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Töffpilot aus dem Grüt

Krummenacher steigert sich leicht

Randy Krummenacher ist bei den Rennen der Supersport-WM in Estoril zweimal Neunter geworden. Es sind nicht die Platzierungen, die sich der Oberländer erhofft hatte.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 30. Mai 2021, 16:49 Uhr Töffpilot aus dem Grüt
Randy Krummenacher ist noch nicht da, wo er hin will, sieht sich aber auf dem rechten Weg.
Foto: Luca Gorini

Am zweiten Rennwochenende der Supersport-WM konnte sich Randy Krummenacher gegenüber dem Auftakt im spanischen Aragon leicht steigern.

Nach den Plätzen 9 und 11 beim Saisonstart resultierten für den Yahama-Piloten aus dem Grüt bei den Rennen im portugiesischen Estoril zwei 9. Plätze. 

Krummenachers Fazit fiel danach durchzogen aus. Der für das niederländische Team EAB fahrende Oberländer fand zwar, er sei der Spitze etwas näher gekommen. In beiden Rennen verlor er auf die jeweiligen Sieger jeweils rund elf Sekunden.

Die Ergebnisse seien dennoch nicht, was man sich erhofft habe, gab er zu. «Wir rufen noch nicht unser volles Potenzial ab. Aber wir arbeiten in die richtige Richtung.»

Das gute Gefühl nützt nichts

Im ersten Rennen am Samstag hatte Krummenacher in der ersten Runde von Position 11 aus startend gleich mehrere Plätze verloren. Mit etwas Verzögerung fand der 31-jährige Oberländer danach seinen Rhythmus.

In der zwölften von 18 Runden stiess er auf den 9. Rang vor, den er bis zum Schluss halten konnte. 

Nach dem Warm-up am Sonntag war Krummenacher sicher, es weiter nach vorne zu schaffen.  «Unglücklicherweise waren danach die Streckenbedingungen anders und die Temperaturen höher.»

Krummenacher konnte darum nicht so «pushen», wie er sich vorgenommen hatte und musste mit derselben Platzierung wie am Vortag Vorlieb nehmen. 

Misano kommt ihm gelegen

Während sich der Südafrikaner Steven Odendaal im ersten Rennen durchgesetzt hatte, gewann der Berner Dominique Aegerter tags darauf.

Am 12./13. Juni geht die Supersport-WM mit den Rennen in Misano (ITA) weiter. Krummenacher blickt optimistisch nach vorne. Die nächste Station dürfte ihm in die Karten spielen, um einen weiteren Schritt nach vorne machen zu können.

Misano gehört nicht nur zu Krummenachers Lieblingsstrecken. Der routinierte Oberländer hat da auch häufig trainiert. (ome)

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