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Rennen in Le Castellet

Sauber bleibt chancenlos

Max Verstappen hat den GP von Frankreich gewonnen. Für das Hinwiler Team Alfa Romeo-Sauber waren die Punkte ausser Reichweite.

Agentur
sda
Sonntag, 20. Juni 2021, 18:12 Uhr Rennen in Le Castellet
Antonio Giovinazzi beendete das Rennen in Frankreich auf dem 15. Platz.
Foto: Keystone

Das Hinwiler Formel-1-Team Alfa Romeo-Sauber war im Grand Prix von Frankreich in Le Castellet im Kampf um WM-Punkte chancenlos. Antonio Giovinazzi klassierte sich im 15. Rang, Kimi Räikkönen wurde 17. Beide Fahrer verloren eine Runde.

Auf Schützenhilfe in Form von Ausfällen konnten der Italiener und der Finne auch nicht hoffen – alle 20 gestarteten Fahrer sahen die Zielflagge. Doppelt bitter für Motorenhersteller Ferrari: Keines der sechs mit Ferrari-Power ausgerüsteten Autos erreichte die Top Ten.

Die Scuderia mit Carlos Sainz (11.) und Charles Leclerc (16.) blieb gar erstmals diese Saison punktelos, für Mick Schumacher (19.) und Nikita Masepin (20.) in den Haas-Ferrari blieben einmal mehr nur die beiden letzten Ränge.

Am Rande des GP gab Alfa Romeo bekannt, dass in den nächsten Rennen, die beide in Spielberg ausgetragen werden, in den Freitagstrainings Robert Kubica (GP Steiermark am 28. Juni) und Callum Ilott (GP Österreich am 4. Juli) zum Einsatz kommen werden.

Die bessere Boxenstopp-Strategie

Max Verstappen feierte in Frankreich derweil einen Sieg und baute mit seinem 13. Triumph die WM-Führung aus. Nach sieben von 23 Saisonrennen liegt der Niederländer im Red Bull-Honda nun zwölf Zähler vor Lewis Hamilton im Mercedes (131:119).

Der aus der Pole-Position gestartete Verstappen verlor zwar wegen eines Fahrfehlers in der ersten Kurve die Führung an seinen Widersacher im Mercedes. Doch dank der besseren Boxenstopp-Strategie konnte der Niederländer doch noch gewinnen.

Er wechselte erstmals nach 19 Runden die Reifen, Hamilton eine Runde später. Der Undercut glückte perfekt, Hamilton musste sich hinter Verstappen wieder einreihen. Mit einem zweiten, sehr überraschenden Reifenwechsel gab Verstappen die Führung zwar freiwillig wieder aus der Hand, doch Hamiltons harte Reifen hielten nicht ganz durch.

In der zweitletzten Runde konnte Verstappen seinen Konkurrenten überholen und siegte mit 2,904 Sekunden Vorsprung. Dritter wurde mit fast sechs Sekunden Rückstand Sergio Perez im zweiten Red Bull-Honda.

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