt Grigioni in der 1. Liga. Für Uzwil, die Pikes Oberthurgau und zuletzt den HC Luzern sammelte er in 124 Spielen 59 Skorerpunkte (26 Tore/33 Assists). «Ich freue mich darauf, in der Mannschaft viele bekannte Gesichter zu sehen und natürlich freue ich mich auch auf Headcoach Christian Modes, der ein super Tpy ist», wird Grigioni auf der Klubwebsite zitiert. (zo)

Motocross: Betschart erneut auf dem Podest

Am Motocross im schaffhausischen Beggingen fuhr der Wetziker Franco Betschart zum wiederholten Mal in dieser Saison in der MX2-Klasse aufs Podest. Betschart wurde im ersten Lauf Sechster und im zweiten Lauf Zweiter, was ihm in der Tagesrangliste den dritten Rang einbrachte. Vor den beiden letzten Rennen im Rahmen der Schweizer Meisterschaften liegt der Wetziker in der Gesamtwertung auf dem dritten Zwischenrang hinter zwei Westschweizern. Der Abstand auf den zweitplatzierten Bryan Boulard beträgt lediglich drei Zähler. Valentin Guillod hingegen liegt mit 100 Punkten Vorsprung quasi uneinholbar an der Spitze. (zo)

Fussball: Gossau scheitert an Unterklassigem

Zweitligist FC Gossau ist in der ersten Runde des Regionalcups ausgeschieden. Der FCG stolperte über den Drittligisten Männedorf (5:7 nach Penaltys). Sowohl Rüti (6:3) gegen Küsnacht als auch Dübendorf (1:0) gegen Racing Club setzten sich derweil gegen Dritt­ligisten durch.  (zo)

Squash: Steinmann wird an der Einzel-EM Fünfter

Dimitri Steinmann beendete die Einzel-EM in Hamburg auf dem 5. Platz. Der Dübendorfer hatte sich im Viertelfinal der Nummer 2 des Turniers, dem Franzosen Victor Crouin, nach fünf Sätzen geschlagen geben müssen. In den Spielen um die Plätze 5 bis 8 setzte er sich danach durch. Steinmann Bezwinger Crouin unterlag im Final schliesslich Nicolas Müller. Der 33-Jährige ist der erste Schweizer Squash-Europameister überhaupt. Die Pfäffikerin Cindy Merlo beendete die EM auf dem 11. Rang. (zo) 

Mountainbike: Etappensieg für Vera Looser zum Abschluss

Die Hinwilerin Vera Looser und ihre Partnerin Kim Le Court entschieden am Swiss Epic die 5. und letzte Etappe mit Start und Ziel in Davos für sich. Für das Duo war es zum Abschluss des über knapp 360 km führenden Mehretappen-Rennens im Kanton Graubünden der erste Etappensieg. Looser und ihre Kollegin aus Mauritius beendeten das Rennen im 3. Gesamtrang. (zo)
 

Kunstturnen: Kratter mit Team knapp an Bronze vorbei

Die Schweizer Kunstturner mit dem Rütner Moreno Kratter verpassten am Team-Wettkampf an der EM in München die Bronzemedaille nur knapp. Die Schweizer bestätigten mit dem 4. Rang im Final die starke Leistung aus der Qualifikation. Gerade einmal zwei Punkte fehlten Kratter, Noe Seifert, Andrin Frey, Marco Pfyl und Dominic Tamsel nach sechs Geräten auf die drittplatzierte Türkei. Dennoch ist die geschaffte WM-Qualifikation eine weitere Erfolgsmeldung für das Schweizer Team, das eine beachtliche Breite an den Tag legte. (sda)

OL: Rancan an der SM auf Platz 11

An den Schweizer OL-Meisterschaften über die Mitteldistanz in Corcelles verpasste der Ustermer Riccardo Rancan die Top Ten als Elfter knapp. Sowohl bei den Männern als auch den Frauen setzten sich im Berner Jura die Favoriten durch. Mitteldistanz-Weltmeister Matthias Kyburz bewältigte die Strecke über 5,2 km am schnellsten. Bei den Frauen bestätigte Simona Aebersold ihre gute Form, welche ihr unlängst an der EM in Estland den Titel eingebracht hatte. (sda/zo)

Unihockey: Junges Duo wechselt zu den Floorball Riders

Die Floorball Riders haben zwei junge Spielerinnen verpflichtet. Von Ligakonkurrent Zug United wechseln Simona Chinotti und Julija Rozite zu den Oberländer NLA-Frauen. Verteidigerin Chinotti (22) absolvierte letzte Saison 16 Partien für die Zentralschweizerinnen. Die 19-jährige Lettin Rozite kam in Zug vorwiegend in der U21 zum Einsatz. Die Stürmerin aber bringt die Erfahrung zweier Elite-WM-Teilnahmen mit. (zo)

Concours Complet: Minder für WM selektioniert

Nadja Minder aus Horben bei Illnau gehört an den Weltmeisterschaften im Concours Complet zum Schweizer Team. Die Titelkämpfe finden vom 15. bis 18. September im italienischen Pratoni del Vivaro statt. Die Schweizer haben sich einen Teamrang in den Top 6 zum Ziel gesetzt, was gleichbedeutend mit dem Ticket für die Olympischen Spiele  2024 in Paris wäre. (zo)

Fussball: Krasniqi nicht mehr Trainer in 1. Liga

Der Rütner Shaip Krasniqi ist bereits nicht mehr Cheftrainer beim FC Linth 04. Der ambitionierte Glarner Erstligist ist mit zwei Niederlagen denkbar schlecht in die Meisterschaft gestartet. Diese werden allerdings nicht als Grund für die Trennung genannt. Vielmehr seien «private Gründe» bei Krasniqi für den schnellen Wechsel ausschlaggebend. Dafür präsentierte der Verein schon am Dienstag mit Danijel Borilovic einen neuen Trainer.

Der langjährige Rüti-Coach Krasniqi wirkte zunächst ab Anfang Jahr als Assistent von Fabio Digenti (ex Uster) bei Linth 04. Nach dem Abgang von Digenti übernahm dann Krasniqi auf die neue Saison hin die Verantwortung. Seine Amtszeit endete nun aber nach nur wenigen Wochen. (zo)

Leichtathletik: Enttäuschung für Dany Brand

Der Rütner Dany Brand hat an der Leichtathletik-EM eine grosse Enttäuschung einstecken müssen. Brand schied über 400 m Hürden bereits im Vorlauf aus. Der 26-Jährige hatte sich zum Ziel gesetzt, den Final zu erreichen. Der auf Bahn vier laufende Brand startete schnell ins Rennen und machte einen starken Eindruck. Er bog denn auch als Zweiter auf die Zielgeraden ein. In der Schlussphase des Rennens aber zogen vier Läufer am nun stark abbauenden Brand vorbei, der zu allem Unglück die letzte Hürde auch noch touchierte. Mit der Zeit von 50,30 Sekunden belegte der Oberländer den 6. Platz. (zo)

Fussball: Uli Forte muss in Bielefeld gehen

Für Uli Forte ist das erste Engagement im Ausland schon nach wenigen Wochen zu Ende. Der 48-jährige Brüttiseller Trainer wurde bei der im Sommer aus der 1. Bundesliga abgestiegenen Arminia aus Bielefeld nach einem Fehlstart in die Saison entlassen. Alle vier Partien als Trainer von Bielefeld in der 2. Bundesliga gingen beim für den Klub historisch schlechten Saisonstart verloren. Das einzige Erfolgserlebnis für Forte war der Sieg in der 1. Cuprunde gegen einen Fünftligisten.

Forte, der in der Super League St. Gallen, die Grasshoppers, Zürich und die Young Boys trainierte hatte, wechselte im Sommer vom Challenge-League-Klub Yverdon nach Bielefeld. (sda/zo)

Schwimmen: Rang 6 für Ugolkova

Maria Ugolkova musste sich an den Europameisterschaften in Rom auf ihrer Paradestrecke 200 m Lagen mit Rang 6 begnügen. In 2:12,56 fehlten der Athletin des SC Uster Wallisellen fast 1,2 Sekunden zu den Top 3. Gold sicherte sich die Israelin Anastasya Gorbenko in 2:10,92. (sda)

Schwimmen: Ugolkova mit fünftbester Zeit in den Vorläufen

Unter den fünf am Montagmorgen im Einsatz stehenden Schweizerinnen und Schweizern an den Schwimm-Europameisterschaften in Rom glückte Maria Ugolkova, der EM-Dritten von 2018, die beste Leistung. Die Athletin des SC Uster Wallisellen kam in den Vorläufen über 200 m Lagen mit der fünftbesten Zeit weiter. (sda)

Leichtathletik: Stephan Wenk im Wallis auf Rang 17

Der Bertschiker Stephan Wenk hat den Berglaufklassiker Sierre–Zinal auf Rang 17 beendet. Wenk brauchte für die 31km lange Strecke mit 2200 Metern Anstieg 2:40.21 Stunden. Der Kenianer Mark Kangogo entschied das Rennen für sich. Er ist der erste kenianische Sieger bei der 49. Austragung von Sierre–Zinal. (zo)

Behindertensport: Früh an der WM Siebter, Frohofer wird Elfter

An der Para-Cycling-WM im kanadischen Baie-Comeau hat Handbiker Benjamin Früh aus dem Grüt im Strassenrennen der Kategorie MH1 den 7. Platz belegt. Schon im Zeitfahren war der Oberländer Siebter geworden. Der Russiker Felix Frohofer (MH4) beendete das Strassenrennen auf dem 11. Rang. (zo)

Reiten: Enttäuschender 11. Rang für Martin Fuchs

Der Bietenholzer Martin Fuchs verpasste an den Weltmeisterschaften der Springreiter im dänischen Herning die Medaille im Einzel deutlich. Der aus Position 4 in den Finaltag gestartete Zürcher fiel mit Leone Jei in den 11. Schlussrang zurück. Als Weltmeister liess sich der Schwede Henrik von Eckermann mit King Edward feiern. Der Weltranglisten-Erste und Ehemann von Janika Sprunger meisterte im Sattel von King Edward auch den fünften und letzten Umgang ohne Abwurf.

Fuchs verabschiedete sich bereits im ersten der zwei Ritte vom Sonntag aus dem engeren Favoritenkreis. Im vergleichsweise einfachen Parcours, den zwei Drittel aller Paare zu einem Blankoritt nutzten, fiel bei Fuchs an einem Oxer die Stange. Leone Jei touchierte beim Absprung mit der Vorhand. Das Paar wurde in den 8. Zwischenrang durchgereicht. Vor dem Final der Top 12 musste der 30-Jährige auf Fehler der Konkurrenz hoffen, zumal er auch noch ausserhalb eines Abwurfs zu den Podesträngen lag. Der WM-Zweite von Tryon 2018 vermochte die verbleibenden sieben Paare aber nicht unter Druck zu setzen. Nach gutem Beginn fielen in einer mit Wasser unterlegten Kombination gleich zwei Stangen. (zo)

Rad: Rüegg fährt an EM auf Platz 58

Das EM-Strassenrennen in München wird erwartungsgemäss zur Beute für die Sprinter. Der 25-jährige Niederländer Fabio Jakobsen setzt sich nach den 208 vorwiegend flachen Kilometern deutlich vor Arnaud Démare aus Frankreich durch. Bronze ging an den Belgier Tim Merlier, der den Sprint etwas zu früh lancierte. Für den Madetswiler Lukas Rüegg reichte es mit 18 Sekunden Rückstand zu Platz 58. (zo)

Reiten: Nur Platz 8 für Fuchs mit dem Team

Die Schweizer Springreiter mit dem Bietenholzer Martin Fuchs müssen eine Enttäuschung verarbeiten. Sie schliessen den Team-Wettkampf an der WM im dänischen Herning im 8. Rang ab. Die Equipe von Michel Sorg verpasste somit nicht nur die Medaillen, sondern sie holte sich bei erster Gelegenheit auch kein Olympia-Tickt für die Spiele in Paris 2024. Den Sieg sicherte sich überlegen der Olympiasieger Schweden. Silber ging an die Niederlande, Bronze an die Briten. Der Schluss-Umgang der letzten zehn Paare versprach enorme Spannung, denn die Nationen zwischen Platz 2 und 8 waren nur durch einen Abwurf getrennt. Die Schweiz lag zu diesem Zeitpunkt im 6. Rang und dem gerade noch den letzten Platz samt Olympia-Ticket. Doch dem Schlussreiter Steve Guerdat im Sattel von Venard de Cerisy lief es nicht nach Wunsch. Er lieferte wie bereits Edouard Schmitz zwei Strafpunkte, somit kamen zusätzliche 8 Zähler in die Wertung.Vor Guerdat hatte Fuchs die Schweiz wieder ins Rennen ums Olympia-Ticket und die Medaille gebracht. Mit etwas Glück lenkte er Leone Jei mit einem Blankoritt ins Ziel. Der Schimmel touchierte eine Planke deutlich, aber sie fiel nicht.

In der Einzelwertung ist Fuchs wieder im Rennen um die Medaillen. Er verbesserte sich von Platz 15 in den 4. Rang. Am Sonntag folgen noch zwei schwere Umgänge. (zo)

Schwimmen: Ugolkova bleibt im EM-Final über ihrer Bestleistung

Maria Ugolkova beendet in Rom (ITA) den EM-Final 100 Meter Freistil auf Platz 8. Die 33-Jährige des SC Uster Wallisellen schlug nach 54,92 Sekunden an und blieb damit zwei Zehntel über ihrer persönlichen Bestleistung über jene Distanz. Gold ging an die Niederländerin Marrit Steenbergen, Silber holte die Französin Charlotte Bonnet und Bronze die Britin Freya Anderson. Später scheiterte Ugolkova dann im Halbfinal über 50 Meter Schmetterling. (zo)

Behindertensport: Früh an der WM Siebter, Frohofer wird 13.

Die Para-Cycling-WM im kanadischen Baie-Comeau hat für die Oberländer Handbiker enttäuschend begonnen. Benjamin Früh aus dem Grüt beendete in der Kategorie MH1 das Zeitfahren an 7. Stelle. Der 30-jährige Früh, dreifacher WM-Medaillengewinner im Zeitfahren, büsste auf Sieger Fabrizio Cornegliani über zwölf Minuten ein. Der Russiker Felix Frohofer fuhr derweil in der Kategorie MH4 auf Platz 13 und vermochte keinen Konkurrenten hinter sich zu lassen. (zo)

Schwimmen: Djakovic mit Staffel nahe an einer Medaille

Den Schweizer Schwimmern ist ein guter Auftakt zur EM in Rom gelungen. Im Freiluftbecken im Foro Italico wird die Männer-Staffel über 4x200 m Crawl Vierte – zu Bronze fehlen dem Ustermer Antonio Djakovic, Nils Liess, Noè Ponti und Roman Mityukov in 7:08,26 knapp 1,3 Sekunden. Vor gut einem Jahr in Tokio hatten die Schweizer schon im Olympia-Final mit einem deutlich unterbotenen Landesrekord und Rang 6 für Aufsehen gesorgt. In Rom kam das in gleicher Besetzung angetretene Crawl-Quartett von Swiss Aquatics, das sich nach 750 m noch auf Medaillenkurs befand, jedoch nicht ganz an die nationale Bestmarke von 7:06,12 heran. Das lag in erster Linie an Liess, der auf dem zweiten Abschnitt rund drei Sekunden langsamer unterwegs war als seine drei Teamkollegen. Djakovic hatte in 1:46,10 an Position eins übergeben, auch Ponti (1:46,42) und Mityukov (1:46,39) schwammen Topzeiten. Gold sicherte sich Ungarn in 7:05,38 mit knapp einer Sekunde Vorsprung vor Italien. Bronze ging an das französische Quartett.

Über 100 m Crawl qualifizierte sich auch Maria Ugolkova vom SC Uster Wallisellen für den Final, der am Freitagabend stattfinden wird. Die 33-Jährige kam als Halbfinal-Achte in 54,79 bis auf zwei Zehntel an ihre persönliche Bestzeit heran. «Das Gefühl im Halbfinal war besser als am Morgen, auch die Zeit stimmt. Ich bin zufrieden und gespannt, was im Final möglich sein wird», sagte Ugolkova. (sda)

Reiten: Leichter Dämpfer für Fuchs

Die Schweizer Springreiter um die Team-Leader Martin Fuchs aus Bietenholz und Steve Guerdat bestreiten am Freitagabend an der WM im dänischen Herning den letzten Umgang im Team-Wettkampf. Vom Gewinn einer Medaille bis zum Scheitern liegt alles drin, denn die Nationen auf den Positionen 3 bis 8 liegen nach Strafpunkten alle innerhalb eines Abwurfs. Gold und Silber dürften Schweden und Frankreich unter sich ausmachen, für eine vorzeitige Olympia-Qualifikation für Paris 2024 ist ein Platz in den Top 6 erforderlich.

Mit 14,83 Strafpunkten nimmt die Schweiz vor dem finalen Umgang Platz 7 ein. Im Einzelklassement rutschte Fuchs am zweiten Tag der WM als bester Schweizer in den 15. Zwischenrang ab. Der Oberländer hatte die Pferdesport-Begeisterten in den letzten vier Jahren als WM-Zweiter von Tryon 2018, Europameister 2019 in Rotterdam und EM-Zweiter 2021 in Riesenbeck mit Top-Klassierungen verwöhnt. Auch heuer zählt der 30-Jährige weiterhin zum Favoritenkreis, denn bei den zuvor aufgeführten Erfolgen hatte er immer im Verlauf des Championats mindestens einen Abwurf zu verzeichnen. Leone Jei liess sich vom Bidet unter dem Oxer irritieren. Der Schimmel schaute nach unten, sprang viel zu hoch ab, aber zu wenig weit. (sda)

Rudern: Gmelin steht im EM-Halbfinal

Jeannine Gmelin steht an der EM in München im Halbfinal.

An den Europameisterschaften in München hat die Ustermer Ruderin Jeannine Gmelin die erste Hürde problemlos gemeistert. Die 32-jährige Skifferin beendete ihren Vorlauf hinter der jungen Griechin Evangelia Anastasiadou (20) auf dem 2. Platz. Gmelin steht damit im Halbfinal vom Samstag. Bis 500 m vor dem Ziel lag die Weltmeisterin von 2017 auf dem dritten Platz. In der Folge aber überholte sie die Norwegerin Eva Siri Kristiansen und distanzierte diese bis ins Ziel noch um über sechs Sekunden. Für Gmelin, die jetzt schon Richtung Olympische Spiele 2024 in Paris blickt, ist 2022 ein Zwischenjahr. Gleichwohl strebt die Ustermerin in München eine EM-Medaille an. (zo)

Behindertensport: WM-Silber für Puch

Weiterer grosser Erfolg für den im Egger Ortsteil Rällikon lebenden Pepo Puch: Der Österreicher hat im dänischen Herning WM-Silber in der Para-Dressur gewonnen. Der 56-Jährige musste sich auf «Sailor's Blue» einzig der Dänin Katrine Kristensen geschlagen geben. 2013 war Puch, der im vergangenen Jahr bei den Paralympics zwei Silbermedaillen geholt hatte, in Herning zweifacher Europameister geworden. (zo)

Reiten: Fuchs gut zur WM gestartet

Martin Fuchs war am ersten Tag der Reit-WM der beste Schweizer.

Die Schweizer Equipe der Springreiter legte an den Weltmeisterschaften in Herning einen ordentlichen Start hin. Nach dem Jagdspringen bleiben die Chancen auf eine Medaille oder zumindest das Olympia-Ticket gross. Der Bietenholzer Martin Fuchs, Steve Guerdat, Edouard Schmitz und Pius Schwizer nehmen mit 6,83 Strafpunkten den 5. Zwischenrang ein. An der Spitze hat sich Schweden (3,69) leicht abgesetzt. Aber die Top-5-Nationen liegen innerhalb eines Abwurfs. Die Entscheidung um die Team-Medaillen fällt am Donnerstag und Freitag mit je einem Umgang im Nationenpreis-Format. Die besten fünf Nationen nebst Olympia-Gastgeber Frankreich schaffen bereits in Dänemark die Qualifikation für Paris 2024.

Den besten Auftritt aus Schweizer Sicht zeigte Fuchs. Der Oberländer fand die richtige Mischung aus Angriff und Sicherheit. Er führte Leone Jei, der mit einer grossen Galoppade ausgestattet ist, souverän durch den Parcours und kam nie in Bedrängnis. 79,54 Sekunden reichten zum 3. Zwischenrang in der Einzelwertung. (sda)

Unihockey: Ustermer Claudio Schmid fürs Nationalteam aufgeboten

Gute Neuigkeiten für Claudio Schmid: Der Stürmer des UHC Uster gehört drei Monate vor der Heim-WM zum Schweizer Aufgebot für die letzten Länderspiele vor dem grossen Highlight. Vom 2. bis 4. September misst sich die Schweiz dabei an der Euro Floorball Tour in St. Gallen gegen Schweden, Finnland und Tschechien. Der 20-jährige Schmid hatte letzte Saison für den UHC Uster in 22 Partien 24 Tore erzielt und war damit in Uster bester Torschütze gewesen. (sda/zo)

Mountainbike: Roth fährt auf Platz 18

Der in Hittnau lebende Bikeprofi Joel Roth hat beim Cross-Country-Weltcup im kanadischen Mont-Sainte Anne den Sprung in die Top 20 geschafft. De 23-Jährige klassierte sich auf Rang 18. Vor Roth waren vier weitere Schweizer rangiert. Der Tessiner Filippo Colombo fuhr als Zweiter erstmals aufs Weltcup-Podest. Im Gesamtweltcup liegt Roth nach acht von neun Rennen auf Rang 28. (zo)

Fussball: Schärz gibt Comeback bei den FCZ-Frauen

Noa Schärz kehrt in den Spitzenfussball zurück. Die Illnauerin wechselt mit einem Einjahresvertrag zu den WSL-Frauen des FC Zürich. Schärz hatte im Sommer 2020 ihren langjährigen Klub GC verlassen, um Ihre Karriere als Köchin zu forcieren. Im letzten Winter gab die Mittelfeldspielerin dann beim NLB-Klub Oerlikon/Polizei ihr Comeback. Die ehemalige Effretikon-Juniorin Schärz gehörte zu den grössten Hoffnungen im Schweizer Frauenfussball, war aber zwischenzeitlich durch eine schwere Knieverletzung gestoppt worden. (zo)

Rad: Nicole Reist erhält grünes Licht

Die Weisslinger Ultracyclerin Nicole Reist, die sich vor rund sechs Wochen bei ihrem Sieg am Race Across America das Schambein gebrochen hatte, erhielt vom Arzt grünes Licht für einen Start an der Tortour. Das 1000-km-Nonstopp-Rennen um die Schweiz findet vom 18. bis 20. August statt. (zo)

Triathlon: SM-Silber für Anja Weber

Die Hinwilerin Anja Weber hat an der Elite-SM über die Sprintdistanz in Nyon die Silbermedaille gewonnen. Weber kam mit grossem Vorsprung aus dem Wasser. Nach einem Viertel der Radstrecke wurde sie von Cathia Schär eingeholt. Die Beiden fuhren in der Folge einen Vorsprung von über zwei Minuten auf den Rest des Feldes heraus. Weber gelang zwar auch eine starke Laufleistung, sie musste sich letztlich Schär dennoch geschlagen geben. Die Schwester der Zweitklassierten, Jasmin Weber, klassierte sich derweil auf dem 7. Platz. Sie war direkt nach dem Trainingslager in St. Moritz an die SM in der Westschweiz gereist. (zo)

Frohofer fährt auf die Ränge 9 und 10

Handbiker Felix Frohofer aus Russikon fuhr beim Weltcup in Québec City in der Kategorie MH4 zweimal in die Top Ten. Beim Zeitfahren über 17,6 km war der Oberländer als Zehnter zweitbester Schweizer. Im Strassenrennen, das über sieben Runden und insgesamt knapp 62 Kilometer führte, belegte Frohofer dann den 9. Platz. «Heute wäre mehr drin gelegen», bilanzierte er hinterher und fand, er habe sich etwas verpokert, «so dass ich abreissen lassen musste». Beide Rennen gewann der Österreicher Thomas Frühwirth. 

Der zweite Oberländer Handbiker, Benjamin Früh aus dem Grüt, startete in der Hauptstadt der kanadischen Provinz Québec nicht. (zo)

Skispringen: Doppelte Premiere für Rea Kindlimann

Die Gibswilerin Rea Kindlimann hat beim Sommer-GP im französischen Courchevel den 22. Platz belegt. Die 19-jährige Skispringerin absolvierte dabei nicht nur ihren ersten Wettkampf von einer Grossschanze (Hillsize 135), sondern war auch erstmals im Weltcup am Start, wobei sie mit ihrer Rangierung gleich Punkte gewann. Beste Schweizerin in Frankreich war Emely Torazza auf Platz 19. (zo)

Fussball: Elvedi trifft für Borussia

Die Freude muss aus: Nico Elvedi bejubelt seinen Treffer.

Nico Elvedi reihte sich in der Bundesliga unter die Torschützen der 1. Runde. Der Greifenseer erzielte nach 78 Minuten das 3:1 bei Borussia Mönchengladbachs 3:1-Heimsieg gegen Hoffenheim. Der Match bedeutete auf der anderen Seite einen misslungenen Einstand des FCZ-Meistertrainers Andre Breitenreiter bei Hoffenheim. Der Hoffenheimer Verteidiger Stefan Posch liess sich in den ersten 20 Minuten zweimal verwarnen. Zu zehnt gingen die Hoffenheimer sogar noch in Führung. Aber in der zweiten Halbzeit erzielten die Gladbacher innerhalb von sieben Minuten das 2:1 und das 3:1. (sda)

Reiten: Oberländer Erfolg im OKV-Cup in Gossau

An der Springkonkurrenz in Gossau absolvierten vier Tage lang rund 1000 Reiterpaare Parcours in der Höhe von 70 bis 130 Zentimeter. Sportliches Highlight auf der Reitsportanlage Eisfeld der Familie Reutimann war der Sieg des Reitvereins Wetzikon Gossau im OKV-Cup. Während Tanja Bächli und ihre neunjährigen Stute Quassu mit zwei Abwürfen für das Streichresultat sorgten, blieben Corina Bodmer, Laura Furegati und Annika Marti fehlerfrei ins Ziel. Sie sicherten der heimischen Equipe damit den Sieg vor dem Verein Elgger Pferdefreunde und dem Reitverein Zürcher Oberland. (zo)

Fussball: Honegger gewinnt Copa América

Natascha Honegger hat mit dem brasilianischen Frauen-Nationalteam die Copa América gewonnen. Die Torfrau aus Greifensee kam in den insgesamt sechs Partien allerdings nie zum Einsatz. Die weibliche Seleçao konnte sich im Final gegen Kolumbien 1:0 durchsetzen. Die 24-jährige Honegger, die seit 2021 im Heimatland ihrer Mutter spielt, war bis anhin einmal für Brasilien in einem Länderspiel aufgelaufen. (zo)

Fussball: Oberländer Zweitliga-Gruppensieger muss in Ostschweiz reisen

In der Ende August startenden Zweitliga-Meisterschaft gibt es bekanntlich wegen einer Spielklassenreform diese Saison keine direkten Aufsteiger. Nun steht fest: Der Sieger der «Oberländer Gruppe 2» trifft auf den Tabellenersten der Gruppe 1 aus dem Ostschweizer Regionalverband. Die Aufstiegsspiele finden am 17./18. Juni und 24./25. Juni 2023 statt. (zo)

Leichtathletik: Wenk setzt sich in Davos durch

Grosser Erfolg für Stephan Wenk: Der Bertschiker hat am Davos-X-Trails den Sieg über die längste Distanz geholt. Am Rennen, das bisher Swissalpine Marathon hiess, setzte sich der 39-jährige Oberländer nach rund 68 Kilometern und 2644 Höhenmetern deutlich durch. Nach 5:49:22 Stunden erreichte Wenk das Ziel - knapp 20 Minuten vor dem zweitplatzierten François Leboeuf.

Wenk sprach im Ziel von einem erfüllten Kindheitstraum. «Mein Vater machte bei der ersten Austragung mit und startete danach acht oder neunmal. Und meine Mutter sagte immer: «Das ist nur etwas für die Verrückten.» Damals gab es nichts Vergleichbares. Seither hatte ich den Sieg hier immer im Hinterkopf», sagte Wenk im Siegerinterview. (zo)

Allgemeines: Liehner fährt im EYOF-Strassenrennen auf Platz 15

Beim European Youth Olympic Festival (EYOF) im slowakischen Banska Bystrica waren die Oberländer Radfahrerinnen beim Strassenrennen ein zweites Mal im Einsatz. Auf dem 68 km langen Rundkurs kam es am Ende trotz diversen Fluchtgruppen zu einer Sprintentscheidung, bei der erneut die Britin Cat Ferguson triumphieren konnte. Lara Liehner aus Ottikon fuhr auf Platz 15. Für die Eggerin Muriel Furrer reichte es zum 26. Rang im 78 Teilnehmerinnen umfassenden Feld. Entsprechend zufrieden zog Teamchef Hans Harnisch Bilanz: «Unsere Athletinnen haben in den Rennen gemerkt, dass sie mit den Besten ihres Jahrgangs mithalten können. Die Resultate werden Ansporn genug sein, sich technisch, taktisch und physisch weiter zu verbessern.»

Kunstturnen: Schweizer Team mit Siegenthaler als Captain an EM

Das sechsköpfige Schweizer Elite-Team der Frauen wird an den Kunstturn-Europameisterschaften vom 11. bis 21. August in München von Stefanie Siegenthaler (TV Hinwil) als Captain angeführt. Für die Bertschikerin ist es bereits die fünfte EM-Teilnahme. Als Reserveturnerin nimmt Martina Eisenegger (TV Turnsport Rüti) an den Vorbereitungen teil. «Mit der neuen strategischen Ausrichtung gilt es bei den Frauen primär erste Erfahrungen zu sammeln», sagt David Huser, Chef Olympische Missionen beim Schweizerischen Turnverband zur Ausgangslage. 

Erst in der zweiten Woche im Einsatz ist die Männer-Equipe, der auch der Rütner Moreno Kratter angehört. Dabei haben die Schweizer Turner die Top-13-Team-Platzierung als Ziel, um sich für die anstehende Weltmeisterschaft in Liverpool zu qualifizieren. Für den 24-jährigen Kratter ist es die erste EM im Elite-Kader. (zo)

Dressur: Wettstein verzichtet auf WM-Teilnahme

Estelle Wettstein verzichtet mit Great Escape Camelot auf die Dressur-Weltmeisterschaften vom August im dänschen Herning. Die Wermatswilerin macht für ihren Entscheid private Gründe geltend. Mit der Greifenseerin Delia Eggenberger (Fairtrade) nimmt aber noch immer eine Reiterin aus der Region an den Titelkämpfen teil. (zo)

Allgemeines: Lara Liehner beim EYOF auf Platz 19

Beim bis am 30. Juli stattfindenden European Youth Olympic Festival (EYOF) im slowakischen Banska Bystrica waren am zweiten Wettkampftag im Rad-Zeitfahren über 8,4 km gleich zwei Oberländerinnen im Einsatz. Lara Liehner aus Ottikon verlor dabei als 19. rund 35 Sekunden auf die britische Siegerin Cat Ferguson. Die Eggerin Muriel Furrer schaffte es mit knapp über einer Minute Rückstand auf Platz 39. Der zweite Einsatz steht für das Oberländer Duo am Donnerstag mit dem Strassenrennen an.

Insgesamt zählen 32 junge Schweizer Athletinnen und Athleten zum EYOF-Aufgebot. (zo)

Triathlon: Possberg triumphiert in Tabor

Sieg für Vanessa Possberg am Junioren-Europacup im tschechischen Tabor. «Ich bin zufrieden mit meinem Wettkampf. Einen Sieg habe ich nicht erwartet, aber ein Top-5-Resultat war das Ziel», sagte die Fehraltorferin. Der 18-Jährigen war zunächst die Schwimmstrecke über 750 m nicht wunschgemäss gelungen. Nicht zuletzt dank der stärksten Laufleistung im Feld konnte sie am Ende Romina Nadas (UNG) und die Lokalmatadorin Katerina Hardavova auf die nächsten Plätze verweisen (zo)

Schwingen: Ackermann und Odermatt tun sich schwer

Beim Weissenstein-Schwinget ob Solothurn blieben die kurzfristig angetretenen Schwinger aus dem Schwingklub Zürcher Oberland weit hinter den Kranzrängen. Der Hinwiler Remo Ackermann verbuchte zwei Siege, ein Remis und drei Niederlagen und belegt damit den 17. Schlussrang. Gian Maria Odermatt konnte derweil ein Kampf gewinnen, zwei stellen und musste ebenso dreimal als Verlierer vom Platz. Damit resultierte für den jungen Ustermer der 19. Rang. Offensichtlich muss sich Odermatt in seiner neuen Position als Teilverbandskranzer zuerst zurechtfinden.

Sieger des Bergkranzfestes wurde vor rund 4600 Zuschauern der Emmentaler Matthias Aeschbacher mit sechs Siegen in sechs Gängen. Im Schlussgang setzte er sich nach 40 Sekunden mit einem inneren Haken gegen den Thurgauer Eidgenossen Domenic Schneider durch. (spo/zo)

Kunstturnen: Teamsieg für Kratter bei Länderkampf

Rund einen Monat vor den Europameisterschaften in München war der Rütner Moreno Kratter mit der Schweiz bei einem Länderkampf in Magglingen im Einsatz. Gemeinsam mit Andrin Frey, Luca Giubellini, Marco Pfyl, Noe Seifert und Dominic Tamsel sicherte sich die Equipe vor Frankreich, Deutschland und Grossbritannien den Sieg.

In der von Frey (81,050 Punkte) gewonnenen Mehrkampf-Wertung erturnte sich Kratter als drittbester Schweizer Platz 13. Der 24-jährige Oberländer erreichte dabei 76,650 Punkte. (zo/sda)

Leichtathletik: Abraham läuft auf Platz 2

Tadesse Abraham muss sich beim über 14,1 Kilometer führenden Ägeriseelauf mit Platz 2 begnügen. Der bald 39-Jährige vom LC Uster büsste auf den Genfer Sieger Morgan Le Guen rund 20 Sekunden ein. Le Guen erreichte das Ziel nach 41:34 Minuten. Der traditionelle Lauf im Kanton Zug dient seit Jahren bei Spitzenathleten als beliebter Trainingslauf. (zo)

Reiten: Grosser Auftritt für die Junioren in Rüti

In Rüti fand die Halbfinalprüfung um den OKV-Junioren-Cup statt. Die Zugerin Lucy Ramsay bewies starke Nerven. Mit ­ihrer 13-jährigen Schimmel­stute Biscaya startete sie als Letzte ins Stechen und wusste: Ein fehlerfreier Ritt würde dem RV Lorze den Sieg bescheren. Fünf Equipen waren im Normalumgang ohne Fehler geblieben, jeweils zwei Reiter pro ­Equipe gingen im Stechen nochmals an den Start. Und Ramsay brachte den Blankoritt souverän nach Hause. 

Lediglich eine halbe Sekunde trennten die zweit- und die ­drittplatzierte Equipe: Der RV Stammheimertal wurde vor dem organisierenden Reitverein Zürcher Oberland Zweiter. Die Oberländer Reiterinnen waren im ­Stechen mit Leonie Furrer und Oblesse vr Dauwhof sowie mit Anna Georgiadis und Bali Mouche an den Start gegangen. Ein Abwurf der sonst souverän springenden Bali Mouche kos­tete die Oberländerinnen zwar den Sieg, dennoch durfte sich die von Paul Henzi gecoachte ­Equipe über die Finalqualifikation ­freuen.

Und noch etwas tröstete Anna Georgiadis: Sie und Bali Mouche hatten am ersten Tag des Turniers das Jokerspringen über 110 cm für sich entscheiden können. Der OKV-Junioren-Cup bildete dann den Abschluss auf der Anlage des Reitvereins Zürcher Oberland in Rüti. (tja)

Judo: Vetterli wird Europacup-Dritte

Gioia Vetterli vom Judo Club Uster hat am Europacup-Turnier in Winterthur die Bronzeme­daille gewonnen. In der Gewichtsklasse bis 70 kg wies die 23-Jährige eine ausgeglichene Bilanz mit zwei Siegen und zwei Niederlagen auf und landete damit auf dem 3. Rang im fünfköpfigen Feld. Für Vetterli war es die erste Medaille an einem Kontinentalcup-Turnier seit 2019 und die achte insgesamt. (zo) 

Fussball: Hoti wechselt nach Freiburg

Der im FC Volketswil gross gewordene Andi Hoti spielt in der neuen Saison in Deutschland. Der 19-Jährige Innenverteidiger wechselt von Inter Mailand leihweise nach Freiburg. «Glücklich über meine neue Herausforderung beim SC Freiburg», schreibt Hoti auf Instagram. In der U23-Mannschaft des Bundesligisten will Hoti den Schritt vom Junioren- in den Erwachsenenfussball machen. «Wir sind überzeugt, dass dieser bewusst eingeschlagene Schritt hart und am Ende richtig ist», schreibt sein Berater Baykal Bellusci. Die Reserven des SC Freiburg spilelen in der 3. Liga.  

Hoti wechselte im Januar 2020 vom FCZ-Nachwuchs in den Nachwuchs von Inter Mailand. Mit der U19-Equipe der Italiener holte der Volketswiler im Frühling den Meistertitel. Zuletzt war er Stammspieler in der Innenverteidigung. Bei Inter steht Hoti noch bis 2024 unter Vertrag. Für das U21-Nationalteam des Kosovo absolvierte er bisher 8 Partien. (zo)

Schwimmen: SCUW an der Sommer-SM erfolgreichster Verein

Insgesamt 29 Medaillen sammelten die Athletinnen und Athleten des SC Uster Wallisellen (SCUW) an der Sommer-SM in Sursee. Damit steht der Verein fast schon traditionsgemäss an der Spitze des Medaillenspiegels vor Genève Natation (21 Medaillen). Dies obschon die Aushängeschilder Maria Ugolkova und Antonio Djakovic nicht im gewohnten Umfang teilnahmen, weil sie sich in der Vorbereitung für die Europameisterschaften in Rom (11. bis 17. August) befinden. Mit 4 (Ugolkova) respektive 2 (Djakovic) Goldmedaillen gehörten sie dennoch zu den erfolgreichsten Ustermern. Insgesamt sicherte sich der Klub 12 Meistertitel. Von sich reden machte auch der Ustermer Nachwuchs, allen voran Vanna Djakovic (Silber über 400 m Crawl) und Panna Kliment (Bronze über 50 m Crawl). (zo)

Triathlon: Anja Weber Europacup-Dritte

Erfolg für die Hinwilerin Anja Weber: Im ungarischen Tiszaujvaros lief die 21-Jährige im Sprint-Europacup als Dritte aufs Podest. Nach 750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen wies die Hinwilerin 33 Sekunden Rückstand auf Siegerin Zsanett Bragmayer aus Ungarn auf. Weber war als Zweite aus dem Wasser gestiegen und gehörte dann zu einer elfköpfigen Spitzengruppe, die auf der Radstrecke knapp eine Minute Vorsprung herausfuhr. Auf der Laufstrecke überraschte sich Weber dann selber. «Ich dachte erst, Top 10 ist gut. Doch dann lief es so gut und auf einmal war ich Dritte», sagte die Hinwilerin, die drei Sekunden Vorsprung auf die Viertplatzierte ins Ziel rettete. Ihre Schwester Jasmin Weber verpasste den Final der besten 30 als 31. knapp. (zo)

Squash: Steinmann schrammt an Bronze vorbei

An den World Games im amerikanischen Birmingham hat der Dübendorfer Squasher Dimitri Steinmann die Bronzemedaille knapp verpasst. Der 25-Jährige verlor das Spiel um den 3. Platz gegen Miguel Rodriguez 1:3. Der Kolumbianer liegt in der Weltrangliste auf Platz 16 und ist damit erheblich besser klassiert als Steinmann (PSA 45). In den Halbfinals hatte der Glattaler gegen den topgesetzten Franzosen Gregoire Marche verloren, nachdem er eine Runde zuvor überraschend den Deutschen Raphael Kandra (PSA 19) ausgeschaltet hatte. 

Die World Games sind ein internationaler Multisport-Event mit Sportarten, die nicht zum olympischen Wettkampf-Programm gehören. Die Schweiz gewann in Birmingham bisher elf Medaillen. (zo/sda)

Mountainbike: Platz 28 für Roth im Weltcup

Der in Hittnau lebende Joel Roth hat beim Cross-Country-Weltcup in Andorra Platz 28 belegt. Vier Schweizer waren vor Roth klassiert. Bei grenzwertigen äusseren Bedingungen in Vallnord mit Temperaturen um 35 Grad, dünner Höhenluft und viel Staub auf der Strecke holte sich wie zuletzt in Lenzerheide der Italiener Luca Braidot den Sieg. (zo/sda)

Fussball: Rüegg wechselt zu YB

Der Näniker Kevin Rüegg ist zurück in der Super League. Der 23-jährige Defensivspieler wechselt von Hellas Verona zu den Young Boys. Nach einer Leihe von einer Saison haben die Berner die Möglichkeit, Rüegg zu kaufen.

Im Februar 2017 kam der Nachwuchs-Internationale zum Debüt in der ersten Mannschaft des FCZ. Im September 2020 wechselte er nach Verona, wo er aber in der Serie A nur wenig zum Einsatz kam. Die Rückrunde der letzten Saison bestritt Rüegg leihweise mit dem FC Lugano und wurde mit den Tessinern Cupsieger. 

Mountainbike: Looser baut seine Siegesserie aus

Konny Looser ist weiterhin in Topform: Der Hinwiler Bikemarathon-Spezialist hat sein viertes Rennen in Serie gewonnen. Looser setzte sich bei der über 210 Kilometer und fast 7000 Höhenmeter führenden Salzkammergut Trophy in Österreich durch. Für den 33-jährigen Langstreckenspezialisten war es der bereits fünfte Erfolg an der Salzkammergut Trophy, die als eines der härtesten Bikerennen Europas gilt. (zo) 

Judo: Kocher gewinnt Bronze in Zagreb

Die Riedikerin Fabienne Kocher hat beim Grand Prix in Zagreb in der Kategorie bis 52 Kilogramm den 3. Platz belegt. Die Olympiafünfte von Tokio, die zuletzt beim Grand-Slam-Turnier in Budapest gleich ihren ersten Kampf verloren hatte, bezwang in der kroatischen Hauptstadt im Kampf um Bronze die Deutsche Mascha Ballhaus. Kochers Fazit: «Ich bin glücklich, zurück auf dem Podest zu sein.» (zo)  

Eishockey: Dübendorf startet mit einem Heimspiel

Der Spielplan der höchsten Amateurliga MHL steht. Der EHC Dübendorf startet am 17. September mit einem Heimspiel gegen Huttwil in die Qualifikation, die 32 Partien umfasst und am 18. Februar endet. (zo)

Dressur: WM-Tickets für Oberländer Dressur-Duo

Zwei Oberländer Reiterinnen sind für die Dressur-Weltmeisterschaften (6. bis 10. August) in Herning selektioniert worden. An den Titelkämpfen in Dänemark nimmt die aus Wermatswil stammende Estelle Wettstein teil, die letztes Jahr in Tokio ihre Olympia-Premiere gefeiert hatte. Neben ihr startet auch die Greifenseerin Delia Eggenberger in Herning. Zugleich gab der Schweizerische Verband für Pferdesport auch die Schweizer Delegation für die U25-EM in Budapest (24. bis 28. August) bekannt. Zu dieser zählt der Wolfhauser Dressurreiter Carl-Lennart Korsch. (zo)

Concours complet: Illnauerin gewinnt mit der Schweiz den Nationenpreis

Die Schweiz mit der Illnauerin Nadja Minder im Team hat den erstmals durchgeführten Heim-Nationenpreis der Vielseitigkeit in Avenches VD für sich entschieden. Vier Teams waren am Start. Nach der Dressur lagen Minder (auf Kabuga), Mélody Johner, Patrick Rüegg und Teamleader Robin Godel auf Platz 3. Tag 2 stand im Zeichen des Geländeritts – hier liegen die Stärken der Schweizer, was sie eindrücklich bewiesen. Alle vier Reiter kamen ohne Vorkommnisse durch den knapp 3,5 km langen Kurs. Kein Paar schaffte es, innerhalb der erlaubten Zeit von 6 Minuten und 6 Sekunden das Ziel zu erreichen, aber die Schweizer waren allesamt nahe dran.

Kein Team war besser und so übernahm die Schweiz die Führung. Im Springen konnten die Schweizer ihren Vorsprung knapp verteidigen, obwohl bei Nadja Minder vier und Patrick Rüegg zwei Stangen fielen. Johner behielt nach einem weiteren frühen Abwurf die Nerven und kam mit vier Punkten ins Ziel. Godel blieb makellos. (sda/zo)

Rad: Platz 18 für Felix Stehli

Der Gibswiler Felix Stehli hat an den Nachwuchs-Europameisterschaften in Anadia (POR) in der U23 den 18. Platz belegt. Er war damit zweitbester Schweizer im 147 km langen Rennen, in dem von 139 gestarteten Fahrern deren 121 das Ziel erreichten. Stehlis Kurzfazit: «Ich musste viel arbeiten, bin jedoch zufrieden.» (zo)

Mountainbike: Looser setzt seine Siegesserie fort

Der Hinwiler Konny Looser hat seinen dritten Sieg in Serie gefeiert. Der 33-jährige Oberländer Langstreckenspezialist setzte sich beim Albstadt Bike Marathon im Süden Baden-Württenbergs nach 84 km im Spurt sicher durch. Looser hatte das Rennen bereits 2018 für sich entschieden. (zo)
 

Klettern: Köhler wird an der Jugend-EM Sechste

Die Wilemerin Anja Köhler hat sich an den Jugend-Europameisterschaften in Augsburg (GER) nach einem Steigerungslauf im Leadklettern auf Platz 6 klassiert. Nachdem sie die Qualifikation bei den Juniorinnen auf Rang 19 beendet hatte, stiess Köhler dank Platz 7 im Halbfinal in den Final vor, wo sie nochmals etwas zulegen konnte. (zo)

Schwingen: Oberländer ohne Kranz

Für die im Einsatz stehenden Schwinger aus dem Schwingklub Zürcher Oberland war der Sonntag kein erfolgreicher Tag. Das beste Resultat gelang Remo Ackermann. Am von Joel Wicki gewonnenen Rigi-Schwinget klassierte sich der Hinwiler mit drei Siegen, zwei Gestellten und einer Niederlage im geteilten 8. Rang und verpasste einen Kranz um 0,75 Punkte.

Während Ackermann damit im Rahmen der Erwartungen blieb, lief es Roman Schnurrenberger überhaupt nicht. Der Sternenberger musste schon nach vier Gängen (zwei Niederlagen, zwei Gestellte) unter die Dusche.

Am Appenzeller Kantonalschwingfest in Urnäsch kam keiner aus dem Oberländer Quartett Arjuna Fuster (Bubikon), Benjamin Nock (Turbenthal), Luc Bossert (Hinwil) und Alain Bossert (Hinwil) auch nur in die Nähe eines Kranzgewinnes.  Am besten klassiert war Fuster im geteilten 12. Rang mit drei Siegen, zwei Niederlagen und einem Gestellten. Festsieger wurde Raphael Zwyssig (Gais), der davon profitierte, dass es im Schlussgang zwischen Michael Bless und Domenic Schneider keinen Sieger gab. (spo/zo)

Rudern: Gmelin auf dem Rotsee Dritte

SWITZERLAND WORLD CUP ROTSEE 2022

Die Ustermer Skifferin Jeannine Gmelin schafft auch bei ihrem zweiten Weltcup-Start in diesem Jahr den Sprung aufs Podest. Nach dem 2. Platz in Poznan belegt sie auf dem Luzerner Rotsee den 3. Rang.

Nach 1500 von 2000 m sah es nach dem siebenten Weltcupsieg für Gmelin aus. Die 32-Jährige übernahm auf dem dritten Streckenviertel die Führung. Die Kräfte der Weltmeisterin von 2017 reichten jedoch nicht, die Deutsche Alexandra Föster und die Australierin Tara Rigney zogen an ihr vorbei. Zum dritten Triumph am Heim-Weltcup fehlten 2,13 Sekunden – Föster war 500 m vor dem Ziel lediglich Vierte gewesen.

Diese Saison ist für Gmelin ein Zwischenjahr. Nach dem 5. Platz an den Olympischen Spielen im vergangenen Jahr in Tokio legte sie während fünf Monaten eine Ruderpause ein. Ihr letztes grosses Ziel ist Paris 2024, dann will sie ihren Traum von einer Olympia-Medaille doch noch verwirklichen. (sda/zo)

Automobil: Apothéloz neben dem Podest

Der Gockhauser Julien Apothéloz hat das Podest im 6-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring knapp verpasst. Im vierten von acht Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) fuhr der 21-Jährige mit seinen Teamkollegen Patrick Assenheimer und Luca Trefz in der höchsten GT3-Klasse auf den 4. Rang. Auf den angepeilten Podestplatz fehlte dem Trio eine Minute. (zo)

Leichtathletik: Oberländer Doppelsieg auf dem Uetliberg

Am «Ränn de Uetliberg» über 10,9 Kilometer von Uitikon auf den Zürcher Hausberg gab es bei den Frauen aus regionaler Sicht einen Doppelsieg. Manuela Menzi (Egg) gewann in 47:04 Minuten vor Karin Hofer (Bäretswil), die 31 Sekunden verlor. Raja Aellig-Urner (Uster) verpasste das Podest als Vierte knapp, sie wies einen Rückstand von 2:42 Minuten auf Siegerin Menzi auf. Bei den Männern feierte Christian Mathys den sechsten Sieg und entschied damit die Cupwertung bereits für sich. Bester Läufer aus der Region war Dominik Füglistaler vom LC Dübendorf als Sechster. (zo)

BMX: Marquart lässt EM sausen

Gesamtweltcupsieger Simon Marquart fehlt an den BMX-Europameisterschaften vom Samstag in Dessel in Belgien. Der Mönchaltorfer, der bei einem Sturz im Frühling einen Oberarmkopfbruch erlitten hat, ist noch nicht ganz bei 100 Prozent angelangt. Marquart konzentriert sich deshalb auf die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften von Ende Juli in Nantes. (sda/zo)

Fussball: Brunner wechselt zu Schalke 04

Der Maurmer Cédric Brunner bleibt der Bundesliga erhalten und wechselt mit einem Zweijahresvertrag zum Traditionsklub Schalke 04. «Cedric erweitert defensiv wie offensiv unsere Möglichkeiten auf der rechten Seite. Gegen den Ball ist er ein höchst verlässlicher Nebenmann, gierig in den Eins-gegen-eins-Duellen und insgesamt ein sehr verlässlicher Verteidiger», lässt sich Schalkes Sportdirektor Rouven Schröder in einer Mitteilung zitieren. Beim Aufsteiger trifft er auf Frank Kramer, seinem früheren Trainer bei der Arminia Bielefeld, die er in diesem Juni nach insgesamt vier Jahren verliess. «Cedric hat seine Qualität in den vergangenen zwei Jahren in der Bundesliga und davor auch in der Zweiten Liga als wichtige Stütze beim Aufstieg nachgewiesen», betont Kramer. Der frühere FCZ-Profi Brunner wird bei den «Knappen» die Rückennummer 27 tragen. (zo)

Fussball: Sentürk neuer Trainer beim FC Effretikon

Beim Drittligisten Effretikon hat Gürkan Sentürk als Trainer übernommen. Der bald 36-Jährige war bis anhin noch Spieler des gleichklassigen FC Oberwinterthur. Sentürk ist beim FCE ein Altbekannter, lief er in der Vergangenheit doch auch schon für den Verein auf. Assistiert wird er bei seiner neuen Aufgabe von Orhan Teke (36), der ebenso von Oberwinterthur aufs Eselriet wechselt. «Die beiden Trainer haben am Dienstag mit hochmotivierten Jungs das Training aufgenommen», sagt Präsident Rainer Bierbrodt. Beim FCE war es in der letzten Saison nach dem Abstieg aus der 2. Liga zu mehreren Wechseln auf dem Trainerposten gekommen. Nach der Trennung mit Flakon Halimi im September 2021, hatte zunächst Daniel Sousa (Technischer Leiter Junioren) und dann für den Meisterschaftsendspurt der vormalige Assistent Alessandro Chiuso übernommen. (zo)

Judo: NLA-Siege für die Ustermer Teams

Das Ustermer Frauenteam ist in der Mannschaftsmeisterschaft nach zehn Kämpfen ungeschlagener NLA-Leader und hat damit bereits das Ticket für das «Final-Four»-Turnier im Oktober auf sicher. Am jüngsten Kampftag gab sich das Team um Coach Aleksandra Schibli keine Blösse und baute mit den Siegen über Lausanne, Cortaillod, Oensingen und St. Gallen die Führung weiter aus.

Die Männer konnten derweil am dritten Kampftag gegen Cortaillod auf die breite Unterstützung vieler Nationalkader-Athleten zählen. Siro Stump, Lukas Wittwer und Philipp Koch (Bild) sorgten jeweils in der Hin- und Rückrunde für sichere Punkte, sodass jeweils nur ein weiterer Sieg zum Gewinn der Partie nötig war. In der ersten Runde sorgte der Basler Sakai Duburke bei seinem NLA-Debüt für den entscheidenden Punkt. In der Rückrunde konnte der Ukrainer Oleksandr Martynchuk in extremis den wichtigen Sieg klar machen. Somit stehen auch die Ustermer Männer mit einem Bein im Final-Four. Die Entscheidung fällt beim letzten Kampf am 1. Oktober vor heimischen Publikum in der Ustermer Stadthalle. (zo)

Triathlon: Weber-Schwestern im Europacup-Einsatz

Beim Triathlon-Europacup im niederländischen Holten erreichte Anja Weber den 30. Platz. Die Hinwilerin wechselte zwar nach der Schwimmstrecke als eine der Schnellsten auf die Laufstrecke, wurde aber nach zwei guten Kilometern noch nach hinten gereicht. Auf die französische Siegerin Mathilde Gautier verlor sie im Ziel etwas mehr als zweieinhalb Minuten. Nach oben zeigt die Kurve bei Webers älterer Schwester Jasmin, die Rang 38 erreichte. (zo)

Orientierungslauf: OLG Pfäffikon Zweiter an der OL-Fünferstaffel

Wie schon 2018 im Irchel schnupperte die OLG Pfäffikon bei der Schweizer OL-Fünferstaffel am Sieg: Pascal Schärer vermochte auf der dritten Strecke den erfahrenen Severin Howald auf der letzten Schlaufe im technisch anspruchsvollen Rossberg im Kanton Schaffhausen zu distanzieren. Die Grundlage dafür hatten Mattia Gründler, der einen fulminanten Start zeigte und das Feld der 99 Teams auf den ersten 200 Metern anführte, sowie Beat Oklé gelegt. Auf der Schüler-Senioren-Strecke kam es dann zum Duell des 12-jährigen Ilian Flühmann mit dem 60-jährigen Fritz Aebi: «Im hohen Gras war ich wohl bezüglich Sicht im Vorteil gegenüber dem noch kleingewachsenen Youngster, der mich beeindruckte» meinte Aebi. Immerhin behauptete der junge Pfäffiker den zweiten Rang. Riccardo Rancan lief in der Folge auf der letzten Strecke ein einsames Rennen. Zum Kaderkollegen Severin Howald konnte er bei fast drei Minuten Rückstand nicht aufschliessen. So weit vorn war die OLG Pfäffikon an der Fünferstaffel nach zuletzt einigen dritten Plätzen bisher erst einmal klassiert: 1983 im Wangenerwald – auch damals hinter der OLG Herzogenbuchsee. (mer)

Fussball: Honegger erhält Aufgebot fürs brasilianische Nationalteam

Natascha Honegger steht im Aufgebot des brasilianischen Frauen-Nationalteams für die Copa America vom 8. bis 30. Juli in Kolumbien. Die Greifenseer Torfrau rückte aufgrund der Verletzung von Letícia Izidoro nach. Die weibliche Seleção ist Titelverteidigerin des Turniers. In den Gruppenspielen trifft sie auf Argentinien (8.), Uruguay (12.), Venezuela (18.) und Peru (21.). Honegger, die derzeit beim brasilianischen Traditionsklub Flamengo unter Vertrag steht, war bis anhin einmal für das Heimatland ihrer Mutter zum Einsatz gekommen. (zo)

Mountainbike: Looser gewinnt Marathon-SM

Mountainbiker Konny Looser ist zum zweiten Mal Schweizer Marathon-Meister geworden. Am «BerGiBike» zwischen Fribourg und Bulle über 79 Kilometer setzte sich der Hinwiler im Zielsprint gegen Urs Huber und Martin Fanger durch. «Die Zieleinfahrt war sehr schwierig zu fahren», sagte Looser. «Mein Glück war, dass Urs Huber die letzte Kurve nicht enger angefahren ist. So konnte ich kurz vor der Ziellinie noch an ihm vorbeifahren.»

Looser hatte in der Vorwoche den Marathon im deutschen Singen mit ähnlicher Topografie ebenfalls im Sprint gewonnen. Der 33-Jährige sagte, dieser Titel bedeute ihm mehr als die Premiere vor fünf Jahren. «Der erste Titel kam eher überraschend. Heute dagegen wollte ich ihn unbedingt gewinnen. Die Strecke des BerGiBike gefällt mir extrem gut, da sie wir auf mich zugeschnitten ist. Am Schluss ist auch noch alles perfekt für mich aufgegangen. Das freut mich sehr.» (zo)

Rudern: Gmelin mit neuntem Meistertitel

An den Schweizer Meisterschaften auf dem Rotsee hat Jeannine Gmelin zum neunten Mal den nationalen Meistertitel im Einer gewonnen. Für die Ustermerin war es ein persönliches Jubiläum: Sie errang vor zehn Jahren ihren ersten Titel auf dem Rotsee. Beeindruckt zeigte sie sich besonders, wie sich der Frauenrudersport im Einer in den vergangenen Jahren entwickelt hat. «Es machte grosse Freude, das Meldeergebnis der Schweizermeisterschaften mit einer grossen Anzahl an Ruderinnen im Skiff zu sehen», sagte Gmelin. 13 Boote waren bei den Elite-Frauen gemeldet. Gmelin setzte sich sowohl im Vorlauf als auch im Final deutlich durch. Es war eine gelungene Hauptprobe eine Woche vor dem Weltcup-Final, der ebenfalls auf dem Rotsee stattfindet. (zo)

Rad: SM-Bronze für Stehli

An den Schweizer Meisterschaften in der U23-Kategorie gewann Felix Stehli die Bronzemedaille. Der Gibswiler fuhr im der Dreiländermeisterschaft über 149,1 Kilometer im luxemburgischen Diekirch auf den 5. Rang und war damit drittbester Schweizer. 12 Sekunden verlor Stehli auf Sieger Jannis Peter (GER), der sich im Sprint gegen Nils Brun aus Spiez durchsetzte. Brun gewann damit den U23-Meistertitel. (zo)

Schwingen: Oberländer im Klöntal nicht ganz vorn

Für die einen Oberländer Schwinger stand das Wochenende nach dem NOS im Zeichen der Erholung, manche traten aber auch am Samstag am Bergschwinget im Klöntal an, das zum fünften Mal von Lokalmatador Roger Rychen gewonnen wurde. Er besiegte im Schlussgang den Thurgauer Eidgenossen Stefan Burkhalter.

Vor 700 Zuschauern verbuchte Remo Ackermann (Hinwil) vier Siege ein Remis und eine Niederlage gegen den späteren Festsieger und klassierte sich auf dem sechsten Schlussrang. Ebenfalls Sechster wurde Benj Nock (Turbenthal). Auch er wies auf seinem Notenblatt vier Siege sowie ein Remis und eine Niederlage auf. Nicola Funk (Hinwil) verpasste den Anschluss an die Spitze und wurde Zehnter. (spo/zo)

Klettern: Köhler bei Weltcup-Debüt im Mittelfeld

Im waadtländischen Villars-sur-Ollon debütierte Anja Köhler im Weltcup im Leadklettern. Die 18-Jährige aus Wila behauptete sich in beiden Qualifikationsrouten im breiten Mittelfeld und belegte den 49. Rang unter 78 Teilnehmerinnen. Köhler sei trotz Nervosität erstaunlich ruhig und sehr konzentriert in die beiden Routen gestiegen, heisst es in einer Mitteilung. (zo)

Leichtathletik: Wenk bester Schweizer an der Berglauf-EM

An der erstmals ausgetragenen Off-Road-EM auf der spanischen Kanareninsel La Palma war Stephan Wenk in der Disziplin Trailrunning als 7. bester Schweizer. Der Bertschiker Bergläufer benötigte für die 47,7 Kilometer und 2562 Höhenmeter 3:50:05 Stunden und damit gut sieben Minuten mehr als Sieger Maximilien Drion du Chapois aus Belgien. Wenk erfüllte damit seine eigenen Erwartungen, wie er auf Social Media schreibt: «Ein solider Top-Ten-Platz, was mein Ziel war. Ich bin zufrieden damit, auch wenn man natürlich immer von mehr träumt.»

Fussball: Wetzikon fordert Cupfinalist

In der 1. Runde des FVRZ-Cups kommt es zu einigen Vergleichen zwischen Teams aus der Region. Eine besonders harte Knacknuss erwartet Drittligist Wetzikon, der sich mit dem Vorsaison-Cupfinalisten Wiesendangen messen darf. (zo)

FVRZ-Cup, 1. Runde (Partien mit regionaler Beteiligung): Bauma (4. Liga) - Fällanden (4.), Räterschen (3.) - Brüttisellen-Dietlikon (3.), Egg (4.) - Hinwil (3.), Hegi Winterthur (4.) - Kempttal (4.), Männedorf (3.) - Gossau (2.), Glattal Dübendorf (3.) - Greifensee (2.), Fehraltorf (4.) - Meilen (3.), Mönchaltorf (4.) - Veltheim (2.), Albania (4.) - Effretikon (3.), Wetzikon (3.) - Wiesendangen (2.), Weisslingen (4.) - Maur (4.), Pfäffikon (3.) - Schwamendingen (2.), Russikon (4.) - Wallisellen (3.), Volketswil (3.) - Rümlang (3.), Seebach (4.) - Wald (3.), Bäretswil (4.) - Seefeld (2.), Racing Club (3.) - Dübendorf (2.), Virtus Badolato (5.) - BC Albisrieden (3.), RW Winikon (4.) - Centro Lusitano (3.), Küsnacht (3.) - Rüti (2.), Napoli Club Zurigo Partenopea (5.) - Galatasaray (4.), Schwerzenbach (4.) - Kollbrunn-Rikon (4.). Die Partien sind für 20./21. August angesetzt.

OL: Rancan im EM-Sprint auf Rang 19

Riccardo Rancan hat an den Sprint-Europameisterschaften in Dänemark im Einzel-Sprint den 19. Rang belegt. Der Ustermer qualifizierte sich in der Kleinstadt Vejle wie alle anderen Schweizer ohne grössere Probleme für den Final. In diesem verlor der nächste Woche 26 Jahre alt werdende OL-Läufer auf dem Parcours in der Innenstadt mit schmalen Durchgängen und künstlichen Sperrgebieten auf den überragenden norwegischen Sieger Kasper Fosser aber 1:18 Minuten. Bester Schweizer war Matthias Kyburz als Siebter, bei den Frauen gewann Simona Aebersold die Silbermedaille. (zo)

Leichtathletik: WM-Premiere für Brand

Der Rütner Dany Brand hat sich über 400 m Hürden via World Ranking für die Weltmeisterschaften in Eugene (USA) qualifiziert. Der 26-Jährige ist der einzige Oberländer im 26-köpfigen Aufgebot von Swiss Athletics für die vom 15. bis 24. Juli stattfindenden Titelkämpfe. Brand wird erstmals an einer WM starten. 2017 hatte er sich das Ticket zwar gesichert, aber auf einen Start verzichtet und stattdessen die Universiade bestritten. (zo) 

Triathlon: König fällt verletzt aus

Die Dürnterin Alissa König fällt auf unbestimmte Zeit verletzt aus. König hatte sich zuletzt an der Supersprint-WM im kanadischen Montréal direkt für den Final der Top 30 qualifiziert, diesen aber nicht mehr bestreiten können. Nun hat sich herausgestellt, dass sich die Oberländerin einen Ermüdungsbruch im Fuss zugezogen hat. (zo)

Reiten: Fuchs verpasst Sieg nur knapp

Beim ersten Höhepunkt des CHIO in Aachen hat der Weltranglisten-Erste Martin Fuchs im Sattel von Conner Jei den Sieg nur knapp verpasst. Bei dem mit 200'000 Euro dotierten Preis von Europa war der Amerikaner McLain Ward mit Contagious im Stechen bloss 7 Hundertstel schneller als der Bietenholzer.

Nächstes Highlight beim grössten Reitturnier der Welt ist der Nationenpreis am Donnerstagabend. Der Equipenchef Michel Sorg setzt mit Steve Guerdat (Venard), Bryan Balsiger (Dubai), Pius Schwizer (Vancouver) und Martin Fuchs (Conner Jei) auf ein Quartett, das auch bei der WM im August in Dänemark zum Einsatz kommen könnte. (sda/zo)

OL: Rancan scheitert an der WM im KO-Sprint früh

Für Orientierungsläufer Riccardo Rancan endete der Knock-Out-Sprint an der WM in Dänemark mit einer Enttäuschung. Der Ustermer, der die Qualifikation mühelos geschafft hatte, scheiterte bereits im Viertelfinal. Lediglich vier Sekunden fehlten ihm zum Halbfinaleinzug. Damit verfehlte er sein Ziel deutlich. Im Vorfeld hatte Rancan, der 2021 an der Heim-EM in dieser Disziplin Vierter geworden war, die Finalqualifikation als Ziel bezeichnet und von der Vision gesprochen, für die Schweiz eine Medaille zu gewinnen. Das gelang immerhin einem Teamkollegen: Matthias Kyburz sicherte sich den Weltmeistertitel. Eine Chance auf ein Topresultat bleibt Rancan: Am Donnerstag findet der Sprint statt. (zo)

Eishockey: EHCW verpflichtet Noel Siren

Der Erstligist EHC Wetzikon hat Stürmer Noel Siren unter Vertrag genommen. Der 19-Jährige stammt aus dem Nachwuchs der Rapperwil-Jona Lakers und trug auf U15-Stufe das EHCW-Trikot schon einmal für vier Partien. In der letzten Saison erzielte er mit dem U20-Top-Team der Rapperswiler in 35 Spielen 24 Skorerpunkte (16 Tore/8 Assists) und macht nun den Schritt ins Erwachsenenhockey. EHCW-Sportchef Diego Piceci schreibt ihm in einer Mitteilung viel Potenzial zu. Siren habe ein sehr gutes Auge, feine Hände und einen «tollen Torriecher.»

Der finnische Nachname Siren ist im Schweizer Eishockey nicht unbekannt: Noel Sirens Vater Niki lief zwischen 2002 und 2012 in über 400 NLA-Partien für Rapperswil-Jona und Langnau auf. Grossvater Esa war unter anderem in der NLB Trainer in Olten, Rapperswil und bei den Grasshoppers. (zo)

Mountainbike: Die Loosers gewinnen in Singen

Doppelter Erfolg für das Hinwiler Ehepaar Vera und Konny Looser beim Hegau-Bike-Marathon in Singen (GER). Vera Looser gewann das über 80 km führende Rennen ebenso im Sprint wie kurz darauf Konny Looser. Der 33-Jährige hatte nach 98 km in grosser Hitze noch am meisten Reserven in der fünfköpfigen Spitzengruppe. (zo)

Behindertensport: SM-Medaillen für Früh und Frohofer

An den Schweizermeisterschaften in Steinmaur gewann Handbiker Benjamin Früh aus dem Grüt zwei Medaillen. Früh holte im Zeitfahren Silber, im Strassenrennen sicherte er sich in der Kategorie MH1 Gold. Der Russiker Felix Frohofer gewann derweil im Strassenrennen (MH4) die Silbermedaille hinter Fabian Recher. Er forderte den späteren Sieger lange Zeit, hatte dann aber mit Kettenproblemen zu kämpfen. (zo)

Mountainbike: Olivetti siegt in Hittnau

Gegen 400 Fahrerinnen und Fahrer lockte das Rennen der Bike World Race Series in Hittnau an. Den dritten Lauf der Serie, die sich vor allem auf die jüngeren Alterskategorien fokussiert, gewann bei der Elite Sven Olivetti. Der Athlet aus Würenlos fuhr auf Jean-Luc Halter (Herisau) über eine Minute Vorsprung heraus. Dritter wurde Andrin Gees (Uerikon), der die Gesamtführung behielt. Für Olivetti war es der zweite Saisonsieg in der Bike World Race Series. Er hatte bereits das Rennen in Wetzikon im Mai für sich entschieden. 
In der höchsten Nachwuchskategorie setzte sich der Wetziker Manuel Mörgeli früh an die Spitze, büsste für seinen Blitzstart allerdings bald. Nach zwei Runden lag der spätere Sieger Khalid Sidahmed (Winterthur) schon klar in Front. Mörgeli belegte am Ende den dritten Rang hinter Sidahmed und Pema Federer (Schmerikon), der das Ledertrikot behielt.
Nur fünf Athletinnen umfasste das Starterfeld der Frauen. Kyra Reichmuth (Bauma) gewann vor Rahel Beer (Jona) und Jessica Strauss (Ossingen).

Leichtathletik: Schlumpf setzt sich am Lauerzerseelauf durch

Fabienne Schlumpf hat eine weitere Standortbestimmung auf dem Weg zurück nach ihrer Herzmuskelentzündung erfolgreich hinter sich gebracht. Die Wetziker Marathonläuferin gewann den über 10 Kilometer führenden Lauerzerseelauf in 33:40 Minuten deutlich und unterbot dabei den Streckenrekord um rund 20 Sekunden.

Rad: Pulver gewinnt das Race Across France

Neben Nicole Reist feiert eine zweite Ultracyclerin mit Wurzeln im Oberland einen Erfolg: Die in Wetzikon aufgewachsene Isa Pulver holte am Race Across France den Sieg bei den Frauen. Für die 2500 Kilometer und 38000 Höhenmeter benötigte Pulver 5 Tage, 21 Stunden und 16 Minuten. Lediglich ein Mann war im Overall-Klassement noch schneller.

Ihr Ziel, das Rennen innerhalb von 144 bis 150 Stunden zu absolvieren, unterbot Pulver deutlich. «Ich durfte Geschichte schreiben», wird Pulver in einem Communiqué zitiert. Speziell ist der Erfolg vor allem auch, weil Pulver am 1. März eine Hirnblutung erlitten hatte. «Knapp vier Monate später eine solche Leistung abrufen zu können, erfüllt mich mich grosser Demut.» 

Rad: Krähemann holt SM-Bronze auf der Strasse

Die Eggerin Lara Krähemann schafft es an Schweizer Strassenmeisterschaften in Steinmaur aufs Podest. Im Rennen der Frauen – die Elite- und die U23-Kategorie waren gemeinsam gestartet – kam es nach 120 km zu einem Sprint einer neunköpfigen Gruppe. Dabei reüssierte Caroline Baur (Elgg) vor der Oberweninger U23-Meisterin Noemi Rüegg und Sina Frei (Uetikon am See). Krähemann reichte es so als Viertschnellste zu Bronze.

Im Rennen der Männer (192 km) fuhr der Gibswiler Felix Stehli mit 6:15 Minuten Rückstand auf Sieger Robin Froidevaux auf Platz 13. (zo)

Reiten: Martin Fuchs siegt auf The Sinner

Der Weltranglisten-Erste Martin Fuchs (The Sinner) gewann den mit 100'000 Euro dotierten Grand Prix beim Viersterne-Turnier in Mailand. Im Stadion, wo 2023 die Europameisterschaften stattfinden werden, siegte der Bietenholzer vor seiner Freundin aus den USA, Paris Sellon mit Remix. (zo)

Fussball: Lekaj mit dem FC Winterthur in Pfäffikon

Zur Einweihung des neuen Garderobengebäudes weilte am Sonntag der FC Winterthur auf dem Pfäffiker Barzloo. Der Super-League-Aufsteiger besiegte dabei vor fast 1000 Zuschauern den heimischen Drittligisten erwartungsgemäss klar 7:0 (4:0). Etwas besonderes war das Spiel für Granit Lekaj, der in der ersten Hälfte zum Einsatz kam. Der Captain des FCW hatte 2001 als Elfjähriger beim Oberländer Verein mit Fussballspielen begonnen. (zo)

Fussball: Erismann übernimmt bei Brüttisellen-Dietlikon

Zweitliga-Absteiger Brüttisellen-Dietlikon hat Marcel Erismann zum neuen Trainer bestimmt. Der bald 54-Jährige ist ein in der Region bekanntes Gesicht. In seiner Karriere coachte er unter anderem bei Effretikon, Dübendorf und zuletzt Pfäffikon. In Brüttisellen ersetzt Erismann den auf Ende Saison zurückgetretenen Victor Dionisio. Für den FCB gilt es nach einigen Abgängen mit einem jungen Team in der 3. Liga zu bestehen. Verein und Trainer seien sich der Schwere der Aufgabe bewusst, heisst es deshalb in einer Mitteilung. (zo)

Leichtathletik: SM-Medaillen für Wernli, Brand und Kübler

Bei den Schweizer Leichtathletik-Meisterschaften in Zürich läuft die Laupnerin Lena Wernli über 400-m-Hürden in 58,22 Sekunden auf Rang 2. Derweil reicht es dem Wildberger Stabhochspringer Adrian Kübler mit einer Höhe von 4,95 m zu Bronze. Dieselbe Klassierung erreicht der Rütner Langhürdler Dany Brand in einer Zeit von 50,47 Sekunden über 400 m. Kariem Hussein (LC Dübendorf) musste derweil im selben Hürden-Rennen aufgrund von Schmerzen an der Patellasehne auf den Final verzichten. (zo)

Fussball: Drittliga-Aufsteiger Glattal Dübendorf und Pfäffikon 2 treffen aufeinander

Der Fussballverband der Region Zürch hat die provisorischen Gruppeneinteilungen für die nächste Saison ab Stufe 2. Liga veröffentlicht. Aus Oberländer Sicht gab es wenige Veränderungen. Die beiden Zweitliga-Absteiger Brüttisellen-Dietlikon und Volketswil wurden gleich zusammen in die Gruppe 3 gesteckt. Auch die Aufsteiger aus der 4. Liga, Pfäffikon 2 und Glattal Dübendorf, bekommen es in der Gruppe 4 miteinander zu tun. (zo)

2. Liga, Gruppe 2: Bassersdorf, Beringen (Aufsteiger), Dübendorf, Greifensee, Gossau, Herrliberg (Aufsteiger), Phönix Seen, Rüti, Seuzach (Absteiger), FC Schaffhausen 2, Schwamendingen (Aufsteiger), Veltheim, Wiesendangen, Zürich City SC (Aufsteiger). – 3. Liga, Gruppe 3: Altstetten 2 (Aufsteiger), Brüttisellen-Dietlikon (Absteiger), Glattbrugg, Küsnacht, Racing Club, Seefeld 2, Stäfa 2 (Aufsteiger), Unterstrass 2, Volketswil (Absteiger), Wetzikon 2, Witikon 2, Zürich-Affoltern. – 3. Liga, Gruppe 4: Effretikon, Embrach, Glattal Dübendorf (Aufsteiger), Niederweningen, Oberglatt (Aufsteiger), Pfäffikon 2 (Aufsteiger), Rafzerfeld, Räterschen, Rümlang, Töss (Absteiger), Wallisellen. – 3. Liga, Gruppe 6: Herrliberg 2, Hinwil, Kloten, Männedorf, Meilen (Absteiger), Pfäffikon, Rüti 2, Stäfa, Uster 2, Wald, Wetzikon, Zollikon.

Fussball: Deana verlängert Vertrag um ein Jahr

Der Wetziker Profitorhüter Steven Deana hat seinen Vertrag beim Super-League-Verein Servette Genf um eine weitere Saison verlängert. Deana war in dieser abgelaufenen Saison nur zu zwei Einsätzen mit der zweiten Mannschaft in der 2. Liga interregional gekommen. Trotzdem trägt der 32-Jährige bei den Genfern weiterhin die Nummer 1. Philippe Senderos, Servettes sportlicher Leiter, streicht in einer Mitteilung gerade Deanas Erfahrung und Enthusiasmus heraus. Sie sei auch förderlich für seine Torhüterkollegen gewesen. (zo)

BMX: Marquart für EM und WM nominiert

Der Mönchaltorfer BMX-Profi Simon Marquart zählt erwartungsgemäss zum Aufgebot der im Juli stattfindenden Europameisterschaften im belgischen Dessel (8. - 10.) und Weltmeisterschaften in Nantes (26. - 31.). Der Gesamtweltcupsieger und WM-Vierte der Vorsaison gab unlängst beim Europacup-Rennen im niederländischen Kampen nach einer Verletzungspause sein Comeback. Dabei schaffte es der 25-Jährige sogleich auf Platz 2. (zo)

Eishockey: Dübendorf verpflichtet Geiser

Nach fünf vorwiegend jungen Spielern hat der EHC Dübendorf zum Abschluss seiner Transfertätigkeit einen gestandenen Routinier verpflichtet: Eric Geiser wird in der nächsten Saison das Trikot der Glattaler in der höchsten Amateurliga MHL tragen. Der 35-jährige Flügelstürmer hatte in der letzten Saison leihweise beim EHCD ausgeholfen, als dieser viele Verletzte beklagte, und offenbar Gefallen daran gefunden. Der Klub bezeichnet ihn als «Wunschtransfer».

Geiser spielte 18 Jahre lang in der 1. Liga, stieg 2015 mit Winterthur in die Swiss League auf und wechselte dann nach Frauenfeld, mit dem er in der letzten Saison im Ostschweizer Final den EHC Wetzikon bezwang und den Aufstieg in die MHL feierte. In 593 Erstliga-Partien erzielte Geiser 543 Skorerpunkte.

Fussball: Uster spielt in der Ostschweizer Interregio-Gruppe

Die neuen Gruppengegner des FC Uster in der 2. Liga interregional sind bekannt. Der Aufsteiger trifft wie beim letzten Aufenthalt in der Saison 2018/19 vornehmlich auf Klubs aus der Ostschweiz. Neu gibt es statt sechs nur noch fünf Gruppen – dafür mit einer Ausnahme immer mit 15 Teams. Saisonstart ist am 20./21. August. (zo)

Gruppe 5: Adliswil, Lachen/Altendorf, SV Schaffhausen, Thalwil (Absteiger), Uster (Aufsteiger), Balzers (Absteiger), Wil 2, Widnau, Bazenheid, Rorschach-Goldach, Chur 97, Frauenfeld, Rapperswil-Jona 2 (Aufsteiger), Dardania SG (Aufsteiger), Amriswil.

Fussball: Alves unterschreibt bei Radomiak Radom

Sein Abgang beim FC Winterthur war schon einige Tage bekannt. Jetzt ist klar: Der Gossauer Fussballprofi Robert Alves wechselt in die polnische Ekstraklasa zu Radomiak Radom. Dieser hatte zuletzt als Aufsteiger die Saison auf Platz 7 abgeschlossen. Beim Klub aus Radom, einer rund 100 Kilometer südlich von der Hauptstadt Warschau gelegenen Stadt, unterschrieb der 25-jährige Offensivspieler einen Vertrag über drei Jahre. Alves war bei Winterthur mit je 12 Toren und Assists massgeblich am Aufstieg in die Super League beteiligt. (zo)

Schwimmen: Ugolkova verpasst WM-Halbfinals

An den Langbahn-Weltmeisterschaften in Budapest ist Maria Ugolkova in den Vorläufen über 100 m Crawl gescheitert. Die Athletin des SC Uster Wallisellen verpasste den Einzug in die Halbfinals der besten 16 mit einer Zeit von 54,78 Sekunden um 22 Hundertstel. (sda)

Rad: Einzig Krähemann erreicht das Ziel

Von den drei im Oberland lebenden Fahrerinnen, die zur Tour de Suisse der Frauen gestartet sind, hat nur Lara Krähemann die viertägige Rundfahrt beendet. Die Eggerin klassierte sich im Gesamtklassement auf Rang 53. Die 19-jährige Annika Liehner aus Ottikon bei Gossau überschritt bei der 3. Etappe von Vaduz nach Chur die Zeitlimite und konnte nicht mehr zum letzten Teilstück antreten. Für die in Hinwil wohnende Vera Looser war derweil schon nach der 2. Etappe Schluss gewesen. Ihr Team hatte sich nach einem Coronafall zurückgezogen. (zo)   

Sportklettern: Köhler beim Swiss Cup auf dem Lead-Podest

Anja Köhler aus Wila überraschte beim Swiss Cup in Niederwangen mit einem zweiten Platz im Lead-Wettbewerb. Die junge Tösstalerin hatte zuvor als Qualifikationsfünfte den Final erreicht. Siegerin wurde Michelle Hulliger aus Ramsei. (zo)

Leichtathletik: Wenk gewinnt den Aletsch Halbmarathon

Der Bertschiker Stephan Wenk hat den Aletsch Halbmarathon im Wallis für sich entschieden. Der Oberländer absolvierte die 21,1 Kilometer und rund 700 Höhenmeter in 1:37 ​Stun­den. Wenk knüpfte dem Zweitplatzierten Mekonen Te­fera aus Biel 57 Sekunden ab. (zo)

Mountainbike: Podestplätze für Frischknecht und Roth 

Beim Swiss-Cup-Rennen in Gränichen AG klassier­ten sich zwei im Oberland wohnende Fahrer auf dem Podest. Andri Frischknecht aus Rüti belegte hinter Sieger Vital Albin den 2. Platz, Dritter wurde der in Hittnau lebende Joel Roth. Die Führung in der Gesamtwertung musste Frischknecht trotz Podestplatz an Albin abtreten. (zo)

Rad: Für Vera Looser ist die Tour de Suisse vorbei

Nach zwei Etappen war für die in Hinwil wohnende Vera Looser an der Tour de Suisse der Frauen Schluss. Im Team von Andy Schleck, für den die 28-jährige Namibierin fährt, wurde am Montag eine Person positiv auf Covid-19 getestet. Die Teamleitung entschied daraufhin, die viertägige Rundfahrt zu verlassen. Looser hatte nach zwei Etappen im Gesamtklassement den 72. Platz belegt. (zo)

Fussball: Pfäffikon 2 gelingt der direkte Wiederaufstieg

Die Pfäffiker Reserven haben den direkten Wiederaufstieg in die 3. Liga geschafft. Die Mannschaft von Trainer Marzio Nespoli gewann ihre letzte Partie gegen die Gossauer Reserven deutlich 8:0. Mit dem Kantersieg entschieden die Pfäffiker das Aufstiegsduell gegen den am Wochenende ebenfalls siegreichen FC Bauma in der Gruppe 10 der 4.  Liga knapp zu ihren Gunsten. Ein Punkt trennt die beiden Teams nach 20 Partien. Bitter für die Baumer: Ihre 49 Zähler reichten auch nicht, um zu den zwei besten Zweitklassierten zu gehören, die ebenfalls aufstiegen. 

Die Pfäffiker haben sich die Promotion mit einer makellosen Rückrunde gesichert. Der FCP 2 gewann all seine zehn Partien nach der Winterpause, darunter auch das wichtige Duell gegen Bauma, 3:2. Die Tordifferenz im Frühling ist ebenfalls eindrücklich. 50 Treffer erzielten die FCP-Reserven, nur fünfmal mussten sie den Ball aus dem eigenen Netz holen. (zo)

Motorrad: Krummenacher verpasst Podest bei Comeback

Randy Krummenacher (Grüt) ist nach seiner Verletzung auf die Rennstrecke zurückgekehrt. Der Supersport-Weltmeister von 2019 belegte am Wochenende in Mugello in der italienischen Superbike-Meisterschaft die Ränge 4 und 5.

Am 8. Mai hatte der 32-Jährige bei einem Sturz im Rennen von Vallelunga einen Wadenbeinbruch erlitten. Nun verpasste er beim Comeback den angestrebten Podestplatz. «Ich habe hart gearbeitet, um wieder in Form zu kommen. Ich bin zwar noch nicht völlig fit, aber ich spüre, dass ich schon wieder auf einem guten Level bin. Ich weiss, dass ich mich sowohl physisch als auch auf der Strecke noch stark verbessern kann, aber das wird mit der Zeit kommen», sagte Krummenacher. 

Schon das erste Rennwochenende hatte Krummenacher verpasst. Dies, weil er unter den Folgen einer Covid-Erkrankung litt. Zeit hat er nun genug bis zum nächsten Rennen es findet erst Ende Juli statt. (zo)

Schwimmen: Djakovic verpasst Finaleinzug

Am zweiten Tag der Schwimm-WM in Budapest hat Antonio Djakovic den Finaleinzug über 200 m Crawl verpasst. Der Ustermer klassierte sich in den Halbfinals im 11. Rang. 

Djakovic hatte am Samstag bereits mit Rang 10 über 400 m den Vorstoss in die Top acht nur knapp verpasst. Tags darauf fehlten dem Athleten des SC Uster Wallisellen im WM-Halbfinal über die halbe Distanz in 1:46,61 knapp sechs Zehntel fürs Weiterkommen. «Als ich im ersten Halbfinal als Vierter angeschlagen habe, dachte ich kurz, dass es mir doch in den Final reichen würde», sagte Djakovic im SRF-Interview.

Doch der zweite Halbfinal sollte sich als viel schneller als der erste erweisen, weshalb es dem Schweizer trotz klarer persönlicher Bestzeit in dieser Saison nicht reichte. «Das ist aber nicht so schlimm. In zwei Monaten finden in Rom die Europameisterschaften statt. Auf diese werde ich mich nun sehr gut vorbereiten», versprach der Ustermer. (sda)

Rudern: Gmelin bei Wiedereinstieg Zweite

Jeannine Gmelin beendete ihre erste Regatta seit den Olympischen Sommerspielen auf dem zweiten Rang. Am 30. Juli letzten Jahres war die Ustermerin im Skiff-Final in Tokio Olympia-Fünfte geworden. Seither bestritt sie keinen Wettkampf mehr.

Beim Wiedereinstieg im polnischen Poznan, wo die zweite Weltcup-Regatta der Saison ausgetragen wurde, musste sich Gmelin einzig Karolien Florijn geschlagen geben. Die Holländerin setzte sich um gut sieben Sekunden durch. Schon im Halbfinal hatte Gmelin den zweiten Rang belegt, nachdem sie sich im Vorlauf mit einem Sieg mühelos qualifiziert hatte. Für Gmelin, die am Montag ihren 32. Geburtstag feiert, stehen die nächsten Rennen Anfang Juli an mit den Schweizer Meisterschaften (2./3. Juli) sowie der Weltcup-Regatta auf dem Rotsee (8. bis 10. Juli).

Schwimmen: Ugolkova knapp nicht im Final

An den Schwimm-Weltmeisterschaften in Budapest war für Maria Ugolkova vom SC Uster-Wallisellen über 200 m Lagen der Halbfinal Endstation. Am ersten WM-Tag blieb die Schweizer Rekordhalterin in 2:11,06 Minuten um eine Sekunde über ihrer Bestmarke und wurde Neunte. Zur achtklassierten Ungarin Katinka Hosszu, die den Final gerade noch erreichte, fehlten ihr 34 Hundertstel.

Endstation Vorlauf hiess es am Samstag für Antonio Djakovic als Zehnter über 400 m Crawl. Dem Ustermer fehlten in der persönlichen Saisonbestzeit von 3:46,90 nur 44 Hundertstel zum Finaleinzug. Den eigenen Landesrekord verfehlte der 19-Jährige um 1,08 Sekunden.

Pferderennen: Vier Platzierungen für Oberländer Traber

Vier Pferde aus Oberländer Rennställen bestritten das Trabmeeting in Avenches. Für alle vier lohnte sich der Ausflug, verdienten sie doch durchs Band ein gutes Platzgeld.

Wie einige Male im Jahr wurden die Trabfahren nicht auf der gewohnten Sandpiste, sondern auf der Grasbahn ausgetragen. Im über 2000 Meter führenden und mit 7000 Franken dotierten Prix de Châlons-en-Champagne sah es kurze Zeit nach einem Fehraltorfer Doppelsieg aus, denn Roland Müllers Grand River und Christine Rothers Flicflac schienen den Sieg unter sich auszumachen, als Achille Ross angeflogen kam, und das Oberländer Duo im letzten Moment noch abfangen konnte. So belegte Grand River, bei dem Marc-André Bovay die Leinen in der Hand hielt, den 2. Rang und der von seiner Besitzerin Christine Rother gesteuerte Flicflac wurde einen Hals dahinter Dritter.

Auch die dem Werriker Theo Fankhauser gehörende Stute Cora du Châtelet verpasste im Prix de Montier-en-Der als Vierte eine bessere Platzierung nur knapp. Im Sulky sass Fankhausers Tochter Evelyne Hirt. Ebenfalls Vierter wurde im abschliessenden Rennen Gustavo de Joma, der die Effretiker Ecurie Max Gordon vertritt. (wib)

Fussball: Gossauer Alves nicht mehr bei Winterthur

«Danke und auf Wiedersehen!», schreibt der FC Winterthur. Die Abschiedsworte sind (unter anderem) auch an Roberto Alves gerichtet. Der 25-jährige Mittelfeldspieler aus Gossau war mit 12 Toren und 12 Assists eine der tragenden Figuren beim Aufstieg des FCW in die Super League. In der höchsten Liga wird Alves aber nicht für die Winterthurer auflaufen. Sein auslaufender Vertrag wurde nicht verlängert. Wie der «Landbote» berichtet, dürften die Verhandlungen am Geld gescheitert sein. Die Lohnvorstellungen von Alves und seinem Management «scheinen weit weg von denjenigen des FCW», schreibt die Zeitung. Alves hatte schon im März bezüglich seiner Zukunft gesagt: «Ich lasse mir alle Türen offen». Zumindest jene in Winterthur ist jetzt zu.

Eishockey: EHCW verliert wichtigen Stürmer

Center Manuel Laimbacher (rechts) verlässt den EHCW und spielt künftig in Arosa.

Der EHC Wetzikon muss einen herben Verlust hinnehmen. Er verliert mit dem Abgang von Manuel Laimbacher einen seiner stärksten Center. Der 24-Jährige wechselt in die höchste Amateurliga zum EHC Arosa. Laimbacher spielte die letzten fünf Saisons für den EHCW. In 130 Partien erzielte der Stürmer 108 Skorerpunkte. Nach dem Abgang von Laimbacher verbleiben vier Center im Kader des EHCW: Brent Buchmüller, Lars Neher, Siro Rutzer und Nils Berni. (zo)

Fussball: Junger Rütner zum FC Vaduz

Der junge Rütner Elmin Rastoder spielt künftig beim FC Vaduz. Die Grasshoppers leihen ihren Nachwuchsstürmer für ein Jahr an den Liechtensteiner Klub aus. In der Challenge League soll der 20-Jährige, der bisher zu zwei Teileinsätzen in der Super League gekommen ist, zu mehr Spielpraxis kommen. (sda/zo)

Handball: Kündig erneut Handballerin des Jahres

Die Wetzikerin Kerstin Kündig ist zum vierten Mal nach 2017, 2020 und 2021 als Schweizer Handballerin des Jahres ausgezeichnet worden. Die 28-Jährige ist mit 71 Länderspielen und 190 Treffern die zentrale Figur der Nationalmannschaft. Kündig spielte zuletzt zwei Jahre lang für den Thüringer HC in der deutschen Bundesliga. Auf die kommende Saison hin wechselt sie zum dänischen Spitzenklub Viborg. (zo)

Fussball: Glattal Dübendorf steigt auf

Eine Runde vor Schluss hat der FC Glattal Dübendorf den Deckel drauf gemacht. Nach dem 5:2-Sieg gegen die Brüttiseller Reserven ist der Aufstieg in die 3. Liga Tatsache. Das Team von Trainer Nelson Jorge Frutuoso verlor nur zwei seiner bisher 19 Spiele – je eines in der Vor- und der Rückrunde. Beide Male reagierten die Glattaler aber auf eindrückliche Weise und gewannen danach ­jeweils fünf Partien am Stück. 

Die Glattaler waren in der Viertliga-Gruppe 8 das treffsicherste Team. Und erarbeiteten sich mit sechs Punkten einen schönen Vorsprung auf den ersten Verfolger. Der Aufstieg ist zugleich auch eine Rückkehr in die 3. Liga. In dieser spielten die Glattaler letztmals in der Saison 2017/2018. (zo)

Kunstturnen: Oberländer Juniorinnen holen Medaillen

An der SM der Junio­rinnen in Utzenstorf gewannen Oberländer Kunstturnerinnen mehrere Medaillen. Im Programm 4 holte Fiona Müller (im Bild) vom TV Rüti Bronze – und das, obschon ihr der Auftakt ausgerechnet an ihrem Paradegerät Stufenbarren völlig missriet. Viermal musste sie vom Gerät. «Am liebsten wäre ich einfach nach Hause gegangen», gestand die 13-Jährige. 

Doch sie startete eine eindrückliche Aufholjagd. Die Balkenübung gelang ihr noch nie so gut, auch Sprung und Boden glückten. Am Ende wurde sie Dritte. «Ich bin mega glücklich, damit habe ich überhaupt nicht mehr gerechnet», sagte sie. In der Teamwertung liess sie sich zusammen mit Matilda Pohl (Opfikon-Glattbrugg) und Anouk Portmann (Wädenswil) die Silbermedaille umhängen – die Aufholjagd zahlte sich also definitiv aus. 

Im P2 lieferten sich Finja Frehner und Emma Schwaller (beide Satus Uster) ein spannendes Duell mit dem besseren Ende für Schwaller. In der Teamwertung gewannen sie zudem zusammen mit Loa Walser (TV Rüti) den Titel. Gold im Team gewann auch Giulia Zünd (Satus Uster) im P3. (rer)

Triathlon: Weber Zweite in Zug

Zum Auftakt der National League der Triathletinnen in Zug belegte Anja Weber den zweiten Rang. Die Hinwilerin lieferte sich im Rennen im Doppel-Sprint-Format (zweimal 200 m Schwimmen, 5 km Radfahren, 1 km Laufen) einen Zweikampf mit Sprint-Europameisterin Cathia Schär. Weber stieg als Erste aus dem Wasser, musste Schär auf dem ersten Radabschnitt aber aufschliessen lassen und verlor auf dem ersten Laufabschnitt den Anschluss. Im zweiten Umgang baute Schär ihren Vorsprung aus. Weber kam nach 31:47 Minuten ins Ziel, 1:05 hinter Schär. (zo)

Schwingen: Kranzgewinne für Funk und Kindlimann

Ein Oberländer Duo sicherte sich am Bündner-Glarner Kantonalschwingfest in Untervaz den Kranz. Der Hinwiler Nicola Funk schloss das Fest wie Fabian Kindlimann aus Fischen­thal auf dem geteilten fünften Platz ab. Routinier Kindlimann verlor zwar seinen zweiten Kampf des Tages gegen Thomas  Koch unerwartet. Danach aber drehte Kindlimann auf und gewann die restlichen vier Kämpfe. Mit seinem zweiten Kranz der Saison dürfte sich der 31-Jährige das Ticket fürs «Eidgenössische» in Pratteln gesichert haben.

Gute Chancen, im August ebenfalls dabei zu sein, hat nach seinem Kranzgewinn im Bündnerland auch Funk. In seinem letzten Kampf sorgte der 23-Jährige gar für ein Ausrufezeichen, als er den Glarner Eidgenossen Roger Rychen ins Sägemehl bettete. Rychen hatte unlängst das Zürcher Kantonale für sich entschieden. Den Sieg vor 3500 Zuschauern in Untervaz sicherte sich derweil Samuel Giger. Der Thurgauer  bezwang im Schlussgang Armon Orlik. (spo) 

Unihockey: Uster verlängert mit einem Trio

Der UHC Uster hat weitere Kadernews vermeldet. Der NLA-Klub verlängerte die Verträge des finnischen Stürmers Markus Kulmala, des lettischen Angreifers Daniels Janis  Anis sowie von Verteidiger Jean-Luc Klöti. Routinier Kulmala (29), der letzte Saison 27 Skorerpunkte gesammelt hatte, packt seine insgesamt bereits sechste Saison bei den Ustermern an. Für Klöti (23) ist es das dritte Jahr, für den erst 19-jährigen Anis das zweite. Die Ustermer hingegen verlassen wird Lukas Deola. (zo)

Leichtathletik: Abraham verzichtet, Rüttimann siegt

An den Schweizer Steeple- und 10‘000-m-Schweizer-Meisterschaften auf der Buchholz-Anlage in Uster trumpften auch Einheimische gross auf – und das, obwohl LCU-Aushängeschild Tadesse Abraham wegen Fussbeschwerden kurzfristig auf den Start hatte verzichten müssen. 

Die Goldmedaille über 10‘000 Meter eroberte sein Klubkollege Eric Rüttimann. «Es gelang mir den Riesenabschiffer vor zwei Jahren vergessen zu machen», sagte er nach dem Rennen. Damals ging er den Anfangsrhythmus der Spitze mit und musste gnadenlos büssen. Nun machte er es besser und liess Dominic Lobalu, den Sudan-St. Galler, ziehen. Stattdessen orientierte er sich am Schluss des Verfolgerfeldes. Und Rüttimann arbeitete sich sukzessive vor. 

Schliesslich erreichte er das Ziel hinter Lobalu (27:58,79), seinem (noch nicht Schweizer) Klubkollegen Ali Abdi (hervorragende 29:40,67) als Erster. Letzterer strahlte auch ohne Medaille strahlte: «Ich wollte die 30-Minuten-Grenze knacken und das schaffte ich souverän», sagte Abdi. Um fast 40 Sekunden steigerte sich der 21-Jährige. 

Die herausragende Figur dieser Meisterschaftsentscheidungen war indes Chiara Scherrer. Die Winterthurerin von der TG Hütten wagte nur wenige Tages nach ihrer erstklassigen Bestmarke über 3000 m Steeple (WM-Limite) eine Doppelstart: über 2000 m Steeple (ausser Konkurrenz bei den U20-Athletinnen) und knapp eine Stunde später über 3000 m Steeple. Erfolgreich tat sie dies: mit einem Tempolauf in einer Schweizer Bestleistung (6:12,44) über die kürzere Distanz und dem sicheren Titelgewinn über die längere (9:58,14). (gre)

Fussball: Brüttisellen braucht einen neuen Trainer

Seinen Rücktritt kündigte er bereits Ende Mai an. Jetzt ist es offiziell: Trainer Victor Dionisio und der FC Brüttisellen-Dietlikon gehen nach nur einer Saison getrennte Wege. Unter seiner Regie geriet der FCB schon früh in Rücklage. Bereits nach der Vorrunde lag er deshalb in der Gruppe 2 abgeschlagen am Tabellenende. In der zweiten Meisterschaftshälfte traten die Brüttiseller zwar etwas konstanter auf, von einem möglichen Ligaverbleib waren sie trotzdem jederzeit weit entfernt. Der FCB muss deshalb nach insgesamt vier Jahren wieder absteigen. «Wir hätten trotzdem gerne mit Victor als Trainer weitergemacht», sagt Walter Remy, Leiter Aktive im Verein. Dionisio will aber viel mehr für einen Neuanfang in der 3. Liga Platz machen. Wer seine Nachfolge antritt, dürfte in den nächsten Tagen bekannt werden. (zo)

Reiten: Fuchs übernimmt die Weltranglisten-Führung

Martin Fuchs reitet auf einer Erfolgswelle.

Der Bietenholzer Springreiter Martin Fuchs ist zum zweiten Mal Leader der Weltrangliste. Zweieinhalb Jahre nach seinem ersten Vorstoss an die Spitze entthront er den Schweden Peder Fredricson. «Die Nummer 1 zu sein ist speziell und ein grosser Erfolg für mich, weil es die Leistung eines ganzen Jahres widerspiegelt», sagt Fuchs. In den letzten paar Monaten gewann der 29-Jährige etwa den Weltcupfinal sowie am Wochenende beim CSIO in St. Gallen den Grand Prix und mit dem Schweizer Team den Nationenpreis. (sda)

Eishockey: EHCW-Stürmer Vesely hat noch «Saft im Tank»

Erstligist EHC Wetzikon kann weiterhin auf seinen routiniertesten Spieler zählen. Der 35-jährige Stürmer Timon Vesely hat seinen Vertrag verlängert und nimmt im Herbst seine insgesamt elfte Saison beim EHCW in Angriff. Die hockeyfreie Zeit habe ihm gezeigt, dass er noch Saft im Tank habe für eine weitere Saison, lässt sich Vesely auf dem Instagram-Kanal der Wetziker zitieren. Der Flügelstürmer hatte sich nach dem Ende der letzten Meisterschaft eine Bedenkzeit erbeten, um seine sportliche Zukunft zu entscheiden. (zo)

Motocross: Betschart fährt in Muri aufs Podest

Franco Betschart ist am Motocross Muri in der MX2-Kategorie aufs Podest gefahren. Der Wetziker wurde im Tagesklassement Dritter. Beide Läufe beendete der Oberländer ebenfalls auf Rang 3. Nach den Rennen in Muri, die vor 12 000 Zuschauern stattfanden, liegt Betschart in der Gesamtwertung mit 111 Punkten an 2. Stelle. Mit 147 Punkten in Führung ist der Westschweizer Valentin Guillod, der fünf der ersten sechs Meisterschaftsläufe gewonnen hat. (zo) 

Kunsturnen: Oberländer Medaillen an der Junioren-SM

An der Junioren-SM im Kunstturnen in Lugano räumten Zürcher Turner 21 Medaillen ab – und damit mehr als ein Drittel aller Medaillen. Ihren Teil zur Ausbeute trugen Oberländer bei. Im P2 überzeugten die Turner des TV Rüti: Leano Fangao holte sich Silber, Glen Müller als Sechster ein Diplom, zudem gab es Teamsilber. Im P1 gewann derweil Livio Rebsamen (TV Wetzikon) Silber im Mehrkampf sowie Silber im Team zusammen mit den beiden Rütnern Samuel Ritchie und Nelio Frangao. (rr)

Pferderennen: Pragelor Dritter in Paris

Auf der Rennbahn Auteuil, die in Paris direkt neben dem Tennisstadion Roland Garros liegt, sorgte Pragelor in einem Hürdenrennen für eine deftige Überraschung. Als 26:1-Aussenseiter lief er im Prix Jean Victor, dem mit 95 000 Euro dotierten Hauptereignis, auf Rang drei. Der neunjährige Wallach trägt die grün-roten Farben der Hinwilerin Margrit Egli.

Normalerweise bestreitet Pragelor, der im Verlauf seiner Karriere bereits zehn Siege erzielt hat, seine Rennen von der Spitze aus. Gegen die starke Konkurrenz in Paris wandte Jockey Théo Chevillard jedoch eine etwas defensivere Taktik an und positionierte den fast schwarzen Egli-Wallach im vorderen Mittelfeld. Das lohnte sich, denn so verfügte Pragelor am Schluss noch über Reserven. Gegen die zwei erstplatzierten Pferde kam er zwar nicht an, doch die übrigen Gegner hielt er problemlos in Schach.
Trainiert wird Pragelor von Daniela Mele, einer aus dem Aargau stammenden Schweizerin, die mit grossem Erfolg in Frankreich tätig ist. (wib)

Pferderennen: Zweiter Platz für Gustavo de Joma

Vor 8500 Zuschauern sorgte Gustavo de Joma auf der Frauenfelder Allmend für das beste Resultat aus Oberländer Sicht. Der sechsjährige Fuchswallach der Effretiker Ecurie Max Gordon belegte im mit 8000 Franken dotierten Preis des Ostschweizer Traberclubs Rang zwei. Im Sulky sass Joey Vignoni. Praktisch während des ganzen Rennens, das über 1700 Meter führte, trabte Gustavo de Joma an zweiter Stelle hinter Fidélio du Martza, der früh das Kommando übernommen hatte. Auf der Zielgeraden verliess Gustavo de Joma den Windschatten und versuchte den Leader anzugreifen, biss sich aber an dessen Widerstand die Zähne aus. 

Im gleichen Rennen klassierten sich zwei weitere Traber aus Oberländer Rennställen in den Geldrängen. Grand River, der dem Fehraltorfer Roland Müller gehört, kam als Vierter ins Ziel und Christine Rothers Flicflac lief auf Rang fünf. Während Grand River vom Schweizer Meister Marc-André Bovay gesteuert wurde, nahm Christine Rother bei Flicflac die Leinen selber in die Hand. (wib)

Klettern: Köhler verpasst Halbfinal knapp

Anja Köhler aus Wila war beim Europacup in Arco (IT) im Lead-Wettkampf beste Schweizerin. Köhler klassierte sich auf Rang 22, verpasste den Halb­finaleinzug aber knapp. (zo)
 

Fussball: Schwizer von Thun zu Lausanne-Sport

Dominik Schwizer wechselt innerhalb der Challenge League von Thun zu Lausanne-Sport. Der 25-jährige Oberländer, der einen Vertrag über mehrere Jahre unterschrieb, wird beim Absteiger aus der Super League die Rückennummer 77 tragen. Schwizer überzeugte in der vergangenen Saison bei Thun mit 7 Toren und 11 Assists in 24 Spielen. Der ehemalige Egg-. und Hinwil-Junior hatte über den FC Rapperswil-Jona den Sprung in den Profibereich geschafft. Dabei war Schwizer zwischenzeitlich zum FC Vaduz ausgeliehen worden, mit dem er im Sommer 2020 den Aufstieg in die Super League geschafft hatte. (zo)

Schwingen: Achtungserfolg für Kindlimann; Odermatt und Schnurrenberger ohne Kranz

Fabian Kindlimann vom Schwingklub Zürcher Oberland stand am Brueder-Schwinget in Bachenbülach nicht im Schlussgang. Weil der Fischenthaler aber im letzten Gang mit Maximalnote gewann, klassierte er sich gleichauf mit Sieger Philipp Lehmann im Rang 1b. Eine Auszeichnung sicherten sich auch Stepan Tsirkin (Benglen) im Rang 6b sowie Nicola Funk (Hinwil) im Rang 9a.

Am von Armon Orlik gewonnenen Glarner-Bündner Schwingfest in Netstal verpassten Gian Maria Odermatt (Uster) und Roman Schnurrenberger (Sternenberg) den Kranz mit Niederlagen im letzten Gang. Odermatt musste Arnold Forrer den Vortritt lassen, der seinen Rekord auf 148 Kränze ausbaute. (spo/zo)

BMX: Marquart auf dem Europacup-Podest

«Es ist gut, zurück zu sein», schrieb Simon Marquart auf Instagram zu einem Foto, das ihn auf dem Podest zeigt. Zweiter wurde der BMX-Profi aus Mönchaltorf am Europacup im niederländischen Kampen. Für Marquart war es der Wiedereinstieg nach einer Verletzungspause und gleichzeitig ein Formtest im Hinblick auf das Weltcuprennen im holländischen Papendal am kommenden Wochenende. Das Saisonhighlight steht im Juli an. An der WM in Nantes möchte Marquart eine Medaille gewinnen. (zo)

Mountainbike: Frischknecht an der SM Dritter

An den Schweizer Meisterschaften im Cross-Country in Leysin gewann der in Rüti lebende Andri Frischknecht die Bronzemedaille. Auf Mathias Flückiger, der in Abwesenheit von Seriensieger Nino Schurter gewann, verlor Frischknecht 2:53 Minuten; sein Rückstand auf den zweitplatzierte Vital Albin betrug 1:01 Minuten. Frischknecht hatte eine Woche zuvor bereits bei der SM-Premiere der Disziplin Short Track Bronze gewonnen. Der in Hittnau lebende Joel Roth belegte in Leysin den 6. Rang. (zo)

Fussball: Hoti holt U19-Titel mit Inter Mailand

Der Volketswiler Andi Hoti hat mit der U19 von Inter Mailand den Meistertitel geholt. Das finale Spiel mit dem 19-Jährigen in der Startaufstellung gegen die AS Roma endete 2:1. Hoti war Anfang 2020 aus dem Nachwuchs des FCZ nach Italien gewechselt. Der FC Volketswil hatte hinterher satte 30 000 Franken an Ausbildungsentschädigung erhalten. Vor einem Jahr unterschrieb er bei Inter seinen ersten Profivertrag bis 2024. (zo)

Orientierungslauf: Rancan für WM nominiert

Der Ustermer Riccardo Rancan zählt erwartungsgemäss zum sechsköpfigen Schweizer Männer-Team, dass zur OL-Weltmeisterschaft von Ende Juni in Vejle reist. Der 25-Jährige ist dabei im Einzel- sowie Knock-out-Sprint vorgesehen. An der WM in Dänemark finden erstmals überhaupt nur die drei Sprintdisziplinen statt. Internationale Erfahrungen sammeln kann ausserdem Pascal Schärer. Der Mönchaltorfer wurde für die Junioren-WM von Mitte Juli in Portugal selektioniert. (zo)

Reiten: Nadja Minder gewinnt Viersterneprüfung

Nadja Minder aus Horben bei Illnau hat die lange Vier­sterneprüfung im polnischen Baborowko gewonnen. Die 22-jährige Vielseitigkeitsreiterin ­siegte im Sattel von Toblerone CH. Minder belegte nach der Dressur Platz 4. Nach einem fast perfekten Cross und nur 0,8 Zeitstrafpunkten im Springen konnte sie sich aber noch als Siegerin des Wettkampfs der zweithöchsten Kategorie feiern lassen. Mit diesem Ergebnis hat die Oberländerin die formelle Qualifikation für die WM vom September in Pratoni (ITA) geschafft. 

Minder errang unlängst schon bei einem Wettkampf in Italien einen Sieg mit der Schweizer Equipe. Daneben schaffte sie es dort im Einzel auf Rang 5. (zo)

Eishockey: EHCD verpflichtet Dominic Buchli

Dem EHC Dübendorf ist ein interessanter Transfer geglückt. Die in der höchsten Amateurliga MHL spielenden Glattaler verpflichteten den Verteidiger Dominic Buchli. Der 24-Jährige spielte zuletzt für die EVZ Academy in der Swiss League. Der ehemalige Junioren-Internationale stammt ursprünglich aus dem HC Prättigau-Herrschaft, hat die relevanten Nachwuchsstufen aber beim HC Davos durchlaufen und für den Schweizer Rekordmeister etwas mehr als 50 Partien in der höchsten Liga absolviert. Daneben spielte Buchli ebenfalls drei Partien für die SCL Tigers und 57-mal für die Ticino Rockets in der Swiss League. (zo)

Unihockey: Jonker bleibt beim UHC Laupen, Mir kommt

Das NLA-Frauenteam des UHC Laupen vermeldet eine Vertragsverlängerung sowie einen Zuzug. Weiterhin für die Laupnerinnen spielen wird die 23-jährige Stürmerin Anouk Jonker. Sie absolvierte letzte Saison ihr zweites komplettes Jahr in der höchsten Liga und erzielte in 21 Partien sechs Tore. Zugleich verpflichtete Laupen Torhüterin Pascale Mir. Die 18-jährige Bündnerin spielte zuletzt bei den U21-Juniorinnen von Piranha Chur. (zo)

Schwimmen: Djakovic bricht 10 Jahre alten Rekord

In der kroatischen Hauptstadt Zagreb hat der Ustermer Antonio Djakovic seine gute Form unter Beweis gestellt und eine Rekordmarke geknackt, die zehn Jahre Bestand hatte. Über 1500 m Freistil schlug der 19-Jährige nach 15:30,65 Minuten an. Damit senkte er den Schweizer Rekord von Jovan Mitrovic aus dem Februar 2012 um etwas mehr als zweieinhalb Sekunden. 

Sein Leistungsvermögen hatte Djakovic bereits zuvor im Rahmen der Mare Nostrum Tour bewiesen. Über 400 m Freistil schwamm er sowohl in Monaco (2.) als auch in Barcelona (3.) aufs Podest. Für die am 18. Juni beginnenden Weltmeisterschaften in Budapest scheint Djakovic also bereit zu sein. (zo)

Triathlon: König verpasst das EM-Podest nur knapp

An der Super-Sprint-EM im polnischen Olsztyn verpasste Alissa König als Fünftklassierte das Podest nur knapp. Die Dürnterin verlor insgesamt 19 Sekunden auf die deutsche Siegerin Nina Eim. König war damit auch gleichzeitig die zweitschnellste Schweizerin – hinter der Dritten Cathia Schär.

Einen guten Auftritt hatte im Rennen der Juniorinnen auch Vanessa Possberg. Im von der Schwedin Tilda Mansson gewonnenen Rennen wurde die Fehraltorferin mit 1:24 Minuten Rückstand 13. (zo)

Sportklettern: Köhler schafft es bei Jugend-Europacup auf Rang 15

Beim dritten Jugend-Europacup der Saison im österreichischen Imst zeigte Anja Köhler in der Kategorie der Juniorinnen eine gute Leistung. Die 18-Jährige aus Wila kletterte im Speed-Wettkampf auf Platz 15. Obenaus schwang Liv Egli (Hünibach), die sowohl in der Qualifikation wie im Final-Durchgang ihrer Favoritenrolle gerecht wurde. (zo)

Triathlon: Weber wird 29. beim Weltcup in Italien

Beim ersten zur Qualifikation für die Olympischen Spiele 2024 zählenden Weltcuprennen in Arzachena (ITA) erreichte Anja Weber den 29. Platz. Die Hinwilerin startete stark im Rennen über die Sprint-Distanz, sodass sie in den Top 3 aus dem Wasser steigen konnte. Die anspruchsvolle Radstrecke gelang der 21-Jährigen ebenfalls gut – und konnte so sogar als Erste in die zweite Wechselzone einlaufen. Auf der Laufstrecke hatte es Weber dann aber gegen die absolute Weltklasse erwartungsgemäss schwer, sodass Sie mit 3.18 Minuten Rückstand ins Ziel einlief. Siegerin wurde die Französin Sandra Dodet die sich im Sprint gegen die schnellste Schweizerin Julie Derron knapp durchsetzen konnte. (zo)

Schwingen: Schnurrenberger bester Oberländer beim St. Galler Kantonalfest

Am St. Galler Kantonalfest in Wil gab es keinen Kranz für die Aushängeschilder des Schwingklubs Zürcher Oberlands. Dem Sternenberger Roman Schnurrenberger reichte es nach drei Siegen, einem Gestellten und zwei Niederlagen für Rang 11c. Derweil gelang Remo Ackermann mit einem Gestellten gegen Arnold Forrer, den Schwingerkönig von 2001, ein Achtungserfolg. Dem Hinwiler blieb am Ende Platz 13, nachdem er sich im sechsten und letzten Gang dem starken Toggenburger Marcel Rebsamen geschlagen geben musste.

Sieger wurde der nicht einmal 20-jährige Toggenburger Werner Schlegel, der im Schlussgang mit dem Zürcher Eidgenossen Samir Leuppi remisierte. (spo/zo)

Mountainbike: Frischknecht holt SM-Bronze bei der Short-Race-Premiere

Bronze für Andri Frischknecht bei der erstmals ausgetragenen Schweizer Meisterschaft in der Mountainbike-Disziplin Short Race. Der Rütner musste sich auf dem schnellen Stadtkurs in Lugano über 9 km einzig Lokalmatador Filippo Colombo und Vital Albin geschlagen geben. Nicht am Start waren die arrivierten Mountainbiker Nino Schurter und Mathias Flückiger. (zo)

OL: Rancan läuft mit der Staffel auf Platz 5

Der Ustermer Riccardo Rancan hat zum Abschluss des Weltcup-Auftakts in Schweden mit dem zweiten Schweizer Mixed-Team den fünften Platz erreicht. Diesem gehörte auch der in in Dübendorf wohnhafte Martin Hubmann an. Gewonnen wurde die Sprint-Staffel vom einheimischen Quartett. Hinter Schweden lief das Schweizer OL-Paradeteam auf Rang 2. (zo)

Squash: Steinmann verpasst Sieg gegen Weltnummer 19

Beim International Open im ägyptischen El Gouna musste sich Dimitri Steinmann (PSA 42) in der Startrunde geschlagen geben. Der Dübendorfer unterlag dem für den Squash Club Uster spielenden Raphael Kandra (PSA 19) «nach einer Achterbahn-Leistung» in 2:3 Sätzen (3:11, 11:6, 2:11, 11:7, 7:11). (zo) 

OL: Rancan scheitert im Knockout-Sprint in der Qualifikation

Für den Ustermer Riccardo Rancan endete der Knockout-Sprint beim Weltcup im schwedischen Boras bereits nach der Qualifikation. Der in Dübendorf wohnhafte Martin Hubmann schaffte es bis in die Viertelfinals. Grund zur Freude hatte dafür Matthias Kyburz. Der Fricktaler entschied den Finallauf für sich. (zo)

Leichtathletik: Salam Ali und Meier Zweite am Flughafenlauf

Beim 57. Flughafenlauf unterbot Abdi Salam Ali (Bild) mit einer Zeit von 52:31,9 Minuten die bisherige Rekordzeit des LCU-Vereinskollegen Simon Tesfay aus dem Jahr 2014. Der 20-Jährige vom LC Uster musste sich auf dem 17 km langen Kurs trotzdem Christian Mathys (Biberist/52:22,7) knapp geschlagen geben. Bei den Frauen konnte sich mit Andrea Meier eine weitere Ustermerin auszeichnen. Sie wurde hinter der überlegenen Siegerin Nicola Spirig (Bachenbülach) Zweite. Bei den Junioren war der Weisslinger Noé di Bari auf der verkürzten Strecke über 7,5 km der Schnellste. (zo)

Fussball: Kobel folgt in Pfäffikon auf Erismann

Drittligist FC Pfäffikon vermeldet auf nächste Saison hin einen Trainerwechsel. Der Oberländer Klub, der in der Gruppe 6 noch Chancen auf den Aufstieg hat, verlängert nach vier Jahren den Vertrag mit Marcel Erismann nicht mehr. Sein Nachfolger wird Kurt Kobel. Momentan betreut der erfahrene Trainer den Zweitligisten Meilen. Der Seeklub steht in der Gruppe 1 allerdings abgeschlagen an letzter Stelle und steht als Absteiger bereits fest. (zo)

OL: Rancan zum Auftakt auf Rang 18

Der Ustermer Riccardo Rancan ist beim ersten Weltcup-Rennen der Saison in die Top 20 gelaufen. Rancan klassierte sich beim Sprint in einem Vorort der schwedischen Stadt Boras auf Rang 18. Drei weitere Schweizer klassierten sich vor ihm. (zo)

Fussball: Cédric Brunner verlässt Bielefeld

«Danke 'Cédi' für 111 grandiose Spiele im DSC-Trikot. Du warst stets die Stütze auf der rechten Abwehrseite, die wir gebraucht haben», schreibt die Arminia Bielefeld in einer Mitteilung auf Instagram. Gemeint ist damit der Maurmer Cédric Brunner (28), der den Bundesliga-Absteiger nach insgesamt vier Saisons verlässt. Mit der Arminia hatte der frühere FCZ-Spieler im 2020 den Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse geschafft. Laut dem Fachmagazin «Kicker» wird Brunner mit Hertha Berlin und dem Hamburger SV in Verbindung gebracht. Die besseren Karten dürfte die Hertha haben. Sie hatte sich in der Relegation gegen den HSV durchgesetzt und bleibt dadurch in der Bundesliga. (zo)

Judo: Europacup-Sieg für Ustermer Martynchuk

Oleksandr Martynchuk vom Judo Club Uster hat den U18-Europacup im polnischen Bielsko Biala gewonnen. In der Kategorie bis 55 Kg feierte der Ukrainer sechs Siege und liess sich verdient die Goldmedaille umhängen. Damit macht er in der Weltrangliste einen Sprung nach vorne auf den 12. Rang und verschafft sich eine gute Ausgangsposition für die kommenden Europameisterschaften. (zo)

Rad: Liehner und Krähemann für Landesrundfahrt aufgeboten

Auch die zweite Ausgabe der Tour de Suisse der Frauen wird mit Oberländer Beteiligung über die Bühne gehen. Lara Krähemann (Egg) und Annika Liehner (Ottikon) sind erneut Teil des sechsköpfigen BeCycling-Regionalteams. Die Landesrundfahrt der Frauen beginnt am 18. Juni und führt neu über vier statt zwei Etappen. (zo)

Pferderennen: Alva siegt in Aarau

Im Aarauer Schachen hat Alva ein über 3600 Meter führendes und mit 6000 Franken dotiertes Jagdrennen gewonnen. Eigentlich wollte Carina Schneider den von ihr trainierten siebenjährigen Wallach auch reiten, doch weil sich die Walder Rennreiterin am Tag zuvor bei einem Sturz im tschechischen Pardubice am Knie verletzt hatte, engagierte sie in Pardubice kurzerhand Jaroslav Myska als Ersatz.

Der Tscheche löste die kurzfristig übernommene Aufgabe mit Bravour. Unterwegs im hinteren Teil des kleinen Feldes galoppierend, aber stets in Tuchfühlung mit den Favoriten, war Alva auf der Zielgeraden zur Stelle und zog in Front. Favorit Al Cuarto, der in Paris gegen die Besten angetreten war, zeigte einen fulminanten Endspurt, doch Alva und Jaroslav Myska konnten sich mit einem Kopf Vorsprung gerade noch ins Ziel retten.

In den Trabrennen sorgte Gustavo de Joma für das beste Resultat der Oberländer Delegation. Der Vertreter der Effretiker Ecurie Max Gordon wurde im Preis der Hufschmiede Zweiter. (wib)

Leichtathletik: Lilly Nägeli mit Exploit

In Karlsruhe (GER) wartete Lilly Nägeli (LC Uster) mit einem Exploit auf. Im 1500-m-Lauf verbesserte die 19-Jährige ihre persönliche Bestleistung um 3 Sekunden auf 4:16,93 Min. und qualifizierte sich damit für die U20-Weltmeisterschaften, die im August in Cali (COL) stattfinden. In der ewigen U20-Bestenliste der Schweiz liegt die Ustermerin nun auf dem 4. Rang. Für eine weitere Topleistung sorgte ihr Teamkollege Abdi-Salam Ali, der über 5000 m seine Bestleistung pulverisierte und nun mit 14:12,28 Min. zu Buch steht. (zo)

Pferderennen: Hippies Höhenflug hält an

Mit grossem Vorsprung hat Hippie de Joma in Avenches den Gold Cup gewonnen. Es war der beim fünften Saisonstart der fünfte Sieg für den fünfjährigen Wallach der Effretiker Ecurie Max Gordon. Beim IENA Gold Cup, der über 2350 Meter führt und mit 13 000 Franken dotiert ist, handelt es sich um den Finallauf einer neu geschaffenen Rennserie. Da Hippie de Joma die Vorläufe klar dominiert hatte, trat er als logischer Favorit an. Allerdings traf er diesmal auf deutlich stärkere Konkurrenz als bei seinen Auftritten zuvor. Doch nachdem sich mit Gwaii Haanas und Energy Fighter zwei seiner aussichtsreichsten Widersacher aus dem Rennen galoppiert hatten, trabte Hippie de Joma einem hochüberlegenen Sieg entgegen. 

Der vom Schweizer Meister Marc-André Bovay gesteuerte Wallach hinterliess dabei einen blendenden Eindruck, so dass seine Gegner an diesem Tag wohl auch ohne Gangartprobleme chancenlos gewesen wären. Hippie de Joma ist nun seit dem September 2021 ungeschlagen. Saisonübergreifend hat er sieben Rennen in Serie für sich entschieden. (wib)

Fussball: Häsler verlängert beim FC Gossau

Zweitligist FC Gossau hat den Vertrag mit Cheftrainer Andreas Häsler verlängert. Nächste Saison ebenfalls weiterhin zum Staff gehören wird Assistenztrainer Alessio Pedrotti, wie der FCG vermeldet. Die Gossauer liegen nach 21 von 26 Runden in der Zweitliga-Gruppe 2 auf dem 6. Platz. Häsler hatte in der Winterpause 2019 die Nachfolge von Antonio Limata angetreten, von dem sich der Verein zuvor getrennt hatte. (zo)

Unihockey: Laura Bertini bleibt beim UHC Laupen

Das NLA-Frauenteam des UHC Laupen kann weiterhin auf Laura Bertini zählen. Die im Herbst erst 17 werdende Spielerin, die als grosses Talent gilt, hat ihren Vertrag bei den Oberländerinnen verlängert. Bertini war trotz ihres jungen Alters letzte Saison bei den Laupnerinnen bereits Stammkraft. (zo)

Formel 1: Kubica anstelle von Zhou im ersten Training

Robert Kubica, der Ersatzfahrer des Hinwiler Formel-1-Teams Alfa Romeo, kommt zu seinem ersten Einsatz an einem Grand-Prix-Wochenende in diesem Jahr. Der Pole bestreitet am Freitag das erste Training für den Grand Prix von Spanien in Montmeló anstelle des Chinesen Zhou Guanyu. Zuletzt sass Kubica vor knapp einem Monat bei Testfahrten für den Reifenlieferanten Pirelli in Imola am Steuer des C42. (sda)
 

Unihockey: Neun Abgänge bei den Floorball Riders

Die Floorball Riders haben gleich neun Abgänge vermeldet. Den Oberländer NLA-Frauen geht dabei viel Erfahrung verloren. Über 900 Nationalliga-Spiele absolvierten die Abgänge zusammen. Simone Adank (189), Anja Werz (174), Malgorzata Jablonowska (147) und Jasmin Bühler (131) weisen jeweils über 100 Partien auf. Während Bühlers sportliche Zukunft offen ist, beenden Adank, Werz und Jablonowska ihre Karrieren, wobei die seit 2012 bei den Riders engagierte Polin Jablonowska dazu gezwungen ist. Die 30-jährige Mittelstürmerin erlitt im Februar im Meisterschaftsspiel gegen Piranha Chur eine schwerwiegende Augenverletzung. Ebenfalls ihren Rücktritt erklärten Rahel Wichert, Linda Rüegg und Sabrina Gmür. In tieferen Ligen wechseln derweil Anja Heitzmann und Nubya Schir. (zo)

Behindertensport: Früh fährt im Weltcup aufs Podest

Handbiker Benjamin Früh aus dem Grüt ist an den Weltcup-Rennen im süddeutschen Elzach aufs Podest ­gefahren. Der Oberländer klassierte sich im Zeitfahren der Kategorie MH1 auf dem 3. Platz. Beim Strassenrennen wurde der 30-Jährige Vierter. Früh konnte sich gegenüber den ersten Weltcup-Rennen im belgischen Ostende steigern.  Nationaltrainer Michael Würmli zeigte sich denn auch besonders angetan von Frühs Leistungen, der es nach der krankheitsbedingt schwierigen letzten Saison in die Top 3 zurück schaffte. Der Russiker ­Felix Frohofer (MH4) wurde im Zeitfahren Elfter, im Strassenrennen klassierte er sich auf Platz 14. Für das Duo steht in Kürze ein erster Saisonhöhepunkt an. Früh und Frohofer wurden für die EM in Österreich (25. bis 29. Mai) selektioniert. (zo)

Mountainbike: Loosers Poker geht auf

Der Oberländer Bikemarathonprofi Konny Looser hat am Mehretappen-Rennen Titan Desert in Marokko seinen Erfolg aus dem Vorjahr wiederholt. Die Schlussetappe hatte der Hinwiler als Gesamtzweiter in Angriff genommen. Bis rund fünf Kilometer schaffte es Looser nicht, einen Vorsprung auf den Führenden Pablo Herrero herauszufahren. Nach dem letzten Checkpoint setzte der Oberländer darum alles auf eine Karte. Er wählte eine alternative Route, zwei Kilometer vor dem Ziel kam Looser auf die Strecke zurück – als Führender. Er gewann die Gesamtwertung schliesslich mit zwölf Sekunden Vorsprung auf Herrero. Freuen konnte sich Looser nicht nur über seinen Sieg, sondern auch über die starke Platzierung seiner Frau. Vera Looser klassierte sich bei den Frauen auf Rang 2. (zo)

Fussball: Jan Elvedi bleibt bei Jahn Regensburg

Jan Elvedi bleibt eine weitere Saison beim 2.-Bundesligisten Jahn Regensburg. Der Vertrag des Greifenseers verlängerte sich automatisch um ein Jahr, da er eine gewisse Anzahl Spiele absolviert hatte. Elvedi war im Sommer 2020 vom Challenge-League-Verein Kriens in die deutsche Oberpfalz gewechselt – und etablierte sich dort schnell als wichtige Stammkraft. In der am letzten Sonntag zu Ende gegangenen Meisterschaft konnte Regensburg als Tabellenfünfzehnter die Liga erhalten. Verteidiger Elvedi kam dabei in 23 von 34 Partien zum Einsatz. Im Fachmagazin «kicker» reichte es dem Zwillingsbruder des Nationalspielers Nico Elvedi zu einem Notenschnitt von 3,64. (zo)

Fussball: Armuzzi verlässt Aargauer Zweitliga-Verein

Ramona Armuzzi tritt zum Saisonende als Trainerin beim FC Fislisbach zurück. Die Fehraltorferin nimmt beim Aargauer Verein eine Ausnahmestellung ein. Als wohl einzige Frau schweizweit hat sie die Chefrolle bei einem Männer-Zweitliga-Team inne. Armuzzi war im Sommer 2020 – zunächst als Assistentin von Christian Jäggi – zum FCF gewechselt. Kurz vor dem Start in die neue Meisterschaft musste dieser allerdings nach einer durchwachsenen Vorbereitung seinen Posten räumen. Seither steht die 49-Jährige mit Erfolg in der Verantwortung. In der laufenden Saison ist für die Fislisbacher der Klassenerhalt fünf Runden vor Schluss mit neun Punkten Vorsprung auf den Abstiegsstrich greifbar. Und doch tritt die frühere Nachwuchstrainerin bei den GC Frauen im Juni ab. Vor allem zeitliche Gründe haben sie zu diesem Schritt bewogen. Tatsächlich hat die frühere NLA-Fussballerin von Schwerzenbach jeweils rund eine Stunde Anfahrtsweg ins Training. Trotzdem konnte sich Armuzzi zwei Jahre lang mit dieser Situation arrangieren. (zo)

Judo: Ustermer Männer neu an NLA-Spitze

Die NLA-Männer des Judoclubs Uster haben in der 2. Meisterschaftsrunde zu Hause Bern zweimal 4:3 bezwungen. Mit den vier Punkten eroberten sie sich die Tabellenspitze. Siro Stump (bis 73 kg) stellte mit seinen Erfolgen in den Auftaktkämpfen jeweils die Weichen auf Sieg. Ebenfalls zweimal für Uster gewannen vor rund 250 Zuschauern in der Ustermer Stadthalle Philipp Koch (bis 100 kg), der Ukrainer Yaro­slav Yezhov (bis 90 kg) und Mike Diethelm (über 100 kg). Einmal setzte sich Diethelm kampflos durch, in der zweiten Begegnung machte er in den letzten 10 Sekunden mit einem Schulterwurf den Sieg für Uster klar. (zo)

Triathlon: König in  Japan auf Rang 31

Alissa König hat beim Rennen der WM-Serie über die olympische Distanz in Yokohama (JAP) hartes Brot beissen müssen. Die Dürntnerin befand sich während des ganzen Wettkampf auf Positionen um Rang 30, letztlich klassierte sich die 26-Jährige auf Rang 31. Der in Hinwil wohnende Winterthurer Simon Westermann wurde in Japan 33. (zo)

Reiten: Martin Fuchs Sechster bei Grand Prix in Windsor

Der Bietenholzer Martin Fuchs belegte auf Leone Jei im Grand Prix des Fünfsterne-CSIO im englischen Windsor nach einem Abwurf als bester Schweizer den 6. Platz. Steve Guerdat und Venard de Cerisy blieb nach zwei Abwürfen nur der 19. Rang. Der Sieg im mit einer halben Million Euro dotierten Grand Prix in Windsor ging an den Belgier Gregory Wathelet auf Nevados S. (sda/zo)

Triathlon: Anja Weber schafft Platz 18 im Europacup

Beim Europacup in Caorle (ITA) erreichte Anja Weber den 18. Platz. Die Hinwilerin verlor dabei rund zwei Minuten auf die einheimische Siegerin Carlotta Missalia. Für ihre ältere Schweizer Jasmin Weber reichte es bei 4:40 Minuten Rückstand zu Platz 41. (zo)

Squash: Steinmann in WM-Startrunde ausgeschieden

Die WM in Kairo endete für Dimitri Steinmann erwartungsgemäss nach er ersten Runde. Der Dübendorfer unterlag dort Karim Abdel Gawad, der ägytpischen Weltnummer 12, in vier Sätzen 1:3. (zo) 

Leichtathletik: Abraham muss sich geschlagen geben

Tadesse Abraham läuft beim Halbmarathon von Genf mir einer Zeit von 1:03:05 Minuten auf Platz 2. Der 39-Jährige vom LC Uster verlor allerdings gleich eineinhalb Minuten auf den Südsudanesen Dominic Lobalu, der damit einen neuen Streckenrekord aufstellte. (zo)

Unihockey: Abgang beim UHC Uster

Der UHC Uster muss den Abgang von Lukas Deola hinnehmen, wie der NLA-Verein vermeldet. Wo der 27-Jährige künftig spielt, ist offen. Letzte Saison absolvierte Deola, dessen Stammverein der UHC Laupen ist, 12 Partien für Uster. (zo) 

Unihockey: Laupen verpflichtet junge Verteidigerin

Die Laupner NLA-Frauen haben einen Zuzug für ihre Defensive getätigt. Laupen verpflichtete vom B-Ligisten Rümlang-Regensdorf Defensivspielerin Chantal Engler. Die 20-Jährige absolvierte letzte Saison 17 Partien in der zweithöchsten Liga. (zo)

Behindertensport: Plätze 5 und 7 für Früh

Handbiker Benjamin Früh aus dem Grüt hat zum Auftakt der Weltcup-Saison die Plätze 5 und 7 belegt. Im Zeitfahren der Kategorie MH1 wurde der 30-Jährige Oberländer im belgischen Ostenende Fünfter, im Strassenrennen klassierte er sich zwei Plätze weiter hinten. Beide Wettkämpfe entschied der Belgier Maxime Hordies zu seinen Gunsten. Die Schweizer Para-Cycling-Delegation sicherte sich in Belgien insgesamt fünf Medaillen. (zo)

Fussball: Die Cup-Reise des FC Greifensee ist zu Ende

Der FC Greifensee ist als letztes Team aus der Region in den Viertelfinals des FVRZ-Cups ausgeschieden. Der Zweitligist musste sich zu Hause Witikon 0:2 geschlagen geben. Der FCG hat in letzter Zeit immer wieder im Cup für Furore gesorgt und ihn sogar zweimal – 2014 und 2018 – gewonnen. Eine weitere Endspiel-Teilnahme wäre auch letztes Jahr möglich gewesen. Er verzichtete damals aber im Halbfinal gegen den späteren Sieger Unterstrass hinsichtlich der letzten Meisterschaftsrunde auf etliche Stammkräfte, um nicht bei einer allfälligen Niederlage noch abzusteigen. Die Greifenseer waren dadurch gegen Unterstrass chancenlos. Die personelle Massnahme hätten sie sich ohnehin sparen können, da der FCG schon vor Anpfiff des letzten Spiels nicht mehr in Gefahr war.

In der Partie vom Dienstag schonte Trainer Raffaele Gril­lone aber keine Akteure. Trotzdem konnte der FCG im Zweitliga-­Duell gegen Witikon kaum offensive Akzente setzen. Die Gastgeber gerieten nach rund ­einer halben Stunde in Rückstand, als der ehemalige Ustermer Mehmet Mercan einen Angriff gekonnt ­erfolgreich abgeschlossen hatte. In der Folge kontrollierten die Stadtzürcher die Partie weitgehend. Dennoch dauerte es lange bis zum definitiven ­K.-o.-Schlag. Kushtrim Kasumaj wurde im Strafraum viel zu viel Platz gelassen, sodass er wuchtig zum 2:0 abschliessen konnte (84.). (zo)

FVRZ-Cup. Viertelfinals: Greifensee (2. Liga) - Witikon (2.) 0:2. Diessenhofen (2.) - Wiesendangen (2.) 1:2. Herrliberg (3.) - Kloten (3.) 3:2. Wiedikon (2.) - Oerlikon/Polizei (2.) 1:0.

Handball: Pellegrini von Potsdam zu Kriens-Luzern

Fabian Pellegrini wechselt zum A-Ligisten Kriens-Luzern. Der 25-jährige Ustermer war die letzten fünf Saisons beim deutschen Drittligisten VfL Potsdam unter Vertrag. «Ich freue mich auf diese Herausforderung sowie auf eine kompetitive Mannschaft mit zahlreichen aussergewöhnlichen Spielern», lässt sich der Torhüter zitieren. Gemeint ist damit insbesondere der Schweizer Ausnahmespieler Andy Schmid (38), der über viele Jahre in der deutschen Bundesliga zu den prägendsten Figuren zählte und nun in seine Heimat zurückkehrt.

Kriens-Luzern hat mit der Verpflichtung von Pellegrini seine Transferaktivitäten abgeschlossen. «Mit Fabian haben wir einen kommunikativen Torhüter gefunden, dessen Stärken in seinem Stellungsspiel und in seiner Schnelligkeit liegen, der aber auch von seinen Emotionen lebt und seine Mitspieler mitreissen kann», sagte HCKL-Goalietrainer Peter Lang zum Ustermer Goalie, der für zwei Jahre bei den Innerschweizern unterschrieb. (zo)

Pferderennen: Hippie de Joma gewinnt Gipfeltreffen

Hippie de Joma wurde seiner Rolle als haushoher Favorit gerecht. Gesteuert von Joey Vignoni gewann der Wallach der Effretiker Ecurie Max Gordon in Avenches das Critérium des 5 Ans (3000 Meter, 20 000 Franken).

Hippie de Joma weiss nicht nur schnell zu traben, er tut dies auch mit einer seltenen Zuverlässigkeit. Seit dem August 2020, als er bei seinem dritten Start Fünfter wurde, war er bei den folgenden 19 Auftritten nie schlechter als Zweiter. Saisonübergreifend ist er nun seit sechs Rennen ungeschlagen. So war es nur logisch, dass er im Critérium des 5 Ans, dem Jahreshöhepunkt der fünfjährigen Traber aus Schweizer Zucht, als haushoher Favorit gehandelt wurde. 

Nach dem Start streckte Hippie de Joma sogleich seine Nase in Front. Als zuerst Hideira und später Humpty Doo Creek neben ihm auftauchten und Druck ausübten, konterte Joey Vignoni die Angriffe, um nicht eingeschlossen zu werden. Nachdem sich Humpty Doo Creek auf der Zielgeraden aus dem Rennen galoppiert hatte, brauchte Hippie de Joma nur noch High Noon in Schach zu halten, was er im Stil eines souveränen (Jahrgang-)Leaders erledigte. (wib)

Unihockey: Riders ohne Iris Brünn – Stadelmann verlängert

Die NLA-Frauen der Floorball Riders müssen sich temporär von Iris Brünn verabschieden. Die 22-jährige Stürmerin wechselt bis Ende Jahr zum finnischen Erstligisten EräViikingit. «Dank der Flexibilität der Riders ist es mir möglich, mich einer neuen  Herausforderung zu stellen. Die Kombination mit Studium und Unihockey ist eine Super-Möglichkeit, um mich weiterzuentwickeln», lässt sich Brünn zitieren, die das Sommertraining noch mit den Riders bestreiten wird. Bekannt ist ausserdem, dass Nadine Stadelmann den Oberländerinnen erhalten bleibt. (zo)

Pferderennen: Schneiders sechster Streich

In Dielsdorf hat Carina Schneider mit Cri de Lope ein mit 8000 Franken dotiertes Flachrennen für sich entschieden. Es war bereits der sechste Saisonsieg für die Rennreiterin aus Wald, die damit zusammen mit dem Franzosen Rémi Campos an der Spitze der Jahreswertung der Reiter und Reiterinnen steht. 

Den Sieg mit Cri de Lope musste sich Carina Schneider verdienen. Nicht dass Cri de Lope ein fauler Kerl wäre, im Gegenteil Carina Schneider hatte unterwegs alle Hände voll zu tun, um angesichts der zu absolvierenden 2300 Meter den Vorwärtsdrang des neunjährigen Wallachs zu zügeln. Die Aktion war von Erfolg gekrönt, denn als Cri de Lope auf der Zielgeraden endlich loslegen durfte, machte er schnell Boden gut und verwies am Schluss den Favoriten Pontero noch sicher auf Rang zwei.   

Im bestbesetzten Flachrennen des Tages galoppierte Carina Schneider mit dem Aussenseiter Wayway als Fünfte ins Ziel und verpasste dabei eine bessere Platzierung nur knapp. Cri de Lope und Wayway kommen beide aus dem Trainingsstall des vielfachen Champions Miro Weiss. (wib)

Badminton: Schnider und Müller gewinnen SM-Titel

Die Ustermerin Milena Schnider und der Volketswiler Nicolas A. Müller sind mit Uzwil erneut Schweizer Meister gewonnen. Der Zweite der NLA-Qualifikation konnte den in einem Hin- und Rückspiel ausgetragenen Final gegen Union Tafers-Fribourg mit der Gesamtskore von 9:7 für sich entscheiden. (zo)

Eishockey: Künzle nicht im WM-Kader

Einen Tag nach dem letzten WM-Vorbereitungsspiel gegen Tschechien (0:3) hat der Schweizer Nationaltrainer Patrick Fischer den letzten Kaderschnitt vorgenommen. Im letzten Moment aus dem WM-Kader gestrichen wurde auch der Fehraltorfer Mike Künzle. Nebst dem Biel-Stürmer bleiben auch Romain Loeffel (HC Lugano), André Heim (Ambri-Piotta) und Noah Rod (Genève-Servette) aussen vor.

Während das Quartett am Montag von Stockholm zurück in die Schweiz reiste, geht es für den Rest der Schweizer Mannschaft und den Staff am Dienstag weiter nach Helsinki, wo am Samstag gegen Italien das erste WM-Spiel auf dem Programm steht. (sda/zo)

Reiten: Fuchs vergibt gute Ausgangslage

Im Grand Prix des Fünfsterne-CSIO im französischen La Baule musste sich der Bietenholzer Martin Fuchs auf Conner Jei mit Rang 13 begnügen. Nach dem ersten Umgang war er noch in Führung. Doch im zweiten Umfang war bei ihm nach einem Fehler am Steilsprung der Wurm drin, wenig später gab der 29-Jährige auf. Steve Guerdat wurde als bester Schweizer Fünfter. Gleich hinter dem Jurassier folgte Edouard Schmitz mit Quno als Sechster. Der Sieg im mit einer halben Million Euro dotierten Grand Prix Rolex in La Baule ging an die Kanadierin Beth Underhill im Sattel von Dieu Merci van T&L.

Während Fuchs am Sonntag also eine Enttäuschung einstecken musste, konnte er am Samstag jubeln. Der Oberländer entschied die Hauptprüfung auf The Sinner für sich. Er blieb im Stechen wie acht andere fehlerfrei, war allerdings der Schnellste. (zo/sda)

Mountainbike: Roth im Weltcup auf Rang 29

Der in Hittnau lebende Aargauer Mountainbike-Profi Joel Roth fuhr beim Weltcup in Albstadt (GER) auf Rang 29. Vor Roth klassierten sich beim vom Briten Thomas Pidcock gewonnenen Cross-Country-Rennen gleich acht andere Schweizer. Für Roth war es der Saisoneinstieg auf höchster Stufe – den Weltcup-Auftakt in Brasilien hatte der 23-Jährige ausgelassen. (zo)

Rad: Rüegg glückt das Comeback

Der Madetswiler Lukas Rüegg hat bei seinem ersten Wettkampf nach monatelanger Pause überzeugt. Der Fahrer des österreichischen Continental-Rennstalls Team Vorarlberg verpasste an der internationalen Berner Rundfahrt mit Start und Ziel in Lyss den Sieg als Zweiter nur knapp. Rüegg musste sich im über 136 Kilometer führenden Eliterennen im Sprint einzig seinem Landsmann Simon Vitzthum beugen.

Ende Februar musste sich Rüegg, der im Vorjahr die Tour de Suisse absolviert hatte, an der Kniesehne operieren lassen und geriet darum in der Saisonvorbereitung in Rückstand. Sein letztes Rennen vor dem Comeback an der Berner Rundfahrt hatte der 25-Jährige im Oktober 2021 absolviert. (zo)

Tischtennis: Uster bleibt in der NLB

Das Tischtennis-Frauenteam von Uster hat in der Best-of-3-Serie der Auf-/Abstiegsplayoffs NLA/NLB gegen die Young Stars Zürich klar 0:6 und 1:6 verloren und bleibt damit in der zweithöchsten Spielklasse. Die Ustermerinnen hatten zuvor den NLB-Final gegen Lancy verloren; die Genferinnen ersetzen in der NLA Direktabsteiger Thun. (sda/zo)

Triathlon: König und Westermann an der Sprint-EM

Die Dürntnerin Alissa König und der in Hinwil lebende Winterthurer Simon Westermann sind von Swiss Triathlon für die Sprint-EM aufgeboten worden. Diese findet Ende Mai im polnischen Olsztyn statt. König lanciert zuvor Mitte Mai beim Rennen der WM-Serie in Yokohama ihre Freiluftsaison. Westermann startet in Japan ebenfalls. Er hat allerdings heuer schon zwei Rennen bestritten. (zo)

Squash: Steinmann auch im zweiten Anlauf chancenlos

Dimitri Steinmann musste sich erwartungsgemäss auch im zweiten Vergleich mit dem Ägypter Youssef Ibrahim in 0:3 Sätzen beugen. Der Dübendorfer war beim mit 115'000 US-Dollar dotierten Turnier in New York schon zwei Tage zuvor in der 1. Runde über die Weltnummer 12 gestolpert. Steinmann (PSA 42) durfte hinterher aber als sogenannter Lucky Loser nach einem Ausfall ein zweites Mal antreten. (zo)

Eishockey: Langjähriger EHCW-Captain wechselt zu Bülach

Die Zukunft des langjährigen EHCW-Captains Nicolas Marzan ist geklärt: Der Verteidiger wechselt zum EHC Bülach in die höchste Amateurliga. Der 29-Jährige spielte zuletzt acht Saisons hintereinander für seinen Stammklub EHC Wetzikon in der 1. Liga. Anfang April hatte der Verein vermeldet, dass Marzan künftig nicht mehr für den EHCW spielen wird. Über die genauen Gründe, die zur überraschenden Trennung führten, schweigen sich Klub und Spieler in der Öffentlichkeit aus. (zo)  

Squash: Steinmann verliert und kommt doch weiter

Der Dübendorfer Dimitri Steinmann unterlag beim mit 115000 US-Dollar dotierten Turnier in New York in der 1. Runde dem Ägypter Youssef Ibrahim 0:3. Steinmann aber hatte Glück und ist trotzdem eine Runde weiter. Die Nummer 42 der Welt ersetzt als Lucky Loser den kurzfristig ausgefallenen Mostafa Asal und trifft in der 2. Runde erneut auf Ibrahim. (zo)

Unihockey: Junger Goalie und ein Rückkehrer für Uster

Der UHC Uster hat zwei Verpflichtungen vermeldet. Von Schweizer Meister GC wechselt der deutsche Torhüter Jan Malte Lemke zur Mannschaft von Trainer Simon Meier. Der 23-Jährige spielte einst eine Saison in der Ustermer U18. Seit 2020 gehörte er dem NLA-Team von GC an, stand da aber im Schatten des Schweizer Nationalgoalies Pascal Meier. Nach einem Jahr bei Erstligist UHC Pfannenstiel kehrt zudem Remo Gallati (30) zurück. Er unterschrieb bei seinem Stammklub für zwei Jahre. Der polyvalent einsetzbare Spieler nimmt im Herbst seine bereits zehnte NLA-Saison in Angriff. Torhüter Timothy Schaffer, die Verteidiger Jens Homberger und Nico Sutter sowie Angreifer Micha Zürcher verlassen derweil den UHC Uster. (zo)

Eishockey: Dübendorf spielt neu in der MHL statt in der MSL

Die höchste Amateur-Liga im Schweizer Eishockey bekommt einen neuen Namen. Auf die kommende Spielzeit wird die seit fünf Jahren als MySports League (MSL) bekannte dritthöchste Liga des Landes in MyHockey League (MHL) umbenannt. Die Delegiertenversammlung der Regio League hat den neuen Namen bereits abgesegnet.

In der MHL werden in der kommenden Saison wie bis anhin zwölf Teams spielen, darunter der EHC Dübendorf. (sda/zo)

Unihockey: Drei junge Spielerinnen für die Floorball Riders

Die Floorball Riders haben drei junge Spielerinnen verpflichtet. Aus der U21A der Red Ants Rychenberg Winterthur wechselt Verteidigerin Yasmine Renz (20) zu den Oberländer NLA-Frauen. Zuletzt war die Doppelbürgerin fürs deutsche A-Nationalteam aufgeboten worden. Zudem engagierten die Riders von Erstligist UHCevi Gossau Simea Monhart (20) und vom UHC Uster die U17-Nationalspielerin Lena Fleischlin. (zo)

Supermoto: Oberländer Duo  in den Top Ten

Beim ersten Supermoto-Rennen der Saison klassierten sich im kleinen Prestige-Feld beide Oberländer in den Top Ten. Der Walder Stephan Züger fuhr im französischen Villars-sous-Ecot auf den 5. Platz, Alex Zanetta aus Tann belegte im Tagesklassement den 7. Platz. (zo)

Schwingen: Kindlimann holt Kranz im Thurgau

Am Thurgauer Kantonalschwingfest in Müllheim holte der Fischenthaler Fabian Kindlimann als einziger Oberländer einen der begehrten Kränze. Kindlimann startete gegen Marco Oettli mit einem Remis in den Tag. Anschliessend folgte ein Plattwurf gegen Michael Bernold. Gegen Thomas Koch kassierte Kindlimann eine Niederlage – was für den Oberländer 135-Kilogramm-Brocken eher eine Seltenheit geworden ist. Dann liess Kindlimann aber nichts mehr anbrennen und reihte Remo Rüegger, Michael Steiner und Silvio Oettli unter die Verlierer.

«Mein Ziel ist ganz klar am Eidgenössischen in Pratteln nochmals alles geben zu können, und um dieses Ziel zu erreichen brauche ich jeden Erfolg», sagte Kindlimann. «Zum einen als Resultatbestätigung, zum anderen aber auch als Bestätigung für meine Form».

Die weiteren Oberländer verpassten den Kranz. Gian Maria Odermatt (Uster) schrammte mit drei Siegen, zwei Remis und einer Niederlage knapp daran vorbei. Roman Schnurrenberger (Sternenberg), Roman Bucher (Wetzikon) und Deliar Bakr (Gossau) verpassten das Ziel deutlich.

Den Sieg in Müllheim sicherte sich Samuel Giger. «Das eigenen Kantonale Schwingfest zu gewinnen ist immer ein spezieller Erfolg», sagte Giger, der im Schlussgang Werner Schlegel bezwang. (spo)

Leichtathletik: Hussein mit ansprechendem Comeback

Der 400-m-Hürdenläufer Kariem Hussein ist zurück. Der 33-jährige Ostschweizer vom LC Dübendorf gab neun Monate nach dem positiven Dopingbefund unmittelbar vor den Olympischen Spielen in Tokio an einem kleinen Meeting in Genf, an dem er nur gegen zwei Konkurrenten antrat, sein Comeback. Der Europameister von 2014 zeigte eine ansprechende Leistung und blieb in 49,89 Sekunden nur 39 Hundertstel über der Limite für die EM im August in München. (sda)

Fussball: Seiler bis Sommer 2024 beim FCZ

Stephan Seiler hat seinen Vertrag beim FC Zürich um zwei Jahre verlängert. Der Wetziker, dessen aktueller Kontrakt im Sommer ausgelaufen wäre, unterschrieb beim designierten Schweizer Meister bis im Sommer 2024. Der 21-Jährige Mittelfeldspieler, der bis 2012 Junior im FC Wetzikon war, hat bisher 28 Super-League-Partien für die Zürcher bestritten (1 Tor/1 Assist). In der aktuellen Saison wurde Seiler in fünf Partien eingewechselt und spielte bis dato 71 Minuten. «Er hat sich stetig weiterentwickelt vom jungen Talentspieler zu einem verlässlichen Kaderspieler in unserem Profiteam», wird FCZ-Sportchef Marinko Jurendic zitiert. «Dank seiner Zuverlässigkeit und Spielintelligenz ist er im zentralen Mittelfeld variabel einsetzbar.» (zo)

Unihockey: Nationalteam-Aufgebot für Ustermer Claudio Schmid

Claudio Schmid vom UHC Uster ist zum zweiten Mal für die A-Nationalmannschaft aufgeboten worden. Der 20-jährige Stürmer, mit 24 Toren bester Ustermer Torschütze in der letzten NLA-Saison, hatte bei einem Zusammenzug im Februar seine Premiere im Kreis des A-Nationalteams gefeiert. Nun wurde er von Nationalcoach David Jansson erneut nominiert. Damit bleiben die Chancen von Schmid auf einen Platz im Kader für die Heim-WM in Zürich und Winterthur im November intakt.

Das aktuelle Aufgebot gilt für das Kickoff-Camp des Nationalteams vom 7. und 8. Mai, für ein Trainingscamp vom 8. bis 12. Juni sowie für drei Freitagstrainings im Juni und Juli. Der Fokus bei der Kaderzusammenstellung lag laut Medienmitteilung auf der Mentalität der Spieler. Nationalcoach Jansson sagt im Communiqué: «Wir überdenken immer wieder, welche Eigenschaften ein Schweizer Nationalspieler mitbringen soll. Während den Playoffs haben wir genau beobachtet, welche Spieler in den entscheidenden Momenten Verantwortung übernommen haben und welche das Spotlight lieben. So wollen wir den nächsten Schritt machen.» (zo)

Judo: Kocher verpasst die EM-Medaille klar

Das Ziel war klar: «Ich will eine Medaille.» So unmissverständlich hatte die Riedikerin Fabienne Kocher ihre Ambitionen für die Europameisterschaften in Sofia angemeldet. Doch die Weltranglisten-Fünfte verpasste in der Gewichtsklasse bis 52 Kilogramm, wo sie die Setznummer 4 war, den Podestplatz deutlich. 

Bitter ist für die 28-Jährige nicht nur die Klassierung im geteilten 7. Rang, sondern auch die Art und Weise, wie dieses enttäuschende Resultat zustande kam. Kocher konnte nämlich keinen einzigen Kampf für sich entscheiden. In der ersten Runde genoss sie ein Freilos, ihre Gegnerin in der zweiten Runde trat nicht an. Gegen die Israelin Gefen Primo fand Kocher dann zwar gut in den Kampf, dominierte und lag zu Beginn des Goldenscore noch in Führung, musste sich letztlich aber nach 2:21 der Schultertechnik ihrer Gegnerin geschlagen geben. 

In der Hoffnungsrunde hatte Kocher immerhin noch die Chance auf die Bronzemedaille. Doch gegen die Kosovarin Distria Krasniqi, die Olympiasiegerin in der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm, scheiterte Kocher trotz beherztem Kampf. (zo)

Pferderennen: Joke de la Fenette trabt auf Rang zwei

Für das Bestresultat der kleinen Oberländer Delegation, die am Trabmeeting in Avenches teilnahm, sorgte Joke de la Fenette. Die dreijährige Nachwuchshoffnung des Fehraltorfers Roland Müller lief im über 2350 Meter führenden und mit 10 000 Franken dotierten Prix d’Essai auf Rang zwei.

Unterwegs an dritter Stelle zu sehen, konnte sich Joke de la Fenette in der Endphase um einen Rang verbessern. Gegen die überlegen siegende Favoritin Jenattoga war er machtlos, aber die übrigen Pferde hielt Roland Müllers Wallach sicher in Schach. Im Sulky sass der führende Fahrer und Trainer der Schweiz, Marc-André Bovay.

Joke de la Fenette war letzten Herbst mit einem Volltreffer in seine Karriere gestartet, bekundete in den folgenden Rennen aber wiederholt Gangartprobleme, wie das bei jungen, sich noch im Wachstum befindenden Pferden nicht selten der Fall ist. Inzwischen scheint sich Joke de la Fenette jedoch stabilisiert zu haben, jedenfalls trabte der Timoko-Sohn im Prix d’Essai sauber durch. (wib)

Handball: Kerstin Kündig heuert bei Viborg HK an

Das Abenteuer von Kerstin Kündig geht weiter. Die Wetzikerin wechselt zum Ende der Saison vom deutschen Topklub Thüringer HC nach Dänemark. Dort unterschrieb sie bei Viborg HK einen Vertrag über zwei Jahre. «Es erfüllt sich ein Kindheitstraum. Die dänische Liga ist eine der besten der Welt. Und dass ich jetzt sogar von Viborg HK eine Chance bekomme, macht mich sehr glücklich», lässt sich die 28-jährige Rückraumspielerin zitieren. Derweil sagt Viborgs Trainer Jakob Vestergaard über die Neuverpflichtung: «Wir bekommen eine erfahrene Spielerin, die an beiden Enden des Feldes auftreten kann. Am auffälligsten ist ihr Angriffsspiel, aber sie ist auch eine geschickte, gute Verteidigerin.»

In der rund 40'000 Einwohner zählenden dänischen Stadt in der Region Midtjylland wird seit vielen Jahren Spitzenhandball gespielt. Meister und Pokalsieger war der Verein zuletzt 2014. Einfluss auf den Transfer von Kündig nach zwei Jahren in der Bundesliga hatte sicher auch der Schweizer Nationaltrainer Martin Albertsen – ein Däne. «Er ermutigte mich für einen Wechsel, weil mein Spielstil hierhin passt und Martin selbst hatte ja ebenfalls eine tolle Zeit bei Viborg. Deshalb habe ich schon vor ein paar Monaten angefangen, Dänisch zu lernen, um mich möglichst gut vorzubereiten», sagt Kündig. Die Oberländerin zählt zu den besten Spielerinnen im Schweizer Handball. Unlängst hatte sie entscheidenden Anteil an der erstmaligen EM-Qualifikation des Nationalteams. (zo)

Fussball: Mégroz bleibt bei den FC Zürich Frauen

Naomi Mégroz bleibt weitere zwei Saisons bei den Frauen des FC Zürich. Die 23-Jährige aus Greifensee war im letzten Sommer zum Schweizer Rekordmeister zurückgekehrt. Zwischenzeitlich hatte die Aussenverteidigerin für zwei Jahre beim Bundesligisten SC Freiburg gespielt. Die 13-fache Nationalspielerin kämpft in der laufenden Meisterschaft mit dem FCZ noch um den Meistertitel sowie den Cupsieg. Am kommenden Samstag kommt es im Letzigrund ausgerechnet zum Final zwischen GC und dem FC Zürich. (zo)

Triathlon: Vanessa Possberg für Junioren-EM nominiert

Die Fehraltorferin Vanessa Possberg zählt zum vierköpfigen Aufgebot für die Junioren-Europameisterschaften im polnischen Olsztyn. Die Qualifikation hatte sich die 18-Jährige durch je einen sechsten und siebten Platz bei Juniorinnen-Europacups erkämpft. Die EM findet vom 26. bis 28. Mai über die Sprint-Distanz statt. (zo)

Pferderennen: Moccafix siegt in Prag

Auf der Prager Galopprennbahn Velka Chuchle hat Moccafix ein über 1800 Meter führendes Flachrennen gewonnen. Der neunjährige Wallach gehört dem Stall Pinot der Familie Schneider aus Wald. Geritten wurde Moccafix von Sibylle Vogt. Die Aargauerin, die in Köln beim deutschen Championtrainer Peter Schiergen unter Vertrag steht, gilt als eine der besten Rennreiterinnen Europas. 

Zu Beginn im Hintertreffen konnte Vogt unterwegs innen auf dem kürzesten Weg ihre Position verbessern, sodass sie als Fünfte dich hinter der Spitzengruppe auf die lange Zielgerade einbog. Kurz darauf übernahm Vogt mit Moccafix resolut das Kommando. In der Endphase kam einer der Gegner näher, doch Moccafix konnte sich mit einer halben Länge Vorsprung ins Ziel retten. 

Moccafix, der seine Karriere in der Schweiz begonnen hat, wird seit 2020 in Tschechien trainiert. Fast genau vor einem Jahr hatte er in Prag, damals von Carina Schneider geritten, seinen ersten Sieg erzielt. (wib)

Pferderennen: Starker Auftritt von Hericourt

An den für einmal nicht auf der Fehraltorfer Barmatt, sondern auf der Frauenfelder Allmend ausgetragenen Osterrennen bot Hericourt eine starke Vorstellung. Obwohl der vierjährige Wallach des Pfäffiker Ehepaars Krähenbühl aufgrund der letztjährigen Leistungen Höchstgewicht tragen musste, gewann er ein über klassische 2400 Meter führendes Flachrennen von der Spitze aus. Zu Beginn der Zielgeraden machte es den Anschein, als würde er vom Verfolgerfeld verschluckt, doch Hericourt bewies Kämpferqualitäten, beschleunigte noch einmal und verwies die Angreifer auf die Plätze. Geritten wurde Hericourt vom französischen Jockey Rémi Campos, der in Frauenfeld zwei weitere Rennen als Sieger beendete.

Für einen weiteren Oberländer Volltreffer sorgte Hippie de Joma. Der Traber der Effretiker Ecurie Max Gordon, der auf der Sandbahn in Avenches zum Seriensieger avanciert ist, zeigte bei seinem ersten Start auf einer Grasbahn, dass er seine Klasse auch auf dieser Unterlage auszuspielen weiss. Gesteuert von Joey Vignoni dominierte er im Preis der Traberfreunde die Konkurrenz nach Belieben. (wib)

Motocross: Betschart fährt in Frauenfeld auf Rang 4

Der Wetziker Franco Betschart hat am Motocross Frauenfeld in der MX2-Klasse im Tagesklassement das Podest nur knapp verpasst. Der Oberländer klassierte sich als Vierter. Im ersten Lauf fuhr der Yahama-Pilot auf Rang 4, das zweite Rennen beendete er um einen Platz schlechter an fünfter Stelle. Nach zwei von acht Rennwochenenden liegt Betschart in der MX2-Gesamtwertung auf Rang 3. In Führung liegt Titelverteidiger Valentin Guillod. (zo)

Mountainbike: Loosers auf Ibiza beide auf dem Podest

Vera Looser aus Hinwil hat zusammen mit der Aargauerin Irina Lützelschwab  das Mehretappen-Rennen Vuelta a Ibiza gewonnen. Auf den Balearen ebenfalls erfolgreich war  Konny Looser, der Ehemann von Vera. Der Oberländer fuhr mit seinem Partner Sören Nissen aus Luxemburg auf den 3. Platz. (zo)

Schwingen: Ackermann führt Oberländer Quintett an

Am Frühjahrsschwinget in Pfäffikon SZ hat ein Quintett des Schwingklubs Zürcher Oberland die Auszeichnung geholt. Der Hinwiler Remo Ackermann war im geteilten 6. Rang der am besten klassierte Oberländer. Seine Klubkollegen Nicola Funk (7.), Fabian Kindlimann (8.), Deliar Bakr und Gian Andrea Odermatt (beide 10.) sicherten sich ebenfalls eine Auszeichnung in dem vom Luzerner Werner Suppiger gewonnenen Schwingfest. (zo) 

Unihockey: Trainer Fauser verlängert bei den Riders

Trainer Florian Fauser und die Floorball Riders setzen ihre Zusammenarbeit fort. Das hat das Oberländer Frauen-NLA-Team mitgeteilt. Fauser ist seit dem Aufstieg Headcoach der Riders und steigt somit im Herbst in seine dritte NLA-Saison mit dem Klub. Weiterhin an Bord bleibt auch Assistent Stefan Jakob. Zugleich vermelden die Riders drei Vertragsverlängerungen mit Spielerinnen. Torhüterin Svenja Schöni, die tschechische Verteidigerin Anna Bachrata sowie Stürmerin Michelle Schär spielen auch nächste Saison für die Oberländerinnen. (zo) 

Pferderennen: Carina Schneider feiert zum Auftakt Hattrick

Die Saison 2022 hätte für Carina Schneider kaum besser beginnen können. Beim ersten Renntag der Galopper in Avenches gewann die Rennreiterin aus Wald drei der fünf Rennen. Für den ersten Streich sorgte sie gleich zu Beginn im Prix de Chantilly (1800 Meter, 9000 Franken), in dem sie mit Nick Cassidy den klar führenden Shooting auf der Zielgeraden noch abfangen konnte. Der wertvollste Treffer gelang Carina Schneider mit Zandvoort, denn mit dem sechsjährigen Wallach vermochte sie das über 1600 Meter führende und mit 12'000 Franken dotierte Hauptereignis der Veranstaltung, den Prix de Longchamp, für sich zu entscheiden. Während der Sieg von Nick Cassidy mit zwei Längen Vorsprung komfortabel ausfiel, musste Zandvoort kämpfen, um den hartnäckig Gegenwehr leistenden Justin schliesslich mit einem Hals auf den zweiten Rang zu verweisen. Für den dritten Streich sorgte Journey Flash, der im Prix de Deauville (2150 Meter, 8000 Franken) die Gegner in der Endphase klar dominierte.

Während Nick Cassidy und Journey Flash zum engsten Favoritenkreis gehörten, ging Zandvoort als zweitgrösster Aussenseiter ins Rennen. Trainiert wird das Trio vom Urdorfer Miro Weiss, der seit einem Vierteljahrhundert die Nummer eins der Schweiz ist. (wib)

Fussball: Nur der FC Greifensee bleibt übrig

In den Viertelfinals des regionalen Cups steht aus der Region einzig noch der FC Greifensee. Der Zweitligist setzte sich in der 4. Runde gegen den eine Liga tiefer spielenden FC Wädenswil 5:3 nach Penaltyschiessen durch. Nach der regulären Spielzeit hatte es 1:1 gestanden. Severin Burkart glich in der 61. Minute den Wädenswiler Führungstreffer aus. In den Viertelfinals empfängt Greifensee den FC Witikon (2.). 

Für den FC Dübendorf (2.) war derweil die 4. Runde Endstation. Die Glattaler verloren auswärts gegen Wiedikon (2.) gleich 0:4. (zo)

Schwingen: Kindlimann bester Oberländer

Der Fischenthaler ­Fabian Kindlimann war am ­Gibelschwinget in Bonstetten bestklassierter Oberländer. Der 31-­Jährige – einer von zwei «Eidgenossen» im Feld – beendete das Fest mit drei Siegen, zwei Gestellten und einer Niederlage im geteilten 4. Platz. Janik Wingeier (Hinwil) belegte den 5. Rang, Roman Schnurrenberger (Sternenberg) wurde Sechster. Der Wetziker Roman Bucher sowie Gian Maria Odermatt (Uster) kamen auf den geteilten 9. Platz. Den Sieg sicherte sich Shane Dändliker. (zo)
 

Triathlon: König wird bei ihrer Premiere Zwölfte

Alissa König hat bei ­ihrer ersten Teilnahme an einem Rennen der Arena Games den Einzug in den Final der besten 8 verpasst. Die Dürntnerin klassierte sich beim Hallenwettkampf in München in beiden Durchgängen ihres Vorlaufs auf Rang 5. Anhand ihrer Zeiten erreichte König Schlussrang 12. Bei den Arena Games legen die Starterinnen und Starter pro Lauf jeweils 200 m Schwimmen, 4 km Rad auf der Rolle sowie 1 km Laufen auf dem Laufband zurück. (zo) 

Unihockey: Kleinfeld-Meistertitel für UHCevi Gossau

Die Männer des UHCevi Gossau haben zum neunten Mal den Meistertitel in der Kleinfeld-Erstliga gewonnen. Das dritte und entscheidende Playoff-Finalspiel gegen Kappelen gewannen die Oberländer am Sonntag in Gossau 9:8. Eine Woche zuvor hatten sie die Finalserie mit einem 9:5-Heimsieg eröffnet; am Samstag erzwang Kappelen mit einem 12:11-Erfolg das entscheidende Spiel. Auch bei den Frauen stand der UHCevi im Final. Die Serie gegen Berner Oberland ging allerdings 0:2 verloren. Nach der deutlichen 5:13-Startniederlage verloren die Gossauerinnen ihr Heimspiel am Samstag knapp 8:9. (zo)

Squash: Merlo setzt sich als Favoritin durch

Die Pfäffiker Profi-Squasherin Cindy Merlo hat zum dritten Mal in ihrer Karriere ein PSA-Turnier gewonnen. In Kriens setze sich die 24-Jährige am Sekisui Open durch – einem  mit 12 000 Dollar dotierten Turnier der Stufe Challenger 10. Merlo, die in der Weltrangliste auf Rang 46 liegt, wurde ihrer Favoritenrolle gerecht. Im Final schlug die topgesetzte Pfäffikerin die Ägypterin Salma Eltayeb   (PSA 76) 6:11, 11:9, 11:9, 11:4. 
Schon in den beiden Runden zuvor hatte sie sich gegen Konkurrentinnen aus der führenden Squash-Nation Ägypten durchgesetzt. Im Halbfinal wurde Merlo von Nadeen Kotb (PSA 75) gar über fünf Sätze gefordert. (zo)

Reiten: Martin Fuchs liegt in Führung

Martin Fuchs ist in Leipzig im Sattel von Chaplin hervorragend in den Weltcupfinal gestartet. Der Bietenholzer führt nach der ersten von drei Prüfungen. Fuchs absolvierte das Jagdspringen nicht nur fehlerlos, sondern er überzeugte auch mit der besten Zeit. Der Österreicher Max Kühner mit Elektric Blue und der Ire Conor Swail auf den Plätzen 2 und 3 büssten mehr als eine Sekunde ein.

Dem Titelverteidiger Steve Guerdat hingegen misslang der Auftakt. Victorio liess dreimal eine Stange in den Sand fallen, was mit 9 Strafsekunden sanktioniert wurde. Guerdat belegt bei seiner 14. Teilnahme an einem Weltcupfinal bloss den 25. Zwischenrang.

Das Championat in Leipzig erstreckt sich über drei Wertungsprüfungen. Am Freitag folgt ein Umgang mit Stechen. Danach werden die Rangpunkte vom Donnerstag und Freitag vor dem Finale am Sonntag in Strafpunkte umgerechnet. (sda)

Ski nordisch: Zwei Oberländer Aufsteiger

Swiss-Ski hat in den nordischen Disziplinen die Kaderselektionen vollzogen. Zwei Oberländer Aufsteiger gibt es. Im Biathlon rückte Weltcup-Athlet Sebastian Stalder aus Wald ins A-Kader auf. Der Hinwiler Langläuferin Anja Weber gelang der gleiche Schritt. In derselben Disziplin nimmt der Gibswiler Nicola Wigger die nächste Saison im C-Kader U24 in Angriff, seine jüngere Schwester Siri im C-Kader U20. Oberländer Geschwister gibt es auch im Biathlon. Sebastian Stalders Bruder Gion bleibt im B-Kader, der ebenfalls für den SC am Bachtel laufende Zürcher Felix Ullmann steht im C-Kader. Der Fischenthaler Dominik Peter ist zusammen mit dem vierfachen Olympiasieger Simon Ammann derweil einziger Athlet im Skisprung-A-Kader. Bei den Frauen gehört Rea Kindlimann (Gibswil) dem C-Kader an. (zo)

Fussball: Rütner Talent verlängert bei GC

Vertrag verlängert: Elmir Rastoder bleibt bei den Grasshoppers. (Foto: GC)

Mittelstürmer Elmin Rastoder bleibt beim Grasshopper Club Zürich. Der 20-Jährige hat seinen Vertrag beim Super-League-Klub um zwei Jahre bis zum Sommer 2024 verlängert – mit einer Option um ein weiteres Jahr. 2017 stiess der Oberländer mit 15 zu GC, wo er sämtliche Nachwuchsstufen durchlief. Im März feierte Rastoder dann seinen Einstand in der Super League, als er in der Partie gegen Basel ab der 80. Minute im Einsatz war. Zuletzt wurde er auch im Derby gegen den FCZ in der Schlussphase eingewechselt. Der 1,91 m grosse Stürmer ist ein Leistungsträger der U21-Mannschaft von GC. In 18 Pflichtspielen erzielte der Rütner bereits elf Treffer. (zo)

Langlauf: Sechs Bachteler Siege zum Saisonabschluss im Voralpencup

Am Wiggislanglauf, dem letzten Rennen des Voralpencups der Saison 2021 auf dem Urnerboden, nahmen 30 Athletinnen und Athleten des SC am Bachtel teil. Am Massenstart-Rennen in der klassischen Technik war auch das Wachsteam gefordert, war doch im Gegensatz zu den vergangenen Jahren nicht Frühlingsschnee, sondern kalter Neuschnee vorhanden. Dass die Betreuer auch mit diesen Umständen gut zurechtkamen, zeigt auch die Rangliste: Kategoriensiege erreichten Elin Durussel (Mädchen U10), Noel Schönbächler (Knaben U10), Noémie Krayenbühl (Mädchen U12), Lukas Zisler (Knaben U12) Fabio Rüthemann (Knaben U14) und Levin Kunz (Knaben U16). Auf den zweiten Rang liefen Valentina Zisler (Mädchen U10), Loic Schönbächler (Knaben U10) und Anna Lia Keller (Mädchen U16). Dritte wurden Florian Zisler (Knaben U10) und Carina Peter (Mädchen U14). (zo)

Langlauf: SCAB gehört zu den aktivsten und erfolgreichsten Klubs

Die Nachwuchsarbeit im SC am Bachtel gehört zu den besten des Landes. Das wurde in dieser Saison in der Helvetia Nordic Trophy erneut sichtbar. In der grössten nordischen Nachwuchs-Wettkampfserie der Schweiz belegte der Oberländer Klub in der Gesamtwertung Spitzenplätze. In der Rangliste der aktivsten Klubs wurde der SCAB mit insgesamt 144 Starts in fünf Rennen Dritter, wofür er ein Preisgeld von 1500 Franken verdiente. In der Wertung der erfolgreichsten Klubs verpasste der SCAB das Podest als Vierter um lediglich einen Punkt, womit er sich noch einmal 600 Franken Preisgeld sicherte. (zo)

Triathlon: Possberg Sechste bei Juniorinnen-Europacup

Beim aufgrund der Witterungsbedingungen als Duathlon durchgeführten Europacup im spanischen Melilla schaffte es die Fehraltorferin Vanessa Possberg bei den Juniorinnen auf den starken sechsten Platz. Die 18-Jährige verlor 1:04 Minuten auf die einheimische Siegerin Helena Moregas Molina. Insgesamt liefen vier Schweizerinnen in die Top 10. Letizia Martinelli (Lugaggia) war als Zweite die schnellste des Quartetts. Im Elite-Rennen reichte es Jasmin Weber zu Rang 40. Die Hinwilerin lag damit über sieben Minuten hinter der Erstklassierten Cassandre Beaugrand (FRA). (zo)

Schwimmen: Djakovic mit neuer Bestmarke über 1500 m

Bei den Schweizer Vereinsmeisterschaften im 25-Meter-Becken von Sursee erzielte Antonio Djakovic über 1500-m-Freistil in 14:59,81 Minuten eine Bestmarke. Der 19-Jährige vom SC Uster Wallisellen (SCUW) war mehr als acht Sekunden schneller als der bisherige Rekordhalter Christian Schreiber. Für den Meistertitel sollte es den SCUW-Männern aber nicht ganz reichen. Sie mussten sich Genève Natation knapp geschlagen geben. Bei den Frauen war der SCUW hingegen eine Klasse für sich. Nebst Maria Ugolkova und Lena Kreundl trugen sich Vanna Djakovic, Gwendolyn Ewert, Carina Patt und Sara Staudinger in die Siegerinnenliste ein. (zo)

Leichtathletik: Brown und Kamm beim GP Dübendorf vorneweg

Der 42. GP der Stadt Dübendorf wurde von rund 650 Läuferinnen und Läufern bestritten. Dabei waren bei nasskalten Bedingungen der gebürtige Amerikaner T-Roy Brown (Bern) und Tamara Kamm (Wallisellen) die Schnellsten. Loris Hutterli vom LC Dübendorf erreichte Platz 5. Bei den Frauen war die Bäretswilerin Karin Hofer als Siebte die schnellste Läuferin aus der Region. (zo)

Langlauf: Weber mit Sprint-Sieg beim Swiss Cup

Zum Ende der Saison zeigte Anja Weber beim Swiss Cup in Langis erneut eine starke Leistung. Nachdem die Hinwilerin im Prolog den zweiten Platz belegte, setzte sich im Sprintrennen über 1,4 Kilometer durch. Weber steht damit gleichzeitig als Gesamtsiegerin fest. (zo)

Leichtathletik: SM-Silber für LCU-Läufer Rüttimann

An der SM über 10 km auf der Strasse gewann Eric Rüttimann vom LC Uster die Silbermedaille. Das Rennen der Männer in Vétroz verlief wie erwartet spannend, im Ziel klassierten sich die ersten drei Läufer innert lediglich 13 Sekunden. Die meisten Kraftreserven hatte Luca Noti, der Halbmarathon-Meister Rüttimann, um neun Sekunden distanzierte. In der Teamwertung feierten die Männer des LC Uster im Wallis einen souveränen Sieg. (zo)

Biathlon: Gion Stalder mit den SM-Rängen 6 und 8

Der Walder Gion Stalder ist an den Schweizermeisterschaften in Realp zweimal in die Top Ten gelaufen. Im Massenstartrennen vom Samstag klassierte sich der 22-Jährige, der diesen Winter auf zweithöchster Stufe im IBU-Cup im Einsatz war, auf Rang 6. Tags darauf im Sprint wurde er Achter. Gions Bruder Sebastian Stalder, der in Peking seine Olympiapremiere gefeiert hatte, fehlte in Realp.

Bejamin Weger beendete derweil seine Profikarriere mit zwei SM-Goldmedaillen, wobei der erfolgreichste Schweizer Biathlet der Geschichte den Sieg im Massenstartrennen mit dem zeitgleichen Jeremy Finello teilen musste. (zo)

Judo: Schnelles Aus von Kocher in der Türkei

Für die Olympiafünfte von Tokio, Fabienne Kocher, war das Grand-Slam-Turnier in Antalya schnell vorbei. Die in der Kategorie bis 52 Kilogramm kämpfende Riedikerin kam in der Türkei nicht über die zweite Runde hinaus. Die Weltrangliste-Vierte wurde nach einem Freilos zum Auftakt in ihrem ersten Kampf von der Polin Aleksandra Kaleta nach nur wenigen Sekunden überrascht und musste sich geschlagen geben. (zo)

Eishockey: Beim EHCW geht der Captain von Bord

Der langjährige Captain Nicolas Marzan spielt nächste Saison nicht mehr beim EHC Wetzikon. Das hat der Oberländer Erstligist bekannt gegeben. Sportchef Diego Piceci sagt über die unerwartete Trennung: «Aufgrund unterschiedlicher Auffassung über die künftige Ausrichtung muss sich der EHCW schweren Herzens von ihm verabschieden.» Mit dem Abgang von Marzan verliert Wetzikon nicht nur eine Identifikationsfigur, sondern auch seinen offensivstärksten Verteidiger. Marzan wechselte auf die Saison 2014/15 hin vom damaligen B-Ligisten Ajoie zurück zu seinem Stammklub. Seither absolvierte er für den EHCW über 250 Meisterschaftsspiele. Wo er seine Karriere fortsetzt, ist offen. (zo)

Schwimmen: Schweizer Rekord für Djakovic

Antonio Djakovic hat an den Schweizer Vereinsmeisterschaften im 25-Meter-Becken in Sursee einen Schweizer Rekord aufgestellt. Der Athlet des SC Uster Wallisellen unterbot über 1500 m Crawl als erster Schweizer die 15-Minuten-Marke. Der 19-Jährige schlug in 14:59,81 an und war damit um mehr als acht Sekunden schneller als der bisherige Rekordhalter Christian Schreiber. Der Genfer Roman Mityukov brauchte derweil über 100 Meter Crawl 47,39 Sekunden, womit er die bisherige, 13 Jahre alte Bestmarke von Flori Lang (SCUW), um elf Hundertstel senkte. (sda) 

Pferderennen: Zweiter Platz für Tobrouk de Payré

Beim Jahreseinstand, als er gegen die Elite der Schweizer Traber antrat und Rang sieben belegte, war Tobrouk de Payré konditionell noch nicht ganz auf der Höhe. Beim zweiten Saisonstart erwies sich der fünfzehnjährige Wallach im Besitz des Fehraltorfers Roland Müller nun stark verbessert. Gegen die praktisch gleichen Gegner lief er in Avenches im über 2400 Meter führenden Prix Étonnant auf Rang zwei. Unterwegs im Mittelfeld auszumachen, zeigte er einen starken Endspurt. Einzig Sieger Enattof vermochte sich der Überholung durch den Müller-Traber zu entziehen. Im Sulky von Tobrouk de Payré sass Schweizer Meister Marc-André Bovay, der eine halbe Stunde später mit dem ebenfalls Roland Müller gehörenden Grand River Sechster wurde.

Auch die zwei im Rennen für Vier- und Fünfjährige engagierten Oberländer Traber kamen im Vorderfeld ins Ziel. Intemporel Hoerdt, der dem Werriker Theo Fankhauser gehört, wurde Vierter, Stall Meistadels Hulapalu Fünfter. Während Intemporel Hoerdt von Fankhausers Tochter Evelyne Hirt gelenkt wurde, hielt bei Hulapalu der Russiker Hans Josef Meier die Leinen in der Hand. (wib)

Fussball: Krasniqi wird Nachfolger von Digenti

Der frühere Uster-Trainer Fabio Digenti verlässt zum Ende der Saison den Erstligisten Linth 04. Sein Nachfolger wird mit Shaip Krasniqi ebenso ein Altbekannter aus der Region. Der 41-Jährige war bis im November noch Trainer beim FC Rüti, ehe er als Assistent von Digenti ins Glarnerland wechselte. Man wolle «einem aufstrebenden Trainer die Chance geben» heisst es in einer Mitteilung des Vereins. Krasniqi unterschrieb einen Dreijahresvertrag bei Linth. (zo)

Squash: Merlo am British Open mit Zweitrunden-Einzug

Cindy Merlo konnte sich am British Open in Kingston upon Hull gegen Hania El Hammamy, der ägyptischen Weltnummer 3, messen. Die Pfäffikerin (PSA 39) war dabei erwartungsgemäss chancenlos und unterlag 3:11, 7:11, 5:11. Das besondere Aufeinandertreffen hatte sie sich zuvor mit einem Erfolg über Zeina Mickawy verdient. Die besser klassierte Ägypterin (PSA 29) bezwang sie nach einem spannenden Duell in 3:2-Sätzen. (zo)

Handball: Kündig und der Thüringer HC trennen sich

Kerstin Kündig verlässt zum Ende der Saison den Thüringer HC. Die Wetzikerin spielte seit 2020 für den deutschen Bundesliga-Spitzenklub. In der laufenden Meisterschaft ist dieser auf Platz 5 klassiert. Klar ist: Kündig will weiterhin im Ausland spielen. Wohin es die 28-jährige Rückraumspielerin zieht ist allerdings noch unklar. (zo)

Eishockey: Der EHC Dübendorf wird jünger

Der EHC Dübendorf hat Kadermutationen bekannt gegeben. Der MSL-Klub verzeichnet bisher fünf Abgänge sowie vier Zuzüge. Aus dem Lions-Nachwuchs zum EHCD stossen die Stürmer Nico Kammermann (19) und Matias Wettstein (20) sowie Goalie Raphael De Boni (20). Nach fünf MSL-Saisons beim EHC Bülach wechselt zudem Verteidiger Scott Halberstadt zu den Glattalern.

Deren Kader wird nach den Abgängen der Verteidiger Mike Breiter und Ramon Hauser (22), Backup-Goalie Cédric Cébe (22) sowie Gianluca Zanzi (25) und Steven Widmer (29) jünger. Die Flügelstürmer Zanzi und Widmer erhalten keinen neuen Vertrag mehr. Das ist insbesondere in Widmers Fall erwähnenswert. Der 29-Jährige absolvierte acht Saisons für den EHCD, zweimal war er dabei Topskorer. Offen ist, wie es mit Cyrill Kreis weitergeht. Der Stürmer leidet noch immer unter den Folgen der im Oktober 2021 erlittenen Verletzung. (zo)

Squash: Unbelohnte Aufholjagd von Steinmann

Am Wochenende musste sich Dimitri Steinmann an den SM-Playoffs in Uster mit seinem Team Grasshoppers im Final nur ganz knapp Grabs geschlagen geben (2:2, 6:9-Sätze). Auf verlorenem Posten stand der Dübendorfer gleich anschliessend am Montag am British Open in Kingston upon Hull. Der im Weltranking auf Position 40 klassierte Steinmann korrigierte in der Startrunde gegen den besser klassierten Einheimischen Adrian Waller (PSA 27) zwar einen 0:2-Satzrückstand, er verlor aber den entscheidenden Durchgang dann doch 3:11. (zo)

Curling: Schweizerinnen krönen ihre Rekord-WM

Die Gockhauserin Esther Neuenschwander (2.v.r) wurde erneut Weltmeisterin.

Die Schweizerinnen Curlerinnen waren nach dem 4. Platz im Olympia-Turnier in Peking enttäuscht. Jetzt, einen guten Monat später, werden sie in Prince George Weltmeisterinnen des Superlative. Die Gockhauserin Esther Neuenschwander, Skip Silvana Tirinzoni, Melanie Barbezat und Alina Pätz wurden in der kanadischen Kleinstadt in British Columbia mit einem 7:6-Sieg im Final gegen Südkorea tatsächlich Weltmeisterinnen der Rekorde. Als erstes Frauenteam der 1979 begonnenen WM-Geschichte errangen sie drei Titel am Stück. Eine WM-Bestleistung glückte den Curlerinnen des CC Aarau auch mit der beeindruckenden Siegesserie: Sie gewannen alle 14 Partien, nämlich 12 in der Round Robin sowie den Halbfinal gegen Schweden und den Final. Nur die Kanadierinnen um Jennifer Jones als Weltmeisterinnen 2018 hatten es ebenfalls auf eine Bilanz von 14:0 Siegen gebracht. Weltmeisterinnen ohne eine Niederlage wurde daneben nur das kanadische Team um Skip Rachel Homan 2017.

Es passte zu den fabelhaften Darbietungen im ganzen WM-Turnier, dass die Schweizerinnen im Final, dem wichtigsten Match, auf höchstem Niveau spielten. Sie liessen sich die Weltklasse-Quote von 93 Prozent an gelungenen Steinen notieren. Alina Pätz auf der heiklen vierten Position kam ebenfalls auf 93 Prozent. Die Basis für den Sieg gegen die von Kim Eun-Jung angeführten Südkoreanerinnen, die Olympia-Zweiten 2018, legten die Schweizerinnen im 2. End mit einem Dreierhaus zur 3:0-Führung. Diesen Vorteil gaben sie in der Folge nicht mehr aus der Hand. Im 10. End brachten sie den noch fehlenden Stein zum 7:6 ins Ziel. (sda)

Langlauf: Zweimal SM-Silber für Anja Weber

Erfolgreicher Saisonabschluss für Anja Weber: Die Hinwilerin gewann an den Schweizer Meisterschaften in Zweisimmen-Sparenmoos sowohl im Skiathlon über 10 km als auch im Massenstartrennen über 30 km Skating die Silbermedaille. In beiden Rennen war nur Nadine Fähndrich schneller als die 20-jährige Hinwilerin, die auf eine äusserst erfolgreiche erste Elite-Saison zurückblicken kann: Weber startete erstmals im Weltcup, erlebte in Peking ihr Olympia-Debüt und wurde Ende Februar U23-Weltmeisterin über 10 km klassisch. (zo)

Curling: Schweizerinnen vor dem Titel-Hattrick

Die Schweizer Curlerinnen um Skip Silvana Tirinzoni haben nunmehr reelle Chancen, als erstes Frauenteam der Curling-Geschichte dreimal nacheinander Weltmeisterinnen zu werden. Melanie Barbezat, die Gockhauserin Esther Neuenschwander, Silvana Tirinzoni und Alina Pätz meisterten in den Halbfinals der Weltmeisterschaft im kanadischen Prince George die wohl höchste Hürde. Sie bezwangen die Erzrivalinnen aus Schweden um Skip Anna Hasselborg, die Olympiasiegerinnen 2018, 7:5. Noch im Februar hatten sie gegen die Skandinavierinnen das Spiel um Bronze am Olympia-Turnier in Peking verloren. 

Im zweiten Halbfinal waren die Kanadierinnen um Skip Kerri Einarson favorisiert. Aber die Curlerinnen aus der Provinz Manitoba unterlagen den von Kim Eun-Jung angeführten Südkoreanerinnen nach einer 6:4-Führung 6:9. So treffen die Schweizerinnen um 1 Uhr in der Nacht auf Montag Schweizer Zeit auf die Südkoreanerinnen, die am Olympia-Turnier 2018 in Pyeongchang als Silbermedaillengewinnerinnen bekannt wurden.

Nach dem Halbfinal weisen die Schweizerinnen 13:0 Siege vor. Gewinnen sie auch den Final, egalisieren sie den Allzeit-Rekord (14:0), den die Kanadierinnen um Skip Jennifer Jones 2019 aufstellten. (sda/zo)

Schwimmen: Geschwister Djakovic triumphieren an SM

Bemerkenswert am zweiten Tag der Langbahn-SM in Uster war der Heimsieg der Geschwister Djakovic über 400 m Crawl. Zunächst triumphierte die 16-jährige Vanna Djakovic erstmals an der Langbahn-SM, später schlug auch ihr drei Jahre älterer Bruder Antonio hoch überlegen als Sieger an. Den einzigen Staffel-Wettbewerb des Tages gewannen die Frauen des SC Uster Wallisellen. Maria Ugolkova, Vanna Djakovic, Alisa Stoffel und Lena Kreundl siegten über 4x200 m Freistil. 

Für das sportliche Glanzlicht sorgte Noè Ponti. Der 20-jährige Tessiner schlug über 200 m Delfin in 1:55,49 an, womit er weniger als eine halbe Sekunde über seinem in Tokio aufgestellten Landesrekord blieb. Damit verbesserte sich Ponti, der letzten Juli in Japan über 100 m Delfin sensationell Olympia-Bronze gewonnen hatte, in der Weltjahres-Bestenliste in den 3. Rang.

Zum erwarteten Duell der zwei Schweizer Olympia-Medaillengewinner kam es über die vier Bahnlängen Delfin im Buchholz nicht. Jérémy Desplanches verzichtete aus Müdigkeit auf seiner Nebenstrecke, auf welcher er früher den Landesrekord gehalten hatte, auf den Final. Der Genfer absolviert seit seinem Trainerwechsel im letzten Herbst – von Fabrice Pellerin in Nizza zu Philippe Lucas in Martigues – höhere Trainingsumfänge als vorher und hat sich noch nicht ganz daran gewöhnt. (sda/zo)

Curling: Schweizerinnen wahren ihre weisse WM-Weste

Esther Neuenschwander (rechts) ist mit den Schweizerinnen auf Kurs.

Nach dem zehnten Sieg im zehnten Spiel stehen die Schweizer Curlerinnen mit der Gockhauserin Esther Neuenschwander an der Weltmeisterschaft im kanadischen Prince vorzeitig als Gewinnerinnen der Round Robin fest. Neuenschwander, Melanie Barbezat, Skip Silvana Tirinzoni und Alina Pätz gelangen somit direkt in die Halbfinals. Im zehnten Spiel siegten sie gegen die von Kim Eun-Jung angeführten Südkoreanerinnen, die Olympia-Zweiten von 2018, 8:5.

Wie in den meisten vorangegangenen Partien waren die Curlerinnen des CC Aarau, die ihren dritten WM-Titel in Folge anstreben, das klar dominierende Team. In den ersten beiden Ends stahlen sie insgesamt drei Steine. Von dort weg lagen sie immer voraus. Die Asiatinnen gaben nach neun Ends auf.

Die letzten zwei Spiele der Round Robin bestreiten die Schweizerinnen gegen Japan und Deutschland. Selbst wenn sie beide Male verlieren würden, könnten sie von den nachfolgenden Teams nicht mehr eingeholt werden. (sda)

Pferderennen: Hippie de Jomas nächster Streich

Überlegen hat Hippie de Joma in Avenches den über 2400 Meter führenden und mit 9000 Franken dotierten Prix Hohneck für sich entschieden. Es war saisonübergreifend der vierte Sieg in Serie und insgesamt der 13. in der Karriere des fünfjährigen Wallachs der Effretiker Ecurie Max Gordon. Da Hippie de Joma mit Abstand die besten Referenzen aller teilnehmenden Pferde vorweisen konnte, war es wenig verwunderlich, dass er trotz 25 Meter Starthandicap am Wettmarkt als haushoher 1,20:1-Favorit gehandelt wurde.

Fahrer Joey Vignoni steuerte den Gordon-Traber mit viel Vertrauen und überstürzte nichts. Bis nach der Rennhälfte verweilte er am Schluss des Feldes. Doch als er auf der letzten Gegenseite Hippie de Joma lancierte, war schnell zu erahnen, dass dieser seiner Favoritenrolle gerecht werden würde. Nachdem Hippie de Joma seinen Vormarsch durch den Schlussbogen fortgesetzt hatte, bog er als Erster auf die Zielgerade ein. Ohne sich zu überanstrengen, baute er in der Folge seinen Vorsprung aus und trabte weit vor dem aufgelösten Rest über die Linie. (wib)
 

Badminton: Schniders Ausrufezeichen an den Swiss Open

Milena Schnider aus Uster hat an den Swiss Open in Basel den Sprung ins Hauptfeld geschafft. Dort verlor die 20-Jährige in der 1. Runde gegen die Türkin Neslihan Yigit in zwei Sätzen 10:21, 13:21. Die beiden Spielerinnen trennen in der Weltrangliste mehr als 200 Plätze. Schnider liegt aktuell an 269. Stelle, die Türkin belegt Rang 30.

Trotz ihrem Aus in der Startrunde kann Schnider mit ihrem Abschneiden an einem der bedeutendsten Turniere der World Tour zufrieden sein. Der Vorstoss ins Hauptfeld des mit 200000 US-Dollar dotierten Events, an dem sich ursprünglich über 400 Spielerinnen und Spieler aus 40 Nationen eingeschrieben hatten, war keine Selbstverständlichkeit. Schnider profitierte zwar von Abmeldungen, sie setzte sich in der Qualifikation dann aber gegen die im World-Ranking deutlich besser klassierte Ukrainerin Maryana Ilyinskaya (197) in zwei Sätzen. (zo)

Schwimmer: SM-Gold für Ugolkova

Maria Ugolkova hat sich an den Schweizer Langbahn-Meisterschaften an ihrem Wohnort Uster in ihrer Paradedisziplin über 200 m Lagen standesgemäss den Titel gesichert. Die Olympia-Medaillengewinner Jérémy Desplanches (über 200 m Lagen) und Noè Ponti (50 m Delfin) setzten sich in ihren Paradedisziplinen ebenso durch. Schweizer Rekorde gab es am ersten von fünf Wettkampftagen keine. Die 16-jährige Crawlerin Noemi Freimann sicherte sich über 800 m das Ticket für die EM in Rom (11. bis 17. August). Als nächster Grossanlass bei der Elite finden im Juni die Weltmeisterschaften in Budapest statt. (sda)

Curling: Neuenschwander & Co. weiterhin makellos

Die Schweizer Curlerinnen mit der Gockhauserin Esther Neuenschwander besiegten an der WM im kanadischen Prince George in einem hart umkämpften Match die USA 8:7. Neuenschwander, Skip Silvana Tirinzoni, Melanie Barbezat und Alina Pätz bleiben auch nach der achten von zwölf Partien der Round Robin unbesiegt. Sie führen die Rangliste souverän an. Der Erfolg geriet eine Zeitlang in Gefahr. Den US-Curlerinnen um Skip Cory Christensen gelang es, mit zwei gestohlenen Steinen im 6. End 6:4 in Führung zu gehen. Die Schweizerinnen glichen im 7. End aus und stahlen danach ihrerseits ein Zweierhaus. Diese Führung gaben sie in den letzten beiden Ends nicht mehr preis. (sda)

Langlauf: Fünf Bachteler-Siege auf der Lenzerheide

An der Helvetia Nordic Trophy auf der Lenzerheide, der grössten nationalen Nachwuchs-Wettkampfserie im Langlauf, feierten verschiedene Athletinnen und Athleten vom SC am Bachtel Erfolge. Gleich zwei U8-Kategoriensiege holte Valentina Zisler – sie setzte sich sowohl im Langlaufcross am Samstag als auch im Massenstartrennen vom Sonntag durch. Noemie Krayenbühl (U12) siegte ebenfalls im Langlaufcross, Elin Durussel (U9) und Noel Schönbächler (U10) gewannen im Massenstartrennen. Zweite Ränge resultierten gleich zweimal für Lukas Zisler (U12) sowie im Massenstartrennen für Nino Oberholzer (U10). Als Dritter aufs Podest lief schliesslich Loic Schönbächler (U10) im Massenstartrennen.

Behindertensport: Top-Platzierungen für Kunz-Inderkummen an EM

An den Europameisterschaften im norwegischen Hamar über 10 m schaffte die Paraschützin Claudia Kunz-Inderkummen jeweils den Finaleinzug. Dabei reichte es der Ustermerin für die Plätze 6 (stehend frei) und 5 (Liegend-Anschlag). Besonders bemerkenswert: In der Qualifikation des Liegend-Programms übertraf sie ihren eigenen Schweizer Rekord um 10,8 Punkte. (zo)

Leichtathletik: LC Uster mit starker Bilanz an der Halbmarathon-SM

An den Halbmarathon-SM in Oberriet, die von starken Windböen geprägt waren, erkämpften sich die Läuferinnen und Läufer des LC Uster vier Medaillen. Eric Rüttimann konnte sich kurz vor dem Ziel vom Marathon-Spezialisten Patrik Wägeli absetzen und siegte in 1:07:15 Stunden. Bei den Frauen erkämpfte sich Andrea Meier nach einer starken zweiten Hälfte in 1:19:03 Bronze. Andreina Schwarz lief in 1:21:05 auf Rang 6 und sicherte sich damit Gold bei den Frauen W40. In der Teamwertung der Frauen schwang der LC Uster (Andrea Meier, Andreina Schwarz, Fiammetta Troxler, Chantal Matzinger, Signe Ghelfi) überlegen obenauf. (zo)

Biathlon: Sebastian Stalder läuft auf die Ränge 31 und 36

Beim Weltcup-Finale in Oslo erreichte Sebastian Stalder zunächst im Sprint über 10 km den 31. Rang. Tags darauf klassierte sich der Walder in der Verfolgung auf Platz 36. Er war damit jeweils hinter Benjamin Weger zweitbester Schweizer. (zo)

Biathlon: Drei SM-Medaillen für SCAB-Nachwuchs

An den Schweizer U15-Meisterschaften in Flühli gewannen die Nachwuchs-Biathleten des SC am Bachtel drei Medaillen. Levin Kunz war zweimal nicht zu schlagen: Im Einzel siegte er mit drei Fehlschüssen bei 20 Versuchen, im Sprint blieb er fehlerfrei. Flurin Peter verpasste im Einzel das Podest als Vierter, im Sprint gewann er mit zwei Strafrunden Bronze.

Klettern: Köhler beim ersten Saisonwettkampf gute Achte

Beim ersten Swiss Climbing Cup der Saison in Bulle erreichte Anja Köhler im Bouldern den achten Platz. Für die 18-Jährige aus Wila war es der erste Wettkampf überhaupt auf Stufe Elite. Sie toppte in der Qualifkation gleich den ersten Boulder und erreichte dann noch weitere drei Zonen. Der Sieg ging an Sofya Yokoyama (Rolle). Olympia-Teilnehmerin Petra Klingler (Bonstetten) musste sich mit Rang 5 begnügen. Sogar aufs Podest schaffte es in Mauro Thommen  der U18-Kategorie. Der Näniker wurde im von Romain Sabatier (Echandens) gewonnenen Wettkampf guter Dritter. (zo)

Allgemeines: Peter für Nachwuchs-Preis nominiert

Der Fischenthaler Skispringer Dominik Peter gehört bei der bereits 40. Austragung des Sporthilfe-Nachwuchspreis in der Kategorie «Nachwuchsathlet des Jahres» zum Kreis der fünf Nominierten. Weiter zur Auswahl stehen Fadri Janutin (Ski alpin), Jephté Vogel (Leichtathletik), Pascal Tappeiner (Rad) und Yuki Ujihara (Karate).

Vom 14. bis 27. März kann im Rahmen einer öffentlichen Wahl via Online-Voting abgestimmt werden. Ergänzt wird diese durch die Stimmen der fünfköpfigen Jury sowie der Schweizer Sportjournalisten, welche in einem geschlossenen Voting ebenfalls über die Vergabe des Sporthilfe-Nachwuchspreises mitbestimmen. Dem Sieger der Wahl winkt eine Prämie von 12'000 Franken. (zo)

Langlauf: Anja Weber trumpft weiterhin gross auf

Nach ihrem U23-WM-Titel im norwegischen Lygna Mitte Februar trumpft Anja Weber weiterhin auf. Beim Continental-Cup in Italien gewann die Hinwilerin am Samstag ein Rennen über 10 km mit Einzelstart überlegen. Am Sonntag beim Rennen mit Massenstart über dieselbe Distanz in der freien Technik führte die 20-Jährige über weite Strecken. Am Schluss reichte es der Olympiateilnehmerin von Peking knapp nicht zum erneuten Sieg. Sie wurde Zweite. (zo)

Biathlon: Stalder mit der Mixed-Staffel auf Rang 9

Der Walder Sebastian Stalder hat am Sonntag beim Weltcup in Otepää (EST) mit der Schweizer Mixed-Staffel den 9. Platz unter 20 Nationen belegt. Stalder, Benjamin Weger, Elisa Gasparin und Lena Häcki verloren auf Sieger Norwegen 4:57,3 Minuten. Der Oberländer musste zwar keine Strafrunde absolvieren, verzeichnete aber drei Nachlader. (sda/zo)

OL: Rancan gewinnt Bronze an der Nacht-SM

Der Ustermer Riccardo Rancan hat an der SM im Nacht-OL im Wangenerwald bei Brüttisellen die Bronzemedaille gewonnen. Rancan musste sich einzig Daniel Hubmann (2.) sowie Matthias Kyburz beugen. Kyburz verteidigte damit den Titel aus dem letzten Jahr. Bei den Junioren gewann der Mönchaltorfer Pascal Schärer.

Gestartet wurde im Massenstart, ein ausgeklügeltes Gabelungssystem sorgte derweilen dafür, dass die Läufer und Läuferinnen immer wieder aufgeteilt wurden und damit die Ausgangslage bis zuletzt spannend blieb. (zo)

Biathlon: Stalder läuft in Estland auf Rang 29

Der Walder Sebastian Stalder hat sich beim Massenstart-Weltcuprennen in Otepää auf Rang 29 klassiert. Ein besseres Ergebnis in Estland vergab der Oberländer nicht im Schiessstand, sondern mit seiner Laufleistung. Quentin Fillon Maillet sicherte sich derweil mit Platz 2 vorzeitig den Sieg im Gesamtweltcup. Der 29-jährige Franzose belegte  Platz 2 hinter dem Norweger Vetle Sjastad Christiansen. (zo/sda)

Squash: Ustermer NLA-Männer verpassen Playoffs

Die Ustermer NLA-Männer haben die Playoffs um einen Punkt verpasst. Sie spielten in der letzten Runde gegen Bern 2:2 und beendeten die Qualifikation an 5. Stelle. Die vier Spiele gegen den Tabellenzweiten aus Bern waren beste Squash-Werbung. Sechs aus den Top 15 der Schweiz sowie zwei Importspieler aus Mexico und Ägypten schenkten sich nichts und kämpften um jeden Punkt.

Im Auftaktspiel unterlag Robin Gadola (CH 4) gegen Edgar Zayas (Mexico) knapp 2:3. Die Partie war von unterschiedlich dominierten Sätzen geprägt. Joel Siewerdt (CH 15) und Ilja Stucki (CH 12) boten auch ein Spektakel über fünf Sätze – mit vielen langen Ballwechseln. Die Entscheidung fiel erst im 5. Satz – und da im Tiebreak, das der Ustermer Siewerdt 11:13 verlor. Miguel Mathis legte gegen Tarek Shehata (Ägypten) im ersten Satz ein hohes Tempo vor, dem Shehata nicht gewachsen war. Den zweiten Satz konnte der Ägypter für sich entscheiden, bevor Mathis wieder zulegte und letztlich 3:1 gewann. Das letzte Spiel dominierte dann David Bernet (CH 10) gegen den Berner Jakob Känel (CH 11) nach Belieben. Vor allem in den ersten zwei Sätzen war Känel chancenlos. Der dritte und letzte Satz war etwas ausgeglichener, Bernet gewann ihn 11:8 und sicherte sich so den 3:0-Sieg. (zo)

Biathlon: Stalder läuft im Sprint auf Rang 24

Zum Auftakt der Weltcup-Rennen in Otepää (EST) klassierte sich Sebastian Stalder im Sprint über 10 km auf Platz 24. Der Walder blieb im Schiessstand fehlerfrei, die Dichte des Feldes verhinderte ein noch besseres Ergebnis. Der Walliser Benjamin Weger räumte beispielsweise ebenfalls alle Scheiben ab und verlor in der Loipe bloss 24 Sekunden auf den Seriensieger und Tagesschnellsten Quentin Fillon Maillet aus Frankreich. Da aber aus den Top Ten des Tagesklassements bloss einer eine Strafrunde drehte, reichten 32 Sekunden Rückstand für Weger nur zu Platz 8. (sda)

Langlauf: SCAB-Nachwuchs beim Glärnischlauf in guter Form

Der durch den SC Riedern organisierte Glärnischlauf startete mit einem Klassisch-Prolog. In der Folge wurden die Resultate vom Vortag im Toggenburg und vom Prolog zusammengezählt und darauf ein Verfolgungsrennen – ebenfalls in klassischer Technik – durchgeführt. Die Langläuferinnen und Langläufer des SC am Bachtel setzten dabei wiederum zahlreiche Akzente.

Im Rennen der Männer verpasste Manuel Nägeli als Vierter das Podest nur um wenige Sekunden, dahinter folgte bereits Martin Rüthemann als Fünfter. Bei den Frauen erreichte Celia Rüegg den zweiten Schlussrang, 20 Sekunden später erreichte Sara Gerber als Dritte das Ziel. Nicht zu bezwingen war David Knobel (U20), der mit fast drei Minuten Vorsprung souverän vorneweg lief. Die Kategorie U16 gewann Dimitri Krayenbühl mit über einer Minute Vorsprung. Beim Zielsprint um Platz 2 erreichte Constantin Zisler den dritten Rang. Antonia Emmenegger musste sich in der U14 nur von Annina Uehli (Nordic Club Liechtenstein) überholen lassen und wurde gute Zweite. Gleich dahinter folgte – trotz erhaltener Zeitstrafe vom Samstag – Carina Peter. In der Kategorie Knaben U14 musste Sebastian Allars nach seinem Sieg vom Samstag noch zwei Kontrahenten ziehen lassen und erreichte den dritten Rang. In der U12 waren Noémie Krayenbühl und Lukas Zisler eine Klasse für sich. Loic Schönbächler konnte seinen Bruder Noel im Zielsprint äusserst knapp wegen 0,1 Sekunden abfangen und gewann in der U10. Florian Zisler folgte mit nur neun Sekunden Rückstand und wurde Dritter. Die Tour in der Kategorie Mädchen U10 gewann Elin Durussel sieben Sekunden vor ihrer Teamkollegin Valentina Zisler. (zo)

Langlauf: Gleich sieben Kategoriensiege für den SC am Bachtel

Beim auf der Panoramaloipe Scherb Bendel ausgetragenen Voralpencup-Massenstartrennen in der Skatingtechnik gab es einige Podestplätze für den SC am Bachtel. Elin Durussel, Noel Schönbächler (beide U10), Noémie Krayenbühl, Lukas Zisler (beide U12), Antonia Emmenegger, Sebastian Allars (beide U14) sowie David Knobel (U20) setzten sich dabei in ihren Kategorien durch. Das gute Gesamtergebnis wurde durch die zweiten Plätze von Valentina Zisler, Loic Schönbächler (beide U10) und Dimitri Krayenbühl (U16) sowie Rang 3 durch Nino Rüthemann (U10) und Levin Kunz (U16) abgerundet. (zo)

Leichtathletik: LCU-Männer holen Cross-Titel

Das Männer-Quartett des LC Uster holte an der Cross-SM in Regensdorf erstmals den Titel in der Teamwertung. Ali Abdi-Salam lief bei seinem SM-Debüt bei den Aktiven auf Rang 6. Riccardo Rancan (12.), Nico Dalcolmo (17.) und Silas Schmid (34.) trugen ebenfalls ihren Teil bei. (zo)

Tischtennis: Antonyan holt SM-Gold, Reust siegt im Doppel und Mixed

An den Schweizer Meisterschaften in Crissier gewann Elmira Antonyan erstmals Einzel-Gold. Die 66-jährige Wetzikerin setzte sich im Final gegen Alexandra Tchalakian 4:2 durch. Die gebürtige Armenierin hatte in den 1970er Jahren zur Weltspitze gehört. Zuvor hatte die erst 15-jährige Genferin Fanny Doutaz mit ihrem Viertelfinal-­Erfolg gegen die meistgenannte Favoritin Céline Reust (Volketswil) für eine Überraschung gesorgt. Reust konnte sich mit den Titeln im Frauen-Doppel an der Seite von Salomé Simonet sowie im Mixed zusammen mit Elias Hardmeier trösten. 

Der Ustermer Hardmeier gewann auch im Doppel mit Mauro Schärrer den Titel. Im Einzel verlor Hardmeier den Final gegen den Westschweizer Barish Moullet. (zo)

Biathlon: Sebastian Stalder auf Platz 18 in der Verfolgung

Sebastian Stalder hat in der Verfolgung von Kontiolahti (FIN) über 12,5 km seinen Top-20-Platz aus dem Sprint bestätigt. Der Walder traf 19 Scheiben und belegte beim Start-Ziel-Erfolg des Franzosen Quentin Fillon Maillet den 18. Rang. Dabei verlor der Oberländer 1:44,7 Minuten auf den Sieger. Er war damit erneut der schnellste Schweizer. (sda/zo)

Rodeln: Maag in St. Moritz auf Platz 2

Beim sogenannten «Sepp Benz Memorial» zum Saisonabschluss in St. Moritz klassierte sich Natalie Maag gegen ausschliesslich deutsche Konkurrenz im zweiten Rang. Schneller als die Wernetshauserin war einzige Anna Berreiter. Die Silbermedaillen-Gewinnerin von Peking nahm Maag 0,316 Sekunden ab. (zo)

Ski alpin: Roulin in Kvitfjell nicht in den Punkterängen

Beim Speed-Wochenende im norwegischen Kvitfjell bestritt Gilles Roulin gleich drei Rennen. So klassierte sich der Grüninger in den beiden Abfahrten gleich zweimal auf Platz 32. Im abschliessenden Super-G reichte es ihm zu Rang 35. Dabei verlor der 27-Jährige 1,9 Sekunden auf den einheimischen Sieger Aleksander Kilde. (zo)

Biathlon: Stalder läuft im Weltcup auf Platz 15

Sebastian Stalder stiess im finnischen Kontiolahti erstmals in die Top 20 des Weltcups vor. Der 24-jährige Walder kam fehlerfrei durch, büsste in der Loipe auf den 10 km nur eine Minute auf den Schnellsten ein und belegte im Ziel Platz 15 mit 54 Sekunden Rückstand auf den Tagessieger Quentin Fillon Maillet (FRA). Stalder hätte auch ohne das Fehlen der Russen, Belarussen, Ukrainer oder den Bö-Brüdern ein Karriere-Bestresultat erzielt. (sda/zo)

Unihockey: Wegweisende Vertragsverlängerungen beim UHC Uster

Gute Nachrichten für den UHC Uster vor dem Auftakt zu den Playoff-Viertelfinals gegen die Grasshoppers. Der NLA-Klub konnte die Verträge mit den tschechischen Leistungsträgern Martin Prazan und Patrik Doza sowie Captain Tobias Ledergerber um gliech drei weitere Jahre verlängern. (zo)

Curling: Elena Mathis ärgert Olympia-Halbfinalistin

Elena Mathis holte SM-Silber (Foto: Céine Stucki)

Die Adetswilerin Elena Mathis stiess an den Schweizer Meisterschaften mit ihrem Team St. Moritz bis in den Final vor. Dort forderte das Curling-Quartett die Olympia-Teilnehmerinnen um Skip Silvana Tirinzoni und der Gockhauserin Esther Neuenschwander. Auch wenn am Ende der Titel an die prominente Konkurrenz ging, dürfen Mathis und Co zufrieden mit dem Auftritt in Thônex bei Genf sein. Das Team St. Moritz, bei dem die Oberländerin jeweils an zweiter Position spielte, qualifizierte sich zunächst für den zweiten Teil der Meisterschaften und klassierte sich damit frühzeitig unter den besten Vier ein. Mathis und ihre Mitstreiterinnen spielten dann auch in der Medaillen-Entscheidung gross auf und setzten sich nach der Round Robin auf die Pole-Position. Damit war der Finalvorstoss (Best-of-3) bereits auf sicher. Partie 1 ging deutlich an die Peking-Starterinnen. Doch dann schlug das Engiadina-Team zurück, glich die Serie mit dem 5:3-Erfolg aus. In der Entscheidung war dann aber Aarau abgeklärter und genauer. Nach dem 8:4 im 9. End war die Partie verloren. Die Silbermedaille verdeutlichen die grossen Fortschritte des Mathis-Teams. Gleichwohl überwog zunächst der Frust bei der Adetswilerin: «Natürlich sind wir enttäuscht über die Endspiel-Niederlage, ein Sieg hätte zugleich das WM-Ticket bedeutet», sagte Mathis. Die Weltmeisterschaften finden ab dem 19. März im kanadischen Prince George statt. (zo)

Biathlon: Mehrere Bachtelianer-Podestplätze am Swiss Cup

Beim Swiss-Biathlon-Cup in Ulrichen VS zeigte allen voran Levin Kunz vom SC am Bachtel im U15-Rennen eine starke Leistung und distanzierte ohne nur einen Schiessfehler den nächsten Verfolger um fast eine Minute. Derweil verpasste Klubkollege Flurin Peter als Fünfter das Podest aufgrund einer zusätzlich eingehandelten Strafminute. Eine zuverlässige Podest-Läuferin ist Carina Peter, die in der U13 trotz zwei Schiessfehlern mit nur 23 Sekunden Rückstand auf Rang 2 lief. In der Kategorie U11 zeigten mehrere Bachtelianer eine sehr gute Leistung. Jonn Peter wurde Zweiter, direkt dahinter folgte Jaro Keller. Auf dem vierten und fünften Rang klassierten sich die Brüder Noel und Loic Schönbächler. In der  U11 überzeugte Anouk Keller – die jüngste im Starterfeld – als Fünfte, Elina Keller reichte es zu Platz 6. (zo)

Eisstockschiessen: Schweizer Männer knapp an WM-Medaille vorbei

An der Eisstock-WM in Ritten/Klobenstein (ITA) haben die Schweizer Männer eine Medaille knapp verpasst. Das Quintett, zu dem Thomas Biedermann, Caspar Martin und Pascal Dal Molin (alle ESC am Bachtel) gehörten, beendete die Qualifikation an vierter Stelle. Nach dem Finaldurchgang lagen die Schweizer ebenfalls auf Rang 4. Weltmeister wurde Deutschland. Derweil gewannen die Schweizer Frauen in der B-Kategorie WM-Gold.

Im Weitenwettbewerb belegten die Schweizer Männer (Tobias Bischoff, Fabian Spiess, Sandro Bischoff und Simon Streun) in der Kategorie B den 2. Rang. Den Grundstein dafür legte Bischoff mit dem ersten Versuch auf 115,14 Meter. Da dies die drittbeste Weite war, brachte sie ihm Bronze ein. (zo)

Pferderennen: Hippie de Joma macht das Dutzend voll

Hippie de Joma begann die Saison 2022 so, wie er die letzte beendet hatte – mit einem Sieg. Es war beim 19. Start der zwölfte Volltreffer in der Karriere des fünfjährigen Trabers der Effretiker Ecurie Max Gordon. Aufgrund seiner letztjährigen Leistungen startete Hippie de Joma als hoher Favorit zur Saisonpremiere in Avenches, dem Prix Indigo du Poret (2350 Meter, 7000 Franken). Flink gestartet, wehrte sich der von Joey Vignoni gesteuerte Gordon-Wallach nicht, als Donato Cardhu an die Spitze drängte. In der Folge hatte Hippie de Joma im Rücken von Donato Cardhu ein ideales Rennen. Als er auf der Zielgeraden den Windschatten des Leaders verliess und zu seinem gefürchteten Endspurt ansetzte, hatte er das Rennen im Handumdrehen zu seinen Gunsten entschieden.

Mit Respektabstand auf den Sieger wurde Grand River im gleichen Rennen Dritter. Der sechsjährige Wallach, in dessen Sulky Schweizer Meister Marc-André Bovay sass, gehört dem Fehraltorfer Roland Müller. (wib)

Stabhochsprung: Adrian Kübler gewinnt SM-Silber

Adrian Kübler hat den anvisierten Hallenmeistertitel im Stabhochsprung verpasst. Der Wildberger, der kürzlich zweimal 5,25 m übersprungen hatte, musste sich an den Titelkämpfen in Magglingen mit 5,00 m begnügen. Mit weniger Fehlversuchen sicherte sich Kübler Silber vor Frédéric Matthys, der dieselbe Höhe übersprang. Für den Oberländer war es die vierte Hallen-SM-Medaille. Gold gewann der erst 17-jährige Valentin Imsand mit 5,10 m. Letzte Woche hatte der Walliser an der Nachwuchs-SM in St. Gallen die nationale U18-Allzeit-Bestmarke mit 5,20 m pulverisiert. (zo)

Langlauf: Weber und Wigger laufen knapp am Podest vorbei

Zum Abschluss der U23-Weltmeisterschaften im norwegischen Lygna verpassten Nicola Wigger (Gibswil) und Anja Weber (Hinwil) mit der Mixed-Staffel das Podest als Vierte nur knapp. Dem Schweizer Quartett mit Nadja Kälin, Wigger, Cyril Fähndrich und Schlussläuferin Weber fehlten am Ende lediglich 18 Sekunden.

Weber, die am Donnerstag über 10 km im klassischen Stil den U23-Weltmeistertitel gewonnen hatte, übernahm als Drittplatzierte, verlor dann aber das Duell gegen ihre russische Kontrahentin, die sie im Einzel noch auf Distanz gehalten hatte. Obschon die Hinwilerin die zweitbeste Abschnittszeit aller Schlussläuferinnen hinlegte, reichte es nicht für eine Medaille. (zo)

Squash: Uster wahrt die Playoff-Chance

Die Ustermer NLA-Männer haben im Kampf um den Playoff-Einzug mit dem 2:2 auswärts gegen Kriens einen wichtigen Punkt ergattert. Uster wahrte sich so die Playoff-Chancen. Robin Gadola spielte äusserst solide und liess Cédric Kuchen beim 3:0 keine Chance. Der Krienser war von Gadolas Tempo und Präzision überfordert. Trotz guten Phasen im ersten Satz konnte Lasse Widmer den stark aufspielenden Tim Rösch nicht genug fordern – er verlor 0:3. Joel Siewerdt ging angeschlagen in die Partie, kämpfte wie immer um jeden Ball, musste sich aber ebenfalls 0:3 geschlagen geben. David Bernet  fand derweil gegen Nils Rösch nach verhaltenem Start und 0:2- Satz-Rückstand immer besser ins Spiel. Den dritten Satz gewann er knapp 11:9. In der Folge  liess Bernet nichts mehr anbrennen und setzte sich mit 11:3 und 11:4 jeweils klar durch.

In der entscheidenden Schlussrunde am 10. März kommt es zum Showdown um den den vierten und letzten Platz für das Playoff Finale. Kriens (4.) spielt gegen den Dritten GC, Vaduz (5.) auswärts gegen Leader Grabs und Uster (6.) daheim gegen den Tabellenzweiten Bern. (zo)

Unihockey: Vertragsverlängerungen bei den Laupner Frauen

Die Laupner NLA-Frauen haben fünf Vertragsverlängerungen vermeldet. Auch nächste Saison für die Oberländerinnen spielen Topskorerin Vanessa Kapp, Capain Sina Hofmann, Yara Hofmann, Alina Hofmann und Viviane Manser. Der UHC Laupen hat den Playoff-Einzug geschafft und trifft ab nächstem Wochenende auf Qualifikationssieger Kloten-Dietlikon Jets. (zo)

Unihockey: Topskorerin Polakova bleibt bei den Riders

Die Floorball Riders Bubikon-Dürnten-Rüti haben mehrere Vertragsverlängerungen vermeldet. So bleibt den Oberländer NLA-Frauen Topskorerin Hana Polakova erhalten. Die Tschechin hat in 18 Meisterschaftspartien 20 Tore erzielt. Ihre Landsfrau, Verteidigerin Veronika Loudova, hat ebenfalls für eine weitere Saison unterschrieben, ebenso Center Iris Brünn. Daneben verlängerten auch Goalie Alina Räuftlin und Flügelspielerin Sarina Hutter. Einen NLA-Vertrag erhielt derweil Erina Domfeld, die aus U21 der Riders kommt. (zo)
 

Langlauf: Siri Wigger beste Schweizerin im Massenstart-Rennen

Siri Wigger erreichte zum Auftakt der Junioren-WM im norwegischen Lygna den 12. Platz und war damit gleichzeitig beste Schweizerin. Die Gibswilerin hatte im Massenstart über 15 km im freien Stil 1:15 Minuten Rückstand auf Siegerin Helen Hoffmann (GER). Dabei konnte sie rund 10 km mit der Spitzengruppe mithalten.

In der Staffel lag für die Schweizer Juniorinnen mit der 18-Jährigen vom SC am Bachtel bis zur Rennmitte noch Bronze in Sichtweite, ehe sie bis auf Rang 9 durchgereicht wurden. Wigger & Co verloren 2:25 Minuten auf Gastgeber Norwegen. (zo)

Fussball: Lekaj verlängert Vertrag um eine Saison

Pünktlich zu seinem 32. Geburtstag hat der Pfäffiker Granit Lekaj seinen Vertrag beim FC Winterthur um ein Jahr verlängert. Der Challenge-League-Klub streicht in einer Mitteilung die grosse Erfahrung und Entschlossenheit des Oberländer Verteidigers heraus. Lekaj war mit 14 Jahren zum FC Winterthur gestossen und durchlief alle Altersstufen bis in die Challenge League. Zwischendurch spielte er für den FC Wil und den FC Schaffhausen. Seit 2018 ist er wieder unbestrittene Stammkraft beim FCW und führt das Team mittlerweile auch als Captain an. (zo)

Leichtathletik: Tesfay verbessert seine Marathon-PB

Nach einer längeren Vorbereitungszeit in Äthiopien nahm Simon Tesfay (LC Uster) den Marathon in Sevilla (ESP) in Angriff. Tesfay war lange sehr regelmässig unterwegs und musste nur auf den letzten Kilometern das Tempo noch leicht reduzieren. In 2:12:06 Stunden verbesserte er schliesslich seine persönliche Bestzeit um über 3 Minuten. Damit ist Tesfay nun hinter seinem Klubkollegen Tadesse Abraham der zurzeit zweitschnellste Marathonläufer in der Schweiz. (zo)

Langlauf: Staffel-SM-Bronze für Bachtel-Trio

An den Schweizer Meisterschaften U14/U16 in Davos holte ein Trio des Skiclubs am Bachtel die Bronzemedaille in der Staffel für den Zürcher Schneesportverband (ZSV). Levin Kunz, Flurin Peter und Dimitri Krayenbühl mussten sich unter 30 Staffeln lediglich den Konkurrenten aus dem Bündner Skiverband und aus der Romandie geschlagen geben.

Auch am Samstag im Einzelstartrennen in der klassischen Technik überzeugten Bachtelianer, obschon keine Medaillen resultierten. Die eindrücklichste Leistung zeigte Fabio Rüthemann, der bei den U14 über fünf Kilometer auf den 9. Rang lief – dies als Bester seines Jahrgangs 2009. Levin Kunz war Zweitbester des Jahrgangs 2007 über 7,5 Kilometer, womit er bei den U16 ebenfalls Neunter wurde. (zo)

Radquer: Kuhn fährt in Oostmalle auf Platz 14

Beim letzten internationalen Rennen der Saison klassierte sich Kevin Kuhn im belgischen Oostmalle auf Platz 14. Der Gibswiler verlor 2:42 Minuten auf den einheimischen Sieger Laurens Sweeck. Vor Kuhn klassierten sich insgesamt elf Belgier und zwei Niederländer. (zo)

Leichtathletik: Kübler egalisiert persönliche Bestmarke

Beim internationalen Stabhochsprung-Hallenmeeting in Clermont-Ferrand (FRA) übersprang Adrian Kübler wie in der Vorwoche die 5,25-m-Marke. Der Wildberger konnte damit seine persönliche Bestmarke egalisieren. (zo)

Ski alpin: Gilles Roulin fährt in die Top 20

Gilles Roulin hatte im norwegischen Oppdal zwei weitere Europacup-Einsätze im Super-G. Dabei belegte der Grüninger die Plätze 20 und 18. (zo)

Leichtathletik: Schneller Rüttimann am Reusslauf

Eric Rüttimann (LC Uster) musste sich beim über 11 km führenden Reusslauf in Bremgarten einzig von Dominic Lobalu Lokinyomo (Abtwil) geschlagen gegen. Der Dübendorfer verlor 27 Sekunden auf den Sieger. Im von der Winterthurerin Chiara Scherrer gewonnenen Rennen der Frauen wurde Karin Hofer aus Bäretswil Zehnte. (zo)

Curling: Wetziker Rollstuhlcurler holen SM-Medaille

Die Rollstuhlcurler vom CC Wetzikon gewannen an den Schweizer Meisterschaften in Genf die Bronzemedaille. Das Team mit Skip Marcel Bodenmann, Harry Pavel, Oskar Thomann, Marlise Schwitter, Kathryn Heiniger und Werner Locher liess im kleinen Final Lausanne keine Chance und sicherte sich den 3. Rang mit einem klaren 10:1-Erfolg. Die Gruppenphase hatten die Wetziker mit einer Bilanz von drei Siegen und zwei Niederlagen abgeschlossen. (zo)

Biathlon: Erneut überzeugender Bachtelianer-Nachwuchs

Beim Leonteq-Cup in Le Mosses erreichten die Nachwuchs-Biathletinnen und -Biathleten des SC am Bachtel bei besten Bedingungen wieder einige Spitzenplätze. So siegte Levin Kunz in der Kategorie M15. Hinter ihm klassierte sich Flurin Peter, der insbesondere in der Spur auftrumpfte. Mit Sebastian Allars (5.) und Sandro Pianta (18.) platzierten sich weitere Bachtelianer im Feld. Bei den gleichaltrigen Mädchen schaffte es Sina Lia Keller auf Platz 17. Auf Stufe U13-Mädchen wurde Carina Peter gute Zweite. Und für Andrin Hüppin reichte es zu Rang 9. Bei den Jüngsten (M/W11) klassierten sich Jaro Keller, Jonn Peter und Nino Oberholzer auf den Plätzen 2 bis 4. Ansprechend klassierten konnten sich auch Elina Keller (5.) und Anouk Keller (7.). (zo)

Leichtathletik: Kübler überspringt 5,25 m, Fünfkampf-Silber für Adel

Beim Hallenmeeting in Magglingen sicherte sich Katelyn Adel vom LC Uster mit 3895 Punkten erstmals Elite-Silber im Fünfkampf. Besser war nur noch die Obwaldnerin Sandra Röthlin (4174). Und dem bereits vor zwei Wochen auftrumpfenden Adrian Kübler gelang mit dem Stab eine erneute persönliche Bestleistung. Der 24-Jährige aus Wildberg übersprang die 5,25-m-Marke. (zo)

Skicross: Schär mit Sturz und Platz 6

Im Europacup auf der steirischen Reiteralm erreichte Natalie Schär einen soliden sechsten Platz. Im ersten Rennen war die junge Nänikerin noch gestürzt. (zo)

Ski alpin: Gilles Roulin im Europacup-Einsatz

Speed-Spezialist Gilles Roulin schaffte es im Europacup im norwegischen Kvitfjell in der Abfahrt auf die Plätze 6 und 8. Im anschliessenden Super-G schaute Rang 9 für den Grüninger heraus. (zo)

Radquer: Kuhn fährt zweimal in die Top Ten

Kevin Kuhn ist spät in der Quersaison noch immer gut in Form. Der Gibswiler klassierte sich übers Wochenende in Belgien gleich zweimal in den Top Ten. Beim Superprestige-Rennen in Gavere fuhr Kuhn auf den 8. Rang. Tags darauf beendete er das Rennen der X2O-Trofee-Series in Brüssel an achter Stelle. In diesem Wettkampf war er für einmal nicht der beste Schweizer. Der Oberländer musste sich Timon Rüegg (6.) geschlagen geben. (zo)

Squash: Ustermer NLA-Männer chancenlos

Die Ustermer NLA-Männer blieben gegen die mit drei Ausländern angetretenen Squasher aus Grabs chancenlos. Sie unterlagen 0:4. Das Punktepolster für den Einzug in die Playoffs schmilzt. Drei Runden vor Abschluss der Qualifikation beträgt es noch ein Punkt. Wahrscheinlich wird das direkte Duell der Ustermer gegen Kriens vom 24. Februar entscheidend sein.

Robin Gadola gewann in der Partie gegen Grabs zwar einige toll herausgespielte Punkte gegen die Weltnummer 20, Raphael Kandra aus Deutschland, aber am Ende verlor er doch klar 0:3. Der verletzungsbedingte Trainings- und Spielunterbruch war David Bernet im Spiel gegen den Österreicher Aqeel Rehmann noch anzusehen. Bei einigen längeren Ballwechseln, vor allem im Satz 2, war ersichtlich, dass Bernet bei Vollbesitz seiner Kräfte ein ernsthafter Gegner von Rehmann sein kann. Bernet konnte ebenfalls keinen Satz für sich entscheiden.

Michael Baumann zeigte sich derweil zur Vorwoche deutlich verbessert und ist auf dem Weg zur Topform. Trotzdem war der Deutsche Valentin Rapp zu stark, das Resultat aus der Sicht von Baumann lautete 0:3. Im einzigen Schweizer Duell musste Fabian Seitz gegen Luca Wilhelmi (CH 8) ebenfalls eine 0:3-Niederlage einstecken. Wilhelmis Routine und Präsenz im Court waren für Junior Seitz noch nicht zu durchbrechen. (zo)

Langlauf: Siri Wigger verpasst den Sieg nur knapp

Erfolg für Siri Wigger im Continental Cup: Die 18-jährige Gibswilerin lief im slowenischen Planica in der Juniorinnen-Kategorie zweimal aufs Podest. Über 5 km klassisch wurde sie Zweite hinter der Deutschen Siegerin Helen Hoffmann, auf die sie 8,4 Sekunden verlor. Noch näher am Sieg war Wigger im Massenstartrennen über 10 km Skating: Diesmal betrug der Rückstand auf die erneut siegreiche Hoffmann lediglich 1,4 Sekunden. Siri Wigger, die den Sprint in Planica ausliess, belegt nun in der Juniorinnen-Gesamtwertung den fünften Rang.

Ihr Bruder Nicola Wigger holte derweil in allen drei COC-Rennen in Planica Punkte. Der 20-Jährige, der in seiner ersten Elite-Saison steht, wurde über 15 km klassisch 16., belegte im Skating-Sprint Rang 27 und beendete das Massenstartrennen über 15 km Skating auf dem 15. Platz. In der Gesamtwertung liegt er an 18. Stelle.(zo)

Langlauf: SCAB mit etlichen Podestplätzen

Beim in der freien Technik mit Einzelstart ausgetragenen Sardonalauf des Voralpencups in Elm konnte sich Martin Rüthemann bei den Männern als Dritter einreihen.

Für einen totalen Triumph sorgten die U10-Knaben des SC am Bachel (SCAB), die gleich die ersten fünf Plätze belegten. Obenaus schwang Noel Schönbächler vor Nino Rüthemann und Loic Schönbächler. Einen Kategoriensieg gab es ausserdem erneut für Lukas Zisler (U12). Abgerundet wurde die gute Bilanz durch die zweiten Plätze von Constantin Zisler (U16) und Fabio Rüttimann (U14).

Bei den Mädchen U10 gab es einen Doppelsieg, indem sich Elin Durussel knapp zwei Sekunden vor Teamkollegin Valentina Zisler durchsetzen konnte. In dieses positive Bild passten zudem die Erfolge von Antonia Emmenegger (U14) und Noémie Krayenbühl (U12). Und Anna Lia Keller wurde in der U16 mit knappen Rückstand gute Zweite. (zo)

Langlauf: Fünf Kategoriensiege für den SCAB

Am Voralpencup-Rennen (Cross-Country-Cross) von Flumserberg gab es für den SC am Bachtel (SCAB) erneut einige Podestplätze. Nach dem Prolog galt es im K.o.-System den spektakulären Parcours schnellstmöglich zu bewältigen. Sebastian Anderegg wurde als einziger SCAB-Vertreter bei den Männern so Zweiter, währenddessen es Tabea Knobel auf Platz 3 schaffte. 

Bei den Knaben durften sich Dimitri Krayenbühl (U16), Lukas Zisler (U12) und Noel Schönbächler (U10) über einen Sieg freuen. In letzterer Kategorie wurde ausserdem Noel Schönbächlers Bruder Loic Dritter. Fabio Rüthemann (U14) reichte es zu Rang 2. 

Bei den Mädchen war Noémie Krayenbühl (U12) einmal mehr nicht zu bezwingen. Ihr um nichts nachstand U10-Siegerin Elin Durussel, derweil Valentina Zisler Dritte wurde. Antonia Emmenegger (U14) platzierte sich als Zweite. (zo)

Badminton: Schnider erst im Final gestoppt

Milena Schnider (20) holt sich an den Schweizer Einzel-Meisterschaften im aargauischen Widen die Silbermedaille. Die Ustermerin musste sich im Final der vier Jahre älteren Lokalmatadorin Ronja Stern in zwei Sätzen 12:21, 15:21 geschlagen geben. In den Begegnungen vor dem Endspiel war Schnider ohne nur einen Satzverlust geblieben. (zo)

Rad: Vera Looser namibische Strassenmeisterin

Die in Hinwil lebende Namibierin Vera Looser hat die nationalen Strassenmeisterschaften ihres Landes in Windhoek für sich entschieden. Für die Ehefrau des Bike-Profis Konny Looser diente das Rennen über 84 km auch als Vorbereitung für die Commonwealth Games von diesem Sommer. (zo)

Radquer: Doppeleinsatz für Kevin Kuhn

Nur eine Woche nach der Weltmeisterschaft im amerikanischen Fayetteville bestritt Kevin Kuhn wieder zwei Rennen. Beim Ethias Cross in Maldegem (BEL) verlor der Gibswiler als 18. fast zwei Minuten auf den einheimischen Sieger Laurens Sweeck. Tags darauf schaffte es der fast 24-Jährige bei der vorletzten Station der «Badkamers Trofee» in Lille (FRA) auf Platz 9. Vorne weg fuhr mit Toon Aerts erneut ein Belgier. (zo)

Judo: Kocher erneut auf dem Podest

Fabienne Kocher gewinnt auch am zweiten Judo-Grossevent in diesem Jahr eine Medaille. Nach dem dritten Rang am Grand Prix in Portugal bestätigte die Ustermerin ihre Form als Dritte im traditionsreichen und stark besetzten Grand Slam in Paris. Im Bronzekampf bezwang Kocher die Französin Astrid Gneto nach einem engen Duell. Spät im Goldenscore nutzte Kocher eine Chance am Boden für ihre Spezialtechnik Sangaku-Gatame und setzte sich durch.

Kocher, die an Nummer drei gesetzt war, erlebte einen harzigen Auftakt und setzte sich im ersten Kampf erst im Goldenscore durch. Souverän gewann sie dann ihren zweiten Kampf, ehe sich Kocher im Halbfinal nach 53 Sekunden der Kosovarin Distria Krasniqi geschlagen geben musste, die in Tokio eine Gewichtsklasse tiefer Olympia-Gold gewonnen hatte. (zo)

Eishockey: Wetzikon holt Frauenfelds Mettler

Erstligist EHC Wetzikon hat auf nächste Saison hin Verteidiger Thomas Mettler vom EHC Frauenfeld verpflichtet. Der 30-Jährige spielte in der NLA für Kloten und in der NLB für Visp, Ajoie und Winterthur. Seit 2018 trägt er das Trikot von EHCW-Ligakonkurrent Frauenfeld, der genau wie die Wetziker in die höchste Amateurliga MSL aufsteigen möchte.

EHCW-Sportchef Diego Piceci bezeichnet Mettler auf der Klubwebsite als wichtigen Baustein für den Erfolg und «absoluten Wunschtransfer vollziehen». Mettler sei einer der besten Verteidiger der Liga. «Er hat spielerische Klasse, Härte und ist ein sensationeller Mensch für die Mannschaft, auch neben dem Eis.»

Das EHCW-Team für die nächste Saison nimmt damit noch klarere Formen an. Vor wenigen Tagen hatten die Wetziker die Vertragsverlängerungen mit Goalie Justin Gianola, Verteidiger Riccardo Auriemma sowie Stürmer Manuel Laimbacher vermeldet, mit acht weiteren Spielern hatte der Klub schon früher verlängert. (zo)

Squash: Niederlage für Uster

Die Ustermer Squasher kassierten im NLA-Duell gegen Sihltal eine deutliche Niederlage. Das Quartett Robin Gadola, Michael Baumann, Fabian Seitz und Lasse Widmer holte keinen einzigen Sieg. Einem Erfolgserlebnis am nächsten kam Seitz gegen Luca Zatti. Nach nervösem Start fand der Ustermer immer besser ins Spiel, machte einen 0:2-Satzrückstand wett und musste sich erst im entscheidenden Durchgang geschlagen geben. Im Spitzenspiel vermochte der nach einer Grippe noch leicht angeschlagene Robin Gadola die nationale Nummer 1 Nicolas Müller zu fordern. Zwar verlor Gadola, die Nummer 4 der Schweiz 0:3, doch den ersten und dritten Satz gab er erst im Tiebreak ab, nachdem er eigene Satzbälle nicht verwerten konnte. Am Ende war Müllers Routine ein entscheidender Faktor. 

Nach zehn von 14 Qualifikationsspielen liegt Uster weiterhin auf dem vierten Tabellenplatz und somit auf Kurs Richtung Playoffs. (zo) 

Fussball: Rüegg wieder in der Super League

Der Näniker Kevin Rüegg kehrt zumindest vorübergehend in die Super League zurück. Der 23-Jährige wird von Hellas Verona für den Rest der Saison an den FC Lugano ausgeliehen. Die Tessiner haben sich in den Verhandlungen mit Hellas auch eine Kaufoption verschafft.

Bei seinem Jugendverein FC Zürich war Rüegg zuletzt Stammspieler und sogar – wie auch im U21-Nationalteam – Captain gewesen.

Nach dem Wechsel nach Verona im Sommer 2020 blieb er in den meisten Spielen auf der Ersatzbank. Insgesamt kam er, auch aufgrund diverser Verletzungen, bloss auf sieben Einsätze in der Serie A. (sda/zo)

Langlauf: SCAB-Athleten im Teamsprint erfolgreich

Am Voralpencup in Braunwald holten Zweier-Equipen des SC am Bachtel im Teamsprint mehrere Podestplätze. Kategoriensiege holten Levin Kunz/Constantin Zisler (U14/U16) sowie Jonn Peter/Lukas Zisler (U10/U12). Zweite Ränge gab es für Tabea Knobel/Celia Rüegg (Damen), Anna Lia Keller/Antonia Emmenegger (U14/U16) und Nino Rüthemann/Noel Schönbächler (U10/U12). Sara Gerber/Evelyn Stalder (Damen), Carina Peter/Noémi Krayenbühl (U14/U16) sowie Elina Keller/Valentina Zisler (U10/U12) liefen jeweils auf den dritten Rang. (zo)

Eishockey: Olympia ohne Senteler nach positivem Test

Doch keine Olympischen Spiele für den aus Wangen stammende Eishockey-Profi Sven Senteler. Beim Stürmer des EV Zug war bei den präventiven Corona-Tests in den vergangenen Tagen ein positives Resultat herausgekommen. Er wird deshalb – genauso wie der ebenso positiv getestete Torhüter Joren van Pottelberghe (Biel) – nicht nach Peking reisen. Ihre Plätze nehmen der Goalie Sandro Aeschlimann (Davos) und der Stürmer Calvin Thürkauf (Lugano) ein. Das Eishockey-Nationalteam der Männer reist mit dem Wermatswiler Sven Andrighetto (ZSC Lions) am 2. Februar nach China. (sda/zo)

Leichtathletik: Adrian Kübler springt erstmals über 5,20 m

«Ich muss jetzt einfach abliefern», sagte der Wildberger Stabochspringer Adrian Kübler im letzten Sommer. Gemeint war damit in einem Wettkampf in den Bereich von 5,20 m oder 5,30 m springen zu können. Dies gelang dem 24-Jährigen nun beim Hallenmeeting in Magglingen, in dem ihm mit 5,20 Meter eine neue persönliche Bestleistung gelang. (zo)

Eishockey: Dübendorfs Gegner muss forfait geben

Die MSL-Partie vom Samstag zwischen Dübendorf und Seewen konnte nicht ausgetragen werden. Grund dafür sind positive Corona-Fälle in den Reihen der Gäste aus dem Kanton Schwyz. (zo)

Judo: Kocher startet stark in die neue Saison

Die Ustermer Judoka Fabienne Kocher knüpft an ihrem ersten Wettkampf in diesem Jahr an den guten Resultaten der letzten Monate an. Die 28-jährige WM-Dritte in der Kategorie bis 52 kg belegte beim Grand Prix im portugiesischen Almada den 3. Platz. Die als Nummer 1 im Turnier gesetzte Kocher bezwang nach einem Freilos zunächst die Rumänin Cleonia Riciu. Nach einer Niederlage in den Viertelfinalen gegen Joana Diogo (POR) siegte sie in der Hoffnungsrunde gegen die Spanierin Ariane Toro Soler mit vollem Punkt. Im Kampf um Bronze konnte Kocher ihre Favoritenrolle nochmals ausspielen. Sie behielt in der entscheidenden Szene eines O-Soto-Gari-Angriffs die Oberhand. (sda/zo)

Eishockey: Grünes Licht für Sinja Leemann

Das Schweizer Eishockey-Nationalteam der Frauen ist bald wieder komplett. Zwei Tage nach ihren Kolleginnen konnten am Freitagabend auch die Gossauerin Sinja Leemann und Alina Müller die Reise an die Olympischen Spiele in Peking antreten. Das Duo musste sich nach dem Trainingscamp in Cham zuletzt in Selbstisolation begeben, weil ihre Corona-Tests unterschiedliche CT-Werte ergeben hatten, die sich teilweise im Grenzbereich für die Einreise in China bewegten. Die 19-jährige Oberländerin Leemann und Müller gehörten einer grösseren Schweizer Delegation an, die den zehnstündigen Flug von Kloten nach Peking antrat. Mit dabei waren unter anderen der vierfache Skisprung-Olympiasieger Simon Ammann und Marco Odermatt, der Gesamtführende im alpinen Ski-Weltcup. (sda/zo)

Squash: Uster setzt sich gegen Panthers Kriens durch

Die NLA-Männer von Uster liessen beim 3:1-Erfolg über die Panthers aus Kriens nichts anbrennen. Joel Siewerdt (gegen Yannick Lindemann) und Lasse Widmer setzten sich dabei ohne Satzverlust durch. Gerade der starke NLA-Einstand von Widmer im Duell mit dem besser klassierten Julian Portmann war aber alles andere wie eine Selbstverständlichkeit. Für den dritten Punkt zeichnete sich Robin Gadola verantwortlich, der beim 3:1 über Remo Handl etwas mehr beissen musste. Für einmal einen schwächeren Tag zog Fabian Seitz ein, wobei Livio Catenazzi ein sehr gutes Spiel gelang und seine Routine voll ausspielen konnte. Mit sehr wenigen Fehlern liess er Seitz keine Chance. (zo)

Eishockey: Sinja Leemann in Selbstisolation

Das Schweizer Eishockey-Nationalteam der Frauen ist am Mittwoch wie geplant zu den Olympischen Spielen nach Peking geflogen. Nicht mit an Bord des Flugs waren die Gossauerin Sinja Leemann sowie Teamleaderin Alina Müller. Bei beiden ergaben die Covid-Tests in den letzten Tagen unterschiedliche CT-Werte, die sich teilweise im Grenzbereich für die Einreise in China bewegten, teilte Swiss Ice Hockey mit. Die Verantwortlichen des Eishockey-Verbandes und von Swiss Olympic hätten deshalb zusammen mit den Spielerinnen entschieden, dass sie vorerst in der Schweiz in Selbstisolation bleiben und regelmässig getestet werden. «Mit der gewählten Strategie sind wir zuversichtlich und hoffen sehr darauf, dass Alina Müller und Sinja Leemann zeitnah und rechtzeitig vor Beginn des Frauen-Turniers am 3. Februar zum Team stossen werden», sagte Lars Weibel, der Direktor der Nationalmannschaften. (sda/zo)

Eishockey: Ein Flügel für den EHC Wetzikon

Der EHC Wetzikon vermeldet die Verpflichtung von Flügel Loris Müller für die kommende Saison. Der 25-Jährige stürmt derzeit noch für Erstliga-Gruppengegner Luzern, bei dem er sich in der laufenden Saison bisher acht Skorerpunkte gutschreiben konnte. In seiner Karriere kam Müller einst sogar zu einem NLA-Einsatz für Lugano und spielte später auch für Thurgau auf Stufe Swiss League. «Loris hilft uns mit seiner physischen Spielweise enorm weiter. Er kann den Puck gut in der offensiven Zone halten und da verteilen, was ihn zu einem absoluten Mehrwert für uns macht», lässt sich EHCW-Sportchef Diego Piceci zum Neuzuzug zitieren. (zo)

Judo: Cinagrossi gewinnt gleich in zwei Altersklassen

Beim traditionsreichen Ranking-Turnier in Morges mit rund 460 teilnehmenden Judokas aus insgesamt sieben Nationen sorgte Emma Cinagrossi für den Höhepunkt aus Sicht des JC Uster. Sie entschied in der Gewichtsklasse bis 52 kg sowohl die U18- wie U21-Konkurrenz für sich. Im U18-Feld der Männer taten sich hingegen Aaron Müller (bis 66 kg) und Daniel Kubli (bis 50 kg) etwas schwerer und bezahlten entsprechend Lehrgeld. Erfreulich waren auch die Auftritte der jüngeren Ustermer Judokas. In der Altersklasse U15 gab es gleich fünfmal Silber, in der U13 einen ganzen Medaillensatz und in der U11 zumindest einmal Bronze. (zo)

Olympia: Biathlet Sebstian Stalder steht im Aufgebot

Swiss Olympic hat am Montag die letzten Athletinnen und Athleten für die Olympischen Winterspiele in Peking (4. bis 20. Februar) selektioniert. Dazu gehört auch erwartungsgemäss Biathlet Sebastian Stalder (23). Der Walder ist damit einer von insgesamt acht Oberländer Teilnehmer.

Vor ihm waren bereits der Fischenthaler Skispringer Dominik Peter (20), die Hinwiler Langläuferin Anja Weber (20), die Gockhauser Curlerin Esther Neuenschwander (38) sowie die Rodlerin Natalie Maag (24) aus Wernetshausen nominiert worden. Zum Aufgebot der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft zählen zudem die Stürmer Sven Andrighetto (28/ZSC Lions/Wermatswil) und der aus Wangen stammende Sven Senteler (29/EV Zug). Den Sprung ins Team der Eishockey-Frauen schaffte ausserdem die Gossauerin Sinja Leemann (19).

Insgesamt werden 168 Schweizer Athleten und Athletinnen nach China reisen. Das Mindestziel von Swiss Olympic ist laut Ralph Stöckli, dem Chef de Mission, die Egalisierung der 2018 in Pyeongchang gewonnenen 15 Medaillen. (sda/zo)

Langlauf: Bachtelianer Sieg auf der Bumbach-Loipe

Bei der Nordic Trophy, der grössten Wettkampfserie für den Schweizer Langlauf-Nachwuchs, konnte Noémie Krayenbühl vom SC am Bachtel das Rennen der Kategorie Mädchen U12 über 3,5 km für sich entscheiden. Starker Dritter auf der Bumbach-Loipe im Emmental wurde ausserdem Klubkollege Lukas Zisler bei den Knaben U12. (zo)

Biathlon: Ein SCAB-Quartett läuft vorneweg

Am Swiss Biathlon Cup in Realp gab es für den SC am Bachtel (SCAB) bei den sonntäglichen Sprint-Wettkämpfen gleich vier Erfolge. Allen voran Gion Walder, der nach zwei soliden Schiesseinlagen bei den Männern nicht zu bezwingen war. Fast eine Minute betrug sogar der Vorsprung von Felix Ullmann in der Kategorie Jugend 2. Für die weiteren SCAB-Siege zeigten sich Emma Kaufmann (Jugend 1) und Levin Kunz (Challenger M15) verantwortlich. Im von Kunz gewonnenen Rennen platzierte sich ausserdem Flurin Peter auf Platz 3. Dem nicht genug schafften es bei den Juniorinnen noch Sara Gerber (2.) und Jamina Brenner (3.) aufs Podest. (zo)

Eiskunstlauf: Rossi mit Dreifachaxel zum Junioren-Titel

Naoki Rossi (Eislaufclub Zürcher Oberland) wird in Bulle auf überzeugende Art Schweizer Meister in der Kategorie Junioren – bei seiner Kür stand der 15-Jährige zweimal einen Dreifachaxel. Bei den Juniorinnen gelang Laura Pfister (Dübendorfer Eislaufclub) den 16. Rang. (ako)

Biathlon: Mehrere SCAB-Podestplätze beim Swiss Cup

Beim Swiss Biathlon Cup in Realp holte sich der SC am Bachtel (SCAB) bei den Massenstart-Rennen vom Samstag gleich mehrere Podestplätze. So schaffte es der Walder Gion Walder bei den Männern nach zwei Schiessfehlern auf den dritten Rang. Sogar ganz zuoberst aufs Treppchen schaffte es Felix Ullmann. Er siegte in der Kategorie Jugend 2. Für die weiteren SCAB-Höhepunkte sorgten Sara Gerber (2.) und Jamina Brenner (3.) bei den Juniorinnen. Und nicht viel zum Sieg fehlte Emma Kaufmann als Zweitklassierte in der Jugend 1. Pech hatte Levin Kunz, dem wegen einer zu wenig gelaufenen Strafrunde eine zusätzliche Minute aufgebrummt wurde. Er musste sich damit bei den Knaben M15 mit Platz 3 begnügen – direkt hinter Klubkollege Flurin Peter, der mit einer starken Laufleistung zu gefallen wusste. Gute Dritte wurde schliesslich auch Carina Peter in der Kategorie Mädchen M13. (zo)

Eishockey: Dübendorf löst das Finalticket souverän

Der EHC Dübendorf hat im Schweizer Cup der Amateur-Teams den Final erreicht. Der MSL-Klub erledigte seine Pflicht im Halbfinal beim Erstligisten Saint-Imier souverän und siegte 10:1. Die Glattaler zeigten einen überzeugenden Auftritt. Sie waren von Beginn weg bereit und zogen schon in der Startphase, in der sie den Unterklassigen überforderten, auf 3:0 davon. Im Final empfängt Dübendorf am 6. Februar daheim MSL-Konkurrent Arosa. (zo)

Radquer: Kevin Kuhn verpasst die Top Ten

Kevin Kuhn aus Gibswil fuhr beim letzten Weltcup-Rennen der Saison im niederländischen Hoogerheide als bester Schweizer auf Rang 14. Er beendet die Weltcup-Saison in der Gesamtwertung an 12. Stelle. In einer Woche folgt für Kuhn nun der Saisonhöhepunkt mit der Quer-WM in Fayetteville (USA). (zo)

Skispringen: Dominik Peter lässt Vorsicht walten

Dominik Peter hat am Weltcup-Wochenende in Titisee-Neustadt nur einen Wettkampf absolviert. Der für Olympia selektionierte Fischenthaler verpasste am Samstag als 35. den Finaldurchgang, fand aber, skisprungtechnisch sei das «ganz anständig» gewesen. Am Sonntag trat der 20-Jährige vorsichtshalber nicht mehr an, nachdem er tags zuvor ein Zwicken im Knie verspürt hatte. Peter kehrte im Schwarzwald nach einem im Dezember zugezogenen Meniskusriss im rechten Knie zurück in den Weltcup. (zo)

Ski alpin: Roulin in Kitzbühel auf Rang 25

Gilles Roulin hat zum fünften Mal diese Saison Weltcup-Punkte geholt. Der 27-jährige Grüninger fuhr in der zweiten Abfahrt von Kitzbühel auf den 25. Platz. Auf seinen unmittelbar vor ihm liegenden Teamkollegen Urs Kryenbühl verlor er sechs Hundertstel, auf Sieger Beat Feuz büsste der Oberländer 2,72 Sekunden ein. (zo)

Biathlon: Starker Auftritt von Stalder in der Staffel

Die Schweizer Biathlon-Staffel der Männer schaffte beim Weltcup in Antholz als Siebte ihr Saison-Bestresultat – und das ohne Teamleader Benjamin Weger. Der Walder Startläufer Sebastian Stalder zeigte im Schiessstand mit nur einem Nachlader eine fast perfekte Leistung. Der einzige Fehler unterlief ihm im Stehend-Schiessen, nachdem er zuvor liegend fünfmal getroffen hatte. Stalder wusste auch in der Loipe zu überzeugen und übergab an dritter Stelle. 

Niklas Hartweg und zum Abschluss Joscha Burkhalter wiesen im Schiessstand ebenfalls nur je einen Nachlader auf. Einzig Martin Jäger musste in der zweiten Ablösung nach vier Schiessfehlern sogar eine Strafrunde laufen. Insgesamt verloren die Schweizer 2:48 auf die überlegenen Norweger, jedoch nur 44 Sekunden auf das Podest.

Stalder und Hartweg dürften die letzten Olympia-Tickets neben Weger und Burkhalter damit auf sicher haben. Die Selektion von Swiss Olympic erfolgt am Montag. (sda/zo)

Eishockey: Ein Quartett bleibt beim EHCW

Der EHC Wetzikon hat mit vier Spielern den Vertrag verlängert. Auch nächste Saison für den Oberländer Erstligisten spielen werden Verteidiger Dennis Urech sowie die drei Stürmer Robin Meier, Robin Reinmann und Nils Berni. Unlängst erst hatte der EHCW mit Fabian Ryffel (Goalie), Verteidiger Luzi Schneider und den Angreifern Gian Andrea Thöny und Lars Mathis verlängert. (zo)

Rodeln: Maag knapp neben den Top Ten

Die einzige Schweizer Spitzen-Schlittlerin Natalie Maag verpasste auch beim Heim-Weltcup in St. Moritz ihren ersten Top-Ten-Platz in dieser Saison. Nach einer Steigerung im zweiten Durchgang belegte die 24-jährige Wernetshauserin den 12. Rang. Im Gesamtweltcup schloss sie auf Platz 20 ab. Im letzten Jahr hatte die Olympia-Fahrerin in St. Moritz als Dritte ihr mit Abstand bestes Karriere-Resultat erreicht. Sie hatte damals in einem Schneerennen aber auch vom Wetterglück profitiert.

Den EM-Titel, der im Engadin parallel zum Weltcup-Finale vergeben wurde, sicherte sich die Deutsche Natalie Geisenberger. (sda/zo)

Ski alpin: Roulin in Kitzbühel ohne Weltcup-Punkte

Enttäuschung in der ersten Abfahrt von Kitzbühel: Gilles Roulin fuhr an den Weltcup-Punkten vorbei. (Foto: Keystone)

Der Grüninger Gilles Roulin hat in der ersten von zwei Abfahrten in Kitzbühel die Weltcup-Punkteränge verpasst. Der Oberländer belegte auf leicht gekürzter Strecke – wegen zu starkem Wind im Startbereich begann das Rennen oberhalb der Mausefalle – den 32. Rang. Roulin büsste auf den norwegischen Sieger Aleksander Kilde etwas mehr als zweieinhalb Sekunden ein. Den 30. Platz verfehlte er um elf Hundertstel. (zo)

Squash: Uster unterliegt Vaduz 0:4

Der Start in die Rückrunde ist den NLA-Männern aus Uster missglückt. Die Ustermer verloren in Vaduz 0:4, sind aber in der Tabelle weiterhin Vierte. Uster hatte vier Ausfälle durch Verletzungen (David Bernet) und Krankheiten (Robin Gadola, Miguel Mathis und Michael Baumann) zu beklagen und trat mit einer stark veränderten Mannschaft an. An Position 1 musste sich Joel Siewerdt gegen den deutschen Yannick Omlor – er liegt immerhin in den Top 100 der Weltrangliste – 0:3 geschlagen geben. Routinier Florian Pössl unterlag mit demselben Resultat David Maier. Die Junioren Fabian Seitz und Lasse Widmer machten es ihren Gegnern deutlich schwerer. Seitz verlor nach gewonnenem ersten Satz 1:3. Lasse Widmer musste sich bei seinem guten NLA Debüt nur knapp mit 9:11 im 5. Satz gegen Marcel Rothmund geschlagen geben. (zo)

Skicross: Schär fährt aufs Europacup-Podest

Die Näniker Skicrosserin Natalie Schär hat beim Europacup-Rennen in Lenk ihr Bestresultat auf zweithöchster Stufe herausgefahren. Die 21-Jährige verpasste als Zweite den Sieg nur knapp. Sie musste sich im Berner Oberland einzig der Französin Mylene Ballet Baz beugen. Letzte Saison war die Oberländerin erstmals aufs Europacup-Podest gefahren. Schär wurde in Passo San Pellegrino Drittel. 

Biathlon: Stalder in Antholz auf Rang 26

Sebastian Stalder hat beim Weltcup in Antholz (ITA) im Einzel-Rennen über 20 km den 26. Platz belegt. Der Walder musste bei schwierigen Bedingungen im Schiessstand bloss zwei Strafminuten im Kauf nehmen – im Einzel werden pro Fehlschuss 60 Sekunden auf die Laufzeit addiert. Stalder war der drittbeste Schweizer. Vor ihm klassierten sich Teamleader Benjamin Weger, der nach überstandener Zwangspause wegen des positiven Tests auf das Coronavirus sein Comeback feierte. Der Walliser wurde Elfter. Der 21-jährige Niklas Hartweg lief im Südtirol mit Platz 17 zum Weltcup-Bestresultat. (zo/sda)

Ski alpin: SM-Silber in der U21 für Alessio Miggiano

Der Bubiker Alessio Miggiano hat an den Schweizer Junioren-Meisterschaften in Davos in der Abfahrt die U21-Silbermedaille gewonnen. Der 19-Jährige büsste 0,81 Sekunden auf Sieger Franjo von Allmen ein.

Fussball: Lekaj in der «Golden 11» der Challenge League

Der Pfäffiker Profifussballer Granit Lekaj ist von der Swiss Association of Football Players (SAFP) in die «Golden 11» der Challenge League im 2021 gewählt worden. Der 31-jährige Verteidiger hatte in der ersten Meisterschaftshälfte einen wesentlichen Anteil am starken Abschneiden des FC Winterthur. Der FCW überwinterte mit Lekaj als Tabellendritter in der Challenge League. Ernst gilt es für die Winterthurer wieder am Sonntag, 30. Januar. Dann treffen sie mit ihrem neuen Trainer Alex Frei pikanterweise gleich auf den FC Wil – dem vormaligen Klub des früheren Nationalstürmers. (zo)

Handball: Tim Jud tritt zurück

Der Ustermer Tim Jud (27), der sich seit der Heirat Tim Bornhauser nennt, wird am Ende der laufenden Saison zurücktreten. Der jüngere Bruder von Pfadi-Spielmacher Kevin Jud und Sohn von Pfadi-Geschäftsführer Markus Jud tritt seit 2015 für die HSG Konstanz an, mal in der 2. Bundesliga, mal wie jetzt in der dritthöchsten Klasse. Er ist, wie Bruder Kevin, Spielmacher und Teamcaptain seiner Mannschaft. Am Ende der laufenden Saison und dem Abschluss des Masterstudiums in Business Innovations plant er den Einstieg in den Beruf, zudem möchte er genügend Zeit mit der Familie verbringen. (ust)

Reiten: Auszeichnung für Martin Fuchs

Der Bietenholzer Martin Fuchs wurde zum Schweizer Reiter des Jahres 2021 gewählt. (Archivfoto: Christian Merz)

Im Schweizer Reitsport wurden die Besten des letzten Jahres ausgezeichnet. Martin Fuchs erhielt den Preis für den Reiter des Jahres 2021. Der 29-jährige Bietenholzer wurde Europameister und zeigte bei den Nationenpreisen in St. Gallen und La Baule Nullfehlerritte. Springpferd des Jahres wurde der Holländer-Wallach Leone Jei, auf dem Fuchs an der EM Gold mit dem Team und Silber im Einzel holte. (sda/zo)

Skispringen: Peter kehrt in den Weltcup zurück

Skispringer Dominik Peter startet am Wochenende in Titisee-Neustadt (GER) wieder im Weltcup. Der 20-Jährige Fischenthaler kehrt zurück nach einem Meniskusriss im rechten Knie, den er sich im Dezember zugezogen hatte. Die Verletzung zog keine Operation nach sich. Doch Peter verpasste die Vierschanzentournee sowie zwei weitere Weltcup-Springen. Einen ersten Comeback-Versuch in Zakopane (POL) brach er letzte Woche ab, um die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen nicht zu gefährden. Nun lässt das Knie aber wieder Weltcup-Einsätze zu.

Olympia: Oberländer Quartett für Peking selektioniert

Swiss Olympic hat am Dienstag gleich 78 weitere Athletinnen und Athleten für die Olympischen Winterspiele in Peking (4. bis 20. Februar) selektioniert. Unter ihnen sind auch vier Oberländerinnen und Oberländer. Der 20-jährige Fischenthaler Dominik Peter gehört dem vierköpfigen Schweizer Skisprung-Team an, die Hinwilerin Anja Weber (20) ist in China Teil der Schweizer Langlauf-Equipe mit fünf Frauen und sieben Männern. Zum Aufgebot der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft zählen derweil die Stürmer Sven Andrighetto (28/ZSC Lions/Wermatswil) und der aus Wangen stammende Sven Senteler (29/EV Zug).

Zuvor bereits selektioniert worden waren die Gockhauser Curlerin Esther Neuenschwander, Rodlerin Natalie Maag aus Wernetshausen sowie Eishockey-Verteidigerin Sinja Leemann (Gossau). (sda/zo)

BMX: Marquart wird in den USA Sechster

Der Oberländer BMX-Profi Simon Marquart ist zurück im Rennmodus. Der Gesamtweltcup-Sieger 2021 stiess beim zweiten Rennen der Sunshine State Nationals in West Palm Beach (Florida) in den Final vor. Da belegte er den 6. Platz. (zo)

Biathlon: Kunz siegt in Pontresina

Levin Kunz vom SC am Bachtel unterstrich beim Swiss Biathlon Cup in Pontresina seine starke Form. Kunz gewann in der Kategorie M15 rund zehn Sekunden vor Tobit Keller. Dritter wurde der Klubkollege von Kunz, Flurin Peter. Jaro Keller (M11) sorgte daneben mit seinem 2. Platz für den einzigen weiteren SCAB-Podestplatz im Engadin. (zo)

Eishockey: Quartett verlängert beim EHCW

Die Verantwortlichen von Erstligist EHC Wetzikon nützen den Meisterschaftsunterbruch, um die Kaderplanungen für die nächste Saison voranzutreiben. Der EHCW meldete am Montag gleich vier Vertragsverlängerungen. Goalie Fabian Ryffel (27), Verteidiger Luzi Schneider (28) und die beiden Stürmer Gian Andrea Thöny (29) und Lars Mathis (23) bleiben dem Oberländer Klub treu. Schneider wird im Herbst ein rundes Jubiläum feiern können, nimmt er dann doch seine bereits 10. Saison bei den Wetzikern in Angriff. (zo)

Rodeln: Maag mit bestem Saisonresultat

Sieg und Bahnrekord im Nationencup, 11. Rang im Weltcup: Natalie Maag hat im deutschen Oberhof, wo sie vornehmlich lebt und trainiert, starke Auftritte hingelegt. Die 24-jährige Wernetshauserin gewann am Freitag zum zweiten Mal in ihrer Karriere im Nationencup und stellte dabei in 41,901 Sekunden einen Bahnrekord auf. Im Weltcuprennen vom Sonntag gelang es keiner anderen Fahrerin, diese Marke zu verbessern. Doch auch Maag selber kam nicht mehr an ihre Bestzeit heran. Nach dem 1. Lauf war sie Zehnte, im zweiten Durchgang verlor sie noch einen Rang und verpasste die Top Ten um 15 Hundertstel. Für die Wernetshauserin, die bereits für die Olympischen Spiele in Peking selektioniert ist, bedeutet der 11. Rang das beste Saisonresultat.

Biathlon: Stalder mit der Staffel in den Top Ten

Zum zweiten Mal in dieser Saison hat der Walder Biathlet Sebastian Stalder mit der Schweizer Männerstaffel einen Top-Ten-Rang erreicht. Im deutschen Ruhpolding wurde das Quartett mit Stalder, Jeremy Finello, Martin Jäger und Niklas Hartweg auf den 10. Platz. Stalder, der am Mittwoch seinen 24. Geburtstag feiert, verzeichnete als Startläufer zwei Schiessfehler und beendete seinen Abschnitt mit 27 Sekunden Rückstand auf Position 10. Bereits Anfang Dezember im schwedischen Östersund hatte das Schweizer Quartettt als 9. einen Top-Ten-Rang erreicht. Im Einzel läuft es Stalder nach einem guten Saisonbeginn und einem 22. Rang im Sprint von Östersund nicht mehr nach Wunsch. Zuletzt resultierten Klassierungen ausserhalb der besten 100.

Ski alpin: Roulin wieder in den Punkten

Als 25. in der Lauberhornabfahrt vom Samstag führte Gilles Roulin seine Serie von Top-30-Rängen weiter. Bereits zum vierten Mal in Serie holte der Grüninger in einer Abfahrt Weltcup-Punkte. Roulin hat nun bereits 36 Zähler auf dem Konto; in der ganzen letzten Saison hatten lediglich 9 Punkte resultiert. Zwei 19. Ränge sind in diesem Winter seine Bestresultate. Im Disziplinenweltcup liegt der 27-Jährige nach sechs Rennen auf dem 29. Rang. Ein noch besseres Resultat vergab Roulin am Samstag im obersten Streckenabschnitt, wo er viel Zeit verlor. Danach fuhr er in einigen Abschnitten Zeiten, die für einen Top-20-Rang gereicht hätten.

Ski alpin: Roulin beweist Konstanz

Im Super G hatte es ihm nicht in die Top-30 gereicht, in der ersten Abfahrt am Lauberhorn hingegen bewies Gilles Roulin Konstanz. 19. wurde der Grüninger, 1,59 Sekunden hinter Sieger Aleksander Aamodt Kilde (NOR). Zum dritten Mal in Folge sammelte er in einer Abfahrt Weltcup-Punkte, zum zweiten Mal in Serie belegte er den 19. Rang. Im Disziplinenweltcup vebesserte er sich damit auf den 29. Rang.

Ski alpin: Roulin nicht in den Punkten

Am Lauberhorn bestritt Gilles Roulin erstmals seit knapp einem Jahr wieder einen Weltcup-Super-G. In die Punkteränge reichte es dem Grüninger aber auf dem 37. Rang um 61 Hundertstel nicht. Letztmals in den Top 30 eines Super G fuhr Roulin im Februar 2020, als er in Saalbach-Hinterglemm 17. Wurde. Der 27-Jährige wird in Wengen noch die beiden Abfahrten von Freitag und Samstag bestreiten.

Biathlon: Stalder weit hinten

Im Weltcup-Sprint von Ruhpolding (GER) über 10 Kilometer war für den Oberländer Biathleten Sebastian Stalder nichts zu holen. Der Walder, der am nächsten Mittwoch seinen 24. Geburtstag feiert, leistete sich insgesamt fünf Schiessfehler und beendete das Rennen lediglich auf dem 109. Rang von 114 Klassierten. Gut dreieinhalb Minuten verlor er auf Sieger Quentin Fillon Maillet (FRA). Für den 60. Rang, der die Qualifikation für die Verfolgung vom Sonntag bedeutet hätte, war Stalder rund 1:45 Minuten zu langsam.

Olympia: Zwei weitere Oberländerinnen für Peking selektioniert

Mit Rodlerin Natalie Maag (Wernetshausen) und Eishockeyspielerin Sinja Leemann (Gossau) sind zwei weitere Athletinnen aus der Region für die am 4. Februar beginnenden Olympischen Winterspiele in Peking selektioniert worden. Für beide werden es die ersten Olympia-Erfahrungen sein.

Die 24-jährige Maag, die in der letzten Saison in St. Moritz als Dritte ihren bisher einzigen Weltcup-Podesplatz holte, hatte mit dem 13. Rang in Altenberg (GER) im Dezember die Selektionskriterien erfüllt. Leemann (19) spielt als Verteidigerin bei den ZSC Lions Frauen und wurde von Nationaltrainer Colin Muller ins Olympia-Aufgebot berufen. Sie hat bisher 12 A-Länderspiele absolviert.

Bisher war Curlerin Esther Neuenschwander (Gockhausen) bereits selektioniert. Die nächsten Selektionen folgen am 18. Januar.

Radquer: Kuhn im WM-Aufgebot

Kevin Kuhn steht wie erwartet im Aufgebot für die Radquer-WM in Fayetteville (USA) von 29./30. Januar. Der Gibswiler, der am letzten Wochenende in Steinmaur seinen zweiten Schweizer Elite-Meistertitel gewonnen hatte, führt die siebenköpfige Swiss-Cycling-Delegation an. Kuhn, der vor zwei Jahren in Dübendorf WM-Silber in der U23-Kategorie gewann, belegte bei seinem Elite-WM-Debüt vor Jahresfrist den 13. Rang. Er ist der einzige Oberländer im Schweizer Aufgebot.

Langlauf: Weber Dritte, Wigger in Quarantäne

Bei den Junioren war Anja Weber in der letzten Saison Stammgast auf dem Continental-Cup-Podest – nun schaffte die Hinwilerin auch in ihrer ersten Elite-Saison den Sprung in die Top 3. Im österreichischen St. Ulrich am Pillersee wurde die 20-Jährige im Skating-Sprint Dritte. Schneller als Weber waren nur ihre siegreiche Schweizer Teamkollegin Alina Meier und die Österreicherin Lisa Unterweger. Im Klassisch-Rennen über 10 km verpasste Weber das Podest als Vierte um nur gerade 0,9 Sekunden. Mit Nadia Kälin gewann auch dieses Rennen eine Schweizerin. Bei den Männern, wo mit Valerio Grond (Skating-Sprint) und Jason Rüesch (15 km klassisch) zwei Schweizer siegten, fehlte Nicola Wigger, der sich ebenfalls Chancen auf Podesplätze ausgerechnet hatte. Der Gibswiler musste wegen Kontakt zu einem Corona-infizierten Mitbewohner in Quarantäne. (fbo)

Fussball: Rütner Trio zieht es in die 1. Liga

Edis Smajovic ist nach einem Profijahr in Nordmazedonien zurück in der Region. Der 21-jährige Rütner stand zunächst beim Erstligisten Pelister Bitola unter Vertrag, ehe er in diesem Sommer innerhalb der sogenannten Prva Liga zu Borec Veles weiterzog. Bei beiden Klubs war Smajovic allerdings kaum zum Einsatz gekommen. «Es fühlte sich nach den vielen leeren Versprechungen nicht mehr gut an», begründet Smajovic seine vorzeitige Rückkehr. Der Offensivspieler wechselt allerdings nicht zurück zum FCR, sondern schliesst sich dem Erstligisten Linth 04 an. Trainer bei den Glarnern ist der ehemalige Ustermer Fabio Digenti. Dabei trifft Smajovic auch auf einige alte Rütner Bekannte. Während Verteidiger Eray Erbinel schon länger für Linth aufläuft, stösst nun auch noch Angreifer Esmir Rastoder dazu. Und der nach der Vorrunde in Rüti als Trainer abgetretene Shaip Krasniqi hat ebenso eine neue Aufgabe. Er assistiert inskünftig Digenti. (zo)

Skispringen: Peter lässt auch Zakopane aus

Eigentlich hätte Dominik Peter nach seinem im Dezember erlittenen Meniskusriss an diesem Wochenende wieder in den Weltcupzirkus zurückkehren wollen. Doch daraus wird nun nichts. Das Springen im polnischen Zakopane wird ohne den Fischenthaler über die Bühne gehen. Peter verspürte zuletzt wieder Schmerzen im rechten Knie und sagte deshalb auch einen am Dienstag geplanten Belastungstest auf der Schanze in Kandersteg ab. «Es ist auch im Hinblick auf Olympia besser, eine Woche länger zu pausieren», sagt der 20-Jährige. Das nächste Weltcupspringen nach Zakopane findet am 22. Januar in Titisee-Neustadt statt. (fbo)

Rodeln: Maag fährt in Sigulda auf Rang 16

Beim siebten Weltcup-Rennen der Saison im lettischen Sigulda klassierte sich Natalie Maag im Einzelwettkampf auf Rang 16. Die 24-jährige Wernetshauserin vermochte dabei im zweiten Lauf zu reagieren und verbesserte sich dank der 13. Laufzeit von Position 19 noch um drei Ränge nach vorne. Die Qualifikation für den Sprint verpasste die Oberländerin allerdings dennoch erneut, wie schon in Sotschi und Innsbruck. (zo)

Biathlon: Stalder mit der Mixed-Staffel auf Rang 16

Bei den Weltcup-Rennen in Oberhof hat Sebastian Stalder aus Wald mit der Schweizer Mixed-Staffel den 16. Platz belegt. Nachdem der Oberländer beim Sprint in Thüringen noch hatte fünf Schiessfehler hinnehmen müssen, blieb er diesmal ohne Fehlschuss. Als Startläufer übergab Stalder auf Position 19 an Serafin Wiestner. (zo)

Biathlon: Enttäuschung für Sebastian Stalder

Der Auftakt der Biathlon-Weltcuprennen in Oberhof (GER) gelang dem Walder Sebastian Stalder nicht nach Wunsch. Dem Athlet des SC am Bachtel  unterliefen im Sprint bei schwierigen Bedingungen mit Wind, Schneefall und Nebel fünf Schiessfehler. Er klassierte sich nur auf dem 101. Rang. Stalder verpasste damit die Qualifikation für die Verfolgung vom Sonntag deutlich. (zo)

Squash: Steinmann in Houston in Runde 2 gescheitert

Dimitri Steinmann ist beim mit 110000 Dollar dotierten Turnier in Houston (USA) in der 2. Runde ausgeschieden. Der Dübendorfer musste sich der Weltnummer 5, Mostafa Asal aus Ägypten, klar 0:3 geschlagen geben. Zum Auftakt hatte der in der Weltrangliste auf Platz 40 liegende Glattaler den im World Ranking vier Ränge vor ihm klassierten Briten Declan James ohne Satzverlust bezwungen. (zo) 

Langlauf: Gute Ergebnisse für den SCAB

Beim Voralpencup in Vättis lief Martin Rüthemann vom SC am Bachtel bei den Männern auf den 5. Rang. Direkt hinter ihm folgte Klubkollege Manuel Nägeli. Hano Vontobel kam als Zehnter auch in die Top Ten. Aufgrund der warmen Temperaturen musste der Skating-Wettkampf auf der Nachtloipe und in Einzelstart durchgeführt werden. Bei den Frauen erreichte Celia Rüegg unmittelbar vor Sara Gerber den 5. Rang, Tabea Knobel wurde Siebte, Lisa Nägeli Neunte.

In der U20 gewann derweil SCAB-Athlet David Knobel souverän. Loris Hanselmann zeigte als Sechster ebenfalls einen sehr guten Wettkampf. Das Podest der Kategorie Knaben U16 war gleich komplett in den Händen des SC am Bachtel. Flurin Peter siegte vor Dimitri Krayenbühl und Lewin Kunz. Constantin Zisler (5.) und Mathieu Krayenbühl (6.) rundeten das starke Ergebnis ab. Um lediglich fünf Sekunden verpasste Anna Lia Keller als Fünfte in der Kategorie Mädchen U16 das Podest. SCAB-Siege gab es durch Lukas Zisler bei den Knaben U12, Noémie Krayenbühl (Mädchen U12) und Valentina Zisler (Mädchen U10). (zo)

 

Rodeln: Maag in Winterberg 14.

Für Natalie Maag endete das erste Weltcup-Rennen im neuen Jahr mit einem 14. Rang. Im deutschen Winterberg lag die Wernetshauserin nach dem 1. Lauf auf dem 16. Rang, ehe sie sich mit der elftbesten Zeit im zweiten Durchgang noch um zwei Plätze verbesserte. Lediglich 53 Tausendstelsekunden fehlten ihr auf die Top Ten. Die Zeitdifferenz zu Siegerin Julia Taubitz betrug 0,799 Sekunden. Erneut hatte sich Maag über den Nationencup für das Weltcuprennen qualifizieren. Auf die besten 12 in der Gesetztenliste und damit einen fixen Weltcup-Startplatz fehlen ihr als 16. derzeit zehn Punkte. Im Gesamtweltcup liegt Maag nach sechs von neun Stationen auf Rang 20.

Radquer: Kuhn mit viertbestem Saisonresultat

Für Kevin Kuhn begann das Jahr 2022 mit einem 12. Rang im Weltcup. Im holländischen Hulst klassierten sich neun Belgier, ein Holländer sowie der britische Sieger Tom Pidcock vor dem Gibswiler. Kuhn verpasste die Top Ten um lediglich 16 Sekunden. Es war sein viertbestes Resultat auf höchster Stufe in dieser Saison und eine klare Steigerung nach den letzten beiden Rennen in Namur und Dendermonde, die der 23-Jährige auf den Rängen 17 und 19 beendet hatte. Nach dem 13. von 15 Weltcuprennen liegt Kuhn in der Gesamtwertung nun auf dem 12. Rang. 

Langlauf: Wigger bei schwierigen Verhältnissen auf Rang 60

Das hatte er sich etwas anders vorgestellt – und dementsprechend schüttelte er ungläubig den Kopf, als er ins Ziel lief: Nicola Wigger belegte im Rennen über 15 km klassisch an der Tour de Ski den 60. Rang unter 103 klassierten Athleten. Auf Etappensieger Iivo Niskanen aus Finnland verlor der 20-jährige Gibswiler etwas mehr als drei Minuten. Die Verhältnisse in Lenzerheide waren mit Schneefall und Temperaturen um den Gefrierpunkt herum sehr schwierig. Verständlich deshalb, dass es Wigger im Ziel entfuhr: «Schiissverhältnis, hani nöd gern.» Auch arrivierte Athleten verloren viel Zeit – nur einen Rang vor Wigger klassierte sich etwa der Norweger Emil Iversen, der schon mehrere Weltcupsiege und einen Weltmeistertitel auf dem Konto hat.

Ski alpin: Roulin punktet erneut

Gilles Roulin aus Grüningen wurde in der Abfahrt von Bormio 19. und holte damit zum zweiten Mal in Serie Weltcup-Punkte.  Vor zehn Tagen war der 27-Jährige in Val Gardena 25. geworden. Roulin, der mit 2,03 Sekunden Rückstand auf Sieger Dominik Paris ins Ziel kam, fehlten sieben Zehntelsekunden zu einem Platz in den Top Ten.

Der Grüninger, der sich bisher jedes Mal in der internen Qualifikation durchsetzte, bestätigte in Bormio seinen positiven Trend. In den bisherigen vier Weltcup-Abfahrten steigerte er sich rangmässig stets und hat nun schon doppelt so viele Weltcup-Punkte auf dem Konto (18) wie in der kompletten letzten Saison. Für einen Startplatz in den Top 30 reichen die Resultate allerdings noch nicht. Die nächsten Abfahrten auf höchster Stufe stehen Mitte Januar am Lauberhorn an.

Langlauf: Wigger für Tour de Ski nachnominiert

Nicola Wigger startet an der Tour de Ski, die am 28. Dezember in Lenzerheide beginnt. Der 20-jährige Gibswiler wurde nachnominiert für Jason Rüesch, der mit einer Erkältung ausfällt. Wigger, der seine erste Saison bei der Elite bestreitet, hatte Mitte Dezember in Davos im Weltcup debütiert (61. Rang über 15 km Skating). Zuletzt zeigte er auf zweithöchster Stufe im Continental Cup starke Leistungen und verpasste dort seinen ersten Elite-Podestplatz nur ganz knapp.

Kunstturnen: Eisenegger neu im Nationalkader

Martina Eisenegger (16) steigt 2022 ins Nationalkader der Kunstturnerinnen auf. Die für den TV Rüti turnende Grüningerin ist seit diesem Jahr Mitglied des erweiterten Nationalkaders. Eisenegger hatte in diesem Jahr an den Schweizer Meisterschaften erstmals eine Medaille bei der Elite gewonnen. Am Stufenbarren holte sie Bronze.

Bereits ihr neuntes Jahr als Nationalkader-Athletin hat Stefanie Siegenthaler vor sich. Die 23-jährige Bertschikerin gehört seit 2014 der höchsten Kaderstufe an und ist damit die klar erfahrenste aktive Elite-Kunstturnerin. Bei den Männern verbleibt der Rütner Moreno Kratter (23) im Nationalkader, zu dem er seit 2019 gehört.

Fussball: Hangarter von den Grasshoppers zu Lugano

Roman Hangarter, Technischer Leiter in der Nachwuchsabteilung der Grasshoppers, verlässt den Zürcher Super-League-Verein und zieht ins Tessin. Der 54-jährige Brüttiseller übernimmt ab April 2022 eine neue Aufgabe beim FC Lugano. «Nach fast sechs Jahren bei GC ist es für mich Zeit, eine neue Herausforderung anzunehmen. Ich freue mich auf ein neues spannendes Projekt», lässt sich Hangarter zitieren. Vor seier Zeit bei den Grasshoppers war er während rund 15 Jahren als Technischer Leiter beim Fussballverband der Region Zürich tätig gewesen. (zo)

Schwimmen: Ugolkova über 200 m Lagen WM-Siebte

Die Ustermerin Maria Ugolkova ist an der Kurzbahn-WM in Abu Dhabi auch über 200 m Lagen ohne Medaille geblieben. In ihrer Paradedisziplin, in welcher sie im Weltcup im Oktober vier Siege aneinandergereiht hatte, klassierte sich die 32-Jährige im 7. Rang. In 2:07,26 fehlten ihr mehr als zweieinhalb Sekunden zu den Top 3. Gold ging in 2:04,29 an die Kanadierin Sydney Pickrem.

Ugolkova war in Abu Dhabi zuvor schon in zwei weiteren Einzel-Finals geschwommen. Am knappsten verpasste die Athletin des SC Uster Wallisellen dabei am Sonntag über 100 m Lagen eine Medaille, als ihr nur zwölf Hundertstel zu Bronze fehlten. Am Montag bestritt Ugolkova zudem einen weiteren Einsatz über 100 m Delfin. In den Halbfinals blieb sie als 16. allerdings ohne Chance auf die Finalteilnahme.

Die WM im 25-m-Becken in den Vereinigten Arabischen Emiraten geht am Dienstag zu Ende. (sda)

Langlauf: Starke Oberländer im Continental-Cup

In ihrem erst zweiten Continental-Cup-Rennen auf Elite-Stufe sorgte Anja Weber für ein Ausrufezeichen: Im österreichischen St. Ulrich am Pillersee wurde die Hinwilerin über 10 km Skating Vierte. Im Massenstartrennen verpasste die 20-jährige den dritten Rang um nur gerade vier Sekunden. Mit Nadja Kälin (2.) und Lydia Hiernickel (3.) schafften es zwei ihrer Teamkolleginnen aufs Podest. Am Samstag über 10 km klassisch hatte Weber den 16. Rang belegt.

Bemerkenswert sind diese Resultate vor allem auch, weil Webers Saisonvorbereitung nach einer Herzmuskelentzündung aufgrund einer Corona-Infektion stark beeinträchtigt worden war. Nun peilt sie regelmässige Top-Ten-Plätze im Continental Cup an und auch weitere Einsätze im Weltcup, wo sie am 11. Dezember in Davos debütiert hatte. Womöglich erhält sie an der Tour de Ski die nächste Gelegenheit.

In Davos ebenfalls zum Debüt gekommen war Nicola Wigger – und auch der Gibswiler verpasste in St. Ulrich am Pillersee das Podest knapp. Über 15 km klassisch wurde Wigger Vierter, knapp sechs Sekunden hinter dem drittplatzierten Deutschen Albert Kuchler. Wie wertvoll dieses Resultat ist, zeigt ein Blick auf die Konkurrenz: Sieger Jewgeni Below hat einen Weltcup-Sieg auf dem Konto, Zweiter wurde Dario Cologna, und mit Beda Klee (5.) liess Wigger einen Teamkollegen hinter sich, der bereits über 50 Weltcup-Starts auf dem Buckel hat. Im Massenstartrennen über 15 km Skating wurde Wigger 13.

Auch Siri Wigger sorgte für Aufsehen: Bei den Juniorinnen wurde die Gibswilerin sowohl über 5 km klassisch als auch im Massenstart über 10 km Skating Zweite – im Massenstartrennen verpasste sie den Sieg im Schlussspurt gegen die Deutsche Helen Hoffmann gar nur um Haaresbreite.

Skispringen: Peter punktet nur am Samstag in Engelberg

Für Dominik Peter fällt die Bilanz des Heimweltcups in Engelberg durchzogen aus. Am Samstag gelang ihm die Finalqualifikation als 29. mit einem guten Sprung. Im Final fiel er allerdings noch um einen Rang zurück. «Ich wollte voll angreifen, doch leider ging es in die Hose», sagte der Fischenthaler danach. Am Sonntag verpasste Peter die Finalqualifikation und damit weitere Weltcup-Punkte als 43. deutlich. Hauptgrund waren die schwierigen Windverhältnisse. «Aber ich konnte auch keinen Topsprung zeigen», sagte Peter. Für ihn steht nun eine kurze Feiertagspause an, ehe es am 28. Dezember in Oberstdorf mit der Qualifikation zum Auftaktsspringen der Vierschanzen-Tournee weitergeht.

Radquer: Kuhn nicht in den Top Ten

Vor einer Woche hatte Kevin Kuhn als 7. in Val di Sole sein bestes Weltcup-Resultat bei der Elite gefeiert. Nun verpasste der Gibswiler am Wochenende gleich bei zwei Gelegenheiten die Top Ten: Im holländischen Rucphen wurde er am Samstag Elfter, in Namur (Belgien) belegte er am Sonntag Rang 17. In Rucphen fehlten Kuhn zehn Sekunden auf einen Top-Ten-Rang. In Namur erlitt der Gibswiler gleich zweimal einen Reifenschaden und musste eine Aufholjagd hinlegen. Im Gesamtweltcup liegt Kuhn vier Rennen vor Schluss auf dem 12. Rang.

Schwimmen: Ugolkova schrammt an WM-Bronze vorbei

Maria Ugolkova ist an der Kurzbahn-WM in Abu Dhabi über 100 m Lagen knapp an ihrer ersten Medaille auf Weltniveau vorbeigeschrammt. Die 32-Jährige Ustermerin schlug im Final in 58,27 Sekunden als Vierte an, auf die drittklassierte Russin Maria Kamenewa verlor sie zwölf Hundertstel. Gold ging an die Israelin Anastasia Gorbenko (57,80).

Am Tag zuvor war Ugolkova mit dem Schweizer Rekord von 58,25 Sekunden die beste Zeit der Halbfinals gelungen. Die gebürtige Russin bestritt ihren zweiten Final an dieser Kurzbahn-WM nach dem 8. Rang über 200 m Delfin. (sda)

Rodeln: Maag nur auf Rang 21

Eine Woche nachdem sich Natalie Maag als 13. in Altenberg das Olympia-Ticket gesichert hatte, gab es für die Wernetshauserin resultatmässig einen Rückschlag. In Innsbruck wurde die einzige Schweizer Weltcup-Rodlerin 21. Nach dem ersten Lauf lag sie sogar lediglich auf dem 26. Rang, bevor sie sich dank der 19. Zeit im zweiten Lauf noch um fünf Plätze verbesserte. Damit verpasste Maag das Sprintrennen in Innsbruck und wird sich auch an der nächsten Station Winterberg gleich nach dem Jahreswechsel über den Nationencup für das Weltcuprennen qualifizieren müssen.

Ski alpin: Roulin erstmals in den Punkten

In der dritten Weltcup-Abfahrt der Saison holte Gilles Roulin erstmals Punkte. In Val Gardena, wo er 2017 als Vierter sein bisher bestes Resultat überhaupt herausgefahren hatte, fuhr der 27-jährige Grüninger auf den 25. Rang. Es ist Roulins erste Top-30-Rangierung auf höchster Stufe seit dem 24. Januar dieses Jahres. Damals war er in Kitzbühel 22. geworden. Seither bestritt er im Weltcup vier Abfahrten und einen Super-G, verpasste die Punkteränge aber stets.

Biathlon: Stalder für einmal chancenlos

Der Weltcup-Start in Le Grand Bornand lohnte sich für Sebastian Stalder nicht. Der Walder belegte im Sprint lediglich den 106. Rang unter 109 Klassierten. Dem 23-Jährigen unterliefen vier Schiessfehler, zudem gehörte er beim Schiessen zu den langsamsten Athleten. Vor zwei Wochen hatte Stalder im schwedischen Östersund als 22. im Sprint sein bisher bestes Weltcup-Resultat erreicht. Nun bleiben dem Oberländer knapp drei Wochen zur Erholung – der nächste Wettkampf im Weltcup steht am 6. Januar in Oberhof (GER) auf dem Programm.

Unihockey: Vertragsverlängerungen bei den Floorball Riders

Die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti vermelden Vertragsverlängerungen mit vier Spielerinnen. Melanie Klöti, Lisa Devenoge, Annina Faisst und Jessica Smeds werden auch in der nächsten Saison für das NLA-Frauenteam auflaufen. Für Captain Klöti wird es die vierte Saison, für Verteidigerin Devenoge bereits die siebente. Faisst gehört mit zwölf Punkten aus neun Partien zu den produktivsten Spielerinnen des Teams. Die ehemalige U19-Nationalspielerin Smeds verteidigt seit einem halben Jahr für die Riders und bleibt den Oberländerinnen ebenfalls erhalten.

Sportchefin Sarah Altwegg sagt: «Es ist toll bereits jetzt einen Kern zusammen zu haben, welcher auch in der Saison 22/23 den Riders treu bleibt. Ich bin überzeugt, dass alle vier sich hier auch in Zukunft weiterentwickeln können und ihre jeweils wichtige Rollen im Team übernehmen werden.»

Eishockey: EHCD ein weiteres Jahr mit Stirnimann

Der EHC Dübendorf hat den Vertrag mit Chefcoach Reto Stirnimann um ein weiteres Jahr verlängert. «Beim EHC Dübendorf arbeiten zu dürfen ist ein Privileg», wird Stirnimann in einer Mitteilung zitiert. «Es ist ein ambitionierter Amateuerverein der grosse Ziele hat und ich kann hier etwas bewirken.» Der 47-jährige Davoser steht in der fünften Saison mit den Glattalern. Er übernahm die Equipe im Oktober 2017 vom abgesetzten Andrea Cahenzli und führte sie gleich in der ersten Saison zum Meistertitel in der MSL.
 
Ebenfall verlängert wurde der Vertrag mit Nachwuchs-Cheftrainer Marcel Habisreutinger. (zo)

Fussball: Honegger holt Triple mit Corinthians

Die Greifenseerin Natasha Honegger schwebt mit ihrem brasilianischen Klub Corinthians auf der Erfolgswelle. Im Final der «Campeonato Paulista» – der Staatsmeisterschaft von São Paulo – setzte sich Honeggers Team gegen den Lokalrivalen São Paulo mit der Gesamtskore von 3:2 durch. Nachdem die erste Partie noch 0:1 verloren ging – gab es im vor über 30000 Zuschauern ausgetragenen Rückspiel einen 3:1-Sieg. Zuvor hatte die 24-jährige Torfrau mit Corinthians bereits die brasilianische Meisterschaft und den Libertadores-Cup gewonnen. (zo)

Mountainbike: Looser hauchdünn bezwungen

Sechs Mal in Serie entschied Konny Looser den Desert Dash in Namibia für sich. Nun musste sich der Hinwiler Bike-Marathonprofi nach 400 km von Windhoek nach Swakopmund geschlagen geben. Ein Hauch – oder 0,3 Sekunden – fehlte ihm dabei nach über 15 Stunden Fahrzeit. Im Sprint musste er sich dem Einheimischen Tristan de Lange geschlagen geben. Gänzlich chancenlos im Endspurt blieb der drittklassierte Deutsche Vinzent Dorn.

«Meine Serie ging auf bittere Art und Weise zu Ende. Es wird wohl eine Weile dauern bis ich diese Niederlage verarbeitet habe», sagt Looser. Er blieb aber auch in der Enttäuschung ganz Sportsmann und betonte: «Es hat ganz klar der stärkste Fahrer des Tages gewonnen.» Das zu den härtesten Eintagesrennen der Welt zählende Desert Dash wurde vom Trio de Lange/Looser/Dorn dominiert. Looser selbst kämpfte, je länger das Rennen dauerte, mit der Nahrungsaufnahme. «Damit hatte ich beim Dash schon etliche Male grosse Probleme. Doch so nahe an der Aufgabe war ich noch nie», sagte der 32-Jährige. Erst nach rund 315 km erholte er sich allmählich davon und konstatierte im Ziel. «Ich kann trotzdem stolz sein, dass ich bis zum letzten Meter gekämpft hatte.» (zo)

Radquer: Bestresultat für Kevin Kuhn

Kevin Kuhn hat beim Weltcup-Rennen im italienischen Val di Sole eine überzeugende Leistung gezeigt. Der Gibswiler beendete das Rennen auf dem schneebedeckten Parcours auf Platz 7. Vor ihm klassierten sich lauter Belgier – sowie der Brite Thomas Pidcock auf Rang 3.

Der 7. Platz ist das beste Weltcup-Ergebnis der Karriere für Kuhn, der erst seine zweite Saison auf höchster Stufe fährt. Letzte Saison war der Tösstaler beim Weltcup im tschechischen Tabor Neunter geworden.

Heuer war Kuhn nicht wie erhofft auf Touren gekommen. Er hatte die Top Ten immer verpasst. Sein bestes Resultat war Mitte Oktober der 11. Rang in Iowa City (USA). (zo)

Skispringen: Peter mit dem zweitbesten Ergebnis der Karriere

Licht und Schatten für Dominik Peter bei den Weltcup-Springen in Klingenthal. Am Samstag qualifizierte sich der junge Fischenthaler zwar für den Wettkampf, verpasste dann aber den Sprung in den Final. Der erst 20-Jährige musste sich mit Platz 43 begnügen. Tags darauf gelang Peter eine deutliche Steigerung. Er durfte sich dank zwei konstanten Sprüngen über einen 18. Rang und damit das zweitbeste Weltcup-Ergebnis seiner Karriere freuen. (zo/sda)

Biathlon: Stalder mit der Staffel auf Rang 11

Der Walder Sebastian Stalder hat beim Weltcup in Hochfilzen mit der Schweizer Männer-Staffel ein Spitzenresultat beim allerletzten Schiessen vergeben. Eligius Tambornino leistete sich trotz drei Nachladern zwei Strafrunden, so dass das Swiss-Ski-Quartett in den 11. Rang zurückfiel. Zuvor waren Stalder, Benjamin Weger und Niklas Hartweg ohne Zusatzschlaufe durchgekommen.

Den Sprint am Freitag hatte Stalder ausgelassen. (sda/zo)

Bob: Schläpfers Team ausserhalb der Top Ten

Bob-Pilot Simon Friedli und sein Team, zu dem der Wilemer Anschieber Dominik Schläpfer gehört, kämpfen weiter um den ersten Top-Ten-Rang mit dem grossen Schlitten. Bei den Rennen in Altenberg klassierten sie sich im ersten Rennen auf Platz 14, tags darauf beendeten sie den Wettkampf einen Rang besser. Während Schläpfer am Samstag zum Einsatz kam, sass er am Sonntag nicht im Schlitten. (zo)

Leichtathletik: Abraham verpasst Sieg hauchdünn

Der Schweizer Tadesse Abraham vom LC Uster hat seinen fünften Sieg am Zürcher Silvesterlauf hauchdünn verpasst. Der EM-Zweite von 2018 im Marathon musste sich dem im Südsudan geborenen Dominic Lokinyomo Lobalu um 0,1 Sekunden geschlagen geben. Der Aargauer Orientierungsläufer Matthias Kyburz beendete die 5,3 km lange Strecke im 3. Rang.

Bei den Frauen, die vier Kilometer liefen, gewann die Äthiopierin Helen Bekele vor der Einheimischen Alina Sönning. Nicola Spirig, die Olympiasiegerin von 2012 im Triathlon, wurde hinter der russischen Orientierungsläuferin Natalia Gemperle Vierte. (sda)

Fussball: Stücheli folgt in Hinwil auf Dietrich

Drittligist FC Hinwil wird künftig von Jürg Stücheli trainiert. Dies hat der Oberländer Verein vermeldet. Der 57-Jährige bringt die Erfahrung aus über 25 Jahren als Aktivtrainer mit. Stücheli folgt in Hinwil auf Alfons Dietrich, der Anfang November zusammen mit Co-Trainer Claudio Petroni freigestellt worden war. Zusammen mit Stücheli nahmen die Hinwiler  Antonio De Carlo unter Vertrag, der Co-Trainer wird. 

In der Medienmitteilung gibt sich Hinwil-Präsident Edgar Müller überzeugt, mit Stücheli und De Carlo ein erfahrenes Duo verpflichtet zu haben, das die Mannschaft perspektivisch entwickeln und weiterbringen könne. Die Rückrunde nehmen die Hinwiler in der Gruppe 6 nur knapp über dem Trennstrich in Angriff. Zwei Punkte beträgt der Vorsprung des FCH auf den elftklassierten FC Fehraltorf. (zo)

Langlauf: Weltcup-Debüts von Weber und Wigger

Bei den Weltcup-Rennen in Davos kamen die Hinwilerin Anja Weber sowie der Gibswiler Nicola Wigger zu ihren Debüts auf höchster Stufe. Die 20-Jährige scheiterte am Samstag im Sprint in der Qualifikation. Sie belegte Platz 54. Der ebenfalls 20-jährige Wigger lief tags darauf über 15 km (Skating, Einzelstart) auf Platz 61. Auf Sieger Simen Hegstad Krüger aus Norwegen verlor Wigger 2:55,4 Minuten. (zo)

Eishockey: Der EHC Wetzikon legt nochmals nach

Der EHC Wetzikon unterstreicht seine Aufstiegsambitionen mit zwei Transfers. Der Oberländer Erstligist gab die Verpflichtung von Stürmer Lars Neher (29) und Verteidiger Riccardo Auriemma (22) bekannt. Neher spielte zuletzt für den Wetziker Gruppengegner Argovia Stars, weist aber reichlich Erfahrung in den zwei höchsten Schweizer Ligen auf. Der Flügelstürmer absolvierte in seiner Karriere 70 NLA-Spiele für Kloten und insgesamt 269 NLB-Spiele für Olten, Langenthal, Thurgau, GCK und Visp.

Defensivspieler Auriemma stand zuletzt beim MSL-Klub EHC Seewen unter Vertrag. Der aus dem Lakers-Nachwuchs stammende Spieler hat zuvor in der Swiss League für die EVZ Academy 48 Partien bestritten. (zo)

Ski Alpin: Roulin im Europacup knapp am Podest vorbei

Gilles Roulin hat in der ersten Europacup-Abfahrt im italienischen Santa Caterina den 5. Platz belegt. Der Grüninger Weltcup-Fahrer verpasste den Sprung aufs Podest um 19 Hundertstel. Tags darauf wurde der Oberländer bei der zweiten Abfahrt in Santa Caterina Vierter. Dieses Mal verpasste er das Podest um 37 Hundertstel. (zo)

Rodeln: Maag sichert sich das Olympia-Ticket

Die Wernetshauserin Rodlerin Natalie Maag hat beim Weltcup in Altenberg (GER) auf ihre zuletzt enttäuschenden Resultate reagieren können. Maag fuhr in dem von der Österreicherin Madeleine Egle gewonnenen Einzelrennen auf Platz 13. Mit diesem Ergebnis erfüllte sie zugleich den zweiten Teil der Olympia-Kriterien. Maag wird an den Spielen in Peking im Februar also ihre Olympia-Premiere feiern können. 

«Mir ist heute ein Stein vom Herzen gefallen. Die letzten drei Rennen waren sehr schwierig für mich, da war es schön, dass ich heute zwei solide Läufe zeigen konnte», freute sich die Oberländerin über ihre Steigerung. Bei den Wettkämpfen in China (22.) sowie im russischen Sotschi (22./26.) war sie überhaupt nicht auf Touren gekommen.

In Altenberg musste Maag darum auch in den Nationencup, da sie aus der Gesetztengruppe gefallen war. Sie sei vor dem Qualifikationsrennen sehr nervös gewesen, so Maag, die sich als Siebte den Startplatz fürs Weltcup-Rennen sicherte. In diesem zeigte sie zwei solide Läufe, wobei sie sich im zweiten noch um drei Ränge nach vorne arbeiten konnte.

Besonders zufrieden zeigte sich die Wernetshauserin nach dem Wettkampf mit ihren Startzeiten. Im ersten Lauf gelang ihr die neunbeste Startzeit, im zweiten Lauf gar die siebtbeste Startzeit. (zo)

Reiten: Fuchs enttäuscht in Genf

im Rahmen des CHI Genf setzte es für Martin Fuchs eine Enttäuschung ab. Der Bietenholzer wurde im mit 500'000 Franken dotierten Top-Ten-Final Zehnter. Im ersten Umgang bei der 20. Austragung dieser weltweit einzigartigen Prüfung musste sich der Oberländer auf Chaplin zwei Abwürfe notieren lassen - damit landete er auf dem letzten Zwischenrang.

In der Reprise musste Fuchs den noch mit zehn Hindernissen gespickten Parcours eröffnen und schaffte es wieder nicht ohne Abwurf ins Ziel. «Das Resultat ist definitiv nicht wie erhofft, ich muss weiter an meinem Traum eines Sieges in dieser Prüfung arbeiten», sagte der Bietenholzer, der insgesamt zwölf Strafpunkte verzeichnete. Olympiasieger Ben Maher triumphierte mit Explosion. (sda/zo)

Schwingen: Schnurrenberger unterliegt in Dietikon dem Sieger

Der Fischenthaler Fabian Kindlimann hat sich bei der 83. Ausgabe des Niklausschwinget in Dietikon im dritten Rang klassiert. Die Platzierung teilte er sich mit drei anderen Schwingern. Der 31-Jährige vom Schwingklub Zürcher Oberland feierte vier Siege, musste aber gegen Franz-Toni Kenel stellen und unterlag Andreas Döbeli. Überlegener Sieger wurde Nick Alpiger mit 2,25 Punkten Vorsprung, der schon nach fünf Gängen nicht mehr zu überholen war. Er setzte sich dabei auch gegen den Sternenberger Roman Schnurrenberger durch. (zo)

Rad: Stehli erhält Vertrag  für nächste Saison

Erst Ende August war der ­eigentliche Quer-Spezialist Felix Stehli beim Continental-Team Nippo-Provence-PTS Conti untergekommen und bestritt noch den Giro del Friuli als letztes Rennen. Offenbar konnte der 21-jährige Gibswiler die Verantwortlichen dort überzeugen. Er bekam nun nämlich einen Vertrag für die nächste Saison auf der Strasse. Ebenso weiterhin im seit 2020 bestehenden Team ist Stehlis Gibswiler Kollege Kevin Kuhn. (zo)

Rodeln: Maag kommt weiterhin nicht auf Touren

Für Natalie Maag endete auch das zweite Weltcup-Wochenende im russischen Sotschi mit einer Enttäuschung. Die Wernetshauserin klassierte sich lediglich auf dem 26. Platz von 28 Startenden. Der einzige Trost: Im zweiten Lauf gelang ihr als 17. eine Steigerung. Nach dem ersten Durchgang war die 24-jährige Oberländerin sogar auf dem letzten Platz gelegen. (zo)

Fussball: Cédric Brunner im Team der Runde

Cédric Brunner aus Maur figuriert zum ersten Mal überhaupt im Team der Bundesliga-Runde des deutschen Fachmagazins «kicker». Der rechte Aussenverteidiger von Arminia Bielefeld überzeugte am Samstag im Heimspiel gegen den 1. FC Köln (1:1). Der 27-jährige Brunner spielt seit 2018 für Bielefeld – seit 2020 in der Bundesliga. Aktuell ist die Arminia Tabellen-Vorletzter. (sda/zo)

Eishockey: Bachofner kehrt zu den Lions zurück

Der Dübendorfer Jérôme Bachofner kehrt auf die kommende Saison hin vom EV Zug zu den ZSC Lions zurück. Der 25-jährige Flügelstürmer unterschrieb bei den Zürchern einen Vertrag über drei Jahre.

Bei den Lions debütierte Bachofner am 5. Dezember 2014 gegen Fribourg-Gottéron in der höchsten Schweizer Liga. 2018 gewann er mit dem ZSC den Meistertitel, ehe er 2019 zum EVZ wechselte. Mit den Zentralschweizern holte er in diesem Jahr ebenfalls den Titel. In der laufenden Saison hat er in 28 Meisterschaftspartien neun Tore und sechs Assists erzielt. (sda)

Leichtathletik: Schlumpf schnellste Schweizerin in Genf 

Beim Course de l̕'Escalade in Genf (7,323 km) war Fabienne Schlumpf als Sechste die schnellste Schweizerin. «Ich habe das ganze Rennen über gelacht, solche Freude hat es mir bereitet, mit einer Startnummer vor diesem Publikum zu laufen», sagte die Wetzikerin. Sie verlor 25 Sekunden auf Siegerin Feliciana Jepkosgei (KEN). Bei den Männern belegte Tadesse Abraham (LC Uster) Platz 9. (zo)

Bob: Schläpfer auf Rang 13 in Altenberg 

Für den Tösstaler Anschieber Dominik Schläpfer reichte es im Viererbob-Weltcup von Altenberg (GER) zum 13. Rang. Das Team um Pilot Simon Friedli verlor 1,52 Sekunden auf den einheimischen Sieger Francesco Friedrich. (zo)

Stalder läuft mit der Biathlon-Staffel auf Rang 9

Die Schweizer Biathleten mit dem Walder Sebastian Stalder erreichten beim Staffel-Weltcup (4x7,5 km) im schwedischen Östersund den neunten Platz. Auf Sieger Norwegen verloren sie rund drei Minuten. Beim Verfolgungsrennen vom Sonntag verzichtete Stalder auf einen Start. (zo)

Skispringen: Peter scheitert in Qualifikation

Beim Weltcup im polnischen Wisla erreichte Dominik Peter im Teamspringen Platz 8 mit der Schweiz. Sieger wurde Österreich. Tags darauf scheiterte der Fischenthaler in der Qualifikation für den Einzel-Wettkampf. Als 53. fehlten ihm 3,2 Punkte für das Feld der besten 50 Springer. (zo)

Ski alpin: Roulin verbessert sich auf Platz 31

Ein Rang oder 25 Hundertstelsekunden fehlten Gilles Roulin bei der ersten Abfahrt von Beaver Creek (USA). Der Grüninger belegte im vom Norweger Aleksander Kilde gewonnenen Rennen den 31. Platz. Er verlor 2,36 Sekunden auf den Sieger. Bester Schweizer war Beat Feuz als Dritter.

In der Vorwoche war Roulin zum Speed-Auftakt im kanadischen Lake Louise auf Rang 35 gefahren. (zo)

Squash: Ustermer NLA-Männer schlagen Bern

Die Ustermer NLA-Männer haben zum Abschluss der Vorrunde auswärts gegen den Tabellenzweiten Bern 3:1 gewonnen. Nach sieben Spielen liegen sie auf dem 4. Platz. Robin Gadola begann auf Position 1 gegen den Mexikaner Edgar Zayas druckvoll und konzentriert. Trotz des knapp verlorenen ersten Satzes hatte er im Laufe des Spiels den Gegner immer mehr im Griff und kontrollierte die Ballwechsel ab Mitte des zweiten Satzes nach Belieben. Gadola gewann 3:1. Parallel dazu verlor Florian Pössl gegen den gut aufgelegten Ilja Stucki die ersten zwei Sätze deutlich. Erst im dritten Satz konnte er das Spiel ausgeglichen gestalten, zog aber auch hier mit 13:15 den Kürzeren.

Fabian Seitz gewann derweil sein Spiel gegen Marco Garbani deutlich 3:0. Nun war es an David Bernet, für Uster gegen Jakob Känel, aus einem sicheren Unentschieden einen Sieg zu machen. Er startete furios und ging 2:0 in Sätzen in Führung. Doch die Schweizer Nummer 8 glich auf 2:2 aus. Im entscheidenden fünften Durchgang erhöhte Bernet nochmals das Tempo, gewann deutlich und sicherte den Ustermern den 3:1 Sieg. (zo)

Biathlon: Stalder holt erstmals Weltcup-Punkte

Einen erfreulichen Auftritt zeigte Sebastian Stalder beim Weltcup-Sprint im schwedischen Östersund. Der 23-jährige Walder schoss fehlerlos und holte mit Platz 22 erstmals in seiner Karriere Weltcup-Punkte. Stalder hat damit auch eine hervorragende Ausgangslage für die Verfolgung am Sonntag. (sda)

Eiskunstlauf: Livia Kaiser holt SM-Bronze

Livia Kaiser hat es an den Elite-SM in Luzern auf Platz 3 geschafft. Mit drei Dreifachsprüngen klassierte sich die 17-Jährige vom Dübendorfer Eislaufclub nach dem Kurzprogramm sogar im zweiten Zwischenrang.  «Ich versuchte einfach das zu zeigen, was ich geübt habe», sagte sie. In der Kür gelangen Kaiser gleich fünf Dreifachsprünge, sie musste allerdings auch zwei Stürze in Kauf nehmen. Vor ihr klassierten sich lediglich Titelverteidigerin Alexia Paganini sowie Yasmine Kimiko Yamada.

Für die Gockhauserin Vivien Colleen Jacobs reichte es derweil nach mehrfach gelungenem Doppelaxel zu Platz 11. (ako/zo)

Leichtathletik: Meinzer läuft bei Marathon auf Platz 3

Der Ustermer Stefan Meinzer hat am Marathon des Alpes-Maritimes Nice-Cannes in 2:42.51 Stunden den dritten Platz in der Kategorie Master 3 erreicht. In der Overallwertung erreichte er damit Rang 21. Mit dem Podestplatz und der gelaufenen Zeit qualifizierte sich der 50-Jährige vom Radfahrer Verein Uster zugleich für den New York Marathon vom November 2022. (zo)

Eishockey: Zangger verlängert bei Rapperswil

Sandro Zangger hat seinen Vertrag bei den SC Rapperswil-Jona Lakers um zwei weitere Saisons verlängert. Der Bubiker war im Sommer mit einem Try-out-Vertrag zu den St. Gallern gestossen. «Als Einheimischer freue ich mich riesig auf zwei weitere Jahre in Rappi» sagt der Stürmer, der mit 18 Punkten nach Roman Cervenka der damit derzeit der zweitbeste Skorer beim Tabellendritten der National League ist. Von seinen 9 Toren hat Zangger deren 5 im Powerplay erzielt und liegt in dieser Statistik nur einen Treffer hinter dem Liga-Bestwert. Der 27-Jährige war einst bei den Lakers ausgebildet worden und spielte im Verlauf seiner Karriere für die ZSC Lions, Zug, Lausanne und Lugano. (zo)

Skispringen: Peter holt Weltcup-Punkte

Dominik Peter hat bei den Weltcup-Springen am Polarkreis zumindest einmal Weltcup-Punkte gewonnen. Der 20-jährige Fischenthaler klassierte sich am Samstag beim ersten Wettkampf im finnischen Kuusamo bei eisigen Temperaturen auf Platz 26. Es war Peters bestes Resultat des bisherigen Weltcupwinters. Mit seiner Platzierung war er hinter Killian Peier (6.) und Gregor Deschwanden (21.) der drittbeste Schweizer.

Tags darauf konnte der Oberländer allerdings nicht nachlegen. Peter flog auf 130 m, verpasste als 32. des ersten Durchgangs knapp den Final. Weiter geht es für ihn ab Freitag. Dann ist der Weltcup-Zirkus in Wisla (POL) zu Gast. (zo)

Radquer: Kuhn fährt in Besançon auf Rang 21

Kevin Kuhn hat sich bei der achten Station des Weltcups so weit hinten klassiert wie noch nie diese Saison. Der Gibswiler beendete das Rennen in Besançon (FRA) an 21. Stelle. Er war damit für einmal nur zweitbester Schweizer. Der Romand Loris Rouiller fuhr auf Rang 17. Den Sieg sicherte sich der Führende im Gesamtweltcup, der Belgier Eli Iserbyt. (zo)

Biathlon: Stalder im Weltcup so gut wie noch nie

Sebastian Stalder gelang zum Auftakt der Saison sein bisher bestes Weltcupresultat. Der Walder klassierte sich im schwedischen Östersund im Einzelrennen über 20 Kilometer auf Rang 45 und war damit bester Schweizer. Im Sprint lief es dem Oberländer dann nicht mehr ganz so gut. Er vergab mit zwei Fehlern die Chance auf ein Topresultat bereits beim ersten Schiessen. Am Schluss klassierte sich Stalder auf Rang 56. (zo)

Judo: SM-Gold für Kocher, Stump und Vetterli

Fabienne Kocher ist an der SM in Biel ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Die Olympiafünfte von Tokio holte in der Kategorie bis 52 Kilogramm die Goldmedaille. Die Riedikerin verteidigte mit dem Finalsieg gegen Yasmin Abbani ihren Titel aus dem Jahr 2019 – damals hatten letztmals nationale Meisterschaften stattfinden können. Neben Kocher waren weitere Athletinnen und Athleten des Judoclub Uster in der Elite erfolgreich. So setzte sich Siro Stump in der Kategorie bis 73 Kilogramm durch. Im Final bezwang er im Duell zweier Nationalkader-Athleten Naïm Matt. Ebenfalls die Goldmedaille gewann Stumps Klubkollegin Delia Moira Vetterli (bis 70 kg).

Vetterli gewann in ihrer Kategorie auch Gold in der U21. Ebenfalls Doppelgold sicherte sich Emma Cinagrossi (bis 52 kg), die in der U21 und U18 triumphierte. Caeden Springer vom Judoclub Wetzikon holte derweil in der U21 und U18 (bis 55 kg) zweimal Silber. Sein Klubkollege Fabio Flum (bis 50 kg) stiess in der U18 ebenfalls bis in den Final vor und wurde dafür mit der Silbermedaille belohnt.  

Nicht im Einsatz in Biel war derweil der Ustermer Nils Stump, der EM-Dritte von 2021 und Olympiateilnehmer von Tokio. (zo)

Rodeln: Maag fährt erneut auf Rang 22

Natalie Maag hat auch bei der zweiten Weltcup-Station der Saison eine Enttäuschung verarbeiten müssen. Die Wernetshauserin belegte beim Einzelrennen in Sotschi den 22. Rang. Dasselbe Ergebnis hatte die einzige Schweizer Weltcup-Starterin bereits zum Saisonauftakt auf der Olympiabahn von Peking erzielt. 

Beim Rennen auf der technisch anspruchsvollen Bahn in Sotschi belegte Maag nach dem ersten Durchgang nur Rang 24. Maag unterlief in Kurve 5 ein grober Fehler. Weil es danach ein Stück bergauf geht, schlug sich dieser stark auf ihre Zeit nieder. Auch der zweite Lauf gelang der Oberländerin nicht ideal. Dieses Mal war die Kurve 6 das Problem. Immerhin gelang ihr noch eine leichte Verbesserung, an ihrer Enttäuschung änderte sich dennoch nichts. «Das ist hart», lautete Maags Fazit. (zo)

Ski Alpin: Roulin in der Abfahrt auf Rang 35

Gilles Roulin hat zum Auftakt der Speed-Saison keine Weltcup-Punkte gewinnen können. Der Grüninger belegte bei der Abfahrt im kanadischen Lake Louise den 35. Platz. Roulin verlor auf Sieger Matthias Mayer (AUT) 2,35 Sekunden. Platz 30 verpasste der Oberländer um zwei Zehntel. 

BMX: Marquart wird in den USA Dritter

Der Mönchaltorfer Simon Marquart ist am ersten Renntag der Grands im US-Bundesstaat Oklahoma aufs Podest gefahren. Der Gesamtweltcupsieger und Olympiateilnehmer von Tokio belegte in Tulsa den 3. Platz, wobei der Oberländer davon profitierte, dass das Führungsduo in der dritten Kurve stürzte. Marquart startet erstmals an der weltweit grössten Indoor-BMX-Veranstaltung, die zugleich das Finale der US-National-Series ist. (zo)

Squash: Remis für Ustermer NLA-Männer

Die Ustermer NLA-Männer haben in der 6. Runde gegen Pilatus Kriens 2:2 gespielt. Dank dem einen mehr gewonnenen Satz gewann Kriens die Partie und holte sich die zwei Punkte für das positive Unentschieden. In der Tabelle liegt der Squashclub Uster an 4. Stelle.

Uster und Pilatus Kriens schenkten sich nichts. Während Usters Robin Gadola sich gegen Cédric Kuchen 3:1 durchsetzte, verlor sein Teamkollege Florian Pössl das intensiv geführte Duell gegen Jan Kurzmeyer knapp 2:3. Pössl forderte den um einiges jüngeren Kurzmeyer bis zum letzten der total 98 gespielten Punkte. Fabian Seitz hatte in der Partie gegen den gut aufgelegten Tim Rösch dann keine Chance und verlor 0:3. Einen wahren Krimi boten David Bernet und Nils Rösch. Der 16-jährige Bernet zeigte eines seiner besten Spiele überhaupt. Variantenreich und taktisch auf hohen Niveau setzte er die aktuellen Nummer 5 der Schweiz permanent unter Druck. Auch im 5. Satz liess der Ustermer nicht nach und erspielte sich letztlich den Sieg. (zo)

Curling: EM-Halbfinals ohne Neuenschwander

Die Schweizer Curlerinnen mit der Gockhauserin Esther Neuenschwander verpassen an den Europameisterschaften in Lillehammer die Halbfinals. Trotz eines abschliessenden 10:1-Siegs in der Round Robin gegen Italien und trotz der guten Bilanz von 6:3 Siegen müssen sich die zweifachen Weltmeisterinnen mit dem 5. Platz begnügen.

Die Schweizerinnen wären weitergekommen, wenn Deutschland das letzte Spiel gegen Tschechien verloren hätte. Aber die Deutschen um Skip Daniela Jentsch fuhren ihrerseits einen deutlichen Sieg (11:4) ein.

Im Nachhinein erweist sich die Direktbegegnung zwischen der Schweiz und Deutschland als entscheidend. In jenem Spiel der 3. Runde, das wegen ungenügender Eisqualität eine Stunde später beginnen musste, führten Esther Neuenschwander, Skip Silvana Tirinzoni, Melanie Barbezat, und Alina Pätz vom CC Aarau nach acht Ends mit dem Vorteil des letzten Steins 5:4. Sie liessen sich hierauf je einen Stein stehlen und verloren 5:6. (sda)

Motorsport: Wetziker Team mit Titel-Hattrick

Das Wetziker Team Autorama hat in der Langstreckenserie «24H-Series» die Teamwertung in der TCE-Kategorie erneut für sich entschieden. Die Ränge 2 und 3 in Sebring (Florida) reichten für den neuerlichen Titelgewinn. Seit dem Einstieg in die Serie vor drei Jahren hatten die Wetziker sich in der Gesamtwertung stets durchgesetzt. Heuer absolvierte nebst ihnen allerdings nur noch ein weiteres Team sämtliche sieben Rennläufe. Den Fahrer-Meistertitel holten sich die beiden Autorama-Piloten Constantin Kletzer (AUT) und Emil Heyerdahl (NOR) mit zwei Siegen, zwei zweiten Rängen und einem dritten Rang. (zo)

Schwimmen: SCUW holt zwei Dutzend Medaillen

Einmal mehr wurde der SC Uster Wallisellen seinem guten Ruf gerecht. Gleich zwei Dutzend Medaillen holten die SCUW-Athleten an den Schweizer Meisterschaften auf der Kurzbahn in Sursee – so viele wie kein anderer Verein. Mit etwas über 50 Starterinnen und Startern stellte der SCUW allerdings auch die klar grösste Delegation.

Acht verschiedene Einzelathleten und drei Staffeln sorgten für die 24 Podestplätze der Ustermer. Darunter waren zehn Meistertitel. Gleich drei Goldmedaillen sicherte sich Antonio Djakovic in der Crawl-Technik über 100 m, 200 m und 400 m. Seine Schwester Vanna Djakovic feierte Siege über 200 m und 400 m Crawl. Fabian Kempf siegte über 100 m und 200 m Rücken und Thomas Hallock holte sich den Titel über 50 m Crawl. Dazu gewannen die SCUW-Männerstaffeln über 4x50 m Lagen sowie über 4x50 m Crawl. Letztere verbesserte dabei in der Besetzung Antonio Djakovic, Fabian Kempf, Quirin Rusch und Thomas Hallock den zwölf Jahre alten ebenfalls vom SCUW gehaltenen Schweizer Rekord um zwei Hundertstel. (zo)

Bob: Schläpfer auf Rang 19 zum Saisonstart

Für Dominik Schläpfer (Wila), der im Viererbob von Pilot Simon Friedli Anschieber ist, begann die Olympia-Saison mit einem 19. Rang im Weltcuprennen in Innsbruck. In einem Rennen mit sehr engen Zeitabständen qualifizierte sich das Team Friedli als 20. Equipe gerade noch für den zweiten Lauf. Dort steigerte sich das Quartett und machte dank der 15. Zeit noch einen Rang gut. (zo)

Radquer: Kevin Kuhn wird 18. im belgischen Regen

Auch im siebten Weltcuprennen der Saison landete Kevin Kuhn ausserhalb der Top Ten. Im belgischen Koksjide belegte der Gibswiler den 18. Rang. Bei schwierigen Bedingungen – der stärker werdende Regen machte die über Sanddünen führende Strecke noch anspruchsvoller – fehlten Kuhn gut 90 Sekunden auf einen Top-Ten-Platz. Der Oberländer erreichte das Ziel mit gut drei Minuten Rückstand auf den Belgier Eli Iserbyt, der bereits seinen vierten Weltcup-Sieg in dieser Saison feierte. (zo)

Rodeln: Maag startet mit Enttäuschung

Für Natalie Maag begann die Saison mit einer Enttäuschung. Im chinesischen Yanqing, wo im nächsten Februar die Rodel-Wettbewerbe der Olympischen Winterspiele ausgetragen werden, belegte die Wernetshauserin zum Weltcup-Auftakt lediglich den 22. Rang. Maag wurde nach guten Trainingsresultaten ein Wetterwechsel zum Verhängnis; sie fand bei kälteren Temperaturen nicht die richtige Abstimmung für ihr Material, was im ersten Lauf prompt zu Fehlern und der nur drittletzten Laufzeit führte. Im zweiten Durchgang verbesserte sich Maag dank der 13. Laufzeit noch um vier Ränge. (zo)

Skispringen: Peter punktet gleich zum Auftakt

An sein bestes Weltcup-Ergebnis konnte er zum Auftakt noch nicht anknüpfen. Im russischen Nischni Tagil war Dominik Peter nämlich vor einem Jahr auf Platz 16 gesprungen. Und trotzdem: Der Saisonstart gelingt dem Fischenthaler mit den Plätzen 27 und 32 ganz solide. Zumindest einmal schaffte er es damit bereits in die Punkteränge. Für den Höhepunkt aus Schweizer Sicht sorgte Killian Peier. Nach einem Kreuzbandriss schafft er es im zweiten Springen bereits auf den sechsten Platz. Für Peter gibt es bereits am nächsten Wochenende wieder Gelegenheit für einen Sprung in die Punkteränge. Dann steht der nächste Weltcup im finnischen Kuusamo an. (zo)

Squash: Uster setzt sich knapp durch

Die NLA-Männer von Uster erreichten gegen GC ein 2:2.Vor zahlreichen Zuschauern spielte David Bernet zum Auftakt zwar solide, aber gegen den formstarken Yannick Wilhelmi musste er sich dennoch 0:3 geschlagen geben. Dafür setzte sich Michael Baumann in einem hart umkämpften Duell gegen Lucas Hänni 3:0 durch. Im «Altmeister- Duell» ging der Italiener Davide Bianchetti gegen Florian Pössl rasch 2:0 in Führung. Der Ustermer konnte sich aber steigern und gewann den dritten Satz klar. Im vierte Durchgang wehrte Pössl drei Matchbälle ab, unterlag aber schliesslich doch. Dafür kommt Fabian Seitz in der NLA immer besser in Fahrt und gewann gegen den von Uster an GC ausgeliehenen Marlon Bernegger 3:0. 

Dieser klare Sieg und der gewonnene Satz von Pössl waren für den Sieg (je zwei Siege, 7:6 Sätze) entscheidend. Uster festigte damit den 3. Platz. (zo)

Eishockey: EHCD setzt sich im Cup-Viertelfinal verdient durch

Der EHC Dübendorf setzt sich im Cup-Viertelfinal im MSL-Duell bei Martigny verdient 2:1 durch. Joel Steinauer und Rubio Schir schossen die Treffer für die im Mitteldrittel dominierenden Glattaler. Die über weiten Strecken eher harmlos wirkenden Walliser verkürzten im Schlussabschnitt im Powerplay.

Dübendorf gefiel mit einer konzentrierten Spielanlage, die es den Gastgebern bis zur Schlusssirene schwer machte, sich entfalten zu können. Der EHCD verpasste es im Mitteldrittel, früher für klare Verhältnisse zu sorgen. Neben Dübendorf verbleibt nur noch Arosa aus der MSL im Rennen. Erstligist Franches-Montagnes schlug MSL-Vertreter Bülach. Der vierte Halbfinalist ist mit St. Imier ein weiterer Westschweizer Erstligist. (bg)

Eishockey: Künzle bleibt bis 2024 beim EHC Biel

Der Fehraltorfer Mike Künzle erhält beim EHC Biel einen neuen Vertrag bis April 2024. Der 27-jährige Stürmer spielt seit 2018 im Seeland. In der laufenden Saison kam er beim Dritten der National League bisher in jedem Spiel zum Einsatz und sammelte 11 Punkte (4 Tore, 7 Assists). (sda/zo)

Leichtathletik: Ali Abdi Salam überzeugt in Regensdorf

Die Ziellinie überquerte Ali Abdi Salam mit erhobenen Armen und einem breiten Strahlen im Gesicht: Der 19-Jährige des LC Uster entpuppte sich als klarer Dominator des U20-Rennens am ersten nationalen Cross in Regensdorf. Einzig der Olympia-Teilnehmer Jonas Raess war (deutlich) vor ihm gelaufen. Mit dem Top-OL-Nationalmannschaftsläufer Joey Hadorn wechselte er sich ab auf der Verfolgung. «Mir gelang ein erstaunlich gutes Rennen», sagte Abdi hinterher. Die Wertung trifft sicher zu, auch wenn seine Kontrahenten als Elite-Läufer zwei weitere Runden und somit zwei weitere Kilometer zurücklegen mussten.

Ali Abdi freute sich nicht nur aufgrund den Rennverlaufs über seine Leistung. «Cross-Rennen sind  bisher nicht meine Stärke gewesen», sagte er. Ihm fehlt die Erfahrung weitgehend. Den oft tiefen Boden, die Unebenheiten und die Richtungswechsel sind nicht sein Ding. Vielmehr zieht er harte Unterlagen auf der Strasse oder auf der Leichtathletikpiste vor. Und das Laufen in der Ebene. Vielleicht ändert sich das mit dem jüngsten Erlebnis. Abdi sagt: «Ich bin noch kaum Cross gelaufen. Mir mangelt es an Erfahrung.»

Wegweisend war das Regensdorfer Cross für die Schweizer Langstreckenelite. Um den ersten Qualifikationslauf für die Cross-Europameisterschaft von Mitte Dezember in Dublin handelte es sich. Für Abdi ist die EM kein Thema. Als gebürtiger Somalier verfügt er über keinen Schweizer Pass. «Für mich hatte Regensdorf deshalb Trainingscharakter», sagt er. Gleich wird es nächste Woche in Darmstadt (GER) sein, wenn er sich dem internationalen Vergleich stellt. (gre)

Unihockey: Gossau-Frauen mit Heimspiel in Viertelfinals

Als einziger Verein aus der Region ist der UHCevi Gossau noch im Ligacup (Kleinfeld) vertreten. Das Erstliga-Männerteam, zuletzt Sieger im Jahr 2017, trifft nach dem 19:9 über Oekingen in den Viertelfinals auswärts auf Nuglar United. Hinwil-Tann blieb derweil nach einem 7:11 bei Köniz 3 auf der Strecke. Derweil bekommen es die Gossauer Frauen (sie bezwangen March-Höfe Altendorf 16:3) zuhause mit Berner Oberland 3 zu tun. Im Schweizer Cup waren sämtliche Oberländer Klubs in der letzten Runde gescheitert. (zo)

Pferderennen: Tobrouk de Payré siegt im Nebel

Im dichten Nebel hat Tobrouk de Payré auf der Trabrennbahn Avenches das Swiss Champions Race gewonnen. Der vierzehnjährige Wallach vertritt die weiss-gelb-blauen Farben des Fehraltorfers Roland Müller. Das über 2350 Meter führende und mit 20 000 Franken dotierte Swiss Champions Race ist traditionell der letzte Saisonhöhepunkt für die Elite der hiesigen Traber.

Nachdem er seit Beginn im Rücken des führenden Favoriten Enattof getrabt war, verliess Tobrouk de Payré auf der Zielgeraden den Windschatten des Leaders und attackierte ihn. Die zwei Pferde kämpften Schulter an Schulter um den Sieg, ehe Enattof kurz vor dem Ziel in den Galopp wechselte, was seine Disqualifikation bedeutete. Nach dem Ausfall des Hauptrivalen siegte Tobrouk de Payré leicht mit anderthalb Längen Vorsprung auf Cash des Caillons.

Eine halbe Stunde später wurde der ebenfalls Roland Müller gehörende Grand River im Prix de la Bourgogne (2350 Meter, 8000 Franken) Vierter. Beide Müller-Traber wurden vom neuen und alten Schweizer Meister Marc-André Bovay gesteuert. (wib)

Squash: Uster im Spitzenkampf chancenlos

Das ohne drei seiner vier Topspieler angetretene NLA-Team von Uster musste sich im Spitzenkampf gegen Grabs 0:4 geschlagen geben. David Bernet konnte gegen den ehemaligen Ustermer Raphael Kandra (Weltnummer 19) nicht mithalten und unterlag 0:3. Zumindest nahe an einem Satzgewinn war Florian Pössl gegen Valentin Rapp (100). Er verlor nach dem 11:13 im ersten Durchgang aber dennoch ebenso 0:3. Derweil forderte Michael Baumann bei der 1:3-Niederlage seinen Widersacher Luca Willhelmi stärker als erwartet. Gewohnt kämpferisch trat Fabian Seitz auf, dies reichte gegen Pasquale Ruzicka ebenso zu einem 1:3. Trotz der ersten Niederlage in dieser Saison bleibt Uster in Tuchfühlung mit den beiden Spitzenteams (Bern und Grabs). (zo)

Flüeler auf Abschiedstournee

Lukas Flüeler beendet nach der laufenden Saison seine Karriere. Dies gab der 33-jährige Torhüter der ZSC Lions auf der Klubhomepage bekannt. Der Pfäffiker möchte die Chance packen, die sich ihm in der Privatwirtschaft bietet, schrieb der dreifache Meistergoalie, der seit diesem Jahr Teilzeit beim Versicherer Swiss Life arbeitet.

Flüeler, dessen Karriere regelmässig von Verletzungen begleitet wurde, bestreitet aktuell seine 16. Saison in der National League. Insgesamt absolvierte der frühere Klotener Junior 496 Spiele in der höchsten Schweizer Liga - allesamt mit den ZSC Lions. Zuletzt musste er jedoch vermehrt Ludovic Waeber im ZSC-Tor den Vortritt lassen. Für die Schweiz bestritt der Oberländer 19 Länderspiele, das letzte am Deutschland Cup 2018. (sda)

Kunstturnen: Siegenthaler mit solider Vorstellung

KUNSTTURNEN SWISS CUP 2021

Die Bertschikerin Stefanie Siegenthaler belegte am Swiss Cup im Hallenstadion zusammen mit Henji Mboyo den 7. Rang. Für das Team Schweiz I war nach zwei Durchgängen Schluss. Siegentaler, die erstmals am prestigeträchtigen Event teilnahm, zeigte zwei solide Übungen am Boden und am Balken, während Mboyo vom Reck stürzte.

Der Anlass endete mit einem Sieg des favorisierten russischen Duos. Die Olympiasieger Angelina Melnikowa und Nikita Nagorni setzen sich vor den Teams aus der Ukraine und Italien durch. Positiv von sich reden machten die Schweizer Lena Bickel und Noe Seifert, die zur Freude der rund 5000 Zuschauer etwas überraschend die Halbfinals erreichten. Die Chance auf einen Podestplatz des Duos vergab Seifert mit einem Sturz am Barren. Bereits am Reck war der 23-Jährige gestürzt, nachdem er alles riskiert hatte und seinen Dreifachsalto beim Abgang nicht stehen konnte.

Für den emotionalen Höhepunkt sorgten für einmal nicht aktive, sondern ehemalige Athleten. Die zurückgetretenen Giulia Steingruber, Ilaria Käslin, Pablo Brägger und Oliver Hegi wurden mit einem Geschenk für ihre herausragenden Erfolge in den letzten Jahren geehrt und mit einer Standing Ovation vom Publikum verabschiedet. (zo/sda)

Radquer: Kuhn und Krähemann verpassen an EM Top Ten

Für die beiden Oberländer Teilnehmer an der Radquer-EM am holländischen Col du Vam blieben die Top Ten unerreichbar. Kevin Kuhn (Gibswil) wurde 14., Lara Krähemann (Egg) belegte den 19. Rang.

Kevin Kuhn hatte sich deutlich mehr vorgenommen. Doch das Material spielte ihm einen Streich, er wurde früh nach einem Defekt zurückgebunden und musste sich wieder nach vorn kämpfen. Letzlich fehlte ihm über eine Minute auf den 10. Platz. Den Titel sicherte sich der Holländer Lars Van der Haar vor den Belgiern Quinten Hermans und Michael Vanthourenhout.

Bei den Frauen gewann die Holländerin Lucinda Brand. Für Krähemann, die erstmals an einer EM in der Elitekategorie startete, dürfte der 19. Rang keine Enttäuschung sein. Im Weltcup ist das Bestresultat der Eggerin ein 33. Rang, den sie vor einer Woche im belgischen Overijse herausfuhr. (zo)

Squash: Uster gewinnt gegen NLA-Meister Sihltal

Die ohne zwei Stammspieler angetretenen Ustermer NLA-Männer haben ihren dritten Sieg in Serie gefeiert. Das Duell gegen Titelverteidiger Sihltal endete 2:2, Uster setzte sich dank mehr gewonnenen Sätzen durch. Florian Pössl und David Bernet sorgten für die Ustermer Siege. Pössl bezwang Michael Müller diskussionslos 3:0. Bernet spielte seine Klasse gegen Luca Zatti eindrücklich aus und liess ihm beim 3:0 keine Chance.

Robin Gadola forderte Nicolas Müller stark und nahm der Schweizer Nummer 1 beim 1:3 einen Satz ab. Gadola zeigte eine beeindruckende Leistung und gewann gegen Müller den dritten Durchgang. Der Sihltaler Routinier musste im vierten Satz sein ganzes Potential abrufen, um als Gewinner vom Platz zu gehen. Fabian Seitz zeigte derweil bei seinem NLA-Debüt einen beherzten Auftritt. Er verlor den Abnützungskampf gegen Silvan Oertli 2:3. (zo)

Schwimmen: Ugolkova verpasst als Fünfte eine Medaille

Maria Ugolkova verpasste an der Kurzbahn-EM in Kasan in Russland über 100 m Lagen eine Medaille. Die Schwimmerin des SC Uster-Wallisellen wurde Fünfte. Als Drittschnellste in den Halbfinals tags zuvor durfte Ugolkova mit Berechtigung Richtung Medaillen schielen. In 58,47 Sekunden hatte sie ihren eigenen Schweizer Rekord egalisiert, im Final blieb sie sieben Hundertstel über dieser Marke. Für einen Medaillengewinn hätte sich die gebürtige Russin aber nochmals deutlich steigern müssen. Platz 3, den die favorisierte Schwedin Sarah Sjöström belegte, verpasste sie um eine halbe Sekunde. Den Titel sicherte sich die Polin Alicja Tchorz. (sda)

 

Eishockey: EHCW verpflichtet einen weiteren Torhüter

Erstligist EHC Wetzikon hat Torhüter Justin Gianola unter Vertrag genommen. Der 22-jährige Winterthurer debütierte bereits mit 17 in der NLB. Insgesamt absolvierte Gianola in der zweihöchsten Liga 24 Partien. Zuletzt war der Torhüter beim Wetziker Ligakonkurrenten EHC Frauenfeld engagiert. Für die Thurgauer bestritt er zwei Spiele.

Der Verpflichtung von Gianola vorausgegangen war die Verletzung von Fabian Ryffel, der erst auf diese Saison hin zum EHCW gestossen war. Der 26-jährige Goalie musste sich kürzlich an den Adduktoren operieren lassen und fällt mehrere Monate aus. Neben dem neu verpflichteten Gianola stehen beim Oberländer Erstligisten auch die Goalies Tobias Werner (27) sowie Odin Neuenschwander (27) unter Vertrag. Letzterer hat in dieser Saison den Grossteil der Partien absolviert. (zo)

Schwimmen: Ugolkova EM-Sechste über 400 m Lagen

Maria Ugolkova klassierte sich zum Auftakt der Kurzbahn-EM in Kasan in Russland über 400 m Lagen als Sechste. Die 32-Jährige vom SC Uster-Wallisellen schlug im Final in 4:34,13 Minuten an, womit sie um lediglich 62 Hundertstel über ihrem Schweizer Rekord blieb, den sie vor vier Wochen in Budapest aufgestellt hatte. Gold sicherte sich die in der Ukraine geborene Türkin Viktoria Zeynep Gunes. Ugolkovas Hauptwettkampf folgt am Freitag mit dem Vorlauf und Halbfinal sowie dem Final am Samstagabend. In ihrer Paradedisziplin 200 m Lagen feierte die gebürtige Russin zuletzt Weltcup-Siege in Serie und gehört sie in Kasan zu den Topanwärterinnen auf eine Medaille.

Swiss Aquatics tritt bei den kontinentalen Titelkämpfen nicht in Bestbesetzung an. Neben den Olympia-Medaillengewinnern Jérémy Desplanches und Noè Ponti fehlen auch Roman Mityukov und der Ustermer Antonio Djakovic. (sda)

Radquer: Technische Defekte bremsen Stehli

Der Gibswiler Felix Stehli hat sich beim Supercross in München auf dem 18. Platz klassiert. Der 21-Jährige hatte nach einem guten Start zwischenzeitlich auf Position 3 gelegen. Nach einem Radwechsel sowie einem Kettendefekt wurde der Oberländer allerdings noch einige Ränge nach hinten gereiht. Gewonnen wurde das im Rahmen der Wahoo-Rival-Cross-Serie stattfindende Rennen von Marek Konwa. Der Pole nahm Stehli auf der Strecke über 27 km insgesamt 2:29 Minuten ab. (zo)

Pferderennen: Idole du Thot beim zweiten Start Zweite

Nachdem sie bei ihrem Lebensdebüt in Avenches als Dritte überrascht hatte, belegte Idole du Thot beim zweiten Start auf der gleichen Rennbahn Rang zwei. Im Sulky der dreijährigen Stute der Effretiker Ecurie Max Gordon sass Joey Vignoni.

Weil Idole du Thot sehr langsam zum Prix de Salavaux (2425 Meter, 6000 Franken) startete, hatte sie nach der Anfangsphase grossen Rückstand auf die Spitzenpferde. Als sie jedoch zu ihrem Rhythmus gefunden hatte, machte sie zügig Boden gut. Rund einen Kilometer vor dem Ziel übernahm sie bereits die Führung, die sie erst auf den letzten Metern an die 70:1-Aussenseiterin Haliza de Romaz abtreten musste.

Auch Joke de la Fenette verpatzte im Hauptereignis, dem Critérium des 2 Ans (2300 Meter, 12 000 Franken), die Startphase. Der Wallach des Fehraltorfers Roland Müller wechselte in den Galopp, konnte von Fahrer Marc-André Bovay aber korrigiert werden und entging knapp der Disqualifikation. Durch den Gangartfehler zurückgeworfen, zeigte Joke de la Fenette in der Folge ein gutes Rennen, das mit Rang vier belohnt wurde. (wib)

Radquer: Kuhn macht zu viele Fehler

«Zu viele Fehler». So kommentierte Kevin Kuhn den Auftritt bei der fünften Weltcup-Station in Overijse auf seiner Instagram-Seite. Tatsächlich verlor der Gibswiler als 20. über vier Minuten auf Sieger Eli Iserbyt, der vor gleich vier belgischen Landsleuten siegte. In der Gesamtwertung belegt Kuhn nach weiteren dazugewonnenen sechs Punkten den 13. Rang. Im Rennen der Frauen klassierte sich die Eggerin Lara Krähemann auf Platz 33. (zo)

Squash: Merlo doppelt in Uster nach

Die Pfäffikerin Cindy Merlo hat zum zweiten Mal das Swiss Open von Uster für sich entschieden. Die topgesetzte 23-Jährige setzte sich im Final des PSA-Challenger-Turniers gegen Landsfrau Nadia Pfister nach hartumkämpften 56 Minuten in 3:2 Sätzen (11:9, 10:12, 16:14, 8:11, 12:10) durch. Merlo, neu auf Weltranglistenposition 45 klassiert, hatte in Uster bereits im März ihren ersten Turniersieg auf Stufe Profi feiern können.

Das Turnier der Männer entschied der Engländer Nick Wall (PSA 80) gegen Rui Soares aus Portugal durch. Die Ustermer Robin Gadola und David Bernet scheiterten in der zweiten Runde. (zo)

Reiten: Fuchs in Lyon erneut nicht zu schlagen

Martin Fuchs war am Fünfsterne-CSI in Lyon weiter nicht zu schlagen. Der Bietenholzer gewann am Sonntag das mit 300'000 Euro dotierte Weltcup-Springen vor dem Brasilianer Eduardo Menezes und dem Österreicher Max Kühner.

Elf Paare qualifizierten sich in der französischen Metropole fürs Stechen, und Menezes setzte die Konkurrenz mit einem Nullfehlerritt und einer Zeit von 35,14 Sekunden unter Druck, sodass Fuchs viel Risiko eingehen musste. Und der Oberländer wurde belohnt. Mit seinem Niederländerhengst Chaplin blieb er fehlerlos und holte dank einer engen Linie einen Vorsprung von einer halben Sekunde heraus.

Da die Zeit des 29-Jährigen nicht mehr unterboten wurde, konnte der Europameister in Lyon zum dritten Mal nach 2018 und 2019 und erstmals nicht auf dem Rücken seines zweiten Spitzenpferdes Clooney jubeln. (sda)

Pferderennen: Marano siegt in Frankreich

Marano vom Stall Alpenland des Ehepaars Jörg und Sonja Meier aus Rüti hat einmal mehr einen erfolgreichen Abstecher nach Frankreich unternommen. In Nancy gewann der siebenjährige Wallach ein über 2500 Meter führendes und mit 11 000 Euro dotiertes Flachrennen. Es war bereits der achte Sieg des Alpenland-Galoppers, bei dem der Franzose Alexis Pouchin als Jockey im Einsatz war.

Da Marano über einen starken Endspurt verfügt, wird er normalerweise defensiv geritten. Das war diesmal nicht anders. Vorerst im hinteren Teil des Feldes, begann er durch den Schlussbogen in äusserer Spur seine Position zu verbessern. Im Einlauf machte er weitere Ränge gut und schliesslich kreuzte er den Zielpfosten Kopf an Kopf mit zwei anderen Pferden. Die Auswertung des Zielfotos ergab einen kurzen Kopf Vorsprung für Marano. 

So knapp Marano siegte, so knapp verpasste Los Angeles einen zweiten Sieg für den Stall Alpenland. Der ebenfalls von Alexis Pouchin gerittene Hengst wurde in einem Jahrgangsrennen für Dreijährige (2500 Meter, 12 000 Euro) um eine Nasenlänge geschlagen Zweiter. (wib)

Radquer: Oberländer Duo an der EM dabei

Der Gibswiler Kevin Kuhn und Lara Krähemann aus Egg sind von Swiss Cycling für die Radquer-Europameisterschaften in der nordholländischen Provinz Drenthe aufgeboten worden. Der Schweizer Verband hat für die Titelkämpfe vom 6. und 7. November insgesamt vier Athletinnen und elf Athleten nominiert. Kuhn und Krähemann starten beide in der Elite-Kategorie. Kuhn hatte an der WM 2020 in Dübendorf in der U23 Silber gewonnen und war damit der letzte Schweizer Medaillengewinner an einem Grossanlass. Mittlerweile ist der Tösstaler bei der Elite an der Schwelle zu den Top Ten angekommen. Vor dem 23-Jährigen reihen sich im Weltcup in der Regel ausschliesslich Athleten aus den führenden Nationen Belgien und Holland ein. (zo)

Fussball: Greifensee und Dübendorf müssen auswärts ran

Greifensee und Dübendorf, die beiden letzten verbliebenen Zweitligisten aus der Region im FVRZ-Cup, müssen in den Achtelfinals auswärts antreten. Der FCG bekommt es mit dem Drittliga-Spitzenklub Wädenswil zu tun. Der aktuelle Leader Dübendorf wird vom gleichklassigen Wiedikon gefordert. Die Partien sind für den 12. April 2022 angesetzt. (zo)

Unihockey: Uster muss im Cup gegen GC ran

Der UHC Uster trifft in den Cup-Achtelfinals auf Ligakonkurrent GC. Das hat die Auslosung ergeben. Die Ustermer müssen gegen den aktuellen Tabellenführer der NLA zudem auswärts antreten. Der letzte verbliebene Erstligist unter lauter Nationalliga-Teams, der UHC Pfannenstiel, misst sich mit dem NLA-Sechsten Zug. «Pfanni» geniesst am 13. November Heimrecht. In den Viertelfinals der Frauen empfangen die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti derweil die Red Ants Rychenberg Winterthur. Beide Teams spielen in der NLA. (zo)  

Mountainbike: Vera Looser wird am Cape Epic Sechste

Die Hinwilerin Vera Looser hat das Mehretappenrennen Cape Epic mit ihrer südafrikanischen Partnerin Sarah Hill auf Rang 6 beendet. Schon bei ­ihrer ersten Teilnahme 2017 war Looser Sechste geworden. (zo)

Radquer: Krähemann gewinnt in Schneisingen

Lara Krähemann aus Egg hat das nationale Quer in Schneisingen AG für sich entschieden. Die Oberländerin fuhr auf die zweitklassierte Jacqueline Schneebeli einen Vorsprung von 40 Sekunden heraus. (zo)

Pferderennen. Hericourt Zweiter im St. Leger

Hauptereignis des letzten Dielsdorfer Renntags der Saison 2021 war das St. Leger, mit einer Distanz von 3000 Metern das längste der klassischen Galopprennen. Nach drei Siegen in kleineren Prüfungen trat Hericourt, der Peter und Eve Krähenbühl aus Pfäffikon gehört, nun erstmals gegen die Besten an. Und der Dunkelbraune hielt sich ausgezeichnet, belegte er doch hinter dem Favoriten Sir Vulcano Rang zwei. 

Als der von Anfang an führende Sir Vulcano auf der letzten Gegenseite langsamer wurde und Hericourt zu ihm aufschliessen konnte, schien sogar mehr möglich zu sein. Doch Sir Vulcano legte nur eine kurze Verschnaufpause ein, um kurz darauf mit einer erneuten Beschleunigung die endgültige Entscheidung herbeizuführen. Hericourt war gegen den Sieger chancenlos, hielt die übrigen Pferde aber sicher auf Distanz. Geritten wurde er vom französischen Profi Rémi Campos.

Im Rahmenprogramm kam Carina Schneider mit De Blazoon als Dritte und mit Segantini als Vierte ins Ziel. Am Tag zuvor war die Walder Rennreiterin bereits in einem Hindernisrennen im tschechischen Pardubice Dritte geworden. (wib) 

Radquer: Kuhn im Weltcup 13.

Im vierten Weltcup-­Rennen der Saison belegte Kevin Kuhn den 13. Rang. Im belgischen Zonhoven, wo der Belgier Toon Aerts gewann, war der Gibswiler der beste Fahrer, der nicht aus Belgien oder Holland stammt. Auf die Top Ten fehlten Kuhn 36 Sekunden. Im Gesamtweltcup belegt er Rang 11. (zo)

Rad: Rüegg an der Bahn-WM 7. im Madison

Zum Abschluss der Bahn-WM in Roubaix (FRA) belegte ­Lukas Rüegg im Madison den 7. Rang. Dem Madetswiler, der das Rennen zusammen mit Robin Froidevaux bestritt, gelang im Gegensatz zu den sechs vor den Schweizern klassierten Nationen kein Rundengewinn. (zo)

Eishockey: Dübendorf im Cup weiter

Im National Cup, der ohne die Teams auf den Profiligen gespielt wird, hat sich der EHC Dübendorf für die Viertelfinals qualifiziert. Prägende Figur beim 5:1-Sieg gegen Erstligist Burgdorf war Kris Schmidli mit drei Treffern.  (zo)

Unihockey: Pfannenstiel mit Exploit im Cup

Im Schweizer Cup sind nach diesem Wochenende noch drei Equipen aus der Region vertreten. Darunter mit Pfannenstiel Egg der einzige Erstligist, der bei den Männern die Sechzehntelfinals überstand. «Pfanni» gewann zu Hause gegen den B-Ligisten Ticino 6:5. Pfannenstiel verdiente sich den Exploit mit grossem Einsatz und cleverem Spiel. Das Team lag nie in Rückstand, machte es aber nach einem zweimaligen Dreitore-Vorsprung in der Schlussphase nochmals unnötig spannend.

Wenig Spannung war in den weiteren Partien mit Beteiligung der NLA-Teams aus der Region: Der UHC Uster schlug Drittligiste Mutschellen 16:2 und beklagte dabei noch mehrere Latten- und Pfostenschüsse. Weiter im Wettbewerb vertreten sind auch die Frauen der Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti – sie setzten sich gegen Zurich Lioness aus der 1. Liga nach frühem Rückstand noch ungefährdet 6:2 durch. Für Laupen hingegen bedeutete der Achtelfinal Endstation. Im NLA-Duell gegen Bern Burgdorf schossen die Laupnerinnen zwar das erste Tor der Partie, verloren am Ende aber 2:6. (zo)

Schwimmen: Ugolkova führt Erfolgsserie fort

Maria Ugolkova schwimmt weiter auf der Erfolgswelle. Am Weltcup in Doha holte die 32-Jährige vom SC Uster Wallisellen auf der Kurzbahhn zwei Siege und wurde dreimal Zweite. Ihre Weltcup-Siege Nummer 5 und 6 feierte Ugolkova über 100 m Lagen und 200 m Lagen. Über 100 m Lagen blieb Ugolkova dabei in 58,82 Sekunden lediglich eine Hundertstelsekunde über ihrem eigenen Schweizer Rekord, den sie am 9. Oktober in Budapest aufgestellt hatte.

Ebenfalls sehr nahe an einen (eigenen) Schweizer Rekord schwamm Ugolkova über 200 m Schmetterling, wo ihr in 2:06,46 Minuten nur zwei Hundertstel fehlten. Auf dieser Distanz wurde Ugolkova ebenso Zweite wie über 100 m Schmetterling und 400 m Lagen.

Damit hat die 32-Jährige an den ersten drei Weltcup-Meetings der Saison sechs Siege gefeiert und stand viermal als Zweite sowie zweimal als Dritte auf dem Podest. Vor dieser Saison war sie in ihrer Karriere im Weltcup zweimal Dritte geworden. Vor dem abschliessenden Weltcup-Meeting im russischen Kasan (28. bis 30. Oktober) liegt Ugolkova auf Rang 4 der Gesamtwertung. (zo)

BMX: Zweiter Weltcup-Sieg für Marquart

Der Auftakt in den Weltcup-Final ist Simon Marquart geglückt: Der in Aigle lebende Mönchaltorfer gewann das erste von vier Weltcuprennen im türkischen Sakarya vor dem Franzosen Joris Daudet und dem Schweizer Cédric Butti. Marquart überholte Daudet im Final erst auf den letzten Metern und setzte sich um vier Tausendstel gegen den Franzosen durch. Seinen bisher einzigen Weltcup-Sieg hatte der diesjährige WM-Vierte zum Saisonauftakt in Verone gefeiert.

Auch im zweiten Rennen am Sonntag qualifizierte sich der 24-Jährige für den Final, stürzte dort aber und wurde Achter. Vor den beiden abschliessenden Weltcuprennen, die am kommenden Wochenende stattfinden, liegt Marquart in der Gesamtwertung mit minimem Rückstand auf Leader Carlos Alberto Ramirez Yepes aus Kolumbien an zweiter Stelle. (zo/sda)

Fussball: Nur noch Dübendorf und Greifensee im Cup

Unter den letzten 16 Teams im FVRZ-Cup sind gerade mal zwei Zweitligsten aus der Region. Greifensee, der Titelgewinner von 2018, setzte sich gegen das gleichklassige Wollishofen 2:0 durch. Erwartungsgemäss den Einzug in die nächste Runde schaffte Dübendorf gegen den Viertliga-Klub Knonau-Mettmenstetten (6:2). (zo)

FVRZ-Cup, 3. Runde: (Partien mit regionaler Beteiligung) Knonau-Mettmenstetten (4. Liga) - Dübendorf (2.) 2:6. Kloten (3.) - Volketswil (2.) 5:3. United Zürich (2.) - Rüti (2.) 2:1. Greifensee (2.) - Wollishofen (2.) 2:0. 

Rad: Rüeggs Bahn-Vierer verpasst nur knapp den Final

Der Schweizer Bahnvierer mit dem Madetswiler Lukas Rüegg hat an der Weltmeisterschaft in Roubaix (FRA) nur knapp eine Medaille verpasst. Platz 5 bedeutete aber das beste WM-Resultat seit der Neulancierung des Projekts vor 14 Jahren.

Claudio Imhof, Valère Thiébaud, Alex Vogel und Rüegg verpassten in der Hauptrunde mit 3:52,569 Minuten den Einzug in den kleinen Final um weniger als drei Zehntel. «Es ist ein bisschen frustrierend das Rennen um Platz 3 so knapp nicht zu erreichen», resümierte der neue Nationaltrainer Mickaël Bouget, und sprach dennoch von einem starken Auftritt. Die Leistung war in etwa zu vergleichen mit jener vor zwei Wochen in Grenchen, als es zu EM-Silber reichte. Bereits in der Qualifikation hatten die Schweizer – mit Simon Vitzthum anstelle von Rüegg – die fünftbeste Zeit (3:54,176) aufgestellt. Den Weltmeistertitel holte sich Italien vor Frankreich.

Für Rüegg ist die WM allerdings damit noch nicht zu Ende. Gemeinsam mit Robin Froidevaux bestreitet er am Sonntag das Madison-Rennen. (zo)

Pferderennen: Grand River läuft auf Platz 2

Vier Pferde aus Oberländer Rennställen waren am Trab-Meeting von Avenches am Start, drei von ihnen vermochten sich in den Geldrängen zu platzieren.

Für das beste Ergebnis sorgte Grand River. Der fünfjährige Wallach im Besitz des Fehraltorfers Roland Müller lief im sehr stark besetzten Prix de Délémont (2400 Meter, 7000 Franken) auf Rang zwei. Vor sich dulden musste Grand River lediglich den über sich hinauswachsenden Aussenseiter Fidélio du Martza, die hohe Favoritin Kueen Occagnes liess er aber hinter sich. 

Ebenfalls aufs Podest schaffte es Livi Ohio H.M., der im Prix de Neuchâtel (2425 Meter, 8000 Franken) als Dritter ins Ziel kam. Marc Welti aus Fällanden ist nicht nur Besitzer und Trainer, er sass auch selber im Sulky des aus Schweden stammenden Fünfjährigen. 

Für die Abrundung der guten Oberländer Bilanz sorgte Flicflac. Der sechsjährige Wallach, der die Farben der Fehraltorferin Christine Rother vertritt, wurde im Prix de Lausanne (2400 Meter, 9000 Franken) Vierter. Wie Grand River wurde er vom Schweizer Meister Marc-André Bovay gesteuert. (wib)

Mountainbike: Looser gewinnt das «Titan Desert»

Konny Looser hat das «Titan Desert» in Marokko für sich entschieden. Der Hin­wiler Bike-Marathonprofi übernahm im über 640 km führenden Wüstenrennen bereits in der ersten von sechs Etappen die Führung und gab diese in der Folge auch nicht mehr ab. Übernachtet wurde dabei jeweils in Berberzelten im Nirgendwo. «Dieses Rennen ist ein fantas­tisches Abenteuer», sagt der 32-Jährige und kündigte sogleich an, es im nächsten Jahr wiederholt fahren zu wollen, sofern es sein Saisonkalender gestatte. (zo)

Radquer: Kuhn fährt in den USA auf Platz 11

Für Kevin Kuhn endete der Weltcup-Ausflug in die USA mit einem Platz knapp ausserhalb der Top Ten. In Iowa City, wo am Sonntagabend das dritte von drei US-Weltcuprennen innert einer Woche stattfand, wurde der Gibswiler Elfter. Erst einmal in seiner Karriere gelang Kuhn ein noch besseres Weltcup-­Ergebnis – vor einem Jahr wurde er im tschechischen Tabor Neunter. 

In Iowa City war er wie zum Saisonauftakt in Waterloo (13.) der beste Fahrer, der nicht aus Belgien oder Holland stammte. Neun Sekunden fehlten ihm auf die Top Ten. Sein Rückstand auf Sieger Eli Iserbyt (BEL) betrug 2:01 Minuten. Im Weltcup belegt Kuhn nach drei von 16 Rennen den 12. Zwischenrang. (zo)

Skispringen: Peter gelingt das Comeback

Am Ende fehlte doch ein gutes Stück. Um 14,2 Punkte (oder knapp 8 Meter) sprang ­Dominik Peter in Einsiedeln am Schweizer-Meister-Titel vorbei und holte sich wie im Vorjahr die Silbermedaille. Gregor Deschwanden verteidigte seinen Titel mit Sprüngen auf 111,5 und 111 Meter erfolgreich. Peter hielt im ersten Versuch mit einer Weite von 109,5 Metern zwar mit, landete im Finaldurchgang dann aber schon nach 106,5 Metern. 

Zufrieden zeigte sich der 20-jährige Fischenthaler dennoch – denn für ihn war es nach einer Knieverletzung der erste Wettkampf seit sieben Monaten. «Das Ziel war es, Gregor herausfordern zu können, und das ist mir gelungen», sagte Peter. Er hat die Gewissheit, auf einem ähnlichen Level springen zu können wie der um zehn Jahre ältere Teamkollege, der in dieser Sommer-GP-Saison mehrfach in die Top Ten und als Zweiter einmal aufs Podest sprang.

Deschwanden und Peter sprangen in einer eigenen Liga, zumal Killian Peier und Simon Ammann fehlten, weil sie rekonvaleszent sind. Das gab jüngeren Athleten die Chance auf Bronze – und beinahe hätte Lars Kindli­mann vom SC am Bachtel sie genutzt. Doch der 20-jährige Gibswiler musste im zweiten Durchgang Andreas Schuler vorbeiziehen lassen und verpasste das Podest nach Sprüngen auf 102,5 und 98 Meter um nur 1,1 Punkte respektive nicht einmal einen Meter. Eine Medaille durfte sich Kindlimann dafür im Teamspringen umhängen lassen. Das Team ZSV 1 mit den Bachtelern Kindli­mann und Peter sowie den beiden Einsiedlern Maurin Schneider und Yanik Wasser holte Gold vor dem Team ZSV 2, in dem der SC am Bachtel mit Noel Woodtli vertreten war. (fbo)

Motorrad: Supersport-Rennen ohne Krummenacher

Die Supersport-Rennen auf dem Circuit in San Juan fanden ohne Randy Krummenacher statt. Dies aufgrund erschwerten Reisebedingungen, weshalb viele Flüge aus Europa nach Buenos Aires gestrichen wurden. «Wir hatten Tickets, die wurden gestrichen», ärgerte sich der 31-Jährige aus dem Grüt. Einzelne Flugbillette wären zwar verfügbar gewesen, allerdings  zu exorbitanten Preisen. Ausserdem hätte nicht der gesamte Tross des Yamaha-CM--Teams anreisen können. (zo)

Squash: Uster lässt gegen Kriens nichts anbrennen

Das NLA-Männerteam von Uster hat die zweite Saisonpartie gegen Panthers Kriens 3:1 gewonnen. David Bernet (3:0) und Robin Gadola (3:1) gewinnen ihre Partien relativ souverän. Mehr Mühe bekundete Joel Siewerdt, der über fünf Sätze gehen musste. Derweil kämpfte Miguel Mathis mit physischen Problemen, sodass er unter seinem gewohnten Niveau blieb und unterlag. Mit diesem Sieg stehen die Ustermer mit der vollen Punktezahl gleichauf mit Grabs an der Tabellenspitze. (zo)

Pferderennen: Hippies siebenter Streich

Nur eine Woche nach seinem sechsten Saisonsieg folgte bereits der siebente Streich von Hippie de Joma. In Avenches hat der Wallach der Effretiker Ecurie Max Gordon den «Grand Prix des 4 Ans» gewonnen. Es war die bisherige Krönung einer glänzenden Karriere, denn das über 2350 Meter führende und mit 20 000 Franken dotierte Rennen ist der Saisonhöhepunkt der vierjährigen Traber. Im Sulky sass Stammfahrer Joey Vignoni.

Nach den herausragenden Leistungen im Vorfeld ging ­Hippie de Joma als Favorit ins Rennen. Aufgrund seines Startplatzes in der zweiten Reihe war er vorerst im hinteren Teil des Feldes zu sehen. In der Folge konnte er im Schlepptau des Mitfavoriten Hélios Debau sich ohne Aufwand der Spitze nähern. Als er auf der Zielgeraden aus vierter Position angriff, war die Entscheidung schnell gefallen, denn dem Antritt von Hippie de Joma hatte keiner der Gegner etwas entgegenzusetzen. Ohne sich zu verausgaben, siegte er mit zwei Längen Vorsprung. (wib)

Radquer: Kuhn im Weltcup auf Rang 19

Am zweiten von drei Weltcup-Rennen in den USA in dieser Woche lief es Kevin Kuhn weniger gut als zum Auftakt. In Fayetteville (Arkansas) fuhr der Gibswiler auf den 19. Rang. Am Sonntag war er als 13. noch der beste Fahrer gewesen, der nicht aus den beiden dominanten Nationen Belgien oder Holland stammt. Nun war er lediglich noch der sechstbeste vom Rest des Feldes. Auf den belgischen Sieger Quinten Hermans, einen seiner Teamkollegen in der Tormans-Equipe, verlor Kuhn 3:31 Minuten. Auf die Top Ten fehlten ihm in einem schwierigen Rennen bei sehr nassen und morastigen Bedingungen anderthalb Minuten. Am Sonntag steht zum Abschluss der USA-Weltcups das Rennen in Iowa City auf dem Programm. (zo)

Pferderennen: Well Care düpiert die Favoriten

Als Reiterin hat Carina Schneider dieses Jahr bereits neun Rennen gewonnen. Nun gelang ihr auch der erste Sieg als Trainerin. Dafür sorgte Well Care, die auf dem Maienfelder Rossriet überraschend ein über 2650 Meter führendes und mit 8000 Franken Preisgeld ausgestattetes Flachrennen für sich entscheiden konnte.

Da sie im gleichen Rennen die Stute Weihegold ritt, vertraute Carina Schneider Well Care ihrer Kollegin Nadia Burger an. Und diese machte ihre Sache ausgezeichnet, in dem sie Well Care früh an die Spitze beorderte, wo sie in der Folge auf dem kürzesten Weg ihre Runden drehte. Der Rennbahnspeaker glaubte offensichtlich nicht an die Chancen der grossen Aussenseiterin Well Care, denn auf der Zielgeraden sprach er von einem Duell zwischen dem Favoriten Ganador und Zarnia, obwohl Well Care noch immer in Führung lag. Well Care und Nadia Burger straften den Speaker Lügen und siegten mit einer Halslänge Vorsprung auf Ganador. Weihegold und Carina Schneider belegten hinter Zarnia Rang vier. Daneben wurde Carina Schneider in einem weiteren Flachrennen Zweite mit Wayway und mit Alva Dritte in einem Hindernisrennen. (wib)

Rad: Rüeg für Bahn-WM aufgeboten

Der Madetswiler Lukas Rüegg gehört zum elfköpfigen Aufgebot von Swiss Cycling für die Bahn-Weltmeisterschaften in Roubaix (FRA), die vom 20. bis 24. Oktober stattfinden. Nicht für die WM selektioniert wurde hingegen der Wolfhauser Nico Selenati, der kürzlich an den Bahn-Europameisterschaften in Grenchen im Ausscheidungsfahren als Vierter das Podest nur knapp verpasst hat. (zo)

Pferderennen: Starker Auftritt von Hedy Schlatters Traber

Pferderennen Maienfeld

Hedy Schlatter umarmt nach dem Sieg Jean-Bernard Matthey, der im Sulky von Emir des Forges sass. (Foto: Christian Mettler)

Sehr gut liefen in Maienfeld die zwei Trabrennpferde der Sulzbacherin Hedy Schlatter, die Erster und Zweiter wurden. Im Sulky sass beide Mal Jean-Bernard Matthey. Bereits das Rennen der Elite, die über 2450 Meter führende und mit 10 000 Franken dotierten Heidiland Trophy, bescherte Hedy Schlatter ein Erfolgserlebnis, denn ihr zwölfjähriger Wallach Volpone d’Argentan, der lange die Führungsarbeit verrichtet hatte, musste einzig Sieger Direct Way vor sich dulden. 

Im Preis des Ostschweizer Traberclubs (2450 Meter, 8000 Franken) übernahm Jean-Bernard Matthey mit Emir des Forges erneut sogleich das Kommando. Nach ständiger Führung setzte sich das Gespann zu Beginn der Zielgeraden auf etliche Längen vom Feld ab. Als Einziger versuchte Blackhawk die Lücke zu schliessen, doch es blieb beim Versuch, der favorisierte Vorsonntagsieger konnte den Sieg von Emir des Forges nicht verhindern.

Auch im Preis des Casino Bad Ragaz spielten Oberländer Rennställe eine prominente Rolle. Gustavo de Joma von der Effretiker Ecurie Max Gordon wurde Zweiter und Christine Rothers Flicflac Dritter. (wib)

Kunstrad: SM-Silber für Schäffler und Lucca

Saskia Schäffler und Simona Lucca von den Kunstradfahrern Dürnten gewannen am SM-Meisterschaftsfinal in Seuzach jeweils die Silbermedaille. Schäffler legte in der Kategorie 1er Frauen im Finaldurchgang nach einer guten Kür als zweitletzte Athletin mit 148,26 Punkten vor. Titelverteidigerin Alessa Hotz aus Baar zeigte jedoch Nervenstärke und holte sich den Titel. Ihr unterliefen zwar einige Schnitzer, sie hatte aber den höheren Schwierigkeitsgrad vorzuweisen. Nicolette Berhard und Sarah Däuber – beide vom Radfahrerverein Wetzikon – klassierten sich in den Top Ten. Berhard wurde Achte, Däuber erreichte den 10. Platz. 

Hotz und Schäffler werden im 1er Frauen an den Weltmeisterschaften in Stuttgart teilnehmen. Ende Oktober ebenfalls in Deutschland starten kann Simona Lucca im 2er Frauen mit Larissa Tanner, nachdem das Duo in Seuzach den 2. Rang belegte. Im Finale erreichten sie mit einer sehr guten Kür 97,40 Punkte. Den Titel holten Sina Bäggli und Julia Hämmerli. (zo)

Leichtathletik: Meier wird Dritte beim München Marathon

Zum Saisonabschluss hatte sich Andrea Meier (LC Uster) einen Versuch auf der Marathondistanz als Ziel gesetzt. Dieses Debüt gab sie beim München Marathon, der gleichzeitig als deutsche Meisterschaft ausgeschrieben war. Meier lief ein gleichmässiges Rennen und konnte den Schluss-Kilometer gar als den schnellsten ihrer 42 Kilometer zurücklegen. Mit ihrer Zeit von 2:46.49 Stunden erkämpfte sie sich bei ihrem ersten Marathon gleich auf Anhieb als Dritte einen Podest-Rang. (zo)

Schwimmen: Ugolkova gewinnt in ihrer Paradedisziplin

Maria Ugolkova vom SC Uster Wallisellen hat zum Abschluss des Weltcups in Budapest noch einmal überzeugt. Die 32-Jährige, die zuvor in der ungarischen Hauptstadt Siege über 200 m Delphin sowie 100 m Lagen gefeiert hatte, triumphierte auch am Schlusstag nochmals. Ugolkova unterstrich ihre aussergewöhnlich gute Form mit dem Sieg in ihrer Paradedisziplin über 200 m Lagen. Dazu verpasste sie den Erfolg über 100 m Delphin nur knapp. Lediglich vier Hundertstel trennten Ugolkova am Schluss als Zweite von Siegerin Linnea Mack aus den USA. 

Neben ihren drei Weltcup-Siegen gelangen der SCUW-Schwimmerin in Budapest auch vier Schweizer Rekorde. (zo)

Squash: Uster glückt der Saisonstart

Gegen Vaduz startete das NLA-Männerteam des Squashclub Uster am Donnerstagabend in die neue Saison, die das Team erneut ohne Ausländer, aber mit grossen Ambitionen bestreiten wird. Der Start glückte: Das Ustermer Quartett Robin Gadola (Nummer 3 der Schweiz), Miguel Mathis (8), Joel Siewerdt (10) und David Bernet (12) entschied die Begegnung gegen Vaduz 3:1 für sich.

Die einzige Niederlage kassierte dabei Gadola gegen den Vaduzer Spitzenspieler Yannik Omlor. Nach zwei Satzverlusten verkürzte Gadola gegen den sehr solide spielenden Deutschen auf 1:2, Omlor sicherte sich dann aber den vierten Satz und damit den einzigen Vaduzer Sieg.

Matthis musste gegen David Maier nach verhaltenem Start mit zwei Sätzen über fünf Sätze gehen, siegte aber am Ende. Siewerdt (gegen Patrick Maier) und Bernet (gegen Dany Oeschger) drückten von Beginn weg aufs Tempo und gewannen beide erwartungsgemäss 3:0.

Pferderennen: Sechster Saisonsieg für Hippie de Joma

Auf der Trabrennbahn in Avenches hat Hippie de Joma den über 2400 Meter führenden und mit 8000 Franken dotierten Prix du Croisé-Laroche gewonnen. Es war der sechste Saisonsieg für den vierjährigen Wallach der Effretiker Ecurie Max Gordon, bei dem Joey Vignoni die Leinen in der Hand hielt.

Noch im Schlussbogen sah es nicht danach aus, als könnte Hippie de Joma seiner Rolle als hoher Favorit gerecht werden, denn er war ganz hinten im Feld eingeschlossen. Fahrer Joey Vignoni liess sich durch die ungemütliche Situation jedoch nicht verrückt machen und blieb stur innen. Und siehe da, auf der Zielgeraden hatte er das Glück, das sich vor ihm eine Lücke auftat, durch die Hippie de Joma vorstossen konnte. Nachdem er Gegner um Gegner überholte hatte, stellte er auf den letzten Metern auch noch Grand River, der lange wie der kommende Sieger ausgesehen hatte. Der zweitplatzierte Grand River vertritt ebenfalls einen Oberländer Rennstall, gehört er doch dem Fehraltorfer Roland Müller. (wib)

Automobil: Wetziker Team siegt erneut

In der Rennserie «24H-Series» hat das Wetziker Team Autorama einen weiteren Sieg gefeiert. Der in der Tourenwagenklasse TCR fahrende Rennstall gewann im 12-Stunden-Rennen von Ungarn bereits zum vierten Mal in dieser Saison. Auf dem Hungaroring gewann der VW Golf GTi mit dem Fahrerquartet Milos Pavlovic, Christoph Lenz, Jasmin Preisig und Emil Heyerdahl. Das zweite Autorama-Fahrzeug schaffte es als 3. ebenfalls aufs Podest.

Die TCR-Klasse wird von den Wetzikern mitdominiert, sie liegen in der Gesamtwertung auf den Rängen 1 und 4. Allerdings sind sie auch eines von nur zwei Teams, das in jedem der bisher sechs Rennen am Start war. Beim Saisonfinal in Sebring (USA) am 20. November könnten sich die Wetziker den dritten Gesamtsieg in Serie sichern. (zo)

Motocross: Betschart fährt zum Abschluss zweimal aufs Podest

Franco Betschart ist zum Abschluss der Schweizer Meisterschaften in der MX2-Klasse zweimal aufs Podest gefahren. Der Ustermer belegte in Payerne in beiden Läufen jeweils den dritten Platz, wobei er jeweils zweitbester Schweizer war. Den ersten Lauf gewann der Franzose Adrien Malevale, im zweiten Lauf platzierte sich der Belgier Nick Triest als Zweiter unmittelbar vor Betschart. Im Tagesklassement klassierte sich der Yahama-Pilot auf Rang 4. Den Meistertitel hatte sich der Westschweizer Valentin Guillod bereits vor dem letzten Rennwochenende gesichert. Betschart belegt in der Gesamtwertung den 2. Platz. (zo)

Radquer: Krähemann-Geschwister auf dem Podest

Die Eggerin Lara Krähemann musste sich beim Radquer Mettmenstetten im Elite-Rennen der Frauen nach knapp 49 Minuten erst im Sprint von Jacqueline Schneebeli (Hauptikon) geschlagen geben. Krähemanns älterer Bruder Raphael konnte zudem die Kategorie U19/Amateure/Masters für sich entscheiden. (zo)

Pferderennen: Carina Schneider Zweite im GP Maienfeld

Nachdem 2020 die Rennen auf dem Maienfelder Rossriet ausgefallen waren, konnten sie dieses Jahr wieder durchgeführt werden. Hauptereignis des ersten von zwei Renntagen war der mit 25 000 Franken dotierte Grosse Preis der Stadt Maienfeld. Dabei handelt es sich um das längste Cross-Country-Rennen der Schweiz, bei dem es 5400 Meter und 34 Hindernisse zu bewältigen gilt.

Mit von der Partie war auch Carina Schneider. Im Sattel der siebenjährigen Stute Etoile des Vernes war die Walder Rennreiterin lange an dritter Stelle zu sehen, ehe sie auf den letzten Metern noch einen Konkurrenten überholte. Vor Etoile des Vernes und Carina Schneider im Ziel waren einzig Michael Huber und der Schimmel Baraka de Thaix, der seit zwei Jahren ungeschlagen ist.

Im Preis des Kantons St. Gallen, einem Trabrennen über 2450 Meter, wurde Gustavo de Joma (Joey Vignoni) Vierter. Direkt hinter dem Vertreter der Effretiker Ecurie Max Gordon belegten Christine Rothers Flicflac und Theo Fankhausers Cricia d’Eam die nächsten Ränge. (wib)

Eishockey: Berni muss in die AHL

Der Dübendorfer Tim Berni hat keine Aufnahme in der NHL-Mannschaft der Columbus Blue Jackets gefunden. Der 21-jährige Verteidiger wurde von der Organisation nach Cleveland in die AHL geschickt.

Für die ZSC Lions hat Berni in etwas mehr als drei Jahren 176 Spiele in der National League absolviert. Grégory Hofmann und Dean Kukan, die weiteren Schweizer Spieler der Blue Jackets, sind nach wie vor im Camp der Mannschaft. (sda)

Reiten: SM-Bronze für Estelle Wettstein

Die Wermatswilerin Estelle Wettstein erreichte an den Schweizer Dressur-Meisterschaften in Roggwil BE den dritten Platz. Die 24-Jährige holte mit Quaterboy 142,21 Punkte. Gold ging an die Thurgauerin Charlotte Lenherr auf Sir Stanley W. Sie erreichte ein Punktetoal von 144,71. (zo)

Behindertensport: Wetzikon muss sich mit Platz 9 begnügen

Russland kann die 13. Ausgabe des internationalen Rollstuhl-Curling-Turniers in Wetzikon für sich entscheiden. In der Finalrunde setzte sich der amtierende Weltmeister mit perfekten Steinen gegen ein starkes Italien durch. Den siegreichen Russen gelang somit die Hauptprobe für die in Kürze beginnende WM in Peking. Wetzikon mit Skip Harry Pavel lief es nicht wie gewünscht. Der Lokalmatador wurde Neunte und Zweitletzter vor St. Gallen – aber hinter den italienischen Klubteams und Genf. (zo)

Leichtathletik: Abraham Zweiter am Murtenlauf

Tadesse Abraham musste sich am Murtenlauf lediglich einem Konkurrenten geschlagen geben. Nur der Kenianer Cornelius Kangogo absolvierte die 17,17 Kilometern von Murten nach Freiburg schneller als das Aushängeschild des LC Uster. Abraham lief lange um den Sieg mit, am Ende musste er sich in 52:17 Minuten um gut 5 Sekunden geschlagen geben. 2016 und 2018 hatte Abraham den Murtenlauf jeweils für sich entschieden. (zo)

Reiten: Fuchs & Co. kommen mit einem blauen Auge davon

Die Schweizer Springreiter mit dem Bietenholzer Martin Fuchs, die vor einem Monat mit einer überragenden Leistung im deutschen Riesenbeck zu EM-Gold ritten, entgingen beim Nationenpreis-Final in Barcelona nur knapp der Blamage. Beinahe wäre die Equipe von Michel Sorg in die Europa-Division 2 abgestiegen und hätte im kommenden Jahr an den meisten grossen CSIO gefehlt.

Nach der verpassten Final-Qualifikation am Freitagabend klappte auch 24 Stunden später bei der immerhin noch mit 300'000 Euro dotierten Prüfung der Gescheiterten nicht viel zusammen. Mit Platz 4 unter fünf europäischen Nationen konnten die Schweizer den Abstieg nur ganz knapp vermeiden. Martin Fuchs im Sattel von Chaplin durfte sich exakt zwei Stangenfehler erlauben. Und genau dieses Kontingent wurde aufgebraucht. In den sauren Apfel bissen somit die Italiener.

Die Schweizer konnten am Samstag nur zu dritt antreten, da Twentytwo des Biches von Bryan Balsiger nicht fit war und deshalb geschont wurde. Somit entfiel das Streichresultat. Neben den 8 Strafpunkten von Fuchs kamen auch die mässigen Auftritte von Steve Guerdat mit Victorio (8 Zähler) und Edwin Smits im Sattel von Farezzo (9) in die Wertung. (sda)

Kunstturnen: WM mit Siegenthaler und Kratter

Die Schweiz tritt an der Kunstturn-WM im japanischen Kitakyushu (18. bis 24. Oktober) mit einer neunköpfigen Delegation an. Angeführt wird das drei Frauen und sechs Männer umfassende Aufgebot des Schweizerischen Turnverbandes von der 23-jährigen Bertschikerin Stefanie Siegenthaler und dem 26-jährigen Aargauer Christian Baumann. Sechs Schweizer Athleten kommen zu ihrer WM-Feuertaufe. Darunter ist auch Moreno Kratter vom TV Rüti.

In Abwesenheit von Benjamin Gischard und Eddy Yusof sowie Pablo Brägger und Giulia Steingruber ist Baumann der einzige Olympia-Teilnehmer von Tokio im Schweizer Team. Gischard unterzog sich vor gut zwei Wochen einer Schulteroperation und fällt monatelang aus, Yusof legte eine Wettkampfpause ein. Steingrubers Verzicht ist seit längerem bekannt, Brägger hat seine Karriere beendet. (sda/zo)

Eishockey: Senteler fällt erneut aus

Der Schweizer Meister Zug muss erneut mehrere Wochen ohne den Wangemer Sven Senteler auskommen. Der 29-jährige Center zog sich im Meisterschaftsspiel am Dienstag in Langnau eine nicht näher definierte Verletzung zu und fällt gemäss Mitteilung des Vereins sechs bis acht Wochen aus. Senteler hatte bereits vor dem 2:1-Sieg gegen die SCL Tigers zwei Partien gefehlt. (sda)

Triathlon: Enttäuschende EM für König

Die Dürntnerin Alissa König hat an den Europameisterschaften über die olympische Distanz in Valencia eine Enttäuschung einstecken müssen. König musste ihre Hoffnungen auf eine gute Platzierung bereits nach dem Schwimmen begraben. Letztlich klassierte sich die Oberländerin, die kürzlich beim Rennen im tschechischen Karlsbad das Podest als Vierte nur knapp verpasst hatte, auf Platz 24. Die Zürcherin Julie Derron wurde derweil Europameisterin. (zo)

Curling: Neuenschwander für Winterspiele in Peking selektioniert

Die Gockhauserin Esther Neuenschwander gehört zu den ersten Athletinnen und Athleten, die von Swiss Olympic für die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking selektioniert wurden. Neuenschwander ist Teil des Curlings-Teams von Silvana Tirinzoni. Der Skip des CC Aarau und auch Esther Neuenschwander sind nach 2018 zum zweiten Mal an Olympischen Spielen dabei. Ihre Teamkolleginnen Alina Pätz und Melanie Barbezat stiessen danach neu zum Team und stehen vor der Olympiapremiere. Das Team Tirinzoni reist als Weltmeister 2019 und 2021 an das Olympiaturnier.

Neben dem Frauenteam hat Swiss Olympic auch die Männerequipe von Peter de Cruz sowie das Mixed-Doubles-Team mit Jenny Perret und Martin Rios selektioniert. (sda/zo)

Pferderennen: Hericourt siegt auch in Dielsdorf

Vor 4000 Zuschauern hat Hericourt auf der Rennbahn Dielsdorf den über 2300 Meter führenden und mit 9000 Franken dotierten Preis der Zürcher Kantonalbank gewonnen. Es war beim vierten Start der dritte Sieg für den dreijährigen Wallach von Peter und Eve Krähenbühl aus Pfäffikon.

Da die Stärke von Hericourt nicht der Endspurt, sondern seine grosse Ausdauer ist, übernahm Jockey Maxim Pecheur mit dem Dreijährigen sogleich die Spitze, wo dieser mit seiner raumgreifenden Galoppade für ein selektives Tempo sorgte. So konnte er die meisten Gegner auf Distanz halten. Einzig die Stute Look alike blieb ihm hartnäckig auf den Fersen und nachdem sie auf der Zielgeraden in die Offensive gegangen war, lag sie sogar kurze Zeit vorne. Doch Hericourt bewies Kampfgeist, konterte den Angriff und kreuzte den Zielpfosten mit einem Kopf Vorsprung. 

Rang drei belegte im gleichen Rennen Die Rakete, die dem Scala Racing Club rund um den Egger Rémy Giger gehört.  
Bei den Trabern wurde Volpone d’Argentan im Rennen der Elite Dritter und Emir des Forges in der kleineren Prüfung Vierter. Beide Pferde gehören der Sulzbacherin Hedy Schlatter. (wib)

Schwimmen: Ugolkova stellt Schweizer Rekord auf

Maria Ugolkova ist im Rahmen der International Swimming League in Neapel ein nationaler Rekord über 400 m Lagen gelungen. In 4:36.31 Minuten blieb die 32-jährige Schwimmerin des SC Uster Wallisellen im 25-Meter-Becken 27 Hundertstel unter ihrer an der Kurzbahn-EM 2019 in Glasgow aufstellten Bestmarke. (sda)

Motorrad: Krummenacher fällt in Jerez aus

Das Wochenende im spanischen Jerez war überschattet vom Tod eines jungen spanischen Superbike-WM-Fahrers, worauf die Rennen vom Samstag abgesagt wurden.  Tags darauf kam der Oberländer Randy Krummenacher – auf Platz 10 liegend – im Supersport-Rennen aufgrund eines Sturzes nicht ins Ziel. Freuen konnte sich dafür Krummenachers Landsmann Dominique Aegerter, der mit grossem Vorsprung die Konkurrenz distanzierte und damit die Führung in der Gesamtwertung ausbaute. (zo)

Pferderennen: Zwei Podestplätze für Oberländer Traber

Zwei Traber aus Oberländer Rennställen traten in Avenches an. Ein Sieg gelang ihnen zwar nicht, aber beide belegten einen Rang auf dem Podest. Den Anfang machte Tobrouk de Payré im über 2400 Meter führenden und mit 8000 Franken dotierten Prix de Caen. Aufgrund seines Starthandicaps von 25 Metern lange im hinteren Teil des Feldes zu sehen, zeigte der 14-jährige Wallach einen schönen Endspurt, dank dem er sich bis ins Ziel auf Rang drei verbessern konnte. Tobrouk de Payré, der von Adrian Burger gesteuert wurde, gehört dem Fehraltorfer Roland Müller.

Eine halbe Stunde später war im Prix de Lisieux (3000 Meter, 8000 Franken) die Reihe an Hippie de Joma. Der vierjährige Wallach der Effretiker Ecurie Max Gordon trabte lange an der Spitze, wurde auf den letzten Metern von der Mitfavoritin Kueen Occagnes aber noch abgefangen und auf den zweiten Platz verwiesen. Im Sulky sass Joey Vignoni. Hippie de Joma ist von exemplarischer Konstanz: bei zehn Starts im Jahr 2021 war er je fünf Mal Erster und Zweiter. (wib)

Leichtathletik: Wenk vor OL-Profi bei Schnebelhorn-Panoramatrail

Nur eine Woche nach Platz 2 am Jungfrau-Marathon hat Stephan Wenk den Schnebelhorn-Panoramatrail bestritten. Dabei war der 38-jährige Bertschiker nicht zu bezwingen, und dabei sogar in 1:25:38 Stunden noch rund zwei Minuten schneller als bei seiner ersten Teilnahme im Jahr 2017. Hinter Wenk klassierte sich beim Halbmarathon mit einer Höhendifferenz von rund 790 Metern der seit Kurzem in Dübendorf wohnhafte OL-Profi Martin Hubmann. (zo)

Schwingen: Kindlimann und Schnurrenberger für Kilchberg gemeldet

Für den eigentlichen Saisonhöhepunkt vom kommenden Samstag, der 17. Ausgabe des Kilchberger Schwinget, sind vom Nordostschweizer Schwingerverband auch Fabian Kindlimann (Fischenthal) und der in Dussnang lebende Sternenberger Roman Schnurrenberger gemeldet worden. Der Traditionsanlass findet einmal mehr hoch über dem Zürichsee auf dem Gutshof «Uf Stocken» statt, pandemiebedingt mit 6000 statt wie üblich 12’000 Zuschauern. Zuletzt hatte 2014 Matthias Sempach das Kilchberger Schwinget für sich entscheiden können. (zo)

Rad: Reto Müller tritt als Profi zurück

Der Ustermer Reto Müller beendet seine Karriere als Profi. Seit Juni 2019 war der für den RV Wetzikon startende 23-Jährige beim Continental-Equipe Swiss Racing Academy unter Vertrag. In dieser Saison hatte er unter anderem die dreitägige Tour d’Eure-et-Loir in Frankreich auf dem 26. Platz beendet. Müller startete sowohl auf der Strasse als auf der Bahn an Weltmeisterschaften und wurde auch einst Schweizer Meister im Teamsprint mit seinem älteren Bruder Patrick und Jan Keller. (zo)

Fussball: Dübendorf trifft im Cup auf Viertligist

In der 3. Runde des FVRZ-Cups bekommen es die Zweitligisten Greifensee und Rüti mit gleichklassigen Teams zutun. Der FCG empfängt Wollishofen, Rüti reist im Interregio-Absteiger-Duell zum FC United Zürich. Die Partien sind für den Donnerstag, 21. Oktober 2021 terminiert.

FVRZ-Cup, 3. Runde (Auslosung, Partien mit regionaler Beteiligung): Greifensee (2. Liga) - Wollishofen (2.). Kloten (3.) - Volketswil (2.). Knonau-Mettmenstetten (4.) - Dübendorf (2.). United Zürich (2.) - Rüti (2.)

Duathlon: Gossauer holt erneut WM-Silber

Jens-Michael Gossauer hat sich an der Langdistanz-WM (10 km Laufen – 150 km Rad – 30 km Laufen) in Zofingen wie schon 2019 die Silbermedaille gesichert. Geschlagen wurde der Bäretswiler bei Dauerregen einzig von Seppe Odeyn, der 6:06:41 Stunden benötigte. Der Belgier nahm damit Gossauer rund zwölf Minuten ab. Der 28-Jäh-
rige sprach hinterher von seinem härtesten Tag im Leben. «Ich kämpfte extrem. Jetzt bin ich glücklich.» (zo)

BMX: Simon Marquart verteidigt SM-Titel

Simon Marquart galt schon im Vorfeld der SM in Echichens als heisser Meisterkandidat. Dies weil der Oberländer als Titelverteidiger an den Start ging. Und andererseits weil der bisherige Schweizer Teamleader David Graf nach der WM im niederländischen Papendal von Ende August zurückgetreten ist. Ein Selbstläufer wurde das Rennen für Marquart deshalb aber noch lange nicht.  Nebst dem 25-Jährigen galt zumindest auch Cédric Butti als heisser Anwärter. Nur: In der zweiten Kurve kam es zu einem Sturz, der ihn und Renaud Blanc aus dem Rennen warf – sodass Marquart so quasi freie Fahrt hatte. «Es ist nie einfach, an den Schweizer Meisterschaften zu fahren. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass ich das Meistertrikot zweimal hintereinander zelebrieren darf», sagte der in der Westschweiz lebende Mönchaltorfer.

Hinter Marquart konnten sich Arthur Claessens und Loris Aeberhard über eine Medaille freuen. Bei den Frauen holte Christelle Boivin in Abwesenheit der verletzten Lokalmatadorin Zoé Claessens ihren bereits fünften nationalen Titel. (zo)

Pferderennen: Pragelor doppelt nach

Vier Wochen nach seinem Sieg in einem französischen Hindernisrennen war Pragelor bei seinem nächsten Start erneut nicht zu schlagen. Hatte der achtjährige Wallach, der Margrit Egli aus Hinwil gehört, im August in Le Lion-d’Angers gewonnen, so siegte er nun in Clairefontaine in einem Hürdenrennen, das über 3600 Meter führte und mit 21 000 Euro dotiert war.

Geritten von Théo Chevillard galoppierte Pragelor unterwegs entspannt an dritter Stelle. Nachdem er auf der Zielgeraden die Führung übernommen hatte, hielt er die Gegner in der Folge sicher auf Distanz. Es war bereits der zehnte Sieg für den Egli-Galopper, der in seiner Karriere nun vier Flach- und sechs Hindernisrennen gewonnen hat. Trainiert wird Pragelor von Daniela Mele, einer Aargauerin, die in Frankreich einen Rennstall von rund 50 Pferden leitet.

Beim parallel dazu stattfindenden Meeting in Avenches belegte Grand River in einem mit 9000 Franken dotierten und 2350 Meter langen Trabrennen Rang drei. Besitzer des fünfjährigen Wallachs ist der Fehraltorfer Roland Müller. (wib)

 

Rad: Selenati holt SM-Bronze

An den Schweizer Bahn-Meisterschaften auf der Offenen Rennbahn in Zürich-Oerlikon fuhr der Wolfhauser Nico Selenati aufs Podest. In der Disziplin Scratch gewann Selenati hinter Loic Perizzolo und Alex Vogel die Bronzemedaille. (zo)

Rad: Krähemann verpasst SM-Titel nur knapp

An den Schweizer Meisterschaften Berg hat Raphael Krähemann (Egg) die Goldmedaille nur knapp verpasst. Am Ende fehlten ihm 2,5 Sekunden zum Titel, den sich der Westschweizer Armin Dederichs sicherte. Die Meisterschaft bestand aus zwei Teilen: Im Bergrennen von Chur nach Arosa (29,3 km) kam Krähemann 1,6 Sekunden vor Dederichs ins Ziel, im folgenden 8,5 km langen Zeitfahren von Langwies nach Arosa verlor er 3,9 Sekunden auf den Waadtländer. (zo)

Dutathlon: Gossauer gewinnt zum dritten Mal SM-Gold

Duathlet Jens-Michael Gossauer hat nach SM-Gold über die Sprint- und Mitteldistanz auch den Titel über die Standard-Distanz geholt. Der Bäretswiler klassierte sich bei den Schweizer Meisterschaften in Zug hinter dem nicht titelberechtigten Niederländer Daan De Groot auf dem zweiten Platz. Gossauer leistete dabei unfreiwillig eine Zusatzschicht, da er auf dem Velo in Führung liegend fehlgeleitet wurde und sich danach zurück kämpfen musste. (zo)

Mountainbike: Casey South und Vera Looser gewinnen in Egg

Casey South heisst der Sieger bei der letzten Station der MTB Race Series. Der Thurgauer setzte sich beim Rennen in Egg vor dem Hinwiler Konny Looser durch. Letzterer belegte in der Gesamtwertung hinter Gewinner Ramon Lauener Platz 2. Bei den Frauen setzte sich Vera Looser bei ihrem vierten Start in der Serie zum vierten Mal durch, die Gesamtwertung gewann aber Nicole Hanselmann. Die Fehraltorferin hatte alle fünf Wettkämpfe der MTB Race Series bestritten. In Egg wurde Hanselmann Vierte. (zo)

Triathlon: König im Weltcup auf Rang 4

Die Dürntnerin Alissa König hat ihr erstes Weltcup-Podest nur knapp verpasst. König klassierte sich beim Rennen über die olympische Distanz im tschechischen Karlovy Vary auf dem vierten Platz. Die Zürcherin Julie Derron feierte derweil zwei Tage nach ihrem 25. Geburtstag den zweiten Weltcup-Erfolg. Die frühere U23-Europameisterin distanzierte die Italienerin Bianca Seregni um sieben Sekunden. Neben Siegerin Derron und König auf dem 4. Platz kam mit Jolanda Annen (7.) eine dritte Schweizerin in die Top 10. (sda/zo)

Rad: Liehner an der EM beste Schweizerin im U23-Zeitfahren

Annika Liehner hat an den Europameisterschaften im italienischen Trient den 20. Rang im Zeitfahren der U23-Konkurrenz herausgefahren. Die 19-jährige Ottikerin distanzierte damit unter anderem auch Noemi Rüegg aus Oberweningen (23.), die zweite Schweizerin im Feld. Liehner verlor auf der 22,4 km langen Strecke fast drei Minuten auf die italienische Siegerin Vittoria Guazzini. Für Liehner ist es übrigens nicht der einzige Einsatz an der EM. Sie wird am Freitag ab 16.30 Uhr genauso wie die Eggerin Lara Krähemann im Strassenrennen an den Start gehen. (zo)

Fussball: Trainerwechsel beim FC Effretikon

Flakon Halimi ist per sofort nicht mehr Trainer beim FC Effretikon. Die Trennung mit dem 39-Jährigen sei «im gegenseitigen Einvernehmen» erfolgt, schreibt der Verein in einer Mitteilung. Halimi stiess im Frühling 2017 zum FCE. Dabei gelang mit ihm im Juni 2019 der Aufstieg in die 2. Liga. In der verkürzten letzten Saison konnte der Wiederabstieg allerdings nicht abgewendet werden. Zurück in der 3. Liga sind die Effretiker mit je einem Sieg und einer Niederlage in der Gruppe 4 gestartet. Es sei ein guter Zeitpunkt, um neue Impulse zu geben und die Zusammenarbeit mit der 2. Mannschaft sowie den A-Junioren zu festigen, begründet der Vorstand des FCE den Wechsel. Nachfolger von Halimi wird der bisherige A-Juniorentrainer Daniel Sousa, der zusätzlich als Technischen Leiter Junioren amtet. Mit dem scheidenden Halimi verlässt auch Assistenztrainer Dario Semadeni den Klub. (zo)

Pferderennen: Greyhound Boko erst auf den letzten Metern überspurtet

Mit zwei zweiten und einem vierten Platz vermochten sich in Frauenfeld drei Traber aus Oberländer Rennställen in den mit Preisgeldern ausgestatteten Rängen zu klassieren.

Im Hauptereignis der Traber, das über 1700 Meter führte und mit 12 000 Franken dotiert war, musste Volpone d’Argentan nur Doum Jenilou vor sich dulden. Volpone d’Argentan gehört Hedy Schlatter aus Sulzbach. Gesteuert wurde er von Jean-Bernard Matthey.

Einen zweiten Rang gab es auch für den Rennstall des Fällanders Marc Welti. Sein achtjähriger Greyhound Boko sah im Preis des Ostschweizer Traberclubs (1700 Meter, 8000 Franken) kurz wie der kommende Sieger aus, wurde auf den letzten Metern aber noch von einem Gegner überspurtet. Da Marc Welti selber im Sulky seines zweiten Starters, des siebtplatzierten Livi Ohio H.M. sass, vertraute er Greyhound Boko dem routinierten Renaud Pujol an. Keine Länge hinter Greyhound Boko kam Cora du Châtelet als Vierte ins Ziel. Die Stute gehört dem Werriker Theo Fankhauser, der sie auch selber trainiert. (wib)

Pferderennen: Zwei Siege für Carina Schneider

Zweimal stieg Carina Schneider am Renntag auf der Frauenfelder Allmend in den Rennsattel und beide Mal kam die Rennreiterin aus Wald als Erste ins Ziel.

Im Preis der Jungen Reiter ritt Carina Schneider Samurai. Unterwegs an zweiter Stelle galoppierend, überholte sie zu Beginn der Zielgeraden den führenden Lordino und wehrte den Schlussangriff des Mitfavoriten Scappato sicher ab. Während Samurai, der nach einer Durststrecke wieder zu guter Form gefunden hatte, als Favorit gehandelt wurde, war Archi Pink in den Rennen zuvor unter den Erwartungen geblieben. Doch mit Carina Schneider wirkte der neunjährige Schimmelwallach plötzlich wieder motiviert. Dank einem starken Endspurt konnte er sich im Sauternes Cup auf den letzten Metern ganz knapp durchsetzen. «Kopf, kurzer Kopf» lauteten die Abstände auf den ersten drei Rängen. Archi Pink und Samurai werden beide vom vielfachen Champion Miro Weiss trainiert.

Im letzten Rennen des Tages lief Die Rakete auf Rang zwei. Die sechsjährige Stute gehört der Besitzergemeinschaft Scala Racing Club rund um den Egger Rémy Giger. (wib)

Turnen: Mia Hodel mit fünftem Saisonsieg

An den Zürcher Kanto­nalen Gerätemeisterschaften in Bonstetten waren Philipp Wüest (Bauma) als Vierter und Tina Gut (Egg) als Fünfte die besten Oberländer in der Kategorie 7. Derweil bestätigte Mia Hodel (TV Effretikon) in der Kategorie 6 ihre gute Form. Nach einem etwas harzigen Start am Sprung erturnte sie sich Höchstnoten am Reck (9,60) und an den Schaukelringen (9,70). Für die 17-Jährige war es der fünfte Erfolg in Serie in dieser Saison. «Ein schönes Gefühl. Vor allem auch, dass ich mit meiner Schwester Lea auf dem ­Podest stehen durfte», sagte die Effretikerin. Ihre Schwester Lea Hodel wurde Zweite. Bei den K6-Turnern sicherte sich Nico Schoch aus Bauma Silber. Sogar einen Doppelsieg gab es für den TV Fehraltorf mit Nico Bruderer und Yanis Blaser im K5. Und freuen über Gold durfte sich ebenso Bellaria Germann (K5 A), währenddessen es Yael Keller (Egg) zu Platz 3 reichte. Im K5 A durfte der TV Effretikon dank dem Sieg von Germann und dem 3. Platz von Keller zwei Medaillen feiern. Kantonalmeister in der höchsten Kategorie K7 wurden Ladina Kropf (TV Wädenswil) sowie Stefan Meier (TV Obfelden). (rer)

Automobil: Doppelsieg für Wetziker Team

Das 24-Stunden-Renen von Barcelona brachte dem Wetziker Team Autorama den zweiten Doppelsieg der Saison. In der Tourenwagen-Klasse TCR, wo nur sechs Autos am Start standen waren die Wetziker mit ihren VW Golf GTi eine Klasse für sich.

Den Sieg holte sich das Auto, das vom Holländer Paul Sieljes und den drei litauischen Fahrern Arunas Geciauskas, Sigitas Ambrazevicius und Vytenis Gulbinas pilotiert wurde. Das Quartett mit dem Norweger Emil Heyerdahl, der Schweizerin Jasmin Preisig, dem Österreicher Constantin Kletzer und dem Italiener Roberto Ferri folgte 40 Sekunden dahinter und führt nun die Gesamtwertung in der TCR-Klasse der 24H-Series an. (zo)

Motocross: Betschart wird in Grosswangen Siebter

Franco Betschart lief es beim zweitletzten Rennwochenende der Schweizer Meisterschaften in der MX2-Klasse nicht wie erhofft. Der Ustermer klassierte sich in Grosswangen LU im Tagesklassement auf dem 7. Platz. Den ersten Lauf beendete er als Fünfter, im zweiten Rennen musste sich Betschart mit Rang 11 zufrieden geben, nachdem er zwischenzeitlich ganz ans Ende des Feldes zurückgefallen war. Im Gesamtklassement liegt Betschart weiterhin an 2. Stelle. Den Führenden Valentin Guillod kann er allerdings nicht mehr einholen. (zo)

Leichtathletik: Wernli, Nägeli und Ali holen SM-Gold

Die Laupnerin Lena Wernli gewann an den Schweizer Nachwuchsmeisterschaften in Nottwil in der U23 über 400 m Hürden die Goldmedaille. In der U20 feierten Abdi Salam Ali und Lilly Nägeli vom LC Uster ebenfalls Titelgewinne. Ali gewann Gold über 5000 m, Nägeli über 800 m. Zugleich holte sich die 18-jährige Bronze über 1500 m. Ebenfalls zwei Medaillen in der U20 gewann Nägelis Klubkollegin Katelyn Adel. Sie klassierte sich im Weit- und Hochsprung jeweils als Zweite. (zo) 

Fussball: Smajovic nun bei Borec Veles unter Vertrag

Der Rütner Edis Smajovic spielt inskünftig beim mazedonischen Erstligisten FK Borec Veles. Damit wechselt der 21-jährige Offensivspieler innerhalb der sogenannten Prva Liga. Der frühere Interregio-Fussballer des FCR hatte zum Anfang des Jahres seinen ersten Profivertrag bei Pelister Bitola bis zum Saisonende unterschrieben. Zu einem Einsatz in der Meisterschaft reichte es ihm allerdings dort noch nicht. Gedulden muss er sich wohl vorerst nun auch bei Borec Veles, da er die gesamte Vorbereitung verpasste und die Meisterschaft bereits angelaufen ist. «Es ist immer schwer sich in eine eingespielte Mannschaft hinein zu kämpfen. Doch mit Geduld und harter Arbeit ist alles möglich», blickt Smajovic zuversichtlich nach vorne. Veles (die Stadt hat rund 45'000 Einwohner) belegt in der mazedonischen Prva Liga nach fünf Spieltagen den zehnten Platz. Die nächste Runde steht nach der Länderspielpause am 12. September an. Dann heisst der Gegner ausgerechnet Pelister Bitola. (zo)

Pferderennen: Hericourt nimmt erfolgreich Revanche

In Dielsdorf hatte Hericourt den Sieg noch verschenkt, als er in Führung liegend eingangs der Zielgeraden einen Umweg einlegte. Zehn Tage später rückte der dreijährige Wallach, der Peter und Eve Krähenbühl aus Pfäffikon gehört, die Verhältnisse jedoch wieder zurecht. Geritten von Sibylle Vogt gewann Hericourt in Avenches den über 2400 Meter führenden und mit 9000 Franken dotierten Prix de Belmont Park. Im Unterschied zu Dielsdorf strebte Sibylle Vogt diesmal nicht sogleich an die Spitze, sondern sie begnügte sich vorerst damit den Leader in zweiter Position zu begleiten, ehe sie nach zwei Drittel der Distanz selber das Kommando übernahm. Managua, die Hericourt in Dielsdorf noch bezwungen hatte, streckte zu Beginn der Zielgeraden kurz die Nase in Front, doch Hericourt bewies Stehvermögen und konterte den Angriff. Ohne die letzten Reserven mobilisieren zu müssen, kreuzte er den Zielpfosten mit einer Länge Vorsprung. Es war beim dritten Start der zweite Sieg für den Krähenbühl-Galopper, der nach einem erfolgreichen Debüt aufgrund eines Hufproblems eine Pause hatte einlegen müssen. (wib)

Pferderennen: Doppelsieg für Fehraltorfer Farben

Grand River vor Flicflac lautete der Einlauf in einem von 4500 Covid-zertifizierten Zuschauern verfolgten Trabrennen auf dem Aarauer Schachen. Während Grand River die Farben des Fehraltorfers Roland Müller vertritt, steht Flicflac im Besitz von Müllers Lebensgefährtin Christine Rother.

Lange schien das über 2500 Meter führende und mit 8000 Franken dotierte Trabfahren den erwarteten Verlauf zu nehmen, denn die hoch favorisierte Stute Kueen Occagnes führte das Feld an. Doch in der zweitletzten Kurve galoppierte sich Kueen Occagnes unvermittelt aus dem Rennen. Nun schien der Weg frei für Flicflac, der nach dem Aus der Favoritin kampflos an die Spitze gelangt war. Flicflac sah auch lange wie der kommende Sieger aus, doch ganz am Schluss wurden ihm die Beine schwer, so dass Grand River, der als Vierter auf die Zielgerade eingebogen war, ihn noch leichtfüssig abfangen konnte. Während Grand River vom Champion Marc-André Bovay gesteuert wurde, hielt bei Flicflac Adrian Burger, der ebenfalls zu den Schweizer Top-Fahrern gehört, die Leinen in der Hand. (wib)

Schwingen: Odermatt ganz nahe am Triumph

Um ein Haar hätte der Eidgenössische Nachwuchsschwingertag einen Oberländer Sieger gesehen. In der Konkurrenz der Schwinger mit Jahrgang 2004 kämpfte sich Gian-Maria Odermatt (Uster) bis in den Schlussgang vor. Das Duell gegen Luca Müller (Unterägeri) endete unentschieden – und damit fehlte Odermatt ein Viertelpunkt zum Tagessieg. «Ich bin mehr als zufrieden», schreibt Odermatt auf Instagram. Er hatte sich mit vier Siegen und zwei Gestellten den Einzug in den Schlussgang gesichert – im Gegensatz zu Müller musste er sich über das Ausschwingen durchsetzen. Bei drei seiner vier Siege wurde Odermatt mit der Maximalnote 10 beloht.  Odermatt hatte in dieser Saison – seiner zweiten bei den Aktiven – am Schaffhauser Kantonalen den ersten Kranz seiner Karriere geholt. (zo)

Mountainbike: Looser im Engadin auf Rang 5

Konny Looser hat am Nationalpark Bike-Marathon einen Podestplatz verpasst. Auf der Strecke über 141 km und gut 3800 Höhenmeter fuhr der Hinwiler in der Spitzengruppe bis zum knapp 2700 m hohen Chaschaunapass nach 80 Kilometern. «Ich hasse diesen Anstieg seit eh und je wie keinen anderen», schreibt Looser auf seiner Website. Am Ende wurde er Fünfter – sechs Minuten hinter Sieger Urs Huber. (zo)

Schiessen: Kantonale Titel gehen ins Oberland

An der Zürcher Kantonalen Matchmeisterschaft zeigten die Oberländer in den olympischen Disziplinen mit dem Gewehr über 50 Meter gute Leistungen. Christian Wismer (SpS Wila-Turbenthal) im Zweistellungsmatch, Nina Boldi (Russikon) im Liegendmatch U21 sowie Sven Bachofner (Theilingen) im Dreistellungsmatch U21 holten Meistertitel. Auch der aus Gibswil stammende Spitzenschütze Jürg Ebnöther zeigte seine Klasse und holte den Titel in der Königsdisziplin Dreistellungsmatch der Elite. (pem)

OL: In Weisslingen massen sich die Nachwuchskader

Rund 700 OL-Begeisterte trafen sich am Sonntag zum traditionellen Wisliger-OL in Weisslingen. Dieser war zugleich auch Teil des Jugendcups, einem zweitägigen Wettkampf zwischen den acht regionalen Nachwuchskadern der Schweiz. Mit einem Staffelrennen am Samstag und einem Einzellauf am Sonntag wird dabei um den Titel des besten Nachwuchskaders gelaufen. Jedes Kader definiert dafür je ein vierköpfiges Frauen- und Männer-Team, das aus je einer Athletin beziehungsweise einem Athleten der Kategorie D/H14-, D/H16-, D/H18- und D/H20 besteht.

Die Ergebnisse der acht Läuferinnen respektive Läufer sind entscheidend und zählen für die Gesamtwertung: das Kader mit den meisten Punkten am Ende des Wochenendes gewinnt den begehrten Jugendcup-Titel.

Den Auftakt bildete dabei die Staffel am Samstag bei Winterthur, wobei nach den Staffelrennen das Nachwuchskader Zentralschweiz/Graubünden/Glarus die Gesamtwertung anführte. Eine solide Leistung aller Teammitglieder am Wisliger-OL sorgte dafür, dass das Kader den Jugendcup 2021 für sich entscheiden konnte. Dahinter folgten das Ostschweizer und das Aargauer Nachwuchskader

Schärer feiert Sieg

Von den Nachwuchsathleten aus dem Zürcher Oberland stach Pascal Schärer aus Mönchaltorf bei den H18 mit einem Sieg am Wisliger-OL und der schnellsten Laufzeit in der Staffel am Samstag heraus. Auch die Pfäffikerin Coralie Waldner zeigte mit dem ersten Platz am Wisliger-OL in der Kategorie der 14-Jährigen eine starke Leistung. (ans)

Pferderennen: Ehrenplätze für Welti-Traber

Aus Avenches gibt es zwei zweite Ränge für Livi Ohio H.M. und Greyhound Boko zu melden. Beide Pferde gehören Marc Welti aus Fällanden. Der frühere Eishockeyprofi, der heute im Hauptberuf als Hundetrainer arbeitet, ist nicht nur Besitzer der zwei Traber, er steigt auch selber in den Rennsulky. Als Erster war Livi Ohio H. M. im Prix d’Argentan (2350 Meter, 7000 Franken) an der Reihe. Welti bescherte dem fünfjährigen Wallach im Rücken des hohen Favoriten Hello d’Harcourt ein optimales Rennen. Den Sieg des Favoriten konnte er zwar nicht verhindern, aber die restlichen Gegner hielt Livi Ohio H.M sicher in Schach. Das ebenfalls mit 7000 Franken dotierte Rennen von Greyhound Boko verlief zunächst nach ähnlichem Muster. Auch mit ihm konnte Welti nach der Startphase in den Windschatten des Leaders schlüpfen. Als Greyhound Boko auf der Zielgeraden mit etwas Glück eine Lücke fand, überholte er das führende Pferd, wurde aber seinerseits am Schluss noch von einer Gegnerin abgefangen. Während Livi Ohio H.M. am Wettmarkt als zweiter Favorit gehandelt wurde, ging Greyhound Boko als Aussenseiter ins Rennen. (wib)

Fussball: Rüti im FVRZ-Cup gegen Uster

In der zweiten Runde des FVRZ-Cups kommt es mit Uster - Rüti zu einem Duell zweier Zweitliga-Spitzenteams. Die Spiele finden am Samstag, 18. September statt. (zo)

2. FVRZ-Cup-Runde (Partien mit regionaler Beteiligung): Oberglatt (4. Liga) - Dübendorf (2.), Knonau-M. (4.) - Pfäffikon (3.), Wetzikon (3.) - Diessenhofen (2.), Virtus Badolato (4.) - Elgg (4.), Altstetten (3.) - Volketswil (2.), Bäretswil (4.) - Oerlikon/Polizei (2.), Wollerau (3.) - Brüttisellen (2.), Russikon (4.) - Thayngen (3.), Hinwil (3.) - Seefeld (2.), Rüti (2.) - Uster (2.), Sporting Club Schaffhausen (4.) - Greifensee (2.).

Leichtathletik: Oberländer Marathon-Asse gemeinsam in Wien

Die «Kronen Zeitung» macht sich sich einen Spass daraus. «Abraham und Schlumpf? Da war doch was ... Nein, es geht nicht um Vader Abraham und die blaue Zipfelmützen-Bande, die ein Liedchen trällern», schreibt die österreichische Tageszeitung sichtlich um Unterhaltung bemüht über die Oberländer Marathon-Asse Tadesse Abraham und Fabienne Schlumpf. Nebst dem 39-jährigen vom LC Uster startet nämlich auch die Olympia-Zwölfte beim Wien Marathon vom 12. September. «Es wird mein erster grosser Städtemarathon sein», freut sich die Wetzikerin auf ihrer Instagram-Site. (zo)

Orientierungslauf: Wylenmann Fünfter an Jugend-EM

Leander Wylenmann hat sich bei seinem ersten internationalen Grossanlass auf Platz 5 klassiert. Der Hinwiler holte sich an der Jugend-EM im litauischen Vilnius damit über die Langdistanz ein Diplom. Daneben erreichte der 16-Jährige von der OL-Gruppe Pfäffikon die Plätze 9 (Sprint) und 11 mit der Staffel. (zo)

Motocross: Betschart belegt den 4. Rang

Franco Betschart hat beim Motocross in Linden (BE) in der Kategorie MX2 im Tagesklassement den 4. Platz belegt. Der Ustermer verpasste in beiden Läufen das Podest. Während er im 1. Rennen eine Aufholjagd zeigte und von Rang 11 sechs Plätze nach vorne stiess, belegte Betschart im 2. Rennen ebenfalls den 5. Rang. Diesen hatte er bereits ab der fünften Runde inne. In der Gesamtwertung liegt Betschart unmittelbar hinter dem deutlich führenden Westschweizer Valentin Guillod. Zwei Rennen stehen in der Schweizer Meisterschaft noch aus. (zo)

Mountainbike: Looser fährt beim Swiss Epic aufs Podest

Konny Looser hat das Swiss Epic zum dritten Mal auf dem Podest beendet. Nach zwei 2. Plätzen fuhr der Hinwiler Bikemarathonprofi bei der jüngsten Ausgabe des Mehretappen-Rennens im Bündnerland mit Teamkollege Sören Nissen (LUX) auf Rang 3. Den Sieg sicherten sich Nicola Rohrbach und Lukas Flückiger.  (zo)

Fussball: Uster mit Eishockey-Resultat eine Runde weiter

Für den FC Gossau ist der FVRZ-Cup bereits nach ersten Runde zu Ende. Die Oberländer mussten sich im Zweitliga-Duell gegen Wollishofen im Penaltyschiessen 3:5 geschlagen geben. Nach 90 Minuten war die Partie 1:1 gestanden. In einem weiteren Vergleich unter Zweitligisten war der FC Uster bereits in Torlaune und siegte spektakulär 8:4 in Meilen. Drittliga-Absteiger Weisslingen besiegte zwar Wallisellen 3:0, verlor allerdings nachträglich forfait. Böse unter die Räder kam dafür Kempttal. Der Drittliga-Neuling ging gegen das gleichklassige Bülach glatt 2:10 unter. Einen Glanztag erwischte Wetzikons Joel Mullarkey, der beim 5:2-Derbyerfolg über Wald vier Treffer beisteuerte. Erwartungsgemäss hoch siegte Interregio-Absteiger Rüti in Oetwil am See (9:0). Besonders daran: Sieben der neun Tore gingen auf das Konto von Neuverpflichtung Jens Saethre (4) sowie Edison Syla (3). Etwas ausgewogener verteilten sich die Pfäffiker Tore beim 8:2 über Blau Weiss Erlenbach. Joel Erismann, Timône Marques, Gino Mächler und Simon Steiner schnürten je einen Doppelpack. (zo)

FVRZ-Cup, 1. Runde (Partien mit regionaler Beteiligung): Meilen (2. Liga) - Uster (2.) 4:8. Fehraltorf (3.) - Urdorf (2.) 0:4. Kempttal (3.) - Bülach (3.) 2:10. Esperanza (5.) - Hinwil (3.) 0:4. Wald (3.) - Wetzikon (3.) 2:5. Racing Club (3,) - Volketswil (2.) 0:2. Hegi Winterthur (5.) - Egg-Mönchaltorf (4.) 5:1. Wülflingen (3.) - Brüttisellen-Dietlikon (2.) 0:3. Effretikon (3.) - Bassersdorf (2.) 0:3. Inter Club Zurigo (4.) - Greifensee (2.) 1:3. Glattal Dübendorf (4.) - Wiedikon (2.) 0:7. Bauma (4.) - Witikon (2.) 0:8. Oetwil am See (5.) - Rüti (2.) 0:9. Mönchaltorf-Egg (3.) - Dübendorf (2.) 2:6. Gossau (2.) - Wollishofen (2.) 3:5 n.P. Fällanden (3.) - Veltheim (2.) 1:4. Maur (4.) - Virtus Badolato (4.) 1:3. Weisslingen (4.) - Wallisellen (3.) 0:3 forfait. Rot Weiss Winikon (5.) - Russikon (4.) 1:3. Blau-Weiss Erlenbach (5.) - Pfäffikon (3.) 2:8.

Pferderennen: Pragelor siegt in Frankreich

Im westfranzösischen Le Lion d’Angers hat Pragelor ein über 4000 Meter führendes und mit 22 000 Euro dotiertes Jagdrennen gewonnen. Der achtjährige Wallach trägt die grün-roten Farben der Hinwilerin Margrit Egli.

Das Rennen verlief für Pragelor optimal. Vom erst 22-jährigen, aber bereits sehr erfahrenen Jockey Théo Chevillard hinter dem führenden Pferd an zweiter Stelle positioniert, übersprang er die Hindernisse sicher und gewandt. Nachdem er unterwegs keinen Meter zu viel galoppiert war, übernahm er im Schlussbogen das Kommando. Einmal an der Spitze vergrösserte er mit jedem Galoppsprung den Abstand auf die Konkurrenz. Im Ziel betrug sein Vorsprung auf den ersten Verfolger, den Favoriten Ecoute en Tête, komfortable zehn Längen.

Der Sieg in Le Lion d’Angers war bereits der neunte für den vielseitigen Pragelor, der in seiner Karriere bislang vier Flach-, drei Hürden- und zwei Jagdrennen gewonnen hat.

Trainiert wird Pragelor von Daniela Mele, einer Aargauerin, die in Frankreich einen Rennstall mit über 40 Pferden leitet.

Pferderennen: Hippie de Joma Zweiter

Nach fünf Saisonsiegen wurde Hippie de Joma in der «Coupe des 4 Ans», einem über 3000 Meter führenden Rennen für die Elite der vierjährigen Traber, als klarer Favorit gehandelt. Doch der von Joey Vignoni gesteuerte Wallach der Effretiker Ecurie Max Gordon musste sich mit Rang zwei begnügen. Während der ersten zwei Drittel des Rennens trabte Hippie de Joma im hinteren Teil des Feldes, ehe er auf der letzten Gegenseite mit einem sehenswerten Rush vom letzten auf den ersten Platz stürmte.

Mit einer erneuten Beschleunigung versuchte Joey Vignoni sich mit Hippie de Joma auf der Zielgeraden endgültig abzusetzen, doch Kueen Occagnes (Barbara Aebischer) heftete sich an seine Fersen. Weit vor dem Rest lieferten sich die zwei Pferde ein Duell um den Sieg, das Kueen Occagnes am Schluss für sich entscheiden konnte. Eine ansprechende Leistung zeigte einmal mehr auch Tobrouk de Payré. Der 14-Jährige Wallach des Fehraltorfers Roland Müller lief im Prix Ultra Petita (2400 Meter, 8000 Franken) auf Rang vier. (wib)

Leichtathletik: Dany Brand mit Saisonbestleistung

Der Rütner Dany Brand war beim internationalen Meeting in La Chaux-de-Fonds über 400 m Hürden der beste Schweizer. Brand entschied die zweite Serie mit Saisonbestleistung von 49,86 Sekunden zu seinen Gunsten. In der Gesamtwertung belegte der 25-jährige Oberländer damit den vierten Platz. Der Franzose Ludy Vaillant gewann in 48,80 Sekunden. (zo) 

Rad: Pulver glänzt in Dänemark mit Weltbestleistung

Nur zwei Wochen, nachdem Isabelle Pulver in Thun den 24h-Weltrekord «Outdoor-Track» aufstellte, hat die Wetzikerin am traditionellen 24-Stunden-Rennen Helnaes24 in Dänemark erneut eine starke Leistung abgeliefert. Mit gefahrenen 718 Kilometern gewann die Oberländer Ultracyclerin bei den Frauen deutlich. Kommt hinzu: Noch nie hat eine Frau weltweit in einem solchen Wettkampf so viele Kilometer absolviert.

Nur drei Männer fuhren auf dem welligen Kurs, bei dem eine Runde 34 km lang war, innerhalb der 24 Stunden weiter als sie. Viel fehlte allerdings nicht und Pulver wäre im Gesamtklassement auf dem Podest gewesen. Auf den zweitklassierten Jakob Olsen verlor Pulver lediglich 15 Kilometer. Klarer Sieger wurde Christoph Strasser. 

Triathlon: Platz 27 für Alissa König in Montreal

An dem im Eliminator-Format durchgeführten Wettkampf der WM-Serie in Montreal klassierte sich Alissa König  als beste Schweizerin auf Platz 27. Die Dürntnerin hatte sich die Final-Qualifikation im Hoffnungslauf gesichert. In der Mixed-Staffel erreichte König mit ihren drei Schweizer Teamkollegen den 5. Platz (zo)

Duathlon: Jens-Michael Gossauer holt SM-Gold

Der Bäretswiler Jens-Michael Gossauer hat sich den Schweizermeistertitel über die Sprintdistanz gesichert. Gossauer klassierte sich beim Rennen der Duathlon-Series in Seedorf (URI), in deren Rahmen die SM stattfand, auf dem zweiten Platz hinter dem nicht titelberechtigten Daan de Groot. Der Niederländer hatte sich gemeinsam mit Gossauer auf der ersten Laufstrecke abgesetzt. Das Duo kehrte nach der Radstrecke zusammen in die Wechselzone zurück, im zweiten Laufteil  gelang es De Groot dann, Gossauer zu distanzieren. (zo)
 

Schwingen: Giger sieg, Oberländer ohne Erfolg

Beim vom Thurgauer Samuel Giger gewonnenen Berkranzfest auf der Schwägalp blieben die Mitglieder des Schwingklubs Zürcher Oberland ohne Topresultat. Nicola Funk wurde mit zwei Siegen, zwei Remis und zwei Niederlagen 13. Remo Schnurrenberger verbuchte zwei Siege, ein Remis und drei Niederlagen und platzierte sich auf Rang fünfzehn. Fabian Kindlimann musste derweil wegen einer Blessur passen.

Festsieger Giger hatte im Spitzenduell des Anschwingens Schwingerkönig Christian Stucki bezwungen. Auch die weiteren Gegner hatten beim Zweikampf gegen den 23-Jährigen nur das Nachsehen. Im Schlussgang stellte sich Giger der Berner Michael Wiget in den Weg. Wiget versuchte einen Überraschungsangriff und wurde mit einem Konter, Kurzzug und anschliessender Bodenarbeit vom Thurgauer für sein Wagnis bestraft. Giger gewann den Schwägalpschwinget zum vierten Mal. Er knackte damit den Rekord von Arnold Forrer. (spo/sda)

Unihockey: Uster verpflichtet einen jungen Letten

Der UHC Uster hat zwei weitere Spieler mit NLA-Verträgen ausgestattet. Für die Ustermer spielt nächste Saison der 18-jährige Lette Daniels Anis, der wegen seines Studiums in die Schweiz kommt. Als potenzieller U21-Spieler belastet Anis, der in der vergangenen Saison in der höchsten lettischen Liga für Ulbroka in 26 Partien 26 Tore und 18 erzielte, das Ausländerkontingent nicht. Neben dem jungen Letten erhielt auch Eigengewächs Yanick Thalmann einen NLA-Kontrakt. (zo)
 

Pferderennen: Schneider siegt in Pardubice

Auf der Rennbahn im tschechischen Pardubice hat Carina Schneider mit dem familieneigenen Wallach Non Stop ein Cross-Country-Rennen gewonnen. Die Rennreiterin aus Wald hatte sich vorgenommen, sich in der über 4500 Meter und diverse Hindernisse führenden Prüfung möglichst lange aus allen Scharmützeln herauszuhalten und die Kräfte für den Schluss zu sparen. 

Diese Taktik ging perfekt auf. Nachdem Non Stop vorerst im hinteren Teil des Felds zu sehen war, wo er von Carina Schneider stets auf dem kürzesten Weg geritten wurde, verbesserte er im Verlauf des Rennens kontinuierlich seine Position. In der Endphase hatte Non Stop noch genügend Energie, um die verbliebenen Gegner auf die Plätze zu verweisen. 

Der Name Pardubice hat im Galopprennsport einen besonderen Klang, denn seit 1874 wird  dort eines der weltweit ­härtesten und berühmtesten Hindernisrennen ausgetragen. Die von ­Carina Schneider bestrit­tene Prüfung war einige Nummern kleiner. So betrug das Preisgeld nicht 5 Millionen, sondern 60 000 Kronen (rund 2500 Franken). (wib)

Squash: Merlo scheidet in Manchester früh aus

Für Cindy Merlo war beim mit 85000 Dollar dotierten Turnier in Manchester (GBR) schon in der Startrunde Endstation. Die in der Weltrangliste an 51. Stelle liegende Pfäffikerin unterlag Emily Whitlock deutlich 0:3. In den Sätzen zwei und drei gewann die Oberländerin gegen die Nummer 23 der Welt aus Wales zusammengezählt lediglich noch vier Punkte. (zo)  

Radquer: Kuhn gewinnt Urban Cyclocross

Kevin Kuhn hat den Urban Cyclocross in Zürich, der mit einem Knockout-Format ähnlich wie beim Skicross gefahren wurde, für sich entscheiden. Der Gibswiler blieb im Final fehlerfrei und setzte sich nach einem hart umkämpften Duell um den Sieg gegen Timon Rüegg durch. Bei den Frauen fuhr die Eggerin Lara Krähemann auf den 4. Platz. (zo)
 

Mountainbike: Vera Looser fährt knapp am Podest vorbei

Vera Looser aus Hinwil, die zuletzt an den Olympischen Spielen in Tokio das Strassenrennen bestritten hatte, verpasste beim Ironbike in Ischgl den Sprung aufs Podest nur knapp. Sie beendete das Mehretappen-Rennen in Österreich auf dem 4. Platz. Ihr Mann Konny Looser klassierte sich bei den Männern auf dem 15. Rang. (zo)

Leichtathletik: Wenk läuft im Wallis auf Rang 15

Der Bertschiker Stephan Wenk hat den prestigeträchtigen Berglauf Sierre–Zinal auf dem 15. Rang beendet. Der Oberländer verpasste dabei sein gestecktes Ziel von 2:40 Stunden um lediglich zwei Sekunden. «Ich wusste, es wird knapp», sagte Wenk, der mit der Leistung dennoch zufrieden war. Bei den Männern bewältigte der Spanier Kilian Jornet die 31 km mit den 2200 Höhenmetern am schnellsten, bei den Frauen siegte die Schweizerin Maude Mathys. (zo)

Pferderennen: Fünfter Saisonsieg für Hippie de Joma

In Avenches hat Hippie de Joma das über 2350 Meter führende und mit 7000 Franken dotierte Trabrennen Prix de Sablé-sur Sarthe gewonnen. Es war bereits der fünfte Saisonsieg für den vierjährigen Wallach der Effretiker Ecurie Max Gordon, der als klarer Favorit ins Rennen gegangen war.

Nachdem er zu Beginn kurz abgewartet hatte, ergriff Fahrer Joey Vignoni in der ersten Kurve die Initiative und übernahm mit Hippie de Joma das Kommando. Lange wurde das Gordon-Gespann in Ruhe gelassen. Erst vor der Schlusskurve erschien Diego Griff an seiner Seite und begann Druck auszuüben. Doch Hippie de Joma konterte den Angriff mit Leichtigkeit. Als er auf der Zielgeraden nochmals einen Gang hinaufschaltete, konnte ihm kein anderes Pferd folgen. Ohne sich zu überanstrengen, kreuzte er den Zielpfosten mit komfortablen fünf Längen Vorsprung.  

Acht Rennen hat Hippie de Joma 2021 bislang bestritten; fünf beendete er als Erster, in den restlichen drei belegte er Rang zwei. (wib)

Automobil: Apothéloz in Spa auf Rang 27

Das 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps, das grösste GT3-Rennen der Welt, endete für Julien Apotheloz mit dem 27. Rang. Der Gockhauser teilte sich den Porsche 911 GT3 R des Teams Allied mit dem Dänen Bastian Buus, dem Deutschen Lars Kern und dem Franzosen Arno Santamato.

Das Qualifying misslang dem Team mit Starplatz 47 (von 58 Autos) deutlich. Im Rennen aber steigerte sich das Quartett deutlich und liess sich auch von sintflutartigen Regenfällen in der letzten Rennstunde nicht aus dem Konzept bringen. Mit dem Resultat zeigte sich das Team zufrieden: «Unser Ziel war anzukommen, und das haben wir dank einem grossartigen Teameffort erreicht. Wir haben mehr erreicht als wir uns erträumt hatten.»

Schwingen: Nur Schnurrenberger holt einen Kranz

Am St. Galler Kantonalschwingfest in Kaltbrunn lief es aus Oberländer Sicht Roman Schnurrenberger am besten. Mit vier Siegen über Niklas Blaser, Ivo Schmuki, Fabian Ulmann und Ueli Bleiker sowie zwei Niederlagen gegen Marco Oettli und Roger Rychen holte sich der Sternenberger seinen zweiten Saisonkranz. Gian Maria Odermatt (Uster) und Fabian Kindlimann (Fischenthal) verpassen den Kranz um Haaresbreite.

Wenn Samuel Giger am Start steht, führt der Festsieg zurzeit immer über ihn. So auch am St. Galler Kantonalen: Nach einem Remis gegen Damian Ott verbuchte Giger lauter Siege und bodigte im Schlussgang auch seinen Klubkameraden Mario Schneider. (spo)

Pferderennen: Drei Podestplätze für Oberländer Traber

Einmal mehr spielten die Pferde aus Oberländer Rennställen auf der Trabrennbahn Avenches eine prominente Rolle. Das wertvollste Resultat gelang Hippie de Joma. Der vierjährige Wallach der Effretiker Ecurie Max Gordon belegte im Prix de Saint-Malo, in dem die besten drei- und vierjährigen Traber der Schweiz antraten, den zweiten Platz. Hippie de Joma dominierte die gleichaltrigen Gegner sicher, einzig der ein Jahr jüngere, 25 Meter vor ihm ins Rennen gegangene Impact de Colmine vermochte sich der Einholung zu entziehen. 

Rang zwei belegte auch Hippies Stallgefährte Gustavo de Joma, der im Prix des Sables-d’Olonne nur das Klassepferd Gwaii Haanas vor sich dulden musste. Gustavo de Joma ist von exemplarischer Regelmässigkeit. Bei seinen letzten zwanzig Starts war er 19 Mal Erster oder Zweiter und einmal Dritter. Beide Gordon-Traber wurden von Joey Vignoni gesteuert. 

Abgerundet wurde der Tag aus Oberländer Sicht durch den dritten Rang von Livi Ohio H.M. im Prix de Saint-Brieuc. Im Sulky des Fünfjährigen sass Marc Welti, sein Besitzer und Trainer aus Fällanden. (wib)

Leichtathletik: Wenk am Swissalpine in Davos Zweiter

Der Bertschiker Stephan Wenk hat den Swissalpine in Davos über 68 Kilometer und rund 2600 Höhenmeter auf dem 2. Rang beendet. Der Oberländer Trailläufer musste sich einzig dem Deutschen Benedikt Hoffmann geschlagen geben. Wenk verlor auf den Sieger, der einen Streckenrekord aufstellte, knapp sechs Minuten. (zo)

Fussball: Andi Hoti unterschreibt bis 2024

Andi Hoti (18) hat bei Inter Mailand den ersten Profivertrag bis ins Jahr 2024 unterzeichnet. Der ehemalige Junior des FC Volketswil war erst auf Anfang 2020 aus dem FCZ-Nachwuchs zum italienischen Grossklub gewechselt. Ein Profiteur beim Wechsel war auch der FCV. Hotis Stammklub erhielt als Anteil insgesamt 30'000 Franken Ausbildungsentschädigung nach dem Transfer. Bei Inter kam der Innenverteidiger bisher in der U19 regelmässig zum Einsatz. (zo)

Motocross: Franco Betschart schafft es aufs Podest

Franco Betschart hat beim dritten Rennen der MX2-Klasse in Chignolo Po (ITA) den dritten Platz 3 im Tagesklassement erreicht. Der Yamaha-Pilot aus Uster belegt in den über 17 Runden gehenden beiden Läufen die Ränge 3 und 4. Nicht zu bezwingen war Valentin Guillod, der beide Durchgänge für sich entschied. (zo)

Pferderennen: Tobrouk de Payré knapp geschlagen

Nachdem er im Juni den Prix de Vitesse souverän für sich entschieden hatte, verpasste Tobrouk de Payré im Prix d’Eté (2425 Meter, 15 000 Franken) als Zweiter einen weiteren GP-Sieg auf der Rennbahn Avenches nur knapp. Besitzer des 14-jährigen Traberwallachs ist der Fehraltorfer Roland Müller.

Lange waren die Pferde im Gänsemarsch unterwegs, bis sich in der Endphase das Feld über die ganze Bahnbreite auffächerte. Mitte der Zielgeraden trabten sechs Gespanne praktisch auf einer Linie. In der Folge vermochten sich in der Mitte zwei Schulter an Schulter kämpfende Pferde etwas abzusetzen. Es handelte sich um den am Toto klar favorisierten Cash des Caillons und Tobrouk de Payré. Der wie üblich vom Schweizer Meister Marc-André Bovay gesteuerte Tobrouk de Payré hatte eben einen kleinen Vorsprung errungen und schien auf dem Weg zum Sieg, als ganz aussen Direct Way angerauscht kam und im letzten Moment das innen kämpfende Duo noch abfing und auf die Plätze verwies.

Mit Dream Believer hatte Roland Müller auch im Rahmenprogramm einen Starter. Der achtjährige Wallach wurde im Prix de Grenade-sur-Garonne (2400 Meter, 7000 Franken) Vierter. (wib)

Mountainbike: Looser mit dem vierten Streich

Konny Looser hat zum vierten Mal in Folge die über 204 km führende Salzkammergut Trophy in Bad Goisern (AUT) für sich entschieden. Der Hinwiler erreichte das Ziel bei  garstigen Bedingungen in einer Zeit von 10:02:24 Stunden. Der 32-Jährige verwies dabei den aktuellen Ultra-Marathon-Europameister Philip Handl (AUT) und Jakob Hartmann (GER) auf die nächsten Plätze. «Krasser gehts endgültig nicht mehr. Die Wetterverhältnisse brachten wohl sämtliche Teilnehmer und das Material an die Grenzen des Erträglichen», sagte Looser. (zo)

Leichtathletik: Schlumpf nach Zusatzschlaufe auf Platz 21

Fabienne Schlumpf hat den Aargauer Lauf über 10,1 km in offiziellen 48:33 Minuten auf Platz 21 beendet. Platz und Zeit wirken irritierend. Nur: Tatsächlich bog die Wetzikerin klar in Führung liegend vor der Zielgeraden für eine weitere, dritte Runde vorzeitig ab. Für die 30-Jährige war es ein letzter Wettkampftest vor dem Olympia-Marathon vom 7. August. Siegerin des Rennens wurde so Martina Strähl in 34:40 Minuten. Die Solothurnerin wird genauso wie Schlumpf in Tokio den Marathon bestreiten. (zo)

Reiten: Grand-Prix-Sieg von Martin Fuchs

Martin Fuchs hat an dem mit 500'000 Euro dotierten Grand Prix des Fünfsterne-CSI im französischen Dinard triumphiert. Der Bietenholzer setzte sich auf dem Holsteiner-Wallach Conner 70 in der Prüfung mit Stechen dank der besten Zeit vor dem Iren Denis Lynch und dem Deutschen Christian Ahlmann durch. Fünf Reiter absolvierten den Normalparcours und das Stechen ohne Fehler. Olympiasieger Steve Guerdat auf Maddox musste sich neun Punkte notieren lassen. (sda)

Squash: Steinmann an der WM out

An den Squashweltmeisterschaften in Chicago war für den Dübendorfer Dimitri Steinmann in der 2. Runde Endstation. Der an Position 55 der Weltrangliste liegende Glattaler musste sich gegen die ehemalige Nummer 4 der Welt, den Kolumbianer Miguel Rodriguez, beugen. Steinmann verlor in drei Sätzen (9:11, 7:11,4:11). (zo)

Squash: Steinmann weiter, Merlo ausgeschieden

An den Squash-Weltmeisterschaften in Chicago hat der Dübendorfer Dimitri Steinmann die Startrunde überstanden. Die Nummer 55 der Welt bezwang den um zehn Positionen besser klassierten US-Amerikaner Todd Harrity in vier Sätzen (11:8 , 7:11, 11:7, 11:6). Steinmann trifft in der nächsten Runde auf den Kolumbianer Miguel Rodriguez (11). Vorbei ist derweil die WM für die Pfäffikerin Cindy Merlo (51). Sie unterlag der in der Weltrangliste erheblich weiter vorne klassierten Olivia Clyne (USA/13) in drei klaren Sätzen 3:11, 6:11, 5:11. (zo) 

Motocross: Betschart in Cossonay knapp neben dem Podest

Der Ustermer Franco Betschart hat beim Motocross in Cossonay im Tagesklassement der Kategorie MX2 den 4. Platz belegt. Betschart klassierte sich im ersten Lauf als Fünfter, das zweite Rennen beendete er um einen Rang besser als Vierter. In der Gesamtwertung liegt Betschart hinter dem Führenden Valentin Guillod auf dem 2. Platz. (zo)

Eishockey: Dübendorf startet mit einem Heimspiel

Die höchste Amateurliga MSL startet am 18. September mit zwölf Teams in ihre fünfte Saison. Da es in der Vorsaison aufgrund des Saisonabbruchs weder einen Auf- noch einen Absteiger gab, treten dieselben zwölf Teams wie im Vorjahr auch zur Saison 2021/22 an. Der EHC Dübendorf startet mit einem Heimspiel gegen Huttwil und beendet die Qualifikation dann am 16. Februar auswärts in Arosa. Die Playoffs und die Abstiegsrunde beginnen drei Tage später am 19. Februar. (zo)

Leichtathletik: Wenk siegt am Rheinquelle-Trail

Stephan Wenk hat den Rheinquelle-Trail in Sedrun deutlich für sich entschieden. Der Bertschiker Bergläufer brauchte für die 40,6 Kilometer lange Hauptstrecke 4:51,35 Stunden. Auf den zweitklassierten Simon Schäppi erlief sich Wenk einen Vorsprung von über 22 Minuten, den Dritten Manuel Sprenger liess er bereits über 45 Minuten hinter sich. (zo) 
 

Unihockey: Uster verpflichtet Trio

Der UHC Uster hat drei Zuzüge vermeldet. Nachdem sie sich in Probetrainings beim NLA-Klub aufgedrängt hatten, erhielten Nico Sutter (Floorball Thurgau/NLB), Jens Homberger (Bassersdorf-Nürensdorf/1. Liga) und Lukas Deola (Kloten-Dietlikon Jets/NLB) jeweils Verträge für die nächste Saison. (zo) 

Rad: Krähemann fährt Giro zu Ende

Die 20-jährige Eggerin Lara Krähemann hat den Giro d`Italia der Frauen auf Platz 89 beendet. Im Klassement der jungen Fahrerinnen belegte die für das italienische Team Born To Win G20 Ambedo fahrende Oberländerin den 26. Platz. Der Gesamtsieg bei einem der prestigeträchtigsten Frauenrennen ging an die Niederländerin Anna van der Breggen. (zo)

Leichtathletik: Wernli mit der Staffel EM-Achte

Lena Wernli war Teil des 400-m-Staffel-Teams, welches an der U23-EM im estnischen Tallinn einen U23-Rekord von 3:34,14 Minuten erzielte, und damit den achten Platz erreichte. Die Laupnerin kam allerdings nur im Vorlauf (3:35,76) zum Einsatz. Im Einzelrennen über 400 m Hürden war sie als Siebte ihrer Serie nach dem Vorlauf ausgeschieden.

Die in Uster trainierende Seeländerin Joceline Wind schaffte es derweil im 1500-m-Final in 4:19.57 Minuten auf den zehnten Platz. Sie konnte damit allerdings nicht mehr an ihre Vorlaufzeit (4:16.22) anknüpfen. (zo)

Reiten: Oberländerinnen starten an Voltige-WM

Céline Hofstetter (Uster) und Marina Mohar (Gutenswil) sind für die Voltige-Weltmeisterschaft vom 23. bis 29. August in Budapest (HUN) im Einzel nominiert worden. Bereits vom 28. Juli bis zum 1. August findet die Junioren-WM in Le Mans (FRA) statt. Im Einzel ist Leonie Linsbichler (Volketswil) am Start. Als Reserve selektioniert wurde Noemi Licci (Bisikon). Alle Voltigierinnen reiten mit For Ever du Chalet CH und werden von der Volketswilerin Simone Aebi longiert. Im Team-Wettbewerb tritt die Gruppe Tösstal mit Londontime an. (zo)

Reiten: Fehlerfreier Fuchs an Fünfsterne-CSI

Beim Fünfsterne-CSI im französischen Chantilly blieb Martin Fuchs mit Conner in der mit 51'100 Euro dotierten Hauptprüfung fehlerfrei und erreichte damit den dritten Platz. Der Bietenholzer verlor dabei 3,46 Sekunden auf Sieger Steve Guerdat. Zweiter wurde der Einheimische Julien Gonin. (zo)

Fussball: Harte Cup-Brocken für Uster und Gossau

Für den FC Uster und FC Gossau wird bereits die erste Runde des FVRZ-Cups kein Zuckerschlecken. Der FCU muss zu Zweitliga-Aufsteiger Meilen, Gossau empfängt das gleichklassige Wollishofen. Daneben kommt es mit Mönchaltorf - Dübendorf, Wald - Wetzikon, Maur - Virtus Badolato und Winikon - Russikon zu vier weiteren Duellen zwischen Klubs aus der Region. (zo)

Die Partien mit regionaler Beteiligung: Gossau (2. Liga) - Wollishofen (2.). Meilen (2.) - Uster (2.). Effretikon (3.) - Bassersdorf (2.). Wülflingen (3.) - Brüttisellen-Dietlikon (2.). Fällanden (3.) - Veltheim (2.). Fehraltorf (3.) - Urdorf (2.). Mönchaltorf (3.) - Dübendorf (2.). Racing Club (3.) - Volketswil (2.). Bauma (4.) - Witikon (2.). Glattal Dübendorf (4.) - Wiedikon (2.). Inter Club Zurigo (4.) - Greifensee (2.). Oetwil am See (5.) - Rüti (2.). Kempttal (3.) - Bülach (3.). Wald (3.) - Wetzikon (3.). Weisslingen (4.) - Wallisellen (3.). Esperanza (5.) - Hinwil (3.). Maur (4.) - Virtus Badolato (4.). Rot Weiss Winikon (5.) - Russikon (4.). - Die 1. Runde ist am 21./22. August terminiert.

Fussball: Gruppeneinteilung in den unteren Ligen

Der Fussballverband der Region Zürich hat die provisorischen Gruppeneinteilung zur Saison 2021/22 veröffentlicht. Aus Oberländer Sicht sind die Gruppe 2 der 2. Liga – in der die Hälfte aller Teams aus dem unmittelbaren Einzugsgebiet kommen – und die Gruppe 6 der 3. Liga besonders attraktiv. In letzterer Gruppe sind es sogar 8 von 12 Teams.

2. Liga, Gruppe 2: Bassersdorf, Brüttisellen-Dietlikon, Diessenhofen, Dübendorf, Gossau, Greifensee, Phönix Seen, Rüti, FC Schaffhausen 2, Töss, Uster, Veltheim, Volketswil, Wiesendangen. – 3. Liga, Gruppe 3: Embrach 2, Fällanden, Herrliberg 2, Höngg 2, Küsnacht, Racing Club, Schwamendingen, Seefeld 2, Unterstrass 2, Wallisellen, Witikon 2, Zürich-Affoltern. – 3. Liga, Gruppe 4: Bülach, Effretikon, Eisenbahner SV, Glattbrugg, Glattfelden, Kempttal, Kloten, Niederweningen, Rafzerfeld, Räterschen, Rümlang, Wetzikon 2. – 3. Liga, Gruppe 6: Fehraltorf, Herrliberg, Hinwil, Männedorf, Mönchaltorf, Pfäffikon, Rüti 2, Stäfa, Uster 2, Wald, Wetzikon, Zollikon.

Leichtathletik: Wernli startet an der U23-EM

Die Laupnerin Lena Wernli ist für die U23-EM in Tallinn (8. bis 11. Juli) selektioniert worden. In Estland startet die Oberländerin als eine von drei Schweizerinnen über 400 m Hürden. 44 Athletinnen und Athleten hat Swiss Athletics für die U23-EM aufgeboten – so viele wie noch nie. Die U23-Europameisterschaften sind für den Schweizer Verband jeweils ein Anlass von grosser Bedeutung, bietet er den Teilnehmenden doch die letzte Chance, sich vor dem Übertritt zu den Aktiven an einem internationalen Grossanlass ihrer Altersklasse zu behaupten. (zo)

Motocross: Betschart Vierter in Frauenfeld

Franco Betschart hat beim Motocross Frauenfeld in der MX2-Klasse das Podest mit Platz 4 knapp verpasst. Der Ustermer, der im freien Training die Bestzeit erzielt hatte, zeigte dabei im 1. Lauf die Aufholjagd des Tages. Betschart arbeitete sich innerhalb der 16 Runden von Platz 31 immerhin noch auf den 10. Rang vor. Den 2. Lauf beendete der Yahama-Pilot auf dem 2. Rang hinter Valentin Guillod, der auch im Tagesklassement obenaus schwang. In der Gesamtwertung liegt Betschart nach zwei von sieben Rennen auf dem 3. Rang. (zo)

Judo: Delia Vetterli überrascht in Portugal

Beim Junioren-Europacup in Coimbra sicherte sich die Ustermerin Delia Vetterli in der Kategorie bis 70 kg die Bronzemedaille. Die 19-Jährige schaffte nach einem Freilos und einem Sieg den Einzug in die Viertelfinals, wo sie die einzige Niederlage hinnehmen musste. Über den Hoffnungslauf konnte sich Vetterli für das kleine Final qualifizieren und dabei die portugiesische Lokalmatadorin Tais Pina mit voller Punktzahl besiegen. Für den zweiten Höhepunkt im 12-köpfigen Schweizer Aufgebot war die Bernerin Olivia Gertsch (bis 57 kg) besorgt, die ebenso Bronze holte. (zo)

Duathlon: Possberg holt Junioren-EM-Gold

Vanessa Possberg hat im rumänischen Targu Mures ihren bisher grössten Erfolg der Karriere realisiert. Die 17-jährige Fehraltorferin wurde in Siebenbürgen Duathlon-Junioren-Europameisterin. Possberg absolvierte die zwei Laufstrecken (4 und 2,5 km) sowie die 20 km auf dem Velo am schnellsten, wobei sie die zweitplatzierte Monika Bartol aus Slowenien um über eineinhalb Minuten distanzierte. (zo)

Mountainbike: Schnelle Lara Liehner an Jugend-EM

EM-Silber für Lara Liehner (15) im Aostatal in Italien. Schneller als die Ottiker Mountainbikerin war in der U17-Konkurrenz einzig Kollegin Sirin Städler, die ihr 1:06 Minuten abnahm. Liehner steckte dabei sogar noch einen Sturz weg und konnte die drittplatzierte Österreicherin Eva Herzog klar distanzieren. (zo)

Mountainbike: Loosers siegen in Uster

Das zweite Rennen der MTB Race Series wurde vom Hinwiler Ehepaar Looser dominiert. In Uster gewann bei den Männern Konny Looser mit über zwei Minuten Vorsprung auf Roman Lauener, der seine Führung in der Gesamtwertung damit allerdings festigen konnte. Der Thurgauer hatte das Auftaktrennen in Hittnau vor Wochenfrist gewonnen, wo Konny Looser nicht am Start war. Vera Looser setzte sich bei den Frauen ebenso deutlich vor der Fehraltorferin Nicole Hanselmann durch und feierte nach dem Auftaktsieg in Hittnau den zweiten Vollerfolg in Serie.

Einen Oberländer Sieger gab es auch in der Kategorie ohne Lizenz «For All»: Hier setzte sich Kevin Tschümperlin durch – der ehemalige Supermoto-Pilot aus Hadlikon gewann 20 Sekunden vor Lukas Bisig (Richterswil) und übernahm in der Gesamtwertung die Führung.

Schwimmen: SC Uster Wallisellen im Medaillenrausch

Der SC Uster Wallisellen war an der Sommer-SM in Basel der erfolgreichste Verein. 13 Meistertitel sowie je 8 Silber- und Bronzemedaillen war die stolze Ausbeute des SCUW im 50-m-Becken. Dahinter folgten Lausanne Natation (9/9/6) und St. Gallen Wittenbach (6/3/2). Die SCUW-Österreicherin Lena Kreundl war gleich bei sechs Goldmedaillen, drei davon in der Staffel, beteiligt. Bei den Männern konnte sich Fabian Kempf über drei Siege freuen. (zo)

Die Gold-Medaillengewinnerinnen und -gewinner des SC Uster Wallisellen (SCUW)
Männer.
200 m Crawl: Andrea Mozzini Vellen. – 100 m Rücken: Fabian Kempf. – 200 m Rücken: Kempf. – 100 m Delfin: Tamas Terner. – 4x200 m Crawl: SCUW (Terner, Kempf, Christoph Meier, Mozzini Vellen).
Frauen. 100 m Crawl: Lena Kreundl. – 400 m Crawl: Vanna Djakovic. – 50 m Brust: Sara Staudinger. – 100 m Brust: Kreundl. – 100 m Delfin: Kreundl. – 4x100 m Crawl: SCUW (Svenja Stoffel, Alisa Stoffel, Djakovic, Kreundl). – 4x200 m Crawl: SCUW (Alisa Stoffel, Djakovic, Svenja Stoffel, Kreundl). – 4x100 m Lagen: SCUW (Alisa Stoffel, Kreundl, Svenja Stoffel, Miriam Wolfrum).

Automobil: Apothéloz fehlte die Pace

Kein Glück beim Sprint-Debüt für Julien Apothéloz: Der Gockhauser Rennfahrer beendete die beiden Rennläufe in Misano am Wochenende auf den Rängen 20 und 26. Apothéloz, der ursprünglich in der Rennserie «GT World Challenge Europe» lediglich die fünf Langstreckenrennen bestreiten sollte, erhielt von seinem Team Allied-Racing nun auch eine Startmöglichkeit in den Sprintrennen derselben Serie. Dort teilt er sich das Cockpit des Porsche 911 GT3 mit dem erfahrenen Porsche-Werkspiloten Klaus Bachler aus Österreich. Beim Debüt in Misano fehlte dem Duo, das jeweils vom 27. Startplatz aus ins Rennen ging, noch die Rennpace. Im engen Feld, wo wenige Hundertstelsekunden gleich mehrere Ränge ausmachen können, ist für Apothéloz und Bachler aber in den kommenden Rennen noch einiges möglich.

Reiten: Fuchs bereits in Olympia-Form

Die Schweizer Springreiter untermauerten die Medaillen-Ambitionen für die Olympischen Spiele in Tokio. Der Bietenholzer Martin Fuchs erreichte mit Clooney bei dem mit einer halben Million Euro dotierten Grand Prix im britischen Windsor Platz 3. Noch besser war Steve Guerdat, der mit Venard de Cerisy Rang 2 belegte. Den Schweizer Triumph verhinderte der Einheimische Ben Maher auf Explosion. (sda/zo)

Leichtathletik: Wenk beim Marathon du Mont-Blanc auf Platz 13

Foto: Golden-Trail-Series/Martina Valmassoi

Unterwegs in prächtiger Umgebung: Stephan Wenk am Marathon du Mont-Blanc. (Foto: Golden-Trail-Series/Martina Valmassoi)

Stephan Wenk hat beim zweiten Lauf der Golden-Trail-Series die Top Ten knapp verpasst. Der Bertschiker Bergläufer belegte beim Marathon du Mont-Blanc in Chamonix den 13. Platz. Der Oberländer sprach nach dem Rennen, das über 2600 Höhenmeter aufweist, von einer soliden Leistung. Er bedauerte zugleich: «Ich hätte mir gewünscht, noch etwas mehr im Tank zu haben, lagen die Top Ten doch in Reichweite.» Auf den Franzosen Simon Gosselin auf Platz 10 verlor Wenk etwas weniger als zweieinhalb Minuten. Der Norweger Stian Angermund gewann souverän. (zo)

Schwingen: Junge Oberländer ohne Kränze

Die zwei jungen Athleten des Schwingklubs Zürcher Oberland – Roman Bucher und Arjuna Fuster (jeweils Jahrgang 2003) – beendeten das Appenzeller Kanontalschwingfest in Urnäsch im geteilten 13. Rang. Bucher und Fuster verpassten damit den Kranzgewinn. Der Wetziker Bucher verbuchte drei Siege, ein Remis und zwei Niederlagen. Fuster aus Bubikon konnte ebenfalls drei Kämpfe für sich entscheiden und musste dreimal als Verlierer vom Platz.

Festsieger wurde der erst 18-jährige Toggenburger Werner Schlegel, der bereits an den ersten U20-Schwingfesten auf sich aufmerksam gemacht hatte. Er gewann in Urnäsch alle seine sechs Kämpfe. Im Schlussgang bezwang Schlegel den Appenzeller Dominik Schmid. Nicht nach Plan läuft es derweil Routinier Arnold Forrer (42). Nachdem er beim Schaffhauser Kantonalschwingfest den Kranz verpasst hatte, musste er den Wettkampf in Urnäsch nach drei Kämpfen verletzungsbedingt aufgeben. (spo)

Fussball: Effretiker Frauen verlieren regionalen Cup-Final

Die Frauen des FC Effretikon haben den Sieg im FVRZ-Cup verpasst. Die Oberländerinnen verloren den Final auf dem Eselriet vor knapp 300 Zuschauerinnen und Zuschauer gegen Zürisee United knapp 2:3. Die Oberländerinnen erwischten im Zweitliga-Duell einen Fehlstart und gerieten schon nach neun Minuten in Rückstand. Kurz nach der Pause kassierte der FCE das vorentscheidende 1:3, nachdem er in der 42. Minute den Anschluss geschafft hatte. Zu mehr als dem 2:3 in der Schlussphase reichte es den Effretikerinnen nicht mehr.

Der Cupsieger bei den Männern heisst derweil FC Unterstrass. Der Zürcher Quartierverein aus der 2. Liga bezwang im Final den Unterklassigen Veltheim (3.) dank zwei späten Toren (90./95.) knapp 2:1. (zo)

Klettern: Späte holt SM-Silber

Jara Späte aus Wolfhausen hat an den Schweizermeisterschaften im Speedklettern in Villars die Silbermedaille gewonnen. Die 23-jährige Oberländerin musste sich einzig Sofya Yokoyama (Rolle) beugen. Titelverteidigerin Petra Klingler, die sich auf Olympia vorbereitet, verzichtete auf einen Start. (zo)

Leichtathletik: LCD-Athlet Hussein für Olympia selektioniert

Kariem Hussein vom LC Dübendorf ist einer von 27 Leichtathletinnen und Leichtathleten, die neu für die Olympischen Spiele in Tokio selektioniert worden sind. Der Europameister über 400 m Hürden von 2014 verfügt bereits über Olympia-Erfahrung. Der 32-jährige Ostschweizer, der erst seit dieser Saison für den Glattaler Verein antritt, nahm bereits an den Sommerspielen 2016 in Rio teil. In Brasilien schied Hussein aufgrund einer Verletzung aber schon in den Vorläufen aus. (zo)

Handball: Kündig und Kähr gewinnen Preise

An den 10. Swiss Handball Awards in Winterthur wurde die Wetzikerin Kerstin Kündig zur besten Schweizer Spielerin des Jahres gewählt. Die in der höchsten deutschen Liga beim Thüringer HC engagierte Oberländerin hatte die Auszeichnung bereits im Vorjahr erhalten. Die Gockhauserin Charlotte Kähr gewann den Preis der wertvollsten Spielerin der obersten Schweizer Frauenliga. Die 19-jährige Nationalspielerin war mit dem LK Zug sowohl Meister als auch Cupsieger geworden. Kähr wechselt auf nächste Saison hin zum Buxtehuder in die Frauen-Bundesliga. (zo)

Concours Complet: Zwei SM-Medaillen für Minder

Nadja Minder aus Horben bei Illnau hatte in Avenches gleich zweimal Grund, sich zu freuen. Die Oberländerin verteidigte in der Westschweiz nicht nur ihren Schweizermeistertitel bei den Jungen Reitern, sie stand auch bei der Elite-SM auf dem Podest. Minder klassierte sich mit ihrem Pferd Toblerone hinter Sieger Robin Godel und Felix Vogg auf dem 3. Platz. Die 21-Jährige lag nach der Dressur auf dem 7. Platz, stiess im Cross aber auf den 3. Rang vor, den sie danach im Springen verteidigte. In diesem hatte sie lediglich einen Abwurf in der dreifachen Kombination zu verzeichnen.

Bei den Jungen Reitern trat Minder derweil mit Aquila an. Nach dem dritten Zwischenrang in der Dressur gelang der Vielseitigkeitsreiterin das Cross fehlerfrei und innerhalb der Idealzeit, womit sich die Illnauerin die Führung schnappte, die sie danach im Springen nicht mehr hergab. (zo) 

Leichtathletik: Saisonbestleistung von Brand

Dany Brand ist am Meeting Spitzenleichtathletik Luzern über 400 m Hürden auf den 5. Platz gelaufen. Dem Rütner gelang in 50,20 Sekunden eine Saisonbestleistung. Brand setzte seinen Aufwärtstrend der letzten Rennen damit in Luzern fort. Er verpasste es bei seiner letzten Gelegenheit allerdings erneut, die Olympia-Limite (48,90) zu unterbieten. Ob er allenfalls via internationalem Ranking einen der 40 Startplätze in Tokio erhält, ist offen. In derselben Disziplin die Olympia-Limite unterboten hat derweil Kariem Hussein, der seit dieser Saison für den LC Dübendorf antritt. (zo) 

Supermoto: Züger fährt in Hoch-Ybrig aufs Podest

Der Walder Stephan Züger hat bei den Rennen in Hoch-Ybrig überzeugende Leistungen abgeliefert. Der erfahrene Yahama-Pilot beendete beide Läufe der Prestige-Klasse jeweils auf dem 2. Platz, dieselbe Rangierung erreichte er auch im Tagesklassement. Der Oberländer bestätigte damit den guten Eindruck, den er als Schnellster der Qualifikation hinterlassen hatte. Züger musste sich einzig Yannick Bärtschi beugen, der beide Rennen für sich entschied. Im ersten Lauf lag der Fahrer aus Einsiedeln ab der 4. Runde ganz vorne und liess sich nicht mehr verdrängen, im zweiten Lauf übernahm er von Anfang an die Spitze. 

Fünf der bisher acht Rennen der Saison hat Bärtschi für sich entschieden, er führt die Prestige-Gesamtwertung an. Züger liegt in dieser nach vier von neun Rennwochenenden auf dem 3. Platz. Fünf Ränge hinter ihm ist der zweite Oberländer klassiert, Alex Zanetta aus Tann. In Hoch-Ybrig wurde der 27-Jährige nach einem guten 6. Platz im ersten Lauf im zweiten Rennen Neunter, wobei er zwischenzeitlich erheblich weiter hinten lag. (zo)

Kunstturnen: Eisenegger holt SM-Bronze

Nach einem zweijährigen Corona-bedingten Unterbruch fanden im bernischen Kirchberg die Schweizer Meisterschaften wieder statt. Positiv zu überraschen vermochte hierbei insbesondere die zum erweiterten Nationalkader zählende Martina Eisenegger (TV Rüti), die am Stufenbarren 11,950 Punkte erreichte und damit mit Bronze belohnt wurde. Besser als die 16-jährige Grüningerin an diesem Gerät waren einzig Giulia Steingruber (Gossau SG, 13,200) und Lou Steffen (Lancy, 12,950). Steingruber, die 2016 in Rio Olympia-Bronze holte, entschied auch den Mehrkampf mit beachtlichen 47,850 Punkten für sich. Für die Bertschiker Nationalteam-Kollegin Stefanie Siegenthaler reichte es zu Platz 5 (46,100). Martina Eisenegger reihte sich mit 43,950 Punkten im siebten Rang ein. (zo)

Schwingen: Nicola Funk überzeugt in Näfels

Nicola Funk hat am Glarner-Bündner-Kantonalschwingfest in Näfels eine starke Leistung gezeigt. Der 22-jährige Hinwiler vom Schwingklub Zürcher Oberland beendete das Fest im 3. Rang und holte damit seinen insgesamt vierten Kranz. Nach einem Gestellten zum Auftakt gewann Funk vier der nächsten fünf Kämpfe, darunter auch jenen gegen Teilverbandskranzschwinger Tobias Riget. Einzig Eidgenosse Roger Rychen war zu stark für den Oberländer. 

Rychen stand danach im Schlussgang, wurde von seinem Gegner Domenic Schneider allerdings bereits im ersten Zug überlistet. Der Thurgauer Schneider war in der Woche zuvor auch am Schaffhauser Kantonalfest im Schlussgang gestanden. In Thayngen aber hatte er gegen Samuel Giger den Kürzeren gezogen. (zo)

Schwimmen: Bronze für Ugolkova an Olympia-Hauptprobe

Maria Ugolkova hat Selbstvertrauen für die Olympischen Spiele in Tokio getankt. Am Settecolli-Meeting in Rom, der Hauptprobe für den Saisonhöhepunkt in Japan, gewann die Athletin des SC Uster Wallisellen in ihrer Paradedisziplin über 200  m Lagen die Bronzeme­daille. Ugolkova klassierte sich wenige Hundertstelsekunden hinter Weltrekordhalterin Ka­tinka Hosszu aus Ungarn in 2:11,87 Minuten. Damit war die SCUW-Schwimmerin nur eine Sekunde langsamer als an der EM vor einem Monat. Den Sieg sicherte sich die Italienerin Sara Francheschi. (zo)

Mountainbike: Liehner fährt am  Swiss Cup auf Platz 17

Bei der vierten Station des Swiss Cups in Savognin erreichte Annika Liehner in ­einem starken Elitefeld den 17. Rang. Die 18-jährige Ottikerin verlor rund 12 Minuten auf Kate Courtney, die amerikanische Weltmeisterin im Cross Country von 2018. (zo)

Moderner Fünfkampf: Lea Egloff gewinnt  SM-Silber

An den Schweizer Meisterschaften in Bern erreichte Lea Egloff mit 1339 Punkten den zweiten Platz. Die Athletin des Leistungszen­trums Uster musste sich dabei einzig von der Bernerin Anna Jurt geschlagen geben (1364). (zo)

Fussball: Pinthus gelingt Debüt in Champions League

Erster Einsatz für Anthony Pinthus in der asiatischen Champions League. Zum Start der Gruppenphase erreichte das philippinische Team United City FC mit dem Hinwiler im Tor ein 1:1 gegen den chinesischen Vertreter Beijing Guoan. (zo)

Pferderennen: Tobrouk de Payré – auch im Alter noch schnell

Im für ein Rennpferd hohen Alter von 14 Jahren hat Tobrouk de Payré in Avenches den über eine Meile (1609 Meter) führenden und mit 12 000 Franken dotierten Prix de Vitesse gewonnen. Besitzer des Siegers ist der Fehraltorfer Roland Müller. Zu Beginn der Zielgeraden noch Vierter, sprintete Tobrouk de Payré in der Folge zu einem sicheren Sieg. Der Fuchswallach hatte das gleiche Rennen bereits 2019 für sich entschieden und dabei mit einer Kilometerzeit von 1:11,3 den noch heute gültigen Bahnrekord aufgestellt.

Im Sulky von Tobrouk de Payré sass Schweizer Meister Marc-André Bovay, der später auch noch für einen Sieg der Effretiker Ecurie Max Gordon sorgte. Mit Hippie de Joma gewann er den Prix du Lac de Neuchâtel überlegen mit sechs Längen Vorsprung. 

Abgerundet wurde das aus Oberländer Sicht höchst erfolgreich verlaufende Meeting durch einen weiteren, den siebenten Saisonsieg von Carina Schneider. Mit dem 19:1-Aussenseiter Alacon triumphierte die Walder Rennreiterin im Prix du Lac de Morat (9000 Franken), einem über 2150 Meter führenden Flachrennen. (wib)

Leichtathletik: Nägeli SM-Zweite über 1500 m

An den Schweizer Meisterschaften in Langenthal erreichte Lilly Nägeli über 1500 m mit einer persönlichen Bestleistung von 4:22,45 den zweiten Platz. Die 18-jährige vom LC Uster musste sich einzig von ihrer Trainingskollegin Joceline Wind geschlagen geben. Noch bis eine Runde vor Schluss waren die Spitzenläuferinnen eng beisammen gelegen. Dann eröffnete sich für die Bielerin nach einem Antritt eine kleine Lücke. Ähnlich wie an der Hallen-SM in Magglingen, wo sie sich erstmals in ihrer Karriere einen Schweizer Meistertitel sicherte (ebenfalls 1500 m), zog Wind bis ins Ziel durch und schlug schliesslich nach 4:21,46 Minuten an.  Am Podest vorbei schrammte über 400 m Lena Wernli. Die Laupnerin erreichte mit einer Saisonbestzeit von 54,80 Sekunden den vierten Platz. (zo)

Fussball: Honegger fällt mit Knieverletzung aus

Natascha Honegger musste sich aufgrund eines Knorpelschadens im Knie einer Arthroskopie unterziehen. «Ich bin recht zuversichtlich, dass ich in vier bis sechs Wochen wieder fit bin», sagte die Greifenseer Torfrau, die in diesem Frühling zu Corinthinas in die Heimat ihrer Mutter gewechselt war. Honegger erhofft sich dadurch ihre Stellung im brasilianischen Nationalteam zu verbessern. (zo)

BMX: Marquart als Medaillen-Hoffnung an die EM

Simon Marquart startet als einziger Elite-Athlet an den Europameisterschaften im belgischen Zolder vom 9. bis 11. Juli. Der aus Mönchaltorf stammende und mittlerweile in der Westschweiz lebende BMX-Profi zählt zum Kreis der Medaillenkandidaten. Das Olympia-Ticket hatte sich Marquart unlängst mit seinem ersten Weltcup-Sieg in Verona gesichert. (zo)

Fussball: Greifensee scheitert im Halbfinal

Zweitligist FC Greifensee hat den Sprung in den FVRZ-Cupfinal verpasst. Die Greifenseer verloren im Halbfinal auswärts gegen den FC Unterstrass 0:2. Um Kräfte für die letzte Meisterschaftsrunde zu schonen – Greifensee hat den Ligaerhalt noch nicht auf sicher – trat der FCG mit einer verstärkten B-Elf an. Den Gästen fehlten so die Mittel, um den Zürcher Quartierklub zu fordern. Kurz vor Ablauf der ersten halben Stunde geriet Greifensee in Rückstand, in der 62. Minute kassierten die Greifenseer das 0:2. Der Heimklub kam danach zu weiteren Möglichkeiten, vergab sie allerdings allesamt. Im Final trifft Unterstrass auf Drittligist Veltheim, der Seefeld (2.) 6:2 bezwang. (zo)

Pferderennen: Zwei Siege für Oberländer Traber

Vier Trabfahren standen in Avenches auf dem Programm. Dank Volpone d’Argentan und Gustavo de Joma gab es zwei Oberländer Siege. Volpone d’Argentan gehört der Sulzbacherin Hedy Schlatter, Gustavo de Joma vertritt die Effretiker Ecurie Max Gordon. 

Den Anfang machte Volpone d’Argentan im über 3000 Meter führenden Prix de Bordeaux, dem Rennen der Elite. Nach dem Start übernahm Favorit Doum Jenilou das Kommando, Volpone d’Argentan war in dessen Rücken zu sehen. Dort blieb Hedy Schlatters zwölfjähriger Wallach, ehe er auf der Zielgeraden den Windschatten verliess und den Favoriten erfolgreich attackierte. Im Sulky des Siegers sass Jean-Bernard Matthey, der nach einer Herzoperation erst vor Kurzem in den Rennsulky zurückgekehrt ist.

Der vom aktuellen Schweizer Meister Marc-André Bovay gesteuerte Gustavo de Joma kam im Prix de Biarritz (2350 Meter, 7000 Franken) als Zweiter ins Ziel. Doch weil der als Erster eingelaufene Ezattec in der Anfangsphase nicht immer im Trab war, eröffnete die Rennleitung eine Gangartuntersuchung, die schliesslich die Disqualifikation Ezattecs zur Folge hatte, so dass Gustavo de Joma auf Rang eins vorrückte. (wib)

Fussball: Vespoli neuer Weisslingen-Trainer

Der FC Weisslingen hat Luca Vespoli zum neuen Trainer der ersten Mannschaft bestimmt. Der 35-Jährige folgt auf Daniel Haag und Olaf Irrgang, die nach dem Abgang von Paco Sanchez in der Winterpause ad interim die Führung übernahmen. Das vereinseigene Duo konnte allerdings die Relegation in die 4. Liga nicht verhindern. Mit Vespoli sollen weitere junge Spieler integriert werden und natürlich der Wiederaufstieg geschafft werden. «Die Spieler haben Potenzial. Ich habe einige Matches gesehen», lässt er sich zu seinen ersten Eindrücken zitieren. Für den neuen Teamverantwortlichen ist es nach Trainerjahren im Nachwuchsbereich (Dübendorf, Oerlikon/Polizei, Wallisellen) das erste Engagement bei den Aktiven. (zo)

Pferderennen: Schneiders sechster Streich

In Avenches hat Carina Schneider mit dem fünfjährigen Wallach Journey Flash ein über 1800 Meter führendes und mit 8000 Franken Preisgeld dotiertes Flachrennen gewonnen. Es war bereits der sechste Saisonsieg für die Rennreiterin aus Wald. Wohl entscheidend für den Sieg war die Anfangsphase. Journey Flash hatte die ungünstige äusserste Startposition zugelost erhalten. In dieser Situation hatte Schneider zwei Optionen: Sich im hinteren Teil des Feldes einzuordnen oder mit einem Blitzstart in die Spitzengruppe zu gelangen. 

Schneider entschied sich für die zweite Variante. Nach dem anfänglichen Spurt galoppierte Journey Flash an zweiter Stelle, wo er etwas verschnaufen konnte, ehe er auf der Zielgeraden den Leader attackierte und ihn überholte. Zwei, drei Gegner zeigten einen starken Endspurt, konnten den Sieg von Journey Flash und Schneider aber nicht mehr verhindern. Der fünfjährige Wallach gehört Galopp Schweiz-Präsident René Leiser. Trainiert wird er in Urdorf vom vielfachen Champion Miro Weiss. (wib)

Unihockey: Fauser verlängert bei den Riders-Frauen

Florian Fauser bleibt bei den NLA-Frauen von Floorball Riders Dürnten-Bubikon-­Rüti. Er steigt damit in seine zweite Saison als Headcoach. Weiterhin unterstützt wird Fauser von Yves Walker und Manuel Lieberherr, welche ihn bereits in der vergangenen Saison assistierten. Ebenfalls mit an Bord bleibt Fabio Bisso als Goalietrainer. Dazu kommen neu Stefan Jakob und Rahel Profico. Gerade Jakob ist kein Unbekannter. Er coachte die Riders bereits als Assistent- und Headcoach, bevor er via Zug United und Kloten-Dietlikon Jets zu den Riders zurückkehrte und das Männerteam übernahm. Jakob bleibt Headcoach bei den Männern und kehrt als Assistenztrainer an die Bande der Frauen zurück. Rahel Profico spielte ebenfalls jahrelang selbst in der NLA (Bern Burgdorf und Red Ants Winterthur) sowie in der Nationalmannschaft. Sie war ausserdem Assistenztrainerin der U19-Frauen und leitete zuletzt Trainings im Regionalen Leistungszentrum Rapperswil-Jona. Profico wird in einem etwas reduzierterem Rahmen den NLA-Staff als Assistenztrainerin komplettieren. «Wir sind zufrieden mit der Arbeit der Trainer und möchten dem noch jungen Staff das Vertrauen für die weitere Entwicklung geben», blickt Riders-Sportchefin Sarah Altwegg nach vorne. (zo)

Squash: Interclub-Playoffs in Uster

Ab Mittwoch finden in Uster die Interclub-Playoffs statt. Das Männerteam des gastgebenden SC Uster beendete die Qualifikation auf Platz 2 und trifft dadurch im Halbfinal ab 18 Uhr auf Sihltal. Bei einem Erfolg trifft er tags darauf im Final auf den Sieger des Duells Grabs - Pilatus Kriens. «Weil es ein Heimspiel ist, freuen wir uns besonders», sagt Captain Robin Gadola, der schon mehrfach mit den Ustermern in den Playoffs stand, den Titel aber noch nie holen konnte.

Schon dreimal Meister wurden die Ustermer Frauen – zuletzt im September 2020 mit ­einem 3:0-Finalsieg über Fricktal. Aufgrund der Abnahme an Frauenteams stellt Uster sogar zwei Teams in dieser NLA-Saison. Diese treffen nun heute in den Playoffs zunächst direkt aufeinander. Den zweiten Halbfinal bestreiten Fricktal und Sihltal. Für das letztere Team spielt auch die Pfäffikerin Cindy Merlo. (zo)

Rad: Rüegg und Stehli in Top 20

Bei den Schweizer Strassenmeisterschaften im luzernischen Knutwil über 158,6 Kilometer verlor der Madetswiler Lukas ­Rüegg als 15. 1:23 Minuten auf Sprintsieger Silvan Dillier. Nur vier Sekunden später als Rüegg erreichte Felix Stehli im starken Elite-Feld das Ziel und sicherte sich so den 17. Platz. Vor allem holte sich der 20-jährige Gibswiler dadurch in der Kategorie National die Bronzemedaille. Einzig Valère Thiébaud (Gesamt-11.) und Claudio Imhof (13.) waren noch schneller.

Bei den Frauen wurde die ­Eggerin Lara Krähemann mit 2:54 Minuten Rückstand auf die dominierende Sologewinnerin Marlen Reusser gute Sechste. Der Fehraltorferin Nicole Hanselmann reichte es nach 73,2 Kilometern zum 12. Rang. Ganz zuoberst aufs Podest schaffte es dafür Lara Liehner. Die 15-Jährige aus Ottikon entschied die U17-­Trophy für sich. (zo)

Leichtathletik: Hector gewinnt auf dem Hörnli

Simon Hector heisst der Sieger des ersten Hörnli Trail 1133. Der Schwede bewältigte die 11,33 km lange Strecke mit Start beim Kloster Fischingen und Ziel auf dem Hörnli am schnellsten, wobei der 23-Jährige etwas weniger als 53 Minuten brauchte. Der vor zwei Jahren vom Spitzensport zurückgetretene OL-Läufer Andreas Kyburz kam dem Sieger am nächsten. Auf Rang 3 beendete der Thurgauer Patrik Wägeli – einer der stärksten Langstreckenläufer der Schweiz – das Rennen. Bester Oberländer war der Mönchaltorfer Pascal Schärer als Vierter, der Mitglied im Schweizer Junioren-OL-Kader ist. Bei den Frauen siegte Anina Brunner, die Walderin Salome Wildermuth wurde Vierte. 230 Läuferinnen und Läufer erreichten bei der Premiere in verschiedenen Kategorien das Ziel. (zo)

Leichtathletik: Schlumpf überzeugt an der Team-EM

Für das Schweizer Leichtathletik-Nationalteam endet die Mannschafts-Europameisterschaft in Cluj-Napoca (Rumänien) auf dem guten 4. Platz. Das knapp 50 Athletinnen und Athleten umfassende Team verbesserte sich am zweiten Tag vom 6. auf den 4. Platz. Einen souveränen Lauf legte die Wetzikerin Fabienne Schlumpf über 5000 m auf die Bahn. In 15:42,45 Minuten liess sie ihren Gegnerinnen im 5000-m-Rennen keine Chance und sicherte der Schweiz 12 weitere Punkte. Schlumpf befindet sich derzeit mitten in der Vorbereitung auf den Olympia-Marathon am 7. August in Sapporo und nutzte die EM für einen Formtest auf der Bahn. (sda)

Pferderennen: Zwei Ehrenplätze für Welti-Traber

Zwei zweite Plätze gab es in Avenches für den Trabrennstall des ehemaligen Eishockeyprofis Marc Welti, der heute als Hundetrainer in Fällanden arbeitet. Gleich zu Beginn des Meetings startete Livi Ohio H.M. im über 1609 Meter führenden und mit 7000 Franken dotierten Prix de Carpentras. Hätte der fünfjährige Wallach etwas früher eine freie Passage gefunden, wäre sogar der Sieg möglich gewesen, denn am Schluss war Livi Ohio H.M. das schnellste Pferd. So vermochte er zwar die Favoritin Hey Jude noch zu überholen, nicht aber die Siegerin Harmony Rose.

Gehörte Livi Ohio H.M., der dieses Jahr in Avenches bereits ein Rennen gewonnen hatte, zum erweiterten Favoritenkreis, sorgte Greyhound Boko im Prix de Cagnes-sur-Mer (1609 Meter, 8000 Franken) als Zweiter für eine deftige Überraschung, ging er doch als Aussenseiter ins Rennen. Gesteuert wurde Greyhound Boko von Lea Welti, der Ehefrau von Besitzertrainer Marc Welti, der bei Livi Ohio H.M. im Sulky sass. (wib)

Fussball: Deana nicht mehr beim MSV Duisburg

Steven Deanas Zeit beim MSV Duisburg ist vorbei. Der deutsche 3. Ligist vermeldete den Abgang des Wetziker Goalies. Der 31-jährige Oberländer stand ab September 2019 bei den Duisburgern unter Vertrag, kam beim früheren Bundesligisten allerdings nie über die Reservistenrolle hinaus. Ein Meisterschaftsspiel bestritt der langjährige Challenge-League-Goalie Deana für Duisburg nie, eingesetzt wurde er von den Zebras einzig zweimal im Niederrheinpokal sowie in Tests. Wie es für Deana weitergeht, ist offen. (zo)

Triathlon: König an der EM auf Platz 24

Alissa König aus Dürnten ist an der ersten Europameisterschaften über die Super-Sprintdistanz in Kitzbühel in den A-Final vorgestossen. Da klassierte sich die Oberländerin im Rennen über 500 m Schwimmen, 12 km Radfahren sowie 3,1 km Laufen auf dem 24. Platz. Beste Schweizerin war Nicola Spirig als Vierte. Bei den Männern gewann der Solothurner Max Studer seinen ersten EM-Titel in der Elite. (sda/zo)

Dressur: Wettstein für Olympia selektioniert

Die Wermatswilerin Estelle Schweiz ist an den Olympischen Spielen in Tokio dabei. Auf Antrag des Schweizerischen Pferdesportverbands hat die Selektionskommission die Dressurreiterin selektioniert. Die 24-jährige Oberländerin, die auch eine begabte Springreiterin ist, stammt aus einer pferdesportbegeisterten Familie. Sowohl Mutter Marie-Line als auch Vater Ernst waren im internationalen Dressur- bzw. Springsport erfolgreich unterwegs. 

Auf ihrer Stute West Side Story Old hat Wettstein in den vergangenen Wochen die internationalen und nationalen Selektionskriterien erfüllt. Damit ist der Schweizer Dressursport nach 2016, als Marcela Krinke Susmelj teilnahm, auch 2021 an den Olympischen Spielen vertreten. (zo)

Behindertensport: Frohofer gewinnt SM-Silber

Erfolg für Handbiker Felix Frohofer: Der Russiker gewann an der SM im Zeitfahren in Le Chalet-à-Gobet die Silbermedaille. Frohofer musste sich einzig Fabian Recher, der kürzlich an der WM die Bronzemedaille gewonnen hatte, geschlagen geben. Der 26-jährige Oberländer war mit Silber sehr zufrieden, wie er auf Instagram vermeldete. Und er ist überzeugt: «Meine Formkurve zeigt definitiv in die richtige Richtung.» (zo)

Rad: Drei Oberländerinnen in den Top Ten

Annika Liehner war an den Schweizer Meisterschaften im Zeitfahren in Le Chalet-à-Gobet die beste der drei Oberländerinnen in den Top Ten. Die in Ottikon bei Gossau wohnende Liehner wurde Sechste. Nicole Hanselmann aus Fehraltorf belegte Platz 8, die Eggerin Lara Krähemann fuhr auf Rang 10. In der U23 erreichte der Gibswiler Felix Stehli den 9. Platz. (zo)

Unihockey: Autio und Mandatova verlassen Riders

Die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti vermelden weitere Kadermutationen. Die finnische Stürmerin Lina Autio kehrt nach zwei Jahren bei den Oberländer NLA-Frauen aus beruflichen Gründen in ihre Heimat zurück. Den Vertrag mit der Tschechin Petra Mandatova verlängerte der Klub nach einer Saison nicht mehr. Wo die Angreiferin zukünftig spielt, ist offen. Offensivspielerin Malgorzata Jablonowska hingegen verlängerte ihren Vertrag um ein Jahr. Die 29-jährige Polin gehört dem Fanionteam der Riders bereits seit 2013 an und ist nun diejenige Akteurin, die am längstem im Team ist. Nächste Saison nicht mehr dem Staff angehören wird derweil Niina Rinkinen. Die Finnin kehrt wie Autio in ihr Heimatland zurück. (zo)

Schwingen: Ackermann im Schlussgang

Am Ü20-Schwingfest in Weinfelden zeigten diverse Athleten des Schwingklubs Zürcher Oberland gute Leistungen. Am besten schnitt der in Hinwil wohnende Tösstaler Remo Ackermann ab. Der 27-Jährige stand nach vier Siegen und einer Niederlage im Schlussgang gegen Tobias Krähenbühl. In diesem verstrich die Zeit allerdings ohne Entscheidung. Der Thurgauer Krähenbühl, der zuvor fünf Siege aneinandergereiht hatte, gewann das Fest. Ackermann klassierte sich auf dem geteilten dritten Platz.

Unmittelbar hinter dem besten Oberländer rangierten zwei seiner Klubkollegen. Stepan Tsirkin aus Benglen sowie der Hinwiler Nicola Funk verbuchte beide je vier Siege und zwei Niederlagen und schlossen den Wettkampf auf dem geteilten vierten Platz ab. Drei Siege, ein Gestellter sowie zwei Niederlagen hatte Roman Schnurrenberger auf dem Blatt stehen. Der in Dussnang lebende Sternenberger wurde damit Fünfter. (zo)

Kunstturnen: Medaillen für Aimée Meyer

An der Juniorinnen-SM in Obersiggenthal sicherte sich die Neuenburgerin Camille D’Aprile den Titel. Dritte wurde Aimée Meyer (Satus Uster). Neben Mehrkampfs-Bronze gewann Meyer zwei weitere Medaillen. Dennoch zeigte sich die 15-Jährige selbstkritisch: «Mein Wettkampf war mittelmässig. Es war nicht das Niveau, dass ich mich mir vorgestellt habe. Boden ist mir am besten geglückt.» Hier überzeugte sie und erhielt die zweithöchste Note 11,750, was gleichzeitig Silber bedeutete. Die Einzelgeräte-Medaillensätze wurden coronabedingt aus den Noten des Mehrkampfes ermittelt. Am Sprung erturnte sich Meyer Bronze.

Im P4 musste Kea Walser vom TV Rüti als erste Turnerin am Stufenbarren den Wettkampf eröffnen. Das wirkte sich auf ihre Nervosität aus – insbesondere da sie zum ersten Mal den Jägersalto, ein Flugelement wagte. Aus dem Rückschwung turnte sie einen Salto vorwärts gegrätscht in den Hang, konnte sich dann jedoch nicht halten. Annika Weissörtel (TV Rüti) zeigte derweil einen hohen und sauber gefangenen Jägersalto, musste bei einem anderen Element dafür einen Sturz in Kauf nehmen. An den weiteren Geräten zeigten Walder und Weissörtel Top-Elemente, verzeichneten aber ebenfalls Patzer. Am Ende klassierte sich Weissörtel auf Rang 4, Walser wurde Neunte. In der Teamwertung holten sie mit Zürich die Silbermedaille. (rer)

Rad: Stehli und Hanselmann in Thun auf Platz 8

Felix Stehli aus Gibswil hat beim nationalen Zeitfahren in Thun den 8. Platz belegt. Auf Sieger Noah Bögli verlor der Oberländer bei der Hauptprobe zur Zeitfahr-SM vom Mittwoch 1:19.94 Minuten. Ebenfalls auf dem 8. Platz beendete bei den Frauen die Fehraltorferin Nicole Hanselmann das Rennen. Marlen Reusser siegte, die Eggerin Lara Krähemann verpasste als Zwölfte die Top Ten. (zo)
 

Behindertensport: Top-10-Plätze für Früh und Frohofer an WM

Der Handbiker Benjamin Früh hat im Einzelzeitfahren (Kategorie H1) der Paracycling-WM in Estoril den fünften Platz erreicht. Der 29-Jährige aus dem Grüt verlor 7:10 Minuten auf den italienischen Sieger Fabrizio Cornegliani. «Im anschliessenden Strassenrennen war die Luft etwas raus», sagte Früh. Auf der Strasse konnte sich der Russsiker Felix Frohofer (H4) auf Platz 10 klassieren. Bester Schweizer war Fabian Recher der sich im Sprint die Bronzemedaille sicherte. Zuvor hatte es Frohofer im Einzelzeitfahren zu Platz 12 gereicht. Insgesamt kehrt die Schweizer Delegation mit sechs Medaillen von den Titelkämpfen zurück, an denen 300 Athletinnen und Athleten aus 39 Ländern teilnahmen. Für die Schweizer Para-Biker stehen als nächstes die Schweizer Meisterschaften in Lausanne im Programm. (zo)

Unihockey: Fabienne Thoma tritt zurück

Die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti müssen künftig ohne ihre langjährige Teamleaderin Fabienne Thoma auskommen. Die 34-Jährige tritt zurück. Sie spielte insgesamt 13 Saisons für die Riders in der Nationalliga – fünf in der NLB und acht in der NLA, wo der Oberländer Klub seit seinem Aufstieg 2020 wieder ist.

Leichtathletik: Hussein kommt in Fahrt

Kariem Hussein scheint in Form zu kommen. Der für den LC Dübendorf startende Thurgauer, Europameister von 2014, legte beim Meeting in Genf seine Runde über 400 m Hürden in einer Zeit von 49,29 Sekunden zurück. Damit war der LCD-Athlet fast sechs Zehntel schneller als kürzlich beim Meeting in Basel. Letztmals eine bessere Zeit hatte Hussein im August 2019 aufgestellt. In einem Rennen, das der Este Rasmus Mägi in 48,49 gewann, belegte Hussein den vierten Platz.

Der Rütner Dany Brand klassierte sich in Genf in derselben Disziplin derweil in der zweiten Serie auf dem 7. Platz. Mit 51,36 Sekunden belegte der Oberländer Rang 15 unter 18 Startenden.

Im Stabhochspringen beendete der Wildberger Adrian Kübler den Wettkampf auf Rang 3. Kübler egalisierte mit 5,10 m seinen Bestwert, an der Höhe von 5,20 scheiterte er dann aber dreimal. Den Sieg sicherte sich die Schweizer Nummer 1, Dominik Alberto. (zo)

Reiten: Platz 3 für Martin Fuchs

Martin Fuchs ritt beim Grand Prix am CSIO im französischen La Baule auf Platz 3. Mit Leone Jei musste sich der Bietenholzer im Stechen nur zwei Franzosen geschlagen geben. Der Europameister absolvierte den Parcours in der Entscheidung so schnell wie kein anderer, am zweitletzten Hindernis aber fiel die Stange. Den Grunddurchgang des mit 200'000 Euro dotierten Wettkampfs hatte mit Steve Guerdat auf Maddox ein anderer Schweizer am schnellsten absolviert. Der Olympiasieger von 2012 patzte aber an einem Steilsprung. Weil nur sechs Reiter ohne Fehler durchkamen, reichte es Guerdat dennoch zum 9. Schlussrang. (sda)

Pferdesport: Schweizer Sieg mit Fuchs in La Baule

Was den Schweizer Springreitern am Sonntag in St. Gallen nicht gelungen ist, das schaffen sie nun im französischen La Baule. Beim Nationenpreis siegen sie mit vier Punkten, verteidigen ihren Titel von 2019 erfolgreich und verweisen Italien und Belgien auf die Ehrenplätze. Im Vergleich zum Heimanlass hatte der neue Equipenchef Michel Sorg eine Umstellung vorgenommen: Elian Baumann ersetzte Bryan Balsiger. Überragend war wie in St. Gallen Martin Fuchs. Zum ersten Mal auf diesem Niveau im Sattel von Conner legte der Bietenholzer erneut einen Doppelnuller in den Parcours. Die Siegsicherung gelang schliesslich Team-Senior Beat Mändli mit einem Nuller auf Dsarie. (mke)

Pferderennen: Hippie de Joma Zweiter im Saisonhöhepunkt

Nach drei Siegen in Serie trat Hippie de Joma als hoher Favorit zum «Critérium des 4 Ans» an, dem Saisonhöhepunkt der vierjährigen Schweizer Traber. Der Wallach der Effretiker Ecurie Max Gordon zeigte im über 2350 Meter führenden Rennen erneut eine gute Vorstellung, doch Hélios Debau war an diesem Tag einen Tick stärker. Hippie de Joma, der an vierter Stelle auf die Zielgerade einbog, kam dem seit Beginn führenden Hélios Debau in der Endphase zwar näher, konnte ihn aber nicht mehr überholen. In der Saisonbilanz von Hippie de Joma stehen nach fünf Rennen nun drei Siege und zwei zweite Plätze. Gesteuert wurde der Love You-Sohn aus der Racing Fox einmal mehr von Joey Vignoni, dem Sohn von Gordon-Besitzer Martin Weber.

Regelmässig auf die Spitzenplätze läuft auch Dream Believer, der dem Fehraltorfer Roland Müller gehört. Diesmal belegte der achtjährige Wallach im über 2400 Meter führenden Prix de Marseille den zweiten Rang. Im Sulky sass wie bei Hélios Debau Schweizer Meister Marc-André Bovay. (wib)

Fussball: Die Cupreise von Gossau und Uster ist zu Ende

Bitteres Cup-Aus für den FC Uster. Der Zweitligist unterliegt in den Achtelfinals dem unterklassigen SC Veltheim 6:8 im Penaltyschiessen. Dies, nachdem er mehrfach geführt hatte und das 4:4 in der Nachspielzeit einstecken musste. In einer torreichen Partie ebenso unterlegen ist der FC Gossau, der im Zweitliga-Duell gegen Unterstrass mit 3:6 den Kürzeren zieht. (zo)

FVRZ-Cup, 4. Runde (Partien mit regionaler Beteiligung): Veltheim (3. Liga) - Uster (2.) 8:6 n.P. (4:4). Unterstrass (2.) - Gossau (2.) 6:3. – Viertelfinals (u.a.): Töss (3.) - Greifensee. – Spieldatum: 17. Juni

Squash: Uster beendet Qualifikation als Zweiter

Die Ustermer NLA-Squasher setzten sich im letzten Spiel der Qualifikation gegen Bern 3:1 durch. Während Robin Gadola (CH 3) nach Startschwierigkeiten gegen Jakob Känel (CH 9) noch standesgemäss 3:1 gewann, blieben Joel Siewerdt (CH 10) gegen Ilja Stucki (CH 12) und David Bernet (CH 18) gegen Kevin Brechbühl (CH 34) gänzlich ohne Satzverlust. Miguel Mathis (CH 8) musste sich hingegen dem Ägypter Tarek Shehata 1:3 geschlagen geben. Das Ustermer NLA-Team schloss somit die Qualifikation, ohne je einen ausländischen Verstärkungsspieler eingesetzt zu haben, auf Platz 2 ab. Die Playoffs finden nun bereits am 23./24. Juni ab 17 Uhr in der Squash Arena Uster statt. Die Ustermer Frauen gehen als Titelverteidigerinnen in die entscheidenden Partien. Auch den Männern ist nach der guten Qualifikationsphase eine Medaille zuzutrauen. (zo)

Unihockey: Laupen verpflichtet Goalie

Die Laupner NLA-Frauen vermelden einen Zuzug. Sie verpflichteten Torhüterin Jana Schenk. Die 22-Jährige Ostschweizerin spielte in der vergangenen Saison bei den Red Lions Frauenfeld, einem Konkurrenten des UHC Laupen in der höchsten Frauenliga. Die einstige U19-Nationalspielerin Schenk war auch schon eine Saison lang in Schweden bei IBK Lund engagiert, kehrte 2020 aber nach Frauenfeld zurück. (zo) 

Unihockey: Zuzug für die Floorball Riders

Die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti haben einen weiteren Zuzug getätigt. Die Oberländer NLA-Frauen verpflichteten die 18-jährige Jessica Smeds. Die U19-Nationalspielerin spielte letzte Saison bei Rychenberg Winterthur. (zo)

Supermoto: Züger fährt in Hoch-Ybrig aufs Podest

Der Walder Stephan Züger hat das zweite Supermoto-Rennwochenende in Hoch-Ybrig auf dem Podest der höchsten Kategorie beendet. Der 40-Jährige klassierte sich im Tagesklassement der Prestigeklasse auf Rang 2 hinter Sieger Mario Schäflen. Der Tanner Alex Zanetta belegte derweil mit den Laufrängen 13 und 8 im Gesamtklassement den 10. Platz. Während Züger als Vierter im ersten Rennen das Podest noch verpasst hatte, wurde er im zweiten Lauf Zweiter. (zo)

Fussball: Greifensee setzt sich im Penaltyschiessen durch

Der FC Greifensee steht als erster Viertelfinalist des FVRZ-Cups fest. Der FCG konnte sich am Dienstagabend im Zweitliga-Vergleich gegen Horgen nach torlosen 90 Minuten 4:3 im Penaltyschiessen durchsetzen. Die Greifenseer hatten erst vor drei Jahren den Cup für sich entschieden. Die restlichen Partien finden am Donnerstag, 10. Juni statt. (zo)

FVRZ-Cup, 4. Runde (Partien mit regionaler Beteiligung): Greifensee (2.) - Horgen (2.) 4:3 n.P. Donnerstag, 10. Juni: Veltheim (3.) - Uster (2.). Unterstrass (2.) - Gossau (2.).

Pferderennen: Fünfter Saisonsieg für Schneider

In Avenches hat Carina Schneider mit dem fünfjährigen Wallach Seacret den über 2400 Meter führenden und mit 9000 Franken dotierten Prix des Rhododendrons gewonnen. Es war der fünfte Saisonsieg für die Rennreiterin aus Wald, die damit bereits jetzt so viele Siege totalisiert wie 2019, ihrem bislang erfolgreichsten Jahr.

Nach dem Aufklappen der Startboxen übernahm Schneider mit Seacret, der Galopp Schweiz-Präsident René Leiser gehört und von Miro Weiss in Urdorf trainiert wird, sogleich die Führung. Auf der Zielgeraden griffen die über die ganze Breite der Bahn verteilten Gegner an, doch Seacret hielt sie bis ins Ziel knapp aber sicher auf Distanz. Mit der gleichen Taktik hatten Schneider und Seacret bereits am Pfingstmontag in Dielsdorf ein Rennen gewonnen. 

In Avenches gab es noch ein zweites Erfolgserlebnis für Schneider, belegte doch die von ihr trainierte Stute Well Care im Prix des Lilas Rang drei. Während Schneider selber die sechstplatzierte Weihegold ritt, hatte sie Well Care Nadia Burger anvertraut. (wib)

Squash: Ustermer Erfolge an der Junioren-SM

Miguel Mathis (links) und David Bernet lieferten sich im U19-Final ein spannendes Duell, in dem sich Mathis durchsetzte. (Foto: PD)

An der Junioren-SM in Uster gewannen die Athletinnen und Athleten des Squashclubs Uster zehn Medaillen in acht Kategorien – davon vier goldene. In der wichtigsten Kategorie (U19) setzte sich Miguel Mathis im reinen Ustermer Final gegen David Bernet 3:1 durch. Während Mathis (Jahrgang 2002) die letzte Junioren-SM bestritt, wäre Klubkollege Bernet (2005) auch noch bei den U17 spielberechtigt gewesen.

Bernet gewann den ersten Satz des Duells, in dem zahlreiche starke Ballwechsel und schöne Gewinnschläge zu sehen waren, deutlich 11:4. Den letztlich wohl wegweisenden zweiten Satz entschied Mathis im T-Break 13:11 für sich. In den Durchgängen drei und vier behielt der 18-jährige Mathis mit 11:7 und 11:9 jeweils ebenfalls die Oberhand und holte sich in der Ustermer Squash Arena verdient den Meistertitel.

Mit 102 Spielerinnen und Spielern in den Kategorien U11 (keine Titel vergeben), U13, U15, U17 und U19 verzeichnete der Verband derweil ein starkes Wachstum von Teilnehmenden. (zo)

Rad: Stehli fährt auf den 4. Platz

Felix Stehli gelang im internationalen Elite-U23-Rennen an den Radsporttagen in Gippingen ein starker Auftritt. Der Gibswiler klassierte sich im über 141,4 km führenden Rennen den 4. Platz. Stehli verpasste dabei im Aargau den Sprung aufs Podest nur knapp, war er im Spurt um den 2. Platz doch etwas eingeklemmt. Sieger Georg Steinhauser nahm seinen ersten Verfolgern zwölf Sekunden ab. (zo)

Rad: Chabbey beste Schweizerin, Krähemann beste Oberländerin

Die Schweizer Profi-Rennfahrerinnen betrieben bei der Tour de Suisse Women beste Werbung für ihren Sport und weitere Austragungen der Schweizer Landesrundfahrt, die heuer erstmals seit 20 Jahren wieder zur Austragung kam. Allen voran überzeugte Elise Chabbey. Die Schweizer Meisterin hatte in der anspruchsvollen Etappe am Samstag den Zweier-Sprint gegen Elizabeth Deignan überraschend gewonnen und den Schlusstag als Leaderin mit vier Sekunden Vorsprung in Angriff genommen. Letztlich aber sah sich Chabbey im Kampf um den Gesamtsieg um eine Sekunde von Deignan überflügelt. Die Britin setzt sich dank bei Zwischensprints gewonnenen Bonussekunden durch.

Gesamt-Dritte wurde die Bernerin Marlen Reusser (0:34 zurück), Vierte die St. Gallerin Jolanda Neff (0:44). Auch die Zürcherin Sina Frei klassierte sich als Zehnte mit 4:36 Minuten Rückstand gerade noch in den Top 10. Die Eggerin Lara Krähemann, die die zweite Etappe als drittbeste Schweizerin auf Platz 21 abschloss, beendete die Rundfahrt auf Rang 31. Annika Liehner aus Ottikon bei Gossau wurde 49. Die Fehraltorferin Nicole Hanselmann belegte in der Gesamtwertung Rang 65. (sda/zo)

Reiten: Fuchs mit der Schweizer Equipe auf Rang 3

Die Schweizer Equipe der Springreiter verpasste beim Nationenpreis des CSIO St. Gallen den ersten Sieg auf Schweizer Boden seit 21 Jahren. Der  Bietenholzer Martin Fuchs, Steve Guerdat, Bryan Balsiger und Beat Mändli ritten mit 16 Strafpunkten auf Platz 3. Ausgerechnet Schlussreiter Guerdat im Sattel von Venard de Cerisy schwächelte. Mit 8 Punkten und einer Aufgabe lieferte der Team-Leader zweimal das Streichresultat. Europameister Fuchs mit Leone Jei hingegen hielt die Schweiz im Rennen. Zwei Blankoritte zeigte der Oberländer auf seiner Nummer 2 hinter Clooney. (sda)

Pferderennen: Gustavo siegt in Avenches

In Avenches hat Gustavo de Joma den «Grand Prix des 5 Ans» überlegen mit acht Längen Vorsprung für sich entschieden. Der Volltreffer des Trabers der Effretiker Ecurie Max Gordon kam überraschend, denn nachdem der Fuchswallach in den acht Rennen zuvor sieben Mal den Platz direkt hinter dem Sieger belegt hatte, stand er im Ruf eines «ewigen Zweiten». 

Einerseits zeigte sich Gustavo de Joma vor allem gegenüber seinem letzten Auftritt im April deutlich verbessert, andererseits profitierte er von der Rivalität der Favoriten. Jack Scott und Gwaii Haanas, die beide Gustavo de Joma diese Saison schon geschlagen hatten, lieferten sich weit vor dem Ziel auf Biegen und Brechen einen Kampf um die Spitze, mit dem Resultat, dass ihnen in der Endphase die zuvor verpuffte Energie fehlte. Marc-André Bovay, der Fahrer von Gustavo de Joma, schaute sich das Ganze aus vierter Position an, ehe er auf der Zielgeraden als lachender Dritter an den ausgepumpten Gegnern vorbeispazierte. 

Für eine positive Überraschung sorgte auch Greyhound Boko, der als 33:1-Aussenseiter in einem Amateurrennen auf Rang drei lief. Gesteuert wurde der achtjährige Wallach von Marc Welti, seinem Besitzertrainer aus Fällanden. (wib)

Rad: Rüegg in Gippingen bester Schweizer

Zwei Tage vor dem Start zur Tour de Suisse hat der Niederländer Ide Schelling den Grossen Preis des Kantons Aargau gewonnen. Bester Schweizer wurde Lukas Rüegg als 14. Der Madetswiler Rüegg, bereits 2019 Elfter, und der unmittelbar nach ihm klassierte Joel Suter erreichten das Ziel mit dem Hauptfeld, 15 Sekunden nach dem Spitzentrio. Die beiden Schweizer starten am Sonntag in Frauenfeld mit der Auswahl von Swiss Cycling an der Tour de Suisse. (sda)

Squash: Uster ohne Sieg im NLA-Duell gegen Langnau

Die Ustermer NLA-Squasher mussten sich gegen Sihltal 0:4 geschlagen geben. Robin Gadola (CH 3) wehrte sich allerdings gegen Nicolas Müller, dem besten Schweizer und Weltnummer 35, achtbar und knüpfte ihm bei der 1:3-Niederlage zumindest einen Satz ab. Nahezu chancenlos blieb der zu passiv auftretende David Bernet (CH 18) gegen den Dübendorfer Dimitri Steinmann. Er unterlag der Schweizer Nummer 2 0:3. Ü50-Europameister Florian Pössl (CH 24) forderte hingegen dem fast 30 Jahre jüngeren Luca Zatti (CH 25) einiges ab und musste sich erst nach harten Kampf 2:3 geschlagen geben. Deutlich unterlegen war dafür Sandro Schmitter (CH 49), der sich Sven Stettler (CH 26) in drei Sätzen geschlagen geben musste. Trotz der Niederlage bleiben die Ustermer auf dem zweiten Platz. (zo)

Behindertensport: Rahmani an Leichtathletik-EM im Final klar geschlagen

Für Abassia Rahmani aus Wila reichte es an der Para-Leichtathletik-EM im polnischen Bydgoszcz mit einer Zeit von 13,69 Sekunden zu Platz 6 über 100 m. Siegerin wurde die Holländerin Marlene van Gansewinkel in 12,66 Sekunden. (zo)

Fussball: Uster tat sich in Volketswil schwer

Mit Uster, Gossau und Greifensee verbleiben drei regionale Zweitligisten im FVRZ-Cup. Der FC Uster tat sich allerdings im Zweitliga-Derby gegen Volketswil schwer. Adam Durowicz brachte den Drittligisten kurz nach der Pause sogar in Führung. Doch ein Doppelschlag von Altin Ramabaja sorgte noch für eine Wende. Weniger gefordert wurden Gossau (3:0 in Wülflingen) und Greifensee (6:0 in Stäfa). Für Bäretswil und Pfäffikon bedeutete hingegen die 3. Runde die Endstation. (zo)

FVRZ-Cup, 3. Runde (Partien mit regionaler Beteiligung): Wülflingen (4. Liga) - Gossau (2.) 0:3. Bäretswil (4.) - Wollerau (3.) 1:5. Volketswil (3.) - Uster (2.) 1:2. Herrliberg (3.) - Pfäffikon (3.) 3:1. Stäfa (3.) - Greifensee (2.) 0:6. Achtelfinals (u.a.): Veltheim (3.) - Uster (2.). Unterstrass (2.) - Gossau (2.). Greifensee (2.) - Horgen (2.). – Dienstag, 8./Donnerstag, 10. Juni.

Olympia: Schlumpf und Abraham für Tokio selektioniert

50 Tage vor Beginn der Olympischen Spiele in Tokio hat der Schweizer Dachverband Swiss Olympic zehn weitere Athleten selektioniert. Dazu gehören die Wetzikerin Fabienne Schlumpf sowie Tadesse Abraham vom LC Uster, die jeweils im Marathon antreten werden. 

Für beide sind es die zweiten Olympischen Spiele. Während Abraham bereits 2016 in Rio de Janeiro über die 42,195 km antrat und dabei den starken 7. Platz belegte, erreichte Schlumpf in Brasilien über 3000 m Steeple den Final. Nach ihrem Umstieg auf den Marathon lief Schlumpf gleich in ihrem ersten Marathonrennen Anfang April 2021 Schweizer Rekord und unterbot zugleich die Olympialimite. (sda/zo)

Pferderennen: Zwei Podestplätze für Schneider

Die gute Form von Carina Schneider hält an. Nach Siegen in Prag und in Dielsdorf wurde die Walder Rennreiterin nun in Avenches zweimal Dritte. Im über 2150 Meter führenden und mit 8000 Franken dotierten Prix de Vittel ritt Schneider den 33:1-Aussenseiter Albedo Effect. Der dreijährige Hengst, der erst sein zweites Rennen absolvierte, brauchte auf der Zielgeraden etwas Zeit, bis er in Schwung kam. Als er aber den höheren Gang gefunden hatte, zeigte er einen starken Schlusseffort. Als schnellstes Pferd im Feld stiess er auf den letzten hundert Metern von Rang sieben auf Rang drei vor.

Auch Kontrast, mit dem Schneider im Hauptereignis, dem Prix de Strasbourg (1800 Meter, 10 000 Franken), erneut Dritte wurde, schnitt eher besser ab als erwartet. Der achtjährige Wallach gehörte nicht zum engeren Favoritenkreis. Trainiert werden beide Pferde in Urdorf vom 24-fachen Schweizer Meister Miro Weiss, der in letzter Zeit seine Schützlinge regelmässig Schneider anvertraut. (wib)

Eishockey: Schaub wird Co-Trainer beim EHC Wetzikon

Der EHC Wetzikon hat die offene Position des Assistenztrainers besetzt. An der Seite von Headcoach Christian Modes arbeitet künftig Michael Schaub. Der 25-Jährige vollzieht damit ­einen fliegenden Wechsel vom Eis hinter die Bande. Er hatte die letzten drei Saisons als Verteidiger beim EHCW gespielt. (zo)

OL: Rancan erstmals für WM nominiert

Der Ustermer Riccardo Rancan feiert Anfang Juli im tschechischen Doksy sein Debüt an einer Weltmeisterschaft. Der 24-Jährige von der OLG Pfäffikon konnte sich unlängst an der EM in Neuenburg in den Sprint-Disziplinen für die 15-köpfige WM-Delegation aufdrängen. Ebenso zum Aufgebot zählt der seit Kurzem in Dübendorf wohnende Martin Hubmann. (zo)

Automobil: Mageres Resultat von Apothéloz

Beim zweiten Langstreckenlauf der GT World Challenge Europe in Südfrankreich kam Julien Apothéloz mit dem Porsche von Allied-Racing zum ersten Renneinsatz. Der Gockhauser vermochte sich mit seinem deutschen Team auf dem Circuit Le Castellet allerdings nur auf dem 35. Platz zu klassieren. Das Ungemach nahm bereits im Qualifying seinen Anfang. Das aus Apothéloz, Teambesitzer Jan Kasperlik und dem Österreicher Nicolas Schöll bestehende Fahrertrio haderte mit dem Set-Up und musste sich in der Startaufstellung bei 47 GT3-Konkurrenten mit Platz 44 begnügen. 

Im 1000 km langen Rennen arbeitete sich das Trio Richtung Mittelfeld vor und schien in der  Klasse Pro-Am Punkte sammeln zu können. Die Aufholjagd von Apothéloz und seinen Mitstreitern wurde bei Rennhälfte dann aber von einem Reifenschaden gestoppt, der einen Aufhängungsdefekt zur Folge hatte. Nach einem zeitraubenden Reparaturstopp setzte das Team das Rennen fort.

«Da danach leider kein gutes Resultat mehr drin lag, sammelten wir Testkilometer. Das war für uns drei Fahrer wichtig, weil das nächste Rennen in Spa stattfindet und dann lange bei Nacht gefahren wird», sagte GT3-Neuling Apothéloz. (zo)

Triathlon: Premiere für Possberg

Die Fehraltorferin Vanessa Possberg ist erstmals in ihrer Karriere auf europäischer Stufe in die Top Ten gelaufen. Possberg beendete das Juniorinnen-Europacuprennen im polnischen Olsztyn an 7. Stelle. Als nächstes stehen für die 17-jährige Oberländerin die Sprint-Europameisterschaften in Kitzbühel an, wo sie in der Juniorinnen-Kategorie eine von drei selektionierten Schweizerinnen ist. (zo)

Triathlon: Alissa König im Weltcup auf Rang 29

Die Dürntnerin Alissa König hat beim Weltcup in Arzachena auf Sardinien den 29. Platz belegt. Die Oberländerin wies nach den 750 m Schwimmen wie die letztlich zweitplatzierte Zürcherin Julie Derron über 40 Sekunden Rückstand auf die Spitze auf und konnte anders als Derron auf dem Velo die Lücke nicht mehr schliessen. (zo)

Mountainbike: Liehner wird an der U23-SM Sechste

Annika Liehner hat an den Cross-Country-Schweizer-Meisterschaften in Gstaad in der U23 den 6. Platz belegt. Die Wetzikerin büsste auf den letzten Podestplatz etwas mehr als vier Minuten ein. Den Sieg sicherte sich im Berner Oberland   Jacqueline Schneebeli, die im selben Team wie Liehner fährt. (zo)

Squash: Ustermer nun Zweite

Die Ustermer NLA-Squasher setzten sich gegen Pilatus Kriens 3:1 durch und entschieden damit eine wichtige Partie im Kampf um den 2. Qualifikationsrang für sich. Robin Gadola (CH 3) schlug im Startspiel Cédric Kuchen (CH 5) diskussionslos 3:0. Ein Klassenunterschied war sichtbar; obwohl Gadola von seiner Verletzung noch nicht völlig genesen ist, zeigte er eine fehlerlose Leistung. Parallel dazu liess Joel Siewerdt (CH 11) nichts anbrennen und gewann gegen Patrick Miescher (CH 17) 3:1. Der Grundstein für den Sieg war gelegt.

Miguel Mathis (CH 8) star­tete gegen Nils Rösch (CH 6) fulminant in den ersten Satz (11:7). Lange stand das Spiel auf Messers Schneide. Letztlich behielt Rösch die Oberhand und gewann den entscheidenden Satz 11:9. David Bernet (CH 19) ­spielte die beiden ersten Sätze auf mittlerweile gewohntem Level und führte 2:0. Jan Kurzmeyer (CH 18) blieb aber der erwartet ­starke Gegner und glich aus. Im fünften Satz besann sich Bernet auf seine Qualitäten, gewann deutlich 11:3 und sicherte Uster den siebten Sieg im zehnten NLA-Spiel. (zo)

Fussball: Mégroz von Freiburg zum FCZ

Die Greifenseerin Naomi Mégroz wechselt zu den WSL-Frauen des FC Zürich. Die 22-Jährige spielte die letzten beiden Jahre für den SC Freiburg in der Bundesliga. Dort kam sie allerdings beim Tabellensiebten in der am 6. Juni endenden Saison nur noch sechsmal zum Einsatz. Insgesamt absolvierte sie 28 Pflichtspiele für die Breisgauer. Für Mégroz, die ihre fussballerische Laufbahn einst beim FC Greifensee und FC Schwerzenbach begann, ist es eine Rückkehr. Zwischen 2016 und 2019 feierte die Aussenspielerin je drei Meister- und Cuptitel mit den Zürcherinnen. «Daran möchte ich anknüpfen und den FCZ Frauen beim Erreichen ihrer Ziele helfen», betont die 13-fache Nationalspielerin.

Pferderennen: Siege für Schneider und Schlatter in Dielsdorf

Kaum ein Rennen in Dielsdorf, in dem die Oberländer nicht eine prominente Rolle gespielt hätten. Für die Höhepunkte sorgten die Walder Rennreiterin Carina Schneider, die mit Seacret eine Flachprüfung für sich entschied, und der Traberwallach Volpone d’Argentan, der für seine Sulzbacher Besitzerin Hedy Schlatter das bessere der zwei Trabfahren gewann.

Im zweiten Trabfahren be­legte zudem Evelyne Hirt mit Cora du Chatelet Rang drei. Besitzer und Trainer der Stute ist der Werriker Theo Fankhauser. (wib)

Leichtathletik: LCD-Athlet Hussein setzt sich in Basel durch

Der für den LC Dübendorf startende Kariem Hussein gewann am Pfingstmeeting in Basel das Rennen über 400 m Hürden. Er blieb im ersten Wettkampf der Saison in seiner Paradedisziplin mit 49,91 Sekunden unter 50 Sekunden. Die in Hittnau wohnende Litauerin Agne Serksniene siegte derweil über 400 m. Die Laupnerin Lena Wernli wurde Dritte. Lilly Nägeli vom LC Uster klassierte sich über 1500 m auf dem 4. Rang. (zo)

Rad: Felix Stehli gewinnt SM-Silber in der U23

Auf der bekannten Motorsportstrecke Sachsenring im deutschen Hohenstein-Ernstthal hat Felix Stehli an der U23-SM die Silbermedaille gewonnen. Der Gibswiler musste sich im Sprint um den Titel einzig Valère Thiébaud geschlagen geben. Der Neuenburger belegte hinter vier Deutschen in der Gesamtwertung den 5. Platz. Die Schweizer Meisterschaften fanden im Rahmen der Drei-Länder-Meisterschaft der Verbände aus Deutschland, Luxemburg und der Schweiz statt. Auf dem 3,7 km langen Rundkurs wurden 48 Runden zurückgelegt. (zo)

Automobil: Siegreiches Wetziker Team

Das Wetziker Team Autorama hat am 12-Stunden-Rennen von Hockenheim seinen Vorjahressieg wiederholt. In der TCE Klasse siegte das Trio Constantin Kletzer, Jasmin Preisig und Emil Heyerdahl im VW Golf TCR nach 350 Runden mit lediglich 4,3 Sekunden Vorsprung auf das Team AC Motorsport. Im ausgeglichenen und von vielen Führungswechseln geprägten Rennen hofften die Wetziker lange darauf, ihren Doppelsieg aus dem letzten Jahr zu wiederholen.

Daraus wurde aber nichts, weil das zweite Autorama-Fahrzeug mit Yannick Mettler, Rhys Lloyds, Christoph Lenz und Christoph Hurni nach siebeneinhalb Stunden einen Getriebeschaden erlitt. Zwar konnten die Mechaniker das Getriebe in weniger als zwei Stunden wechseln, um die Spitzenplätze konnte das von der Poleposition aus gestartete Quartett allerdings nicht mehr mitfahren.

In der Gesamtwertung, die sie zuletzt zweimal in Serie gewonnen hatten, bauten die Wetziker die Führung an der Spitze damit aus. (zo)

Mountainbike: Looser doppelt in Südafrika nach

Der Hinwiler Konny Looser hat im südafrikanischen Pretoria ein über 70 km führendes Rennen der Trailseeker-Serie gewonnen. Der Oberländer Bikeprofi führte die Entscheidung rund 25 km vor dem Ziel herbei. Für Looser war es der zweite Erfolg in Südafrika innerhalb knapp einer Woche. Zuvor hatte der 32-Jährige das Ultrarennen 36one in Oudtshoorn für sich entschieden. (zo)

Handball: Kähr trifft neunmal zum Meistertitel

Die Gockhauser Handballerin Charlotte Kähr verabschiedet sich mit dem Double in die Bundesliga. Ihr Team LK Zug setzte sich in der in Winterthur ausgetragenen Playoff-Final-Serie gegen die Titelverteidigerinnen von Brühl St. Gallen 3:0 (best of 5) durch. Im dritten und entscheidenden Spiel gewann es 33:29. Die erneut stark auftretende Kähr (20) war sogar mit neun Treffern die erfolgreichste Torschützin. Für den Verein war es der fünfte Meistertitel, der erste seit 2015. Bereits Anfang Mai hatten die Zugerinnen im Cupfinal gegen Spono Eagles Nottwil triumphiert. Rückraumspielerin Kähr wechselt auf die kommenden Saison hin zum Buxtehuder SV. (zo)

Behindertensport: Fuhrer wieder mit EM-Medaille

Am Schlusstag der Para-Schwimm-EM in Funchal holte Stephan Fuhrer erneut eine Medaille. Der Turbenthaler gewann Bronze über 100 Meter Freistil. Der 53-Jährige lieferte sich nach der Wende ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem zweitplatzierten Spanier Ponce Betran. Am Ende trennte die beiden Athleten nur eine halbe Sekunde. Für Fuhrer war es die zweite Medaille in Funchal: Zu Beginn hatte er über die 50 Meter Freistil Silber geholt. Damit konnte er an seine guten Ergebnisse bei Europameisterschaften anknüpfen. An den Titelkämpfen 2018 in Dublin holte er eine Silber- und zwei Bronzemedaillen. (zo)

Schwimmen: Ugolkova verpasst Medaille

Maria Ugolkova vom SC Uster Wallisellen verpasste an der EM in Budapest über 200 m Lagen die Top 3 knapp. In 2:10,76 – exakt gleich schnell wie im Halbfinal am Freitagabend – wurde die 31-Jährige Fünfte. Vor knapp drei Jahren in Glasgow hatte es der gebürtigen Russin noch zu Bronze gereicht. Die erst 17-jährige Anastasia Gorbenko aus Israel holte in 2:09,99 Gold, vier Hundertstel vor der Britin Abbie Wood. Die ungarische Weltrekordhalterin Katinka Hosszu wurde nur Dritte (2:10,12). (sda)

Schwimmen: Djakovic wird Sechster, Ugolkova im Final

Antonio Djakovic vom SC Uster Wallisellen klassierte sich an den Europameisterschaften in Budapest im Final über 200 m Crawl wie schon über die doppelte Distanz im 6. Rang. Der 18-Jährige schwamm in 1:46,10 nochmals persönliche Bestzeit. Den fast 13-jährigen Landesrekord von Dominik Meichtry verpasste er nur um drei Zehntel, zu Bronze fehlten Djakovic knapp acht Zehntel.

SCUW-Schwimmerin Maria Ugolkova überstand kurz danach über 200 m Lagen die Halbfinals als Viertschnellste. Die 31-jährige Ugolkova, 2018 in Glasgow EM-Dritte, schlug in 2:10,76 an, womit sie nur um vier Hundertstel über ihrem knapp zweijährigen Schweizer Rekord blieb. Halbfinal-Schnellste war die erst 17-jährige Anastasia Gorbenko aus Israel in 2:10,35.

Die Brustspezialistin Lisa Mamié nutzte in der ungarischen Hauptstadt derweil ihren ersten Final-Auftritt auf grosser Bühne gleich zum Gewinn der ersten Medaille. Über 200 m Brust wurde die 22-jährige Zürcherin EM-Zweite. (sda/zo)

Rudern: Gmelin schafft knapp die direkte Halbfinal-Qualifikation

Die Ustermerin Jeannine Gmelin musste sich am Heim-Weltcup auf dem Luzerner Rotsee im Vorlauf mit Rang 3 begnügen. Dies reichte der Skifferin jedoch knapp zur direkten Halbfinal-Qualifikation. Die Weltmeisterin von 2017 verwies die Weissrussin Tatjana Klimowitsch um 15 Hundertstel auf Platz 4, ihrerseits verlor sie nur zwölf Hundertstel auf die zweitklassierte Britin Victoria Thornley. Den Sieg sicherte sich die Russin Hanna Prachatsen, die schon an der EM im April vor Thornley und Gmelin triumphiert hatte. «Der Halbfinal wird sicher nicht einfacher werden. Aber ich bin ja hier, um gegen die Besten anzutreten», sagte Gmelin. (sda)

Triathlon: König mit der Schweizer Staffel erfolgreich

Das Schweizer Triathlon-Team mit der Dürntnerin Alissa König hat in Lissabon bei der Olympia-Qualifikation in der Mixed-Staffel das Maximalziel erreicht. Angeführt von Nicola Spirig klassierte sich das Quartett im 3. Rang. So erhielt es für Tokio nebst dem Startplatz in dieser neuen olympischen Disziplin auch je zwei Quotenplätze pro Geschlecht für die Einzel-Disziplinen.

Alissa König, Andrea Salvisberg, Nicola Spirig und Max Studer beendeten den Wettkampf hinter Belgien und Italien. Mit Blick auf die Quotenplätze spielte die Reihenfolge der drei Nationen auf dem Podest keine Rolle. Als Startathletin hatte König das Scheizer Team ausgezeichnet lanciert. Nach dem Schwimmen (300 m) fuhr die Oberländerin auf dem Rad (7 km) im vorderen Teil der Gruppe, rechtfertigte mit einer starken Laufleistung (1,7 km) ihre Nomination und übergab hinter Dänemark und Italien als Dritte an Andrea Salvisberg. (sda)

Unihockey: Riders holen Adank und verlängern mit Bachrata

Die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti haben Simone Adank verpflichtet. Die 28-jährige Verteidigerin kommt von NLA-Konkurrent Frauenfeld, wo sie zuletzt Captain war. Dazu verlängerten die Riders den Vertrag mit der tschechischen Defensivspielerin Anna Bachrata und integrieren die aus dem eigenen Nachwuchs kommende Nubya Schir als dritte Torhüterin. (zo)

Fussball: Honegger wechselt in die Heimat ihrer Mutter

Die Greifenseer Torfrau Natascha Honegger wechselt vom Paris FC zu Corinthians São Paulo. Sie sei sehr gespannt auf die Herausforderung, sagt die 23-Jährige bei der Vorstellung auf portugiesisch. Honegger hatte sich im Februar 2019 gegen das Schweizer Nationalteam entschieden, um inskünftig für Brasilien, dem Heimatland ihrer Mutter, aufzulaufen. Tatsächlich feierte sie hernach im März 2020 ihr Debüt in der weibliche Seleção. Ihr Ziel ist es im Sommer 2023 bei der WM in Australien/Neuseeland dabei zu sein. Honegger machte ihre ersten fussballerischen Schritte in ihrer Heimatgemeinde. Über den FC Schwerzenbach wechselte sie anschliessend in der Nachwuchs des FC Zürich. Ihr NLA-Debüt gab die Torhüterin allerdings später beim FC Luzern, ehe es sie im Sommer 2019 nach Frankreich zog. (zo)

Squash: Uster lässt Vaduz keine Chance

Die NLA-Männer von Uster sichern sich mit einem 3:1-Sieg auswärts gegen Vaduz drei Runden vor dem Ende der Qualifikation die Playoff-Teilnahme. Joel Siewerdt brachte dabei die Ustermer sogleich mit einem souveränen 3:0 über Roger Baumann auf Kurs. Nichts anbrennen liess ebenso David Bernet, der gegen Patrick Maier einzig im dritten Satz eine Schwächephase hatte, sich aber letztlich trotzdem 3:1 durchsetzte. Äusserst engagiert trat Sandro Schmitter auf, der dafür mit einem 3:0-Erfolg über Marcel Rothmund belohnt wurde. So fiel auch die klare 0:3-Niederlage des angeschlagen angetretenen Miguel Mathis gegen David Maier nicht mehr ins Gewicht. (zo)

Schwimmen: Djakovic auch über 200 m Crawl im Final

Der Elan von Antonio Djakovic ist ungebrochen. Der 18-Jährige vom SC Uster Wallisellen qualifizierte sich an den Europameisterschaften in Budapest auch über 200 m Crawl für den Final. Mit persönlicher Bestzeit von 1:46,26 war Djakovic im Halbfinal Fünftschnellster. Der EM-Sechste über 400 m nähert sich damit immer mehr Dominik Meichtrys Schweizer Rekord von August 2008 an. Damals, in der Ära der Plastik-Schwimmanzüge, schlug der St. Galler an Olympia in Peking im Vorlauf in 1:45,80 an. Schafft es Djakovic am Freitagabend im EM-Pool als zweiter Schweizer unter die 1:46er-Grenze, darf er gar von einer Medaille träumen.

Für die Schweizer Mixed-Lagenstaffel in der Besetzung Roman Mityukov, Lisa Mamié, Noè Ponti und SCUW-Athletin Maria Ugolkova gab es den 5. Rang. Im Kampf um die Medaillen blieb das Swiss-Aquatics-Quartett erwartungsgemäss chancenlos.

Der Genfer Jérémy Desplanches holte sich über 200 m Lagen derweil am dritten Grossanlass hintereinander eine Medaille. Der Titelverteidiger von Glasgow 2018 und WM-Zweite von Gwangju 2019 schlug in der ungarischen Hauptstadt nach je einer Länge im Delfin-, Rücken-, Brust- und Crawl-Stil als Zweiter an. (sda)

Schwimmen: Djakovic mit Schweizer Staffel disqualifiziert

Am dritten Tag der EM in Budapest hat Antonio Djakovic vom SC Uster Wallisellen erneut überzeugt. Der 18-Jährige zeigte im Staffel-Final über 4x200m als Startschwimmer der Schweizer eine glänzende Leistung. Doch der an dritter Position schwimmende Noè Ponti war, nachdem er nur Minuten zuvor über 200 m Delfin auf den 5. Platz geschwommen war, völlig entkräftet und benötigte zehn Sekunden mehr für die 200 m als im Vorlauf am Morgen.

Zu allem Übel misslang der Wechsel zu Schlussschwimmer Roman Mityukov, der um drei Hundertstel zu früh startete. Statt Rang 7 sah sich das Schweizer Quartett deshalb im Nachhinein disqualifiziert. Dennoch wurde ersichtlich, welches Potenzial die bereits für Olympia qualifizierte Staffel aufweist. Ohne Wechselfehler und mit einem «frischen» Ponti hätten die Schweizer den Italienern den 3. Rang streitig gemacht.

Jeweils in den Vorläufen scheiterte das SCUW-Trio Maria Ugolkova, Jolann Bovey und Christoph Meier. Der Liechtensteiner klassierte sich über 200 m Lagen in seinem Vorlauf an 6. Stelle. Denselben Platz in seiner Serie belegte Bovey über 200 m Brust. Ugolkova klassierte sich derweil in ihrer Serie über 200 m Crawl auf Rang 7, was letztlich Rang 23 bedeutete. (sda/zo)

Pferderennen: Schneider sorgt für die Überraschung des Tages

Mit Step Dancer hat Carina Schneider am Galoppmeeting in Avenches den über 1600 Meter führenden und mit 8000 Franken dotierten Prix de Dieppe gewonnen. Der Sieg der Rennreiterin aus Wald kam völlig überraschend, denn mit einer Siegquote von 45:1 galt Step Dancer als grösster Aussenseiter des Rennes.

Lange deutete wenig auf einen Erfolg von Step Dancer hin. Da er den Start verschlief, handelte er sich gleich zu Beginn einige Längen Rückstand ein. Als er diese wettgemacht hatte, zeigte sich der Fuchswallach so übereifrig, dass Carina Schneider alle Hände voll zu tun hatte, seinen ungestümen Vorwärtsdrang zu zügeln. Trotz der im Kampf mit seiner Reiterin verpufften Energie verfügte Step Dancer, der sich nach einer Weile beruhigt hatte, über genügend Reserven, um auf der Zielgeraden vom letzten auf den ersten Platz zu stürmen.

Step Dancer, der in Urdorf von Miro Weiss trainiert wird, hatte früh Talent verraten, aber auch einen schwierigen Charakter. Beim jetzigen Saisondebüt glaubte kaum mehr jemand an seine Chancen, denn 2020 war ihm als bestes Resultat ein fünfter Rang gelungen und seinen letzten Sieg hatte er im November 2018 erzielt. (wib)

Schwimmen: Djakovic im Halbfinal out

Am zweiten EM-Wettkampftag in Budapest hat Antonio Djakovic über 100 m Crawl den Finaleinzug verpasst. Der Athlet des SC Uster Wallisellen, tags zuvor glänzender Sechster über 400 m Crawl, kam im Halbfinal in 48,96 Sekunden nicht mehr an seine persönliche Bestzeit vom Vorlauf (48,74) heran.

Der Genfer Roman Mityukov zog derweil in derselben Disziplin in die Top 8 ein. Mityukov schlug in der Runde der Top 16 in 48,28 Sekunden an, womit er nur um acht Hundertstel über seinem erst am Vortag aufgestellten Schweizer Rekord blieb. (sda)

Rad: Müller beendet Rundfahrt auf Rang 26

Der Ustermer Reto Müller hat die dreitägige Tour d`Eure-et-Loir in Frankreich auf dem 26. Platz beendet. Der 23-jährige Fahrer des Continental-Teams Swiss Racing Academy rutschte in der letzten Etappe in der Gesamtwertung noch acht Ränge nach hinten. In der über 186 km führenden zweiten Etappe von Courville-sur-Eur nach Dreux hatte Müller auf Rang 13 die Top Ten nur knapp verpasst. Den Gesamtsieg sicherte sich der Franzose Paul Penhoët. (zo)

Leichtathletik: Dany Brand wird in Basel Vierter

Der Rütner Dany Brand klassierte sich beim Hürden-und Sprintmeeting in Basel über 300 m Hürden auf dem 4. Platz. Der Oberländer Langhürdler klassierte sich mit seiner Zeit von 36,53 Sekunden unmittelbar hinter Kariem Hussein (35,96). Der Europameister über 400 m Hürden von 2014 startet seit dieser Saison für den LC Dübendorf. Der Westschweizer Alain-Hervé Mfomkpa siegte. (zo)

Supermoto: Züger und Zanetta in den Top Ten

Ein Oberländer Duo hat sich beim ersten Supermoto-Rennen der Saison in der höchsten Kategorie in den Top Ten klassiert. Der Walder Stephan Züger fuhr im italienischen  Moncalieri auf Rang 6, der Tanner Alex Zanetta belegte im Prestige-Tagesklassement den 9. Rang. Während Zanetta beide Läufe auf dem 9. Rang beendete, wusste sich Züger nach Platz 8 im ersten Rennen zu steigern. Im zweiten Lauf eroberte er sich in der 11. von 16 Runden den vierten Platz. Der Sprung aufs Podest aber gelang dem 40-jährigen Routinier nicht mehr. (zo)

Unihockey: Stäubli verlässt Uster Richtung Schweden

Der UHC Uster verliert seinen zweitbesten Skorer der letzten Saison. Timon Stäubli verlässt das NLA-Team und wechselt in die höchste schwedische Liga zu Hagunda IF. Der 24-jährige Stürmer verbindet ein Auslandsemester seines Jus-Studiums in Uppsala mit dem Engagement beim Aufsteiger. Stäubli hatte vergangene Saison für den UHC Uster zehn Tore und 13 Assists erzielt. (zo)

Unihockey: Tschechisches Duo für die Floorball Riders

Die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti melden zwei weitere Zuzüge. Das NLA-Frauenteam verpflichtete Hana Polakova und Veronika Loudova vom tschechischen Klub Bohemians.  Die 32-jährige Polakova war zuletzt Topskorerin und Captain. Die Stürmerin sammelte in den letzten acht Jahren in 219 Spielen für die Bohemians 353 Punkte. Sportchefin Sarah Altwegg sagt über die Neuverpflichtung: «Hana ist eine Leaderin, welche uns in allen Belangen weiterhelfen kann.»

Loudova ist derweil 24 und Verteidigerin. Die ehemalige tschechische U19-Nationalspielerin war die letzten fünf Jahre bei den Bohemians ein wichtiger Bestandteil der ersten Linie. «Veronika wird mit ihrer pyhsischen Präsenz in der Defensive noch mehr Stabilität einbringen und kann mit ihren Fähigkeiten auch nach vorne immer gefährlich werden», ist Altwegg überzeugt. Loudova spricht bereits deutsch. Das dürfte die Integration erleichtern. (zo)

Behindertensport: EM-Silber für Fuhrer

An der Para-Schwimm-EM im portugiesischen Funchal sicherte sich der Turbenthaler Stephan Fuhrer über 50 m Crawl (S5) die Silbermedaille. Der 53-Jährige musste sich einzig dem Italiener Francesco Bocciardo geschlagen geben. Mit dem Medaillengewinn habe er sein Ziel für die Europameisterschaften bereits erreicht, sagte Fuhrer, der die starke Form aus dem Vorlauf bestätigen konnte. Auch über die 100 Meter Freistil wird er an den Start gehen und erhofft sich ein ähnlich gutes Ergebnis.

Die Para-Schwimm-EM in Funchal hätte ursprünglich 2020 ausgetragen werden sollen, musste jedoch aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden. (sda/zo)

Triathlon: König in Yokohama auf Platz 26

Alissa König klassiert sich beim ersten Rennen der WM-Serie im japanischen Yokohama auf Platz 26. Die Dürntnerin verlor im Rennen über die olympische Distanz 3:19 Minuten auf Siegerin Taylor Knibb (USA). «Mit dem Schwimmen war ich zufrieden», sagte die 25-Jährige. Nicht ganz nach Plan lief es für sie hingegen auf dem Rad. König verlor in der zweiten Runde den Anschluss, konnte aber mit der nächsten Gruppe zumindest wieder Boden gut machen. «Wir sind am Ende fast aufgeschlossen», freute sie sich. Und zufrieden war auch mit der abschliessenden Laufleistung, sodass sich die Oberländerin immerhin 142 Punkte gutschreiben lassen konnte. (zo)

Frauen: 1. Taylor Knibb (USA) 1:54:27. 2. Summer Rappaport (USA) 0:30. 3. Maya Kingma (NED) 0:38. – Ferner: 26. Alissa König (Dürnten) 3:19.

Skispringen: Peter nach Knieverletzung operiert

Dominik Peter hat sich bei einem Trainingsunfall am linken Knie verletzt. MRI-Untersuchungen ergaben beim Fischenthaler eine Verletzung des Aussen- sowie des Innenmeniskus, schreibt Swiss Ski in einer Medienmitteilung. Der 19-jährige Peter, der vergangenen Winter mit einem 16. Rang im Weltcup und einer Bronzemedaille an der Junioren-WM seine bisher erfolgreichste Saison realisieren konnte, absolviert derzeit die Spitzensport-RS in Magglingen und wurde am Mittwoch in Biel operiert. Wie lange er ausfällt, ist noch nicht klar. Teamarzt Walter O. Frey geht von einer mehrmonatigen Rehabilitation aus.

«Ich werde bald zurück sein», zeigt sich Peter auf Instagram zuversichtlich. «Mein Körper ist ein wahrer Held und ich werde ihm genug Zeit geben zur Erholung.» (zo)

Unihockey: Zwei Zuzüge für die Floorball Riders

Die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti melden zwei Zuzüge und zwei Vertragsverlängerungen. Neu für das NLA-Frauenteam spielen Linda Rüegg und Sabrina Gmür. Beide kommen von Lokalrivale Laupen und unterschrieben jeweils für eine Saison.  Während Rüegg polyvalent einsetzbar ist, ist Gmür für die Offensive vorgesehen. «Eine erfahrene Spielerin, die den Ball behaupten und sich auch mal durchtanken kann», charakterisiert Sportchefin Sarah Altwegg Stürmerin Gmür. Über Rüegg sagt Altwegg: «Sie ist schnell und fängt mit einem guten Positionsspiel viele Bälle ab, auch wenn sie nicht zu den Spielerinnen mit der grössten Reichweite gehört.»

Ihre Verträge verlängert haben derweil die langjährigen Riders-Verteidigerinnen Nadine Stadelmann und Jasmin Bühler. (zo)
 

Fussball: Dionisio für Merlo bei Brüttisellen-Dietlikon

Zweitligist FC Brüttisellen-Dietlikon hat Victor Dionisio zum Trainer für die kommende Saison bestimmt. Er ersetzt den nach fünf Jahren Amtzeit zurücktretenden Robert Merlo. Der 49-jährige Dionisio betreute zuletzt das Zweitliga-Team des FC Witikon. Beim Stadtzürcher Zweitliga-Klub war es Ende September nach einem nicht zufriedenstellenden Meisterschaftsbeginn zur Trennung gekommen. Zuvor amtete Dionisio über längere Zeit beim FC Schwamendingen – die meiste Zeit davon im Nachwuchs. Von 2009 bis 2011 coachte er zudem die erste Mannschaft und führte sie in dieser Zeitspanne in die 2. Liga. Assistiert wird Dionisio in Brüttisellen vom bisherigen Co-Trainer Stipe Kelava. (zo)

Unihockey: Laupen verpflichtet estnische Nationalspielerin

Der UHC Laupen hat seine Defensive verstärkt. Das Oberländer NLA-Frauenteam verpflichtete die estnische Nationalspielerin Katrin Kivirand. Die 31-Jährige spielte die letzten zwei Jahre in der höchsten Schweizer Liga. Zuerst verteidigte Kivirand für Zug United, letzte Saison stand sie bei Bern-Burgdorf unter Vertrag. (zo)

Pferderennen: Hippie de Joma siegt weiter

Hippie de Joma hat sich in den vergangenen Wochen zum Seriensieger und Jungstar des Schweizer Trabrennsports entwickelt. Zuletzt gewann der vierjährige Wallach der Effretiker Ecurie Max Gordon in Avenches den Prix de Châtillon-sur-Chalaronne, der über 2350 Meter führte und mit 8000 Franken dotiert war. Im Sulky sass einmal mehr Joey Vignoni, der Sohn des Rennstallbesitzers Martin Weber.

Als Joey Vignoni realisierte, dass Black Jack, der Hippie de Joma im März die einzige Saisonniederlage zugefügt hatte, im hinteren Teil des Feldes eingeschlossen war, ergriff er die Initiative und übernahm mit Hippie de Joma auf der letzten Gegenseite das Kommando. Von da an kontrollierte das Effretiker Gespann das Geschehen von der Spitze aus. In der Endphase kamen die von Kueen Occagnes und Black Jack angeführten Gegner zwar näher, doch hatte man den Eindruck Joey Vignoni hätte jederzeit alles im Griff. Der jüngste Sieg von Hippie de Joma war sein insgesamt siebenter und sein dritter in Serie.

Eine starke Leistung zeigte auch Hedy Schlatters Volpone d’Argentan, der im Prix de Saint-Galmier mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung den dritten Rang ins Ziel rettete. (wib)

OL: Medaillensatz für Pfäffiker Nachwuchs

An der ersten Schweizer OL-Meisterschaft des Jahres hatte die OLG Pfäffikon viel Grund zur Freude: Nicht nur Riccardo Racan lief bei der Elite zur ersten Medaille auf dieser Stufe, auch der Nachwuchs sorgte für einen Medaillensatz beim Sprint in Zwingen im Laufental. Bei den Jugend-Läuferinnen D14 startete Coralie Walder vorsichtig, um sukzessive schneller zu werden. Den zehnten Posten passierte sie mit Bestzeit und gab diese bis  zum Ziel nicht mehr ab.

Nicht ganz so glücklich ob seiner Silbermedaille war Pascal Schärer, der unter den 45 Läufern eindeutig der Schnellste war. Doch zum 19. Posten gingen 45 Sekunden verloren – das waren deren fünf zuviel, sodass ihm der Thuner Dominic Müller den Sieg wegschappen konnte. Eng war das Rennen bei H16, wo sich Leander Wylenmann aus Hinwil im Finish die eine Sekunde Differenz zu Matthieu Bührer sicherte und so die Bronzemedaille für sich beanspruchen konnte. (mer)

Handball: Kähr trifft sechsmal im Cupfinal

SCHWEIZ HANDBALL CUPFINAL FRAUEN

Die Gockhauser Handballerin Charlotte Kähr gewinnt mit dem LK Zug den Schweizer Cup. Die bald 20-Jährige steuerte beim 29:26 im Endspiel über die Spono Eagles sechs Tore bei. Für die Zentralschweizerinnen war es nach dem Double im Jahr 2015 der erste Titel. Kähr verabschiedet sich damit im Sommer mit mindestens einem Pokal in die Bundesliga. Ab der kommenden Saison spielt sie dort für den Buxtehuder SV. Zunächst bestreitet die Rückraumspielerin aber mit den Zugerinnen ab Dienstag, 18. Mai noch den Playoff-Final (best of 5) der SPL1 gegen den LC Brühl. Die Partien finden ausschliesslich in Winterthur statt.

Als Cupsieger feiern lassen konnte sich nebst Kähr auch Luka Maros. Der Volketswiler rang mit seinem Verein Kadetten Schaffhausen im Final den HC Kriens-Luzern 22:21 nieder. Der Cuptriumph des Schweizer Serienmeisters ist insbesondere mit Blick auf die Playoffs Gold wert. Die Kadetten waren zuletzt nach dem Out in der European Handball League (EHL) in ein kleines Tief geraten. (zo)

Curling: WM-Gold für Neuenschwander

Die Gockhauserin Esther Neuenschwander hat mit den Schweizer Curlerinnen an der Weltmeisterschaft in Calgary den 2019 gewonnen WM-Titel mit Bravour verteidigt. Im Final besiegen sie das von Alina Kowalewa angeführte Team Russland 4:2. Die Equipe um Skip Silvana Tirinzoni war an der ganzen WM mit nur einer Niederlage in 15 Partien das mit Abstand stärkste der 14 Teams. Auch alle übrigen statistischen Auswertungen sprechen für die Schweizerinnen und unterstreichen ihre grossartigen Leistungen über die zehn Wettkampftage.

Neuenschwander, Tirinzoni, Melanie Barbezat und Alina Pätz vom CC Aarau setzen nicht nur ihre eigene Erfolgsgeschichte fort, sondern auch die des Schweizer Frauencurlings generell. Seit 2012, seit dem Triumph des Davoser Teams um Skip Mirjam Ott im kanadischen Lethbridge, haben die Schweizerinnen den besten Teams der anderen grossen Curling-Nationen wie Kanada, Schweden und Schottland nur drei WM-Titel überlassen.

Bei ihren insgesamt 14 Siegen wurden die Schweizerinnen in Calgary nur gerade dreimal - in den Round-Robin-Spielen gegen Schottland und gegen die USA sowie im Final - über die volle Distanz von zehn Ends gefordert. In den übrigen elf Spielen gaben die Gegnerinnen spätestens nach dem 9. End auf, oft auch vorher. (sda)

Pferderennen: Überraschender Sieg für Schneider

In Dielsdorf hat Carina Schneider ein über 3750 Meter führendes und mit 8000 Franken dotiertes Jagdrennen für sich entschieden. Der Volltreffer der Rennreiterin aus Wald kam überraschend, denn ihr Partner, der fünfjährige Wallach Raffles Rose, war zuvor bei neun Starts in Frankreich und der Schweiz sieglos geblieben.

Zu Beginn des Rennens im hinteren Teil des Feldes zu sehen, tauchten Raffles Rose und Carina Schneider bei Rennhälfte plötzlich hinter dem Spitzenduo an dritter Stelle auf. Nachdem Leader Baraclaas im Schlussbogen einen ersten Angriff von Raffles Rose noch kontern konnte, liess der von Carina Schneider gerittene Wallach auf der Schlussgeraden die Konkurrenz stehen. Im Ziel betrug sein Vorsprung über zehn Längen. Neben dem Sieg mit Raffles Rose kam Carina Schneider noch einmal als Dritte und zweimal als Vierte ins Ziel. Einen vierten Rang gab es auch für Die Rakete. Die Stute gehört der Besitzergemeinschaft Scala Racing Club rund um den Egger Rémy Giger.
Der Renntag in Dielsdorf, der ohne Zuschauer abgehalten wurde, war als Ersatz für die Fehraltorfer Osterrennen neu ins Programm aufgenommen worden. (wib)

OL: Riccardo Rancan gewinnt SM-Bronze

An der Sprint-SM in Zwingen (BL) holte sich der Ustermer Riccardo Rancan in einem international besetzten Starterfeld SM-Bronze. Rancan erreichte im gesamten Teilnehmerfeld den 5. Platz und war drittbester Schweizer. Den Schweizermeistertitel gewann Joey Hadorn, der hinter dem Belgier Yannick Michiels auf den zweiten Rang lief. Als Gesamtvierter gewann Matthias Kyburz SM-Silber. (zo)

Behindertensport: Früh zweimal in den Top Ten

Handbiker Benjamin Früh aus dem Grüt fuhr beim Weltcup im belgischen Ostenende zweimal in die Top Ten. Das Zeitfahren der Kategorie H1 beendete der Oberländer auf dem 7. Platz. Im Strassenrennen klassierte sich der 29-Jährige dann auf dem 6. Platz. Frühs Fazit: «Ich bin zufrieden, mehr lag im Moment nicht drin.»

Der Russiker Felix Frohofer (Kategorie H4) konnte sich derweil nach einem enttäuschenden Zeitfahren (16. Rang) im Strassenrennen steigern. Der 26-Jährige fuhr auf den 12. Platz. (zo)

Judo: Fabienne Kocher Grand-Slam-Siebte

Fabienne Kocher vom Judo Club Uster hat am Grand-Slam-Turnier im russischen Kasan das Podest verpasst. In der Kategorie bis 52 Kilogramm belegte die Riedikerin den 7. Rang. Nach ­einem Freilos qualifizierte sie sich mit einem Sieg für die Viertelfinals, verlor dann aber sowohl den Kampf um den Halbfinaleinzug als auch jenen in der Hoffnungsrunde.

Damit sicherte sich die 27-Jährige zwar 260 Punkte für die Weltrangliste und dürfte sich dort vom 21. Rang aus etwas verbessern. Im Hinblick auf eine Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio kassierte Kocher allerdings einen Rückschlag. Sie müsste im Ranking Evelyne Tschopp überholen, die derzeit auf Rang 13 liegt und 631 Punkte mehr auf dem ­Konto hat als Kocher.

Tschopp wird diesen Vorsprung ausbauen. Sie sicherte sich in Kasan den dritten Rang, für den sie in der Weltrangliste 500 Punkte erhält. Da es pro Nation und Gewichtsklasse nur einen Olympia-Startplatz gibt, sind die ­beiden Schweizerinnen direkte Konkurrentinnen – und nach ­Kasan ist Tschopp nun klar im Vorteil. (zo)

Squash: Ustermer verlieren gegen den Leader

In der 9. Runde der Squash-NLA kam es in Uster zum Spitzenkampf gegen Tabellenführer Grabs. Für die Ustermer endete die Begegnung mit einer 0:4-Niederlage. Die Grabser stellen eigentlich eine Europa-Auswahl. Mit Ausnahme von David Bernet spielten alle Ustermer gegen starke Ausländer.

Robin Gadola verlor nach ­einem harten Kampf gegen den Spanier Iker Pajares (Weltnummer 32) knapp 1:3, spielte aber auf hohem Niveau einen guten Match. Miguel Mathis baute gegen Valentin Rapp (GER) nach starkem Beginn ebenso stark ab und verlor 1:3. Joel Siewerdt konnte gegen Rudi Rohrmüller (GER) nicht sein ganzes Poten­zial abrufen. Rohrmüller spielte mit viel Präsenz auf dem Court seine ganze Routine aus und ­gewann 3:0.

David Bernet schliesslich spielte im einzigen Schweizer Duell gegen Yannick Wilhelmi, der sich derzeit in der Sportler-RS befindet und kürzlich ein PSA-Turnier gewann, eines seiner besten NLA-Spiele dieser Saison. Er forderte die Schweizer Nummer 4 auf beeindru­ckende Weise, verlor allerdings trotzdem 1:3.

Die Niederlage wirft die ­Ustermer nicht aus der Bahn. Bei vier ausstehenden Begegnungen sind sie als Drittplatzierte noch immer auf Kurs Richtung Playoffs der besten vier Teams, die am 23./24. Juni in Uster stattfinden. (zo)

Pferderennen: Start-Ziel-Sieg für Dream Believer


In Avenches hat Dream Believer den über 2400 Meter führenden und mit 10 000 Franken dotierten Prix des Jonquilles gewonnen. Im Sulky des achtjährigen Wallachs, der dem Fehraltorfer Roland Müller gehört, sass Marc-André Bovay, der Champion der Schweizer Profi-Fahrer. Dream Believer erwischte einen guten Start und konnte auf der nassen, teilweise mit Wasserlachen bedeckten Sandbahn sogleich die Führung übernehmen. In der Folge hatte der Müller-Traber an der Spitze ein ungestörtes Rennen. Als Toto-Favorit Fabregaz ihn auf der Zielgeraden attackierte, verfügte er noch über genügend Reserven, um den Angriff abzuwehren. 

Dream Believer hatte schon früh Talent verraten, so hatte er 2018 fünf Rennen gewonnen, doch in der Folge verhielt er sich auf der Weide so ungeschickt, dass er aufgrund von selber verursachten Verletzungen zwei längere Pausen einlegen musste. Bei seinem Comeback Fünfter, steigerte er sich über einen dritten Platz zum achten Sieg seiner 2017 begonnenen Karriere. (wib)

Unihockey: Kulmala bleibt beim UHC Uster

Der UHC Uster vermeldet zwei Vertragsverlängerungen sowie einen Abgang. Markus Kulmala und Silvan Hebeisen spielen auch nächste Saison für das NLA-Team. Für den finnischen Flügelstürmer Kulmala wird es das fünfte Jahr beim UHC Uster sein. Der 28-Jährige war bereits von 2015 bis 2017 in Uster, wechselte dann für zwei Saisons zu den Kloten-Bülach Jets, ehe er zu den Ustermern zurückkehrte. Der 22-jährige Stürmer Hebeisen nimmt derweil einen weiteren Anlauf, sich zur NLA-Stammkraft zu entwickeln. Hebeisen verpasste letzte Saison einen Grossteil der Partien verletzungsbedingt. Den UHC Uster verlassen wird hingegen Remo Gallati. Der 28-jährige Center wechselt zum Erstligisten UHC Pfannenstiel. (zo)

Pferderennen: Carina Schneider siegt in Prag

Nachdem Carina Schneider letzten August in einem Hindernisrennen in Pardubice ihren ersten Sieg auf tschechischem Boden noch knapp verpasst hatte, gelang ihr dieser nun. Auf der Prager Rennbahn Velka Chuchle gewann die Rennreiterin aus Wald mit dem ihrer Familie gehörenden Moccafix ein über 1800 Meter führendes Flachhandicap, das mit 40 000 Kronen, umgerechnet rund 1700 Franken, dotiert war.

Nach der Startphase war der türkis-gelbe Dress von Carina Schneider im Mittelfeld zu sehen, wo Moccafix ganz innen stets auf dem kürzesten Weg galoppierte. Durch den Schlussbogen und zu Beginn der Zielgeraden verbesserte das Duo kontinuierlich seine Position, bis es in vorderster Linie erschien. Kurz darauf löste sich Moccafix zusammen mit einem zweiten Pferd vom Rest, so dass sich das Rennen auf ein Duell zuspitzte, in dem sich der achtjährige Wallach und Carina Schneider mit einem Hals Vorsprung durchzusetzen vermochten.

Zu Beginn seiner Karriere von Carina Schneider in Wald selber trainiert, wird Moccafix nun im nordtschechischen Mimon von Filip Neuberg auf die Rennen vorbereitet. (wib)

Pferderennen: Gustavo de Joma wieder einmal Zweiter

Gustavo de Joma machte seinem Ruf als «ewiger Zweiter» in Avenches einmal mehr alle Ehre. Im Jahreshöhepunkt der fünfjährigen Traber, dem Critérium des 5 Ans, beendete der Wallach der Effretiker Ecurie Max Gordon das Rennen – wie bei sieben seiner acht letzten Auftritte – auf dem Platz direkt hinter dem Sieger.

Letztes Jahr hatte Gustavo de Joma im Gipfeltreffen der Vierjährigen, dem Critérium des 4 Ans, einzig den unbestrittenen Jahrgangsleader Gipson Creek vor sich dulden müssen. Nachdem Gipson Creek diesmal aufgrund gesundheitlicher Probleme passen musste, schien Gustavo de Joma, der von Joey Vignoni gesteuert wurde, gute Chancen auf den Sieg zu haben. Doch in Gwaii Haanas bekam es Gustavo de Joma mit einem Gegner zu tun, der an diesem Tag für den «Poulidor der Schweizer Traber» zu stark war. Unterwegs im Rücken von Gwaii Haanas an zweiter Stelle, versuchte Joey Vignoni auf der Zielgeraden zu attackieren, musste aber schnell die Aussichtslosigkeit des Unterfangens einsehen. (wib)

Unihockey: Riders verlängern mit Werz und Heitzmann

Die Floorball Riders haben zwei weitere Vertragsverlängerungen vermeldet. Anja Werz und Anja Heitzmann werden weiterhin für das NLA-Frauenteam spielen. Verteidigerin Werz, die auch schon im Sturm auflief, startet im Herbst in ihre bereits siebte Saison bei den Floorball Riders. «Sie bringt Erfahrung mit und ist eine Kämpferin, welche dem Team auch in der kommenden Saison helfen wird», sagt Sportchefin Sarah Altwegg über die 26-Jährige. Für die aus dem eigenen Nachwuchs stammende Heitzmann wird es derweil die zweite Spielzeit im Fanionteam der Riders. Die Sportchefin sagt über sie: «Wenn sie weiterhin geduldig an sich arbeitet und Vollgas gibt, wird sie den nächsten Schritt machen.» (zo)

Automobil: Doppelsieg für Wetziker Autorama-Team

Grosserfolg für das Team Autorama Motorsport: Am 12-Stunden-Rennen von Paul Ricard in Frankreich holte die in Wetzikon beheimatete Equipe einen Doppelsieg in der TCR-Klasse. Die beiden VW Golf GTi fuhren in den 12 Stunden auf dem gut 5,8 Kilometer langen Rundkurs 287 respektive 286 Runden. Das drittplatzierte Fahrzeug, das lange mit Rundenvorsprung geführt hatte, aber ungeplante Boxenstopps einlegen musste, kam auf 283 Runden.

Das Fahrerquartett Constantin Kletzter, Emil Heyerdahl, Jérôme Ogay und Yannick Mettler sicherte dem Team im dritten Saisonrennen der «24H-Series» den ersten Sieg in diesem Jahr. Zum Saisonstart in Dubai hatten die Wetziker die Ränge 2 und 3 belegt, in Mugello verpassten sie das Podest. Damit liegt das Team Autorama Motorsport nun in Führung in der Gesamtwertung, die es zuletzt zweimal in Serie gewonnen hatte. (fbo)

Unihockey: Silvan Bolliger wechselt zum Meister

Flügelstürmer Silvan Bolliger spielt nächste Saison wieder in der NLA. Der 29-jährige Egger stand zuletzt eine Saison in der höchsten finnischen Liga  bei Happee Jyväskylä unter Vertrag, wo ihm in 21 Spielen 15 Tore und 10 Assists gelangen. Vor seinem Abstecher in den Norden hatte Bolliger bei Floorball Köniz gespielt. Zu den Bernern, die am Wochenende Meister wurden, kehrt er nun zurück. (zo)

Triathlon: Alissa König für die Mixed-Staffel nominiert

Die Dürntnerin Alissa König ist vom Schweizer Triathlonverband für den Mixed-Staffel-Olympiaqualifikationswettkampf aufgeboten worden. Dieser findet am 21. Mai in Lissabon statt. Neben der Oberländer C-Kader-Athletin gehören Nicola Spirig sowie Max Studer und Andrea Salvisberg dem Schweizer Team an. Als Ersatz wurden Estelle Perriard und Florin Salvisberg nominiert. Schafft die Schweiz in Portugal den Sprung in die Top 3, sichert sie sich den Mixed-Staffel-Platz für die Olympischen Spiele in Tokio. In Japan werden erstmals überhaupt Medaillen in der gemischten Staffel vergeben. (zo)

Curling: Homan zu stark für Neuenschwander und Stern

Die Gockhauserin Esther Neuenschwander ist bei den Players’ Championship in Calgary mit dem CC Aarau im Halbfinal ausgeschieden. Die Aarauerinnen um Silvana Tirinzoni unterlagen der kanadischen Equipe  von Rachel Homan 3:5. Im Viertelfinal war derweil für die Bäretswilerin Elena Stern Endstation. Sie verlor mit ihrem Team nach einem engen Spiel (3:4) ebenfalls gegen Homans Equipe. (zo)

 

Reiten: Enttäuschung für Martin Fuchs

Beim ersten grossen Treffen der Springreiter seit dem Ausbruch der Coronavirus-Krise zählte der Bietenholzer Martin Fuchs in 's-Hertogenbosch zu den Verlierern. Er verpasste wie die weiteren Schweizer, Bryan Balsiger und Steve Guerdat, das Stechen des mit 700'000 Euro dotierten Grand Prix. Fuchs kam im Sattel von Clooney auf der Schlusslinie etwas zu dicht an einen Steilsprung heran. Der Europameister hätte als Sieger des Grand Prix von Genf 2019 die Chance auf einen Bonus von 500'000 Euro gehabt. Ihm bleibt nun noch die Bonusmöglichkeit (250'000 Euro) bei einem Sieg bei einer der nächsten Stationen im Herbst in Calgary oder in Aachen. Diese vier Turniere bilden den Grand Slam im Springreiten.

Nebst Fuchs erwischte es auch Guerdat auf der Zielgeraden. Die Nummer 1 der Weltrangliste ritt auf Victorio. Balsiger mit Twentytwo des Biches patzte beim Einsprung in die dreifache Kombination.

Der für Österreich reitende Bayer Max Kühner setzte sich auf Elektric Blue vor dem Brasilianer Marlon Modolo Zanotelli auf Edgar durch und kassierte stolze 231'000 Euro. Das Hallenturnier war ursprünglich im März geplant gewesen, musste aber nach einer Ausbreitung von Herpes-Infektionen in Westeuropa verschoben werden. (sda)

Mountainbike: Looser glückt der Saisoneinstieg

Dem Hinwiler Marathonbiker Konny Looser ist der Saisoneinstand geglückt. Er belegte zusammen mit Sören Nissen im 4 Island Etappenrennen in Kroatien den guten 4. Platz. Das beste Einzelresultat erreichte das Duo in der Schlussetappe. Diese beendeten der Oberländer und der Luxemburger, der wie Looser die Saison als Privatfahrer bestreitet, auf dem 3. Platz. Den Sieg in Kroatien holten sich die Tschechen Matous Ulman und Jaroslav Kulhavy. Letzterer ist Weltmeister sowie zweifacher Olympiamedaillengewinner (Gold und Silber) im Cross-Country. (zo)

Pferderennen: Erfolgreiches Debüt von Hericourt

Gleich bei seinem ersten Start in einem Galopprennen kam Hericourt als Erster ins Ziel. In Avenches gewann der dreijährige Wallach den über 2150 Meter führenden und mit 8000 Franken dotierten Prix de Compiègne. Besitzer des von Claudia Erni trainierten Nachwuchsgaloppers sind Peter und Eve Krähenbühl aus Pfäffikon.

Zuschauer waren in Avenches keine zugelassen, aber als Besitzer durfte Peter Krähenbühl auf der verwaisten Tribüne Platz nehmen, um den ersten Lebensstart seines Hericourt mitzuerleben. Und was er sah, übertraf seine Erwartungen. Hericourt sprang gut ab und erschien sogleich auf der vorderen Linie. In der Folge liess ihn Reiterin Sibylle Vogt an der Flanke der Spitzengruppe galoppieren, wo er zwar einige Meter mehr absolvieren musste, dafür konnte er dort mit seinem raumgreifenden Schritt ungestört den eigenen Rhythmus anschlagen. Während der Leader auf der Zielgeraden nachliess, zog Hericourt seinen Strich durch, so dass ihm die Führung zufiel, die der Debütant in der Folge im Stil eines Routiniers verteidigte.  

Neben dem Sieg von Hericourt gab es aus Oberländer Sicht einen fünften Platz für den von Carina Schneider in Wald trainierten und von Tonja Keller gerittenen Dhalam. (wib)

Squash: Ustermer siegen ungefährdet

Die NLA-Männer des Squash­clubs Uster gaben sich am Donnerstag in Kriens keine ­Blösse und gewannen 4:0. Vom Quartett Robin Gadola, Miguel Mathis, Joel Siewerdt und David Bernet gab einzig Bernet einen Satz ab. Nach nervösem Start gewann auch er seine Partie ungefährdet. Seine Kollegen liessen nichts anbrennen und spielten solide und konzentriert. Der ­klare Sieg überraschte nicht, sind doch alle Ustermer im nationalen Ranking besser klassiert als ihre Gegner.

Damit schloss Uster in der Tabelle nach Punkten zu Leader Grabs auf, hat aber eine Partie mehr absolviert. Obschon das Team in der Regel mit zwei Junio­ren und ohne Ausländer spielt, ist es auf Kurs Richtung Playoffs der besten vier. Das Polster auf Rang 5 beträgt fünf Runden vor Schluss zehn Punkte. (zo)

Skispringen: Peter steigt ins A-Kader auf

Dominik Peter, Junioren-WM Lahti 2021

Der Fischenthaler Skispringer Dominik Peter gehört für die nächste Saison dem A-Kader an. Den Aufstieg aus dem B-Kader verdiente sich der 19-Jährige insbesondere mit der Bronzemedaille an der Junioren-WM in Lahti. Im Weltcup holte Peter insgesamt 25 Punkte – mit vier Top-30-Plätzen und einem 16. Rang als Bestresultat blieb er in seiner zweiten kompletten Weltcupsaison hinter seinen eigenen Erwartungen zurück. (zo)

Motocross Gutenswil abgesagt

Das am ersten Mai-Wochende geplante Motocross Gutenswil ist abgesagt worden. Dies hat der Schweizerische Auto- und Motorradfahrerverband auf seiner Website bekanntgegeben. Von den ursprünglich in den Monaten April und Mai geplanten acht Motocross-Rennen sind mittlerweile nur noch deren drei im Kalender verblieben. 2019 hatte die 45. Austragung des Motocross Gutenswil stattgefunden. (zo)

Automobil: Apothéloz konnte nicht starten

So hatte sich Julien Apothéloz das Debüt in der GT3-Klasse nicht vorgestellt: Der Gockhauser hätte eigentlich letztes Wochenende in Monza zu seinem ersten Rennen in der GT World Challenge Europe starten sollen. Doch sein Team Allied-Racing musste Forfait geben. Jan Kasperlik verunfallte im Pre-Qualifying schwer. Der Deutsche, der sich mit Apothéloz und dem Österreicher Nicolas Schöll das Cockpit teilt, blieb dabei unverletzt – der Porsche 911 GT3 R  wurde so stark beschädigt, dass er vom Team nicht vor Ort repariert werden konnte. «Motorsport kann manchmal hart sein», schrieb Apothéloz auf Instagram. «Wir werden zurückkommen.» Das nächste Rennen findet am zweiten Mai-Wochenende im französischen Magny-Cours statt. (zo)

Pferderennen: Welti steuert Livi Ohio H.M. zum Sieg

In Avenches hat Livi Ohio H.M. den über 2350 Meter führenden und mit 8000 Franken dotierten Prix des Cigognes gewonnen. Besitzer und Trainer des fünfjährigen Traberwallachs ist der frühere Eishockeyprofi Marc Welti aus Fällanden, der auch selber im Sulky sass.

Mitte der Zielgeraden deutete noch wenig auf einen Sieg von Livi Ohio H.M. hin, denn als Sechster lag er weit hinter dem scheinbar uneinholbar führenden Castellon zurück. Doch dann wechselte Castellon in den Galopp, was seine Disqualifikation zur Folge hatte, und gleichzeitig setzte Livi Ohio H.M. zu einem Endspurt an, dank dem er die verbliebenen Gegner auf den letzten Metern noch abfangen konnte. Den Zielpfosten kreuzte er mit einem Hals Vorsprung auf die Stute Hello Miss.

Livi Ohio H.M., der bislang in Dänemark und Schweden aktiv war, sorgte für den zweiten Sieg in der Trab-Karriere von Marc Welti. Den ersten hatte Welti, der in Fällanden als Hundetrainer arbeitet, 2015 mit der Stute Justina erzielt. (wib)

Unihockey: Schmucki wird Ausbildungsverantwortliche bei den Riders

Tamara Schmucki übernimmt die neu geschaffene Stelle als Ausbildungsverantwortliche bei den Floorball Riders. Die frühere Nationalliga-Spielerin beginnt ihre Arbeit beim NLA-Verein am 1. Mai, wie dieser mitteilt. Schmucki besitze dank ihrer Ausbildung zur Primarlehrerin wertvolle Erfahrungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen. Sie wird nun die Weiterbildung zur Berufstrainerin in Angriff nehmen.

Zu ihren Aufgaben gehören, ein neues Ausbildungskonzept zu erstellen, die Trainerausbildung, Trainingsbesuche sowie der Austausch mit Partnervereinen. Daneben wird Schmucki Headcoach bei den U17-Juniorinnen und Assistenztrainerin bei den U21-Juniorinnen. Der Verein schreibt: Mit der Schaffung einer Ausbildungsstelle investieren die Floorball Riders in den eigenen Nachwuchs und gehen einen weiteren Schritt Richtung Professionalisierung. (zo)

Schwimmen: SCUW-Quartett startet an der EM

Der Schweizer Schwimmverband hat seine Delegation für die Europameisterschaften in Budapest (17. bis 23. Mai) bekannt gegeben. Dem 18-köpfigen Aufgebot gehören auch Maria Ugolkova, Antonio Djakovic und Jolann Bovey vom SC Uster Wallisellen an. Daneben hat sich für die EM ein weiterer SCUW-Athlet qualifiziert – der Liechtensteiner Christoph Meier. (zo)

Rudern: Gmelin für die Olympischen Spiele selektioniert

Jeannine Gmelin kann ihre zweiten Olympischen Spiele definitiv planen. Die Ustermer Skifferin wurde von der Selektionskommission von Swiss Olympic zusammen mit Barnabé Delarze und Roman Röösli (Doppelzweier) für die Spiele in Tokio selektioniert. Die 31-Jährige hatte 2016 in Rio de Janeiro ihre Olympia-Premiere gefeiert. Die Skiff-Weltmeisterin von 2017, die am Wochenende an der EM in Varese Bronze geholt hatte, ruderte damals auf den 5. Platz.

Die Schweizer Delegation für die Olympischen Sommerspielen in Tokio umfasst derzeit 11 Athletinnen und Athleten. Es dürften letztlich aber über 100 werden. (zo)

Unihockey: Werner weiterhin Trainer beim UHC Pfannenstiel

Marc Werner bleibt Trainer des UHC Pfannenstiel. Das hat der Oberländer Erstligist vermeldet. Werner assistieren wird Christof Maurer, der in seine bereits 14. Saison beim UHC Pfannenstiel steigt. Das Team bleibt derweil zu grossen Teilen zusammen. So sind auch die drei langjährigen Teamstützen David Kyburz, Thiemo Scharfenberger und Roman Weber weiterhin an Bord – zusammen haben sie 842 Spiele für «Pfanni» absolviert. Einen wichtigen Abgang hat der Erstligist indes zu beklagen. Thomas Huber tritt nach elf Saisons im Fanionteam kürzer. (zo)

Pferderennen: Hippies nächster Streich

Zwei Wochen nach seinem Sieg in Avenches hat Hippie de Joma auf der gleichen Bahn erneut ein Trabrennen (2350 Meter, 8000 Franken) gewonnen. Siegte Hippie de Joma beim ersten Saisonerfolg noch souverän von der Spitze aus, machten es der vierjährige Wallach der Effretiker Ecurie Max Gordon und sein Fahrer Joey Vignoni diesmal spannender. Zwar führte das Duo nach gutem Start das Feld an, doch als Eclipse de Villars unbedingt die Spitze übernehmen wollte, liess Joey Vignoni den Aussenseiter gewähren, was fast fatale Folgen gehabt hätte. Denn als Eclipse de Villars auf der letzten Gegenseite die Puste ausging, sass das Effretiker Gespann hinter diesem fest und musste zuschauen, wie Gegner um Gegner an ihm vorbeizogen.

Es dauerte eine Weile, bis Joey Vignoni im Schlussbogen eine Lücke fand. Einmal auf freier Bahn, zeigte Hippie de Joma auf der Zielgeraden eine sehenswerte Aufholjagd, die ihm doch noch den Sieg eintrug. Sein Vorsprung auf das zweitplatzierte Pferd fiel mit drei Hundertstelsekunden allerdings hauchdünn aus.

Im weiteren Verlauf des Meetings  gab es drei weitere Podestplätze für Oberländer Rennställe. Hedy Schlatters Volpone d’Argentan wurde im Prix du Jumelage (2350 Meter, 8000 Franken) Zweiter. Tobrouk de Payré und Dream Believer, die beide dem Fehraltorfer Roland Müller gehören, belegten in ihren Rennen jeweils Rang drei. (wib)

Fussball: Weisslingen und Trainer Sanchez trennen sich

Der FC Weisslingen und Paco Sanchez gehen getrennte Wege. Der Trainer teilte der Klubführung am Wochenende mit, zum Ende der Saison aus dem Vertrag aussteigen zu wollen. Ressortleitung Sport und Präsidium analysierten darauf die Lage neu und entschieden sich zu einem sofortigen Führungswechsel. «Für Training und Coaching finden wir eine interne und interimistische Lösung. Letzte Details werden bis Ende der Woche geklärt», lässt sich Dani Haag, Ressortleiter Sport,  zitieren. «Wir bringen diese Saison zu einem guten Ende und stellen die Weichen für einen Neustart im Sommer.» Sanchez war erst auf diese Spielzeit hin zum Oberländer Drittliga-Klub gewechselt. Der FCW liegt in der weiterhin unterbrochenen Meisterschaft auf Platz 10 der Gruppe 6. (zo)

Leichtathletik: Abraham sagt kurzfristig ab

Tadesse Abraham vom LC Uster verzichtet am Sonntag auf einen Start beim Marathon im niederländischen Enschede. Der Schweizer Rekordhalter zog sich im Training eine leichte Zerrung an den Adduktoren zu. Auf Anraten der Ärzte lässt er den Wettkampf aus, um den Aufbau für die Olympischen Spiele in Tokio nicht zu gefährden.

Die Limite für den Saisonhöhepunkt hatte der gebürtige Eritreer bereits im April 2019 in Wien mit einem Lauf in 2:07:24 Stunden erfüllt. Ein halbes Jahr später in Doha wurde Abraham bei seinem bislang letzten Rennen über die 42,195 km WM-9. (sda)

Unihockey: Stella wechselt nach Schweden

Die Nänikerin Tanja Stella spielt nächste Saison in Schweden. Die 33-jährige Schweizer Nationalverteidigerin wechselt nach dem Gewinn ihres sechsten Schweizer Meistertitels mit den Kloten-Dietlikon Jets in die höchste schwedische Liga SSL zu Sirius IBK. Der Verein ist in Uppsala beheimatet. «Mit ihrer Routine und Erfahrung wird sie sowohl als Spielerin als auch als Person einen enormen Beitrag zu unserem Team leisten», schrieb Stellas neuer Verein auf Instagram.

Von 2011 bis 2016 hatte die Oberländer Defensivspielerin bereits einmal viereinhalb Saison in Schweden gespielt. Damals stand sie bei Endre unter Vertrag. Neben Stella unterschrieb auch ihre Jets-Teamkollegin Michelle Wiki bei Sirius. (zo)

Pferderennen: Farclas Fünfter im Grand National

Die Schlagzeilen nach dem Grand National gehörten logischerweise Rachael Blackmore. Die 31-jährige Irin, die seit einigen Jahren zu den besten Jockeys gehört, schrieb Turf-Geschichte, in dem sie in Aintree bei Liverpool als erste Frau das berühmteste und härteste Hindernisrennen der Welt gewann. Möglich machte dies der achtjährige Wallach Minella Times, der unter ihr die 30 imposanten Hindernisse fehlerlos überwand und sich auf dem abschliessenden Flachstück des fast 7000 Meter langen Rennens von seinen letzten Begleitern löste. 

Im Schatten des siegreichen Duos bot auch Farclas, der im Feld der 40 Pferde Rang fünf belegte, eine exzellente Vorstellung. Als Züchter des siebenjährigen Schimmels zeichnet eine Gruppe von Freunden um den Egger Rémy Giger. Farclas, der inzwischen rund eine Viertelmillion Euro verdient hat, wurde von seinen Züchtern 2014 als Fohlen an einer Auktion für 17 000 Euro verkauft. Nach Anfängen in Frankreich wechselte er nach Irland in den Besitz von Ryanair-Chef Michael O’Leary, der unter dem Label Gigginstown House Stud einen der grössten Rennställe des Hindernissportes betreibt. Farclas’ Mutter Floriana bestritt vor etwas mehr als einem Jahrzehnt Rennen für die von Rémy Giger präsidierte Besitzergemeinschaft Scala Racing Club und gehörte zu den besten Flachpferden der Schweiz. So belegte Floriana am Ostermontag 2010 im Grossen Preis der Gemeinde Fehraltorf Rang zwei. (wib)

Fussball: Brüttisellen muss auf Trainersuche

Beim FC Brüttisellen-Dietlikon kommt es zum Ende der Saison zu einem Trainerwechsel. Robert Merlo tritt im Juni nach insgesamt fünf Jahren Tätigkeit ab. Unter der Regentschaft des bald 60-Jährigen gelang 2018 der Wiederaufstieg in die 2. Liga. Dort hielten sich die Brüttiseller zuletzt sehr achtbar und schafften zweimal den Klassenerhalt. Auch in der derzeit unterbrochenen Meisterschaft ist der FCB als Tabellenfünfter der Gruppe 2 auf Kurs. Betreffend der möglichen Nachfolge von Merlo werden derzeit Gespräche geführt. (zo)

Unihockey: Nänikerin holt erneut Meistertitel

Die Nänikerin Tanja Stella hat sich ein weiteres Mal mit den NLA-Frauen von Kloten-Dietlikon den Schweizer Meistertitel geholt. Für die 33-Jährige ist es bereits die siebte Meisterschaft. Kloten-Dietlikon setzte sich im Superfinal in Winterthur gegen Emmental Zollbrück 4:2 durch. Auf dem Weg zum erneuten Triumph hatten sich die Unterländerinnen in den Playoff-Viertelfinals auch gegen den UHC Laupen mit 3:0 Siegen durchgesetzt. (zo)

Unihockey: Uster engagiert Doza

Der UHC Uster verpflichtet für die kommende Meisterschaft Patrik Doza, den Captain des tschechischen Nationalteams. In der NLA läuft der Offensivspieler seit 2017 auf. Zuerst für zwei Saisons bei Floorball Köniz, seither bei Rychenberg Winterthur. In Uster trifft Doza übrigens auf einen alten Weggefährten. Mit Landsmann Martin Prazan spielt er nicht nur für die Nationalmannschaft, beide trugen auch schon gemeinsam die Farben des Prager Vereins Florbal Chodov. Der 29-jährige Doza unterschrieb beim NLA-Neunten einen Einjahresvertrag mit Option für eine weitere Spielzeit. (zo)

Rudern: Gmelin locker ins EM-Halbfinal

Der Ustermer Skifferin Jeannine Gmelin ist der Auftakt in die Ruder-Europameisterschaften in Varese geglückt. Die Weltmeisterin von 2017 gewann ihren Vorlauf mit einem Vorsprung von 6,65 Sekunden und qualifizierte sich problemlos für den Halbfinal vom Samstag. (sda)

Frauen. Offene Kategorie. Skiff. 3. Vorlauf: 1. Jeannine Gmelin (Uster) 8:19,72. - Gmelin im Halbfinal vom Samstag.

BMX: Marquart drittbester Schweizer in Verona

Saisonstart für den Mönchaltorfer Simon Marquart. Der BMX-Profi erreichte beim C1-Race von Verona den achten Platz. Sieger im kleinen, aber recht starken Feld wurde der Winterthurer David Graf vor Cédric Butti – einem weiteren Schweizer. In der Grossstadt im Nordosten Italiens findet am zweiten Mai-Wochenende auch der erste Weltcup-Wettkampf statt. (zo)

Fussball: Jan Elvedis Cup-Traum ist zu Ende

Jahn Regensburg mit dem Greifenseer Verteidiger Jan Elvedi verpasste den Einzug in die Halbfinals im deutschen Cup. Der Zweitligist verlor den Viertelfinal gegen Werder Bremen nach einem Treffer des Japaners Yuya Osako 0:1. Die Partie hatte verlegt werden müssen, nachdem die Regensburger Anfang März aufgrund diverser Corona-Fälle zwei Wochen in Quarantäne verbracht hatten. (sda)

Unihockey: Feiner und Wüst verlassen den UHC Uster

Auch Tobias Ledergerber bleibt ein weiteres Jahr dem UHC Uster erhalten. Der 25-Jährige war nach zwei schweren Verletzungen in der letzten Saison schnell wieder wichtige Stammkraft. Daneben erhalten die bisherigen Förderkaderspieler Filip Karlsson (bis 2024) und Torhüter Timothy Schaffer (bis 2023) einen Einstiegsvertrag. Gerade Offensivspieler Karlsson wusste schnell zu gefallen und trug sich in der NLA-Meisterschaft mehrfach in die Skorerliste ein (6 Tore, 2 Assists). Dagegen verlassen Janik Feiner und Michel Wüst den Ustermer Verein. Goalie Feiner will berufsbedingt kürzertreten, Wüst kehrt zu den Kloten-Dietlikon Jets zurück. (zo)

Langlauf: Wiggers mit Sieg zum Ende der Saison

Beim finalen Voralpencup in Wiggis liefen Nicola und Siri Wigger vom SC am Bachtel in der ältesten Nachwuchs-Kategorie U20 vorne weg. Der 19-jährige Nicola war beim Einzelstart-Rennen über 10 km der Schnellste einer Fünfergruppe, die gerade mal sieben Sekunden untereinander trennte. Deutlich überlegen war Siri Wigger. Die am Freitag ihren 18. Geburtstag feierende Gibswilerin nahm der zweitschnellsten Malia Elmer über die Distanz von 7,5 km fast zwei Minuten ab. Wiggers Klubkollegin Celia Rüegg schaffte es auf dem Urnerboden als Dritte ebenso noch aufs Podest. Zwei Tage zuvor hatte sich Siri Wigger bereits beim traditionellen Langis-Sprint in der U18/U20-Konkurrenz durchgesetzt. Für Nicola reichte es – nachdem er den Prolog noch für sich entschieden hatte – zu Platz 4. Sieger wurde Niclas Steiger. (zo)

Pferderennen: Hulapalu und Hippie de Joma siegen in Avenches

Zwei der vier Trabfahren, die in Avenches auf dem Programm standen, wurden von Pferden aus Oberländer Rennställen gewonnen. Im Prix Hirondelle Sibey (2400 Meter, 8000 Franken), der das Meeting eröffnete, kam es zu einem packenden Finish, in dem vier Pferde fast auf einer Linie um den Sieg kämpften. Nach einem letzten entscheidenden Effort setzte sich Hulapalu knapp durch. Trainiert wird Hulapalu vom Russiker Hufschmied Hans Josef Meier, der die vierjährige Stute des Stalles Meistadel auch selber gezüchtet hat. Im Sulky sass Daniel Grüter.

Während der erste Sieg von Hulapalu, die zuvor auf den bayrischen Rennbahnen von Straubing und München-Daglfing drei Podestplätze erzielt hatte, einer kleinen Überraschung gleichkam, ging Hippie de Joma als hoher Favorit in den Prix Diable de Vauvert (2350 Meter, 8000 Franken). Und der vierjährige Wallach der Effretiker Ecurie Max Gordon wurde dieser Einschätzung vollauf gerecht. Von Joey Vignoni früh an die Spitze gesteuert, hielt Hippie de Joma in der Folge die Konkurrenz in Schach, ehe er sich auf der Zielgeraden zu einem klaren Sieg verabschiedete. Sechs Längen hinter Hippie de Joma kam Flicflac, der Christine Rother aus Fehraltorf gehört, als Dritter ins Ziel. (wib)

Squash: Merlo mit bester Weltranglisten-Position

Die Pfäffiker Squasherin Cindy Merlo ist im Weltranking so gut wie noch nie klassiert. Die 23-Jährige verbesserte sich dank ihrem Erfolg am Swiss Open von Uster, einem Tour-10-Event der Challenger-Serie der Professional Squash Association, von Position 56 auf 50. Für Merlo war nach insgesamt vier Final-Anläufen der erste Turniersieg auf Profistufe. (zo)

Unihockey: Klauenbösch bleibt beim UHC Uster

Der UHC Uster hat eine weitere Vertragsverlängerung vermeldet. Der 24-jährige Center Marco Klauenbösch bleibt zwei weitere Saisons beim NLA-Klub. Auf Verteidiger Nicola Heierli können die Ustermer zukünftig allerdings nicht mehr zählen. Der 23-Jährige tritt sportlich kürzer, um sich auf seine berufliche Laufbahn zu konzentrieren. (zo)

Automobil: Gockhauser Apothéloz wird GT3-Fahrer

Julien Apothéloz wechselt das Team und die Rennserie. Der 20-jährige Gockhauser steigt von der GT4-Klasse in die GT3-Klasse auf und wird künftig für das deutsche Team Allied-Racing fahren. In der letzten Saison hatte Apothéloz den Meistertitel in der Rennserie ADAC GT4 Germany im letzten Rennen verpasst – gegen sein neues Team. Künftig wird er mit seinen Teamkollegen Jan Kasperlik (GER) und Nico Schöll (Ö) in der GT World Challenge Europe an den Start gehen.

Für Apothéloz ist es auch ein Markenwechsel von Mercedes zu Porsche. Er wird einen 911 GT3 R fahren. «Es wird im ersten Jahr sicher eine grosse Herausforderung, da wir nun gegen die weltbesten GT-Piloten antreten. Mir ist wichtig, dass wir trotzdem Ausrufezeichen setzen können, und ich mich in der GT3 etabliere. Auch wenn wir neu in dieser Szene sind, wollen wir sicher um den Titel in der Pro-Am Wertung mitkämpfen», wird Apothéloz in einer Medienmitteilung zitiert. Die Saison beginnt am 18. April in Monza. (zo)

Biathlon: Gion Stalder holt zwei Junioren-SM-Medaillen

Gion Stalder ist an den Schweizer Meisterschaften in Realp zweimal aufs Podest gelaufen. Der Walder setzte sich bei den Junioren im Sprint vor Niklas Hartweg durch. Stalder war mit nur einem Fehlschuss der Beste im Schiessstand. Im Massenstartrennen klassierte sich der Athlet des SC am Bachtel dann auf dem 3. Rang. Eine Medaille gewann im Massenstart auch Stalders Klubkollege Felix Ullmann. Er klassierte sich in der Kategorie Jugend als Dritter. (zo)

Ski Alpin: Roulin ohne SM-Medaillen

Der Grüninger Weltcup-Athlet Gilles Roulin fuhr an den Schweizer Meisterschaften in Anniviers und Zinal an den Medaillenrängen vorbei. Das beste Resultat gelang dem Speed-Spezialisten im Riesenslalom, wo er Sechster wurde. In der Abfahrt belegte er Rang acht, in der Kombination wurde er Siebter. Den Super-G (13.) und den Slalom (19.) beendete Roulin ausserhalb der Top Ten. (zo)

Snowboard: Derungs erreicht Platz 15

Just zum Slopestyle-Saisonabschluss im Corvatsch Park gab Isabel Derungs ihr Comeback. Die Riedikerin erreichte dabei als beste Schweizerin mit 55,66 Punkten sogleich Platz 15. Für die 33-jährige Freestyle-Snowboarderin war es der erste Weltcup-Wettkampf nach einer Babypause. Noch im Dezember hatte sie sich am selben Ort beim Aufwärmrun für ein Europacup-Rennen einen Schlüsselbeinbruch zugezogen und war seither ausgefallen. Der letzte Wettkampf wurde von der Japanerin Reira Iwabuchi (91,0) gewonnen, Die Gesamtwertung (drei Rennen) entschied die Österreicherin Anna Gasser für sich. (zo)

Langlauf: Weber und Wiggers brillieren in Sedrun

Am zweiten Teil der nationalen Langlauf-Meisterschaften in Sedrun überzeugte das starke Nachwuchstrio des Skiclub am Bachtel vollauf. Die Hinwilerin Anja Weber und die Gibswiler Geschwister Nicola und Siri Wigger sammelten zusammen insgesamt sechs Meistertitel und eine Bronzemedaille. 

Wobei Letztere die speziellste sein dürfte: Anja Weber gewann sie in der Elite über 30 km im klassischen Stil. Noch nie zuvor war die U20-Athletin diese Distanz wettkampfmässig gelaufen. Nun wurde sie SM-Dritte hinter Nadine Fähndrich und Lydia Hiernickel, aber vor Weltcup-erprobten Athletinnen wie Laurien van der Graff oder Désirée Steiner. 

Die weiteren Einzel-Medaillen holte das Trio in den Juniorenkategorien: Im Klassisch-Sprint gewannen Anja Weber und Nicola Wigger U20-Gold, Siri Wigger tat es ihrem Bruder in der U18-Klasse gleich. Und im Massenstartrennen im klassischen Stil setzte sich Nicola Wigger bei der U20 über 30 Kilometer und Siri Wigger sowohl bei der U18 als auch bei der U20 über 15 Kilometer durch.

Auch der Teamsprint vom Sonntag wurde zum Erfolg für den SC am Bachtel: Bei den Frauen setzten sich Anja Weber und Siri Wigger durch – mit deutlichem Vorsprung auf die Duos aus Davos und St. Moritz. (zo)

Skispringen: Peter nicht in den Punkten

SLOVENIA SKI JUMPING WORLD CUP

Für Dominik Peter endete die Weltcup-Saison auf der Flugschanze von Planica ohne Erfolgserlebnis in Form von Weltcuppunkten. Der 19-jährige Fischenthaler qualifizierte sich lediglich für eines von drei Einzel-Springen und beendete dieses am Samstag auf dem 57. Rang von 66 Klassierten. Im Gesamtweltcup belegt Peter mit 25 Zählern den 54. Rang. 

Am Sonntag kam der Fischenthaler mit seinen Teamkollegen Sandro Hauswirth, Simon Ammann und Gregor Deschwanden im Teamspringen nicht über den 9. und letzten Rang hinaus. (zo)

Judo: Kocher in Tiflis früh ausgeschieden

Fabienne Kocher hat es beim Grand-Slam-Turnier in Tiflis nicht geschafft, an ihre zuletzt starken Leistungen anzuknüpfen. Die in der Kategorie bis 52 kg kämpfende Riedikerin verpasste beim Wettkampf in der georgischen Hauptstadt eine Platzierung. Kocher unterlag in ihrem ersten Kampf der Einheimischen Tetiana Levytska-Shukvani. Vor drei Wochen war die in der Weltrangliste an 17. Stelle liegende Kocher beim Grand-Slam-Turnier in Taschkent (UZB) Dritte geworden. (zo)

Unihockey: Faisst und Wichert weiterhin bei den Riders

Die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti haben zwei Vertragsverlängerungen vermeldet. Auch nächste Saison bei den Oberländer NLA-Frauen spielen Rahel Wichert und Annina Faisst. Letztere war bei den Riders im ersten Jahr nach dem Wiederaufstieg mit 14 Punkten beste Schweizer Skorerin im Team. (zo)

Pferderennen: Tobrouk de Payré verpasst Sieg hauchdünn

Der Prix d’Ouverture in Avenches war zwar nicht das erste Trabrennen der Saison, aber das erste, das sich an die Elite richtete. Mit von der Partie in der über 2350 Meter führenden Prüfung war auch Tobrouk de Payré, der dem Fehraltorfer Roland Müller gehört. Und der Fuchswallach, mit 14 Jahren klar der älteste im Feld, zeigte, dass die Gegner weiterhin mit ihm rechnen müssen. Zu Beginn der Zielgeraden noch einer der Letzten, vor ihm ein undurchdringbarer Pulk von Pferden, steuerte Fahrer Marc-André Bovay Tobrouk de Payré ganz nach aussen. Einmal auf freier Bahn setzte der Vierzehnjährige zu einem fulminanten Endspurt an. Einzig die Stute Flashdance vermochte sich der Einholung zu entziehen und sich mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung gerade noch ins Ziel zu retten.

Mit Gustavo de Joma war in Avenches ein zweites Pferd aus einem Oberländer Rennstall am Start. Der fünfjährige Wallach der Effretiker Ecurie Max Gordon wurde im eröffnenden Prix Vivid Wise As hinter einem aus Deutschland angereisten Pferd Zweiter. Im Sulky sass Joey Vignoni. (wib)

Handball: Tim Jud steigt in siebte Saison

Tim Jud bleibt eine weitere Saison bei der HSG Konstanz. Der Ustermer steigt damit in seine bereits siebte Saison bei den Badenern. «Tim ist ein sehr erfahrener Spieler, der den Verein und das Spielsystem kennt. Er ist und wird für uns extrem wichtig. Als Kapitän, als Führungsspieler auf und neben dem Feld», lässt sich Sportchef André Melchert zur Vertragsverlängerung zitieren. Mit Spielmacher Jud war Konstanz zweimal in die 2. Bundesliga aufgestiegen (2016, 2019) und einmal abgestiegen (2018). In der laufenden Meisterschaft kämpft die HSG erneut um den Klassenerhalt. (zo)

Langlauf: Constantin Zisler bester Bachtelianer

Bei den Schweizer Meisterschaften der U14 und U16 in Ulrichen war Constantin Zisler aus regionaler Sicht für die beste Klassierung besorgt. Im U14-Klassisch-Rennen über 5 km verlor der Nachwuchslangläufer des SC am Bachtel (SCAB) als guter Sieber 68 Sekunden auf Sieger Jonas Bärfuss (Samedan). Seine gute Leistung konnte er Tags darauf beim Einzelstartrennen in der freien Technik über die selbe Distanz bestätigen. Zisler lief auf Platz 8, der Rückstand auf den erneuten Gewinner Bärfuss betrug dieses Mal 56 Sekunden. In der U16 schaffte Tabea Knobel aus SCAB-Sicht in der aus beiden Renntagen zusammengezählten Gesamtwertung als 15. die beste Rangierung. (zo)

Snowboard: Derungs startet im Corvatsch Park

Isabel Derungs gibt am Wochenende beim Slopestyle-Saisonabschluss im Corvatsch Park ihr Comeback. Die Riedikerin war in diesem Winter nach einer Babypause auf die Wettkampf-Bühne zurückgekehrt. Ende Dezember fiel sie sich allerdings ausgerechnet in Silvaplana beim Aufwärmrun für ein Europacup-Rennen unglücklich auf die Schulter. Derungs zog sich dabei einen Schlüsselbeinbruch zu. Der Snowboard-Weltcup feiert im Corvatsch Park seine Premiere. Eigentlich hätte das Final im tschechischen Spindleruv Mlyn stattfinden sollen. (zo)

Fussball: Hoffen auf einen  Re-Start im Mai

Nachdem der Bundesrat am Freitag einen nächsten Öffnungsschritt verschob, ist klar, dass die Saison im Regionalfussball nicht mehr regulär fertiggespielt werden kann. Der Fussballverband der Region Zürich fasst deshalb eine zweite Variante ins Auge. Bei dieser soll das Meisterschaftsprogramm bei den Aktiven zwischen dem 7. und 14. Mai wieder aufgenommen werden. Nach dem Abschluss der Vorrunde würden dann die geteilten Gruppen um Auf- und Abstieg spielen. Ob dies realistisch ist, wird am 14. April bekannt. Kann die Saison sogar erst Ende Mai oder Anfang Juni fortgesetzt werden, finden nur noch die ausstehenden Partien aus der Hinrunde statt – um zumindest eine Wertung zu erreichen. (zo)

Kunstturnen: Siegenthaler im Heim-EM-Aufgebot

Die Bertschikerin Stefanie Siegenthaler steht im Elite-Aufgebot zur Heim-Europameisterschaft vom 21. bis 25. April in Basel. Während das Schweizer Aushängeschild Giulia Steingruber sogar von einer Medaille träumt, hofft Siegenthaler auf einen Finaleinzug im Mehrkampf. «Ich habe in den letzten Wochen hart dafür gearbeitet, an der Heim-EM europaweit unter die besten 24 Kunstturnerinnen zu kommen und somit den Mehrkampffinal zu erreichen», sagt die 22-jährige Turnerin der TV Hinwil. Als Ersatzturnerin wird ausserdem Martina Eisenegger (TV Rüti) nach Basel reisen. (zo)

Squash: Merlo gewinnt erstes Event auf der Profi-Tour

Cindy Merlo hat am Sonntag das Swiss Open von Uster für sich entschieden, ein Tour-10-Event der Challenger-Serie der Professional Squash Association. Im Endspiel von Sonntag gelang der 23-Jährigen aus Pfäffikon ein Erfolg über die topgesetzte Französin Enora Villard, die im World Ranking auf Platz 48 geführt wird. Cindy Merlo, aktuell auf Position 56 gelistet, siegte 11:7, 8:11, 11:6 und 11:5. Im vierten Durchgang gelangen ihr dabei nach 3:5-Rückstand acht Punkte in Folge zum Turniersieg - dem ersten auf der Tour der Profis. (skl)

Unihockey: Ein Trio verlängert beim UHC Uster

Der UHC Uster hat erste Kaderneuigkeiten bekannt gegeben. Für drei weitere Saisons bleibt Verteidiger Marco Hurni beim A-Ligisten. Jeweils für ein Jahr mit Option auf ein weiteres haben die Angreifer Ramon Zimmermann und Simon Schläpfer unterschrieben. Uster hingegen verlassen werden Simon Beerli und Gabor Büsser. Beide wechseln in die NLB. Beerli zieht es zu Floorball Thurgau, Büsser spielt künftig für Davos-Klosters. (zo)

Langlauf: Podestplätze für den SC am Bachtel

Bei den zum Voralpencup zählenden Glärnischlauf im klassischen Stil in Elm sicherten sich in den höheren Kategorien mehrere Läuferinnen und Läufer des SC am Bachtel Podestplätze. Celia Rüegg wurde in der U20 Dritte. Dieselbe Rangierung erlief sich in der U16 auch Tabea Knobel. Anna Lia Keller gewann derweil die Kategorie Mädchen U14, bei den Knaben U14 siegte Mathieu Krayenbühl vor seinem Teamkollegen Flurin Peter. (zo)

Leichtathletik: Neuer Termin für Schlumpfs Marathondebüt

Jetzt hat die Wetziker Läuferin Fabienne Schlumpf Gewissheit, wann sie ihre Marathon-Premiere feiert. Die Organisatoren des Marathons von Belp haben für das Rennen einen neuen Termin gefunden. Der Lauf, der auch zur Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio dient, findet am Samstag vor Ostern, am 3. April, statt. Er wird auf einem Rundkurs neben dem Flughafen Bern-Belp durchgeführt.

Der Marathon in Belp war ursprünglich für den letzten Sonntag geplant gewesen, musste aber wegen der schlechten Wetterprognosen mit starkem Wind und tiefen Temperaturen verschoben werden. Swiss Athletics lancierte das Projekt eines Marathons in Belp, um Läuferinnen und Läufern aus dem In- und Ausland die Möglichkeit zu bieten, die Limite für die Olympischen Spiele anzugreifen. Die Vorgaben sind bei 2:29:30 Stunden (Frauen) und 2:11:30 Stunden (Männer) angesetzt. (zo/sda)

Langlauf: Siege für Anja Weber und Siri Wigger

Anja Weber, Siri und Nicola Wigger haben ihre Formstärke am vergangenen Wochenende eindrücklich unter Beweis gestellt. Das Trio des SC am Bachtel trumpfte an den letzten Juniorenrennen des Continental Cups in Pokljuka  (SLO) gross auf. Im Sprint in der freien Technik feierten die Schweizerinnen gleich einen Dreifach-Triumph. Siri Wigger gewann vor Klubkollegin Anja Weber und Nadja Kälin.

Der 2. Platz sollte für Weber aber nur der Auftakt sein. So setzte sich die 19-jährige Hinwilerin danach im Klassisch-Rennen über 7,5 km durch. In der Freistil-Verfolgung (10 km) verteidigte die Oberländerin ihren Vorsprung knapp. Sie gewann im Zielsprint hauchdünn vor der Deutschen Helen Hoffmann. Zum zweiten Mal hintereinander entschied Weber auch die Gesamtwertung im Continental-Cup für sich. Sie sei «stolz und glücklich» schrieb die SCAB-Athletin auf Instagram.

Einen Steigerungslauf legte Nicola Wigger in den slowenischen Schnee. Dem 30. Platz im Sprint liess er im Klassisch-Rennen über 10 km einen 9. Rang folgen. Er war damit bester Schweizer. In der Verfolgung über 15 km machte der Gibswiler dann noch reichlich Boden gut und lief auf Rang 4 vor. Rund sieben Sekunden fehlten Wigger letztlich auf Rang 3, den sich der Italiener Alessandro Chiocchetti sicherte. In der Continental-Cup-Gesamtwertung belegte der Oberländer den 6. Platz. (zo)   

Rudern: EM-Aufgebot für Gmelin

Der Schweizer Ruderverband hat im Anschluss an die viertägigen Trials in Corgeno (ITA) die EM-Selektionen vorgenommen. Swiss Rowing schickt acht Boote und insgesamt 20 Ruderinnen und Ruderer an die Europameisterschaften vom 9. bis 11. April nach Varese. Die Ustermerin Jeannine Gmelin startet wie gewohnt im Einer.

Gmelin hatte der Schweiz im Einer bereits 2019 einen Quotenplatz für die Olympischen Spiele in Tokio gesichert. Gemäss Verband überzeugte die Skiff-Weltmeisterin von 2017 an den Trials in Cortegno und bestätigte so ihren Platz. An der EM dürfte die 30-Jährige zu den Medaillenkandidatinnen zählen. 2018 war Gmelin Europameisterin geworden, ein Jahr danach hatte sie an der Heim-EM auf dem Rotsee die Silbermedaille geholt. (zo)

Skicross: Podestpremiere für Schär im Europacup

Die Nänikerin Natalie Schär hat bei den Europacup-Rennen im italienischen Passo San Pellegrino ihren bisher grössten Erfolg als Skicrosserin gefeiert. Nachdem die 20-jährige Oberländerin das erste Rennen auf dem 6. Platz beendet hatte, schaffte sie beim zweiten Wettkampf erstmals im Europacup den Sprung aufs Podest. Sie wurde Dritte. In ihrer ersten vollständigen Europacup-Saison belegte sie in der Gesamtwertung den 6.  Platz. Viermal fuhr sie in die Top Ten.

Für Schär folgt nun der Saisonhöhepunkt. Sie gehört zum Schweizer Aufgebot für die Freestyle-Junioren-WM in Krasnojarsk (RUS), die vom 15. bis 28. März stattfindet. (zo)

Skispringen: Dominik Peter bester Schweizer in Zakopane

Der Fischenthaler Dominik Peter war bei den zwei Continental-Cup-Springen im polnischen Zakopane zweimal bester Schweizer. Im ersten Wettkampf klassierte sich der 19-jährige Athlet des SC am Bachtel auf dem 24. Rang. Im zweiten Wettkampf konnte sich Peter leicht steigern – er wurde 22.

Peters Klubkollege, Lars Kindlimann, verpasste in Zakopane jeweils den Finaldurchgang. Der Österreicher Ulrich Wohlgenannt gewann derweil beide Springen. (zo)

Unihockey: Rüegg von den Riders zum UHC Laupen

Melanie Rüegg wechselt innerhalb der Frauen-NLA von Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti zum Oberländer Rivalen UHC Laupen. Für die 19-jährige Angreiferin ist es eine Rückkehr. Bis 2018 spielte Rüegg im Laupner Nachwuchs, ehe es sie zu den Riders weiterzog. Nach ersten Einsätzen in der NLB wurde sie dort zur Saison 2019/2020 fix aus dem U21-Förderkader nachgezogen. (zo)

Reiten: Fuchs im Stechen mit Abwurf

Während in Europa bis mindestens zum 11. April aufgrund des für Pferde gefährliche Herpesvirus EHV-1 alle Wettkämpfe abgesagt sind, ist Martin Fuchs weiterenhin in Wellington im Einsatz. Beim unter Fluchtlicht ausgetragenen und mit 401000 Dollar dotierten Grossen Preis belegte der Bietenholzer den achten Platz. Der 28-Jährige hatte sich auf Leone Jei fürs Stechen mit den besten neun Reitern qualifiziert, verzeichnet dort allerdings einen Abwurf. Sieger des Fünf-Sterne-Springens wurde der Ägypter Abdel Saïd. (zo)

Ski alpin: Kein Spitzenplatz für Roulin im Europacup

Gilles Roulin musste sich beim letzten Europacup-Super-G der Saison im österreichischen Saalbach-Hinterglemm mit Platz 23 begnügen. Der 26-Jährige aus Grüningen verlor 1,68 Sekunden auf seinen Bündner Teamkollegen und Sieger Stefan Rogentin. (zo)

Pferderennen: Zwei Podestplätze für Gordon-Traber

Während das St. Moritzer White Turf-Meeting und die Osterrennen von Fehraltorf abgesagt wurden, hält Avenches an seinem Programm fest. Bei der ersten von rund fünfzig geplanten Rennveranstaltungen im Waadtländer Hippodrom mischten auch einige Pferde aus Oberländer Ställen vorne mit. 

Das beste Resultat gelang Hippie de Joma. Der vierjährige Wallach der Effretiker Ecurie Max Gordon wurde Zweiter im über 2400 Meter führenden und mit 8000 Franken dotierten Prix Hanna des Molles. Einzig der hoch favorisierte Black Jack, der aus Deutschland angereist war, kam vor Hippie de Joma ins Ziel. Die Gegner aus Schweizer Ställen hielt der von Joey Vignoni gesteuerte Love You-Sohn mit einem starken Finish aber sicher in Schach. 

Einen Podestplatz erreichte auch Hippies Stallgefährte Gustavo de Joma. Ebenfalls mit Joey Vignoni im Sulky lief der fünfjährige Gordon-Traber im Prix Bahia Quesnot auf Rang 3. Den vierten Platz belegte im selben Rennen Flicflac, der Christine Rother aus Fehraltorf gehört. (wib) 

Fussball: Nico Elvedi bis 2024 bei Mönchengladbach

Der Greifenseer Nico Elvedi hat seinen Vertrag mit Borussia Mönchengladbach verlängert, Der 22-fache Schweizer Internationale unterschrieb einen Kontrakt, der bis Ende Juni 2024 gilt. Der Innenverteidiger spielt seit 2015 für Mönchengladbach, dem es in der Bundesliga derzeit überhaupt nicht läuft.

«Das (die Vertragsverlängerung - die Red.) zeigt, dass wir nicht jeden Spieler verlieren, sondern Spieler haben, die uns vertrauen. Wir werden auch im Sommer eine schlagkräftige Truppe haben», sagte Sportchef Max Eberl zur Unterschrift des Schweizers.

Mönchengladbach, das auch in den Achtelfinals der Champions League vor dem Aus steht (0:2 im Hinspiel gegen Manchester City), fiel in der Tabelle der Bundesliga nach zuletzt sechs Niederlagen in vier Wochen auf Platz 10 zurück. Klar ist auch, dass sich Elvedi an einen neuen Trainer gewöhnen muss; Marco Rose wechselt auf die kommende Saison zu Borussia Dortmund. (sda)

Biathlon: Saisonbestresultat von Sebastian Stalder

Sebastian Stalder ist beim IBU-Cup in Obertilliach (AUT) das beste Resultat der Saison gelungen. Der Walder beendete das Einzelrennen über 15 km auf dem 17. Platz. Er war damit stärkster Schweizer. Stalder zeigte im Schiessstand eine ausgezeichnete Leistung, wo er lediglich einen Fehlschuss verzeichnete. Auf die Topten-Plätze verlor der Athlet des SC am Bachtel knapp eine halbe Minute. (zo)

Leichtathletik: Abraham verpasst wegen Corona Marathon

Tadesse Abraham vom LC Uster fehlt am internationalen Marathon am Sonntag in Belp. Der Schweizer Rekordhalter wurde im Trainingslager in Äthiopien positiv auf das Coronavirus getestet und musste sich vor Ort in Quarantäne begeben. Beim vom Schweizer Verband organisierten Rennen in Belp können sich in- und ausländische Läuferinnen und Läufer für Olympia qualifizieren. Abraham sicherte sich sein Ticket für die Sommerspiele in Tokio bereits 2019 an der WM in Doha. (sda/zo)

Langlauf: Weber erneut auf dem Podest

Beim Contintental-Cup im französischen Prémanon schaffte es Anja Weber zweimal auf Platz 2. Beide Male wurde die Hinwilerin einzig von der Deutschen Helen Hofmann bezwungen. Zunächst beim Juniorinnen-Einzelstartrennen über 7,5 km in der freien Technik. Am darauffolgenden Tag wurden die Athleten im Abstand des Vortages auf die 10 km lange klassische Strecke geschickt. Die Läuferin des SC am Bachtel musste so die 14,5 Sekunden Rückstand wettmachen, konnte alsbald aufschliessen und auch die Führung übernehmen. Im Schusssprint zog sie allerdings gegen die Bronzemedaillengewinnerin der diesjährigen Junioren-WM den Kürzeren. Klubkollege Nicola Wigger belegte derweil über die 10-km-Distanz den guten sechsten Rang. Im Folgerennen (15 km) büsste der Gibswiler allerdings noch ein paar Positionen ein und klassierte sich so auf Position 14. (zo)

Leichtathletik: Serksniene verpasst an der EM den Final

Die in Hittnau lebende Agne Serksniene verpasste an den Leichtathletik-Europameisterschaften in Torun (Pol) den angesteuerten Finalplatz. «Schade, ich war zu wenig offensiv in meinem Halbfinal», bedauerte die Läuferin des LC Zürich. Die 33-Jährige startete gegen die späteren Finalistinnen Justyna Svieti (Pol/Finalzweite) und Lieke Klaver (Ho/5.) zu verhalten, um an ihrem Verdikt noch etwas ändern zu können. Nach ihren 53,09 Sekunden und dem fünften Serienrang wusste sie: «Ich hätte mindestens eine Sekunde schneller laufen müssen.» Im Vorlauf war sie noch in 53,00 (2.) gestoppt worden. (gre)

Skispringen: Peter mit dem Team auf Rang 7

Dominik Peter hat seine ersten Elite-Weltmeisterschaften mit einem Top-Ten-Platz im Teamwettkampf abgeschlossen. Das Schweizer Quartett mit dem 19-jährigen Fischenthaler, Gregor Deschwanden, Andreas Schuler und Simon Ammann landete in Oberstdorf (GER) auf dem 7. Rang. Die Schweizer dürften damit das Optimum erreicht haben, den Weltmeistertitel holte sich Deutschland. Tags zuvor hatte Peter im Springen von der Grossschanze den Einzug in den Finaldurchgang verpasst. Der Oberländer beendete den Wettkampf auf dem 33. Platz. Hinterher fand Peter auf Instagram: «Das war zäh.» (zo)

Judo: Bronze für Fabienne Kocher

Die Riedikerin Fabienne Kocher hat am Grand-Slam-Turnier in Taschkent überzeugt. Kocher belegte in der usbekischen Hauptstadt in ihrer Kategorie bis 52 Kilogramm den starken 3. Platz und gewann damit die Bronzemedaille. Für die Weltrangliste bringt der Erfolg der 27-Jährigen 500 Punkte. Die aktuell als Weltnummer 21 geführte Kocher dürfte so wieder ein paar Positionen gut machen und hält ihre Olympia-Hoffnungen aufrecht.

Kocher bezwang in Taschkent zum Auftakt die Kasachin Nursula Yeraliyeva, danach bezwang sie die Weltranglisten-Nummer 14, Gefen Primo aus Israel. Im Viertelfinal unterlag Kocher der Brasilianerin Larissa Pimento. In der Folge nutzte die Kämpferin des Judoclubs Uster aber ihre Chance auf Bronze. Sie besiegte erst die Koreanerin Da Sol Park, danach im kleinen Final auch Nadezda Petrovic (SRB).

Für Kocher ist es das zweite Topresultat innerhalb weniger Monate an einem Grand-Slam-Turnier. Ende Oktober hatte sie in Budapest die Silbermedaille geholt.

Der Ustermer Nils Stump (bis 73 kg) verpasste in Taschkent derweil eine Platzierung. Stump griff erst in der zweiten Runde ein und brachte diese erfolgreich hinter sich. Seinen zweiten Kampf verlor der 23-Jährige dann aber. Er unterlag dem Kasachen Zhansay Smagulow, der danach bis in den Final vorstiess. (zo)

Eishockey: Tim Wieser tritt zurück

Der Effretiker Tim Wieser beendet seine Profikarriere nach einer weiteren Gehirnerschütterung im Alter von erst 25 per sofort. Der Stürmer stand die letzten vier Jahre in der Swiss League beim EHC Winterthur unter Vertrag. Wieser absolvierte in der zweithöchsten Schweizer Liga über 250 Partien. Zwischen 2013 und 2105 hatte er zwei Saisons in der QMJHL gespielt, einer der drei kanadischen Top-Juniorenligen. (zo)

Unihockey: Vertragsverlängerungen bei den Riders

Die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti vermelden erste Vertragsverlängerungen. Die Oberländer NLA-Equipe setzt auch nächste Saison im Tor auf Svenja Schöni und Alina Räuftlin. Sportchefin Sarah Altwegg sagt: «Ein junges Goalieduo, das sich gut ergänzt und ehrgeizig ist. Wir sind zufrieden mit der bisherigen Entwicklung der Beiden.»

Verteidigerin Lisa Devenoge und Stürmerin Sarina Hutter verlängerten ihre Verträge um ein Jahr. Ebenfalls an Bord bleiben die Abwehrspielerinnen Melanie Klöti und Iris Brünn. Sie hatten schon im Frühling 2020 jeweils für zwei Saisons unterschrieben.

Die Riders führen derzeit in der Playout-Serie (Best-of-5) gegen Frauenfeld 1:0. Da es diese Saison keinen Absteiger gibt, spielen die Oberländerinnen unabhängig vom Ausgang der Serie auch nächste Saison in der höchsten Frauenliga. (zo)

Biathlon: Gion Stalder in der Verfolgung auf Rang 43

Gion Stalder hat an der Junioren-WM in Obertilliach (AUT) in der Verfolgung über 12,5 km den 43. Platz belegt. Der Walder hatte sich als 59. des Sprints nur knapp für das Rennen qualifiziert und arbeitete sich um 16 Plätze nach vorne. Mit seiner Rangierung war der Ahtlet des SC am Bachtel zweitbester Schweizer. Stalders Landsmann Niklas Hartweg verpasste als Vierter das Podest lediglich um zweieinhalb Sekunden und damit denkbar knapp. (zo)

Squash: NLA-Männer wieder im Court

Kaum hat der Bundesrat erste leichte Lockerungen der Corona-Massnahmen beschlossen, macht die Squash-Szene ebenfalls einen Schritt zurück in Richtung Normalität: Am Donnerstag wird die NLA-Mannschaftsmeisterschaft der Männer wieder aufgenommen. Sie war Ende Oktober nach nur zwei Runden unterbrochen war. Die noch verbleibenden zwölf Runden sind nun im Wochenrhythmus bis 10. Juni angesetzt worden. «Die Playoffs finden dann im Herbst statt, da gibt es aber noch kein Datum», erklärt Marcel Schranz von Swiss Squash.

Es sei wichtig für die Spieler, wieder einen Ausblick zu haben, sagt Florian Pössl, Trainer der Ustermer Nationalliga-A-Equipe. «Es sind alle heiss auf Turniere und Spiele. Es ist nicht dasselbe, über Monate nur zu trainieren ohne Wettkampf.» Denn die Athleten wollten ihre Fortschritte im Vergleich mit anderen Squashern bestätigt sehen. Bis zum nächsten Ernstkampf dauert es für Pössls Team jedoch noch zwei Wochen. Am 5. März ist Uster spielfrei und nächste Woche findet keine NLA-Runde statt – weil in Uster von Donnerstag bis Sonntag ein Challenger-Turnier der Profi-Tour stattfindet. (skl)

Langlauf: Anja Weber zweimal Dritte

Eigentlich wollte der Skiclub am Bachtel (SCAB) einen Swiss Cup auf der Amslen bei Gibswil durchführen. Aufgrund der ungenügenden Schneeverhältnisse fand dieser nun allerdings am letzten Wochenende in Realp statt. Sportlich konnte der SCAB aber auch im Exil über­zeugen. So wurde Anja Weber ­sowohl im Klassisch-Rennen (7,5  km) wie auch in der freien Technik (10 km) zweimal Dritte. Damit war die Hinwilerin jeweils gleichzeitig die Schnellste in der U20-Konkurrenz. Klubkollegin Celia Rüegg reichte es zu den Plätzen 29 und 31. Auf Stufe U18 gelangen ihr damit die Ränge 8 und 9. Nach den jüngsten Er­gebnissen bleibt es in der U20-­Gesamtwertung spannend. Die Bündnerin Nadja Kälin führt mit lediglich vier Punkten Vorsprung vor Weber. Die nur bei zwei Stationen gestartete und am Wochenende fehlende Siri Wigger liegt auf Platz 10.
Bei den Männern sorgte derweil Nicola Wigger für die besten Resultate aus SCAB-Sicht. Der Gibswiler wurde 16. (10 km, klassisch) und 20. (15 km, freie Technik). Dies reichte ihm in der U20 beide Male zu Platz 5. David Knobel erreichte die Ränge 49 und 50 (U20, zweimal 28.). Im U20-Total ist Nicola Wigger hinter den ex aequo an der Spitze klassierten Antonin Savary und Cla-Ursin Nufer Dritter. (zo)

Moderner Fünfkampf: Lea Egloff mit Finaleinzug

Beim internationalen Indoor-Wettkampf von Budapest konnte sich Lea Egloff für den Final qualifizieren. Dort erreichte die Athletin des Leistungszentrums Uster in einem starken Teilnehmerinnenfeld den 21. Platz. Sogar noch etwas besser war Anna Jurt. Die Nidwalderin wurde 20. (zo)

Reiten: Fuchs erreicht Platz 9 beim CSI Wellington

Keine absolute Spitzenplatzierung für Martin Fuchs und Clooney am CSI Wellington. Die Bietenholzer schaffte beim mit 400000 Dollar dotierten Grand Prix keine fehlerfreie Runde und verpasste so den Einzug ins Stechen. Für Fuchs blieb so nach dem Normalparcours der neunte Rang. Sieger in Florida wurde der Ire Bertram Allen auf Pacino Amiro. (zo)

Handball: Saisonfortsetzung bleibt offen

Nach dem bundesrätlichen Entscheid plant der Schweizerische Handball-Verband, die unterbrochene Meisterschaft im gesamten Nachwuchsbereich nach Ostern wieder aufzunehmen. Bezüglich der Meisterschaften im Aktivbereich (1. Liga und tiefer) ist noch keine Entscheidung gefallen. Ob also beispielsweise die Meisterschaft der Erstliga-Handballer des TV Uster fortgesetzt wird, ist deshalb offen. (zo)

Biathlon: Gion Stalder an Junioren-WM auf Platz 48

Bei der Junioren-WM im österreichischen Obertilliach erreichte Gion Stalder im Sprintrennen über 10 km den 59. Platz. Der 21-jährige Walder verlor rund drei Minuten auf den französischen Weltmeister Emilien Claude. Noch etwas besser war es dem Oberländer zuvor über die 15-km-Strecke gelaufen, auf der sich Stalder als drittbester Schweizer auf Rang 48 einreihen konnte. Der deutsche Sieger Philipp Lipowitz nahm dem Athleten des SC am Bachtel 4:40 Minuten ab. Am Mittwoch steht für Gion Stalder an der WM im Tirol bereits das nächste Rennen auf dem Programm. Er ist einer von drei Schweizern, die sich für die 12,5 km lange Verfolgung qualifizieren konnte. (zo)

Skispringen: Peter an WM auf Platz 31

SKI NORDISCH WM 2021 OBERSTDORF

Der Fischenthaler Dominik Peter hat zum Auftakt der WM in Oberstdorf (GER) auf der kleinen Schanze den Finaldurchgang nur um 0,7 Punkte verpasst. Der 19-Jährige klassierte sich mit einer Weite von 96,5 m (114,7 Punkte) auf dem denkbar unglücklichen 31. Platz. Ungeachtet davon zog der frischgebackene Junioren-WM-Dritte Peter aber ein positives Fazit. «Ich bin stolz auf meine Leistung. Es haben lediglich kleine Finessen gefehlt.» Der Oberländer war mit seinem Sprung der drittbeste Schweizer hinter Simon Ammann (20.) und Gregor Deschwanden (24.). Als Weltmeister feiern lassen konnte sich Piotr Zyla. Der Pole, bereits 34-jährig, gewann mit Flügen auf 105 und 102,5 m deutlich. (sda/zo)

Langlauf: Swiss Cup nicht auf der Amslen

Es ist schon bitter: Da plante der Skiclub am Bachtel (SCAB) schon seit längerer Zeit ein Rennen des Swiss Cup auf der Amslen bei Gibswil durchzuführen – und muss dann an einen anderen Ort ausweichen. Letzten Herbst erhielt der Verein den Zuschlag von Swiss Ski, einen von sieben Wettkämpfen der grössten und wichtigsten nationalen Langlaufserie auszutragen. Auf den 27. und 28. Februar wurden die Rennen angesetzt. 

Im Januar dürften die Orga­nisatoren frohlockt haben, als so viel Schnee fiel wie schon ­lange nicht mehr. Doch dann kam die Wärme, mit ihr ging der Schnee und es blieb dem SCAB  nichts ­anderes übrig, als «seinen» Swiss Cup ausserhalb der Region auszutragen. Die Organisatoren entschieden, die Rennen in den Kanton Uri, nach Realp zu verlegen. (zo)

Curling: Elena Stern verpasst WM

Die Weltmeisterinnen des CC Aarau um Skip Silvana Tirinzoni werden die Schweiz an den kommenden Curling-Weltmeisterschaften vertreten. In der Best-of-5-Serie in Biel setzten sie sich als frische Schweizer Meisterinnen gegen die letztjährigen Titelträgerinnen um die Bäretswilerin Elena Stern (Oberwallis) durch. Swiss Curling hatte das Stechen angesetzt, weil die Meisterteams von 2020 infolge der Pandemie keine Gelegenheit bekommen hatten, sich an WM-Turnieren zu behaupten.

Die aktuellen Weltmeisterinnen Melanie Barbezat, Esther Neuenschwander aus Gockhausen, Silvana Tirinzoni und Alina Pätz waren in den letzten Wochen in der nationalen Konkurrenz klar die Besten. An den Schweizer Meisterschaften in Arlesheim gewannen sie alle elf Partien, und im Best-of-3 in Biel setzten sie sich mit drei Siegen ebenfalls auf dem kürzesten Weg durch. (sda)

Radquer: Kuhn fährt auf die Ränge 13 und 19

Zwei Tage, zwei Rennen: Kevin Kuhn kam am Wochenende in Belgien zu einem Doppeleinsatz. Der Gibswiler belegte beim Waaslandcross in Sint-Niklaas den 13. Platz. Tags darauf klassierte sich der 23-jährige Oberländer in Ostmalle etwas weiter hinten. Kuhn beendete das Rennen auf dem 19. Rang. (zo)

Biathlon: Stalder punktet im IBU-Cup zweimal

Sebastian Stalder hat im IBU-Cup zweimal gepunktet. Der Walder lief bei den Wettkämpfen im slowakischen Brezno-Osrbli sowohl im Sprint über 10 km als auch in der Verfolgung in die Top 30. Im Sprint klassierte sich der Athlet des SC am Bachtel auf Rang 29, in der Verfolgung beendete der 23-Jährige das Rennen auf Platz 25. (zo)
 

Skispringen: Peter für die WM aufgeboten

Der Fischenthaler Dominik Peter ist von Swiss-Ski für die WM in Oberstdorf (GER) selektioniert worden. Neben ihm besteht das Schweizer Team aus Simon Ammann, Gregor Deschwanden und Andreas Schuler. Die Titelkämpfe finden vom 23. Februar bis 7. März statt. Für Peter sind es die zweiten Weltmeisterschaften des Winters. Bei der Junioren-WM in Finnland hatte der Oberländer die Bronze-Medaille gewonnen. (zo)
 

Schwingen: Zürcher Kantonales - ganz oder gar nicht

Das Organisationskomitee des Zürcher Kantonal-Schwingfestes 2021 in Stäfa setzt auf «Alles oder nichts». Für den auf den 8. August verschobenen Grossanlass plant das OK eine Vollversion. Es will auch nur diese durchführen. «Unser Ziel war immer, ein vollwertiges Schwingfest ohne grössere Einschränkungen zu organisieren», sagt Oskar Bernauer, der im OK die operative Führung inne hat. Bis am 31. Mai lässt man sich mit dem definitiven Entscheid Zeit. Ursprünglich war das Schwingfest auf den 9. Mai angesetzt gewesen. (ddu) 

Skispringen: Peter im Weltcup auf Platz 27

Dominik Peter ist beim Weltcup im rumänischen Rasnov in die Top 30 gesprungen. Der Fischenthaler belegte beim Wettkampf von der Normalschanze den 27. Platz. Für den 19-jährigen Oberländer war dies die drittbeste Weltcup-Klassierung des Winters. Bester Schweizer in Rumänien war der Luzerner Gregor Deschwanden als Zehnter. (zo)

Judo: Stump und Kocher ohne Platzierungen

Für Nils Stump und Fabienne Kocher vom Judoclub Uster endeten ihre Auftritte am Grand-Slam-Turnier in Tel Aviv ohne Platzierungen. Beide gewannen je einen Kampf. Der Ustermer Stump bezwang in der Kategorie bis 73 kg zum Auftakt den Einheimischen Yehonatan Elbaz.  Gegen Lasha Shavdatuashvili aus Georgien zog der 23-Jährige dann aber den Kürzeren. 

Die in der Kategorie bis 52 kg kämpfende Riedikerin Fabienne Kocher gewann ebenfalls ihren ersten Kampf. Sie bezwang Taciana Cesar aus Guinea-Bissau. In der folgenden Runde aber unterlag Kocher der Britin Chelsie Giles. Nur ein schwacher Trost dürfte für die Oberländerin gewesen sein, dass Giles danach durchmarschierte und das Turnier gewann. (zo)

Handball: Charlotte Kähr wechselt in die 1. Bundesliga

Die Gockhauserin Charlotte Kähr wechselt auf nächste Saison vom LK Zug in die 1. Bundesliga. Die Rückraumspielerin unterschrieb beim Buxtehuder SV einen Vertrag für zwei Jahre. Die 19-jährige Kähr ist fester Bestandteil der Schweizer Nationalmannschaft. Sie bestritt bereits 15 Länderspiele. (zo)

Biathlon: Stalder im IBU-Cup auf Rang 32

Sebastian Stalder hat beim IBU-Cup in der Slowakei im Einzelrennen über 15 km die Top 30 knapp verpasst. Der Walder belegte beim Wettkampf in Brezno-Osrblie den 32. Platz. Der Athlet des SC am Bachtel war damit zweitbester Schweizer. Mit der Staffel lief Stalder auf den 9. Platz. Den Sieg holte sich das deutsche Quartett. (zo)

Hoffnung für Amateurfussballer

Der Fussballverband der Region Zürich (FVRZ) hat den Vereinen in einem Schreiben drei Szenarien für den möglichen Verlauf der zweiten Meisterschaftshälfte im Frühling präsentiert. Alle jedoch mit dem Vorbehalt, dass sich der FVRZ an die übergeordneten Vorgaben des Bundes, Schweizerischen Fussallverbandes (SFV) respektive der Amateur Liga halten muss und diese zu Anpassungen bei den Varianten führen könnten.

Der Fahrplan des Regionalverbands ist kein Überraschung. Bereits im Dezember hatte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) verlauten lassen, dass mit einer Lockerung der bestehenden Einschränkungen für den Amateursport kaum vor dem 1. April zu rechnen sei. (zo)

Variante 1: Trainings-Start, 1.4. - Meisterschaftsstart zwischen 9. - 16.4
Ganzjahresmeisterschaften: Die gesamte Ganzjahresmeiserschaft wird regulär durchgeführt. Offene Nachtragsspiele aus der Hinrunde werden neu angesetzt.
Halbjahresmeisterschaften: Die Halbjahresmeisterschaft/Rückrunde wird regulär durchgeführt.
Cup. Der Cup-Wettbewerb soll zu Ende gespielt werden. Die Meisterschaft hat Priorität, je nach aktueller Corona-Situation und Auslastung behält sich der FVRZ vor, den Cup in allen Kategorien zu streichen.

Variante 2: Trainings-Start, 1.5. - Meisterschaftsstart zwischen 7.5. - 14.5.
Ganzjahresmeisterschaften: Die Vorrunde wird mit allen Spielen abgeschlossen. Anschliessend werden gemäss Rangliste die Gruppen halbiert. Die obere Hälfte des Tabellentableau spielt in den geteilten Gruppen um den Aufstieg, die untere Häfte um den Klassenerhalt.
Halbjahresmeisterschaften: Es folgt eine neue Einteilung mit kleineren Gruppen (ca. 5 Spiele). Eine Rückrunde wird in den kleineren Gruppen gespielt und gewertet.
Cup: Der Cup-Wettbewerb bei den Aktiven Männer/Frauen und den Senioren findet auf Grund der Termindichte nicht statt. Bei den Junioren/Juniorinnen sollen die Cup-Wettbewerbe durchgeführt werden.

Variante 3: Trainings-Start, 17.5. - Meisterschaftsstart zwischen 21.5. - 4.6.
Ganzjahresmeisterschaften: Eine Rückrunde ist nicht mehr möglich. Sämtliche Nachtragsspiele aus der Hinrunde werden neu angesetzt. Die Hinrunde wird fertig gespielt und gewertet.
Halbjahresmeisterschaften: Es folgt eine neue Gruppeneinteilung mit kleineren Gruppen (ca. 5 Meisterschaftsspiele). Eine Rückrunde wird in den kleineren Gruppen gespielt und gewertet.
Cup: Der Cup-Wettbewerb soll planmässig zu Ende gespielt werden.  Die Meisterschaft hat Priorität, je nach aktueller Corona-Situation und Auslastung behält sich der FVRZ vor, den Cup in allen Kategorien zu streichen.

Sämtliche Spiele müssen bis spätestens am Sonntag, 4. Juli durchgeführt werden.

Bob: Schläpfer muss mit dem Viererbob aufgebeben

Enttäuschung für Dominik Schläpfer an der WM in Altenberg (GER). Der Tösstaler Anschieber stürzte mit dem Team von Pilot Simon Friedli im zweiten Lauf. Zwar blieben er und seine Kollegen im Viererbob mehr oder weniger unverletzt, der Schlitten nahm aber derart Schaden, dass er am Sonntag nicht mehr starten konnte. (zo)

Reiten: Fuchs überzeugt mit Clooney

Der Europameister Martin Fuchs ritt im Sattel seines Top-Pferdes Clooney beim Grand Prix des Fünfsterne-CSI in Wellington im US-Bundesstaat Florida in den 2. Rang. Einzig der Ire Shane Sweetnam auf Alejandro war im Stechen des mit 401'000 Dollar dotierten Events um 13 Hundertstel schneller als der Bietenholzer. (sda/zo)

Langlauf: Siri Wigger und Anja Weber werden Staffel-Vierte

An den Junioren- und U23-Weltmeisterschaften im finnischen Vuokatti wurde die Schweizer Frauen-Staffel (4 x 3,3 km) mit Siri Wigger und Anja Weber vom SC am Bachtel starke Vierte. Für einen Bronze-Platz fehlte allerdings doch fast eine Minute. Den Männern mit Nicola Wigger reichte es zu Rang 9. Beim abschliessenden Massenstart-Rennen über 15 km lief die Hinwilerin Anja Weber auf Platz 10. Bei den Männern schaffte es der Gibswiler Nicola Wigger als bester Schweizer auf den 13. Rang. (zo)

Serksniené mit neuer Bestmarke an die Hallen-EM

Agne Serksniené war beim Hallenmeeting in Magglingen nicht zu bezwingen. Die in Hinwil lebende Litauerin siegte in 52,12 Sekunden nicht nur mit beträchlichem Vorsprung. Die 32-Jährige erzielte damit auch eine nationale Bestmarke in der Halle. Und Serksniené unterbot mit dieser Zeit natürlich die Limite für die Hallen-Europameisterschaften von Anfang März im polnischen Torun. (zo)

Langlauf: Siri Wigger im Sprint auf Platz 10

An den Junioren- und U23-Weltmeisterschaften im finnischen Vuokatti belegte Siri Wigger im Klassisch-Sprint der U20 den 10. Platz. Die Gibswilerin zeigte nach einer starken Qualifikation auch im Viertelfinal eine gute Leistung. In letzterem lief sie als Zweite ihres Heats ins Ziel. Im Halbfinale war für Wigger dann aber Endstation. Junioren-Weltmeisterin im Sprint wurde die Polin Monika Skinder. (zo)

Schwimmen: Je zwei Finals für Ugolkova und Djakovic

Beim Meeting «Camille Muffat» in Nizza zogen Maria Ugolkova und Antonio Djakovic vom SC Uster Wallisellen zwar beide zweimal in die Finals ein. Sie verpassten da jeweils aber die Podestplätze. Ugolkova musste sich dabei sowohl über 100 m Freistil als auch über 200 m Lagen mit dem undankbaren 4. Rang zufrieden geben. Djakovic beendete derweil das Finalrennen über 200 m Freistil auf dem 5. Platz. Bis 150 m war der 18-Jährige noch auf Medaillenkurs, danach rutschte er nach hinten. Über 400 m Freistil belegte Djakovic den 7. Rang. (zo)

Rad: Zwei weitere Meistertitel  für Vera Looser

Die im Zürcher Oberland lebende Vera Looser hat an den namibischen Meisterschaften einmal mehr abgeräumt. Die Ehefrau des Hinwiler Bikeprofis Konny Looser entschied nicht nur das Strassenrennen für sich. Die 27-Jährige war im Zeitfahren ebenfalls nicht zu bezwingen.

Mit den jüngsten zwei Titelgewinnen setzte die Serienmeisterin ihren eindrücklichen Lauf erfolgreich fort. Für Looser waren es die nationalen Elite-Titel 16 und 17, wobei die Olympiateilnehmerin von Rio de Janeiro 2016 auch zweimal im Mountainbike erfolgreich war. (zo)
 

Fussball: Freuler mit Atalanta im Cupfinal

Atalanta Bergamo mit dem Hinwiler Remo Freuler (im Bild links) hat sich zum zweiten Mal nach 2019 und zum vierten Mal in der Klubgeschichte für den Final des italienischen Cups qualifiziert.

Die Norditaliener, bei denen Freuler die ganze Partie bestritt, nutzten die gute Ausgangslage nach dem 0:0 im Hinspiel und bezwangen Napoli daheim 3:1. Das Weiterkommen war nur zwischen Napolis Anschlusstor in der 53. Minute und dem 3:1 des Doppeltorschützen Matteo Pessina eine Viertelstunde vor Schluss gefährdet.

Atalanta, das 1963 zum bislang einzigen Mal die Coppa Italia gewann, wird im Final auf Juventus Turin treffen. (sda)

Fussball: Erneut keine FVRZ-Gala

Die Gala des Fussballverbands der Region Zürich (FVRZ) findet auch 2021 nicht statt. Diesen Entscheid fällte der Regionalvorstand «schweren Herzens» anlässlich seiner letzten Sitzung. Das finanzielle Risiko sei allerdings aufgrund der Unplanbarkeit zu gross, schreibt der FVRZ in einer Mitteilung an seine Vereine. Der beliebte «Dankeschön-Anlass» hätte im Dezember erneut in der Dübendorfer Samsung-Hall stattgefunden. Bereits letztes Jahr war die 19. Austragung der Gala aufgrund der Coronavirus-Situation abgesagt worden. (zo)

Curling: WM der Frauen nicht in Schaffhausen

Bittere Nachrichten für die Oberländer Spitzencurlerinnen wie die Bäretswilerin Elena Stern (CC Oberwallis), die Dübendorferin Irene Schori (Team Langenthal) sowie die Gockhauserin Esther Neuenschwander (Aarau), die derzeit an den Schweizer Meisterschaften in Arlesheim ums WM-Ticket spielen. Die Curling-WM der Frauen in Schaffhausen kann nicht stattfinden. Die Corona-Pandemie verunmöglicht die Durchführung des Turniers vom 19. bis 28. März.

Die lokalen Behörden erteilten dem Organisationskomitee und dem Verband Swiss Curling aufgrund der epidemiologischen Lage in der Schweiz eine Absage für die Durchführung der internationalen Titelkämpfe. Gemäss dem Curling-Weltverband WCF laufen derzeit Gespräche über eine Verlegung der WM. Ebenfalls zur Diskussion steht die Durchführung eines alternativen Qualifikationsturniers, an dem die Quotenplätze für die Olympischen Spiele 2022 in Peking vergeben werden.

Die diesjährige WM der Männer soll programmgemäss ab dem 9. April in Calgary stattfinden. (sda/zo)

Radquer: Kuhn schafft es auf Platz 25

Kevin Kuhn musste sich beim zur Serie «X20 Badkamers Trophy» zählenden Rennen von De Lilse Bergen mit Platz 25 begnügen. Der Gibswiler verlor auf dem verschneiten Kurs insgesamt 4:06 Minuten gegenüber Sieger Laurens Sweeck (BEL). Schneller als Kuhn war auch der beste Schweizer Timon Rüegg, der es zumindest auf Rang 18 schaffte. Die achte und letzte Etappe der belgischen Rennserie findet am 14. Februar in Brüssel statt. (zo)

Skispringen: Peter vor der Junioren-WM in Form

Dominik Peter ist die Hauptprobe vor der Junioren-Weltmeisterschaft im finnischen Lahti gelungen. Der Fischenthaler bestritt am Wochenende bereits vor Ort zwei Fis-Wettkämpfe auf der Normalschanze. Im ersten Springen musste sich der 19-Jährige trotz weiterer Sprünge (99,5 m, 99,0 m) noch knapp von Hannes Landerer (je 98,0 m) bezwingen lassen. Der Österreicher erhielt 2,1 Punkte mehr in der Gesamtswertung. Tags darauf setzte sich Peter dann aber gegen die gesamte Konkurrenz durch und entschied damit erstmals überhaupt ein Fis-Springen für sich. Der Sieg gelang dem Oberländer insbesondere aufgrund einer Steigerung beim zweiten Sprung. Dank der besten Weite (97,5 m) zog er an noch an den vor ihm liegenden Österreicher Maximilian Ortner und Landerer vorbei. Auf der Normalschanze von Lahti wird Peter nun am Donnerstag auch um WM-Medaillen springen. (zo)

Squash: Steinmann im Viertelfinal gestoppt

Dimitri Steinmann ist beim Challenger-Turnier in ­Nancy (FRA) im Viertelfinal ausgeschieden. Der Dübendorfer unterlag dem topgesetzten Franzosen Lucas Serme in vier Sätzen, wobei der Glattaler den dritten Durchgang für sich entschieden hatte. In der ersten Runde bezwang der in der Weltrangliste an 60. Stelle liegende Steinmann den Franzosen Quint Mandil in vier Sätzen. In der folgenden Runde blieb der Glattaler gegen den Spanier Aron Astray dann makellos, ehe ihn Serme ­stoppte.

Neben Steinmann standen beim gut besetzten Challenger-Turnier fünf weitere Schweizer im Einsatz, darunter ein Trio vom Squashclub Uster. Die jungen ­David Bernet (15) und Miguel Mathis (18) blieben dabei in der Startrunde hängen. Robin Ga­dola stiess in die 2. Runde vor. In dieser war für den 26-Jährigen ebenfalls Schluss. Gadola zog gegen den Spanier Bernat Jaume mit 1:3 den Kürzeren. (zo)

Leichtathletik: Hussein debütierte für den LC Dübendorf

Der neu für den LC Dübendorf startende Kariem Hussein hat beim Hallenmeeting in Magglingen seine Saison eröffnet. Der 32-jährige Hürdenspezialist belegte im Rennen über 400 m mit einer Zeit von 48,27 Sekunden den 2. Platz. Sieger Charles Devantay stellte eine persönliche Bestzeit (47,20) auf. Der Freiburger unterbot zugleich die Limite für die Hallen-EM im polnischen ­Torun (4. bis 7. März) um vier Zehntel.

Hussein feierte in Magglingen derweil nicht nur seinen Einstand für den LC Dübendorf. Der Europameister über 400 m Hürden von 2014 trat auch erstmals seit genau zehn Jahren wieder in der Halle an.

Seinen zweiten Hallenwettkampf der Saison bestritt Adrian Kübler. Der Wildberger belegte im Stabhochsprung den 3. Platz. Kübler übersprang in Magglingen 4,75 m und 4,90 m jeweils im ersten Versuch. Danach überquerte er 5,00 m im zweiten Anlauf, riss die Latte aber dreimal auf 5,25 m. Im Frauenrennen über 1000 m klassierte sich Lilly Nägeli auf dem 2. Platz. Gewinnerin Laura Giudice knüpfte der Athletin des LC Uster aber beinahe sechs Sekunden ab, der restlichen Konkurrenz noch mehr. (zo)

Unihockey: Soutter neuer Trainer der ZO Pumas

Philippe Soutter wird neuer Trainer der ZO Pumas. Damit steht beim Oberländer Zweitligisten zukünftig eine der bekanntesten Figuren im Schweizer Unihockey hinter der Bande. Soutter war zuletzt Ausbildungsverantwortlicher im Verein. Der 58-Jährige ersetzt den bisherigen Headcoach Sandro Calò, der dem Team als Assistent erhalten bleibt.

Soutter verfügt als Trainer über viel Erfahrung auf höchster Ebene. So coachte er in seiner langen Karriere beispielsweise die NLA-Teams Rychenberg Winterthur, Langnau und Uster. Zudem war er auch Nationaltrainer von Deutschland und Italien. (zo)

Skispringen: Peter in Willingen im Pech

Knapp zwei Wochen vor den Junioren-Weltmeisterschaften verpasste es Dominik Peter, Selbstvertrauen in Form von Weltcup-Punkten zu holen. Der Fischenthaler blieb in den beiden Wettkämpfen in Willingen ohne Punkte.

Am Sonntag reichte es Peter knapp nicht in die Punkteränge. «Der Sprung war gut, aber die Bedingungen waren schlecht», sagte er. In der Windlotterie erwischte der 19-Jährige Abwind – der 34. Rang im einzigen Durchgang war die Folge. Das Springen vom Samstag hatte der Oberländer verpasst. Er wurde in der Qualifikation disqualifiziert – sein Anzug war im Hüftbereich um drei Zentimeter zu gross.

Die nächste Weltcupstation in Klingenthal lässt der Fischenthaler nun aus, um sich in Lahti auf die Junioren-WM vorzubereiten. (fbo)

Unihockey: Keine Auf- und Absteiger in der NLA

Nach dem coronabedingten Saisonabbruch vor zehn Tagen in allen Unihockey-Ligen unterhalb der NLA hat die Nationalligaversammlung nun wie erwartet entschieden, dass es sowohl bei den Männern wie auch bei den Frauen in der Nationalliga A keine Auf- und Absteiger gibt. Der Beschluss des Verbands gibt den NLA-Klubs aus der Region Planungssicherheit. Der UHC Uster, ist genauso wie der UHC Laupen und die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti in der unteren Hälfte der Tabelle klassiert.
 
Die Meistertitel werden in Playoff-Serien für Viertel- und Halbfinals sowie in einem Superfinal ausgespielt. Der Final der Frauen soll am 10. April stattfinden, bei den Männern wurde noch kein Termin bestimmt. Die Playoffs beginnen bei den Männern am 10. März, bei den Frauen am 27. Februar. (zo)

Ski alpin: Gilles Roulin Abfahrts-Zweiter im Europacup

Gilles Roulin tankt Selbstvertrauen im Europacup. Der Grüninger Speed-Spezialist, im Weltcup in dieser Saison erst einmal in den Punkten, belegte in der Abfahrt in Orcières-Merlette den 2. Rang. Roulin musste sich einzig dem Amerikaner Erik Arvidsson um 23 Hundertstel geschlagen geben.
 
In der französischen Skistation stehen in dieser Woche noch drei weitere Europacup-Rennen an: eine zweite Abfahrt am Donnerstag, eine Kombination am Freitag und ein Super-G am Samstag. (sda)

Leichtathletik: Kariem Hussein neu beim LC Dübendorf

Prominenter Zuzug für den LC Dübendorf: Neu startet Kariem Hussein für den Glattaler Verein. Der 32-jährige Thurgauer gehört zu den bekanntesten Schweizer Leichtathleten. Seinen grössten Erfolg feierte Hussein 2014 an der Heim-EM in Zürich, wo er über 400 m Hürden den Europameistertitel gewann. Zwei Jahre später holte er EM-Bronze.

Der LC Dübendorf schreibt, Hussein werde auch auf der Sportanlage Dürrbach trainieren und dem Verein mit seiner Erfahrung helfen. (zo) 

Ski alpin: Roulin beim Super-G ausserhalb der Top 30

AUSTRIA ALPINE SKIING WORLD CUP

Zum Abschluss der Weltcup-Woche in Kitzbühel hat Gilles Roulin nicht an die gute Leistung aus der zweiten Abfahrt (22.) anknüpfen können. Der Grüninger verpasste am Montag beim Super-G die Top 30 und ging damit bei der Jagd nach Weltcup-Punkten leer aus.

Roulin beendete das Rennen auf Platz 34 – er verlor auf den österreichischen Sieger Vincent Kriechmayer etwas über drei Sekunden. Der Nidwaldner Marco Odermatt war als Zweiter bestklassierter Schweizer. (zo)

Skispringen: Peter in Lahti nicht im Finaldurchgang

Dominik Peter hat beim Weltcup-Springen in Lahti (FIN) den Vorstoss in den Finaldurchgang verpasst. Der 19-jährige Fischenthaler beendete das Springen auf dem 42. Platz. Der Luzerner Gregor Deschwanden holte mit dem 26. Rang als einziger Schweizer Weltcup-Punkte. 

Den Sieg sicherte sich der Norweger Robert