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Alfa Romeo protestiert erfolglos

Hinwiler verlieren vor Gericht

Alfa Romeo protestiert erfolglos

Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi verlieren ihre zehn WM-Punkte aus Hockenheim definitiv. Der Protest von Alfa Romeo gegen die Strafe war erfolglos.

Redaktion
Züriost
Dienstag, 24. September 2019, 16:36 Uhr Hinwiler verlieren vor Gericht
Definitiv keine Punkte in Hockenheim für Kimi Räikkönen (vorne) und Antonio Giovinazzi.
Alfa Romeo Racing

Das Hinwiler Team Alfa Romeo hat vor Gericht eine Niederlage erlitten. Der Formel-1-Rennstall hatte gegen die Strafen für unerlaubte Kupplungseinstellungen am GP von Deutschland Protest eingelegt. Die Anhörung in Paris beim Berufungsgericht des Motorsport-Weltverbandes FIA war auf heute Dienstag angesetzt – und fiel laut Medienberichten für die Hinwiler negativ aus.

Der Protest sei als nicht zulässig beurteilt worden, heisst es. Eine schriftliche Urteilsbegründung wurde noch nicht publiziert.

Es bleibt beim «Nuller»

Damit bleiben die am 28. Juli in Hockenheim ausgesprochenen 30-Sekunden-Strafen gegen die beiden Alfa-Piloten bestehen. Kimi Räikkönen (7.) und Antonio Giovinazzi (8.) hatten damals auf der Strecke zehn WM-Punkte eingefahren, fielen aber durch das vier Stunden nach dem Rennen ausgesprochene Verdikt auf die Ränge 12 und 13 zurück.

Kupplungseinstellungen seien vor dem Start unerlaubt verändert worden, hiess es damals in der Begründung.

Das Team sah sich aber nicht im Unrecht, sprach von einer Fehlfunktion, die man nicht habe kontrollieren können, und focht das Verdikt an. «Wir würden das nicht tun, wenn wir nicht gute Argumente hätten», sagte Teamchef Beat Zehnder vor einigen Wochen. Offenbar waren die Argumente aber nicht gut genug.

Alfa Romeo bleibt damit in der Konstrukteure-WM mit 35 Punkten auf dem 8. Rang; elf Zähler hinter dem siebtplatzierten Racing Point. (fbo)

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