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Beide Hinwiler Boliden punkten

Imola bringt Sauber Glück

Das gab es länger nicht mehr: In Imola fuhren beide Sauber-Piloten in die Punkteränge. Es ist das gute Ende eines fürs Hinwiler Team bedeutsamen Wochehendes.

Florian
Bolli
Sonntag, 01. November 2020, 15:19 Uhr Beide Hinwiler Boliden punkten
Antonio Giovinazzi (vorne) und Kimi Räikkönen nehmen den Ferrari von Sebastian Vettel ins Sandwich.
Keystone

Fast ein Jahr musste sich das Hinwiler Team Alfa Romeo gedulden, bis endlich wieder beide Autos WM-Punkte holten. Am 17. November 2019 war das in Brasilien letztmals der Fall mit den sensationellen Rängen 4 und 5. Nun sorgten in Imola Kimi Räikkönen als Neunter und Antonio Giovinazzi als Zehner für das beste Sauber-Resultat der Saison 2020. 

Nach dem ernüchternden Qualifying mit den Startplätzen 18 (Räikkönen) und 20 (Giovinazzi) schienen Punkte ausser Reichweite. Einmal mehr entpuppten sich die Hinwiler Boliden im Rennen aber als konkurrenzfähiger als auf eine einzelne schnelle Runde. Zudem profitierten die Alfa-Piloten auch von Patzer der Konkurrenz: Fünf Fahrer fielen aus, und in der Schlussphase leistete sich Alex Albon im Red Bull einen Dreher, der auch Giovinazzi in die Punkteränge spülte.

Für das Hinwiler Team endete damit ein bedeutsames Wochenende sportlich erfolgreich. Am Donnerstag gab das Team die Verlängerung mit Namenssponsor Alfa Romeo bekannt, am Freitag jene mit den beiden Fahrern Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi.

Mercedes sichert sich den Titel-Rekord

An der Spitze feierten die beiden Mercedes-Piloten einen weiteren Doppelsieg. Lewis Hamilton gewann vor Valtteri Bottas. Der Finne war zwar von der Poleposition gestartet, beschädigte sein Auto aber schon früh, als er über ein Trümmerteil eines anderen Boliden fuhr, und blieb deshalb gegen Hamilton chancenlos. Verhindern können hätte den Doppelsieg Max Verstappen im Red Bull, der Holländer schied nach einem Reifenplatzer aber an zweiter Stelle liegend aus.

Mercedes sicherte sich damit zum siebten Mal in Serie den Titel in der Konstrukteurs-WM und löst damit Ferrari (sechs Titel von 1999 bis 2004) als Rekordhalter ab. 

 

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