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Töffpilot aus dem Grüt

Krummenacher siegt nach Teamwechsel in Barcelona

Randy Krummenacher überzeugt nach dem Wechsel zum italienischen Team CM Racing gleich bei den ersten Supersport-WM-Rennen in Barcelona.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 19. September 2021, 18:56 Uhr Töffpilot aus dem Grüt
Im neuen Team zu alter Stärke: Randy Krummenacher fuhr in Barcelona auf die Plätze 1 und 4.
Foto: PD

Was für eine Wiederauferstehung! Gleich im ersten Rennen nach seinem Wechsel zum Yamaha-CM-Team gewinnt Randy Krummenacher aus dem Grüt den 15. Lauf der Supersport-WM in Barcelona. Noch am Montag war Krummenachers Trennung mit dem niederländischen Team EAB Racing bekannt worden. 

In einem turbulenten Rennen mit wechselndem Regen fuhr der 31-Jährige am Samstag 16 Sekunden Vorsprung auf den zweitplatzierten Manuel Gonzalez heraus.

Regen ab der zweiten Runde

Schon in der zweiten Runde setzte auf dem Circuit de Catalunya der Regen ein, sodass bis auf zwei Piloten sogleich einen Reifenwechsel vornahmen. Krummenacher selbst übernahm während des siebten Durchgangs die Führung und gab diese auch bis zum Ende nicht mehr ab.

«Das war ein verrücktes Rennen», sagte der Oberländer, der von Startplatz 2 aus gestartet war. «Beim Pitstop haben wir ein paar Sekunden liegenlassen und ich war ein bisschen sauer. Ich hatte dann aber gleich ein super Gefühl, als ich wieder auf die Strecke ging.» 

Besonders auch: An gleicher Stelle hatte Krummenacher 2007 seinen einzigen GP-Podestplatz erobert, als er für Red Bull KTM in der 125er-Klasse Dritter wurde.

Fast noch ein zweiter Podestplatz

Nicht viel fehlte ihm auch am Sonntag im zweiten Rennen für einen weiteren Coup. Bei dieses Mal schönem Wetter fuhr Krummenacher auf Platz 4. Dabei verlor er ganze 0,473 Sekunden auf Sieger Manuel Gonzalez. «Das war ein Rennen auf sehr hohem Level», betonte Krummenacher. Dass es am Ende nicht für einen Platz in den Top 3 reichte, rechnete er der noch «fehlenden Feinabstimmung» zu.

In der WM-Gesamtwertung verbesserte sich Krummenacher mit 122 Punkten auf den siebten Rang.

Leader bleibt derweil  Dominique Aegerter. Der 30-jährige Oberaargauer verpasste die dortigen zwei Rennen, doch sein härtester Verfolger Steven Odendaal musste sich mit den Plätzen 8 und 7 begnügen. Aegerter führt so acht Rennen vor Schluss noch immer mit satten 45 Punkten Vorsprung vor dem Südafrikaner (302:257). Nicht zuletzt auch dank der Schützenhilfe von Randy Krummenacher.

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