×
Hinwiler testen ohne Probleme

Keiner hat mehr Ausdauer als Räikkönen

Kimi Räikkönen gab zum Abschluss der Tests alles und fuhr fast drei Renndistanzen an einem Tag. Überhaupt lassen sich die Testkilometer des Hinwiler Teams Alfa Romeo sehen. Niemand absolvierte mehr Runden. Aber ist das Auto auch wirklich schnell?

Redaktion
Züriost
Sonntag, 14. März 2021, 18:03 Uhr Hinwiler testen ohne Probleme

166 Runden absolvierte Kimi Räikkönen am Sonntag zum Abschluss der dreitägigen Vorsaison-Testfahrten in Sakhir (Bahrain). Das sind fast drei komplette Renndistanzen, die der Finne im C41-Ferrari für das Hinwiler Team Alfa Romeo zurücklegte.

Damit bewies der 41-Jährige, dass er längst nicht zum alten Eisen gehört – kein anderer Fahrer fuhr an einem der drei Testtage mehr Runden als Räikkönen.

Insgesamt fuhren Räikkönen und sein Teamkollege Antonio Giovinazzi 422 Runden – das entspricht 2284 Testkilometern. Kein anderes Team kam auf einen grösseren Umfang.

Das heisst: Der C41-Ferrari ist ein zuverlässiger Bolide. Die Tests seien ohne technische Probleme verlaufen, teilte das Team denn auch mit. Man habe das Programm wie geplant abspulen können. Es sah am Samstag (Giovinazzi) und am Sonntag (Räikkönen) jeweils vormittags Rennsimulationen vor, nachmittags lag der Fokus eher auf einer schnellen Runde.

Nur drei waren schneller

Die schnellste Zeit für die Hinwiler Equipe stellte Räikkönen am Sonntag auf – es war die viertschnellste des gesamten Testwochenendes hinter Max Verstappen (Red Bull), Yuki Tsunoda (Alpha Tauri) und Carlos Sainz (Ferrari) – und unmittelbar vor Weltmeister Lewis Hamilton im Mercedes.

«Wir sind besser vorbereitet als im letzten Jahr.»
Technik-Chef Jan Monchaux

Doch die Testzeiten sagen üblicherweise wenig aus. «Wir wissen ja nicht, was die anderen Teams machen», sagte Räikkönen. «Aber wir wissen was unser Auto macht, und vom Gefühl her ist es besser als letztes Jahr.»

Auch Technik-Chef Jan Monchaux sprach von «ermutigenden Resultaten» und sagte: «Wir sind besser vorbereitet als im letzten Jahr.» Wo die Hinwiler tatsächlich stehen wird das erste Rennen in zwei Wochen zeigen.

Kommentar schreiben