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Hinwiler F1-Team ohne zählbares Ergebnis

Das Dutzend ist voll

Antonio Giovinazzi und Kimi Räikkönen haben beim GP der Türkei solide Leistungen gezeigt. Zu Punkten reichte es den Sauber-Piloten mit den Plätzen 11 und 12 aber nicht - zum bereits zwölften Mal diese Saison.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 10. Oktober 2021, 19:00 Uhr Hinwiler F1-Team ohne zählbares Ergebnis
Schwacher Trost: Antonio Giovinazzi (vorne) hielt Sauber-Teamkollege Kimi Räikkönen hinter sich, blieb aber ohne Punkte.
Foto: Keystone

Die Fahrer des Teams Alfa Romeo, Antonio Giovinazzi und Kimi Räikkönen, blieben beim Grand Prix der Türkei ohne Punkte. Der Italiener und der Finne beendeten das Rennen Istanbul auf den Plätzen 11 und 12.

Das Handicap mit den Startplätzen 16 und 17 wog zu schwer. Das Duo hatte sich beim Start in die Ränge 12 und 13 vorgekämpft. Und in der Schlussphase liess Giovinazzi nochmals Hoffnung aufkommen, als er sich dem an zehnter Stelle fahrenden Esteban Ocon im Alpine bis auf Schlagdistanz näherte.

Zu überholen vermochte er den mit stark abbauenden Reifen kämpfenden Franzosen aber nicht. Der Hinwiler Rennstall ging damit zum zwölften Mal in dieser Saison leer aus.

Bottas kontrolliert das Geschehen

Valtteri Bottas im Mercedes gewann vor Max Verstappen und Sergio Perez in den Red Bull. Verstappen übernimmt wieder die Führung in der Gesamtwertung von Bottas' Teamkollege Lewis Hamilton.

Der nach einer Rückversetzung wegen eines Motorwechsels auf Platz 11 gestartete Weltmeister wurde Fünfter und hielt damit den Schaden im Vergleich zu Verstappen einigermassen in Grenzen. Im WM-Gesamtklassement weist er nun einen Rückstand von sechs Punkten auf den Niederländer auf.

Bottas feierte seinen zehnten Sieg in der Formel 1, den ersten seit gut einem Jahr und jenem im Grand Prix von Russland im vergangenen September. Der aus der Pole-Position ins Rennen gegangene Finne behauptete beim Start die Führung und kontrollierte das Geschehen von der Spitze aus auf souveräne Weise.

Für Bottas ist das kleine Jubiläum eine besondere Genugtuung in einer Saison, in der bisher zu vieles schiefgelaufen ist und er zu selten Teamkollege Hamilton eine echte Hilfe im Kampf gegen Verstappen war.

Der zur Hinwiler Equipe Alfa Romeo abwandernde Bottas hatte sich auch vor seinem fünften und letzten Jahr in Diensten des Teams Mercedes als Titelkandidat gesehen, vermochte die Vorzüge des Autos jedoch wie in den Saisons zuvor nie so ausgeprägt zu nutzen wie der Weltmeister. (sda)

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