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Grütner Töffpilot

Strafe gegen Krummenachers Ex-Team

Randy Krummenacher löste mit der Trennung von seinem Team auch eine Untersuchung aus. Nun ist ein erstes Resultat bekannt.

Florian
Bolli
Dienstag, 04. August 2020, 19:02 Uhr Grütner Töffpilot
Randy Krummenacher auf der MV Agusta in Phillip Island: Das Team wurde nachträglich für dieses Rennen disqualifiziert.
Foto: PD

Das ehemalige Team von Randy Krummenacher ­wurde nachträglich vom ersten Rennen der Supersport-Saison in Australien Ende März disqualifiziert. Wie der Weltverband FIM mitteilt, waren bei MV Agusta die versiegelten Motoren der Maschinen des Grütners und seiner beiden Teamkollegen ohne Genehmigung geöffnet worden.

Kein vorsätzlicher Regelbruch

Allerdings heisst es weiter, das Team habe die Regeln nicht vorsätzlich gebrochen und sich keinen Vorteil verschaffen wollen. Es habe sich um einen «mechanischen Check» und eine Kommunikationspanne gehandelt.

In Jerez, wo am Wochenende der Rennbetrieb in der Superbike-WM wiederaufgenommen wurde, standen beide verbliebenen MV-Agusta-Piloten jedenfalls am Start.

Krummenacher hatte sich am 10. Juli vom Team getrennt und war wegen technischer Unregelmässigkeiten an die FIM gelangt. Wertet der Supersport-Weltmeister von 2019 diesen Entscheid nun als Teilsieg? Der Oberländer, der in Australien im ersten und einzigen Rennen für MV Agusta ausgeschieden war, kommentierte die Disqualifikation bisher nicht. Unklar bleibt, ob es noch weitere Untersuchungen gibt.

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