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Oberländer Töffpilot

Randy Krummenachers Tag zum Vergessen

Für Weltmeister Randy Krummenacher ist das erste Rennen der Supersport-WM schon in der Startkurve zu Ende - er stürzt.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 01. März 2020, 12:53 Uhr Oberländer Töffpilot
Randy Krummenacher, Motorrad
Randy Krummenacher ist der Saisonauftakt in Australien missglückt.
Foto: Screenshot Instagram

Er ist auch nach seinem Wechsel zu MV Augusta weiterhin schnell. Das hat Randy Krummenacher in den vergangenen Wochen bewiesen. Erst in den Wintertest, danach in den freien Trainings im australischen Phillip Island, zuletzt in der Superpole am Samstag, die der aus dem Grüt stammende Töffpilot auf dem 2. Platz abschloss.

Das erste Rennen der Saison wurde für den Supersport-Weltmeister, der zuletzt zwei Jahre im Team Evan Bros eine Yahama gefahren war, dann aber zum Desaster. Der Titelverteidiger stürzte bereits in der Startrunde. Er blieb zwar unverletzt, war danach allerdings nicht mehr in der Lage, das Rennen fortzusetzen. 

«Wir hätten das Potenzial gehabt, um den Sieg zu fahren.»

Randy Krummenacher

«Das ist natürlich nicht der beste Weg, eine Saison zu beginnen», gab sich Krummenacher  zerknirscht und sprach von einer grossen Enttäuschung. «Das war ein Tag zum Vergessen.» Vor allem auch, weil 30-Jährige überzeugt ist: «Wir hätten das Potenzial gehabt, um den Sieg zu fahren.»

Wie stark die MV Augusta ist, zeigte Krummenachers Teamkollege Raffaele De Rosa, der hinter dem auf einer Yahama fahrenden Sieger Andrea Locatelli auf den 2. Rang kam. Jules Cluzel komplettierte in Australien das Podest.

Die Kampfansage nach dem Nuller

Das Rennen in Phillip Island stand für Krummenacher von Beginn weg unter einem schlechten Stern. Dem Oberländer missglückte der Start, worauf er mehrere Positionen einbüsste. Um möglichst schnell zurück nach vorne stossen zu können, entschied er sich daraufhin, die erste Kurve mit einer etwas weiteren Linie anzusteuern. 

«Ich komme stärker zurück.»

Randy Krummenacher

Das Manöver misslang, Krummenacher kam zu Fall und reist nun ohne Punkte zum zweiten Rennen nach Katar. Aufs Selbstvertrauen hat der Nuller indes keine Auswirkungen. Der Weltmeister kündigte an: «Ich komme stärker zurück.» (ome)

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