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Der nächste Hinwiler Nuller

Sauber geht erneut leer aus

Alfa Romeo Racing ist beim GP von Grossbritannien an den Punkterängen vorbei gefahren. Lewis Hamilton gewann das von einem schweren Unfall von Max Verstappen geprägte Rennen.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 18. Juli 2021, 19:25 Uhr Der nächste Hinwiler Nuller
BRITAIN FORMULA ONE GRAND PRIX
Antonio Giovinazzi war der bessere der beiden Sauber-Piloten, holte aber keine WM-Punkte.
Foto: Keystone

Das Hinwiler Team Alfa Romeo bleibt auf seinen zwei WM-Punkten sitzen. Beim Grand Prix von Grossbritannien verpassten beide Sauber-Fahrer den Sprung in die Topten. Antonio Giovinazzi und Kimi Räikkönen belegten die Plätze 13 und 15.

Räikkönen lag zwischenzeitlich zwar an zehnter Stelle, eine wirkliche Chance auf ein zählbares Ergebnis hatte der Finne trotzdem nicht. Fünf Runden vor Schluss büsste er mit einem Dreher nach einem Rencontre mit Sergio Perez im Red Bull zudem noch zwei Ränge ein.

Beim Sprint-Rennen vom Samstag resultierten für Alfa Romeo dieselben Platzierungen –allerdings war da die Reihenfolge der Fahrer anders. Räikkönen, der sich für die weichsten Pneus entschieden hatte und beim Start vier Plätze gutmachte, belegte den 13. Rang.

Giovinazzi beendete die von Max Verstappen im Red Bull gewonnene Premiere auf dem 15. Platz.

Verstappens heftiger Aufprall

Verstappen stand auch tags darauf im Rampenlicht – als Folge einer Kollision mit Lewis Hamilton in der ersten Runde.

Der Mercedes mit Hamilton touchierte mit dem linken Vorderreifen den rechten Hinterreifen des Red Bull, Verstappen kam von der Strecke ab und schlug seitlich heftigst im Reifenstapel ein.

Die völlig zerstörte rechte Seite des Autos liess erahnen, mit welcher Wucht der Einschlag erfolgt war. Glücklicherweise ergaben erste Untersuchungen, dass der Niederländer vor gravierenden Verletzungen verschont blieb.

Hamilton wurde als Verursacher mit dem Zuschlag von zehn Sekunden bestraft – ein nicht nur aus Sicht des Teams Red Bull zu milde Strafe, die der Weltmeister im Zuge seines Boxenstopps mit zusätzlicher Standzeit absitzen konnte.

Letztlich siegte der Weltmeister vor Charles Leclerc im Ferrari und Teamkollege Valtteri Bottas. (sda/zo)

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