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Gockhauser Rennfahrer

Darum war das Saisonende für Apothéloz so bitter

Der Gockauser Rennfahrer Julien Apothéloz verpasst den Gesamtsieg in der ADAC GT4 Germany. Unzufrieden muss der 19-Jährige dennoch nicht sein.

Redaktion
Züriost
Montag, 09. November 2020, 13:42 Uhr Gockhauser Rennfahrer

Das letzte Rennwochenende war ausgerechnet das schwächste für Julien Apothéloz. Als Führende in der Gesamtwertung der Rennserie ADAC GT4 Germany waren der Gockhauser und sein deutscher Teamkollegen Luca Trefz an die letzten beiden Läufe nach Oschersleben gereist.

Am Ende aber holten sie im Mercedes-AMG GT4 des Teams HTP-Winward nicht den Gesamtsieg, sondern mussten sich lediglich mit dem dritten Rang zufriedengeben. «Das ist sehr enttäuschend», schrieb Apothéloz nach dem Rennen auf Instagram.

Die vorentscheidende Szene spielte sich rund 20 Minuten vor Ende des ersten Rennens ab. Beim Versuch, das drittplatzierte Auto zu überholen, baute Trefz einen Unfall. Zwar konnten beide Fahrzeuge weiterfahren, der Teamkollege von Apothéloz erhielt jedoch eine Durchfahrtsstrafe aufgebrummt, landete lediglich auf dem 14. Rang und verlor damit die Gesamtführung.

Letztere konnte sich das Duo im abschliessenden Rennen trotz dem vierten Rang nicht mehr zurückerobern.

Die Konstanz fehlte

Besonders bitter: Nur fünf Punkte fehlten dem Duo gegenüber den siegreichen Michael Schrey (GER)/Gabriele Piana (ITA) zum Gesamtsieg. In zwölf Rennläufen feierten Apothéloz und Trefz zwei Siege und holten drei weitere Podestplätze; über die ganze Saison hinweg gesehen mangelte es den beiden 19-Jährigen aber noch etwas an Konstanz.

Trotz frustrierendem Abschluss blickt Apothéloz nicht nur mit schlechten Gefühlen zurück. «Es war eine Saison mit vielen Hochs und wenigen Tiefs», schreibt er. «Als Fahrer bin ich wohl mehr gewachsen als je zuvor.» Den Beweis, dass er um Podestplätze und den Gesamtsieg mitfahren kann, hat er jedenfalls in der für ihn neuen Serie auf Anhieb erbracht. (zo)

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