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Pferderennen-News in Kürze

Walder Rennreiterin verpasst Sieg nur knapp

Die wichtigsten Oberländer Meldungen aus dem Pferderennsport im Newsticker.

Redaktion
Züriost
Mittwoch, 27. Juli 2022, 15:54 Uhr Pferderennen-News in Kürze

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Pferderennen: Carina Schneider schrammt knapp am Sieg vorbei

Es fehlte nicht viel zum siebenten Saisonsieg für Carina Schneider. In Avenches belegte die Walder Rennreiterin mit der 18:1-Aussenseiterin Larissa nach einem starken Endspurt Rang zwei. 

Aufgrund der Hitze wurden die Rennen auf die kühleren Morgenstunden verlegt. So wurde der Prix de Cologne (2150 Meter, 8000 Franken) bereits um 9.30 Uhr gestartet. Lange waren Carina Schneider und Larissa am Ende des kompakten Feldes auszumachen. Doch als es auf der Zielgeraden ernst wurde, war das Duo zur Stelle. Nachdem Carina Schneider im Pulk der Pferde eine Lücke gefunden hatte, stiess Larissa hindurch und schloss zum führenden Garde Royale auf. Einen Moment sah es so aus, als könnte Larissa ihre Nase in Front stecken, doch der Leader konterte den Angriff und verwies die Angreiferin mit einem Hals Abstand auf den zweiten Rang.

Zweite wurde später im Prix de San Sebastian (2400 Meter, 8000 Franken) auch Pique Dame. Die vierjährige Stute, die von Karin Zwahlen geritten wurde, trägt seit Kurzem die Farben von Alexandra Forrer aus Hinwil. (wib)

Tobrouk de Payré Zweiter im GP d’Eté

Tobrouk de Payre befindet sich weiterhin in toller Form. Der Traberwallach des Fehraltorfers Roland Müller lief auf der Rennbahn Avenches im Grand Prix d’Eté auf den zweiten Rang.

Im über 2425 Meter führenden und mit 15 000 Franken dotierten Grand Prix d’Eté massen sich die aktuell besten Trabrennpferde der Schweiz. Gesteuert vom vielfachen Schweizer Champion Marc-André Bovay übernahm Tobrouk de Payré im ersten Bogen das Kommando. In der Endphase überholte ihn zwar Seriensieger Clarck Sotho, der ihm unterwegs wie ein Schatten gefolgt war, doch die übrigen hochkarätigen Gegner hielt der fünfzehnjährige Müller-Wallach knapp, aber sicher in Schach.

Im Rahmenprogramm gab es zwei weitere Spitzenplatzierungen für Oberländer Farben. Im Prix du Lac de Neuchâtel (2350 Meter, 7000 Franken) wurde Flicflac Zweiter. Im Sulky des siebenjährigen Braunen sass Christine Rother, seine Besitzerin aus Fehraltorf. Für den dritten Ehrenplatz sorgte Igor van Joma im Prix de la Sarine (2350 Meter, 7000 Franken). Der vierjährige Wallach der Effretiker Ecurie Max Gordon wurde wie Tobrouk de Payré von Marc-André Bovay gelenkt. (wib)

Tobrouk de Payré wird Zweiter

Auf der Sandbahn von Avenches belegte Tobrouk de Payré im über 2425 Meter führenden und mit 9000 Franken Preisgeld dotierten Prix de Toulouse Rang zwei. Der 15-jährige Fuchswallach gehört dem Fehraltorfer Roland Müller. Im Sulky sass Marc-André Bovay, der vielfache Champion der Schweizer Profi-Trabrennfahrer.

Bovay übernahm mit Tobrouk de Payré früh das Kommando. Das Gespann in den weiss-gelb-blauen Müller-Farben führte das Feld auch noch auf die Zielgerade, doch dem Schlussangriff von Clarck Sotho war es nicht gewachsen. Damit musste man rechnen, denn Clarck Sotho ist mit einer Gewinnsumme von fast 700 000 Franken der aktuelle Krösus der Schweizer Traber, zudem fünf Jahre jünger als Tobrouk de Payré und vor allem hatte er in dessen Windschatten einen idealen Rennverlauf. Die restlichen Pferde hielt Tobrouk de Payré jedoch sicher auf Distanz. (wib)

Rang drei für Schneider und Hulapalu

Für die besten Resultate aus Oberländer Sicht sorgten am Meeting von Avenches die Rennreiterin Carina Schneider und die Trabrennstute Hulapalu, die jeweils Rang drei belegten. 

Nachdem sich Carina Schneider im Mai bei einem Sturz auf der tschechischen Rennbahn Pardubice eine Knieverletzung zugezogen hatte, konnte sie nun endlich wieder in den Rennsattel steigen und ihr Comeback geben. Es fehlte nicht viel und die Walder Rennreiterin hätte ihren siebenten Saisonsieg feiern können, denn mit Scotsh Club, der im Prix de Varese (2150 Meter, 8000 Franken) als Dritter einlief, kam sie lediglich einen Hals respektive eine Nase hinter den zwei erstplatzierten Pferden ins Ziel.

Als Stall Meistadels Stute Hulapalu das Trabfahren Prix d’Agen (2425 Meter, 8000 Franken) in Angriff nahm, ging ein heftiger Gewitterregen über Avenches nieder. Zu Beginn der Zielgeraden noch im Hintertreffen, konnte die Fünfjährige in der Folge noch einige Gespanne überholen und sich im letzten Moment das Platzgeld für Rang drei schnappen. Im Sulky von Hulapalu sass der Russiker Hans Josef Meier, der auch für das Training der selber gezüchteten Stute verantwortlich ist. (wib)

Hericourt Zweiter

Im bestdotierten Galopprennen eines gemischten Renntages in Avenches lief Hericourt als Zweiter ins Ziel. Der vierjährige Vollblüter trägt die Farben von Peter und Eve Krähenbühl aus Pfäffikon. Geritten wurde er von Sibylle Vogt. Am besten aufgehoben ist Hericourt an der Spitze, wo er seine grosse Galoppade ungestört entfalten kann. Doch andere Pferde starteten schneller, so dass Sibylle Vogt mit ihm in äusserer Spur hängen blieb. Obwohl Hericourt, der zudem das höchste Gewicht aller Teilnehmer zu tragen hatte, manchen Meter mehr absolvieren musste als der führende Checkpoint, zeigte er Kampfgeist und machte in der Endphase auf den Leader noch einigen Boden gut, konnte ihn aber nicht mehr ganz stellen. 

Im trabsportlichen Hauptereignis, dem Grand Prix de Vitesse, wurde Tobrouk de Payré Fünfter. Der 15-jährige Wallach des Fehraltorfers Roland Müller verpasste den dritten Rang nur ganz knapp. Im Rahmenprogramm wurde Intemporel Hoerdt aus dem Stall des Werrikers Theo Fankhauser Vierter in einem Trabfahren für Vier- und Fünfjährige. Im Sulky sass Fankhausers Tochter Evelyne Hirt. (wib)

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