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Räikkönen und Giovinazzi punkten wieder

GP von Brasilien

Räikkönen und Giovinazzi punkten wieder

Max Verstappen gewann im Red Bull zum ersten Mal den GP von Brasilien. Für ein Glanzresultat sorgten mit den Rängen 4 und 5 die beiden Hinwiler Fahrer Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi.

Agentur
sda
Sonntag, 17. November 2019, 20:03 Uhr GP von Brasilien

Max Verstappen siegte im zweitletzten Saisonrennen vor dem überraschenden Pierre Gasly im Toro Rosso.

Direkt hinter dem Franzosen fuhr Lewis Hamilton im Mercedes als Dritter über die Ziellinie. Doch der seit zwei Wochen als Weltmeister feststehende Brite kassierte wegen eines regelwidrigen Überholmanövers mit Verstappens Teamkollegen Alexander Albon später eine Fünf-Sekunden-Zeitstrafe und fiel als Siebter aus den Podesträngen. Carlos Sainz im McLaren erbte Platz 3.

Zu den Profiteuren von Hamiltons Bestrafung gehörten auch die beiden Fahrer von Alfa Romeo, Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi, die nach einer wochenlangen Baisse mit den Rängen 4 und 5 für ein Glanzresultat sorgten.

Zum zweiten Mal gemeinsam in den Top 10

Nach zuletzt vier Nullern hintereinander schafften es der Finne und der Italiener zum zweiten Mal in diesem Jahr gemeinsam in die Top 10.

Mit den gewonnenen 22 WM-Punkten dürfte dem Hinwiler Rennstall der 8. Rang in der Teamwertung nicht mehr zu nehmen sein.

Der Vorsprung auf die amerikanische Equipe Haas vor dem Saisonfinale in zwei Wochen in Abu Dhabi beträgt 29 Punkte.

Für Verstappen war es der dritte Sieg in diesem Jahr, der erste von der Pole-Position aus. Der jüngste GP-Sieger der Geschichte gab die Führung lediglich zwischenzeitlich im Zuge seiner beiden Boxenstopps preis.

Zweimal schob sich Verstappen aber im Senna-S wieder an Hamilton vorbei. Insgesamt war es für Verstappen der 8. GP-Sieg in der Formel 1.

Dramatische Schlussphase

In einer dramatischen Schlussphase waren nach einer Safety-Car-Phase wegen eines Motorschadens von Valtteri Bottas auch schon die beiden Ferrari-Fahrer Sebastian Vettel und Charles Leclerc aneinander geraten.

Nach einem Reifenschaden war das Rennen für die an 4. und 5. Stelle liegenden Ferraris vorzeitig zu Ende.

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