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Grütner Töffpilot

Krummenacher fühlt sich als Passagier

Der Oberländer Randy Krummenacher muss sich in den letzten Rennen der Supersport-Saison in Indonesien mit zwei achten Plätzen begnügen.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 21. November 2021, 21:58 Uhr Grütner Töffpilot
Randy Krummenacher blieb beim letzten Saisonrennen unter den Erwartungen.
Foto: PD

Irgendwie passten die durchwachsenen Resultate von Randy Krummenacher auf der letzten Etappe der Supersport-WM zum Gesamtbild dieser Saison. 

Zweimal Platz acht belegte der Zürcher Oberländer auf dem neu ge­bauten Mandalika International Street Circuit auf der indonesischen Insel Lombok. Und die Strecke auf der Insel Lombok hat durchaus Spektakel-Potenzial. «Ich habe erneut mein Bestes gegeben. Leider hat es aber nicht gereicht, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen», sagte der 31-Jährige aus dem Grüt.

Im Training noch schnell

Besonders zu Beginn des Rennens bekundete Krummenacher einige Schwierigkeiten, wodurch er den Anschluss an die vordere Fahrergruppe verpasste. «In den letzten Runden hatte ich ein besseres Gefühl, aber dann war es unmöglich, noch mehr Positionen gutzumachen», betonte der Oberländer. 

Gewonnen wurde das Rennen vom Franzosen Jules Cluzel. Der bereits als Weltmeister feststehende Dominique Aegerter schaffte es als Dritter aufs Podest. Der Berner Yamaha-Pilot war schon tags zuvor auf Platz 2 gefahren. Schneller war dieses Mal Raffaele De Rosa (ITA). 

Und Randy Krummenacher? Der Supersport-Weltmeister von 2019 konnte schon da seine Enttäuschung nicht ganz verbergen. Nach schnellen Zeiten in den Trainingsläufen hatte er im ­Rennen schon früh mit starken Vibrationen im Hinterrad zu kämpfen, wodurch er nicht wie gewohnt angreifen konnte. «Ich fühlte mich wie ein Passagier
auf meinem Motorrad», sagte der CM-Racing-Pilot, der auf die kommende Saison die Töffmarke wechselt – von Yamaha zu Ducati.

Krummenacher beendet die Saison auf dem enttäuschenden Rang 10. Einsamer Höhepunkt war für ihn im September der Sieg in Barcelona. Eine ganz andere Bilanz kann da Weltmeister Aegerter vorweisen, der in 21 Rennen zehn Erfolge feierte und es weitere sechsmal aufs Podest schaffte.

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